Ausgabe 
7.12.1912 Viertes Blatt
 
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Jnvalibenstationen eingerichtet toorben, in denen die Kranken gegen Abtretung ihrer Rente alles erhalten, was zu einem gesundheitsgemägen Leben gehört. Hierzu ist in erster Linie gute und kräftige Ernährung und ständige ärzt­liche Ueberwachung zu rechnen. In Würdigung des Ge­botenen hat die Nachfrage nach Krankenhauspflege von Jahr zu Jahr zwar zugenommen, aber immer noch nicl>t in dem Maße, wie es wünschenswert erscheint. Bon den in den verschiedenen Krankenhäusern zur Verfügung stehen­den Belten ist gegenwärtig stets eine Anzahl nicht belegt, und es wäre erwünscht, wenn immer mehr Kranke um Unterbringung in ein .Krankenhaus nachsuchen würden. Wünsche um Aufnahme werden von dem Vorstande der Landesversicherungsanstalt in Darmstadt, Wilhelminen- straße 34, den Tuberkulose-Fürsorgestellen oder den Ver­sicherungsämtern entgegengcnommerl.

**DieDienstbczügederBürgermeister. Die allgemeine Erhöhung der Dienstbezüge der Bürgermeister in den hessischen Landgemeinden ist tn den meister Orten Oberhessens bei Festsetzung der Bezüge durch den Ge­meinderat auf hartnäckigen Widerstand gestoßen. Viele Gc- meinderäte weigerten sich, die bei der Kreisratskonferenz am 23. September in Gießen für sämtliche Landgemeinden der Provinz festgesetzte Norm zu genehmigen, da sie im Verhältnis zur Seelenzahl und Steuerkraft der Gemeinde viel zu hoch erschien, und in kleinen Gemeinden die Dienst- geschäste sehr wenig Zeit beanspruchen. Desto mehr ist aber zu bewundern, daß der Gemeinderat einer kleinen Gemeinde in einem oberhessischen Kreise bei Festsetzung der Bürgermeisterbesoldung weit über die oben erwähnte Norm hinausging und dem Bürgermeister etwa 300 Mark mehr bewilligte, als er nach den neuen Sätzen zu beziehen hätte. Mehr Entgegenkommen kann man von einem Gc- meinderat gegenüber dem Bürgermeister wahrlich nicht ver­langen.

"Oberhess. Obstbauvercin. Am Sonntag, 15.Dez., nachmittags, findet in Gießen im Saale des Lenzschen Felsenkellers an der Bahnhofstraße eine außerordentliche Hauptversammlung statt, in welcher als einziger Gegen­stand der Tagesordnung die neuen Statuten des Oberhess. Obllbauvereins beraten werden sollen. Im Interesse der Ent­wickelung des Vereins wäre eine rege Beteiligung aus allen Kreisen der Provinz willkommen. Nur Mitglieder haben gegen Vorzeigung der Mitgliedskarten Zutritt.

** Bedingte Verurteilung der Trinker. Die Sektion Oberhessen der Vereinigung für gerichtliche Psychologie und Psychiatrie im Großherzogtum Hessen veranstaltet am Montag abenb 8Vi Uhr im Großen Hörsaal der Universität einen Vortrag des Amtsrichters a. D. Dr. Otto Bauer in München über Bedingte Verurteilung der Trinker" -Pollard- System). Die Mitglieder sowie alle an der Bekämpfung des Alkoholismus Interessierten werden hierzu eingeladen. Der Redner 'hat im Vorjahre im Verlag für deutsche Kultur und soziale Hygiene zu Reutlingen in einer Heinen Schrift der Einführungdes Pollard systems das Wort geredet und sprach über dieses Thema neuer- dinas in verschiedenen deutschen Städten mit Erfolg. Pollard ist der Name eines in St. Louis im Staate Missouri lebenden Richters, der in den für alle Maßnahmeir der sozialen Hygiene vorgeschrittenes Verständnis bekundenden Vereinigten Staaten neuerdings durch seine Erfolge auf dem Gebiete der Trinkcrbehand- lung die Aufmerksamkeit auf sich gerichtet hat. Er gewährt jedem Trinker, der vor sein Forum gelangt, toemt nicht sein Delikt ein besonders schweres ist, gegen schriftliches Versprechen absoluter Abstinenz für die Frist eines Jahres einen Strafaufschub, nimmt ihn aber außerdem, was das wesentliche bet der Sache ausmacht, unter seine persönliche Aussicht. Mit seinem nächsten Angehörigen, der ein Interesse an seiner bürgerlichen Rekon- solidierung hat (Frau, Geschwister usw.) laßt er ihn wöchentlich einmal zur Kontrolle zu sich kommen, kümmert sich um seine Lebensführung in ihren Einzelheiten und betätigt sich an ihm fomit wesentlich anders, tmc es der Richter der alten Schule tat, der sein Urteil sprach, ohne damit der GesÄlschaft die geringsten Garantien für eine Besserung des Trinkers zu verschaffen. Pollard soll außerordentlich erfolgreich durch seine Maßnahmeir gewirkt haben. Wie der Gedanke in Deutschland zur Verwirklichung ge­langen könnte, wlll uns der Redner im Einzelnen ailsführen. Möge seine Zuhörerschaft eine recht große sein und der Abend alle, die ein Interesse an der erfolgreichen Bekämpfung der Trinksucht nehmen, vereinigt sehen.

** Rechtzeitige Weihnachtseinkäufe. Alljähr­lich läßt sich die Beobachtung machen, daß das Publikum bei Deckung seines Weihnachtsbedarfes insofern es an einer gewissen Umsicht fehlen läßt, als es in der Regel erffl in den letzten Tagen oder Wochen vor dem Feste zum Einkäufe schreitet. Diese Ge­wohnheit bringt mannigfache Unzuträglichkeiten mit sich, vondenen zunächst das groß ePublikum selbst betrof­fen wird. Naturgemäß kann es bei dem lebhaften, zuweilen stür­mischen Geschäftsgänge währmrd der Zeit vor dem Feste nicht die individuelle und sorgsame Behandlung seitens der Verkäufer fin­den, wie sie die Käufer, namentlich das bessere Käuferpublikum, in Zeiten normalen Geschäftsganges fordern. Auch ist hiermit der Nachteil verknüpft, daß viele Käufer nicht mehr eine ihrem Ge schmacke oder ihren Bedürfnissen entsprechende Auswahl von Waren finden, da eine entsprechende Ergänzung der Läger infolge der starken Beschäftigung der beteiligten Industrien während der Weihnachtszeit häufig auf große Schwierigkeiten stößt, .rie Gepflogenheit, mit den Weihnachtseinkäufen zurück-

zuhalten, hat aber namentlich auch für die Angestellten erheb­liche Nachteile im Gefolge. Der besonders zur Weihnachtszeit her­vortretende starke Bedarf des Publikums stellt an die Arbeits­kraft der Geschäftsinhaber und Angestellten außerordentlich hohe Anforderungen. Es »vird während dieser Zeit fast in allen Ge­schäftszweigen mit einer fieberhasten Anspannung aller verfüg­baren Kräfte gearbeitet und jedes einzelne Glied des Geschäfts­organismus, vom jüngsten Lehrmädchen oder Lausburschen an, bis hinaus zu dem Abteilungschef und Geschäftsinhaber muß während dieser Zeit fast täglich ost bis in die späte Nacht hinein seine Kraft in Ueberarbeit dem Geschäfte widmen, wenn anders der ganze Gefchästsgang nicht ins Stocken geraten soll. In diesen Verhältnissen Wandel zu schaffen, und die damit verbun­denen Unzuträglichkeiten nur ein angemessenes Maß zurückzu­führen, ist das kaufende Publikum selbst berufen. Es vermag durch frühzeitige Einkaufsdispositionen und eine angemessene Verteilung der Weihnachtseinkäusc zu seinem Teile dazu beizutragen, daß die geschäftliche .Hochflut während der Weihnachtszeit sich nicht in den unliebsamen Folgen äußert, wie sic heute vielfach zu beobachten sind und hierdurch sein soziales Empfinden in wirkungs­voller Weise praktisch zu betätigen.

Kreis Lauterbach.

-r. Lauterbach, 6. Dez. Gestern abend hielt hier der Generalkonsul und Schriftsteller Ernst v. Hess'e- Wartegg ans Veranlassung des Lauterbacher Handels­vereins einen Vortrag überDie Balkan floaten und ihre Bevölkerung".

Hessen-Nassau.

)( Marburg, 5. Dtz. Nach dem Studenten-Verzeich- nis beträgt die Zahl der Immatrikulierten im diesmaligen Wintersemester 2076, darunter 126 Damen. Dazu kommen noch 31 Herren und 2 Damen, die zum Hören der Vor­lesungen bered)tigt sind, so daß die Gesamtzahl 2109 ist. Das ist eine in einem Wintersemester bis jetzt nicht er­reichte Ziffer. Es sind immatrikuliert bei der theologisck)en Fakultät 176, bei der juristischen 826, bei der medizinischen 442, darunter 23 Damett und bei der philosophischen 1132, darunter 103 Damen. Der Staatsangehörigkeit nach sind 1602 aus detn Königreich Preußen (632 aus Hessen-Nassau), aus beit übriaen deutschen Staaten 406, aus den sonstigen europäischen Ländern 47 und <ms überseeischen Ländern 7. Im letzten Sommer betrug die'Gesamtzahl 2265 und im vorigen Winter 2014. Besonders bemerkenswert ist die Zunahme der weiblichen Studierenden.

X Bad Orb, 5. Dez. Im netten Heeresvoranschlag für das Jahr 1913 wird u. a. ein Betrag von 5 138 846 Mt. angefordert für bett im Vorspessartgebirge bei Bad Orb zu errichtenden Truppenübungsplatz für das 18. Armeekorps. Dieser Betrag soll Verwendung finden für Grunderwerb und Herrichtung sowie für Bauentwurf, Baubeginn und Schaffung von Unterkunft in vorhandetten Gebäuden. In der Erläuterung wird bemerkt, daß der lieber schlag für den Truppen Übungsplatz des 18. Armee­korps "unter Abrechnung der Verkaufserlöse für die mtf(ing''faurtctt, zum Dlbtrieb kommenden .Holzbestände und abzubrechenden Baulichkeiten sowie der sonstigen Einnahmen sich auf 17800000 Mk. belauft. Bewilligt sind im Jahre 1911 25000 Mk., im Jahre 1912 2 700000 Mk., an- gefordert worden.für jl!913 '5138846 Mk., Vorbehalten bleiben noch 9 936 154 Mk.

A Eisenroth, 6. Dez. Die Gerüchte von Ver­käufen fiskalischerGruben haben sich bewahrheitet Die GrubeEisenzeche' ist in den Besitz de§ Kommerzien­rates Grün-Dillenburg übergegangen.

Gedenket der hungernden Vögel!

Universitäts-Nachrichten.

Die Universität Freiburg i. Br. wird im laufen­den Wintersemester von 2627 immatrikulierten Studieren­den besucht.

Märkte.

GHeftctt, 7. Dez. M a rktberi cht. 9htf heutigem Worben» markte kostete: Butter das Pstrnd 1,251.35 9)1?., Hühnereier 1 Stück 1011 Big., 2 Stück -JO Big., Enteneier 1 Stück 00 Psg., Gausecier 1 St. 00 Pi., Käse das Stück 68 Pfg^ Kasematte 2 Stück 56 tziq., Tauben vr Br. 0,801,00 Mk., Hübner pr. St. 1,001,60 Mk., Halmen vr. Stück 0,801,80 Mk^ Enten pr. St. 2,003,00 Mk., Gänse das Psd. 7080 Pfq^ Ochsen fleisch pr. Pkd. 92100 Big., Rindfleisch pr. Pstmd 9094 Psg., Knhfleisch 80 Psg., Schrveine- steisch pr. Pstmd 90110 Psg., Kalbfleisch pr. Pkd, 9296 Psg., Hammelfleisch pr. Pkd. 7090 Psg., Kartoffeln pr. 100 Kg. 4.5t) bis 5.00 Mk., Weißkraut das Stück 5 bis 10 Pfg^ Zwiebeln ver Ztr. 4,005,90 Mk., Milch das i'iter 22 Pfg^ Nüsse 100 Stück 5060 Psg^ per Ztr. 000 Mk^ Birnen das Pstmd 10 bis >5 Big., Aepsel bet Zentner 9 bis 15 Mk. Marktzeit von 8 bis 2 Uhr.

Die nach- 1 Apiyf a *ind am Sonntag, 8. Dez. 1912, -teilenden ßvl iulu von 1' ünr mittag« bi* 12 uiir nacut- nur für dringende Fälle sich-r anzutreffen: D,

Dr. Klein, Ost-Anlage 37.

Sanitätsrat Dr. Zinsser, Goethestrasse 10.

Veraltete Katarrhe auszurotten

ist keine leichte Sache. Jeder, der schon einmal mit einem alten, hartnäckigen Kaatrrh zu kämpfen hatte, weiß dies aus eigener Erfahrung. Mit den gewöhnlichen Hausmittel- chett, wie Hustenbonbons, Pastillen ?c. ist da nicht viel anzu- fangen. Ein harmloser kleiner Erlältungshusten, der sowie o schon nach einigen Tagen wieder zu verschwinden pflegt, mag mit derlei harmlosen Mittelchenbekämpft" werden können soweit man Tyler überhaupt vou eütemKampfe" reden kann. Ein chronisch gewordener, alter Husten, der gar nicht weichen will, ober wenn er einmal einige Zeit verschwunden war, immer wiederkehrt, und der bei dazu Disponierten gar oft den Keim eines schweren Lungen­leidens in sich trügt, sollte niemals lleicht genommen und "mit Hausmittelchen behandelt werden. Dazu ist die Sache doch zu ernst. Einem solch alten Husten muß mit ganz anderen Mitteln zu Leibe gegangen werden. Der Feind muß sozu­sagen in seinem Lager angegriffen und von innen heraus vertriebeu werden.

Als das beste Mittel zur Beseitigung alter Katarrhe nnt chren Folgezustanden, nric: alter Husten, Verschleimung. Asthma. Bronchitis, Lungcnspitzcnkatarrh usw galt schon den Aerzten des Altertums und gilt auch heute noch im ganzen Orient der sogenannte Arabische oder Utubalsam, «JE. narrcc eines in den Küstenländern des äioten JJtecre'3 wachsenden Balsambaumes Es ist dies der- lbe .»Hl", den schon die Heilige Sd>nft als den König der ^.ele" bezeichnete, dessen tonservierende Eigen- jchaften bereits die alten Aegnpler zumEinbalsamieren"

benutzten und der heute noch von den Pilgern, die nach Mekka wallfahrten, als eine Art köstlicher Reliquie, in kleinen, um den Hals getragenen Fläschchen in die Heimat gebracht wird.

Ter echte arabische Balsam war früher so teuer, daß er mitunter mit dent doppelten Gewichte des baren Goldes ausgewogen wurde und kam daher nur als Kuriosität ge­legentlich in den Handel. Die Schwierigkeiten seiner Be­schaffung sind indessen seit einigen Jahren durch die Auf­deckung bisher unbekannter neuer Produktionsgebiete be­seitigt, und wir können heute das so eminent wichtige Heil­mittel schon zu einem Preise in den Handel bringen, der es auch Minderbemittelten ermöglicht, seine vortrefflichen Eigenschaften im Bedarfsfälle auszunutzen.

Die Wirkungen des echten arabischen oder Utubalsams, von dem wenige Tropsen pro Tag genügen, sind in Kürze folgende: Der Balsam macht den Auswurf flüssig uud ver­mindert ihn. Infolgedessen hört schon nach verhältnis­mäßig kurzer Zeit der lästige Hustenreiz und damit auch der Husten auf. Infolge der Entfernung der in dem Aus­wurfe enthaltenen Zerfallprodukte tritt da, wo Fieber vor­handen war, eine Llbnahmc desselben ein. Aus dem gleichen Grunde vermindern sich auch die Nachtschweiße, die mit der Zeit ganz aufhören. Ein gesunder Nachtschlaf und da­mit eine Besserung des Allgemeinbefindens pflegt einzu­treten Außerdem wirkt der Balsam magenstärkend und appetitanregend und bedingt hierdurch eine größere Nah- rungszufuhr und damit auch eine Gewichtszunahme. Der Patcent bekommt durch das Verschwinden der katarrhalischen Erscheinungen und durch die Besserung seines Allgemein­befindens wieder neuen Lebensmut und größere Lust und Ausdauer zur Arbeit.

Wir besitzen heute bereits Tausende glänzender An-

Für dringende Fälle ist Sonntag, den 8. Dezember sicher anzutreffe» ;

Zahnarzt Blockstrasse 12.

Senbett Sie mir eine Probe llto-valsam kostenlos tmb portofrei zu.

Name: -

Beruf ober Stand: --

©rt; ............-

Nähere abreffe: ------ ------------------------

kirchliche Nachrichten«

Loangeuiche weineinde.

Sonntag, Den 8. Dezember, 2. Advent: Kollekte für die deutscben Gemeinden in Oesterreich.

öottesöienft.

3n ber Stadtkirche.

Normittags 9V, Uhr: Pfarrasfiitenl Hoffmann.

Vornnitags 11 Uhr: Beichte und heil. Abendmahl für di, MilitärgCiiiemde. Pfarrer S ch ,v a b e.

Nachmittags 2'/, Uhr: Kindcrkircbe für die MalttmuSqememde.

Piarrassistent Hoffmann.

Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Beichte und heiliges Abendmabl für die Markusgememde, wozu lescrnbers auch die konfirmierte Inqenb einqelaben wird. Anmeldung vorder bei dem Pfarrer der Gemeinde erdeten.

Abends 8 Uhr: Bereinignng der "konfirmierten männlichem Jugend der Mattväusqemeinde.

TienStag, den 10. Dezember, nachmittag? 4 Uhr, im MatthänS- saal: FrauennüsüouSverein.

Mittwoch, den 11. Dezember, abends 8 Uhr: Vereinigung bet konfirmierten weiblichen Jugend der Markusgerneinbe.

Donnerstag, ben 12. Dezember, abends 8 Uhr, im Matthäns- faal: Bibelstunde (Bilder aus der Apasielgescvichte).

Pfarrer D. Schlolfer.

Näcbslkünftigen Sonntag, als am 3. Advent, findet im Abend' gotteSdieiisl Beichte und heiliges Abendmahl für die MaithLuS« gemeiiche statt, wozu belonders auch die konfirmierte Jugend eingeladen wird. Slnmelbung vorher bei dem Pfarrer der Gevieinbe erbeten.

3n ber Zohannerkirche.

Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Ausfeld.

Vormittags 11 Uhr: Kinderlirche für die Johannesgemeinbe.

Pfarrer A ri ö f e l b.

Abenbs 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.

Beichte unb heiliges Abendmahl für die Lukasgemeinbe, wozu besoiiberS auch die konfirmierte Jngeiib einqelaben wirb. An- melbimnen vorher im Piarrhanse, Liebigüraße 56, erbeten.

AbenbS 71/, Uhr: Vereinigung ber konfirmierten iveiblichen Jugenb ber Lukasgerneinbe im Lnkasiaale.

Desgleichen ber konfirmierten männlichen Jugend der Johannes» gemeinde im Johannessaal.

Mittwoch, den 11. Dezember, abends 8 Uhr: Bibelstunbe im Johainiessaale. Pfarrer 91 u 9 f c l b.

Freitag, ben 13. Dezember, nachmittags 4 Uhr: Derfammlun- des FraueiirnisfionsveremS der LukaSgemelnbe im Lnkassaal.

Nächslkunfligen Sonntag, ben 15. Dezember, als am 3. Advent, finbet int Abenbgotiesdienst Beichte unb heiliges Abendmahl für die Johannesgemeinbe statt, wozii beloiibers auch die konfirmiettr

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Jugeiid emgelaben wird. Anmeldungen vorher im Pfarrhause Lüd'Anlage 8 erbeten.

Der Wartburg-Verein (Wetzsteinstraße 38) veranstaltet jeden Sonntag abend einen Vortrag, jeden Dienstag abenb eine Bibelstunbe, jeben Mittwoch abenb eine Turnstunde und jeden Doiinerslag abenb einen Lese- unb Gptclabeub.

Das B i b e l kr ä n z ch e n f ü t Schüler höherer Lehr- an st al ten finbet üatt im Johannessaal, unb zwar jebeit Mitt­woch um 6 Uhr für die jüngere Abteilung, jeben SamStag um 6 Uhr für bie ältere Abteilung. Das Bibelkränzchen für Schülerinnen höherer Lehranstalten aus ber Johannesgemeinbe ist Dienstags um 6 Uhr.

katholische Gemeinde.

(bcrtesöien|L

SamStag, den 7. Dezember:

91ad)mittag5 um 5 Uhr unb abends um 8 Uhr: Gelegenheii zur heil. Beicht.

Sonntag, den 8. Dezember, 2. Advents-Sonntag: Fest der unbefleckten Empfängnis.

Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.

D um 7 Uhr: Tie erste hl. Messe. Gemeinschaftliche Kommunion ber Kongregation.

w um 8 Uhr: AuSteilwig ber hl. Kouimumon.

um 9 Uhr: Hochamt mit Prebigt.

um 11 Uhr: Heil. Messe mit Prebigt.

Nachmittags um 5'/, Uhr: Ehrisienlehre; darauf Fest-Andacht mit Segen.

u 2 Eröffnung der Jugend- und VolkSschristen-

AuSstelliinq.

v4 , Vortrag für bie Jugend.

8 Vortrag für die Erwachsenen.

Es starben an: Zusammen:

1

KD

1 (1)

1(1) 1 1

1 (1) 4(3)

1

1(1) 4(3)

Tuberkulose Lungenentzündung vchlagfluß Darinverschluß Krebs löblicher Körper­verletzung

Kinder Erwachsene: int vom L Lebeitsjahr: 2.16. Jahr: KD -

wöchenil. Uederficht öer Todesfälle L 0. Stabt (Siegen.

48. Woche. Vom 24. bis 30. November 1912. Einwohnerzahl: angenommen zu 31 800(tufL 1600 Mann Militär), Sterblichkeitsziffer: 14,76 %«, nach Slbjug von 6 Ortsfreinden : 5,0 /..

Summa: 916) 8 6) 1

A n m.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betrejfenden Krankheit auf von auswärts narb Gieffen gebrachte Kranke kommen.

erkennungsschreiben, die alle unaufgefordert bei uns ein gelaufen sind, und in denen von dankbaren Patienten und erfolgreichen Aerzten die mitunter geradezu verblüffender Erfolge 'bestätigt werden. Alle diese Briefe liegen in unserer Bureaus zu jedermanns Einsicht offen aus.

Wer auch noch so viele andere Mittel bisher ohnk Erfolg benutzt hat, der möge trotzdem einmal in seinew eigenen Interesse einen Versuck) mit Utu-Balfam machen Er wird von der Wirkung des Mittels überrascht sein uitZ den kleinen Versuch, der nicht einmal etwas kostet, so leicht nicht bereuen.

Zur Erleichterung des Versuches versenden wir kosten los und franko eine Probe des Balsams an jeden, der uns den hier anAehängten Bestellzettel ausgefüllt einsende: und ihm 20 Pf. für Porto usw. beifügt. Den Herrer Aerzten stellen wir zu Versuchszwecken ein größeres Quan tum des Balsams kostenlos zur Verfügung. ssVi:

Morgenlandische Drogen-Jmporl-Gesellschaft Berlin W. 15.

Porzell

Belm ter vom Gei der Gemeind !Tezember 19 ! -igermeisterei off Umschlag innerh^ ai Bürgermeister Übungen gegen l i Bemerkt wird, Mosten ist, zu t »ogen werden.

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