Ausgabe 
6.12.1912 Erstes Blatt
 
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Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten»

mit einem beneidenswerten Optimismus

Abnanopcl,

-tzmr Hitjeijits.

macht, bedeutet keineswegs das Vorbauden-

2er i/alicnijä' von 2500 Kubil'

Men hing.

SdmsiagWWt Hern, empfiehlt 6 ei Tage vorher zu Anzeigen kann nur .gsvolle Anordmrg

ein von Uneinigkeit. Wenn Grieclfenlanb auf der Fortdauer der B l o ck a d e im A eg ä i s ch e n Meer beharrt, so geschieht dies insbesondere auch im gemein- amen Interesse der Verbündeten. Was den Standpunkt >er Verbündeten gegenüber den Friedeusbedingungen an­langt, so haben wir Grund zu glauben, daß die unterihne nangeknüpftenVerh an bjungen ju ei n er g e m e i nf a m! e n L ö suu g h r e n, oie den Zweck des Feldzuges sichern und die volle Uebereinstimmung zwi- chen den Verbündeten ergeben wird.

Tie Meldungen derNeuen Freien Presse" über einen Kampf zwische n Grieche n und Bulgare,! bei

sehr schnell geändert hätte, sei iveit von der endgültigen Fest­legung entfernt. Tic zwischen den Mächten gepflogenen Unter­handlungen könnten nicht ohne vorheriges Abkommen bekannt ....... , gegeben werden. Er sei also einzig mit Bezug aut die Politik

Albanien soll unter türkischer Oberhoheit blei- französischen Regierung frei, vollständige Aufklärungen zu

Lin neuer Vorschlag Rußlands?

Ter BerlinerLokalanz." meldet aus Paris: Ruß­land ist mit einem neuen Vorschlag hervorgetreten.

Unbekannte Bedingungen der Waffenstillstandes.

Daß dem Abschluß des Waffenstillstandes eine vor­läufige, aber nicht bindende Einigung über die Festsetzung der künftigen Grenzen vorausgegangen ist, scheint sicher zu sein. Aber die aus türkischer Quelle zu uns gelangten Nachrichten über Einzelheiten sind noch recht unzuverlässig. In Sofia hofft man noch, wie dortige Presseäußerungen erkennen lassen, daß Adrianopel bulgarischer Besitz werde. Auffällig ist auch, daß die mitgeteilten militärisch en Bedingungen des Waffenstillstandes heute in einem sehr wesentlichen Punkteberichtigt" werden, nämlich die Bedingung der Nahrungszufuhr in die belagerten Festungen. 3m letzten Augenblick" ist, wie aus Konstantinopel ge­meldet wird, der betreffende Passus des Protokolls ab- qeändert worden, so daß die Festungen nicht mit Pro­viant versehen werden, bis der Friede gewährleistet sein wird. Die Pforte begleitet auch dieses Zugeständnis

n. m

Zeit hin-

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Serres sind vollständig aus der Luft gegriffen. Tie freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Verbündeten und ihren Armeen haben niemals eine Unterbrechung er­fahren.

Wie dieAgence d'Athen" erklärt, darf die Tatsache, daß Griechenland den Waffenstillstand nicht unterzeichnete, nicht als ein Beweis für die Uneinigkeit unter den Ver bündeten ausgelegt werden. G r i e ch e n l a n d l e g t e b e sonderen Wert darauf, daßdie Unternehmun­gen der Flotte nicht unterbrochen werden und zwar auf dem Ionischen Meer, damit nicht der türkischen | Armee in Epirus die Verproviantierung ermöglicht werde, auf dem Aegäischen Meere, damit die Türken keine Truppen nach'Thracien transportieren könnten. Indem sich Griechen­land auf diesen Standpunkt stellt, hat es mehr das Inter esse aller Verbündeten im Auge als die eigenen, denn sämt­liche Verbündeten würden durch b\c Verstärkungen der Garnisonen in den Dardanellen und von Tschataldscha ge schädigt sein. Auch im Einvernehmen mit den Verbündeten konnte Griechenland keine andere Haltung einnehmen als diese. Was die jetzigen Friedensvcrhandluugen anlange, wisse man, daß der letzte italienisch-türkische Ver­trag ein genügender Beweis dafür sei, daß solchen Ver- haiidlungen Irin Waffenstillstand voranzugehen brauche Amtlichen Meldungen zufolge werden griechische Bevoll­mächtigte in London an den dort stattfindenden Verhand­lungen teilnehmen.

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1900 Gietzen. & ft nächsten Sonnte}

io heißt es, werde noch für lange länglich mit Nahrung versehen sein. Tie angekündigte Konferenz wird in London stattfinden, nachdem der Vor­schlag der Türken, sie in Tschataldscha abzuhalten, nicht angenommen worden ist. Für diese Konferenz soll Ruß­land in letzter Stunde mit einem neuen Vorschlag aufge-

nächste Sitzung ist morgen

Eine Aussprache im englische« Unterhaus.

Loudon, 5. Tez. (Unterhaus.) Der Konservative Shkes richtete an die Regierung die Anfrage, ob in dem Falle, daß eine allgemeine europäische Konferenz und eine Besprechung der durch deu Balkautrieg geschaffenen Lage vereinbart werde, die Zukunft Zyperns in diese Be­sprechung einzubeziehcn sei. Staatssekretär Grey er­widerte, er würde verfrüht Mitteilungen über Dinge machen, die vor das Forum der Konferenz kommen oder nicht. Eine Besprechung des Programms sei Ta um möglich, bevor darüber entschieden sei, ob überhaupt der Moment für eine Konferenz günstig sei. Ferner fragte Sykes, ob die Regierung das Komitee für die Reichsver- tcidigung zur Beratung heranziehen werde, ehe irgend eine Entscheidung in Bezug auf Zypern getroffen werde. Grey erwiderte, er denke, daß das Komitee für die Reichs­verteidigung zur Beratung herangezogen werde, die zyp­rische Frage zu besprechen Lloyd fragte an, ob solche Fragen, wie die zyprische, nicht von der Beratung auf der Konferenz ausgefchlossen werden könnten ? Staatssekretär Grey erklärte hierauf, es fei möglich, daß, wenn das Programm der Konferenz zur Diskussion gestellt werde, gewisse Gegenstände in die Beratung einbezogen, andere von ihr ausgeschlossen werden, aber bis zum Augenblick, wo man sich dahin entscksteden habe, daß eine Konferenz | opportun fei, könne auf diese Frage nicht eingegangen werden.

Eine Rede des franz. Ministerpräsidenten.

Paris, 5. Tc,. Ministerpräsident Poincare erklärte tnt Ka m m e r a us s ch für auswärtige Angelegenheiten, er fei gezwungen, sich große Zurückhaltung amzuerlegen, denn die Physiognomie der Ereignisse, die sich bereits mehrfach

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ben Serbien soll die kommerzielle Benützung eines geben. Wenn er auch sie nicht, ohne Unzuträglichkeiten befürchten neutralen albanischen .Hafens sowie einer neutralen zu Grundzügen klar charakterisieren Frankreich tat

diesem führenden Eifenbahn zugefichert werden. alles, was in seinen Kräften stand, um den Konflikt der

. , . - . c c .cm- ... Balkan st aaten vor dem Ausbruch zu beschwören.

Auf Wunsch des Zaren wird bei Mintster cr ^ann unvermeidlich war, widmete Frankreich alle An- des Aeußern Sasonowin der Duma nicht über strengungen der Lokalisierung des Streites.

die auswärtige Lage sprechen. - Offiziell wird Die Regierung halte die Kontinuität ihrer- äußeren V. <_ , < - , ... . . t , I Politik nir unerlatzlich und wolle, daß ihre B u n d n 11 s e und

erklärt, der Belgrader Gesandte Hartwig habe n i d) 11 ^rcun6id)aTten bei der Regelung der gegenwärtigen Zwischenfälle demissioniert. neuerlich Kraft und Wirksamkeit beweisen

Frankreich vergewisserte fick bei den gepflogenen diplomatischen

Montenegro. Besprechungen stets zuerst über die Gefühle Englands und Ruß-

C e t i n j e , 5. Dez. Der königliche Befehl zur laute. Seit langer Zeit befürchtete Frankreich ernste Schwieng-

Ei n st e l l u n q der m i l i t ä r i f ch e n O p e r a t i o n e n i n keilen auf dem Balkan: schon seil dem vergangenen.samiar

allen Gefechtslinien wird im Laufe des Tages den °-rh°nd-lt- Rußland wegen der ncnchiedenen Evcntualuaten.

2HT ttiMtorPi. mit I denen nch Europa truber oder ,pater dem Onent gegenüber be-

Liuppeniommandanten zur roeiteren Verlautbarung mit Linbcn könnte. Rußland gab Frankreich freiwillig die seitdem

geteilt. vs« der Hauptstadt und aut dem ^ande erweckte veröffentlichte Zusicherung, daß es der Idee des territorialen die Mitteilung der vorläufigen Waffenruhe B e f r t e d t-l 3tatu5quo auf dem Balkan treu bleiben würde. Tie Verlängerung g u n g. Der König ernannte drei Delegierte für die £ o n = I bee italienisch-türkischen Krieges und die an her moni, negnniichen boner Friebenskonferenz, die morgen abreifen. IGrenze sowie in Mazedonien unb Albanien vorgekommenen Aus»

cknmland in einer andern legitimen und vernünftigen Forderungl Bulgarien itnh Rumänien,

zu unterstützen. Wir regen uns über Episoden, wie die von Valona, Sofia,'). Dez. Nach seiner Rückkehr aus Tschataldscha nicht auf, weil wir die Aktionssreiheit der Kriegführendem voll j0[[ der Präsident derSobranje, D a n e w , in tändig anerkennen. Es scheint uns indessen, in einer Situation, ^ner Mission nach B u karest und von dort als Delegierter wie sie gegenwärtig gegeben ist und bei bat Entichlimen, wie t>cn Friedensverhandlung'n nach London begeben.

ic Italien und Oesterreich iahten, datz gewiste Handlungen, buI« 0 ~ Tfitnttinlncr

auf die öücntlidK Meinung wenig günstig wirken, bester unter ~cl rumänische Throns0 ger _ . .

blieben wären tst am Donnerstag morgen um 8.3b Uhr von Bahnhof <wico-

Ter italienische Abgeordnete Salandrahel richstraße nach Bu la r e st abgereiit. Sic die Mener in der italienischen Kammer eine Anfrage an den Minister >,Rcchsp°st" aus Bukarest meldet wird der rumänisch- des Aeußern gerichtet, um die Ansichten der Regierung Tl>ron,°lger ,uh aus feiner 9uiiftei|c von Berl.ntn W,en über die gegenwärtigen Kriegs operationenin der- n, halten und bei Ka i| e r F r a n z o sc s in Audrcnz Bucht von Balona, besonders über die Beschießung erscheinen. Er wird auch eine Begegnung mit dem Minister von Valona und die Besetzung der Fusel Sasseno zu er-Ides Aeußern habeu.

fahren.Journal d'Italia" hofft, daß die Regierung die Tie oftcrrcichlfchc Vorbcrcttuug für den.^rtcgSfall. Anfrage schnell beantworten werde, da es sich um eine W i c n, >. Dez Um die parlamciitariichc ~agc wr dre Anaeleaen beit bandle die f ü r F t a l i e n v o n a r ö ß- Beratung des Kriegsleistungsgei etzes Narzustcllcn, rnnb beiüc nach- Av s-raVriVt; a Fa! \ iS ' Diejurx$iantnuu.ia n mittag unter dem Vorsitz des Ministcrprästd.ntcn Grafen nerkhs ter 2» t a) 11 g i ei r jet. I c,nf Konferenz statt, an der der LandcsvcrteidigMigsminister Gcorgy,

Eine gricchifchc Erklärung. ter Präsident des Abgeordneten Hanfes und Vertreter sanitlicher

ar, , . .. «< Parteien mit Ausnahme der Sozialdemokraten und der Llchechiich-

Dkz- Da-' Blatt E still schreibt Radikalen teilnahmeu. Der Ministerpräsident erklärte.

Die Erklärungen des griechischen «c|anöienka)-, sich die allgemeine politische Situation feit in Paris, Romanos, daß die türkifchen Bedingun- dem Zeitpunkt der Einbringung des Kriegs- gen für ben Waffenstillstand den Kriegszweck vereiteln, I fei st ungsgesetzes nicht geändert und daß daher das f nnben in ber internationalen Presse große Beachtung. Dies G c s e tz an Ak t u a l i t ä t n i cht s ei n g e b ü r t ha b c. Be- veranlaßte namentlich englische unb französische Zeitungen, züglich tes Gesetzes erklärte der Ministerpräsident: gleich

Ätt ÄÄ'U Krieges BeimtyrXÄ"» tt'Ä ivaren. x \ e Erklärungen Romanos du r fe n cn durch interpretative Ergänzungen der Vorlage Rechnung aber n i d) t so gedeutet werden, als ob hie zwischen ,,, tranru, ^-nie Reihe anderer Wünsche solle im Wege der Durch- den Balkanmächtcii herrschende Uneinigleit zunähme. Es! führungsvorsäfriften erfüllt ivctben

rft felbftverständlich, daß jeder der Derbündeteii besondere Ter Fustizausschuß setzte die Verhandluilgeii über das Kriegs- Bedinaunaen stellt. Auch Griecksenland, das aus einer nn leistungsgesctz fort. Ter tschechische Sozialdemokrat W i 11 erklärte, qeheuer ausaedehnteii Linie kämpst und in den eroberten feine Partei erblicke in dem Gesetz eine so solgenschwcre Belastung Gebieten mit deu aus dem uördlichcu Mazedonien geslüch ^l' dov'llkcrung und cmeVerletzung, des^°lttwn.rechter, toten Ueberbleibseln regulärer und irregulirer türkischer .\ellü^rcd'n Witt hielt eine D'a n e r i'c d'c/'welche cr mllerbrach, Lruupeu zu tun hat, konnte nicht umhin, inne spez4ellcn oranfMinisterpräsident Graf Stnergkh Erklärungen im Sinne Einwendungen den türkischen Bedingungen entgegenzu in Konferenz ter Abgeordneten gemachten Ausführungen setzen. Daß die Verschiedenheit in der Würdigung der abgab. Der Scktionschci Mieuter legte als Vertreter der Rc- Folgen des Waffinstillstandes, die für jedes Laiid ver- gierung dar, daß die Regierung bereit sei, in dem Kriegsleistungs- schieben sein können, sich unter den Verbündeten geltend gesetz den Passus einzuschalten, daß die Kriegsleistungen nut ' 1 für die Dauer der kriegerischen Bedrohung und

eines ausgebrochenen Krieges angesordert werden kön­nen, daß die cingczogenen Zivilisten nur außerhalb der Feuer­linie zu verwenden sind. Ferner sollen in der Durchsührungs-- Verordnung Bestimmungen auig'eiwmnicii werden, daß märet grundsätzlich nicht unter das 17. Lebensjahr I) er- nntcrgehcn dürfe und daß, falls an dein betreffenben Orte keine österreichischen Truppen anwesend sind, die verbünde t c Macht im Wege der politischen Behörde requirieren kann. Die

treten sein, der einen Rückzug der russischen Diplomatie und - ein Preisgeben der serbischen Ansprüche bedeuten würde.

Auch das Gerücht, ber Botschafter Hartwig in Belgrab Hube jein en Rücktritt gefordert, wird dementiert. Einigermaßen kritisch ist die Lage wieder geworden infolge der Blokave der albanischen Küste durch griechische Schiffe. Die Griechen scheinen mit aller Gewalt Valona mit dem schönen .Hafen für sich beanspruchen zu ^vollen. Das ist aber in gefähr­licher Nähe Italiens, und dort wirb denn auch fchoii im Parlament sehr energisch das Einschreiten der italienischen Regierung gefordert.

Wir erhalten folgende Meldungen:

Konstantinopel, 5. Dez. Die Blättermelbung, daß bereits ein Lebensmitteltransport nach Adrianopel abgegangen sei, ist falsch, lieber die Frage ber Lebensmittelzufuhr erfuhr das Waffenstill- sta n d s pr o t o k o l l im letzten Augenblick noch I eine Abänderung, die die Sendungen von I Lebensmitteln in Frage stellt. In amtlichen I Kreisen verlautet, daß Lebensmittel vielleicht niemals nach I Adrianopel gesandt werden. Die Regierung glaubt, daß I die Festung genügend Lebensmittel bis zum eventuellen | Abschluß der Friedensverhandlungen besitzt. Der end- [ gültige Text des Protokolls ist amtlich noch nicht veröffentlicht worden. Die Meldung vom 91b gange eines Eifenbahnzuges nach Adrianopel ist ebenfalls falsch. Zur Wiederherstellung der Eisenbahnverbindung muß erst die Brücke bei Befcheichkej wieder in Stand gesetzt werden. Tie Militärverwaltung hat aber die Orientbahn gesellschaft aufgefordert, die Brücke noch nicht zu reparieren. Als türkische Bevollmächtigte bei den Zriedensverhandlungen sind ausersehen der Minister des Aeußern Noradunghian, Handelsminister Reschid Pascha, ber türkische Botschafter in Lonbon Tewfik Pascha unb ber Rechtsbeirat Reschid Bey.

Beschießung der albanischen Küste dnrch die Griechen.

Valona, 5. Dez. (Agenzia Stesani.) Zwei grie­chische Kanonenboote beschossen gestern bi e unbefestigte Stabt. Eine Granate schlug zwischen tarn italienischen unb österreichisch-nngarischen Konsulat ritt. Ismail Kemal Bey schickte, burch die Panik ber Bevölkerung hierzu bestimmt, zu ben Schiffen P arlamcn* T täte, bciicn ber Aommanbant erklärte, er hätte ben Befehl erhalten, bie albanefifche Küste zu blockieren, ba es tür­kisches Gebiet sei. Er glaube baher, rechtmäßig gehanbelt \u haben. Er erklärte weiter, baß bie Stabt sich kriech enlanb ergeben müsse, das bie Albanesen stets wie Brüder behandelt Hierauf entfernten sich die Kanonenboote. Ismail Kemal Bey legte sofort tele- graphisch bei d e n G r o ß m ä cht e n und der g r ic- i chischeu Regierung Protest ein

Eine italienische Ermahnung an Griechenland.

Ans Rom wirb eine amtlich inspirierte Notiz ver-

Ur. 288 Erstes Blatt 162. Jahrgang Zreitag, 6. Dezember 1912

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öffentlicht:

Die Hartnäckigkeit, mit wclck>cr Giicchciilanb gegen Valona E forqcht, macht einen ungüuftigen Eindruck auf b i_c ' sffcntliche Meinung Italiens, welche, ba sic bie große Lichligkcil ber Sache kennt, über bic albancsiickw Frage imr ber Regierung oollftänbig eines Sinnes in. 'Außerdem wissen wir, datz icbcn Augenblick, wenn es nicht vielleicht bereits geschehen ' ist, ber italienische unb ber österreichische Gesandte m Athen Mit teihingen machen werben, baß Italien und Oesterreich es niemals unb unter feinen Umständen gestatten würden, baß Valona ober hie Halbinsel des Kaps Lingnctta unb bic Insel Sasseno von einer Nacht befeyr unb in einen Flotten ober militärischen Slütz- Puntt um gestaltet werden. Diese Ermahmmg wird m ber Form iraiinbschastticher Kolirtoific, aber zugleich in entscknebener d'orm Abgegeben werden. Wir zweifeln nicht bnran, datz Griechenland uni sie hören wollen wird, umsomehr, als cs die freundschafttichen Gefühle kennt, welche Griechenland gegenüber von Oesterreich Mb Italien gehegt werden unb bie nicht verfehlen werben, Grie-

i italieniidKn lauer nnen mit 37 Stunten m gaiiocn 54': Stell' eriolgte in der 6t bei heiligem Sturm, die tiegenb von Bon dort aus fch'.u; Lallon wieder in die Zwischenlandung, un.x d deren Kinder Ion1 c Fahrt milgemaii den roor, erhob lit . die höhe von Ein hestigoc jebetftc und herunter JuTföcni wird.gv men angefflngt ^ sind nut der W Sic haben km tet, aber wunderbar-