B. stehen gelassen. Stadtv. Plank
Kunstsammlungen
im AW'
AM
in 61. Leb
4
zuteil wni
Gies
1'65
45WW
#SotT 0£n£otß4» M*<ot*y* 4 \
dv"/.s
Mein süßer Liebling, nun hör' mich an!
KavonSeise
fabelhafter Waschkraft
Ir
I
1 1 l i ch
Tr. des
Die Been Sterl
Für ( ahme, wi lieben
Heri
Heuchel!
Han
Freitag, den 15. März, nachmittag- 4 Ubr: Versammlung deS Frauen m issionSverei ns der Lukasgemeinde.
Samstag, den 16. März, abends 6 Uhr: Bibelkränzchen für Schüler höherer Lehranstalten.
Nächstkünstigen Sonntag, den 17. März wird eine Kollekte zum Besten des Kirchbaues in der Gemeinde ^ramerShelm (Rhem- hessen) erhoben werden.
eine neuartige Haushaltseife von
Ptillwoch, den 13. März, abends 6 Uhr:
4. Passion Sandacht.
Piarrer Schwabe, 3n der Johannerkirche.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer A u S i e l d.
Vornnttags 11 Uhr: Kinderkirche für die Z oh an neS gemeind«.
Pfarrer A u S f e t d.
Abends 6 Uhr: Pfarrassistent Schorlemmer.
Abends 71/, Uhr: Vereinigung der konfirmierten weid« । e n Jugend der Lukas gemeinde.
Abends 8 Ubr: Bibelbesprechung im JohanneSsaal.
28etter werden unverändert genehmigt die Voranschläge des Stadterweiterungsfonds imt 288 300,29 Mark, des Elektrizitätswerkes mit 1 254 000 Mk., der Straßenbahn mit 142 006 Mk., des Gaswerks mit 662 550 Mk. und des Wasserwerks mit 264 850 Mk.
Wegen der
Hier gebe ich dir sechs kleine weihe Dinger. Die sind wie Bonbons, nur viel bester, weiht du, und die muht du auf dem Schulweg lutschen, damit du mir bei dem schlechten, kalten Wetter nicht krank wirst. Mein Puovt soll doch einmal Io grob werden, wie die Mama: aber dann darf eS nicht krank werden, und fleihtg g-ayS Sodener lutschen, die mein Kindchen gesund erhalten. Und nun geb und sei hübsch artig. — FayS ächte Sodener kaust man für 85 Psg. per Schachtel überall, weise aber Nachahmungen entschieden zurück. («“'n
kirchliche Nachrichten
Evangelische Gemeinde.
Sonntag, den 10. März, Ocuti: Sotterdienst.
3n der Stadtkirche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwab«.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkwche für die MarkuSgeme^ Pfarrer Schwade.
Abends 6 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Marku»- gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Montag, den 11. März, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Mattbäusgemeinde.
5 W
Geeter Twerer E sorgender md Onkel
M
katholische Gemeinde-
Sa ms t a g, den 9. März:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur beiL Beicht.
S o nn t a g, den 10. März, 3. Fasten-Sonntag: Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.
, um 7 Uhr: Tie erste heil. Blesse.
, um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
„ um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
, um 11 Uhr Heil. Messe mit Predigt.
Nachmittags um 5'/, Uhr: Ehristenlehre, darauf PassionS-Andacht
Tieustag und Freitag abend um b1/, Uhr ist Fasten-Andacht.
Märkte.
sc. Wiesbaden, 7. Marz. Heu- und Stroh markt. Angefabren waren 22 Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte: ve u 8.b0-9.60 Mk., Stroh tRichturoh) 5.60-7.'0 Mk. - Fruchtmarkt. Hafer 22.00—00.00 Mk. Alles für 100 Kilo»
sst dies vom KreiSamt auf Grund des BachgesetzeS angeordnet worden. Stadtv Löbcr weist auf einige für Vogelschubhecken sehr geeignete Stellen hin. Stadtv. Helfrich meint, die Feldbereini- gmtg entferne die Hecken nur, soweit sie im Wege'seien, am Bahndamm habe sie die Hecken z. B. stehen gelassen. Stadtv. Plank ist für den Vorschlag des Stadtv. Simon. Die anderen Dämme der Klaranlage solle man mit Obstbäumen bepflanzen. Nach Ansicht des Stadtv. Winn bat die Feldbereinigung nur Wege geschaffen, die man nicht befahren kann. Das solle die Stadt sich nicht gefallen lassen. Der Vorsitzende bestätigt dies. Stadtv. Dr. Wimmenauer führt aus, Bäume seien für Dammbauten nicht angebracht. Unterholz und Buschwerk fei dagegen nicht schädlich. Die Stadtv. Helfrich und Simon nehmen die Feld- bereinigung gegen den Vorwurf in Schutz, daß sie die Wege verdorben habe. Nach Ansicht des letzteren geschieht dies vielmehr durch die Bauunternehmer durch die Abführ von Ziegelbrennrreien. (Stabtti. Winn bemerkt dazu, die Feldwege seien nicht bloß für die Landwirtschaft da und die Bauunternehmer bezahlten mehr Steuern wie die Landwirte.
Maüaf AMwxyS&M*
Wer sich für Tee interessiert, versäume nicht von der befannien Importfirma Meßmer, Zentrale Frankfurt a. M., die neue, rei* tllustr. Abhandlung gratis und franko einzufordern. Sie ent hält eine anschauliche und unterhaltende Schilderung de» Handel/ in Tee und der Tätigkeit der Teeleute in China und Indien.
W
Mehrzahl der Darsteller^ häufig fast unverständlich war, io ist das völlig gerechtfertigt gewesen, und wenn es der Nezeniem vorzoi, keinen Namen zu nennen, so wird er dazu wohl ferne amen Gkünlu gehabt haben, denn eS liegt ja gar nicht an den einzelnen rar- Hellem, solidem an dem bei unserer Bühne beobachteten Prin;,o. Wenn zu leise gesprochen wird, dann ist doch der Regiueur da'ur verantwortlich, der ivohl zu allererst die Aufgabe hat, seine Künstler zu schulen, ihre Fehler abzufchteifen, soweit daS biet möglich ist, und für eine tadellose Aufführung zu sorgen. Wenn das aber aus irgend welchen Gründen versäumt ivird, dann ist es wenig angeniessen, einzelne Mitglieder imfete» Theaters unter Nennung ihres Namens anzuqrei'ett, wo saft alle.stets dieselben Hehler machen. Um so be'remdender ist daS, als gerade die genannte Dame eine der besten Kräfte unserer Bühne ist — und man »st versucht, nach einem Zusammenhang zu suchen, denn es ist doch ivobl mehr MS Zufall, daß diese Dame nicht nur sehr wenig beschäftigt wird, sondern daß ihr auch offenbare Anfängerinnen bei der Rollenbesetzung vorgezogen werdeii. Um dieies Mißtrauen nicht aufkommeu zu lasten, iväre es bester gewesen, ivenu der Einsender, der zum größten Teil nur die Kritik in uet- wässer ter Form wiedergegeben hat, fernen Nanien unter sein Elaborat gelegt hätte, obwohl er sich für eingeweihte Kreise auch so zum Greven deutlich gekennzeichnet hat.
an her Universität und in der Stadt Gießen hat Stadtv. Sommer einen Vorschlag des Prof. Dr. Watzinger und Dr. Rauch in einem Schreiben der Bürgermeisterei unterbreitet, der dahin geht, das Bürgermeistereigebäude, sowie die Verlegung der Bürgermeisterei beschlossen werde, für die Kunstsammlungen zur Verfügung zu stellen. Die Stadt solle eine eigene Kunstsammlung errichten und zu diesem Zweck zunächst 1000 Mk. jedes Jahr in den Voranschlag zum Ankauf von Kunstwerken einstellen. Diese Sammlung solle mit der des archäologischen Instituts und des Kunstinstituts bereinigt werden. Durch die Zentralisation aller hier auf diesem Gebiet tätigen Bestrebungen werde man dem Kunstleben und der Stadt nützen. Der Finanzausschuß ist der Ansicht, daß die Sache zurzeit unausführbar ist. Auch wenn die Bürgermeisterei demnächsi vielleicht verlegt werde, müsse man das Gebäude haben, wahrscheinlich für Schulzwecke. Mit 1000 Mk. jährlich lasse sich auf dem Gebiete der Kunst nicht viel leisten. Dazu komme, daß der hiesige Kunstverein am letzten Sonntag beschlossen habe, sich von Darmstadt selbständig zu machen und die Stadt wohl diesem Verein mit einem höheren Betrag wie seither
Titel 38, Armenpflege unbWohltätigkeiL. Stadtv. Eichenauer weist darauf hin, daß der städtische Zuschuß um 7000 Mark Hüber angesetzt fei und hält es für die Pflicht der Versammlung, oie in einem anonymen Eingesandt erfolgte Anzapfung der Armenpflege zurückzuweisen. Beig. Keller führt aus, daß der Armenvcrwaltung der Fall nicht unterbreitet worden fei. Die Behauptungen des Eingesandts seien einseitig aus Grund der Aussage einer interessierten Seite ausgestellt worden und bedürften keiner Widerlegung. Stadtv. Wallenfels erkennt an, daß sämtliche Mitglieder der Armendeputation ihre Schuldigkeit im vollen Maße tun.
Bei Titel 42, Zwecke des Kreises und der Provinz, weist der Vorsitzende darauf hin, daß die dafür erforderlichen 188 000 Mark 20 Prozent der gesamten Gemeindesteuern ausmachen. Die Vertreter der Stadt tm Kreistag würden vielfach überstimmt, zumal sie die Sitzungen nickt so fleißig besuchten, als die der Landorte. Stadtv. Wallenfels ist der Ansicht, daß die Stadt vielfach für Dinge bezahlen müsse, die sie nichts angehen. Beig. Emmelius weist darauf hin, daß auch die Bedürfnisse des Kreises wie alle anderen wachsen. Stadtv. Winn hält es für ungerecht, daß die Stadt im Kreistag so schwach vertreten sei. Die Stadt unterhalte ihre Feldwege selbst, während die der Landgemeinden auf Kosten des Kreises .unterhalten würden.
Bei Titel 44, Polizei, macht der Vorsitzende darauf aufmerksam, daß die seither von der Stadt für die Unterhaltung von drei Polizeihunden bezahlten 270 Mark als unnötig gestrichen feien. Stadtv. Vetters wünscht, daß bei großer Hitze die Schutzleute den Dienst in Mützen versehen könnten. Stadtv. Dr. Haberkorn ist der Ansicht, daß im Sommer ein gut ventilierter Helm besser sei als eine Mütze. Stadtv. Wallenfels billigt die Streichung der 270 Mark für die Polizeihunde. Bei Titel 45, öffentlich eSicherheit, beanstandet Stadtv. H a b e n i ch t das unregelmäßige Gehen der öffentlichen Uhren.
Bei Titel 46, allgemeine Verwaltung, macht der Vorsitzende darauf aufmerksam, daß die Entschädigung für die Erhebung der Kirchensteuern den jetzigen Verhältnissen entsprechend neu geregelt worden sei. Stadtv. Vetters bemängelt, daß die städtischen Plakatsäulen zu klein seien. Stadtv. Petri fragt, ob die im vorigen Jahr zu den Vorarbeiten für die Bahn nach Gladenbach angesetzten Mittel aufgebraucht seien, was der Vorsitzende bejaht. Stadtv. Friedberger wünscht zu wissen, wann in der Bahnfrage wieder eine Versammlung statt finde. Der Vorsitzende will in den nächsten Tagen deshalb eine Sitzung der Verkehrskommission abhalten.
Bei Titel 55, Wertzuwachs st euer, regt Stadtv. Friedberger die Abschaffung dieser lokalen Steuer an. Die Stadt bekomme ja 40 Prozent der Reichswertzuwachssteuer. Die gan^e Steuer habe ungünstig auf das Bauhandwerk und den Verkehr gewirkt und belaste letzten Endes die Mieter. Der Vorsitzende hält die hiesigen Lokalzuschläge für sehr gering, sie hätten den Grundstücksverkehr nicht lahmgelegt, wohl aber habe die Reichssteuer dies getan. Kein Mensch wisse, was er zu zahlen habe und ein Rattenkönig von Prozessen stehe in Aussicht. Stadtv. £ öb er wendet sich ebenfalls gegen die Reichssteuer und spricht für Abschaffung der Lokalzuschläge. Stadtv. Dr. Ebel ist der Ansicht, daß die Wertzuwachssteuer, wie sie früher hier war, sehr günftig gewirkt hat, dagegen habe die Reichssteuer nicht so günfltg gewirkt, da sie vor allem den starken Verkehr im ländlichen Grundbesitz nicht genügend erfasse. Schlimmer als die lokale Wertzuwachssteuer wirke für das Bauhandwerk die Bcsitz- wechselabgabe. Stadtv. Wallenfels hält die Wertzuwachssteuer für eine so gerechte Steuer, wie die Erbschaftssteuer es sei. Nicht die Zuwachssteuer, sondern die Stempelabgaben erschwerten den Grundstückverkebr. Stadtv. Friedberger ist im allgemeinen mit der Ansicht von Stadtv. Dr. Ebel einverstanden. Da man aber die Reichssteuer nicht abschaffen könne, solle man das tun, was man könne und die lokalen Zuschläge aufheben. Stadtv. Winn war ein Anhänger der früheren sehr gerechten Zuwachssteuer. Dagegen sei die Reichswertzuwachssteuer ungerecht, da sie auch den verdienten Wertzuwachs versteuere. Der Vorsitzende vermag den Nutzen der Aussprache nicht ein» Zusehen. Nach Ansicht des ©tabto. Löb er liegt der Grunb- stücksverkehr wegen der Wertzuwachssteuer so darnieder.
Titel 70. Erbauung von Straßen. Stadtv. Löb er wünscht endliche Herstellung der Ederstraße, die sich in einem schrecklichen Zustande befinde. Seit Jahren werde der Ausbau versprochen, aber es geschehe nichts, weil angeblich einige Grundbesitzer zuviel für ihr Gelände haben wollten. Man solle mit den Leuten unterhandeln, bann werde man auch zum Ziel kommen. Der Vorsitzende bemerkt, das Geld für den Ausbau fei schon bewilligt und der Ausbau geschehe sofort, wenn für das Straßenrand angemessene Preise gefordert würden. Die Stadtv. Winn und Huhn unterstützen den Wunsch des Stadtv. Löber. Stadtv. Simon wünscht den Ausbau des Feldweges von der Schonen Aussicht nach dem Bergwerk zu. Stadtv. Helfrich befürwortet diesen Wunsch. Stadtv. Havenicht fragt an wegen der West- Anlage und wünscht Auskunft, ob in der Tat für die vorgesehenen 28 000 Mk. der ganze Seltersweg hergestellt werden könne. Der Vorsitzende bestätigt letzteres. Wegen der West-Anlage werde demnächst wieder eine Vorlage gemacht werden. Stadtv. Friedberger regt die bessere Herstellung der Braugasse an.
Die übrigen Titel des Voranschlags werden ohne Bemerkung genehmigt. Er schließt ab in ber Betriebsrechnung mit 3 293 011 Mark 72 Pf. und in ber BermögenSrechnung mit 2 819 833 Mark 53 Pf., zusammen also mit 6112 845 Mk. 25 Pf.
beitreten werde.
Stadtv. Dr. Sommer ist damit einverstanden, daß die Frage ber Einrichtung einer befonberen Kunfthalle einstweilen vertagt wird. Der Antrag der Bürgermeisterei wegen des Kunst- vereins wolle fast dasselbe wie sein Antrag, aber es fei doch besser, wenn die Stadt die Sache selbst mache. Mit 1000 Mark jährlich könne man schon viel erreichen, gute Kopien und Schwarz» Weißblätter, an die zunächst zu denken sei, seien nicht so teuer. Wenn man für den Karneval 500 Mark bewilligt habe, solle man auch hier für etwas Bleibendes 1000 Mark nicht scheuen.
Stadtv. Dr. Ebel unterstützt den Antrag des Stadtv. Dr. Sommer. Man solle die Wichtigkeit der Sache nicht unterschätzen. Man werde damit einen neuen Anziehungspunkt für Gießen schassen. Die Wanderausstellung könne daneben bestehen bleiben.
Stadtv. Petri spricht sich für die Bewilligung ber 1000 Mk. aus, währenb Stabtv. Wallenfels bie jetzige Zeit mit Rücksicht auf die Finanzen für ungeeignet hält. Angesichts ber großen Bewilligungen in der letzten Zeit werde man wohl im nächsten Jahr mit einer Steuererhöhung rechnen müssen.
Beig. Keller mahnt bei aller Sympathie für die Kunst zur Vorsicht. Er ist zwar nicht abgeneigt, bie Summe zu bewilligen, glaubt aber nicht, bas viel damit erreicht werde.
Stadtv. Eichenauer beurteilt die Finanzlage nicht so pessimistisch wie Stadtv. Wallenfels. Wenn die Stadt auf diesem Gebiete einmal einen Anfang mache, würden auch Stiftungen nicht ausbleiben.
Stadtv. Winn ist ebenfalls für den Antrag.
Von einer Abstimmung über den Antrag wird zunächst abgesehen, aber es wird festgestellt, daß man ber Anregung im allgemeinen wohlwollend gegenübersteht und zu geeigneter Zeit darauf zurückgekommen werden soll.
Verschiedenes.
Sally Lob will am Hause Bahnhofstraße 52a ein automatisches an- und ausgehendes Rellame-Lichttransparent anbrin- gen. Man ist damit einverstanden unter der Bedingung, daß es nicht mehr als 80 Zentimeter Ausladung erhält und die Unterkante 5 Meter über dem Straßenpflaster bleibt.
Rechnung und Verwaltungsbericht für 1910, die recht günstig abschließen, werden dem Finanzausschuß unter dem Vorsitz seines ältesten Mitgliedes, Stadtv. Wallenfels, zur Prüfung überwiesen.
Die Rechnung des Gas- und Wasserwerkes, sowie bie bes Elektrizitätswerkes für 1910 sinb von den Stadtv. Habenicht und Huhn geprüft und nicht beanstandet worden. Tie Versammlung genehmigt sie.
Ter Bebauungsplan für das Gelände der Baugenossenschaft an der Lichcr Straße wird nach längerer Besprechung in seiner ursprünglichen Gestalt genehmigt. Danach kommt die erste Querstraße nicht unmittelbar an die Bahn zu liegen. Auch die für das Bauquartier ausgestellte Ortssatzung wird mit einigen kleinen Aenderungen genehmigt.
Mit der Eisenbahnverwaltung wird für die Verlegung des Bahnwärterhauftes auf die andere Seite ber Licher Straße, bie wegen einer Straßenanlage erforberiidj ist, ein Tauschvertrag geschloffen. Die Bahn erhält für ihre 559 Quadratmeter 720 Quadratmeter und außerdem als Ersatz für den Gebäude- wert 3000 Mark.
Für die Herstellung eines asphaltierten Bürgersteigs ans dem Brandplatz vor dem Neubau Hochstätter werden 1600 Mark bewilligt.
Die Vergebung der Lieferung der freien Lernmittel für die Volksschule wird im allgemeinen wie seither beschlossen. Eine Firma scheidet auf Wunsch aus. Einige Sachen (Lesebücher, Schiefertafeln und Schwämmchen) sind etwas teurer geworden, dagegen wird die Wolle billiger geliefert.
Einige Rechnunge n für freihändig erfolgte Ankäufe für die höhere Mädchenschule sowie das Schlachthaus werden genehmigt.
Da die Erbbegräbnisse auf dem Friedhof am Rodtberg rasch abgehen, müssen neue Einfassungsgräben hergestellt werden. Ter Preis dafür wird entsprechend der früher beschlossenen Verteuerung der Mauergräber von 100 Mark auf 125 Mark erhöht.
Früher war angerögt worden, die Grüfte auf dem Friedhof abzugrenzen. Ta leine zweckentsprechende Losung gefunden werden konnte und die Interessenten verschiedener Ansicht über die Sache sind, beschließt man, von einer Aenderung abzusehen.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Gießen, 8. Februar 1912.
Sehr geehrte Redaktion!
DaS Eingesandt in der gestrigen Nummer Ihre» Blatte» laßt leider die Cbiehiottät vermißen, die man von jemanb verlangen kann, ber sich über einzelne mit dem Namen genannt« Darsteller beschweren will. Wenn m der Besprechung gesagt war, daß ,bte
n u
er
Niti a.u FjL^tniir.
i&nuner
hÄ
«1323 an
pjj’hn
ES ist jeder Hausfrau aufs dringendste anzuempfehlen, unbedingt einmal einen Versuch zu machen, und sie soll zu diesem Waschversuch empfindlichere oder besonders verschmutzte Sachen nehmen. Mau wird die Wäsche nicht wiedererkeuneu, so schön ist sie geworden.
Ein Stück Kavon-Seife (Preis 20 Pfennig) genügt zu diesem Versuch vollständig. Mit einem Stück Kavon-Seife kann man einen ganzen Haufen Wäsche und andere Sachen waschen. (Achtung! Die Kavon-Seife gibt sofort Schaum. Starkes Aufdrücken wie bei anderen Seifen ist unnötige Verschwendung! Bei richtiger Behandlung muß man mit halb so viel Seife wie sonst auskommen.
Wer mit Kavon-Seife einmal gewaschen hat, nimmt keine andere Seife wieder, _______ .____________ '
IZimin


