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8.5.1912 Erstes Blatt
 
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Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten.

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I vud den Verhältnissen der Einwohner Diel mehr vertraut - I'nd, als irgend eine andere Stelle. Aber der Staat müßte

1 doch wenigstens der Gemeinde hierfür eine Gegenleistung i bieten.

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rerlangt werden, hinzu. Ta kommt zunächst die Aufsichts­behörde und verlangt Auskünfte, statistische Nachweise, Be­richte über alle möglichen Angelegenheiten, Aeußerungen über Verhältnisse und Betragen von Personen usw.; es kommen die Berufsgenossenschaften, Versicherungsanstalten, ilmtsanwälte usw. und verlangen umfangreiche Verneh­mungen und Feststellungen und eine große Anzahl sonstiger Lehörden mit allen erdenklichen Anliegen und Wünschen.

Es soll nun nicht empfohlen werden, gerade diese letz­teren Tienstleistungen für den Staat den Organen der S>emeindeoerwaltung abzunehmen, denn in Dielen Fällen kann die Erledigung der Ersuchen nur durch die Bürger­meistereien in der richtigen und gewünschten Weise ge- : sch eh en, weil diese eben mit den örtlichen Verhältnissen

Leistungsfähigkeit angelangt finD. Es soll hiermit weiter dem Publikum klar gemacht werden, daß die Ersparnisse im, Staatshaushalt, die fetzt so schön aussehen, doch nur auf Kosten der Gemeinden geschehen, daß aber da, wo auch wirtlich gespart werden könnte, kein Mensch getraut, die Hand anzulcgen.

Der Kaiser bei den Ausgrabungen in Korfu.

Achillei on, 7. Mai. Ter Kaiser, der auch den heutigen Nachmittag bei den Ausgrabungen in Monrepos zubrachte, hat an das kaiserliche archäologische Institut in Berlin folgendes Telegramm ge­richtet:

Tempel von Eardakt ganz sreigelegt, Eolla 8,40 Meter breit und wahrscheinlich 11,50 Meter lang, enthält in der Mitte Groß- basis des Kultbildes, in deren Fundamente ältere, flache Stein­schalen, 0,85 Meter breit, eingebaut sind. Säulen der Ring­halle teilweise wieder aufgerichtet, haben Die unbeschädigten/ eine Höhe von 2,96 Meier, unterer Turchmesiec 0,62 Meter, oberer 0,46 Meter. Alle Achsenweiten, auch Die Eaachsenweiten, 2,27 Meter, letztere abweichend von den sonst üblichen dorischen Bauten. Die, Kapitäle haben eine Höhe von 0,38 Meter. Ihre Form ist ähnlich wie bei der Ringhalle des öetatompeDon Athens. Die Breite des ganzen Tempels beträgt 11,96 Meter. Am Tempel der Gorgo Grabungen beendet. Platz zwischen Tempel und Altar ganz auigedeät. Vom Tempeldach nmgemalte architektonische Terraröttcn gefunden. Ter große mit Triglyphen und Metopen geschmückte Altar liegt nach Abbruch der Darüber stehenden Kloster­mauer frei. Ringmauer des Bezirks im JlorDen aufgedectt. Gra­bungen an verschiedenen Stellen der Insel ergaben noch keine mykenischen Repe, die cu' das ehemalige Vorhandensein der Phäaken Hinweisen könnten, doch sollen die Nachforschungen nach den Phaaken longesetzt werden, .Gezeichnet Wilhelm 1. K.

Aus Hessen.

Ein pariameutatischer Bierabend.

rb. Tarmftadt, 7. Mai. Tie Mitglieder der Zweiten Kammer scheinen das Bedürfnis gehabt zu haben, einmal wirklich ganz unter sich zu sein. Zu dem geselligen parlamentarischen Bierabend, den Kammerpräsident Köhler heute abend in den Sitzungsräu­men der Zweiten Kammer veranstaltete, sind weder Ver­treter der Regierung noch der Presse eingeladen worden.

Tie nationalliberale Fraktioa und die Beamlenbesolduag.

tb. Tarmstadr, 7. Mai. Tie nationalliberale Fraktion des hessischen Landtags hielt heule ncupmittag eine bis in die Abendstunden hinein andauernde Beratung ab, bei der die Stellung der Frattion zu den Regierungsvor­lagen betr. die B e a m t e n b e s o l d u n g s r e, o m näher erörtert wurde. Eine Zustimmung ober Befriebiguug ..

Sdtfame Beschlüsse der elsaß-lothringischen zweiten Kammer.

Herr v. Bethmann-Hollweg erlebt an seinem Werk, dem neuen elsaß-lothringischen Landtag, wenig Freude. Wir haben vor cütigcr Zeit schon den Falt erwähnt, wo die Eisenbahnverwaltung einer Fabrik Aufträge entzogen hat, weil deren Leitung deutschfeindliche Tendenzen in aus­fälliger Weise geduldet und direkt gefördert hat. Tiefe Fabrik hat nun offenbar die elsaß-lothringische Zweite Kammer mobil gemacht, und die Regierung erlitt bei der Abstimmung eine glatte Mederlage. Sie erhielt allerlei Belehrungen und Verwarnungen. Im Reiche werden diese Dinge sehr großes Bedauern Hervorrufen, und allgemein wird der Wunsch entstehen, daß die Regierung auch weiter­hin den Bestrebungen der Welschlinge kräftig entgegen­treten möge:

Straßburg, 7. Mai. Tie Zweite Kammer des Landtages besaßtc sich in fünfstündiger Sitzung heute mit der Anfrage sämtlicher Fraktionen über das Verhalten der Re­gierung in der Angelegenheit der e l s ä s s s i s ch e n Maschinen- i a b r i k in G r a s e n st a d e n, der wegen der deutsch-feindlichen Haltung des Tirektors Heiler gewisse Staatsaufträge vorent­halten wurden. Tie Aussprach war äußerst stürmisch. Es wurde eine Entschließung einsiimniig angenommen, wonach die Kam- merauidasschärsstedasVerhaltenderRegierung mißbilligt und fordert, daß sie in Zukunft mit Nachdruck die elsaß-lothringischen Interessen vertrete, um damit ihr Verhalten wieder gut zu madyen. Auch fand ein von der Sozialdemo­kratie beantragter Zusatz, daß die Regierung in Zukunft Die Gesinnungsschnüffelei unterlasse, eine Mehrheit.

Unterstaatssekretär Mandel gab an, Tirektor Heiler leite

Mit den vorstehend aufgesührten Arbeiten und Hand­langerdiensten, die die Gemeinden dem Staate leisten Nüssen, ist das Gebiet keineswegs erschöpft, sondern es 1: dies nur ein kleiner Teil. Es joll damit nur erreicht derben, daß die Gemeinden und die in Betracht kommen- ten Beamtenverbände endlich einmal Stellung nehmen zu ter Sache und energisch Front machen gegen die bekannte uird beliebte Mwälzungspolitik des Staates. Tic Gemein- J. i dadurch gezwungen, ihre Umlagen immer mehr erhöhen, so daß manche fchon jetzt an der Grenze ihrer

lang die Bestellungen einzuhalten, bis Wandel in der Fabrik geschaffen sei. Entzogen sind die Aufträge der Fabrik auch nicht worden. Unterstaatssekretär Mandel sei vom Minister v. Breiten­bach auigeforbert worden, zur Lösung der Angelegenheit mit der Fabrikleitung zu unterhandeln. Tas sei geschehen, aber zu einer völligen Erledigung sei es aber nicht gekommen. Er habe er­wartet, daß der Aufsichtsrat der Fabrik zusammentreten werde, um über den Vorschlag zu entscheiden, ob man den Auftrag des Mi­nisters weiter bekommen und den Tirettor Heiler entlassen wolle, wobei noch eine Wartezeit bis zu einem Jahr zuge- ftanben wurde, ober ob man auf die Aufträge verzichten wolle. Tie. Arbeiterschaft, wenn die Grafenstabencr Fabrik Den Betrieb einitellen sollte, vor Einbußen zu bewahren, das sei auch die Absicht des preußischen Eisenbahnministers, indem dann eine neue Fabrik an die Stelle der alten treten solle. Mer die Entscheidung liege bei der.Ärafenstadener Fabrik.

Tie nachfolgenden Redner Wetterle, Zimmer, Trumm, Burger, Emmel und Martz wurden durch diese Erklärung nicht befriedigt. Sie hielten ihre alten Behauptungen der einseitigen Bericht- eritattung, eines fehlerhaften Versäumnisses, .Den Angeklagten nicht zur persönlichen Rechtfertigung aufgefordert zu haben, aufrecht. Vor allem wurde auch hervorgehoben, daß Die Vorgänge von Der größten Sckmdigung für die elsaß-lothringische Industrie sei, da man in Altdeutsdlaud geneigt sei, der elsaß-lothringischen In- bultrie eine antideutsche Tendenz .unterzuschieben. In Mül­hausen seien schon Kündigungen von Aufträgen durch altdeutsche Abnehmer erfolgt.

Tem Vorwurf, daß die dem Tirektor Heiler zur Last gelegten Fälle sehr unbedeutend seien, setzte der Staatssekretär Freiherr Zorn von Bulach entgegen, daß es ftch teilweise wohl um Kindereien handele. Aber eine Fabrik, die für 4 bis 6 Millionen Mark Aufträge bekomme. Müsse dafür sorgen, daß ihre Tirektoren sich nicht in kindischen Demonstrationen und Tatt- losigkeiten gefallen. ,

Nächste Sitzung Dienstag 3 Uhr.

Eine deutsche $arm in Marotto geplündert.

Von dem heißen Boden Marokkos wird wieder einmal ein deutsch-französischer Zwischenfall gemeldet. Französische Truppen haben ohne jede Veranlassung eine deutsche Farm ausgeraubt! Das kennzeichnet wieder einmal die Achtung, die die Franzosen vor dem deutschen Namen haben. Hof­fentlich besteht die deutsche Regierung nachdrücklich auf schwerer Bestrafung der Beteiligten. Der deutsche Gesandte soll bereits Vorstellungen erhoben haben.

Berlin, 8. Mai. TemBerliner Tageblatt" ist von dem Mitinhaber Rensch hau s en der bei El Ksa r ge­plünderten Farm folgendes Telegramm zugegangen: Kötz- schenbrodan, 7. Mai. Firma in Larasch meldet, 150 Mann der unter französischem Kommando steheM den Truppen haben unsere Farm Astot in Ulad BessM ohne begründete Veranlassung in barbari­scher Weiseübersallen und geplündert. Unsere einheimischen Arbeiter wurden geschlagen und gefangen abgeführt. Der Schaden ist noch rnibetamit.

TerBerliner Lokalanz." meldet au? Tanger: Ter deutsche Gesandte Frhr. v. Seckendorfs hat wegen der Plünderung der deutschen Farm energische Vorstellungen bei der französischen Bot­schaft erhoben. Tie französischen Behörden haben strenge Untersuchung zugesagt.

gericht, das Bezirkstommando, die Bezirtskasse usw. mit Ersuchen um Zustellung von allen möglichen Sachen. Die Zustellung der Steuerzettel und der Anforderungszettel über alle anderen Staatsgefälle geschieht durch den Po­lizeidiener, während die Zustellung der Mahnzettel, weil diese pro Stück 10 Pfg. einbringen, durch den staatlichen Steuerboten erfolgt; das ist doch eine offenbare Ungerech­tigkeit. Die Steuerzettel des Staates von inzwischen ver­zogenen Steuerpflichtigen (es sind dies manchmal gar nicht T wenige) muß die Gemeinde auf ihre Kosten per Poft ver- i senden; das Finanzamt lehnt dies ganz entschieden ab.

See hat denn eigentlich ein Interesse an der Zustellung der Staatsfteucrzettel; die Gemeinde doch wahrhastig nicht; warum trägt aber der Staat nicht auch die Kosten?

Wenn die Arbeit, die die Polizeidiener im Interesse des Staates leisten müssen, schon recht erheblich ist, so kommen weiter noch die auch nicht zu unterschätzenden Leistungen, die von dem Bürgermeister und seinem Bureaupersonal

in der Fabrik tätig waren, hätten sich nicht gestellt, seien vielmehr vor der Aushebung nad) Frankreich gegangen, und hätten in der Filiale _ der Fabrik in Belfort wieder Beschäftigung gefunden T e n tsche Arbeiter würden so gut w i e gar nicht ein» gestellt. Unter den 2000 Arbeitern und Angestellten der Fabrik seien nur je 4 altdeutsche Arbeiter und Angestellte. Tie Berichte seien im Original nach Berlin gegangen, worauf der preußische Eisenbahnminister geantwortet habe, es seien aus S e l b st a ch -

Der italienisch- rösche Krieg.

Heber die Besetzung von Rhodos durch die Italiener veröffentlicht DieAgcnzia Steiani" noch folgende Einzelheiten: Von der Bucht K a l itä a , wo Die Landung stattsand, marschierten Die Italiener geradewegs nach der Stadt Koskinu, Die sie widerstandslos, aber nach Uebcrwindung nicht unbedeutender Terrainschwierig- leiten erreichten. Von Dort marschierte eine Abteilung nach Kopfnel, während das Gros ans A fgaru-SanD r n 11 a dirigiert wurde und hierbei auf den Smithhöhen mit dem Feind zusammen sti c ß, der von Dort vertrieben wurde. Die Truppen kampierten in der Nacht ans den genommenen Höllen und setzten am nächsten Morgen Den Marsch auf Die Stadt Rhodos fort, Die ohne weiteren "ampf erreicht wurde. Tie Truppen fanden hier seitens der Bevölkerung freundliche Aufnahme. In Der Nacht vom 4. zum '5. Mai verlor ein Unterosfiz ie x, der sich nach der Munitionskolonne umsehen sollte. Den Deg und wurde von einer türkischen Abteilung, Die sich Don der Stadt Rhodos zurückzog, gefangen. Gestern empfing General Am e g l i o verschiedene Konsuln und Ver tretet der Behörden. Tas türkische Komitee für Einheit und Fortschritt ließ in der der Besetzung der Stadt Rhodos voraufgegangenen Nacht das Strafgefängnis öffnen und setzte etwa dreihundert gemeine Verbrecher in Freiheit.

Ein Ueberfall bei Terna.

Terna,?. Mai. (Agenria Stefani.) Eine Alpenjäger­patrouille wurde auf einem Relobnoszierungsgange plötzlich von dem Gewehrfeuer versteckter Beduinen, bei denen ein^türkischer Offizier war, überrascht. Tiefer feuerte mehrere Schüsse gegen den italienischen Leutnant, der die Patrouille führt, ab. Tie Alpenjäger erwiderten das Feuer, verwundeten den türkischen Offizier und töteten einen Be - duinen, worauf die übrigen flohen. Ter verwundete tür- kische Offizier rief um Hülfe, und als der italienische Leut­nant sich näherte, schoß er zweimal, jedoch ohne Ergebnis. Ter italienische Offizier schoß auch. Ter Türke, der kurz nachher verschied, wurde als der Offizier Eaman Mabd'i erkannt; der tote Beduine ist ein Führer des Stammes Mansur.

Die letzten Kämpfe in türkischer Beleuchtung.

Konstantinopel, 7. Mai. Wie das Kriegsministe­rium mitteilt, haben die Julien er in der Nacht zum 3. Mai Die Ruinen von Lebda bei Homs ange­griffen. Die Türken und Araber leisteten bis rnm Morgen Widerstand. Die Italiener erlitten große Verluste und ließen ihr Kriegsmaterial im Stiche. Tie Türken und Araber hatten Drei Tote und 12 Verwundete. Nach einem neuen Kampfe bei Holms am 4 Mai zogen sich die Italiener auf der ganzen Linie mit 19 Toten und 6 Verwundeten zurück.

An demselben Tage kam es südlich von Krua an der Ostküste von Tripolis zu einem Gefecht mit einer italienischen Abteilung, die über vier Batterien und zwei Maschinengewehre verfügte. Die Abteilung zog sich schließ­lich unter bedeutendenVerlustenin dieAefej.igungen zurück. Die Türken und Araber hatten 21 Tote uno zwei Verwundete.

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Die Belastung der Gemeinden mit staatlichen Ausgaben.

Von einem hessischen Gemeindebeamten er halten wir folgende Zuschrift:

Unter obigem Titel ist in Nr 5 desHessischen Kom- munalbeamten" ein Artikel von Bürgermeister Tr. Völsing in Alsfeld erschienen, der es wert wäre, dem Publilum zugänglich gemacht zu werden. Wer die Verhältnisse genau kennt, muß dem Bersasjer vollständig beipflichten, der zu dem Schluß kommt, das; die ganze Sparsamkeitspolitit des Staates weiter nichts bedeutet, als eine Abwälzung staat­licher Ausgaben auf die Gemeinden. Nicht nur direkte finan zielte Leistungen worden den Gemeinden neu aufgebürdet, wie z. B. die Kosten der Revision der Rechnungen, die Kosten der Schulen usw., sondern die Organe der Gemeinde­verwaltungen werden immer mehr zu staatlichen Leistun­gen herangezogen, die, besonders m größeren Gemeinden Don etwa 2000 Einwohnern an, recht bedeutend sind. Will die Gemeindeverwaltung nun diese staatlichen Aufgaben auch ordnungsmäßig erledigen, Dann muß das notwendige und auch befähigte Personal zur Verftigung stehen. In einer Gemeinde von ca. 2000 Einwohnern wird irgend ein Bürger zum Bürgermeister gewählt, der sich, wie dies in den weit­aus meisten Fallen zutrifst, bisher nicht in dem Maße an der Verwaltung beteiligen konnte, um nun mit einem Male in der Lage zu sein, die Geschäfte der Gemeindeverwaltung selbständig führen zu können. Es sind dabei so viele und so inannigsaltige Gesetze, Verordnungen, Tienstamveisungen ulw. zu beachten, deren Kenntnis nur von einem ent»

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sprechend vorgebildeten und bereits praktisch tätig gewesenen Mann verlangt werden kann. Tie Anforderungen, die an einen Bürgermeister gestellt werden, sind so vielseitig und so umfangreich, daß jede größere Gemeinde gezwungen sein wird, ihrem Bürgermeister eine tüchtige Hilfskraft beizugeben, wenn anders nicht die Verwaltung und damit,.. . .. m G

die ganze Gemeinde Schaden nehmen soll. Auf diese Not- beiden Vereine der Fabrik in vollrg sran^osiiches wendiakeit hat die neue ^anDacmeinhporhnimn frfinn abrwa,, er. Er habe Die bisherigen Leiter der 5abnrtort» JS;- 8- I budungssdmü entfernt, um Den deutschen Schutt lispelt or nicht zur

dacht genommen, und es ift dem Burgermelster in größeren Kontrolle zu haben. Zwei junge Leute, Die vor ihrer Aushebung Gemeinden das Recht eingeraumt, Die Anstellung eines 1 - . - - -- - - - -

RatschreiberS auf Gemeindekosten zu verlangen. Ties ge­reicht unter keinen Umständen einer Gemeinde zum Nach­teil; wenn man jedoch berücksichtigt, dasß eben Die große \ Arbeitslast bei den Bürgermeistereien durch die nicht sehr lobenswerte Abschiebungstheorie des Staates entsteht, dann muß man sich fragen, warum läßt denn der Staat nicht auch die Geschäfte, die doch nur in seinem Interesse und in seinem Namen von den Bürgermeistereien wahrgenommen werden, durch von ihm anzufteltende Beamte erledigen? So föiinten z. B. die Zeugenvecnehmungen für die Amts- und Staatsanwaltschaft, die Zustellungen von Beschlüssen und Verfügungen der Gerichte usw. ganz gut Durch Die Gendarmerie erledigt werden, der Auffichtsdlenst brauchte Deshalb doch nicht notzuleiden. Eine sehr große Arbeit verursacht der Staat den Zuftellungsorganen Der Gemein­den (Polizeidienern) durch alle möglichen Aufträge. Da kommt das Kreisamt, das Finanzamt, der Amtsanwalt, Der Staatsanwalt, der Untersuchungsrichter, das Amts-