wohl bald zu einem befriebtgenben Abschluß sichren. — Dem-
Hessen Nassau.
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den jungen Mann fest. Da er über die Herkunft des Rabes, oaS er von einem Unbekannten gekauft haben
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i. Heute tagte hier t berg. Sie rourb:: dem Pfarrer Siebet n, die in dem neu x begannen mit der < kanats-AuSjchusfeS, : »oerein und den 6u der seitherige
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ihm zu tun gehabt und bflbc roeber dm mx£' irgenbinnanb ander» Gelder flti(hsdl Lri be:ane lieft überhaupt nidjt mu irgenb» ivelchen Gewerkschasi-geldcm
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m. Frankfurt, 5. Juni. Der mutmaßliche Mörder bc-3 Dienstmädchens Frieda B efter in Frankfurt
Neue 3?atjt8=6mn(|tSrl?i;, 3icntfiaff8ÜrlnA35t., RkieZMeliKL Ilt« ”•*) und eingefroren bei h. Henne,
Bremerhaven, 6. Juni. Tas Luftschiff „2 3" passierte barte morgen in der Richtung aus Wilhelmshaven die drei Hafenstädte Geeiternünde, Bremerhaven und Lehe. Heber Wilhelmshaven traf das Luftschiff um 7 Uhr ein und führte mehrere Schleifen aus, woraus es nach Bremerhaven zurückkehrte. Es manövrierte und kLmpstc anscheinend mit starkem Winde. In Bremerhaven wurde das Luftschiff um 8.10 Uhr zum zweiten Male gesichtet. Es setzte seine Fahrt nach Hamburg fort. — Dem B. L -A. luirb aus Hamburg gemeldet: Graf Zeppelin wird, wie verlautet, in Berlin vom Kaiser in Audienz empfangen werden. Tie Rückfahrt des „2 3" nach Friedrichshafen findet ohne den Grafen statt.
Eetztc 21<tcbricbtcn.
Gießen, 6. Juni. E i n tödlicher Unglücks fall ereignete sich heute vormittag auf dem hiesigen Braunstein- Bergwerk. Der 24jährige Konrad ^Waldfchmidt aus Fellingshausen war mit Erzgewinnung beschäftigt, wobei sich ein mit einem Stempel unterstütztes Kalkslück im Hangenden loslöste und den Stempel nmdrückte Dieser fiel auf den jungen Mann und erschlug ihn Der Tod trat sofort ein.
Da« Schicksal der hessischen Besoldunqkordnung
Darmstadt, 6. Juni. Nach den neuesten Nachrichten, die aus dem Finanzausschuß an die Oeffentlichkrit kommen, scheint das Schicksal der Beamtenbesoldungsordnung noch recht ungewiß $u fein. Jetzt erfahren wir, daß die Regierung nichts von ihrem Werke atifgebcn will und streng an der Form sesthält, wie die Vorlage die Amtsstube verlassen hat. In dieser Haltung wird sie von dem größten .Teil der Nationalliberalen unter Führung Dr. Osann unterstützt, die dadurch die Grundlage für eine organische Regelung schaffen wollen. Auch das Zentrum und die Soziademokraten haben sich in den letzten Ausschußsitzungcn für den Regiemngsent- nmrf ausgesprochen. Rur der B a u er nb un d bleibt konseauent auf seinem Standpunkt stehen und fordert für dieses Jahr eine Teuerungszulage, und will einer organischen Regelung nur dann seine Zustimmung geben, wenn sie sich o h neS t e u e r- erhöhung durchführen läßt. Die Fraktion der Fortschrit- lichen Volkspartei dagegen ist in zwei Lager geteilt. In dem einen sieht man die Vorlage der Regierung als eine gute Grundlage für eine organische Regelung an, die gemeinsam mit der Schuldentilgung sich durchführen lasse, in dem anderen aber erstrebt man gleichfalls eine andere Regelung der Besoldungs- ordnung. Wann und wie sich der Konflikt lösen wird, bleibt einstweilen vollkommen unklar.
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Parts, 6. Juni. Nach einer Meldung aus nimmt die östlich der Stadt stehende Abteilung eine dernde Haltung ein. Zwischen den Führern Stämme finden Verhandlungen statt, ob der marsch nach Fez fortgesetzt oder der Kampf eingestellt den soll.
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Lissabon, 6. Juni. Tas portugiesische binett hat demissioniert.
nächst feiert der Mainzer Liederkranz seine 75jährige Jubelfeier, an der sich außer hiesigen Vereinen solche von ltiafel, Berlin, Danzig, Frankfurt a. M„ Wiesbaden, Würzburg usw. beteiligen werden. Der 1. Vorsitzende des 23er» cm3, Rechtsanwalt Dr. Reen, und der Ehrenpräsident Huy begaben sich heute zum Großherzog, um besten Zusage des Vesncheö zu dem am kommenden Sonntag ftattfinbenben IFestakt entgegenzunehmen.
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wollte, keine Auskunft zu geben vermochte und sich offen bar die letzten Tage in Franffurt arbeitslos herumaetrie- den hat, wurde er in Haft behalten. Bei den die Unter nrchung fiibrenden Beamten, sowie dem Fahrradhändler war der Verdacht aufgestiegen, daß es der Mörder des lienftmädclnms Vesper sein könne, zumal die Armtätovie- rung genau mit der Beschreibung int Ausschreiben über- cmftimmt Born wurde heute morgen in ein Kreuzverhör qenommen und der Verdacht verstärkte sich, zumal er sein Äidi nährend der Feiertage nickst nachweisen konnte. Er !■ wurde schließlich nach Frankfitrt gebracht, wo ihn die bei- ; den Freundinnen der Bester alS den Mann erkannt haben wollen, der am Mordtage sich in einem Hause der Ko- ngSwarterstraße im Nkrusardenstock aufhielt und der beim -erannahen der beiden Mädchen durch das Fenster sprang. Der wegen Verdachts des Mädck>cnmordes in Frankfurt i M. verhaftete Wilh. Born aus Kappel hat vor einigen LZalnen auch in Gießen Gastrollen gegeben. Er war un Hellen Tage in offenstehendc Fenster in verschiedenen letraßen hier eingestiegen und hatte Diebstähle verübt, deshalb er zu 212 Jahren Zuchthaus DerurteiLt wurde Red
X Hanau, 5. Juni. Die Bijouteriefabrik |k Behrens hat aus Anlaß ihres 25jährigen Bestehens U ihre Angestellten und Arbeiter 10OO0 M k. ge sti ft e t. - Vermutlich durch Blitzschlag entstand heule abend in tnn Bodenraum eines zum Kurhause Wilhelmsbad tHörenden, als Lager für Wäsche, Kohlen, Holz dienenden Gebäudes Feuer. Tas einzeln stehende Gebäude brannte vllständig aus.
Landwirtschaft.
Tas Institut du im Jahre 1912 in Gießen selbst 73 Morgen Versüße im (tiarw, tue auch für die prahiftbm Landwirte viel Interessantes barbieien. Em Teil der Bersukbe liegt auf dem Ohrte de» Herrn Bicftler-Gießen, ein anderer Teil ilt auf sonst für längere Zeit gepachteten ^städtischen Boden untergebracht. Eine Versuche seid'neuer, zu der die Geldmittel gefchendveife gestiftet wurden, soll noch in diesem Soimncr gebaut werden: vorläufig inent den Versuchen eine große gemietete Scheuer. Sehr intrrenant ist es auch, die Ausstattung des Instituts ntii lauter mustergültigen Ackermstrumenten kennen ;u lernen. Das Dreschen besorgt em Benzinmotor. Die Abteilung für Sortenzüchtung zeigt eine Züchtungshallc für Stammpflanzen, sowie den Pflanzenzuchtgarten. Reden der sehr umfangreichen Sottenprüfung und Gräferfenen und Sottenserien angebaut. Pflanzen aller Art werden tn ihren Sorten geprüft Besonders wichtig ist es, daß alle neuen Kartoffelsorten in der Gießener hessischen Aartoffelfulturftahon zu sehen sind Ein doppelt vorhandener, permanenter Demonstrations-Düngungsoersuch bietet auch viel Lehrreiches dar. Neu sind Versuche mit Gründüngungspflanzen Auch Versuche über Unkraut- und Schädling.>vckampfung, sowie Maschinenvrüfun- gen sind alliäbrlid) im Gange. Tie technische Leitung der Gießener Feldversuäte hatte zunächst der Institutsdirektor über' iwmmen; später ging sie in die Hand des Privatdozenten Tr. Bodmer als des Vertreters der PslanienvroduklionSlchre über. Seit dessen Beurlaubung führt sic provisorisch aushilfsweise der Institutsdirektor mit Unterstützung durch den bereits 5 Jahre im Institut tätigen Assistenten Wol f weiter. Ter Besuch wird Vereinen ebenso wic einzelnen Landwitten Sonntags wie Wochen- tags gern gestattet Bei Anmeldungen, die an das Landw. Institut Gießen, Senkenbergsttaße — Telephon 2090 — zu richten sind, wird gern für Führung gesorgt Schon ictzt wird das Versuchsfeld viel besucht, auch haben sich schon mehrere Vereine iür die nächste Zeil angemdbet
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Oan-el.
«= Gewerkschaft Gießener Braun sl ei nberg- werke, vorrn Fernie Die Bergwerkszeitung schreibt, daß der Versand an und Nebenprodukten des Werkes einen Umfang angenommen hat, wie dies früher noch nie der Fall war Obgleich im 1. Vierteljahr d I- rund 43^- 44 000 Tonnen verladen wurden, hat sich der Versand im April und Mai um ca. 10—12 Prozent gesteigert. Hierzu kommt noch, daß sich der Erzpreis um rund 10 Prozent gegenüber dem Vonahrspre«. gebessert hat, so daß mir einem außerordentlich günstigen Ad- schluß für das 2. Viertel,ahr zu rechnen sein wird. Ter ver- sandfettige Erzvorrat, brr sich im vergangenen Jahre nach der Angabe des Grubenvorstandes um 10 Prozent verringert hatte, ist allerdings durch die außerordentlich starke Verladung auf et Ina 30—40 000 Tonnen zusainmeiige'chrumpst, doch Hai dies nichts zu sagen gegenüber den augenblicklich im Abbau begriffenen außerordentlich günstigen Aufschlüssen Wenn die Kon-- iutifhir und die Nachfrage nach Fernie Erz anhält, wird die Gewerksckxnt in diesem Jahre mit 180— 200 000 Tonnen Versand ihre bisher größte Jahresproduktion erreichen
— Wester Wälder Lignitkohlcn Bergwerk cGc- werkschasi Vulkan Tie außerordentliche Gewinkenversammlung hat die Stillegung der Grube abgelehnt und einstimmig die Einziehung einer Zubuße von 75 Mark auf den Kux beschlossen.
LoS-Angelos, 4. Juni. Ter Prozeß gegen die Brüder MaoRamara, die das Gebäude der^,,Los-Angelos Times" in die Luft gesprengt haben, hcrt ein imerepantes Nachspiel. Ter Anwalt der MaoNamara, Clarence Tarrow, ist angeklagt, bei jenem Prozeß einen Geschworenen bestochen zu haben. In der Ver- : anblung sagte der ehemalige Vizescherif Franklin, der bei dem Vergehen den Zwischeiu>.'.ndler gespielt haben fall, aus, Tarrow habe tfjm erzählt, das Bestechungsgeld komme von Ms. Samuel Gompers, dem Präsidenten des amerikanischen Arbeitcrverbandes.
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Berlin imubt d, zurzeit beim^- ai - *
Ausschreiben vr ffe ansässige L» berlL„en, sich den (r rrn Damm nnirbt > * ins Auge gesch >uni. Nächsien lahrt deö Xurn - statt. Zu dem haben sich 181 Tn ' und Jrei-WechiL
Dcrmifcbte».
• Die Paradekritik Folgenden „erschövienden Ve- richt über die Früdiadrsvarade .mb dieser Tage, rote man der ..Tagl Rundschau" erzädlk, ein Berliner Junge als Aut- >atz ab: ,,Die Parade itxn militärisch, denn unser 'ieifer war auch dabei Durch die siriedrichstrnße kamen die Soldaten ran. Auf» Tempelboierreld muiien fit stramm und aufmerksam sein, damit Seine Maiestat sich über nifcht zu ärgern braucht "
Kieme (tügeschroniL
In Essen iRuhri fhftäc Frau Kommerzienrat Hirsch- land zum Andenken an ihren verstorbenen Gatten 70<NK) Mark für Fortvildungs- und Jugenderziehung und schenkte 90 000 Mark an die jüdische Gemeinde
Die aus Hamburg gemeldet wird, ist unter den He - duinen im Hagenbeckschen Park eine Schlägerei ausgedrochcn ans Eiferiucht wegen junger beutidier Fronen und Mädchen, die sich um die Gunst der Beduinen reifen Es sei vorgekommen, daß Mutter und Tochter rin wetteiferndes Liede-werben um den gleichen Beduinen unternommen hatten
Nach einer Meldung aus Tunis ist der Dampfer ,^)er- baöe" aus Davon ne in der Nähe der Kerkemolw Insel gescheitert. Ein mit fünf Matrosen bemanntes Boot des Dampfers das Hilfe suchen sollte, ist untergegangen.
Eine abenteuerlich klingende Meldung des B. L -A auS N eu - V o r k besagt: Zwei feindliche Banden fahren in Autos durch die Stadt und erschießen ihre Regier r, wo ne sie iinden BiSher wurden fünf Personen getötet, viele verletzt. Die Polizei ist machtlos.
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— 2 7. Mainzer Regatta. Tie Meldungen zu der großen zweilagigen Regatta deS Mainzer Ruder» BereinS sind glänzend auSoriaflcn. An dem Feste, das SamStag, 16., und Sonntag, 16. Juni 1912 stattsindet, werden 30 Vereine aus Biebrich, Coblenz, Tußeldori, Essen, Frankfurt, Gießen, Hanau, Heidel- ’erg, Höchst, Karlsruhe, Kastel, Kitzingen, Köln, Limburg, Ludwigs- hafen, Cffenbad), Ruhrort, Rüsselsheim, Straßburg, Trier, Wies- 'aden, WormS und Diamz mit 112 Booten und 500 Ruderern tcilnehmen. Ta die Mainzer Regatta die wasserspottlichen Kämpfe in Süddeutschland eröffnet und somit daS Kräiteoerhälmis der einzelnen Wegner noch unbekannt ist, werden wohl alle Boote am Statt erscheinen.
Starkenburg und Rhrinhefftn.
«. Offenbach, .>. Juni. Der Kreistag genehmigte die Errichtung eines, Kreisgruppen Wasserwerkes und bewilligte 45 000 Ml für die Projektierungsarbeiten Das Gruppenwerk erfordert einen Kostenaufwand von zwe- -Nillivnen Mark und ist imstande, neben einer taßlidmt basserad<iade von 12 000 Kubikmeter an die Stadt Offen lad), den gesamten Mreid Offenbach und den nördlichen Teil des Kreises Dieburg aus die Dauer von 40 Jahren mit gutem Trtnkrvasser zu versorjpm.
Kelsterbach, .>. Juni Heute morgen soll der wegen deS Förstermordes bei Fulda steckbrieflich verfolgte und linge vergeblich gesuchte Zigeuner Ebender mü seinem Bruder gegen 11 Uhr aus einem Zuge gesprungen und tn den Wald geflüchtet sein. — In dem Zug von Mainz saßen zwei Zigeuner, die, als sie sich von einem Revisor beobachtet und erkannt glaubten, zwischen ^staunheim und Kelsterbach während der Fyahrt absprangen und in den ausge-..-hnten Münchwald hinein- liefen Maßnahmen zur Verfolgung wurden sofort getroffen. Die Gendarmerie nahm die Suche auf, auch ein Frankfurter Polizeiaufgebot wird erwartet. — Der Staats anwaltschast Darmstadt Ivar n d. Darmst. Ztg. um 12. Uhr DOit dem Vorfall noch nichts bekannt.
d Mainz, 5. Ium. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten teilte der Oberbürgermeister mit, daß die Regierung geneigt sei, die alte Schulserienordnung wieder einzusitbren, wenn die beteiligten Eltern dies wünschten. Vorläufig müsse davon abgesehen werden, da die Eltern der Schüler in ihrer Mehrheit für die neue Ferienordnung gestimmt hätten. Der Oberbürgermeister bemerkte hierzu, daß die Eltern heute wieder die alte Ferienordnung verlangt"n. — Für die Errichtung eines Sager» qebäudes im Zoll- und Binnenhafen im Anschluß an das Leinlager wurden 147 700 Mk. bewilligt — Die Eisenbahn Verwaltung hat den Antrag gestellt, die Albanstraße, m der sich nur EisenbahnbeamtenNDohnungen befinden, für den Fuhrverkehr zu schli"tzen Tie Stadtverordneten lehnten diesen Antrag einstimmig ab, sie wollen aber die Straße, die im Prtvatbefttz der Eisenbalm ist, auf die Stadt übernehmen und die Unterhallungstosten tragen. — Die Abrechnung über die Kosten des Th ea t e r u mdau es ergab eine ff redit Überschreitung von 125 536 Mk, darin sind Anschaffungen für das Theater und Neueinrichtungen auf ber Bühne in Höhe von 66 000 und 17 000 Mk. für Entschädigung enthalten. Nach längerer Aussprache wurde der Kredit bewilligt
! Mainz, 4. Juni. Tie Einwohnerza hl von Mainz tvird in absehbarer Zeit um mehr denn 10 000 Kopse
t ti f tf du ff ab rt.
Die Luftpost am Rhein und Main (Eröffnung 9. ^nni 1912).
Mit Eröffnung der Postkartenwoche der Großherzogin i9. Juni) wird mit Unterstützung der Reichspost, der Zep- pelin-Luftschiffahrts-Akriengesellschaft und einiger Flugzeuge eine regelmäßige Luftpost eingerichtet. Postkarten, die die Luftpostmarke tragen, werden einen Teil des Post- weges durch die Lust und alsdann auf die übliche Weise (Reichspost) an ieben Ort deS Weltpostverkehrs befördert. Tie "Post wird die mit der Luftpostmarke (10 Pfg.) ver- sehenen, wie üblich frankierten Postkarten mit dem Reichs- Poststempel „Flugpost am Rhein, Darmstadt (Datum i; Flugpost am Rhein und Main, Mainz usw. (und ebenso für Offenbach, Worms und Frankfurt usw)" abstempeln, zur Beförderung dem Luftschiff übergeben und alsdann, wie oben bemerkt, weiter befördern.
Damit wird zum ersten Male in Deutschland mit Unterstützung der Reicl)spost eine regelmäßige, nicht nur auf einen Tag beschränkte Luftbesörderung von Postsachen eingerichtet. Das Poslluftschiff „Schwaden" wird zum ersten Male am Mittwoch, den 12. Juni, nachmittags, und später, am Samstag, den 15., ober Sonntag, den 16. Juni, die Städte auf dem Postwege ab fahren, wobei alles getan werden soll, um dem Publikum die Teilnahme zu erleichtern. An den Landungs-(Postaufnahme-) Plätzen werden fliegenbc „Luftpostämter" errichtet, die die offiziellen Postkarten (10 Pfg.) und die Luftpostmarken (10 Pfg.), sowie Postwertzeichen der Reichspost verkaufen. Außerdem werden dort außer den Reiä-spostb rief kästen noch bewegliche Briefkästen aufgestellt, die kurz vor Abgattg von Postluftschiffen sämtlich geleert werden. Auch die in der Stadt in die Briefkästen der Reichspost eingeworfenen Karten mit Luftpostmarken werden noch vor Mgang des Postluftschiffes abgehvlt. Der Verkauf ber Lufttwsttvert- zeichen wird in den Städten durch sogen. „Luftpoftämter" und die als solche bezeichneten Verkaufsstellen Ma- kat-Berkaufsstellen und großes Ergänzungsplakat ,Luft- postmarken") bewerkstelligt; auf dem Lande durch die Aus- >'chüsse der Postkartenwoche der Großherzogin.
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kirchlichen Orzv Arbeiter Will' Born aus Kappel bei Marburg Born •he Aussprache fdjlo: kam am Dienstag abend gegen 7 Uhr zu dem Radsahrhänd usfcdufi um ßmflu (er Ricker in der Tornstraße. um fein Rad zu ver
;n d-n natu kaufen Ter Fahrradhändlei schickte seinen Nachbar, «»km, 9V Bäckermeister Müller, unauffällig nach der Kriminal :i9e £ g)uJ : rolizei Kriminalassistcnt Heiser und Kiiminalschutzmanil amr Heuler- ..owalick begaben sich zu dem Fahrradhändler und nahmen
** Tie Gießener Feldversuche. Soeben erschien ber . ________________________
.rubrer durch die Gießener Feldversuche des Demgegenüber wirb aus D a sh i n g t o n gerneldtt: Ms. Gomvcrs land wirt scb. Ilniver i'itä tsinsiit uts Gießen", ber erklärt, die Aussage Franllins in der Verhandlung in Los- tiv Wunsch bei dem Jnslirut kostenlos bezogen werden kann. Angelos ale- Lüge. Er fenne Tarrow nicht, habe nie etwas mit
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