Ausgabe 
8.8.1912 Erstes Blatt
 
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m. OffenfKrdy, 7. Lug. Die obligatorische Einführung

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| lijene sprechen werben. Außerdem ftrfn auf der Tages- rdnung die Beramnq der gesetzlichen Regelung des llhippenwefens in Deutschland, wofür als Redner Lber- ,1t Dr. R o t t - Berlin, Hofrat M ei er- München und Re ,^er«ngSaffessor Frhr v V i l mows ki-Berlin borge

cn sind Für nachmittags ist eine Besichtigung der t-Lsftellurrg ,,Der Mensch geplant Abends werden die I ^ngreßMitglieder durch die Stadt Darmstadt bewirtet -rden.

s Darmstadt, 8. Aug. Zum Zusammenbruch er Rieder-Modauer Spar- und Kredittaffe er- eht jetzt ein Aufruf an die landwirtschaftlichen Ge- n »ssensch af te n in Hessen, der sich an alle DerbandS- lenoffenfchoften mit der dringenden Bitte richtet, soweit wie ::jtnb möglich emzugreisen, um weitere« Unglück zu vcr- ten. Nach den näheren Angaben deS VerbandSdirektorS, cheimrat Haas, gibt es drei Möglichkeiten, die Hilfe I , diesem Elend bringen können: 1. Tie Genossenschaften eilen je nach ihrer Leistungsfähigkeit einen Betrag schenkungS- jrjft zur Verfügung, oder 2. die Genoffenschasten geben ein ^riehen, und zwar entweder unverzinslich oder zu einem «Zglichst niedrigen Zinsfuß, oder 3. die Genoffenschasten er­kören sich bereit, für eine gewiße Summe, die von anderer

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Bekanntmachung. I

In unserem GenosscnschastSregister wurde heute bei der Landwirtschaftlichen Bezug?- und Absatz- genosienschaft, e. G. m. il H., in Nonnenroth einge­tragen Heinrich NickloS ist au8 dem Vorstand auS- geschieden, an seiner Stelle ist Georg Nagel von Nonnenroth bestellt worden. B%

Hungen, 3. August 1912.

Grobherzogliches Amtsgericht.

CM. UniverMs - Bibliothek.

Alle Benutzer, mit Ausnahme der Studie­renden, haben die vor dem 2. Juli entliehenen Bücher bis spätestens am 10. August zur Muste­rung einzuliefern. P/r

Vom 15. August bis zum 19. Lktober ift die Bibliothek täglich von 81 Uhr geöffnet.

Gießen, den 25. Juli 1912.

Der Großh. Direktor: Dr. Haupt.

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Lin marokkanischer Versailler.

In dem Augenblick, da der Sultan Mulao Hafid fick an- schickl, seine definitive Abdankung zu nehmen und die Tage der Macht und des Glanzes im Sebertsiikben Reiche dadm sind, erweckt ein ioeben crirtnntene« Werk von Gustave Bad in die Gestalt des Sultans, denen Herrschast die höchste Mute des marokkanischen Reiches bezeichnete. Roch deute dehnen sich zu Mekines in un< absehbarer Seite die gewaltigen Bauten, die dieser Fürst aus- führen ließ, der stch kühn mtl Ludwig XIV.. seinem mächtigen Zeitgenossen, verglich und sogar sein Schwiegersohn werden wollte Die feierliche Gesandtschaft, die um die Hand der Mlle. de Blois, der Tochter der Lavalliöre, der sväteren Prinzessin Conti, An­halten sollte, erhielt iedoch einen ziemlich dandiesten Korb, und es muß wirklich für eine französische Prmzessm keine erfreu­liche Aussicht gewesen sein, an der Seite biete barbarischen Herr- chcrs ihr Leben zn verbringen, der vorn wilden Züsarenwahnsinn ergrii'en war.

Tic Griählungen von seinen Taten erinnern an die schlimmsten Grausamkeiten, die die blutigen Phantasien eines TiberiuS oder Iwan des schrecklichen geboren: ia er übertrifft auch diese noch m der höllischen Säieutzlichkeit, mit der er seine Sklaven und Diener audhe. Dies Leden in Blut und Mord bekam ihm dabei vortrefflich: noch mit 80 Jahren verfügte er über außerordent­liche Xörpcrfrdfte und eine bewundernswerte Geschmeidigkeit. Roch zu dieser Zeit war cS eine seiner Lieblingsvergnügungen, beim Svrung in den Sattel mit dem Säbel, den er in der rechten Hand batte, dem Sklaven, der ihm den Steigbügel hielt, den Äopf vom Halse zu trennen.

Seine Hauptleidenschaft bestand aber im B a u e n: er wollte den großen Sultan der Franken, von dem er so viel gehört baue, auch hierin übertreffen unb legte ein marokkanisches Ber- ailles in gigantischen Mas^n an. Roch heute offenbart sein Palast in MikeneS, wenngleich nur noch eine Ruine und völlig zerfallen, den Charakter einer imponierenden Grütze.

,,Im ersten Hof erhebt sich das Grabmal des Schöpfers dieser chaotischen Anhäufung von Gebäuden; es ist ein weiter Tempel mit grünen Dächern unb gelben Mauern, das Dach beherrscht alle anderen und vier vergoldete Singeln bekrönen eS. Unter dem Schritt öffnen «sich dunkle und geheimnisvolle Löcher: alles ist hier bröcklig, morsch, üerfallen. Doch sieht man auch natürliche Höhlen, die der Sultan selbst angelegt, unheimliche schwarze Räume, die grausigen Kerker, in denen alle, die des Sultans Ungnade er­regten, Jahre lang fern von Sonne und Luft schmachten mußten. Seitbin dehnt sich die ttönigsstadt ans, die rings um den Haupt- palast bcrumlag. Große Wasserlachen stehen in den öden und schweigenden Höfen: Steine stürzen hernieder, von der langsamen Arbeit der Schmarotzerpflanzen gelöst. Ucbcrall Auflösung und Untergang. Dieser zur Wirklichkeit gewordene Traum eines größenwahnsinnigen Herrschers wendet sich wieder dem Nichts zu. Man konnte h,er Stunden lang manbern unter diesen .Hip»len, diesen Minaretts, die im Winde zu schwanken scheinen, gleichsam die schwarzen Zypressen dieses Ruinenfriedhofes. Dann Horen plötzlich die Mauern auf; eine gähnende Deffnung bietet den Blick auf die Felder, auf eine OlivenpstanMng. . . . Dann wiederum Bauten über Bauten, einst feste Burgen, von starken Mauern um­schirmt, mit reichen Bogen und Figuren geschmückt. Man stehl vor einer gewaltigen Anlage, den Pferdeställen des Scherls, die das Wunder und den Stolz seines Palastes bildeten. Ein Geist­licher, der Pater Busnot, hat eine begeisterte Beschreibung über­liefert Sie bildeten zwei parallele Galerien, zwischen denen Tag und dkacht ein Bach frischen Wassers floß. Es gab ferne Tröge und keine Raufen, sondern die Pferde erhielten ihre Gerstein maulforbartigen Säcken". 600 der schönsten Rosse der Welt standen hier und der Sultan besuchte sie alle läge. Tie Pferde, die nach Mekka gekommen waren, galten für heilig und unverletzlich. Man fluchtete unter ihre Beine, wie an einen schlitzenden Zufluchtsort. In dem ruhigen Wasser eines großen rechteckigen Bassins spiegelt sich die breite Masse dieses Gebäudes ..."

Außer dem Palais Mulay Ismail gibt es in dieser von dem Scherifen angelegten Stadt noch andere Paläste, von denen der schönste Dar Bei da, das weiße Haus, ist. Dieser Bau ift später ausgeführt und zeigt einen eleganten luftig leichten Stil, bet zu dem schweren Prunk der anderen Gebäude ähnlich kon­trastiert, ime der Rokokostil Ludwig XV. zu dem Barock Lud­wig XIV Er ift das htfein-Trianon dieses Pseudo-Versailles. Heut ift Dar Beida eine Kaserne und ein Friedhof, ein Symbol des neuen Geistes, der auch von der alten Residenzstabt des großen Sultan Besitz ergriffen hat, unb zugleich des alten, der hier seinen Todes schlaf schlummert.

Kleine dagesd)ronil.

Im Postwagen des BerlinFrankfurter V-Zuges wurde Post direktor Köhler-Berlin, der auf einer Inspektionsreise be­griffen war, vom Schlage getroffen. Er starb bald darauf im Krankenhaus Frankfurt a M.

Aus Eharl ottenburg wird gemeldet: Mittwoch vor­mittag ist auch die 16jährige Tochter der Frau Dr. Hage- mann an den Folgen der Gasvergiftung gestorben. Die Ermittelungen ergaben, daß von einer wirklichen Notlage der Familie keine Rede fein konnte. Vermutlich handelt es sich um eine hochgradige Erregung der Frau Dr. Hagemann, die sie veranlaßte, mit ihren tfinbera aus dem Leben zu scheiden.

Aus dem Schützenfest in Groepelingen (bei Bremen) brach in einer Menagerie ein Bär aus. Er war zwar bald wieder eingefangen, doch wurden der Menageriebcsitzer, sein Gehilfe und ein anderer Schausteller durch Bisse verletzt.

Aus Heiligensee meldet man: Durch einen nachts in einer mit Getreide ungefüllten Scheune ausgebrochenen Brand waren die Heiligensee benachbarten Ortschaften stark bedroht, so daß sieben Feuerwehren mehrere Stunden lang tätig fein mußten, um die Gesahr abzuwenden. Außer der

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Der Kaiser in Este«.

Essen, 9. 2lug Ter Kaiser ist um 8.65 Uhr auf der Station Hügel eingetroffen und in der Villa Hügel abgestiegen. Er verlieh dem Legattonsrat Krupp von Bohlen unb Halbach den Rang eines außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Ministers und desjen Gattin den Louisenorden 2. Klasse.

Ter montenegrinische Zwifchenkall erledigt.

Konstantinopel, 9. Aug Der (Mdröteträger von Montenegro erschien auf der Pforte und erklärte, daß Mon­tenegro seine Truppen zurückziehen wolle. Es müsse aber aut einer Untersuchung über die Ursache der Zwtschentätte bestehen. Die Pforte gab den türkischen Truppen an der Grenze Befehl, das Feuer cimuficllen unb sich zurückzu- ziehen. Die Grenzkommissäre er hielten den Befehl, gemeinsam mit den moMenegrintschcn Behörben eine Untersuchung ein^u- l eiten.

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Darmstadt, 9. Aug. Die technische Hochschule verlieh dem Legationsrat Krupp von Bohlen und Halbach die Wierde eines Doktor-Ingenieurs ehrenhalber.

Kassel, 8. Aug. Im Alter von 92»/, Fahren verstarb gestern der älteste Lcteran der deutschen Militärärzte Generalarzt a. D. Linder.

Turin, 8. Aug. Gestern wurden in Bentimiglio von der Grenzpolizei vier aus Marseille kommende Deutsche im Alter zwischen 20 unb 28 Jahren unter dem Ver­dacht, türkische Spione zu sein, verhaftet. Sic er­klärten, dentsche Deserteure zu sein unb freiwillig auf italienischer Seite in Tripolis kämpfen zu nwllen. Die Namen der Verhärteten sind: Dr. jur. Hackensschmidt, Mechaniker Kurt Miesbach, Seeoffizier Fritz Reuter unb Kaufmann Otto Braune oder Laufmann. In der Rangliste steht nur ein Geestemünber Leutnant, Fritz Reuter, verzeichnet.

Chicago, 9. Aug. Ter Gouverneur von Kalisomieir Johnson wurde zum xH^e Präsidentschaftskandida­ten gewählt.

An schwülen Augusttagen, wenn der Appettt nachlätzt, ist ein natürlicher Fruchtflammeri gekocht mit Thondamin zu den Mahlzeiten sicher stets willkommen. Nun denken Sie mal einen Augenblick nach einfach IMan nimmt den Saft von frischen gekochten Früchten mit Zucker durchgeseiht und daNN MondaMM, Nichts weiter! Dies zusammen 3 Minuten durchge­kocht und dann abkühlen lassen, gibt eine er­frischende Zwischenspeise". Ausführliche Rezepte gratis u. franko o.Mondarnin-Kontor, BerlinOL. Verlangen Sie das ll-Büchlein.

Bad-Salzhansen.

Sonntag, den IL August d. I., Militar- Aonzcrt der Kapelle des Katscr-Wilhelm-RegimentS aus Gießen von 4 bis 7 Uhr im Kurpark, von 8 bis 9 Uhr vor dem Kurhaus bei schlechtem Wetter im Konzertsaal. Eintritt 50 Pfg., Kurkartenbesitzer frei.

Bad-Salzhausen, den 5. August 1912.

Großh. BadedireNion Bad-Salzhaufen. 8*/e

H Fortbild^ungsSchulunterrichtes für Mädchen in nunmehr beschlossene Sache. Rach ^bem vorn Schulvorstand («ebmiflten Satzungscutwun soll die Schule den Zweck haben, >chen den erzieherlschen Aufgaben die der Schulpflicht ent- Hcbfcncn Mädcktet: ihren hauswtrtschastlichen unb beniilKhcn Jn- l-ir>len entsprechend theoretisch unb praktisch weiterzubilden. Ter »«uch biefer Fortbildungsschule ist insofern obligatorisch, als eilt in Offenbacher kausrnännischrn unb gewerblichen Betrieben itagen Mädchen nach der Erfüllung der Boiksschulpfkicht ein .tabr lang die Fortbildungsschule besuchen müssen. Die Besuchs^ fann ledock) durch Stadtverordnetenbeschluß auf 3 Jahre .rtrwft werden Der Unterricht erfolgt in Emzelklassen mit 4 iLch'MÜichen Unterrichtsstunden, kann aber bei Beibehaltung der kinährigen Besuchszeit bis zu 12 Stunden erhöht werden. Die IHerriefSfhioben sollen bis spätestens 7 Uhr abends beendet schi Die Leitung der Schule liegt einer entsprechenden An- Mbl von Hauptlehrrrn oder >>auptlehrerinnen ob.

= Mainz, 7. Aug. Für den großen städtischen Kran- kenbausn tu bau sind © b e n g l e r a r bei te n im Betrag tn etwa 45 000 Mark an die hiesige Sveng ler tnnun g iiTtragen worden. Im Einverständnis mit dem Hochbauamt werben die einzelnen Arbeiten sachgemäß an die verschiedenen !"elfter verteilt; für die richtige Ausführung sind einige der Irbrutcnbereii freister verpflichtet. Mit diefer Art der Bergedung tmd praktische kommunale Ha n d wer k s p o l 11 l k be­hieben, die sicher auch bei allen sozial unb praktisch denkenden für gern volle Anerkennung finbet Auch ine Dachdecker- unb Lpzmerarbeiten für diesen großen Reubau wmden an die betref- , ImbHi Innungen im Betrag von rund 250000 Mark vergeben. ige§, am 2.6tpta 7 letzteren Arbeilen sind bereits im Gröng unb »verden zur ürmung dkS ^i. jirncbenbat der ^»Verwaltung au&tKiübrt. Daß die verschte-

kam Handwerksmeister nicht nur wirNchattluh gefrartigt werden, ionDmi auch ®elegvubnt haben, ihre Gesellen unb Ardettcr Wetter ji beschäftigen, ist hierbei von großer Bedeutung.

Ären» Wetzlar.

= Hoh«»s^)lmS, 7. Aug. Die Getreideernte ist I auch auf unfern Höhen flott im Gang und liefert an IHörnern unb Stroh einen sehr befriedigenden Ertra g. -Nur der Stand des Hafer« läßt zu wünschen übrig. Auch die Hackfrüchte stehen sehr gut. Die Hitze von neulich schien L verhängnisvoll werden zu wollen, aber der reichliche Regen hat auch den zweiten Futterschnitt gerettet. Wie im Feld, io steht auch im Garte,i alles gut, nur edle Obstsorten wollen licht auf unseren rauhen Höhen gedeihen.

Heffen-Nasfa«.

= Frankfurt a. M., 7. Äug Der ^ookogtsche »arten bat einen schweren Verlust zu beklagen durch den Tob H großen männlichen Schimpansenauauir Gr btt schon längere Zeit an einer Tanm-rfrantimg. Ta ihm auf Ime Weise irgendwelckv Heilmittel bei$ubratgcn jDaren. ver- IdHinrrnerte sich das liebel immer mehr, w bafe er thm If&t «lag. luguft- mar wohl einer der grauten und schönsten z. 8t m Europa lebenden Schim»in,en, erreichte em 10<3,

mb lebte jetzt länger als 4 Favre im hwmgai "

Hrächt der großen Empfindlichkeit aller Men,chenastm hat er Ufo verhältnismäßig sehr lange m der ^angemit^ttcmsgedauer^ So vabm er in seiner Jugend war, so imld und bösartig wurde^er jtäter Rur fern gewohnter Wärter ^urstench ihm nahen und auch dieser geriet mefrrcvrmale, beim unberechenlrnren Tempera- de>s Tieres, in (xbenHirfrö Gefahr furchtbare

rin sehr wohl entwickeltes l^ebik machen btc «^cbstnen Men,cken rfm iu sehr gefährüdyn Gegnern. Der Kadaver wurde dem

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Men 4 die LauL .gegeben,

Scheune sind noch ein großer Schuppen vollständig und iöa Rachbarbäuser zum Teil niebergebrannt

In Reims smd durch Die Explosion einer Xöna- mitpatrone, die wahrend einer TniPütnalmnq erfolgte, 30 Dragoner verwundet worben, '«ebn von ihnen so idxzrr, daß fic ins Lazarett gebracht werden mußten.

Der PaulanermönchMac 0 cki, der wegen Kiner cdxmb- taten im Kloster bei 6 z e n st 0 cha u zu zwölf Fadren Zwangsarhett verurteilt NTurt» soll irrsinnig geworden (ein.

Ein Bahnraub.

Die Blätter melden aus Wien- Der Landtags abge­ordnete Blum dielt sich während der Fahrt von (ierno- w i tz nach Wien mir einigen Herren un Speisewagen auf unb üderzählle nach dem Essen seine Barschaft. RaM dem Auient- holt des Zuge» auf der Station Colombo halten drei Herren im Speisewagen Platz genommen Al.« Btum den Wagen verließ, folgten ihm die Fremden Zn seinem Wagen angrkommen, be­merkte er, daß ihm ferne Brieftasche mir OMb und Wechseln im angeblichen Betrage von etwa 100 OOO ftronen fehlte. Der Berdacht lenkt iud auf die Fremden, die auf der Staliow Stanislau ausgestiegen waren.

Unwetter am ckomo-See.

Aus vielen Crten der Provinz Como werden schwere Unwetter gemeldet. Der bei Argena münbenbe Bergstrom Telo ist infolge des 04ewitt errege ns über feine Ufer getreten und bat zwei Häuser der Stadt zum Einsturz gebracht, drei beschädigt. Fn Dorio bat em Bergrutsch zwei Häuser verschüttet, drei Per­sonen wurden getötet Der Bergstrom Breneia hat zwei Brücken weggeschtrernmt, drei Personen sind ertrunken. 3n Lecco Baliassina und der ganzen ttzegend am See sind große Ver­wüstungen auf den Feldern angerichtet worden.________________

Wetteraussichten in Hessen für Freitag, den 9. August 1913: Wolkig, vereinzelt Diegentälle, kühl, später langsam aufhesternd.

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