Ausgabe 
10.1.1912 Erstes Blatt
 
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Brand eines Geschäftshauses in New-York.

weiteres Umsichgreifen des Feuers w Der nerwehr ging von den Dächern der benach

am Donnerstag, den 11« Januar, adends 9 llf)v, im Hotel Einhorn

Der liberale Wahlansschnsz

Freie Aussprache.

r-Einnehincr uc Ehefrau Hochzeit. Kreise zahl, erzog über. iSunierschrisl der Jubilar in kosibareS leidet dieses se in hohem

m nahm für die schriftliche ie dauert bis irde gegeben: daS Drama i Abiturienten

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AnuUchcr Wetterbericht.

Oeffentlicber Wetterdienst, Gießen.

Wetteiaussirhten m Hessen nm Donnerstag, ben 11. Januar 1913: Trüb, geringe Niedertchläge, Teinpcrnlur wenig verändert.

Die Beerdigung von

Fra» Margarethe Müller Wwe.

geb. Nöding

findet am Mittwoch, den 10. Januar, nach

mittags 3 Uhr, auf dem neuen Friedhof statt.

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Gustav Lustig

k. Größt. @p.;®cid> Deutjchl A

«V. D. H.

Krcisvcrein Gicircn.

Wir machen unsere Diitnl. auf die heutige Annonce über die Donners­tag abend 9 Uhr im Hotel Einhorn italtfiildende Ver­sammlung aller Staats-, Gemeinde-, Privat-Be­amten u. Bediensteten ganz besonders aufmerksam und bitten unsere Mitglieder um zahlreiches Erscheinen, v*" 'i Der Vorstand.

luer»1 b an,

et li aill, mehrere tuuuin wiiunni.ii ja o i > »in eil uiu) mubiut geräumt luerben. Ter angcridnctc Schaden ist groß.

3n SB nl meint er bei ki ha nein wurde ein Hans von einer Lawine fortgerissen und drei Bewohner g e t ö t e t.

Die Familiengruft des Ritters Tonello, des früheren Be- sitzers bei Werst St. Andrae in 'J rieft, wurde gewaltsam geöffnet. Tie Särge seiner Gemahlin, seiner Schwester und seines Sohnes wurden erbrochen und die Gebeine zerstreut. Ver mutlich ist viel geraubt worden. Dagegen war es den Einbrechern nicht gelungen, den 2arg loncllo* zu öfinen.

ßaiifrct und verkehr, Volkswirtschaft.

R e i chs g e n o s s e n s ch a f t s b an t' A.-G. Tarmstad t. Tie Hauptversammlung erledigte die Tagesordmmg, setzte die sofort zahlbare Dividende .ruf 3 Prozent'(i. V. 3Va Prozent) fest und genehmigte die Verlegung des Sitzes der Gesellschaft von Darmstadt nach Frankfurt a. M.

Kettelns iStencn öet.

E toetbeu in -urteilt. amt»,

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S vo n ' Wit der- 'Wibe öheun wird verurleill °egen Lach.- ^gesähr- ~ Tie Vch ¥ ?^Qd)

Jjcoruar ohne feiten :l»s zu ütnj urch die er-- ^ttgmcmn ^-agen (St, von 15 Mf. >en Lust nnd TurteÜt. - hxgen ein- n Gefängnis

"nehmenden ie, der sich sollen neue »cke miijjten üben.

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Heute abend 8 Uhr »IllcküIIH Auftreten von neun Attraktionen

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8 Personen. 8 Personen.

Morgen Donnerstag, den 11. Januar habet die Vor­stellung in Wiefeckirn Saale des Herrn B. Wacker statt. Abends 8 Uhr, ermätz. Preise.

^inaefaitOL

Für Form nnd Inhalt aller unter Dieier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

G t e st c n , den 10. Januar. Sehr geehrter Herr Redakteur?

Nein, cs gibt wirflidi noch gute Menschen'. tffllt täglich lese ich in Ihrem geschätzten Blatte, Klagen vo«r Nörglern, denen nicht leicht ettvas recht zu machen ist: sie sollten lidi ein Ben viel nehmen an den friedliche Benwhnern des Walltors, dir gfr- gclcrnt haben zu leiden ohne zu klagen.

Steht doch da seit einigen Wochen an Ecke Marburger Straße Ostanlage ein Mast, was sage ich, ein Mast? ein Unmast, der reinste Turm zu Babel mitten im Weg, bestimmt die letzte der Bogen- lampe für die demnächstige elektrische Beleuchtung zu tragen. Ten Walitorern gefällt es scheints, denn niemand erhebt gegen diese Verschandelung Einspruch. Rian hätte ihn ja n v ch grotzer machen, noch mehr in den Weg setzen fönnciL Mer ick trage mich: musste dis sein? Must die Bogenlampe genau in her Mitte der Strasenrreüzung hängen, damit von dem elektrischen Licht auch die Nord- und Ost-Anlage etwas abbekommt? Hätte man nickst an Stelle dieses Verkehrshindernisses die beiden Maste derart einander gegenüber an die Ecken der beiden Torhäuschcn setzen können. Man hätte dann den einen (kleinen) Mast, der, um den Leitungsdraht der Straßenbahn zu tragen, bereits da schon stets fvarcu und ben Leitungsdraht auch an dein einen Lichtmaste unbäiigen können. Etwas sollte doch auch auf den Verkehr und das Schönhsttsbild Rücksicht genommen werden.

Kürzlich traf ich gerade an der berou fiten Ecke einen unserer- vereinten Stadtväter.Na, sagte ich ihm, wie gefällt Ihnen die neueste Zierde des Walltors, dieser scheußlicheMast?"Ach, sagte er, der bleibt ja nicht so: wenn der erst mal grau angestrichen ist, siehts nicht mehr so schlimm aus." Ter Mann hat Recht, >ann ist er noch grünlicher! Mit aller .Hochachtung'

H. S.

Freibank

Heute 12'°'

Schweinefleisch 50 Pfg.

ignete sich ani em ein Lier- chrmann haue chhrmann und >rivagen wurde

!!" *°9§n)ah[ ,u§ dieses

Eino blutige Stulägcrei mit tödlichem Ausgang spielte fid) am Montag in Ensisbeim ab. Mehrere junge Burschen hatten tagsüber in der Wirtschaft Zum lustigen Bruder" gezecht. Familienzwistigkeiten gaben gegen 8 sUhr abends "Anlaß zu einem Streit, in dessen Ver­lauf zwei der Beteiligten durch Axthiebe getötet wurden. Die Kto töteten heißen Bierler und Gaechtcr und stehen in den zwanziger Jahren. Ein dritter, namens .Hurst, wurde schwer verletzt und liegt hoffnungslos darnieder. Mehrere Ber- haftungen sind bereits erfolgt.

* 2er fest gefahrene Automobildieb. Großes Pech hatte ein Automobilmarder, der in der Lehderstraße in W ei* ßensee ein Rennautomobil gestohlen hatte. Ter dreiste Dieb hatte den Kraftwagen aus der Werkstätte eines Mechanikers entwendet und war in der Richtung nach Bernau gefahren, wo er bas Auio verlaufen wollte. Hinter Heinersdorf geriet et je- doch irrtümlicherweise auf einen falschen Weg, der in die Felder führt. In der Tunkelheit fuhr der Dieb nun immer bram los, bis bas Automobil plötzlich, fest saß. Vergeblich versuchte der Lenker, den Wagen wieder flott zu machen und weiter zu be­wegen. Es blieb dem Marder schließlich nichts weiter Übrig, als das Auto fin Stich zu lassen. Nur ben lebernen Chaustcurpelv und die Mufftaschen nahm er mit. Gestern morgen wurde der Renner, der mit den Hinterrädern tief in einen 'öturj hinein- gefahren war, von Bauersleuten entdeckt.

Kleine dagesdironif.

Die wissenschaftliche Deputation für das preußische Mcd'zmal- wesen hat auf Ersuchen des Ministers des Innern die ^-r.age erörtert, ob ein praktisches Bedürfnis zur Feststellung der Vir- g i n i t ä t bei einer Leichenschau vor der Feuerbestattuilg vor- liegt. Tie Frage ist nach eingehender Erwägung verneint worben. Unter diesen Umständen hat der Minister bic fraglich- Bestimmung ausgehoben. .

In Rixdorf-Berlin sind in der letzten Zett etwa hundert Laden-und Schaufenster-Einbrüche beruht wor­den .G Am Samstag wurden 40 Männer und Frauen, die sich an dem Vergnügen eines Muud'.avmonika-Klubs betei­ligten, festgenommen. Bei dreien wurde eine große Menge Tiebesgut vorgefunden, so daß sie der 'Beteiligung an einem Tutzend Einbrüchen überführt werden konnten.

T.r Arbeiter Grocholski in Berlin erkrankte gestern nack,- rnittag plötzlich unter Erscheinungen, die auf Vergütung durch M e t'h ylal 1 o h o l schließen ließen. Schon wahrend der Magen- ausspülungen im Krankenhaus trat der Tod ein ,

In der Nähe von Rem scheibt geriet das An t o m o b, l des FabriUientzers Win'erhof aus Remscheid im -Schneegestöber von der Laud'iraße ab und stürzte eine Böschung hinab. Wrnter- hof, sein Bruder und drei andere Personen wurden schwer

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Vcnnifditc».

*Versuchemitneuen Schnellzugslokomotiven Derben jetzt auf der Strecke HannoverBerlin gemacht. Tiefe sollen sich durch hohe Leistungsfähiakeit bei geringerem ftohlenverbraiich auszeichnen. Es wurden dort ^üge von siebzig Slchsen (600 Tonnew mit einer durchschnittlichen Ge­schwindigkeit von Kilometer in der Stunde ohne Sdnvicrig- feiten beförbert. Die Leistung, die am Zughaken des Tenders ousgeübt wurde, stellte sich im Durchschnitt während einer Fahrzeit von zusammen 335 Min. auf 1021 PS. Tie günstigste durchschnitt­liche Tampsverbrauch wurde aus der Strecke HannoverStendal mit 8,08 Km. für die PS-Stunde erreicht. Der Koblenverbrauch betrug für eine PS-Stunde durchschnittlich nur 1,373 Kg. Diese Versuche sollen nun ausgedehnt werden und dürsten voraussichtlich M einer Verkürzung der Fahrzeit für die v- und L-Züge führen. Auf der Strecke BerlinHannover verkehren jetzt schon die schnellsten Züge. Tie Fahrzeit zwischen Berlin Hannover glaubt man auf drei Stunden herabdrücken zu können.

ü c r 1 c t

Vermißt werden die Seminaristen Ltichnot und Metzer, welche am 3. Januar Einbeck verließen um eine zweitägige .Harztour zu unternehmen. Sie sind bisher nutzt zurückgekehrt. Die ansgeschickten Erpedittonen waren erfolglos.

In Rauda (Altenburgs starb Friedrich 4, heil, der Philo­soph von Nanda, der durch sein Selbststudium (ich umfangreiche Sprachkenntniise angeeignet hatte.

Am Dienstag vormittag wurde das dlntomobil der (Vtima Hoch L Eo. in 3 wicka u an dein Weißenborner Uebergang von einei'- > Dresden kommenden tt-Zuge ertastt und J20 Meter weit gei. eist. Ter einzige Insasse, der Ebausteur Bazold,

wurde mitgeichleist und getötet. Ein Verschulden dev Fahr- personals liegt nicht vor. Das Automobil, das fich auf einer Probefahrt befand, dnrck'rach die gu'ch'. sscne Sckwanke, vermutlich infolge Versagens der Bremsvorrichtung. .

Der vor zwei Jahren in Melbourne verstorbene Rentner Franl'liii hat der Gemeinde München 50000 Ml. übcrroaeien mit der Bestimmung, daß die Zinsen alljährlich einem dortigen Wohltätigkeitsverein zugeteilt werden. .

Nach in Kiel eingetroreuen Nachnchteti ist in Schanghai der K avitänleutnanl Ebler von der P l a u i tz, erster Otti-- zier des KreuzersNürnberg", ertrunken. . .

Mv |. ...... ...... 3 .U^enbon Älb-lns

vurde in vergangener Nacht durch eine Fenersbrunft trößtenteils zerstör t. Der Brand ist wahrscheinlich durch mit Teuer -'('11^0 "^Viiriacht worden.

Ein zweitägiger heftiger Platzregen^ richtete in der. Stadt Balta großen Schaben an. Das ^tratzenpflaster ist auf­gewühlt unb die im untersten Stock gelegenen Wohnungen vieler Häuser sind übe schwemmt. . .

Ein Schneesturm, der die Gegend von Charkow heimuichte, hat große Verheerungen angerichtet, Bäume entwurzelt unb -radier abgerissen. Tie Straßenbahn .hat ben Verkehr eingestellt. Die Eisenbahnzüge erleiden Verspätungeii.

Die Explosion eines Gasbehälters richtete in Nottingham großen Schaden au. Gleichzeitig brach die Zisterne, in der der Gasbehälter geruht hatte. Eine gewaltige Wassermasse ergoß sich auf die Straße. Ein Dienstmädchen

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Letzte Hacbricbten.

London, 10. Jan. WieDaily Chronicle"" meldet, werde sich der englische Arbeiterausstand zu einer internationalen Kundgebung auswachsen. Es würden beständig Verhandlungen knit den einzelnen Aus­schüssen geführt.

London, 10. Jan. Der Ausschuß des englischen Friedenskongresses hat an alle Handelskammern und andere Organisationen, sowie an einige Großgeschäfte eine Umfrage veranstaltet, in der er um il)re Meinung über eine englisch-deutsche Verständigung fragt. Tie einlaufenden Antworten lauten durchweg im Sinne einer Verständigung.

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iorucuteueiwer Entwialung tejr e. ^n enter Linie lorbeu her Verein die Zucht crstklaistgen Rassegeflügcls unb r"^^6esckmhi ties burdj Verlosung von Tieren und Brutciern, durch Errichtung von Zuchtstationen und Abhaltung von Ausstellungen. _ Die vom Rechner vorgelegte Jahresrechnung ergab keinerlei Anstande. Bei irr »Borstandswahl wurden die Herren Diehl, Svamer, Baer. Stein, Geiß, Hanack, Uhl, Holland unb Luft wiedergewahlt. Am eine Anregung hin wurde beschlossen, auch Kaninchenzüchtern len Beitritt zum Verein zu ermöglichen. Außer dem Jahres Lritrag von 1,20 Mk. soll vom 1. März d. I. an ein Eintritts­geld von 50 Pfennig von jedem Neueintretenden erhoben werben. Für April d. I. ist für Nidda unb bic Vereine Hungen, Echzell, rrttnberg, Effolderbach und Schotten hier eine Bezirksausstellung : gcvlant, deren Beschickung äußerst stark zu werden veriprtcht.

Angrenzende Vereine sowie auch Private aus Nidda roerben um Unterstützung und Stiftung von Ehrenpreisen ersucht ES ict darauf hingewicsen, daß Vereinsmitglieder und deren Familien­angehörige zur Ausstellung freien Eintritt haben. Im ver- f(offenen Jahr ist von Mitgliedern über starke Verluste an wert­vollen Brieftauben geklagt worden. Veranlaßt düntcn diese ; Verluste zweifellos sein durch das Ueberhandnehmen von Raub- rogeln, wie Habichte, Sperber, Falken u. bergt Mit Freuden würde es von allen Geslügelzüchtern begrüßt, wenn (ich bic

Kreisämter der Sache mehr annehmen wollten und einer gröberen Anzahl von zuverlässigen Personen den Mschuß gegen ein aus- ' reichendes Schußgeld für jedes erlegte Tier übertragen würden.

Um einen verstärkten Abschuß herbeizuführen, hat fich der Verein bereit erklärt, für jeden, dem Schriftführer des Vereins ab- gelieferten Raubvogel u. bergt aus eigenen Mitteln em , schütz- gelb von 50 Pf. zu gewähren. Daß hiermit nicht allem der Taubenzucht, sondern auch unseren einheimischen Singvögeln ge- bient ist, braucht nicht besonders hervorgehoben zu werden.

Oessentliche Versammlung

aller

Staats-, Gemeinde- und Privat-

Beamten u. VeLiensteten

Das große Geschäftsgebände der Equitable Life Assu- rance Companh auf dem Brcadway in Neutzork ist niedergeb rannt. Nach den bisher vorliegenden Mel­dungen sind 5 Personen um gekommen.

Neuyork, 9. Jan. Tas niedergebranntc Gebäude der Gesellschaft lag im Mittelpunkt des Finanzvicrtcls. In den Räumen befanden sich auch die Zentralverwaltungen der Harriman Eisenbahnen und die Firma August Belmon, sowie verschiedene Trustlompagnien zur Annahme von Te- positen nnd Aufbewahrung von Wertpapieren, deren Ge­wölbe Sicherheiten im Werte von mehreren Millionen Tol- lars enthielten. Verschiedene Personen, die von dem bren­nenden Gebäude auf die Straße hinabsprangcn, blieben tot Das Gebäude glich, zwei Stunden nach Ausbruch des Feuers das in dem Restaurant des Erdgeschosses ausbrach, einem lammenden Hochofen. Tie Feuerwehr mußte sich darauf leschränken, ein weiteres Umsichgreifen des Feuers zu ver­ändern. Tie Feuerwehr ging von den Dächern der benach­barten Woltenkratzer vor. Das Geschäft , jen in der Nach­barschaft des Feuers ruhte. Der Sachschaden wird auf 0 Millionen Dollars geschätzt. Die wertvollen Sicherheils gewölbe sind unversehrt. Drei Wächter knieten betend nieder und sprangen dann auf die Straße; sie btzeben mit zer­schmetterten Gliedern tot liegen. Von der Straße aus wurde ein Mann bemerlt, der zwischen Trümmerhaufen cingetlemmt war. Es war unmöglich, ihm zu helfen. Die dem Eqnitablegebäude benachbai en Banken sind vom Feuer unbeschädigt geblieben. Die Polizei verwehrt jedoch den Zutritt zu ihnen. Tie Equitable Life Assurance Company teilt mit, daß sie von sämtlichen Dokumenten Tuplikaie besitzt und daß der Geschäftsbetrieb ohne Störung fort­gesetzt werde.

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