Ausgabe 
11.9.1912 Zweites Blatt
 
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MG- er

Zweites Blatt

162. Jahrgang

irt oder 143 Proz. auf fertige Waren. Der Einfuhr i industriellen Rohstoffen und Halbfabrikaten kommt die

8

thiit

Kirche rrnd Schule

Zur Verurteilung TraubS.

wpfet anteli

Nror des aeiamten ^oll- lrumspartei wird aber darum nicht Imkatistifch werden, -tas " . . y. verbieten ihre Grundsätze und ihre ganze bisherige Haltung.

Vielleicht können die Polen hier und da ihrMütchen kühlen", aber der politische Verstand sollte es ihnen verbieten. Da die grundsätzliche Stellung des Zentrums trotz deS vielfach feind­seligen Auftretens der Polen unverändert bleibt und bleiben muß, so wird der Hakcftismus guttun, an die gegenwärtige Kon­stellation keine sonderlichen Hofnungen zu knüpfen."

krcheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.

$ie-lehener ZamillendlStter" werden dem

2,Anzeiger* viermal wöchentlich deigelegt, da-

.Krelsblott fir den Kreil «letzen" zweimal

»cchentllch. Tie .,rand»lrtlchaftlichen -eit-

(regen" erscheinen monatlich zweimal.

Wahlverein" gehen, voraussichtlich auf der Basis, daß Wodarz wieder aufgestclll und der zweite Kandidat auf Vor­schlag desDeutschen Wahlvereins" aufgestelll wird. Dazu

Mittwoch, U- September 19(2

ÄotohonÄbnicf und Verlag der Br»idl'fchen Universität» - Buck- und Stembnidenu 9L Lange, Gießen.

Zollerlrage.

. Unsere Einfuhr von ausländischen Waren hat im Jahre II einen Wert von 9706 Mill Mark erreicht Davon m 5271 Mill. Mark oder 54,3 Pro», auf Rohstoffe für vmstriezwecke und auf halbsertige Waren, 2993 Mill, la r f oder 30,9 Proz. a u s Nahrungs- und to e Hmittel einschließlich Vieh und 1442 Mill

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- strotze 7. Expedition und Verlag: e^wöl. «edakl.on:«^llS.rel.-rldruAnzeigerG»eben.

laß vor der Zollerhöhung.

politische Tagesschau.

lieber den Aufenthalt des Kaisers in der Schweiz

>Ä)e Behauptung: .

2er Kaiser habe mm Präsidenten »yonyr angeblich grau Bert: r-x'i» liebe sehr wenig die Pfaffen, die Pastoren

tf 1)011^^* in.dass^ bltnd^'. ,rj/M i Hfl* igtr . £7»I

tnN*' acht -

Das Presbyterium in Dortmund ist vom Konsisto­rium aufgefordert worden, die Ersatzwahl f i|r Traub unverzüglich vorzunehrnen. Das Pres­byterium will jedoch die Wahl nicht eher vornehmen, bevor

Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberheften

lieber Joghurt und seine Zubereitung spricht Alice Buhre in der WochenschriftDie Deutsche Frau" (Verlag von Bclhagen v- «lasing, Leipzig

Was ist Poghurt- Poghurt ist eine Art hiure Milch, die aber vor der sauren Milch den großen Vorzug hat, <som- mer und Winter mit gleich günstigem Erfolg und ztvar in wenigen Stunden bereitet werden zu können Poghurt wird aus abgekochter Milch mit Hilfe von Milchsaurepilzen hergestellt, die aus dem Orient stammen, und hat emeir ungemein günstigen Einfluß auf den gesamten menschlichen Organismus, besonders auf die Darmtätigkeit. -loghurt wird noch heutzutage nicht nur von Laien, sondern auch von Aerzten und Apothekern vielfach mit Kefir verwechselt. Der Kefirpilz aber sieht aus nric ein Blumenkohlröschen und gibt ein milchfaures, in der Regel schäumendes Getränk.

Poghurtpilze sind nur mit dem Mikroskop zu sehen, da sie sich gleichmäßig in der Milch verteilen. Aus einer einzigen Reinkultur kann man viele, viele Monate .loghurt bereiten, und zwar besteht diese Reinkultur ans broi Wer­bern Bacillus Bulgariens,

Aus Stadt und Land.

Sieben, 11. September 1912.

|Un anderen: Chemie' Alw ^^u^dlmllenfanger^ tagte sriedtgung bervorgeruten Poincarz beauftragte Stau- atod^^?tet mmn m<m daran denkt, wie cinra ein schlafendes tr.siauer lachend Ju-"Jnb tev telegraphisch, dem Obersten Mangin und fönen | fidl w{ammrnqpfrihmnt untPr <frttbede

Iglntifdier! X<mn mb]rber Jtafer,, erntt ?rkn|^ Tnwpen bie Glückwünsche der Legierung auszusprechen. I Hot oder in einem Bette mit Vorhängen liegt, wo der At-

r^culich, was ine Chemie all^ b"ngt. neulich Außer der Auszeichnung Mangins durch Ernennung zum mungsraum und demnach die Menge der Atmungsluft beschränkt - - sogarK a u t s chu k wn hOisch herstellen Zch MN nmnw v Ehrenlegion wurden einer großen An- ist. Gleiches findet sich bei all den Tieren, die zuwmmengerollt,

«l,ncm ^7 Lra wißra Sft. XÄÄ | A^Befatzungskorps Beförderungen^zut^ .Auch die | die Nase irgendwo in ihr Fell vergraben, schlafen, um sich warm

gemacht wird? Aus Alkohol! So r g e n Si genug Alkohol übrig bleibt!

Bis hierhin sind die Anekdoten wirklich vergnüg - lici zu lesen. Solche Beweise guter Laune stehen auch ient Monarchen gur. Dagegen will der PariserTemps" tiber Kaiserworte als wahr auftiteften, die einen andern tzt.q-schmack haben und allerlei falschen Auslegungen unter fcent könnten. So heißt es, der Kaiser habe über die Jimeizer Wehrmacht geäußert:Ihre Armee e rspart mr sechs Armeekorps." Noch fragwürdiger i|t f?l-

X

Tie Lrupp> n traben in diesem mühevollen Feldzüge schon Hunderte Male ibn- Tücbhgftu bewährt. Nirgends wurde eine Schwache oder Pflichtverletzung bemerkt. Aber es ist so« eine ILbrrraftbung, daß in Marokko so viele tüchtige DftÜvrc am tauchen, die fähig und berat sind, m io glänzender eise die höchsten Aufgaben zu erfüllen. Es zeigt sich, daß man feit einigen Jahren in der Armee gut gearbeitet bat'

U Pfg. pro Kopf.

Es folgen Bau- und Nutzholz mit 19,9 Mill. Mark SVertrag = 6 Proz. vom Wert, Südfrüchte mit 12,5 Mill ad Zollertrag = 17 Proz. vom Wert, Schmalz mit 12; Mill. Mark Hollertrag = 11 Proz. vom Wert, Sutter | mit 11,2 Mill. Mark Zollertrag = 9 Proz. vom Wert, flilao mit 10,05 Mill. Mark Zollertrag = 18 Proz. vorn kk i Alle übrigen Warenartikel liefern weniger als zehn Vi I Mark an ;}olt.

Gegen frühere Jahre hqt am meisten zuge» lammen der Zollertrag von Getreide, Tabak in) M a f f c e. Dabei ist freilich zu beachten, daß in der Ifrtiten Hälfte des vorigen Jahres unsere Eiiifuhr von fcHicgotmbe stark zugenommen hat und daß Kaffee und Efllat im Jahre 1909 beträchtliche Zollerhöhungen erfahren j tzhm So ist z. B unser Eingangszoll auf Kaffee von »Mark auf 60 Mark pro Doppelzentner, also um 50 Proz. Shell t worden Trotzdem war im Jahre 1911 die deutsche

I Wie Einsnhr im Verhältnis zu ihrem Werte geringer Ml Zoll belastet als im Jahre 1909. Für 1911 berechnet io, wie oben angegeben, der Wertzoll auf 41 Proz., für II a t h

I 19o dageaen

unb a11e PrcdigIcnmacher Sie Kn an

Evangeliums viel iu viel aus ihrem eigenen binju. Mir genügt d , e B i b e 1, die ict' lese unb immer wieder ine. Man findet bann Lösung für alle Sct-wlengkeiten, alle Probleme, selbst solche

der höheren Politi k."

Hier sind doch fieber die Worte des Kaisers verdreht worden, ober es handelt sich überhaupt um eine blanke Er­findung. Daß Der steifer fo allgemein über den geistlickwn Stand geringschätzend denlen sollte, stkinrnt gar nicht mit feinem bisherigen Verhalten überein Noch weniger glnu- ir inDujirieiicu Tnomtonen und yaiD,QDrtinien rommt Diclbcu wir, daß er gesagi triben fall, er hole sich in der Bibel tz.iuhr von fertigen Waren im Werte ziemlich gleich: diese Ausschluß über ' politische Fragen Wenn o> hieße, er M nämlich 5278 Mill. Mark an Wert betragen oder nahezu handle auch in der Politik nicht gegen die christlichen Leh- pt Drittel unserer (yesarnlausfuhr. Die Zolleilniahme f0 nmre das schon etwas anderes. Dir können uns >r den im Jahre 1911 eingeführten Waren berechnet sich die höhnische Absicki denken, die das französlsche Blatt bei ui 674 Mill. Mark, das sind rund 9 Proz. vorn Werte Verbreitung so alberner Meldungen empfunden haben >r Ofefamteinsuhr Dabei ist aber zu beachten, frafo niag.

tzz Proz. der Olefamteinfuhr, nämlich W a r e n , m

zauzen Zolleinnahme und 4,34 Mark auf den Kopf der 1 Frage schreibt Bachem u. a.:

Derolkerung Im Durchschnitt machen die OKtreidezölleImmer häufiger sicht man die Polen an der

» Proz vom Werte aus Der Wert des im Jal/re 1911 Linksllberalcn unb ber Sozialdemokratie, unb bic polnische Preile,

Mnjeiührtcn «ctreibeö stellt sich auf 1126 Mill. Mark. führt in ihrer Mehrheit gegen die Zentrumsparlei eine »PradK,

betreibe ift ber Tabak der ^cktiaste Zoll- welche an Schroffheit oft kaum Überboten werden kann. Damit

Nächst ^etrewc ist der L a v a r ver wicyttgste Zou l l n( fi(f) üon idbfl Verhältnis zwischen Zentrum und Polen

«ttlel Jni leisten ^al/re belief f i ebbt e Em s u h rv o n l1l?r[(f)obcn Die Zcntrumspartei ist nicht in der Lage, den pol-

iabal und von Tabaterzeugnissen aus 130 Mill. Mark. ->.er l n)rf)CU 9tabifa(idmu8 Ju unterstützen, nicht weil es sich um >irauf erhobene Zoll beträgt 115,7 Mill. Mark 13,2 Proz hundelt, sondern weil diese Polen radikal sind.

Ks gesamten Zollertrags und 1,78 Mark pro Hopf. Beim Einstweilen ist zu befürmten, dan die Entwicklung Zentrum

stohlabak macht der Zoll 89, bei Tabakerzeugnissen 93 Proz. und Polen noch weiter auscinanderführen wird, als cs fetzt >om Werte aus schon der Fall ist. Das ist eine höchst bedauerliche Tatsache, aber

Der Kaffeezoll lmt 109.1 Mill. Mark eingebracht, das Zentrum vermag daran kaum etwas zu, ändern. Die Zen- find 14 Proz. vom Wert, 12,5 Proz. des ge'--'-"' ^xt-1 rrnmsnartei wird aber darum nicht lrakatlstisch werden, -tas rrtragS und 1,67 Mark pro >teps Auf Petroleum Dutbm 77,6 Mill Mark Zoll erhoben. Der Zoll auf Kein ergab 29,5 Mill. Mark 45 Proz. vory Wert und

Bette »on 5113 8»Ul. Mark, darunter der gröfttc Hebet ba8 gehtfettt SetWllni« Machen Zentrum und Palen Inl der Rohstoffe, tartfmaßt g zollfrei etngegangenl , . x o ....

list Von den eingesührlcn industriellen Rohstost'cn und ''trbrniet sich INITag h 2ltl. Bachem. Slbfabriraten waren 80 Pro, zollfrei, von den eingesüstr st^ran assun« dazu gibt ifrm die <K >t ernt «'tun 8 ^Nahrung«- und Genustmitteln 12 Pro, und st'.»-« b'sher znn,chen bechen bestehenden >1° m pro m i Nea an den eingeiührten Fertigsabrikaten 42 Proz. Aas dieur dIe.«rsatzwahl Im Wohlkrersc vppcln. ^latt fa iMrunpcn ent allen folgende Zollerträae^ dessm wird die Zentrumopartn mit dem aus Anh-Mrn

" «DliH Wit in'/ d Werts versclnedener deuiscl^r Parteieiz bestehendenDeutschen

nndustrirlle Roh,loste und Dolblabrlkale 167,8 * ..............m,f h**r flnh6 ixin

yählt derBerliner Lokalanzeiger" folgende Anek-Iju 1

t eit: I finden.

In seiner Unterredung mit dem sranzöfisclien tteneral^ P a u I -

Wchnete staiser Wilhelm die neue militärische Kopf- LrÜNzoseN IN IHarOffO.

Kbctfung in Frankreich als abscheulich, wirklich abscheulich.!

iW der Vorstellung Pans meint der Kaiser: Lih! Wir ftnb ia Parts, 10. «ept. Zu dem Einmarsch der Ko- »ii 1870 einaiider gcqenübrrgtftanbar? Ja, sagte Pau unb könne Mangin in Marrakesch wird vfftztos mit- Fi ans seinen Armstumpf, ich ,'püre es heute noch! JÄuf bem fletcilt: Durch den General-Residenten Liautey wurden U-c uim Berner Batnhos sagte der Kaiser zu^dem Kommissar! ^^,^^hr im Einvernehmen mit der Regierung die enl- 6 bdilid.feiten: Ick weist, was Sie denken, <sic denken: Ra sprechenden Maßnahmen getroffen, um die Militär- und Zivilverwalmng in Marrakesch und Umgebung zu sichern. In erster Reihe werde eine genügende Truppenzohl in die und Sicherheit zu ver-

t sei dank, jetzt bin ich ihn los! . ,

Als dem Kaiser in Zürich Vertreter des Weltmeisterverbandes

Mestellt wurden, äußerte er auf die Mitteilung, daß die Ber . x

Wb»-Mitglieder Uvisttren 25 und 65 Jahre alt leien: so! Mn I stabt gelegt itKricn, um . . - . ,

* Sn febon rnciflcr! Unfercin» mird 70 Ja hist bürgen, ferner nierden starke militärische Pouen errrch. !lv> ist noch n i dit Meister! Mehrere Vertreter öerltet werden, um etwaige neue Angriffsgelufte Mllfchaft deutscher StudierenderTeutonia" fragte der Mail er. I 5 ( tzibas und feiner Anhänger unmöglich zu machen Mies ihr Studium sei. Ter eine antwortete: Medizm, die! Tie rasche Besetzung von Marrakesch hat hier große Be- Also Sie sind Bazillensänger! ,a9tc fricbiauiia bervorqerusen. Poincar6 beauftragte Liau- ..wK ,,, ix h.*ni tfi'rn I a ° i - ...

westfälischen Plätzen Versammlungen abgehallen werden. In Köln wird eine solche Versammlung in der nächsten Woche stattfinden. In Iserlohn hat ber r " 1

l einer Adresse an fci'nc cinbeutigc Antwort darauf gegeben. Gerade letzt tritt der gebracht, auch soll Physiologe Leonard dill auf der Jahresversammlung der British -_r___f_____ I orr.-..orM(*zittnnnim hi früher hiTTinr. hlC »u den her-

Z S Homm.nbair ber torenlrflüm »urb« «"«

fc? bergeftent y ___1__kI <H<*tntoini/iAfnTn-s tHMorberu 11 aen rute

KiIschul gemac

Sie dafür! meisten Blätter get>en der Genugtuung über den Einmarsch zu halten. Ebenso ist e$mit ben Küken unter den Hügeln ber -n.Marralcsch unb bie äkirrwHO bcr bor. aejangtn« grau, drangt

rcr Zuversicht. ob es sich nun um bte Ausdünitungen einer Leimsiederei, eines

So schreibt das nationalistischeEcho de P aris":I ^s^ladens, einer Seifensieberei ober um Kanalisationsröhren Es ist in feder Hinsicht befriedigend, daß der falsche Sultan handelt. Die Arbeiter, die dter zu tun haben, leiden unter den ausgetreten ist, da er uns dadurch gezwungen hat, nach Marrakesch ubeln Gerüchen durchaus nicht, abgesehen von anderen Schädlich- zu gehen, das bisher in dem ftanzösischen Protektorat als ein fetten, etwa Bakterien, denen sie habet ausgesetzt sind 24e üblen sehr gesährliches Fragezeichen angesehen werden mußte." Gerüche empfinden sie trabet meistens gar nicht, weil sie daran

Die radikale ..Petit Rcpublique"' schreibt: gewöhnt sind, ebenso wie Leute, die eme >sanalisationsröhre be-

Man sicht daß der heilige Krieg, der alle Stämme gegen I neblig en und zuerst den Geruch als entsetzlich beurteilen, schon uns "vereinigen sollte, noch recht ferne liege."' I nach zehn Minuten gar nichts mehr davon riechen. Beiläuftg be»

jobrungft- unb Genußmittel .... 580,6 fltrtigfabrUaie . 135,1 - .--------------------- ... r.

hiernach sind die Nahru ngs-und 01 enuß mittel glaubt nun Bacl>em, baß der Vorgang tm Wah'krettc t^chschnittlich am meisten mit Zoll belastet; sie machen Oppeln wohl nicht vereinzelt bleiben unb wahrscheinlich rar runb 31 Proz unserer gesamten Wareneinftthr aus, von Bebeutung für bas OKsamtverlMtiiis von Zentrums^. g»;r*tAlir,nii.,n Liefern aber nicht weniger als 68 Proz. unserer Partei unb Polen in Schlesien unb barüber hinaus werben ' lactis acidi die aus orten-

ginzen Zolleinnahme Allein auf Getreide ent wirb, zunächst für die R uwahlen znrn preußifcheii Sanbtafl Streptococcus unb HMtenum laotw »o ,

rillen 282,7 Mill Mark. Z-a, da« sind,32,4 Proz. ber | in. Jahre 1913 Sei einer eingehenderen Erörierung I

Seite der von b'ern man bann noch gut an ein bis jivci 7rihtclymct

abgeben kann Die Bazillen vermehren sich sehr schnctr

Die Milch wirb zum Kochen gebracht unb bann bis auf 4d°C abgckühlt. Man bebient sich zum Feststellen ber Tempe­ratur eines Kochthermometers .

Ist die abgekochte Milch burch Einstellen tu kaltes Wasser auf 45° abgekühlt, so wirb bte Pogynrtpilzkultur eingesät", indem man den Inhalt ber gelieferten Flasche unter Sorgfältigem Um rühr en cingiefjt. Für eine Herne Kultur von 1.50 Mark nehme man bas erstemal einen halben Liter Milch, für bie große Kultur von 3 Mark einen ganzen Liter Später kann man burch liebertragung größerer , Mengen aus bem fertigen Poghurt jede beliebige Ltterzahl Milch in Poghurt verwanbeln.

Die Zubereitungsdauer beträgt gewöhnlich vier Stun­den. Es muß streng daraus geachtet werden, daß die Tem­peratur bei und nach Zusatz der Pilzeinsaat niemals 4n° übersteigt, da die zur Säuerung nötigen Milchsäurepilze sonst rasch zum Absterben gebracht werden. Einige Grade weniger schaden nichts. Die Temperatur muß nun für vier Stunden möglichst in gleicher Höhe erhalten werben, nicht über 45° unb nicht unter 30° C. Man kann den Porzellan- topf zu diesem Zweck in ben Ofen stellen, in warmes Wasser ober in eine Kochkiste. Wer im Besitze einer Thermosflasche Das Prcs- ist, fann auch biefe zur Bereitung bemchen.

-------- /" J Ist der fertige Poghurt nach etwa vier Stunden seinem nicht alle Mittel, um Traub ber Gemeinbe zu erhalten, ^Hölter entnommen, so stelle man ihn zur rascken Ab- erschöpft find. Man denkt vor allem daran, noch ein Kühlung in kaltes Wasser, nachdem man zuvor für die Ein- Gnabengesuch an ben König zu richten. faQt am fommenben Tage einen Eßlöffel Poghurt bem

Sicherem Vernehmen nach wirb in den nächsten Tagen ^süße entnommen hat. Poghurt muß möglichst kalt ge­hör Vorstand bes rheinisch-westfalischen Vor-l ossen werden, warmer Yoghurt schmeckt nicht. Je länger banbesfürevangelischeFreiheittzU iner Sitzung na* dem Dickwerden warm gehalten wirb, desto

in Dorlmunb zusammenlreten, um Stellung zu bem Urteil rQUrcr «c Es kann bie Säuvestärke also ganz nach bes Lberkirchenrats gegen Traub zu nehmen Außer der Wunsch geregelt werben.

gestern angetünbigten Dortmuriber Versammlung, m ber 1 *

Iatho über den Fall Traub sprechen wirb, wirb noch ^^nst ru lüften

I Khc gegangen sinb, so baß tatiachlich honte im Detailpreis will mit Mauenver,ammlung^ ^orrmuno oeii r.ortritt müssen, und bic Frage der Lmtung der Wolmraume, die X-. Kaffees verhältnismäßig weniger Zoll enthalten lassen, erst hiernach fallen in allm groBereii rheinisch . jnfn micktigen Abschnitt in der GesuTtdbeitspflcge des

M xassOOS vor y a 1 INI s m u v i g Iv I u ^rinrnrnhinnen abaebalten werden. 'Er emra^ wmnm b^onders dringend. Wie soll man lüften ?

a in ber nächsten ^rQge ist leicht geitellt und wird seit langer Zeit auf vor- ___ , , v._ : Vorstanb bes Ber- schiedcne Weise beantwortet, aber die Wissenschaft hat noch lange

eins für enangelifdTO Freiheit bereits in einer Adresse an fcine eindeutige Antwort darauf gegeben. Gerade letzt trftt der

Traub seine Sympathien zum Ausdruck gebracht, auch soll Physiologe Leonard Hill auf der Jahresversammlung ber -öritnb l der nächsten Woche eine Protestversammlung statt- Association mit Anschauungen Hauber l^or, die zu den her- kinben kömmt,cken .m Widenprucke Itehem Ter Techniker lüftet hb

lllL t11- ____________________________________________ daß ein gewisser Kohlem'äuregehalt tn der Atemlu't nicht ü^nchntten

----- wird, denn Kohlensäure hält er für einen sehr ichadliclwn Bestandteil der Luft Tas ist nun nach Hills Ausführungen arg übertrieben, und der Kernpunkt der Lüftungsfrage liegt, ganz wo anders, ^dbft in einem sehr schlecht gelüfteten Raume dürste der Kohlensauregeholt kaum jemals ? oder gar 1 v. H. erreichen Aber, s^bst wenn die^ der Fall wäre, wird die Atmung dadurch gar mcht beeinflutzt, denn die Luit in den Lungen enthält, dank der Regulierung durch den Körper selbst, 5 bis 6 v. H. Ueberdies atmen wir bei jedem Atemzuge einen Teil ber Luft wieder ein, die eigentlich ausgratmet werden sollte, die nämlich, die bei der Bewegung des Ausatmens im Luftröhrensystem bis zur Rase bleibt. Bei einem nicht arbeiten­den Menschen beträgt dieser Betrag nach Hill etwa ein Drittel ber ganzen Fassungskraft der Lunge. Ta nun biefe Luft stark kohlen- säurehaltig ist, kann bie geringe Menge Kohlensäure, die von außen herzukomrnt, keinen Einfluß darauf haben.