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Tätigkeit Dort zweifellos Er mußte rm wc.entlichen den Dingen ihren freien Laus lassen. -r.er deutsche Botichaf- ter in London, Graf Wolff-Metternich, hat rn der letzten jZett gleichfalls einige Tage in Berlin sich aufgehalten. Daraus werden mir Recht Rückschlüsse 8^0gen. Zunächst denkt man an die deutsch-englischen Berständigungsvcr Handlungen, die noch nicht abgeschlossen sind. Will tierr v. Bethrnann-oollweg die erfahreneren Botschafter m dieser schwierigen Lage zu Rate ziehen? Man hat bekanntlich auch davon gemunkelt, >tiderlen-Wächter wolle oder solle sein Staatssekretäriar wieder verlassen. Erfreulich wirken alle diese Nachrichten nicht. Tenn sie beweisen Unschlüssigkeiten und deuten auf neue, unvorbereitete Wendungen. Große politische Schachzüge dürfen doch nicht von heute zu morgen angebahnt werden, sondern sie müssen der konsequenten, vorausschauenden Initiative des leirenden Staatsmannes entspringen Zumal, wenn es sich um Probleme handelt, die schon so lange auf der Tagesordnung standen. Es kommt hinzu, daß der Kaiser abwesend ist und Entscheidungen von Tauer und Bestand darum er|t recht fraglich erscheinen.
Tie Agenzia Stesani meldet von Rhodos: Tie Landung der Truppen war drei Stunden nach Beginn glücklich beendet. Tie türkischen Truppen zogen «ich auf die Höhen z u r ü ck.
General Ameglio meldet drahtlos von Rhodos durch Vermittlung des Linienschiffes „Regina Margherita": Mit der Landung von Truppen und Material wurde 4 Uhr früh begonnen, sie war um 2 Uhr nachmittags beendet. Um diese Zeil wurden die Feindseligkeiten gegen den Feind eröffnet, der nach und nach auf die Stadt Rhodos zucückzugehen gezwungen war. Abends 7 Uhr war er durch das Feuer und durch Bajonettangriffe der italienischen Soldaten und Matrosen geschlagen. Wegen bei vorge ckten Stunde ließ ich die Truppen eine talbe Stunde vor der Stadt anhalten. Wir hatten fünf Berwundete, zwei davon sind schlver verletzt. Tie Berluste des Feindes sollen ziemlich schwer gewesen sein, etwa 50 wurden gefangen, darunter eine Abteilung regulärer Truppen.
Rom, 4. Mai. In der Kammer machte Ministerpräsident Giolitti unter allgemeinem stürmischem Beifall die Mitteilung, daß die italienische Flotte aus der Insel Rhodos Truppen unter General Ameglio landete. Tic Ausschiffung der Truppen dauere fort, die Truppen hatten keinen Widerstand gesunden. Das Wetter sei günstig. (
Tie Besetzung der Insel Rhodos machte auf die Kammer einen großen günstigen Eindruck. Tic Zeitungen veröffentlichen Sonderausgaben, die vom Publikum verschlungen werden.
Tie „Tribuna" schreibt:
Durch die Besetzung von Rhodos wird klar, daß das Programm unserer Flottenaktion im Aegaischen Meere den gebic- ierischen Notwendigkeiten des Kreises gehorcht und zu gleicher Zeit innerhalb der möglichen Grenzen die Interessen der Neutralen, welche diese Tendenz Italiens wohl kennen, zu wahren sucht. Wir wurden gezwungen, nach dem Aegaischen Meere zu gehen. Am Anfang des Krieges hofften wir, er tonne auf Lybien, das unser einziges Angriffsziel war, beschrankt werden. Leider zwang uns die andauernde Einsichtslosigkeit der Türfci und ihre gewundene Politik, welche die Interessen der Neutralen in den Konflikt hineinzuziehen suchte, nach sieben Monaten den Krieg auch auf das Meer zu tragen, wo sich die S ch m u g g e l st ä t t e n befinden, welckie nach Absicht der Türkei den Mncg ins Unermeßliche verlängern sollen. Tie Folge unserer Entschließung ist die. daß die Türkei auf ihren Verbindungswegen getroffen wird. Unsere Aufgabe ist jetzt, rasch unserer Programm durchzuführen, nämlich Konstantinopel von dem übrigen Reich zu isolieren, und zu sehen, bis zu welchem Grade die Hasardspieler von Stambul glauben, die Augen verschließen zu lönnen vor dem neuen Stand der Dinge, dem sie sich bald gegenüber sehen Webern.
Die türkische Darstellung.
K0n ft a 111in 0p el, 5. Mai. Nach amtlichen Depeschen aus Smyrna haben gestern 16italienische Kriegsschiffe Rhodos bombardiert und im Golf von Paludia, 1 Kilometer westlich von Rhodos, Truppen gelandet. Tie türkischen Truppen auf der Insel haben entsprechende Stellungen eingenommen. Von amtlicher Sette wird erklärt, daß das Vorgehen der Italiener erwartet worden sei und auf die militärischen und diploma- tischen streife keinen Eindruck gemacht habe. Die Türkei werde den Verteidigungstampf in Tripohtanien mit derselben Zähigkeit wie bisher fortsetzen, und man fei im allgemeinen davon überzeugt, daß Italien Rhodos wieder räumen müsse. Gerüchtweise verlautet, die ilalicnifd^c Flotte l>abe jetzt um die Insel Chios tyerum Stellung genommen.
Konstantinopel, 4. Mai. Ein italienisches Kriegsschiff hat gestern abend das Kabel östlich von Rhodos durchschnitten. Tie Verbindung mit der Insel ist durch drahtlose Telegrapi)ic ge,ichert.
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Eine Reise des Botschafters Marschall v. Bieberstein nach Berlin.
Konstantinopel, 4. Mai. Der deutsche Botschaster Frhr. Marschall v. Bieberstein ist heute abend nach Berlin ab gereist. Tie türkischen Blätter drücken die Hoffnung aus, daß Frhr. Marschall v. Bieberstein für eine energische Aktion in Rom zur Beilegung des Krieges eintreten wird. Nur das griechische Blatt „Proo- dos" bringt die Reise des Botschafters mit einer latenten Krise in Berlin zusammen uno vermutet, daß Frhr. Mar- Ichall v. Bieberstein seinen Posten in Konicantinopel verlassen werde.
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Von bet türkischen flammet.
Konstantinopel, 4. Mai. Bisher wurden 222 Deputierte, darunter 215 Anhänger der Komiteepartei, gewähtt.
Tie Kammer trat zusammen und wählte mit 142 gegen 8 Stimmen den Ule am Ahmed zum provisorischen Präsidenten und den Griechen Artas mit 80 gegen 71 Stimmen zum Vizepräsidenten. Der Abgeordnete für Tripolis, 92 ab*
sH1 -Beis, erinnerte an DTn 1^.^::.. : ? । t
gungskampfder Truppen und Freiwilligen in Tripolis, auf welche die Thronrede einen ausgezeichneten Eindruck gemacht habe. Er beantragte, ihnen Den Dank und den Gruß der Kammer zu entbieten. Ter Abgeordnete für B e n- ghasi, Ehetvan, beantragte, den Streitern und dem Komitee die Erkenntlichkeit der Nation auszusprechen. Tie Kammer ftimmte dem Antrag durch lebhaften Beifall zu.
Ein neues Gefecht an bet tunesischen Grenze.
Rom, 4.. Mai. Tic Agenzia Stesani meldet aus Buch amez: General (Dariern befahl, nur die B e - herrschung der Karawanen st raße von Tunis her zu sichern. Gestern früh gingen nach Dem Süden, wo Araber und Türken zu Fuß uno zu Pferde sich befinden sollten, ein Bataillon Infanterie, ein Bataillon Askaris mit Maschinengewehren, und eine Aoteilung Pioniere und Genietruppen vor. Nach kurzem Marsche trafen Die Truppen auf etwa 2000 Araber und Türken, die sich verschanzt hatten, (sofort eröffneten die Italiener ein Feuer gegen die Stellungen des Feindes und machten einen Bajonettangriff auf Die Verschanzung und bemächtigten sich ihrer. Ter Feind ergriff nach schweren Verlusten die F1 u ch t. Ter Kampfplatz lag 0 0 llv 0 n Toten. Nach einem längeren Erkunoungszuge kehrten die Italiener ins Lager zuruck. Aus Seiten der Italiener fielen fünf Askaris, vierzig rouroen verwunoet, Darunter einer schwer,
Der Kampf um HomS.
R 0 rn, 4. Mai. Die Agenzia Supiu meldet aus Horns vorn 3. ds.: In verflossener Nacht griff der Feind mit starken Streitkräften die kürzlich von den Italienern besetzten Stellungen Don Lebda an. Ter Angriff würbe durch Infanterie- und Artilleriefeuer zurückgewiefen. Zahlreiche Leichen wurden in der Nähe der Stellungen aufgefunden, welche das 89. Infanterieregiment bann besetzte. Tie Italiener hattet! zwei Tote und fünf Verwundete.
Em Spion?
Infolge einer Minenexpwfiott war bekanntlich vor Smyrna der Dampfer „Texas" gefunfen. Die Türken, für die das Ereignis eine gelinde Blamage war, beschul- digen den Kapitän der Spionage. Vielleicht hat er die türkischen Weisungen nicht befolgt und verbotenes Gewässer befahren. Tie Nachrichten find zur Beurteilung des Falles unzulänglich:
Smyrna, 5. Mai. Trotz des Einspruchs des griechischen und des amerikanischen Konsuls i|t der Kapitän des Dampsers „Texas" aus dem griechischen nach dem Gefängnis-Hospital gebracht worden, da die Türken den Kapitän beschuldigen, für Italien Spionage getrieben zu haben. Tie amerikanische Botschaft in Konstantinopel soll den amerikanischen Stationär mit dem ersten Botscha,tssetretär nach Smyrna entsandt hab en._________________________________________________
Lm Telegramm der Kaijets über Ausgrabungen.
Achilleion, 4. Mai. Ter Kaiser janotc von der Ausgrabungsstelle im Part von Monrepos folgendes Telegramm an das Kaiserliche ArchäologischeJn- st i t u t i n B e r l i n:
Ter im Königlichen Park von Monrepos vor 90 Jahren von Engländern entdeckte und freigclegtc Tempel von Eardaki mar saft ganz verschwunden und galt als zerstört. Mik Genehmigung des Königs der Hellenen wurde gestern mit der Aufdeckung einer Tempelruine begonnen, die ein bis zwei Meter how verschüttet ist, aber nicht vernichtet war. Die Wände der Telia sind noch saft einen Meter hoch erhalten. Sie hatten nur einen steinernen Sockel; der Oberbau beftqpb aus Lehmziegeln. Oberhalb der Zelle wurde im Unterbau die Basis eines Slultbildes aufgedeckt. Tie Vorhalle und die westliche Ringhalle des in herrliche Sage über dem Meeresuser gelegenen Tempels stürzten vor Jahrhunderten ab. Von Den Ringhallen der drei anderen Seiten kommt der zweistufige Unterbau wohlerhalten zum Vorschein. Viele dorische Säulen, ihre Kapitale liegen neben den Stuben, l'olletwroieber aufgerichtet werden. Von dem Gebälk sind schon zahlreiche Aschitrave ausgegraben worden. Sie Haden eine Btatl- welle anstelle der Tropicnleiiten des gewöhnlichen dorischen Stils. Triglypen halte der Tempel nicht. Außer vielen Stücken -des Hauptgesimses mit reicher undorifcher Profilierung, sanden sich fast alle Gesimse des Westgiebels mit ffulpturierter Blattwclle. Auch dieser Giebel kann wieder aufgebaut werden. Als Inhaber des Tempels gilt Asklepios oder Apollo wegen der nahen berühmten Quelle, doch ist die Benennung vorläufig noch unsicher.
Deutsche» Reich.
Die Reichstags er satzwah.l für den zurückgetretenen Abg. R 0 e r e n im Wahlkreise Saarburg^Merzig-Saarlonis ist auf den 30. Mai verlegt worden. Tas Zentrum nominierte als Nachfolger Roerens den Amtsrichter M ctr.
Ausland.
In einer Besprechung des französischen Marine- budaets für 19 13, welches rund 461 Millionen beträgt und um 38 Millionen das des Jahres 1912 übersteigt, weist der „Temps" darauf hin, daß hierzu noch ein Nachtragskredit von 54 Millionen komme, welche für die Turchführung des neuen Flottenprogramms bestimmt sind und die von der Marineverwaltung als Ausgaben außerhalb des Budgets verzeichnet werden. Temzufolge weist das Marine- bubget für 1913 gegenüber bcm des laufenden Jahres eine Vermehrung von rund 92 Millionen auf.
Ter französische Kriegsmininer Millerand sprach einem Berichterstatter gegenüber feine lebhafte Besriedigung über die Eindrücke aus, welche er wahrend seiner B e s i ch t i g u n g S r e i s e gewonnen habe. Alle Truppenteile an der Ostgrenze leien des ihnen anvertrauten Ehrenpostens würdig. Die Grenze sei gut bewacht. Er werde auch dasür sorgen, daß diesen Soldaten, welche einen so harten Tienft zu versehen haben, besondere Belohnungen zuteil werden.
Aus L a r a s ch wird gerüchtweise gemeldet, daß die erwarteten spanischen Verstärkungen an 4000 Mann betragen werden. Sie sollen die von Frankreich bestrittene Zone und das Uergatal besetzen. Tie „LibertS" bemerkt hierzu: Etne solche Matznahme der spanischen Regierung würde, salls sie sich beftätigt, eine „unzulässige Herausforderung gegen Frankreich" bllden und eine sofortige Unterbrechung der französisch- spanischen Marokkoverhandlungen zur Folge haben können.
- .crCiJC UttS
Ter Fall Traub.
Tie „Dortmunder Zeitung" schreibt: Pfarrer Traub" har beim evangelischen Oberkirchenrat Berufung gegen das Breslauer Urteil eingelegt.__________________________________
Lin Umzug amerifanifdier Zraucnftimmrechtlerinnen.
Neuyork, 6. Mai. 100000 Vertreterinnen des Frauenstimmrechts mit vielen männlichen Anhängern veranstalteten gestern nachmittag einen Umzug in der 0. Avenue, Der großes Aufsehen erregte Besonders lustig machten sich die Zuschauer, Die nach Tausenden zählten, über eine Abordnung chinesischer Frauen, Die in einem offenen Wagen fuhren, mit Der Flagge der neuen Republik China. Später fanden M a s s e n- verfarnrnlungen statt.
Au» Stadt und Land.
legen, 6. Mai 1912.
*♦ Auf eine 25jährige Tätigkeit als akademischer Lehrer kann am 7. Mai Der Vertreter Der Geographie an der hiesigen Universität Tr. Wilhelm Sievers zurückblicken. Sievers (geb. 1860 zu Hamburg) habilitterte sich am 7. Mai 1887 zu Würzburg für Geographie. Zwei Jahre später wurde er nach Gießen berufen, 1891 zum a. 0. Professor und Direktor des geographischen UniversitätSinstituts daselbst und 1903 zum Ordinarius ernannt
"Ein Gießener als berliner Stadtkämmerer. Ter neue Stadtkäminerer von Berlin, Gustav Büß, ist 1873 in Gießen geboren und gehörte längere Zeit der hessischen Finanzverwaltung an. Em Jahr war er im Finanzministerium in Darmstadt, zwei Jahre im Finanzamt in Mainz, wo er die Staats- und Gemeindesteuer behandelte. Tann trat er in den Dienst Der Eisenbahndirektlon Berlin; seit zwei Jahren ist er Stadtrat in Schöneberg. Er gilt als Fachmann un Eisenbahnwesen.
** Die erfte Hebung der Jugendwehr sand am Samstag nachmittag statt. Zunächst meldeten sich noch etwa 20 Jungen, Die Den vier versammelten Gruppen zu- geteilt wurDen. SoDann rourDen Die Gruppen kurze Zeit Durch vier Unteroffiziere Des hiesigen Reguuents, Die freiwillig ihre Dienste zur Verfügung gestellt hatten, im Manch in der Gruppenkolonne, im Ab- und Einschwenken mit Gruppen unterrichtet. Hiernach teilte Der Uebungsletter einige Bestimmungen mit und gab Dann Die Kriegslage zu Dem nun folgenden Kriegs spiel bekannt: „Tie rote Partei hat an ihrer Etappenlinie (Straße Gießen-Reis- ttrchen) von Der Wiese nördlich Des Hohen Warte-Berges ab auf 2 Kim. nach Osten hin Die Telegrapyenleitung zu bewachen gegen eine Freftcharbande, welche sich im WalDe nördlich Alten-Busecks gesammelt hat, um Die Telegrapyen- leitung zu unterbrechen." Führer waren Pros. Fuchs und Rechtsanfvalt Kaufmann. Ter Verteidiger wurde etiva doppelt so stark gemacht wie Der Angreiser, um je De Telegraphenstange Durch einen Jungen besetzen, Späher ent- jcnDen unD eine Reserve auSscheiDen zu können. Tie Telegraphenlinie gilt als unterbrochen, wenn es Dem Angreiser gelingt, um eine Stange durch einen Jungen Drei Schnüre zu schlingen. Tie VerteiDiger können Den Angreifer Durch einen Schlag außer Gefecht setzen, sind aber Die Verteidiger in Der Minderheit, so müssen sie zurück, bis Verstärkung cm- trifft. Ter springende Punkt für den Verteidiger ist also Der, unter feinen Leuten in sortwährenDer Verbindung zu bleiben, um sich jederzeit unterstützen lassen zu können, wenn ein Angriff an irgendeinem Punkte droht. Um Den Gegner zu täuschen, hakte Blau je eine stärkere Patrouille ( gegen Die Flügel Der feinDlichen Linie entsandt, war durch Den Wald sehr geschickt Dorgegangen, unD es gelang an einer Stelle, wo Der WalD Dient an Die Straße stößt, Die Telegraphenlinie zu unterbrechen, ehe die rote Reserve zur Stelle war. In Der nun folgenden Kritik stellte Der LeitenDe fest, Daß es Den blauen Patrouillen mit Leichtigkeit gelang, auszutunDschasten, wo sich Die rote Reserve befand, Da Die zu Dieser gehörigen Jungen Den ihnen vom Führer angewiesenen gedeckten Platz selbständig verließen und sich auch nicht der notwendigen Ruhe befleißigten. Auch hatte eine rote stehende Patrouttle ohne Auftrag ihren an Dem späteren Anmarschwege Der Blauen gelegenen Platz verlassen, so daß sie nicht in Der Lage war, Die Blauen zu entdecken. Dagegen konnte Der Leitende das Verhallen einer fünf Mann starken Patrouttle loben, von denen sich beim plötzlichen Zusammentreffen mit einer überlegenen blauen Patrouille zwei Jungen in einen Graben warfen, während Die anDeren fortliefen, um Die Aufmerksamkeit Der feinDlichen Patrouille von Den beiden anderen abzulenken. Ter Plan gelang und Die MelDung vom ersten Auftauchen Des Gegners lief richtig beim Führer von Rot ein. Ter LeitenDe stellte fest. Daß Rot seinen Mißerfolg hauptsächlich Dem Mangel an Gehorsam Den Befehlen Der Führer gegenüber zu verbauten habe. 9hxr bei Gehorsam unD Lautlosigkeit ist bei Diesen Spielen auf Erfolg zu rechnen. Darauf rückten Die vier Gruppen unter fröhlichem Gesang nach Hause ab, lebhaft bedauernd, daß die nächste Hebung erst in 14 Tagen und nicht bereits am nächsten Sonntag stattfinden soll. Am Sonntag, 5. Mai wurde Die Anmeldung von noch 40 aus Der Schule entlassenen jungen Leuten entgegengenommen, so Daß Gießens Jugendwehr nunmehr 350 Jungen zählt. An Führern verfügt sie leider nur über 12 Herren, eine Zahl, die in Anbetracht der Stärke Der Gruppen entschieDen zu gering ist, um ein sicheres Ge- lingen Der Hebungen unD hinreichende Aussicht zu gewähr- leinen. Anmeldungen zur Mitwirkung als Führer würden Dem Uebungsleiler Daher sehr willkommen sein. Gruppe ö unD 6 spielten an Diesem Tage dieselbe Kriegslage Durch wie am Tage vorher Die Gruppen 1—1 unD es wurden hierbei dieselben Erfahrungen gefammelL Führer ivaren Referendar Locher und Lehrer Ltterbein.
*• Die .Viktoria Luise* überfuhr gestern aus ihrer Fahrt nach Moe «r > ivcnnal Gießen. Auf Der Hinfohtt passierte ste urz nach 9 Uhr, während die
Rückfahrt ste 1. .. ... , ugr noch einmal hierher brachte.
Jede echte OsramLampe muss die Inschrift „OSRAM* tragen, — Überall erhältlich, Auer Gesellschaft Berlin O. 17
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— Wieseck, ö. ! 10 ^ahre alte Lohn d< ),r Lcheuer des Wirtes 0 daß er sofort tot wa
X Büdingen, 5. Urojrft der Erbauung ei iach Hanau nunmehr om preußischen Limister m<5 zins- und tilgungS mLiellnlernehmersirma, .Betrieb in Frankfuck Üticn-Tesellschask, in A Lorlehen, welches mit b 1 der höhe eines Lritti -eranschlaglen Anlagekost «qen. Diese Anlagekosb IM MA. oelanschla; 2rüagrn wird. EmTarl Äeziürverband des Regr rl 0 Meiches, 6.
.kitung wird unserer >en kchürsungen noch vorden.


