Ausgabe 
7.2.1912 Zweites Blatt
 
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Dietz.

ue Zahl bet Mi

Wahrend 1*

Bilanz a

Aktiva

Al Warenvorrat i ^assenvorrat i Ausstehende

Forderungen , Teschästg- mobiliar 66,60 ^O'/-Abschrei- bung 6,66

'* der

Annerod, ber ^wirtschaft!.

Direktor -__jMtt.

^n>nnla !*Äji Ehrend i

Niederlassung Giessen Müller. 016 Direktion:

2ic Finanzen des Reiches haben festen Halt ge­wönne n. Auf der Grundlage bestimmt bemessener Matrikularbeiträgc ist es gelungen, das Gleichgewicht des Rerchshaushaltes herzustellen und mit Hilft der Ilebcrschüfse, die sich ergeben haben, den außerordentlichen Etat zu entlasten. Durch Festhalten an den bisherigen strengen Grund- sähen wird das Reich binnen kurzem zu einer vollständigen Ge­sundung seiner Finanzen gelangen. Mit Befriedigung erfüllt inül) der Gedanke, welche hohen Leistungen der freie Geist der Entwickelung in Industrie uird Gewerbe, Handel und Verkehr vollbracht und wie bei steigender Vervollkommnung ihrer Technik die Landwirtschaft allmählich wieder emporgeblüht ist. Angesichts dieser glücklichen Fortschritte werden die verbündeten Regierungen die Grundlagen unserer Z o l l po l i t i k auch künftig bei Vorberei­tungen und Abschlüssen neuer Handelsverträge nicht verlassen

Die Stärkung des Deutschtums im Auslande wird Ihnen ein alsbald zugehendcr Entwurf, der die Reichs- und Staatsangehörigkeit neu in der Weise regelt, dns, es den deutschen Landsleuten draußen erleichtert wird, Reich» angehörige zu bleiben oder dir verlorene Reichsangehörigkit wiede, zu erwürben.

Tas Gedeihen unserer Werke des Friedens Taheim und über See hängt davon ab, daß das Reich mächtig genug bleibt, um seine nationale Ehre, seinen Bcsi tz und seine bered), tigten Interessen in der Welt jederzeit zu wahren und zu vertreten. Deshalb ist Meine beständige Pflicht und Sorge, die Wehrkraft des deutschen Volkes, dem cs an waffen­fähigen jungen Mannschaften nicht gebricht, zu Lande und zu Wasser zu erhalten und zu stärken. Ge­setzentwürfe, die diesen Zweck verfolgen, . sind in Bor-

bcreitung und werden Ihnen mit Vorschlägen

ü be r d i e D e ck u n g der Mehrkosten zugehen Helfen Sie, geehrte Herren, diese hohe Aufgabe erfüllen, so werden Sie dem Vatcrlande einen großen Dienst erweisen Von unserer Bereit- Willigkeit, internationale Streitpunkte gütlich zu e r l c d i g e n, wo immer der Würde und den Interessen Deutsch- j (ernte entspricht, haben wir durch den Abschluß der Verein- j

bar ungen nrn Frankreich einen neuen Beweis gegeben.

Reben der Pflege unsere-. Bündnisses mit der öster­reichisch-ungarischen Monarchie und dem König­reich Italien bleibt Meine Politik darauf gerichtet, mit allen Mächten freundliche Beziehungen auf der Ba­sis gegenseitiger Achtung und guten Willens zu unterhalten.

Im Vertrauen auf die gesunde Kraft des deutschen Volkes blicke Ich mit Zuversicht und auf Gottes gnädigen Beistand bauend über die Kämpfe bc£ Tages weg in die Zukunft des Reiches. So entbiete Ich Ihnen, geehrte Herren, zu Beginn einer neuen Legislaturperiode Meinen Grub in der Hoffnung, daß Ihre Tätig- keit dein Volke und dein Lande zum Heil gereichen werde.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

, , . "ErStag, den b. Februar, abends ö Uhr, int Matthäus- faolc. Brbelftunde. (Bilder aus der Apostelgeschichte.) _________Pfarrer D. Schlosser.

ranen, die, soweit sre noch leben, alle mit Ausnahme eines zur­zeit erkrankter! an der Feier teilnahmen und ourch den Mund ihres Kameraden Ph. Kehr ihren Tank und Anerkennung aus- fprechen heften. Mit einem Tanz wurde die Feier beschlossen.

Kreis Schotten.

r. Al,s dem Vogelsberg, 6. Febr. Auf die strenge Kälte ist ganz plötzlich heute nacht Tau w et ter ein­getreten. Heute morgen mar eZ 2 Grad warm. Schnee und EiS sind im Abgehen begriffen.

Monte

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""Monte ]

Vermischter.

* V o in Wette r. Nachdem am Montag abend in Berlin noch 12 Grad Kälte gemessen wurden, war das Thermometer gestern früh bis auf 7 Grad gestiegen und noch in den Vormittags ft unten wurde der Gefrierpunkt überschritten. Am Rhein stieg das Thermometer innerhalb 24 Stunden um 24 Grad Im Nord- often herrichte gestern noch strenger Frost mit 20 Grad Kälte in Danzig und 18 Grad in Bromberg. Im Großen Belt forcierten gestern sieben deutsche Kreuzer die Durchfahrt durck' die zusammen- gefchlossenen Elsmassen. Mehrere eingefrorene Schiffe wurden dabei befreit.

Zeitgemäße Einrichtungen auf Arbeits- ft a t t e n. Tie letzten Jahresberichte der württemM-gischen Gewerbe- auisichtsbeamten (über das Jahr 1910) berichten in dem Abschnitt über Wohliaiirtsernrichtungen u. a., daß die Verdrängung alko holischer Getränke durch kostenlose oder sehr billige Abgabe von ^"nonaden, Tee, Kaffee weitere Fortschritte gemacht hat. Nament­lich »II der Verbrauch von Limonade in vielen Betrieben wesentlich gestiegen. In den Fabriken der Firma Utr. Gmmder in Reutlingen wurden im Betriebsjahre an die Arbeiter 113 436 Flaschen (7 Liter)

2'nwnade SU 6 Psg. und 2319 Flaschen (</, Liter) Sodawasser zu - Vig. verkauft. In euwr Lederfabrik wurde ber Verkaiii von ^l'nonadc neu emgesührt; fer sei sehr zufriedenstellend und der Lier- genug ,ei stark zuruckgegaiigen. Die Firma G. I. Schober in Feuerbach hat in ihrer Trikotwarenfabrik eine Einrichtung zur Her­stellung von Limonade getroffen und die Abgabe von warmer Milch neu eingefiihrt; */? Liier wird zu 5 Psg. verabreicht. Tie Nach- ttage nach 'Milch könne kaum gedeckt werden. Die -sementiabrik Blaubeuren Hal tu ihren sämtlichen Betrieben die Einrichtung ge- lroffen, daß in den --ommermonalen (April bis Ende Sklober) an alle Arbeiter m unbeschränkten Mengen kalter Tee und Kaffee u>,- entgeltlich abgegeben wird.

- mie v 11 n' 6. ,)ebr. Tie Eröffnung des Hanotveriahrens iveqen oer ui aiienvergtstungen tu dem Berliner Städtischen Asyl >lec.t unmittelbar bevor. Tie Öauvtverhandliing ist fi,r Ende Fe- vruar oder Anfang März zu e>warten Außer dem Droaui'len vans -^charmach aus Enarlonenburg, der den'Meilustalkohotsckmavs an die vl-i medenen Gauwiilichaslen gelie'ert haben soll, haben sich noch die tuenden Karl Z st r o w aus Lerliir, und Bruno 'M c y e n zu verantworten. Tie Strafsache wird vor der 1". Strafkammer oes Landgerichts I Berlin zur Verhandlung fonmren.

tc. W i csba^d e n, 6. Fcbr. Am 19. Februar d. I. beginnt vor der mengen ^trarfannner unter dem Vorsitz des Landgerichts- terektors Travers die Verhandlung gegai den früheren Direktor Lverner von ter verkracksten Zentra. Vellaussgenossensckraft Dem- ,cher Wlnzerverrlne m. b. H in Eltville, die sich aus der Zentral

RheingQuev Wuizervereine in Eltville gc- vilici hat. .ixt Krach Hal seiner Zeit das größte Aufsehen in neulich land erregt und zu einer schweren Schädigung der Winzer des Rhemaaues geiuhrt. Werner ist angeirngt ivegen Unter­schlagung, llrkundenfäifchung und mehreren Verstößen gegen das Genostemck^aftsgejetz Zu ter Vcrhand.ung sind über zwei Tunend Zeugen und sachverständige gelaten. Tie Ermi.tclungen in dem Krozeft haben mehrere Jahre in Anspruch genommen.

rücken, 6. Febr. Vor dem pfälzischen Schwu r- Sericht batte sich heute der 26 Jahre alte Glasmacher Wilhelm Weil von Hnedrichslal wegen Totschlags und gefährlicher Körper­verletzung zu Dcramroonen. Am Weihnachtsabend des Voriahres roa.r. ,1>5 .^Ubr Wirtschaft zu Schnappach zu einem Wortwechsel jrondjen Mitgliedern einer Tiroler Musitgeseilschaft und den Gästen getommen. Der ziemlich unbeteiligte Angeklagte wurde durch den Wirt aus dem Lokal geschafft; er schlich sich wieder in die ^"rtstür und feuerte von dort aus sämtliche acht Schüsse aus ICineiw Browning-Revolver auf die Truppe der Musiker ab Er tötete dabei einen und verletzte zwei schwer. Tas Urteil lautete unter Ausfchluft milbernter Umstände auf n e n n I a h r e Z u ch t - La u s, zehn Jahre Ehrverlust und Entfernung aus dem Heere

-a9tc' ^cr während der ganzen Sitzung die größte Kaltblütigkeit gezeigt hatte, erklärte mit fester Stimme die Strafe annehmeit zu wollen.

Gerichtsfaal.

Berlin, 5. Febr. Ter erste in der Reihe der neuen Pro­zeße gegen den Grasen W o l f f - M e t t e r n i ch sollte henke vor dem cdo1 fnoenebt Berlin-Schöneberg 'launnden. Tie Anklage gegen den 'tra-cit, der aus der Untersuchungshaft vorqe'ubrt wurde, lauiete au» Beamteiideleidigung l r soll während eines Teleohon- aefvraches, als er die gewünschte Verbindung nicht schnell genug erhielt, ein Lelephoniräulein und einen Aumchisbeamicn durch gto-e iedeusarlen, wie .vollen Sie die Schnauze" usw. beleiht haben, r ie Anklage ist auf Antrag der Vorgesetzten Behörde erhoben worden.^In der Verhandlung machte der Verteidiger, Rechts­anwalt ^.r. I^aiis, den Emivand geltend, daß der Angeklagte !hC?h" ölc cl oUkte nicht von Cenerrcid) ausuelieferl sei. jur . ustlarmig des Sachverhalts beschloß der Gerichtshof, den Pro; zu vertagen. 0

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r-furo 6,6 Ea r:*-20 z. am 20.

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^olheke, 6 r 3. am 30, fcüd *. ?' ybtd zu Glkß' eM Der j Äokura erteil

1 bezüglich W Der sei * 1. Januar 1 ^nderSrsellsch Mast hat an 4 ftrmann Lei

Sießen, den Größt

Märkte.

F. C Frankfurt a. 9)1., 6. Febr. Heu- und Siroö- .ve»te waren am Markt weder Heu noch Stroh, wahr- gefahren m ° 9C m bcv 9?ad)t emgelretenen Glatteises, an-

Kuverts mit Firma sSESSs

Wiesbaden, 5. Febr. Tie 51. Versammlung der Gauturnwarte des M i t t e l r h e i n k r ei s e s wurde am 3 und 4 ,ycbnmr m der Turnhalle des ^Rännerturntereins Wiesbaden abgehalten. Die Sitzung begann am Samstag nach mittag unter der Leitung des Kreisturmvarts Volze-Frank- furt a. M. Der 2. Kreisturnwart Ri ünch sprach über die neu eurgefnhrke einhertliche Bezeichnung der Freiübungen in ter Deut scheu Lurner,chaft. Bolze berichtete über die Sitzung des in der letzteren neu eingesetzten Unterausschusses für Spiele und volkstümliche Uebungen, die Ende Dezember in Leipzig abgehalteu wurde. Er empfahl in allen Gauen Gauspielwarte zu ivähieu. Bel ter Bcfpreckmng warnte Turninspcktor Poller- Saarbrücken vor der Absonderung der Spiele in den Turnvereinen. An den Lllynipiichen Spielen in Stockholm werten sich einige Turner des Krenes beteiligen, und zwar nach Ansicht der Versammlung aus defsen Kosten. Eine lebhafte Aussprache entspann sich über die VllilkteI u g e n d p f l e g e, Pfadfinder und Jugend v u n d u n fl b c ii t f d) ( a » d". Aus allen diesen Gebieten haben tee deut ick en Turnvereine schon seit Jahns Zeiten gearbeitet ^hr Hauptaugenmerk war von jeher aus die Jugend'gerichtet. Sie begannen ihr Erzrehungswerk schon istit der vorschulpslichtigen fugend Sre trieben auch nicht nur Jugendpflege mit der männ- Wn, sondern tn gleicher Weise mit ter weiblichen Jugend, die

<IU^1 rcenipcr bedarf, -sic bekümmerten sich soweit es möglich war, auch um die geistige Erziehung. Sie führten die Iugetzd hinaus am Wanderungen und veranstalteten Kriegs- und

S |CI 5er nur an das Ritter- und Bürgerspiel ertnn.rt, zu tem ^ahn schon vor hundert Jahren die Jugend Ber- nnv i,it pen Geholzen ter Hasenheche versammelte, und das sich dort setzt nock) gvofter Beliebtheit erfreut. Die Erfolge waren Uvar nickst der Muhe entsprechend, da sich, der größte Teil der Jugend und ter Erwachsenen denn beides steht in innigem Zusammenhang bis in die hohen und höchsten Kreise diesen Bestrebungen gegenüber teilnahmlos, wenn nicht feindlich verhielt Es fehlet an Heisern, denn von ter Regierung war das erlösende Work iwch nicht gcivrocheii worden Wären die Mahnrufe, die b,cIcn Jahren aus dem Mund vaterländisch «jefinnter 301011111 c Famen, nickt lingehort verhallt, wie ganz anders könnten wir fetzt in Deutschland in ter Jugendpflege dastehen. Tie Turn- vereine werden also, ihrer ganzeii Vergangenheit getreu, auck» in ^besten Kräften in ter Jugendpflege weiterarbeiten Dazu ist es aber auch nötig, daß von den Regierungen den Turn­vereinen ter Den,ich.,' Turnerschaft das Recht verlie^n wVrd ohne weiteres Lchulcrabhnhingcn grünten zu dürfen Es ist "ach nicht überall gestattet, während andere Verbände ,blL Schuljugend zu gewiilnen suchen Nachdem der K^rcis die Pflege ter Spiele durch die Wahl eines zteeisspielwartes selbst m die Hand genommen hat, hat der Mittelrheinische Spielverband

-^u oVUrn^ beschlössen. Am Sonntag nwrgen begann die praktilcke Arbeit. Der erste Teil war unter ter Leitung des

nben Freiübungen für das Kr is- e ?onJu 3vbb5 b. August in Aschaffenburg gcj i rk OAldmet. Gauturnwart Br an n-Frankfurt ließ Sprünge m,t Drehungen am lang gestellten Bock ausführen Kreistertreter Schulrat Schm uck nahm Marschübungen in 4ügen L Ä c ^^nc» folgten Atmungsübungen, die in

sehr ansckiaulicher Weise entwickelt wurden. Mit den Keulen übte fiStPr 9vmM,UVart lze die Schneckenschwünge ein. Unter murbc verwerfen ölirchqeiwmni II

-öeratung waren die Gaulnrnwarte allgemein der Ansicht Wj die Zöglinge Wetturnen, aber ohne Festlichkeften zu veranstalten Ebenso wurden die Wanderungen für sie empfohlen Föiflpn iit ii.tiiriri h .i,...... x 4^nriifahrten mit Gelände-

hnden in Aus fickst nehmen. Die <mwrdnnilg für das MreM turnfeit in A schaffen bürg bildete den Schluß ber Beratung

Starkenburg und Rheinhessen.

m- Offenbach, 5. Jan. In Unternehmerkreisen hrirb vtekfach Klage darüber geführt, daß die Unterrichts- 1 jn ber Fortbilbungsschule sich so tveitig ben Beburfntssen unb Interessen her Unternehmer an passe. Tiefe Anregung ist von ber Schulbehörde erörtert worben, unb man ist bestrebt, Abhilfe zu schaffen. Tas Fortbildungs- Wesen müßte zu diesem Zwecke selbständiger gestaltet und vom Volksschulwesen möglichst getrennt werden. Tie An­stellung von Lehrern im Hauptamt statt wie bisher im Ne­benamt wäre ein Haupterfordernis. Benötigt würden sechs Lehrer und ein Hauptlehrer. Eine Erhöhung der Kosten würbe kaum eintreten, ba bic Beschäftigung ber Lehrer int Nebenamt kaum weniger kostet. Erhebliche Mehrkosten würbe bagegen bie Beschaffung geeigneter Schulräume Her­vorrufen.

Arheilgen, 2. Febr. Ter Gesa ngverein Lieber­zweig feiert zu Pfingsten b. I§. sein 5(ifährigeS Jubi­läum. Der Verein hat beschlossen, es mit einem großen nationalen Gesan gswettslreit zu verbinden, zu dem die Vorarbeiten bereits ihren Abschluß gefunden haben. Z» dem GesangSwettslreit hat eine große Anzahl hochherziger Spender namhafte Geldpreise und Ehrenpreise gestiftet, ]o baft dec Verein in der Lage ist, jedem am Gesangtzweltllre:i teilnehmenden Verein einen seinen Leistungen entsprechenoen Preis zuzuerkennen. Gesungen wirb in zwei Stabtklasien, drei Landklassen und einer Klaffe für noch nicht preisgekrönte Vereine.

Hesfen-Naffau.

Gictzcner Strafkammer.

Gießen, 6. Febr.

, Wirts Haus zank.

Am,Ti?rCTiOHiniCb 11' B Maar war zu Maar am 30. Sep- Tentbcr 1911 in einer Wirt,chast nad) einer Pferch- unb Erb- versteigerung von dem 3imniermciftcr unb früheren Gemeinterat "Ut ^"Mpnvoncn belegt Worten. Vom Schöffengericht £,aulerbad) bestraft, stützte er seinen Eintrag auf Freisprechuna auf tee Einwilligung des Beleidigten, die er darin erblickte daß dieser auf seine Frage, ob er ihm einmal teeLeber schleimen" solle S.6SS&Ä sassiäB B8Ä'« äSSMsSF- m _ A ugenscheinsso 1 ge.

.f1 ^drtember 1911 Iwtte |idi zu einem Auqensdiein des Amtsgericksts Herostein megen einer Grenz streu iq keit in IHrfelb te edm-iMOMt.-r te ,-inen Panci. te 'Maurer ' S | Vux etb ein.ienn.beu Mi, geriet der 'Bro«'Wegner, te «an° imri ,'. X. WI Sijlelj. m Warlwcchscl. irr roari ihm habe.

uCX Wiederherstellung des umgcfalleneit Oircn*

npirkf üi ...... . es mcitcr zurück^

'S,cr ^eutzerung vom ^drönengcritbt bestraft fej?« ,U1J. ber Berg l c > ck^verlia ndlungen, sid> qus

Wahrung ber»drligter Interessen bermen zu dürfen D.is ok-ridn venuar. ...testen die Berufung unb bestätigte d^s Ate Urte*

Unentschuldigt au-geblieben

»WboriNnins4<|cinäfiei- Ladung ist der Wurhtcr I. I. vvn Strei- bel^or'.^dTr hatte Beruniug wrfolgt gegen rin Urteil des Schöffen «yviebbecg. teu- ihm liegen Betteln, ein Haftstraft von und Ueberivivung an die Lcuitespo1 r>eibchvrte zuervannl ljattc. Steine Berufung is*rti>e verworfen.

das Sternenbanner erneuert wird. Vom 6. Aiarz ab wird das tsternenbaimev der Union ftatt der bis- beugen 46 Sterne zwei weitere aufweijen, die den Staaten Reu- Mexiko und Arizona eiUfpredjen. Jeder richtige 'Amerikaner ge- braucht von dem <age an natürlich nur ein Sternenbanner nut öer richtigen^ Anzahl von eternen, und deswegen bedmnt man je tu chon, wie ,Lhe Ehustian Endevor World" jchlldert, nut den nötigen llinavbcitungen. Am eürigflen arbeitet natürlich das Heer und die Behörden an den amtlichen hlaggeu. 2ie (Erneuerung des Sternen­banners erfolgt natürlich nicht |o, daß zu den bisherigen iNeihen von ^ternen eine neue hinznge'ngt wird, die nur zwei Sterne ent- ,n n ^'lbern die Anzahl der Reihen soll erhallen werten; deswegen inufteii die übrigen eierne aefchickt zufainniengerückt werden, fo daß die Abiverchung der neuen dlagge von der alten für das Ange nicht fo ausfällig wirb. Hiermit ist ein Beaniler betraut, der die ' aae bey steine in einer Zeichnung bis auf den Millimeter genau an- ntipn U'f ^^bnolen arbeuen gegenwärtig Frauen daran, von allen plaggen die alten «lerne adzulrennen, die dann we.r- geworten> werden. Dre Herskettnng der neuen Sterne ist Männer- Gts ra^öe Nül stanzen ans z.völs Schichten Tuch aus- gestanzt rind gelangen dann m die Hände der Frauen, die sie an' die flaggen mmmhen muffen. Die genaue Lage eines ieden Sternes wird nach der Zeichnung aus dem Flaggentuche abgemessen und Mit Kreide von einem höchst verantwortlichen Beamten ausgezeichnet D'« Erneueri.ng des Siernenbanner-s verfchafft aui diese Seife melen Leuten einen guten Verdien,t. Einzelne.Privalhäufer die

für festliche Gelegenheiten große kostbare Flaggen bereitbalten, lassen "m» td) CUVxd) Ö1C ölcvnc nu< 'lner Flagge durch Arbeiterinnen ab neunen und um zwei vermehrt wieder austiähen. Bei fleuicn billigen olaggeu aber M diese Arbeit schwierig und nicht lohnend und deswegen hat fchou letzt in den Bereinigten Staaien eine bc- deutende Rachsrage nach neuen Flaggen begonnen.

kf. i e man schnell reichwird. Es gibt wohl leinen Zeuungsle,er ter nicht einmal die verlockende Anzeigcgeleftn hatte:Wollen Sie schnell reid) .verteil, so schreiben sie an «olcbe Anzeigen finden sich nicht nur in europäischen Blättern fvntern noch vielmehr in amerikanischen, und wie es scheint diesen viel zahl und erfolgreicher. Ein jüngst veröffent üteer amerikanischer Regierungsbericht stellt nämlich fest, baß aus biesem X. I r * x ,,, ,,, ,,. _ _ >»,,. ... ,. n IIL innerhalb eines

^öbred nicht weniger als 3Utt Millionen verdiem haben. Tie

l.l... ttiva öii, bie ans bie

Anzeige angibtsten haben, lontern bie, von teilen sie stammten man saJt ,ÜUd> genau, aut welchem Wege

man schnell reich werden Aies: sein Geld loswcrten. soll In ^r?urcn b,c ^foss" solcher Anzeige» wertlos' Minen

BumdKlru, Otter !,»Heren -Jk.rnqe fflr Smtorbcnc non

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^ic Illlhöinger von üecifertiit

IfHin nUen Gesellschaftskreisen anzutreffen. (H ke>n Wiiiider, denn auherordcut 1 ich viele Menschen Iriden an

nCn C iC°ÖIC"'rliiWlidjen''lulodnen bewrnirn

worben sinb, kann ber Regierungsbericht natürlich nicht wissem Es hantelt sich bobri übrigens m eistens um Leute, bid ber soae^ nannten guten Gesellschaft angehörcn.

Vie Verlesung der Thtonrede durch den Kaifer.

Verliu, 7. Febr. (Eigener Trahtbcricht.)

Im weißen Saal des Königlichen Schlosses würbe heutc mittag ber Reichstag vom Kaiser eröffnet mit folgende- Thronrede.

Geehrte Herren? Im Namen ber verbündetcn Regierungen heiße Ich den neugewählten Reick»stag herzlich willkommen. Ta- feste Gefüge bcs Reiches unb ber staatlichen Orb nutig unversehrt zn erhalten, bic Wohlfahrt bes Volker in allen feinen Schichten unb Stanten zu fördern und bieStärk,- ber Nation zu erhalten unb vermehren wirb bas vor nehmstc Ziel meiner Regierung sein. In ihm weiß Ich Mta, mit Meinen hohen Verbündeten einig unb Ich lebe ber Uebei seugung, baß and) Sic als bie erwählten Vertreter ber Nation ihre besten Kräfte an bie gemeinsame Arbeit setzen werden.

Seit einem Menschenalter nimmt bie soziale Fürsorge in ter Reichsgesetzgebung einen hervorragenbcn Platz rin. Noch m ter letzten Tagung bes vorigen Reichstags sinb bie Wohltaten ber Versicherung auf breite Kreise ber Bevölkerung ausgedehnt worben. Derselbe soziale Geist, aus bem dieses Werk hervorgr gangen ist, muß auch fernerhin uralten, denn bic Entivickelung steht nicht still.

Bek«

In das H ^lich der Firn »tragen: Der «egen isi in dak Wschaster em '«sellschast hat c iit Prokura des

Gießen, den

In das Geni kis landwirtscha chkrn e. G. m.

Tie bisherig «schieden und gkwahtl worden cts Ärektor, 3i Georg Re c«pp IL, Stro

Gießen, den

Groß