Ausgabe 
1.4.1912 Zweites Blatt
 
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vermischte»

den sei.

Der Vertreter von Frankfurt.

Verkaufb-

schmucken, Zweckmäßigen Ausführung I di £»6° P laifat weisen auf die vor einigen Tagen ge- kenntlich. '

Heute beginnt das Werk, das schon seit Oktober im

Betrieb ist, offiziell seine Tätigkeit. Möge es zum Tuchen der Provinz Lberhessen olle daraus gesetzten Erwartungen erfüllen. ______________________________ .

Wasser herauszupumpen.

* Schülerselbstmorde. Tic letzten Tage haben leider wieder mehrfache Selbstmorde von Schülern gebracht. In Gör­litz schoß sich der Untertertianer Krahl vom Reformgymnasium in der Klasse bei der Zensurenverteilung, weil er nicht versetzt worden war, eine Revolverkugel in den Kopf. Er wurde sehr schwer verletzt. In B o n n e r s ch o ß sich der Primaner © t n - neu, weil er nicht versetzt wurde. In Saarbrücken wurde ein dortiger Untertertianer am Schanzenberg erhängt

Bürgermeister Grimm- Frankfurt übermittelte die Grüße des am Erscheinen verhinderten Oberbürgermeisters Dr. Adickes und dankte für die Einladung und die herzliche Begrüßung. Er sprach seine Freude aus, daß bei diesem Werk Stadt und Land so verständnisvoll zusammengewirkt hätten. Er gab dann einen Rückblick auf die Wasserversor-

Wti) und Äld bildenden Landesteil,^ist, sozusagen über NE, der Brennpunkt der wirtschaftlichen ^nteregen innerer Provir^ geworden. Man hat zuweilen darüber gesellen, dasiroit wirtschaftlichen Interessen durch Abgabe von Master arteme außer­halb der roi-weihen Grenzpfähle liegende Stcü>t

Man hat dabei kurzsichtig übersehen, daß Leb«issragen heube nicht mehr unter Beobachtung des Territorialttatsprin-i^ getoft werden können, und es war ein Irrtum, wenn."^^Ilimbte, datz heute noch deutsche Männer in Fragen, die das Wohl der Volksgenossen berühren, anders denken, und tob1« p

Fabrikant:

Aurnnt JacobL

Oberbürgermeister Hötdes amtsmübe.

Frankfurt a. M., 30. März. Oberbürgermeister Dr. Adickes hat folgendes Schreiben an den Magistrat der Stadt Frankfurt a. M. gerichtet: Aus meinem wiederholten Unwohlsein der letzten Jahre ist mir immer stärker und dran- ____s. ' -----k^rslindbeits-

Nach dem Frühstück wurde das Werk besichtigt, das allgemein in seiner sch. "* sehr gefiel. (Wir verweisen auf tiie vor einigen Tagen aS brachte ausführliche Beschreibung des Werkes). Nach 4 Uhr brachte der Sonderzug die Festteilnehmer nach Gießen zurück.

* Tie Berliner Untergrundbahn unter u.*ti t. c. Nach einer kurzen Pause wurde in der vergangenen Nacht um 12 Uhr mit den Pumparbeiten sortgcsahren, so datz nach einer Drahtnachricht das Wasser voraussichtlich am Sonntag vormittag aus der ganzen Tunnelitrecke Svittelmarkt Leipziger

1 j. Das Wasser ist bereits überall jorocit zurückaetreten, datz die Gleise sichtbar sind. Nach den angestellten Unterftichungen sind die Kabelleitungen und die Stellwerke in Ordnung, so daß nur verhältnismätzia kleinere Ausbencrungen an dem Unterbau der Gleise vorzunehmen sein werden. Man hofft zuversichtlich, daß man damit im Laufe der nächuen Woche fertig sein wird. Wie am heutigen 1. April gemelbet wird, ist es gestern abend geglückt, auch aus dem tiefttgelegenen Bahnhof Dausvogteiplatz der Berliner Untergrundbahn das letzte

Nicht zu vergessen sind schließlich unsere treuen Beamten und Arbeiter, die zum Teil von Anfang an mitgeschafft haben, tum Teil cntsprcclMd dem Fortschritt der Arbeiten eingestellt worden sind. Es sind dies Baugewerksmeistcr Friedrich Schmitt, Maschinenmeister Richard Döltz, vluffehcr Friedrich Adam, Maschinist Stephan Kuhn, Maschinist Wilhelm Gerhardt, Arbeiter Ludwig Sonntag und Wasserwärter Johannes P a r r. Der Provinzialausschuß glaubt den heutigen Tag nicht vorüber^ gehen lassen zu sollen, ohne den zuletzt genannten Mitarbeiten» auch eine sichtbare Anerkennung für ihre seitherigen treuen Dienste «u geben. ES sind deshalb für die genannten Herren Urkunden auSgefertigt worden, die ich ihnen nachher im Namen des Pro- vinzialausschirsscs übevzeben iverbe, und in denen der Dank der Provinz nochmals schriftlich unter Ueberweisung einer Prämie ausgesprochen ist.

Endlich noch besten Dank den Herrn Vertretern der Eisen­bahnverwaltung dafür, daß wir so überaus prompt und bequem in einem Sonderzug von Gießen hierher und wieder zurück­befördert werden, sowie der P r e s s e für die dem Unternehmen von Beginn ab ununterbrochen gewährte verständnisvolle Unterstützung.

Meine Herren! Die Vertretung der territorial größten, an Einwolmerzahl kleinsten und in pekuniärer Leistungsfähigkeit schwächsten der drei hessischen Provinzen hat es als erste über­nommen, die Kräfte ihres geographisch und wirtsckiaftlich ein

geschloßenes Ganze bildenden Schutzbefohlenen weitgehendst mobil zu machen, um der Provinz Oberhcssen einen besseren Platz an der Sonne zu erkämpfen, wie der ist, den sie augenblicklich noch im Vergleich au den beiden Schwesterprovinzen einnimmt. Der fern in jenen Bergen sich sammelnde Naturschatz ist hier gehoben worden, damit er eine Quelle der Wohl fährt für diese Provinz werden möge. Wenn wir uns auch mit Stolz bewußt fein dürfen, in diesem Werk ein Stück Nationalvermögen geschaffen zu haben, so tragen wir doch schwer sowohl an der Verantwortung, dieses kostbare Gut von jetzt ab als brave Hausväter zu verwalten, wie auch an der unS durch die Verhältnisse einmal aufgezwungenen Pflicht. eS, selbst auf die Gefahr hin hart zu erscheinen, gegen­über Anseindungen, Ucbelnrollcn und ungere^tfertigten Ansprüchen zu verteidigen. Wir bitten unsere Regierung, uns ihre Sympathie und ihre kraftvolle Unterstützung auch in Zukunft zu bewahren. Denn wir können die Hände noch nicht in den Schoß legen und unser Weg ist noch weit. Beginnt doch der von der Ver tretung des Kommunalverbands auf seine Verwaltung zugunsten der Gesamtheit der Provinzangehörigen gezogene Wechsel jetzt erst fällig ^u werden Von Lißberg zunächst hierher gekommen, St uns die Tladü der Verhältnisse, allerdings vorübergehend.

»n wieder nach Lißberg zurückgezwungen, und erst über diesen nroeg haben wir den zunächst ruhenden PolWölfersheim" erreicht Voraussichtlich Ändere als nnr werden später den für unsere Arme mit der Zeit wohl zu schwer werdenden Speer wieder nach Lißberg zurücktragen unb die Provinz damit ihrer ersten Lied, erneut zusühren. Tann ivird, wie so oft im Leben, wieder einmal ein KreiSlauf vollendet sein, Iwsteiftlich nicht alsCirculus vitiosus", solidem als Beispiel dafür, daß das Bessere zwar zunächst einmal der Feind des Guten sein kann, das Gute aber deshalb nicht schlecht gewesen, sondem schließlich noch zu dem Recht gekommen ist, das ihm weitblickende Männer von Anfang an Mlgesprochen haben.

Ich bin am Schlüsse. Die Gemarkung Inheiden, einst ein wenig bekannter Fleck Erde in diesem, das Bindeglied zwischen

Zeichen Der uns verbindenden Interessen, ime auch als Denkmal vertrauensvoller gemeinsamer Arbeit zum Wohle oewec Teilt. Daß der Z i e f bau a d>u 8 uub d« Stabt» er- t, ebneten bet Stabt Sranffurt dem »an ihren Vertretern oor- bereiteten Vertrag ben Sieget der Genetmngung aimebmit faben, verpflichtet nns zu ehrendem Gedenken dieser Körperschaften. D«nn erst diese (Genehmigung hat das Wasserwerk Inheiden ermöglicht.

Unser früherer'^FiEzminister, ^zellenz Dr^G n au ui Beginn der Vorverhandlungen ^ar^datz er die nheiden Quellen an denjenigen abtreten werde, den 'dm das Minfttnrum des Innern bezeichnen würde, und inner jetziger ^manzmmftter mnd früherer Minister des Innern, Exzellenz Dr, Braun hat daraufhin die Provinz Oberhessen als inbetracA kommende Körper sck>a st benannt. Die Provinz hat also den Besitz der Hellen auf che Entschlüsse zweier hessischer Flnai^MlNister Suruckzuführen. -Euere Exzellenzen haben damit das fege Berkrauen '"die Stark, und Zukunft Oberhessens nach außen hrn m ebenso unzweidmti^r Weise verkündet, wie es unser Ministerium des Innern durch nehmigung bet zu Zwecken des Unternehmens nötig groorbmm Anleiä: tat. Wir danken Ihnen hierfür heute ebenso herzlich, wie Seiner Erzellenr dem Herrn Minister des Innern. öo n .v> o m - <bergl zu Vach für das von Beginn 1 einer Amtstätigkeit an »unserer Arbeit entgegenaebrachte Wohlwollen. Euere Exzellenz kennen die großen und kleinen Schmerzen einer Kreis- und Pro- vinzialverwaltung, sowie die Schwierigkeiteiftunter denen wiroft zu arbeiten haben, aus langjähriger, eigner Erfahrung- Das froyc Bewußtsein hiervon wird den Verwaltern und Vertreten dieser Provinz eine Quelle der .Kraft für ihre dem Wohl des Ganzen weiter zu widmende Tätigkeit sein. .. r. .

Für die Leistungen i^r Technik und für die Verdienste der­jenigen Herren, die bei Ausführung des Unternehm ms über fte geboten, spricht das Werk selbst. Herr Oberbaurat Mangold bat uns bezüglich der Leitung des Rohrstranges von mer nach Frankfurt und bei der Vergebung der Röhrenlieferung schätzens­werte Dienste geleistet. Bei Herrn Bergrat Köbnch als Berg meister und Vertreter der Oberen Bergbehörde haben wir hinsicht­lich der das Unlernchmm berührenden bergrechtlichen Fragen volles Verständnis für die Notwendigkeit einer Sicherung der Quellen gegen äußere Einwirkungen gefunden. Herr Bergrat Dr. S cho 1t* ler, dessen Gutachten im Anhang zu der Festschrift abgebruert ist, hat seine Kräfte und seine wissenschaftliche Autorität allezeit uneigennützigst in den Dimst der Sache gestellt und hat es ver­standen, Bedenkm, die nach verschiedenm ©eiten hin vorhanden waren, durch seine Sachkenntnis zu zerstrmm. Dm schöpferischen Talenten des Herrn Geh. Baurat Professor Berndt schließlich veroanken wir die nach dm neuesten Errungenschaften aus gestattete und von ihm in der Denflchrist auch selbstgeschriebene maschinelle Anlage. Unermüdlich während langer Monate bat Derr Professor Berndt dem Provinzialausschuß und der Bauleitung mit Rat und Tat zur Seite gestanden, und wenn heute das Wasser nach Frankfurt durch Pumpen gedrückt wird, die bis 30(X) Umdrehungen in der Minute machen, so ist das auf ferne Initiative und seine durch nichts zu erschütternde Bersichening zurückzuführen: ,M geht und wird gemacht." Hier ehrt das Werk besser den Meister als alle gesprochmm Worte.

Es ehrt und verpflichtet uns aber auch zu Dank allen am Bau beteiligt gewesenen Unternehmern, Geschäften und Arbeitern gegenüber. Sie Ihnen jetzt sämtlich namhaft zu machen, würde zu weit führen; ich möchte auch niemanden vergessen. Es sei deshalb auf den Inhalt der Dmkschrift verwiesen, in der alle Firmen, die uns geholfen haben, ausgeführt sind. Nur die größten Mitarbeiter möchte ich nennen und zwar:

die Allgemeine Elektrizität -Gesellschaft zu Berlin, die die Dampfturbinen und Zmtriftllagpumpen lieferte, die Firma vorm. Arthur Rodberg in Darmstadt, aus deren Betrieb die Dampfkessel hervorgingen, so­wie die Firmen Buderus in Wetzlar und Thyssen in (Mül­heim a. d. Ruhr, von bereit Leistungsfähigkeit die teils guß-, teils schmiedeeiserne 42 Kilometer lange Rohrleitung bis an die LandeSgrenze bei Vilbel Zeugnis ablegt.

Hh.lnl.«h.. -----'..ohln.nlau, El.kffoüSI^IET

echnikum Bingen < AL^jr<?bnllp!u/a.2rHokenbeu

rrofassor H o < p < «

I OheeiHeurkurse. V'

Deutsch". Wir glauben von der Stadt Frankfurt tm Lam gender die Uebei^ugung erwachsen, daß mein Gcsundlftntv- ber Zahrhundette doch schon so viel empfangen &u haben, baH niftanb mir nicht mehr gestattet, mein Amt mit berjcnigcn wir ihr getrost hier auch wieder einmal etwas geben tonnen, Energie und Fnrtüttive zu führen und nach nutzen

und wir haben den Wunsch, alles M ie^, was vertreten, welche ich für erforderlich halte. Meine Ab-

unter Achtung unserer im vorigen Jahre nach Vollendung meines 65. Le-

LLl b-ns(ahr°s <m8 beTflmte zu «fieiben, glaubte i* jn 11

beiaetraqen bat9 die Brücke zwischen dem preußischen Norden und Rück sicht auf die schwebenden Univ erjrtat. - ^^ft'chlafch'nneder um ein Stück zu verbreitern, dann hat ihre Verhandlungen nicht ausführen zu dürfen. Ttesc; Ber- Vertretung in dem im Verein mit Frankfurt abgeschloftenen Ver- Handlungen sind jetzt so weit gediehen, daß sie in Balde trag mehr zustande gebracht, als lediglich ein Ge- m Abschluß gebracht werden können. Tie Zeit meines schäft. Dies ist die ideale S e i t e des udermo^n m ^aft ist daher gekommen. Die nach Genehmigung der

tretenden Vertrags, einer Arbeit, ^5 dn Universität für ihre Begründung erforderlichen Arbeiten

steten stillen, aus^nug^t^uni» iJÄnSifla t* der Akademie ob unb ich bin bereit, sie weiter zu ÄiÄStab BSt. fügten, folange ich dazu in der Lage bin Indem rch daher

laüd^rsenken 9 meine Pensionierung mit dem mir zustehenden Ruhegehalt

Seine Königliche Hoheit unser Großherzog al§ Serritonalherrhu einem noch zu vereinbarenden Zeitpunkt dieses Landes und Seine Majestät der Deutsche Käfter m seiner die Erwirkung der allerhöchsten Entlassung aus Eigenschaft als König von Preußen, Sie leben: Hoch. Xtod) meinem Amt hiermit beantrage, bedarf es keiner Bersiche- unb nochmals Hoch! rung, wie fchwer mir die Trennung von meinem über

Die Glückwüii'che des GroßberzogS und der Regierung. 21 Jahre verwalteten Amt und von meinen Mitarbeitern

Nach dieser mit großem Beifall auf genommenen Rede wird und wie alle meine Gedanken auch ferner an dieser sprach Minister von Hombergk zu Vach seinen herz- mir so lieb und heimisch gewordenen Stadt hangen, lichen Dank für die Einladung und seine wärmsten Gluck->Dr. Adickes. wünsche für die glückliche Vollendung des Werkes aus. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, daß sich alle Wunsche, die an das Wasserwerk geknüpft worden seien, erfüllen mochten und versicherte, daß die Regierung die dem Werk seither I W ass e r. erwiesene Sympathie stets auch fernerhin beweisen werde. Es habe der Tätigkeit vieler Personen und Kräfte bedurft, um die einem einzelnen Kopf entsprungene Idee, die reichen i entfernt sein wird. Wasserschätze der Provinz für die Allgemeinheit nutzbar -u .urückgetretcn, daß die E machen, in die Wirklichkeit zu übersetzen. Unendlich viel ?

treue Arbeit sei dabei geleistet worden. Das hier betätigte | Zusammenarbeiten habc gezeigt, daß der Provinzialverband geeignet sei, alle Aufgaben zu erfüllen, die über den ein­zelnen Kreis hinausgingen. Wie sehr dies der Fall sei, tönne man in allen drei Provinzen sehen. Nirgends sei Stillstand unb überall herrsche das Bestreben, den Wohlstand und die Kultur der Bevölkerung zu heben. Möge aus dem Werk für r.ic Provinz Oberhesten reicher Segen in Jinan- netter und ethischer Beziehung entspringen. Der Groß- Herzog, der dem Unternehmen von Anfaftg an mit größter Sympathie gegenüber gestanden habe, habe ihn beauftragt, allen daran Beteiligten zu danken. Eine besondere Aus­zeichnung gebühre aber dem Forstmeister Dr. Weber, und er sei Dom Großherzog beauftragt, ihm das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu überreichen, sowie dem Ingenieur Müller in Gießen, dem das Ritterkreuz 2. Klasse dieses Ordens verliehen wor-

persönlichen auch noch den Glückwunsch der Provinz Rhein­hessen. Er sprach ferner allen, die ihm am An sang der Arbeiten für das Werk zur Seite gestanden hatten, seinen wärmsten Dank aus, namentlich dem Geh. Jüstizrat Dr. Gutfleisch und Baurat Diehm. Mögen alle an das große j Werk geknüpften Hoffnungen in Erfüllung gehen und es; der Provinz Oberhesten stets zum Segen gereichen!

Landtagsabg. Brauer gedachte der verdienstvollen Tätigkeit des Provinzialdirektors Dr. Ufinger, dessen Tat- traft das von seinem Amtsvorgänger so verheißungsvoll begonnene Werk so gut vollendet habe. Er hoffe, daß es in ähnlicher Weise gelingen werde, der Provinz den elek­trischen Strom zu geben, der namentlich auch dem Klein- Handwerk zugute kommen und es ermöglichen werde, daß auch auf oem Lande Industrie entstehe.

Das Fkstfrülistück.

Damit war der eigentliche Weiheakt zu Ende. Es folgte ein von der Provinzialdirektion ge­gebenes Frühstück, das dem Weinwirt Köhler- Gießen alle Ehre machte und bei trefflichem hessi­schen Tomänenwein und Bordeaux sehr gut verlief. Im Verlaufe des Mahles begrüßte Geheimerat Dr. Ufinger die Gäste, in deren Namen der Fürst zuSolms-Hohen- solms-Lich dantte. Stadtverordneten-Vorsteher Dr. Friedleben brachte in humorvoller Rede der Provinz Oberhessen ein Hoch aus, in das die zahlreich anwesenden Frankfurter Festgäste lebhaft einstimmten.

aufgefunden.

Kleine Tagerchronil.

Ein sehr heftiger Sturm richtete in, der Umgebung von Erfurt großen Schaden an den Obstkulturen an.

In Ebingen ist um 5 Uhr früh ein kurzer, aber heftiger Erdstoß verspürt worden. r c . . ,

Am Samstag früh kurz nach 4 Uhr entstand tn derstrta- Maschinenfabrik E. Georg Semper, G. m. b. H., iN Oth­marschen ein Brand, der rasch einen großen Teil der Fabrik­anlagen vernichtete. Das Feuer ist aus Brandstiftung eines Schlosserlehrlings zurückzusühren, der auf frischer Tat ertappt und verhaftet wurde.

In Nauen stürzte infolge eines überaus heftigen Sturmes gung Frankfurts, die durch den Vertrag mit der Provinz I der große eiserne Turm der Funken st ation em. Per- «TLiXVch- auf ÄrflSM& *Än lÄie Vet fieffUn ÄieruU anUfen «n unb gW habe sie hier, wie schon bei anderen Gelegenheiteii, im ?

reichsten Maße gefunden Wie Oberhessen aus anderen ®e-11 1 1

bieten die Nährmutter Frankfurts fei es beziehe aus I Nachweisung über den Stand der Maul- und Klauen» Oberhessen allein 81 000 Liter Milch täglich, also etwa diel seuche in Hessen vom 23. bis 29. März 1912.

Hälfte seines Bedarfes, so sei es jetzt auch mit dem'

Wasser der Fall, denn ein Sechstel des Frankfurter Wasser­bedarfs liefere das neue Werk. Er wünsche, daß beide Teile mit dem Vertrag zufrieden seien, und der Provinz Ober­hessen jeder Fortschritt, der ja indirekt auch wieber der Stadt Frankfurt zugute komme.

Geheimerat Dr. B r e i b e r t Überbrachte neben seinem

KretS:

Ain 28. März waren verseucht:

Vom 28. bis 29. März ind neu ver­seucht :

Vom 2d. bis 29. März ist die Deuche erloichen in

Darmstadt .

Arheilgen

ftensbetm .

Dieburg .

Erbach . .

Hainstadt, Neustadt

Groß-Gerau

Kelslerbach

beopeiitzeun

Offenbach. .

Hainstadt, Jügesheim, Klein-Auöeiin, 'Slam- stingen, Neu-Isenburg

Weiskirchen

Gießen

Muschenheim, Harbach

Muschenheim Harbach

AlSield . . .

Büdingen. .

Ranstadt. Leidhecken

Friedberg .

Nteder-Eschbach, Assen- heim, Okarben, Rod- Heim, Stammheim

Nieder- RoSbach

Assenheim

Lauterbach.

Schotten. .

Alainz . . .

Bretzenheim

Alzey....

Heimersheim, Erbes- Büdesheim, Bornheim, Schaihausen, Bermers­heim, Lonsheim

Bingen . . .

Lchtvadenheim

>

Oppenheim

GunierSblum, TolgeS- heim, Selzen

Guntersblum Dolgesheim

Worms. . .

Osthofen

wesentliche« M'-ment «eine« Leiden« bildet, io ersetzen, le Mutter and Kinder in der Entwicklung iet nie fflr den ibau von höc1 eter Bedeutung. Die HeleneequeHe i«t die e Wildungene und «teht in ihrer überaus glücklichen Zu* 'mg einzig In der Welt da. Man Qbcrzcaea sich hiervon

der Analysen, wenn Enatzquellen emp- achte im eigenen Intereeee genau auf den Namen Helenenquelle. Zu haben in allen Apotheken und Drog"rien. FOretiiche Wildunr-er Mineralquellen, Bad Wildungen. Flaschen« versand 1911, 2 071 167. Badegäste 1911. 13 598.

wird seit Jahrzehnten mit glänzendem Erfolge xnr Haus­trinkkur bei Nierengriess, flicht, Stein, E.weiee und and ren Nieren- und Blasenleiden verwandt Sie ist nach den neuesten Forschungen auch dem Zuckerkranken vor allen anderen Mineralwässern zu empfehlen, um d- t&gl chen Ka'krr-iust

'.bst durch Vergleich fohlen werden,

und

Für Knoci Haup. eamr