Nr. 206
Zweites Blatt
162. Jahrgang
Lachem! täglich mit AuLnohin« des Sonntag».
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£anöcspartcitag der hessischen Sojialöcniofratie.
Der italienrsch-türtische Krieg.
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V/r ‘K-rliner Universität eine Entschließung angenommen, in der eS u. a heisst:
Der Preis der VebendmittcC insbesondere der Flctfchprene.
. Gler$flih.v fatrfoME
Luftschisfahrt.
Der Flog „Rund um Berlin^.
Aus Berlin wird uns berichtete
Ter vom Berliner Verein iür Lumckiyahrt, dem Kaiserlichen Automobilklub und dem Kaiserlichen Aeroklub veranstaltete Wettslug „Rund um Berlin" bedeutete eine sportliche Veranstaltung, wie sic in diesem großen Rahmen die Reichshauptstadt bisher noch nicht gesehen hat. Tas Protektorat über den Wettslug hatte Prinz
demokratische Kommunalprogramm soll einer Revision unterzogen werden Der seitherige ModuS bii Beigeordnelemvahlen nur einen ausgesprochenen fo». Sian
-1 bibaten auszustellen, wird in anbetracht der veränderten Land-
Montag, 2. September 1912
Rotationsdruck und Verlag der vrüdl'sche» Universität» - Buch- und Steindruckerei.
R. Lange, Dießen.
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Tie „•iefcener Samilteeblitter1* werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da» „KrelsHett fir den Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. Die ..landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich jioeunal.
sführuns. * tadeN«* j, Uefert " itlerei d« -
die ihm bezüglich der Gestaltung der hrrtli(L*n Ttngc zuuehen, so gut w>e gar mdji» imfc Gefchnedt enva*. um es darüber wirksam auftuflärcn? Wünsche man das and) nur in gut kirchlichen Arenen? ^ürduct man sich nicht vielmehr davor? Ern wenn unsere sog. uttUidxn Walneu wirkliche Wahlen werden, kann es ivieder aufwärts gehen mit unserem lirchlidun Leben Manches könnte dazu geschahen in rein äußerlicher Hinsicht 3 B daß die Ankündigung nickt bloß in der Äirdie und burd) Au-dang, sondern durch ortSübluke Bekanntmachung unb, wo eine solche vorbanden, auch durch die Preise ersolgte. Vielleicht auch, bah als Wadilolal nicht die Äirdx, sondern der auch für andere Wahlen als Wahllokal dienende Raum benutz würde. Vor allem, daß die Presse hd) dieser öfientlidxn Angelegenheit annähme und aufklärend auf die Bedeutung und Bedeutsamkeit
Redaktion. Expedition und Druckerei: Echul- straße 7. Expedition und Verlag: eobl. Redakt^n:e-EHS.rel.-Adr^Anzeiger«>ebeti.
Kirchliche Wahlen.
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Aber eS ist bod) auzf) nicht die Gleichgültigkeit deS „Laien- dnnents" allein, die an der gegenwärtigen Intereiselofigkeil gelt nüber den kirchlichen Dingen überhaupt unb bei, hrdihdien kahlen insonderheit die Schuld trägt. Diese Gleichgültigkeit liüßtc zu überwinden fein, wenn in den Trägem deS kirckt,d>en ">-ebankenS selber ein wtrNich ernster und zielbcwußter Wille u ihrer Uebcrroinbunp vorhanden wäre. Hier also liegen ganz :wesentlich mit die Ursachen der heutigen Misere Und zwar ist .fc eine gewisse Unzulänglichkeit und Rückstand,akeit des Denkens. He sich nicht sowohl in den kirchlichen Behörden und Cbcr bebdrben, als vielmehr besonders in den Sirenen der Dräger deS aeistlichen Amts und der nicht gleichgültigen, also gerade der
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sind fortdauernd im Steigen, und haben gegenwärtig eine Höhe erreicht, die eine äußerst fdunere Gefahr für die Er nährung und damit für die Gesundheit deS deutschen Volkes darstellen. 9Ule Versuche der sog Vertreter in den Parlamenten Maßnahmen zur Abhilfe zu sclzassen, scheiterten bisher an dem krassen Egoismus der herrschenden bürgerlichen Parteien und ihrer Geschäftsführer, der Regierungen. Angesichts der nun eingetretenen gerbaju unerträglichen und schmachvollen Zustände ist die sozialdemokratische Parier verpflichtet, im Interesse der hungernden Massen deS arbeitenden Volkes erneut den schärfsten Protest gegen die kulturfeindlich'' volksausraubende Politik der Herrschenden zu erheben. Der Landesparteilag erhebt auch feinerfeits Protest gegen diese Politik und fordert zugleid) entfdiicben die Durchführung der zur Ab- hilfe des Notstandes nötigen schleunigen Maßnahmen, Sus inmicrung der Lebensmittelzölle, Dehnung der Grenzen für Schlachtvieh usw., ebenso die baldige Einberufung deS Reichstages zwecks Herbeiführung dauernder Abhilfemaß nahmen. Der Parteitag fordert zum Schluß alle Volksgenossen auf, an der demnächst einzuleitenden Massenkundgebung gegen die Fleischteuerung auch in Hessen einhellig teilzunehmen und damit die in den Parlamenten und Gemeinde Vertretungen zu unternehmende Aktion auf daS kräftigste zu
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Gderhejsen
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"niholz. 1 112.
trauen zum Ausdruck gebracht Weiter wurde deichlosten, daß Protestaktion der Zustimmung des Landesvorstandes bebünrn
Die LandtagSfraktion mrb ferner beauftragt, in der ^nxiten Sammer einen Antrag nnjubnngen, der den Wegfall der Gebühren für fttrdjenauät ritte bezweckt E s soll auch noch darauf hingewirkt werden, daß die Jagd auf wilde Kaninchen nickt mehr unter daS Jagdgesetz fällt, da diese einen großen Schaden an den Fluren und Weinbergen verüben.
In der NachmittagSfidung berichtete Abg. Ulrich über dew Parteitag in Gbemnie Er trat in der Hauptsache für eine Reorganisation der Maifeier ein, die in Hessen in den Ifpten Jahren einen merklichen Rückgang |u verzeichnen hat Der einheitliche Parteibeitrag möge wohl bcfdüoffen tverden, eS soll, iebod) die Möglichkeit gegeben werden, für besonder» zurückgebliebenen llcbergangöbeftuumungen »u treffen. Nadi einer ausgedehnten Aussprache hierüber erklärte sidrder Parteitag gegen eine Beitragserhöhung und sprach fid) für die I Bildung eines ParteiauSsckufseS nach dem Vorschläge deS Organisationsausschusses einverstanden, in den Abg. Ulrich gewählt wurde Es gelangten ferner eine Anzahl Anträge zur Annahme. Es soll darauf hingewirkt werden, daß den Wählern, die fid) zu einer Wahl zeit in einer Heilstätte befinden, die Möglichkeit gegeben wird, ihr Wahlrecht auSzuüben. DaS des fische sozial-
Tie Verhandlungen am Sonntag morgen nahmen nach der Erstattung des Beeidetes über die soziald. Landtagsiraktion durch den Abg Eißnert-Cncnbad) einen stürmischen Verlauf. Ten Anlaß zu den heftigen und scharfen Angriffen gegen die Führer unb die gesamte Fraktion des Landtages bildete der bekannte Zusammen st oßdesAbg Tr. Fulda mit dem Minister des Innern von Hom-, bergt wobei den Führern ein zu zahmes Vorgehen gegen die Regierung, Mangel a n M u t, sowie keine genügende Infchutz nähme des Tr. Fulda durch die übrigen sozialdemokratischen Abgeordneten zum Vorwurf gemacht wurde. Ten Höhepunkt der Sturmszene bildete die Zuivrachebringung der bedeutungsvollen Angriffe gegen den Führer der Partei, Abg. Carl Ulrich, aus Anlaß einer in Cncnbad) abgehaltenen sozialdemokratiicken Mitgliederversammlung, in der er von einzelnen Parteileuten als Mandats läget hingestellt wurde. In begreiflich erregter Weife wies Ulrich die schweren Anschuldigungen als eine grobe Infamie" Zurück. Unter solchen Umnänbcn mache er nicht mit unb als Sonieaueitj habe er bereits feine sämtlichen Mandate bet Ateiskonferenz zur Verfügung gestellt.
Nack weiterer erregter Aussprache, die eine gewisse Uneinigkeit in ber Partei dutckblicken ließ, wurde gegen 13 Stimmen eine Entschließung angenommen, wonach nch ber Parteitag mit ber Tätigkeit der Landtagsfraknon einverstanden erklärt. Insbesondere wird ferner die Haltung der ! Vertreter aus Anlaß des Zusammenstoßes Tr. Fuldas mit dem I Minister v. Hombetgk gebilligt unb der Fraktion das vollste Ver-
Rom, 31. Aug Die „Agenzia Stefant" meldet aus Mis r a tah vom 30. Aug: Heute morgen versuchte dcrFeind, während erdieBcfestigungswerkedcr Italiener an griff, die Karawanen, welche von der italienischen Operationsbasis zurückzogen, aufzuheben. Die italienischen Truppen, welche die Karawanen eskortierten, schlugen nach einem heftigen Kampfe die Feinde zurück und brachten ihnen erhebliche Verluste bei. Die Feinde hatten über hundert Tote und Verwundete, die Italiener einen Toten und zehn Verwundete.
Die „Voffische Zeitung" meldet aus Konstantinopel: Von hochstehender türkischer Seite wird mitgeteilt, daß die Friedensvorbesprechung zwischen Italien und der Türkei infolge der Unnachgiebigkeit der Italiener auf einem toten Punkt angelangt, jedoch bisher noch nicht abgebrochen worden sind.
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I3Oi)l iiiimci neuemnmiivci uvmycii uiciucn muiien, ju mun luim Öebinn--2^H ierüber streiten, welche von beiden gerade heute die „modernere" d- t» N»in nrmcinf ift nirfmehr hie hei r'rthnhnrrn unb Pihi'rolrn
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M M ’ire eigene Kraft ist NB an die „organisierte Krrche ^- Auswär Ligen Amt, der bann dem Reichstage angehörte iiA W acht unb muß sich daS Wetter machen lasten durch Faktoren,' - —
.‘on 1 »i' ihr innerlich fremd find Sie ist nicht auf der Höhe ber
dev Sacke Hinweisen möchte. .
wTca.v . . K. . o -- ,, . । Werden die nächstjährigen lirchlichm Wahlen uns einen schritt
J"LrTrf ,e.rr C" .?a>’^ f weiter führen, ober werden auch sie toieber eine bloße FormalUät
macht. .Gemeint ,st mit dieser Ruckständtgke.l aber nicht etwa bie blnbrn bic änmdt ^eder Fahre „erledigt" wird?!
^•olopifd) ortboborc ober liberale Lehramicht. iie werden - ------—------
J »hl immer nebeneinanber bestehen bleiben müssen, ja man fann herMÜNN ZU hohenlolMaNgenbUra,
1 le! Rein, gemeint ist vielmehr die bei Örthoboxen und Liberalen der srüherc Statthalter von E l s a ß - L o t h r i n g e n , ist I ,n ganz gleicher Weise und zu ganz gleicher Höhe der Boll- am Samstag 80 Jahre alt geworden Er stand von Enoe J loinmenl.eit entwickelte Unfähigkeit, überhaupt etwas Oktober 1894 dis zum Anfang Lltober 1907, also nahezu | finftlid. unb wirklich »u wollen, was über den 13 Jahre, an der äpipe der Staatsverw-altung der Reickis- gegenwärtigen Statusau oh inaiuführcn könnte lande, nachdem er vorder ein Staatsamt nod) nicht bekleidet (liieta non move, das ist der.Weisheit letzter und bödiftcr vielmehr erst Offizier gervefen war, dann die 93er- :ei punw Schluß Unb währenb man tatiächlid) in ber stirche immer .t' inner Fibeikommind rrschaitcn achitct unb aud) flcmeinbeorbnung aufgehoben.
| n-6t in bas Öintcrtmicn unier« öifentlid,cn Lcb-ni -"Sl. ^Eng “^'““»3'11 «» gegen dit »teifebteuerung touebe
“ lei man in tircMiebcn Sbreifen nur iortroäbrcnb Stngft, b»6 man lan9"c bem Jtcuwmv aiiflcnon nntic 1 - ----- ... .....
.u weit gehen, fid) zu weit Dormagen könnte. Tenn man ist I - (-r 'ru?tCTJf . x ' -u.-mLrnorh.-n Onnniieric unb I
jvsammengesevt aus lauter Vorsicht unb hat, wie jemand tref I yifnüe Ten Miiea aeacn Frank
lenb sagte, die Angst vor der eigenen Courage Man fürdjtct ‘J* iäso*.. Jduc'/r aLt Rittmeister" in der «larbe
Sl cd-biete» unb gebt ber. »auetfodte, ben «injibidlen fragen. Äu’Ä* Ä Ä.i!t
etä bem 9Bege. Wan ift »tclncfcbäf tio in benials T elegierter beim 1» storvs im Dienste deS Roten ! A^ nber rin kreuze.' teil: er erhielt außer dem Eisernen Streui zweiter Klasse
©« fehlt am weißen Bande das Eiserne .stceuz erster Klasse. 1871 wurde ,«4ei Plan, ein klares und einheitliches Ziel fehlt. Es Hb" fr al<1 Vertreter des 12. würltembergischen Wahlkreues । itib man f^inbet cünj' ( ®*ut "a^ ^7len° ^:aaen Gerabronn-Crailsheim) m den deutschen Reichstag gewählt, wo
man fid) ebenCr sich ber Reichspartei anschloß. Er vertrat diesen Wahlkreis . tf zurollen, die sich babet mit Rotwendigkeit ergeben müßten der erstell^vier VeaiolaturDcnot^n bV 1881, unterlag
h.6 biefe Sengen nnauibattfam Imb. boy sie lommen n.üncn. aber bem «nn 1877 b“» 1881
I ta» weiß man sehr wohl. Mer man will sie an sich heran« |VQr fr c r ft c r Vizepräsident des Reichstages. Im kämmen lallen. Man hütet hd) ängstlich, ihnen frank in bic I .nnnfmi..r 1^71 lrurhC afA 11 i?t a T in den Verband ,-fugen zu leben unb ihre Erörterung Klber in b.e Sunb .i, ausgLomm^ lu» btra« bei* ben Olli.
> ehmen. Es gibt wohl kein markanteres Än,>eid)en für ben ~ iei. - >. 1 cnitp h<-r Armee anaeftellt unb 1875 zum charakte«
fimb untered bruligen (irdrlidrnt Sieben« al« btci latiarbe. bau ' n s > blr »anallerie beiörbert Zeit Mai IH'.ih Hebt He bretmenbften Fragen brr shrdic non Draußens,ebenden lebbatter ^" ^8 9 Tragoner,5Regt«. Fürst Sobenlobe ist be-
Hrruticrt werben ({lebe bie »ntrage jum ^'»'öerno ramtfen Förderer (oloniakr Bestrebungen bereor.
MJjrtntag) alS in ber Kirche selber. Das ist es recht eigentlich, I . murhe frfmn 18R° Vorluiender des deutschen. r..
I unserem kirchlid)en Wesen den Anstrid) der Rückständigkeit Don ab bis zu unterstützen.
I verleiht Tie Kirche spielt unter den Faktoren unseres Volks ^rScnnuSa Tum (Statthalter Vorsitzender der Deutschen Nadi(Erledigung einiger Statutenänderungen und der Wie-
lf>t-nd bie nämliche klägliche Rolle des „kranken Mann's^ wie sie Ernennung rum -sta thau ’^obn Erbprinz derwahl des Gesamtvorstandes wurde der Parteitag m Rate der Völker die Türkei einnimmt. Sie lebt nicht durch r»ktorder'Kolonialabteilung acchlonen
11 unb bie Stellung als erster Vizepräsident nieberlcgtc: cf)C ÜddCSfcbdU.
v—Vq-:-' .mh Langenburg, 31. Aug. Der Fürst von Hohenlohe- Die Gerüchte über eine RegierungSkrisiS in Bayern.
ilren "großen Aufgaben Vud't gewachsen. Die Redlichkeit, den ÄMn^ur^b^ehtheute hier unter der Die „Korrespondenz Hoffmann" meldet: Berliner Blät-
fl-rlirf)en, guten Willen- bi.* oerfönlidie Unantastbarkeit innererl^tabt feinen 8»» 0>eburtstag. Eine grosze osnzi u ter bringen Artikel (auch wir hatten unseren Lesern davon
kirchlichen Vertreter, Geistlichen unb Laien in allen Ehren! Aber hat der Fürst aus Gesundheitsrücksichten abgelehnt A - ^^ntnis gegeben. Red. d. Gieß. Anz.), die sich mit den an si' kommen wir nidn weiter. So ven'inken wir, ohne daß wir uns I dem ganzen Reiche sind zahlreiche Telegramme und> imrist^ M^atteder des früheren Ministeriums ergangenen aller- Wien reibt rior brnrnM werben, nur immer tiefer in eine innere liche Glückwünsche ringet raff en. Zum Geburtstags,est sind , Einladungen und nnt bem Erscheinen der ber-eitigetl tliimahrhamgtrit unb Unaufrubtigrmt, ja btrefte $erlogcnbctl her h>,c grbprmjef tn Charlotte von sachsen-Mennngen, dir am z,oslaaer befallen Tiefe 'Irtitel (teilen fo«
3 itänbe. bie berbängniiboK werben muß. Tai -ll<uan.e„e Bei. Echtster des Kaisers, der Fürst unb die Fürstin von Sri- „Ä7nfidbtl& ’ 6?e? tatsächttchen Mittrilung-n als auch wirt bieriflr Hub bie lirchlichen Sabjen. nitmen und der stelsvertretenbe Regent von Reuß jüngere w°"l tatsE chen Mtttetlungen als auch
™ ^a,L"n"vor°L?'ib?"noL'irgÄ -ins- mit Gemahlin eingelrosfen. Um l Uhr war nn Fa. . s,7?^rs.L"g7n "bar^Ll?ch7^
velche Bebeumng für bie Ztckimit untere« Palles tunnft. ber ^i^ir^e etn Mtessm. ah^^nd ein FeschanIett d Minister sind wiederholt am Königlichen Idoslager sowohl Miß wünschen, daß wir hei unseren kirchlichen Wahlen nicht bloß Lurgerschatt statt. Im Namen des pursten cmp, r Berchtesgaden, wie in Holten schwang au zum Vortrage •ine regere Wahlbeteiligung überhaupt, sondern vor allem auch. Erbprinz Ernst eine Abordnung der empfangen worden, der Vorsitzende im Ministerrat bisher
)aß wir durch sie eine weitgehende Vertretung der mit der Pachter, die eine prachtvolle Mappe mit Ubbildungen her £,rcfma[ AlS geradezu ungeheuerlich muß eS bezeichnet legenwartigenOrdnung der kirchlickien Tinge^ unzufriedenen Kreiw furstliil'en roniatieii nberreichlen. I morden. was diese Auslassungen ikber den bayerischen
ini'erev Gemeindeglieder in den kirchlichen ü ör perl (halten un . Gesandten i n Berlin zu erzcinlen wissen. Den Grasen
»'««' allen l'agern - gewinnen mSebtni -Sur Lan-ttparteitag der hesslschcn Sozialdcmotralie. Lerch-Nstld schul', seine alibi-lau,ile „ornehme .Mm-
sis,i^n"n,iel!!'iann küchtbring°nbe Arbeit ,rieche» werben last m. Erbach .Obemualb), 2 Sept. nun» davor, das, Erzählungen wie sie hier über Berlin
I, nuferem Staatrieben burdi bie Mitarbeit ber ovvasitivnellen Unter bem Varsch beb Reiste- unb l'anbtagSabgeorbnrten Derbrettet werden, Glauben stnben. WtrNtche Kenner der Parteien ihre oft scharfe und schneidige .stririF und ihre mannig- U (r i d) tagten am Somötag und Sonntag die Vertreter der hefn Verhältnisse wissen zudem, daß Gras Lerchenfeld seit Te- •adien Anregungen die Entwicklung au! das Beste gefördert worden scheu Sozialdemokratie in dem ireunbhd) gelegenen Odenwald- zennien mit Freiherrn von Hertlrng befreundet ist, so daß, ist das wagt wohl heute niemand mehr zu bestreiten Für das fmhtchcn, das bisher in politischer Beziehung rein bürgerlicher rcenn er eine Wahrnehmung über eine Störung ber Be- I Miet unseres kirchlichen Lebens gilt aber ein Gleiches. Auch Strukiur war. Kbodt bei der letzten Reid.siagSwahl von der aj^hnngen Bayerns zum Reiche machen würde, er hiervon I uii dem kirchlidien Gebiet kann mirflid) neues Leben erst dann Sozialdemokratie erobert murde, Als -. J** „“V”'I trohl von Anfang an den Vorsitzenden im Ministerrate in wwocken, wenn die Opposition nicht mehr ausgrichloyen ist oder vor,tandes war £au 2u ife Z i ctz-Berlin Kenntnis setzen würde. Endlich sei sestgefteNt, daß Graf
K,lSM?fm,uliblbebr,J«n^ ifrÄ’gmÄ' S»'fcr "mritt-^ «STSte 8 SanbfagSb^en «V”bem Verdienielb -Berlin am 24. Juli, bem läge frinrt Urlaub». !?nn Sf e nur roenn rie freieste Tislulsi^, nicht riost über sie Gelchöstsberickt. ben ber Vanberiefretär Neumann,- Allenbach antrttts, verlassen unb ber allerhöchsten -te le seither me- naebt fonbem Tn ^r Mbcr Tinjug bSIt Nu" so auch lö,men erstattete, geb, hervor hast bi ; ennd e eoeuibemofratie tm me leeen ber ein RucktrtttSAesuch, noch einen Bericht unterbreitet, Nkwerstlndnsiie beseitigt Unoerstanb übernrnnben unb auch m «niMtl.ien bcgrni.n n, Lür haben Ickon einige Zmern aus bcrn hat Von einer Storung bes guten Einvernehmens zwischen »en Kreisen derer die' bisher glcidniülua ober grollend zur Bericht mitgcmli 1 fHfb d Gtek .In» Nack einer aier, fccm Reiche und Bayern kann nicht die Rede fein. Aber keite gestanden ein besseres Verständnis für die gegenwärtige stündigen Aus,mache wurde im tbh5nn4ni'nr*h?n aud) Don ber Jesuitenfraae ist eine solche nicht zu befürch-
Liche Position gewonnen werden. o . nach Bedarg cr'chemenM Ag't° »n nachdem die bayerische Regierung sie selber dem Bun-
Man ruil na» grünerer Beteiligung her Latenwel, am kiich. unb mr i"' un^. @rt„bung e n^3 u °e n ba g, - »“tat zur Entsche.bung überwiesen hat.
pilege treiben, seeliorgerliche HUiSdienne Innen, ui kirchliche Ver- „P,adnnder-Vundes . .
n- eine eintreten unb Beiträge zahlen, apologetiidv? Vortrage bt’umi■>
11 mb womöglich selber halten, überhaupt — ba mn.jrcnn mr errufen werden?! — Tas alles mögen ganz schone -iingc lein «Afilfl tfi' >1 -> '-'r cs werden nickt allzu Viele sein, die dabei mit ;ui tun 2uu * lljta. ii, so lange prinzipielle prägen, wie beuviel-n,1'1 i_ >• i ir k Wpolitischen Reutraliiät der Mirdic auck gegenüber der roual ■ bcmofratie\ nickt geklärt sind! (Tau die crorderung volitiicker ■ .-utralität für das Gebiet der Religwn und der Pklege dcr ■ {Religion dieselbe Geltung haben müßte, wie mr aubtvc I biete des geistigen Lebens z B. Wiiienichatt und I sollte Telblivcrftänblid) sein, ist aber heute nod) keinesrngs all- I citig anerkannt, geschweige denn vraknick burdxieiubna Oder | ioi lange die praktische Gestaltung der hrdüidxn xinge Reh V qionöunterrid't und nxxö bergt mehr ist) ihrem wirksamen ■ ili6 entzogen bleibt! Was unjere Saicnweit lur ba H!-rd)lid)c Scbcn tm weitesten U m t a n g m o b 11 machen unb allein mobil machen könnte, das "nd I Rechte, bie wir den Laten etnraunien m übten.
. Äer Kirchensteuer zahlt, der darf auch Eimlutz nerlangenaut die b Gestaltung der kirchlichen Tinge, utid von wem man Xirckeniteuer I n mmt, bem muß man diesen Etmlutz auch gern unb rrrubuj I g'chatten, sonst ist es eine Unmabrbartvgfcu, ihn mr «teuer I branziiziehen. Deshalb muß amgeraumt. werden mit dcnn Wahn c s seien nur bic „gutgesinnten" unb .-^'mnung-kuckngm xeutc b-wechtigt, in den kirchlichen Fragen das Wort -u mhrew xu dtstonsche Entwicklung bat es mit nd) gebracht, bau• >
— entgegen ben Prinzcpien des Protestamtsmus — von Rechten,


