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silberne Hochzeit begehen heute der Kellner und seine Ehefrau Katharine, geb. Lenz.
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F.C. Wiesbaden. V ie h b oi-M arktbericht vom 29. April. Auftrieb: Viinder 84 (Cdj|en 56, Bullen 0 Kühe 2d), Kälber 80. Schate 18, Schweine 281.
<Dlart toetlnut: In Großvieh mittleres Geschält, in cdjiuemen und Klemvieh etwas ledhaiter, geräumt.
Preis lnr 100 Vld
Xleueiib- Lchlacht-
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GesundheitsslanS und Sterblilbteit im Ureise Liehen im Jahre Ms
Im Anschluß au unsere Veröffentlichung über die Bewegung der Bevölkerung und die Sterblichkeit in der Stadt Gießen wird aus der Statistik für den Kreis Gießen folgendes auSzugs-
Besuch dieses empfehlende nnden soll.
•• Die Fritz Arndt
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Häematogen Marke „H-Ring"
bus der Fabrik AdolF Hommel eCcJlanau.
Zflheiithen dttri h die Dro^e r i e n u. KnlnnjalytaifD^ESCbäfitt
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A.eiug aut eut.viuelie „arten . uieie cusgemauete ituhe und tvenig gut ent- ivideUe lungere nühe
UtObig yeiwutie Kühe und Färsen.....
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ih allere Itiait* uno le'te Saugkälber . . . . v.ermgcte Wtait» und gute Saugkälber . . . ^.cimtier< e-augtalOec.........
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A-eidemastschake:
Diaiilämmev und ^taunammel . .... Sch >ve »nr.
4 oDfleildjigt Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht
4 oUsteischige Schweine unter 80kx Lebendgewicht l-oUueilciiige Schweine von 100—1^0 kg i:edeud- gewicht Aollneiichtge Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht veuschweine über 160 kg Lebendgewicht . .
fc Lraulsurt a.M. E »weinemarktberichl vom 1. Mai. Anlaetriede" waren 1836 Schweine. Bosisieischige Cd'weiue von *<5 bis 100 kg Lebenbaeivicht 55.00-57.50 iUL. triHart'tneu’i-bt 70.00 - 73.00 Alk., vollsteisckige Schtveine unter 80 kg l'cbenbaeivi tt »5 00- 57 00 Alk., Schlachtgewicht > 8 71.'0 'Uit.; voll'letschige -ckweine von >00-120 kg Lebendgewicht 56.o0-5-.00. i'.f, = chlal'taemidit 7o—73.00 Alk.. vollsieisckige ednoeme von ISO i~i6 160 kg Lebendgewicht 53.'*)-- 8 00 *J)ltw Lchlachtgewicht 70.00-72 Alk. Oieichait schlevveiid, bleibt Ueberllflnb.
sSäsw-? Straße 28 JMZ
jedermann zugänglich sind, den Geschmack für gute Musik anregen möchte und an vielen Orlen, die durchaus nicht größer sind, wie Gießen, haben sich bereits schöne Erfolge eingestellt- Diesem Streben hat sich Obermnsikuiet'ier Lobet und seine tüchtige Musikerschar zu Diensten gestellt, es in aber selbstverständlich nötig, daß ihm au§ allen Kreisen detz Publikums durch Besuch der Konzerte Unterstützung zu teil wird. Das erste Volkskonzert mit gewähltem Programm
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' " Wegemarkierungen. Man schreibt unS: Jeder BolkSsreund muß sich darüber freuen, daß die Sportbewegung
Geldstrafen von je 100 Mk bestraft worden. Diese Strafen kommen durch den heute abgeschlossenen Vergleich in Wegfall
Eine üble Nachrede
des Geschäftsreisenden B St. in Gießen hatte den Landwirt und SägewerkSdirek.or T. in Rebgeshain zur Erhebung der Pnvat läge gegen St getrieben St batte ihm im November v. y. in einem an Landwirte in Eickclhain gerichteten Brief nach gefügt, er habe um deswillen die Lieferung des Maschinenöls entzogen und einer anderen Firma übertragen, weil er St. — sich nicht dazu verstanden habe, ihm Speiseöl gratis iu über«» lassen Tic heutige Verhandlung ergab nicht nur die Unbegründet« heil dieses Vorwurfs, sondern auch daß St. es war, der einmal dem PrivatNäger ein Geldgeschenk anbot und bet dieser G-.-legen- hett eine scharfe Zurechtweisung erfuhr Bei dieser crachlage war eine Bestrafung des Angeklagten unausbleiblich Er entging ihr jedoch dadurch, daß er sich den Bedingungen des Prwatklagers unterwarf. Er mußte seine Behauptung als unwahr V^U“* nehmen, sämtliche Kosten übernehmen und in die Veröffentlichung des Vergleichs willigen, worauf Zurücknahme der Pnvatk.age erfolgte.
Wegen Feldentwendung .
war deni Taglöhner K. W II. von Oppenrod ein strafbeteht jugegangen; auf seinen Einspruch kam die Sacke vor das Feld- leriml, das die Bestrafung ausrecht erhielt, xie gegen dreies Irteil verfolgte Berufung hakle vollen Erfolg. Tie Ltra.kammer kam zur Freisprechung. Sie erachtete für erwiesen, daß W. zur Zeit der Aneignung des angeblich entwendeten K^eeS, wenn auch noch nickt zur Fruchtziehung berechtigt, doch schon (Eigentümer >es fraglichen Ackers gewesen sei, und daß er sich auch nach Lage der Umstände zur Aberntung deS KleeS für berechtigt hallen konnte.
Derufunasverwerfung.
Der Fahrradhändler V. K in Gießen halte wegen vorschriftswidrigen Fahrens mit dem Automobil einen Strafbefehl über 20 Mk erhalten. TaS Schöffengericht, daS er daraufhin anrief, ah in dem Verhallen deS Angeklagten einen Verstoß gegen fuhr- polizeiliche Vorschriften und verwarf seinen Einspruch gegen den Strafbefehl. TaS gleiche Schicksal hatte die gegen bafl erste Urteil eingelegte Berufung. Tenn eS wurde festgestellt, daß er am Abend des 15. Oktober v. IS bet bereit»- brechender Tunkelheit in einem rasenden Tempo auf bet ätrage von Lollar nach Gießen, auf der ein reger Menschenverkehr war, dahinfuhr, daß er einen Hund überfuhr, ohne es zu merken und »aß Fußgänger sich nur mit knapper Not vor dem Auto retten bnnten.
unö einem vorzüglichen Solisten findet am 2. Mai stall, der Konzertes muß entscheiden, ob dieses sehr zu Unternehmen auch in Gießen eine Ställe
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gewicht Mk.
Victzcner Strafkammer.
)( Gießen, 80. April.
Nachklänge
au# dem letzten Reickstagswah.kampf brachte die Privatllage des Reichstagsabg Oberlehrer W gegen den Fruchthindler L. et. in Lich Tiefer batte sich um die Zeit der Stichwahl in einer Wirt- kckiaft in Eberstadt über ein Flugblatt des Privatklägers zweideutige, abfällige Bemerkilngen erlaubt und war deshalb vom Scköfsengericki Lich wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 5 Mk verurteilt worden Zn der heutigen Verhandlung kam es Au einem Vergleich, indem der Angeklagte die Beleidigungen mit Bedauern zurücknimmt und sich zur Tragung sämtlicher Kosten verpflichtet.
Eine Versöhnung
der sich mit Jtlagc und Wiederklage bekämpfenden Parteien gelang in der Privatklagesacke des Fabrikanten Th N gegen den Fabrikanten Ä., beide in Verbstein Sie waren vom Schöffen-' . gericht Herbstein wegen gegenseitiger schwerer Beleidigungen mit
in Deutschland so schöne Fortschritte macht. Dabei lieht bet Wandersport wohl auf breitester Basis. Die Wanderoereme sind eifrig bestrebt, durch Wegebezeichmmqen die Freude am Wandern zu erhöhen. Tiefe Bestrebungen werden leibrr ofi erschwert, indem die mühsam angebrachten Zeichen beschädigt ober gar entfernt werden. Nicht immer ist Bosheit die Triebfeder hierzu, sondern oft Gedankenlosigkeit Erwachsener oder Unverstand der Jugend. Alle, die auf letztere Emflist- auSzuübcn vermögen, namentlich Eltern und Lehrer, wurde» sich hohen Verdienst um die schöne Sache des Wander'ports und damit für die Allgemeinheit erwerben, wenn sie die MtnOei darauf aufmerksam machten, warum Wegezeicheu u. dergl. angebracht werden, und im Anschluß an diese Belehrungen darauf hmzuwlrken suchten, daß die Zeichen nicht gestört werden; ein entferntes ober beschäbigteS Merkmal kann schon Ursache werben, daß daS von Wanderern beabsichtigte Ziel nicht erreicht wird. Auch ist eS em Zeichen von Wohl- erzogenheit, Gegenstände usw., die dem ' allgemeinen Wohle dienen, unangetastet zu lassen. (Um Nachdruck iviiö gebeten.)
Landkreis Gietzen.
Großen-Buseck, 30 April. Am 2. Mai werden e6 2 5 Jahre, daß Werkmeister H. Roth hier bei der Firma C. Klingspor in Arbeit steht. Der Jubilar trat am 2. Mai 1887 als Arbeiter in die Fabrik in Großen.Buseck ein und wurde am 1. November 1897 dort als Werkmeister eingestellt.
△ Ettingshausen, 30. April. Cem 25jä hrigetz Jubiläum als Präsident deS hiesigen Gesangvereins feierte der Beigeordnete Foh. Opper. Ter Dirigent, Lehrer Lack, hielt eine Ansprache, in der er die Verdienste deS Jubilars hervorhob; hat doch Joh. Opper nicht nur den Gesangverein gegründet, sondern auch den Kirchenchor inS Leben gerufen. Zmn Schlüsse übergab Lehrer Lack dem Jubilar eine silberne Medaille mit der Aufschrift: „Für 25jährige Präsidentschaft'. Herr Opper dankte für die Ehrung und gelobte, auch ferner den Verein m der bisherigen Weise roriterführen zu wollen.
4- Allendorf a. d. Lda., 29. April. Seine erste dies- iährige Hauptversammlung, die ziemlich gut besucht war, hielt gestern nachmittag im tzotel zum Bahnhof hier der Geflügel- zückterverein Allendorf und Umgebung ab. Aus dem Jahresbericht des Vorsitzenden ging hervor, daß der Verein seiner Aufgabe, die Geflügelzucht zu fördern, u. a. dadurch nachzukommen bestrebt war, daß er mehrere Dutzend Bruteier und einiges Jung- geflügel reinrassigen Stammes unter seine Mitglieder frei verlost hat. Tic Einnahmen betrugen 137,30 Mk., die Ausgaben 78,80 Mk., der Kassenbestand 58,50 Mk. Bei der Ersatzwahl be* Vorstandes wurde Gastwirt Ranft als Stellvertreter des Vorsitzenden, Georg Krieb aus Ilschhausen und tzrch. Becker- Treis zu Beisitzern gewählt. Ta im nächsten Jahre hier wieder eine Bezirksausstellung des Verbandes Obcrhessischer Geflügel- züchtervereine stattfinden wird, soll die Verlosung von Junggeflügel in diesem Jahre unterbleiben. Im Anschluß an einen Vortrag über das Einhalten der Tauben z u r Saatzeit wurde festgcstellt, daß diese gesetzlich erlaubte Tierquälerei nur noch in einer Gemeinde deS Vercinsbezirks, Treis a. L., gehandhabt und sich hier regelmäßig trotz aller Bitten und Aus- kläruiigsversuchc zweimal im Jahre für die volle gesetzlich nchg- lidjc Frist von je vier Wochen wiederholt. Da in dieser Zeit stets alle Jungen eingeben, weil es ihnen an der passenden Nahrung fehlt, die ihnen die Züchter nickst reichen können, so bringt das Em- sperren letzteren regelmäßig Schaden, aber auch die Landwirtschaft leidet darunter, da die Tauben nur selten die ausgestreuten Kultursamen, sondern zum größten Teil schädliche Unkrautsamen auflesen Tic nächste Versammlung soll am 21. Juli in Ilschhausen abgehalten werden.
Kreis Lauterbach.
)( Frischborn, 30. April. Seit Jahren ist der Gemeindevorstand bemüht, dem im hoch gelegenen Teil des Dorfes bestehenden Trinkwasscrmangel, der sich im letzten Sommer ganz besonders fühlbar machte, durch Er bauung einer Wasserleitung abzuhelfen. Die vor genommenen Schürfungen hatten kein günstiges Ergebnis und da die Errichtung eines Gruppenwasserwerks ebenfalls scheiterte, beschloß der Gemeinderat, den im unteren Teil des Dorfes vorhandenen Laufbrunnen zu entfernen und dessen Quelle nebst anderen vorhandenen der Wasserleitung zuzuführen Hierbei stieß der Gemeinderat auf den Widerstand einer Anzahl Bewckhner des Unterdorfes, die ihr Wasser aus diesem Laufbrunnen bezogen und gegen den Gemeinderatsbeschluß Einspruch erhoben. Sie fühlten sich durch die Einziehung deS Brunnens in ihrem Rechte benachteiligt und wollen überhaupt von einer Wasserleitung nichts wissen, da durch diese der Gemeinde ungeheure Kosten erwachsen — sie ist auf 52000 Mark veranschlagt zumal daS Wasser kein natürliches Gefälle hat, sondern durch ein Pumpwerk gefördert werden muß. Jetzt mußte der KreiSauSfchuß die Entscheidung herbeiführen, der den Ein- Kin seiner letzten Sitzung kostenpflichtig zurückwies
naelegenheit wird voraussichtlich noch den Provinzial- auSschutz beschäftigen.
Für die LebenSzähigkeit unserer Bevölkerung spricht nach vorstehender Tabelle, daß 485 Personen oder mehr als 43»o der Gestorbenen das 60. und nahezu 29% daS 70. Lebensjahr überschritten hatten. Las en wir die Kinder unter 15 Jahren weg, o fallen auf die Erwachsenen 74",<> der Toten; dem Säuglingsalter gehörten an 17°b, den Kindern von 1—15 Jahren 9°o.
Bringen wir die 190 verstorbenen Säuglinge in Abzug von den 2210 neugeborenen Kindern, so reduziert sich der oben genannte Zuwachs zur Bevölkerung durch Geburten am Jahres» chlusse von 23,2°/oo auf 21,2 auf 1000 Einwohner: eS fall« auf 100 Neugeborene 8,6 (i. V 7,9) Todesfälle.
Tic wichtigsten Todesursachen bei den Säuglingen sind er- ahrungsgemäß die angeborene Leben-schwäche wegen vorzeitiger Geburt und Mißbildung, welcher 57 (i. V 39*1 Amber im ersten Lebensmonat, und der Magen-Darmkatarrh, dem 44 (i. 23. 28> Kinder unter einem Jahr erlegen sind: im übrig« ind verhältnismäßig gefährliche Krankheiten für das Säuglingsalter Entzündung und Katarrhe der Atmungsorgane und Krämpfe mit 36 (37) resv. 19 Todesfällen. Tie Gefahr, an den akut« Infektionskrankheiten (Masern, Scharlach, Diphtherie) zu erkrank« und zu sterben, sind Säuglinge wenig ausgesetzt, gefährlich für ie ist dagegen der Keuchhusten.
Die Sterblichkeit der Säuglinge im Verhältnisse zur Einwohnerzahl beträgt 20 auf 10000 Einwohner. Auf die wichtigsten Krankheiten und Krankheitsgruppen verteilt, wurde in 163 Todesfällen Altersschwäche al* Todesursache angegeben; an Fieber im Wochenbett sind 4, an anderen Wochenbettkrankheiten 5 Frauen gestorben, an Scharlach von 247 uns gemeldeten Erkrankungen 7, an Diphtherie von 169 Kranken banl der allgemein eingesührten Behandlung mit Heilserum nur 6. Maiern waren wenig ausgebreitet im Berichtsjahr, wir verloren daran kein Kind, an Keuchhusten starben 3 Kinder.
Die im Kreise beobachteten 6 Tvphus - Kranken waren meist, auswärts infiziert worden: es starb davon ein junger Mann in Gießen.
An Rose sind 4, an anderen Wundinfektionen 4 Person« zugrunde gegangen.
Der Lungenschwindsucht (Lungentuberkulose) sind 119 Personen (i. 23. 120), meist im jugendlichen ober besten Mannesalter erlegen, auf 10 000 Einwohner 12,5 (12,83): an anderen tuberkulösen Krankheiten starben 36 (45) oder 3,7°/««. an Tuberkulose überhaupt 16o/ooo (17,6).
Cüngenentiünbung brachte 92, die im ersten Viertel- jahr verbreitete Influenza 34 Todesfälle: beide Krankheiis- formen waren insbesondere den alten Leuten gefährlich, in zweiter Linie den Säuglingen mit 18 Gestorbenen.
An anderen entzündlichen Krankheiten der Atmungsorgane sind 81 verstorben (darunter 20 Säuglinge), an Krankheiten des Herzens u nd der Gesäße 102, an Schlaganfall (Gehirnblutung) 46, an anderen Krankheiten des Zentralnervensnstems 41 (davon 19 Kinder im ersten Lebensjahr an „Krämpfen^. An Magen-Darm- tatarrb erlagen 58 (i. 23. 31), anz 231 i n b b a r m e n t i ü n*| b u n g 5 (7), an anberen Krankheiten ber Verbauungsorgane 26 (35), an solchen der fcarnorgane 38 (36).
Krebs und andere bösartige Geschwülste führten 78 mal (100' zum Tobe
„Selbstmorde wurden 20 (22) gezählt, ein 30 jähriger Mann wurde erschlagen und 20 (14) Personen sind tödlich ver- unglüdt. An anderen, minder wichtigen Krankheiten starb« 43: bei £0 Fällen blieb die Todesursache unbekannt
Großh. Kreisgesundheitsamt Gießen. Dr. vaberkorn.
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3m Jahre 1911 sind im Kreise G,eßen 13 57 Personen gestorben, 701 männlichen und 656 weiblickcn Geschlechts im Jahre 1910 waren eS 1376 Todesfälle). 23<i einer berechneten Einwohnerzahl für die JahreSmitte von rund 95 000 würde die SterblichkeitSnifcr, d. h. die Zahl der Todesfälle auf 1000 Ein- wohner, 14,4°/on betragen (im Vorjahre 14,7).
Wie wir bei Berechnung der SterblichkeitSzitser für die Stadt Gießen die in den klinischen Anstalten verstorbenen Ln-iremd« in Abzug brachten, um ein klares Bild zu erhalten, so ziehen wir auck hier die verstorbenen, dem Kreise nicht angehörigen 244 Personen ab und werden in den folgenden Betrachtungen die reflierenben 1113 Kreisangehörigen zugrunde legen.
Tie SterblickkeitSzi ser vermindert sich hierdurch auf 11.7®/« (i. 23. 12,03). Getrennt für die Stadt Gießen war die Ziffer: lÖ,4°/oo. für den Landkreis 12,3® « (i. 23. 10 0 refv. 13,1).
Lebend geboren wurden im Kreise nack Abzug von ca. 450 Kindern kreis rember Mütter, welche in der Entbtndungs- anftalt zu Gießen zur Welt kamen und die Stadt bald wieder verließen, 2210 Kinder, woraus sich ein Zuwack- zur Bevölkerung auf 1000 Einwohner mit 23,2 berechnet (i. V. 24® '«),
Die gestorbenen Kreisangehörigen, nach Alters- Nässen zuiammengestellt, gibt folgendes Bild. ES starben: im Alter von Jahren über
O Fußball. Am Sonutag folclten au« dem Sportplätze an der varbt die 2. Mannfckaft des Gießener Sportverein* von 190«) gegen die l. 'Dlannfdiaft de* Svortvereins Hierfür Gießen. Beide Mannlckmten taten sich fast ebenbürtig. Merkur hatte die bessere 21ugrtff*linie während der Gegner in der Verteidigung bessere Leistungen zeigte. 10 Minuten vor Schluß lühit der euortueiein von 1900 noch mit 2:1 Loren, fallt jebock i löylich stark ab, so daß Merkur mit 3 2 loten bas epiel gewinnen kann. — Tie 8. Mannsckasten des Vereins tut V e • id e g u n g s I d i e l c und des Sportverein« von 1HQ0 bia.oten ihr letztes Verbaudsfpiel zum Auslrag. Ter Sportverein gewann mit 4:1 Toren. _________________
wandern und Reisen, vader und Zommersrischen.
- o d) ro e i e l- u n ö s t a b l b a b „ s t e b e n e r <s p r u b el- Stabt 23 rüde non. Ter in Entsteven begriffene bedeutende (Sr tu eitern ti gSbau des Badebau se« modit ras die Fortschritte, Io daß dessen Inbetriebnahme im Juni dieser Lai'on er- «oiaen kann. Es ist burd) diesen 9leuoau eine rasche und gute Bedienung der stets sich mehrenden Kurgäste, auch in ber Hochtur, gesickert Durch den genannten Umbau erleidet der am 1. Mai beginnende Bade- und Kurbetrieb kerne»lei Störung
- Norbseebab Borkum. Jllustrterlei siübrer mit Insel- karte und Plan der Re seoerbindungen. 9ab»gang 1912. '2lll|äbrltd) gibt die Babebirektion den vorliegenden Führer, der gratis vercrv- ’olgt wird, neu Heraus; der diesjährige ilt in auberaeiuöbiihd) oräcktiaer 2lu6ftaitung er'tbtcnen. Veranlassung dazu gab ber Bau ber neuen Wandelhalle am Strand, die un letztveisiolfenen £ommei bem 23eifebr über.ieben tvurde. Diese Anlage, durch die der Timen- vanb nach bem Straube bm einen monumentalen Abschluß erhalten hat, bient sowohl zur Promenade, wie auch zum geschützten Aufenthalt bei schlechtem Wetter. Ihr Kostenausivanb betrug ', Dhllion Dlarf. Ter großzügige Charakter bes Bauwerkes kommt Kitm Aus- bruck auf ben verichiedenen bunten Bildern, bie bem Führer bei- gegeben sind. In bemielben Buutbruck sind auch anbete Ansichten bei Insel unb vom Babeleben hmzugefügt. Textlich enthält ber ,xiif)ier wieder in überüditlidjer Form alles Wuieuswerte über bas Bad und die Insel, wie auch Natschläae für bie Aeise, und kann daher allen, bie zum Zwede ber Cnentierung über eine* unserer bebeutenbnen 'Jlorb|ecbäber etwas näheres eiwhren wollen, bestens empfohlen werden. Unter and rem wirb ui bem les nswerten \lapiiel .Seelu't unb ceebab” bie Bebeutung der 'Jlorbkebäber als klimatische SUuorte und Badeorte auf wt> enscka'tlicker Basis begründet. Bon den gieueinridmmqen verdienen nod) besonders ermähnt zu werden bie Tennisplätze. Eine Neuerscheinung ist auch der Borkumer Tattersall, der bewnderS Spazierritte am ctranöe euneglhiL Ein 80 Seiten starker Anhang, u. a. enthaltend tim- wolmerVerzeichnis, Kur- und Bädertaxe, Anskunste über votelS und Pensionen, Neisewege unb Fairplane, güt viele.prakusdie Winke
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