Ausgabe 
5.10.1912 Erstes Blatt
 
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Wochen^ tragen' 1

Zuschneider und Direc-

Schnerderklekd

das sonst der Fall Ware. Tie ungemein! leichten, kurz geschorenen Zibelines oder Velours sind wegen ihrer Kostspieligkeit und Schwierigkeit in der Fabrikation man­ches Mal überhaupt nicht anzuschaffen, in Zeiten, wo große Nachfrage herrscht, und die Webstühle für die nächste Saison schon wieder frei werden sollen.

Unser Personal ist angewiesen, den sucherinnen unser Lager auf das Bereit­willigste zu zeigen, zur Orientierung dessen, was wir jeweils zur Saison anzu- bieten haben, in un­seren verschiedenen Abteilungen vorzu­führen und über die Verwendbarkeit und Dauerhaftigkeit des in Frage stehen­den (Gegenstandes Auskunft zu geben. Wir lassen es hierzu

nicht an Belehrungen und Vorschriften fehlen für unser Verkaufspersonal, damit jede Dame bei ihrem Einkauf so weit wie möglich und gewünscht, sachgemäß beraten.werden kann.

Die etwa notwendig werdenden Abände­rungen lassen wir durch sachkundige, geübte Hände auSführen, damit die Anforderungen, welche mit Recht an ein Kleidungsstück gestellt werden müssen, sei es b i l l i g o d e r t e u e r, einfach oder pompös, in denkbar bester Weise befriedigt werden können. Dazu unterstützt uns ein großes, gut geschultes Atelier-Perso-

--------- in einfach vornehmer Ausarbeitung.

rxantaslestoffe, braun me­liert od.schmale Streifen, grau 2C. . . Mk. 52 Ebeviotgewebe in melierten tfarbcn, vorherrschend sportfarbig . Mk. 65

Kammgarn, blau u.schwarz Mk. 72.

Eheviot - Kammgarn, blau und schwarz. Mk. 7».

Curl, rauheS Cheviotgc- webe, blau, braun, taupe, schwarz . . Mk. 72

Ratinö, weiche flauschige Oualität, braun- oder blaugrundig m. schmalen Streifen . . Mk. 85 Vdgener & Schlöte!

Goethes traße 9,1L

nal ganz wesentlich, tricen, welche lang­jährige, bewährte Erfahrung zur Der- * fügung stellen, er­möglichen eine exakte richtige Abände­rung, damit der gute Sitz der von uns gelieferten Klei­dungsstücke gewähr- -leistet werden kann.

Sollte sich trotz­dem beim Tragen eines »Kleidungs­stückes noch irgend ein Mangel am Sitz ergeben, so bitten wir, uns Ge­legenheit zu geben, diesen beseitigen zu können.

Es erfordert eine leichte Mühe, aus unseren Vorräten das für einen ge­wollten Zweck die­nende Kleidungs­stück auszuwählen, und sehen wir es gerne, wenn sich die Damen durch zwanglose Besichti- gung über die Moderichtung und dem von uns Ge­botenen orientieren.

Dabei bieten wir die Gewähr der Bequemlichkeit, da unsere großen Rau­me eine leichte Uebersicht über die verschiedenen Arti- kel gewähren.

Außerdem stehen 27 Anproberäume zur Verfügung.

Jackenkleider

wagener & Schlöte!

Frankfurt a. M. Goethestra^e 9 u. n. Frankfurt a.M

Alles wohlberechnet vom guten Geschmack, ist eine ungemein große Anzahl Neuheiten in Jackenkleidern erschienen.

Noch vielseitiger wie je zuvor ist die um­fassende Verwendbarkeit dafür von den Damen in Anspruch genommen, und dem­entsprechend ist in Formen und Stoffen das Angebot gewachsen.

Don internationalen Vorbildern nicht un­abhängig, haben wir Jackenkleider, Mäntel, Kostüme, Blusen, Kostümröcke usw. jeden Artikel für sich zu einem Gesamtbilde der Mode zu gruppieren versucht: jedes in seiner umfangreichen Gestaltung für die Damen­welt interessant zu machen.

Unaufdringlich bei aller Originalität. Denn die Schneiderkleider verlangen, sofern sie als echt und chic angesprochen werden sollen, in der Hauptsache die einfache Natürlichkeit. Dabei wird stets die Zweck­mäßigkeit gewahrt und die Schönheit der Form verlangt nicht nur nach teurer Ware.

Jede Neuheit steht in irgend einer Be» ziehung zu dem Wollen und Willen der Damen, und die Damen als Käuferinnen geben einzig und allein den Ausschlag, ob die vielen Versuche mißglücken oder einige derselben für die allgemein durchgreifende Mode angenommen werden.

ineinandergrcifend

8«

Tie wirklichen Erstmodelle derModekünst- ler usw. wirken anregend und fördernd auf alle beteiligten Kreise, können sich in ihrer ursprüng­lichen Eigenart aber weniger als mit Einzel­heiten derselben durchsetzen für den großen Be­

darf. Das Ausland, hauptsächlich Frank­reich und Amerika England kommt weniger für die Mo­delle, als durch die Eigenart seiner Ge­webe für Jackenklei­der und Mäntel in Betracht arbeitet die Modelle meist in einer Preislage für den Luxus.

Freilich können iort, wo unter rück­sichtsloser Heranzie­hung des kostbarsten Materials in der Hauptsache nur die künstlerischen Mode,- schöpfungen entstehen, die erdachten Vor- lagen erscheinen, aus welchen sich dann bie eine oder andere Richtung im Schnitt, Anordnung oder Der- wendung des Ma­terials entwickelt, eben durch die Dame als Käuferin.

Es bedarf also bei der großen An- zahl der vorhandenen Vorlagen nur einer geschickten Uebertra- gung, damit diejeni­gen Formen ent- stehen, welche in ihrer Art und namentlich in ihrer Preislage mehr oder weniger annehmbar sind.

Für die Erforder­nisse der deutschen Mode suchen wir die besten Anhaltspunkte zu gewinnen, kaufen eine Menge Modelle in namhaften Mo­dellbau fern und su- chen unsere weitver­zweigten Beziehungen

verwerten, um reiz­volle Zusammenstellungen der einzelnen Sor-

timente zu erzielen in der bunten Mannig- faltigkeit der Mode. Wir können und wollen uns nicht auf einen Stil der Formen fest­legen, wohl aber auf Oualitätsware, auf Marken.

linter gleichzeitiger Zusammenwirkung her Fabrikation und der auf Grund unserer Erfahrungen sich ergebenden Bedürfniste, suchen wir die Qualität mit der Schönheit bei unseren Sortimenten zu verbinden, um

Gürtalsorm für jg. Damen. Die meist zweireihig hier­für gemachten Zacken baden >n den verschiedenen Stoss- arten und Preislagen auch abweichende (Mürtelnnrni- turen. nantasiegcwcbe in Mittcsheucn und dunklen Tonen sind vorrätig an Mk. 45.- 48.- 62.- 68.- Mau und schwara Kamm­garn und Cbeviotkamm- garngewebe au

Mk. 75.- 78. Vdgencr & Schlöte!

Goethes traße 9,11.

das Weitgehendste im jeweiligen Geschmack zu erreichen.

Die Vielseitigkeit in der Gesamtheit bringt uns dazu, jedes einzelne Genre besonders auszuarbeiten, um möglichst eine Voll- koulwenheit darin zu erreichen. Daher sind wir mit größter Beharrlichkeit bestrebt, die ausgeprägt kleidsamen und vorteilhaften Kleidungsstücke anzubieten, abgestuft für den - täglichen Gebrauch bis zu den Lurusaus- fiihrungen.

Wiederum haben wir dos größte Gewicht auf gute und elegante Gebrauchsware gelegt und können deshalb in Jackenkleidern in den Preislagen von Mk. 60 bis 135. eine Auswahl zeigen, welche, in hervorragender Weise ausgearbeitet, wohl die höchste Leistungs- sähigkeit repräsentieren dürfte. Formen, welche die Zweckmäßigkeit wahren und durch Zusammenziehung der verschiedenen ein­fachsten und schönsten Schnitte ein Bild der vor­aussichtlich gangbarsten und vornehmsten Jackenkleider zeigen.

Wir können bei der Vor- läge dieser Sortimente un­seren Käuferinnen eine vor- teilbaftere Anschaffung ge­währleisten, als wir eS mit einer Maßanfertigung er möglichen könnten. Der individuelle Geschmack finde! durch den Vergleich der vorliegenden Formen, Far­ben und Preislagen gewiß seine Befriedigung beim Einkauf, da eS für uns von großer Bedeutung ist, auf jede einzelne Dame mit ihren speziellen Wünschen und Bedürfnissen Riicksicht zu nehmen.

Wir halten ferner den Grundsatz fest, nicht den Masseneinkauf zu pflegen, sondern durch besondere An- fertigungen in den her- vorragendsten Konfektions­häusern und Ateliers den größtmöglichsten Einfluß auf Formen, Güte der Stoffe, Wahl der Farben und der zu verwendenden Futter­stoffe usw. usw. auSzuiiben.

In den Schnitten lasten wir die zurzeit besten und

beliebtesten Formen in richtig ausprobierten Größen unseren Sortimenten zugrunde legen.

Im Anschluß an mehrere große bewährte Ateliers haben wir seit langem die Möglich­keit geschaffen, daß unsere Modelle, oder nach unseren Modellen, für unseren Platz ausschließlich hergestellt werden. Hierfür verwenden nrir die modernsten und teuersten Stoff-Oualitäten, in sauberer Schneider­arbeit verarbeitet. Diese Genres bilden das Exakteste, was auf dem Gebiet an Aus­arbeitung zu leisten ist und sind, falls eine Extraanfertigung gewünscht oder notwendig ist, in gleichen Stoffarten und Garnie­rungen, ohne Preiserhöhung zu liefern.

Tie Preislage dieser Modellsachen ist von 89 Mark aufwärts.

Tie Güte der Stoffe richtet sich natürlich nach^der Preislage: die Fabrikation der Stoffe ist aber so weit fortgeschrit- ten, daß Jackenkleider in der billigen Preislage von ca. 30. Mark an den an sie ge­stellten Anforderungen Stand halten. Darauf legen wir bei der Verarbeitung den größten Wert, daß die Halt­barkeit und Zuverlässigkeit der Gewebe nichts zu toün- schen übrig lassen darf. Frei­lich ist eS dabei unvermeid­lich, daß unS die Mode Stoffe und Farben vor­schreibt und in die Hände spielt, welche für unS un- kontrollierbar sind, aber viele Stoffarten und Gewebe sind langjährig von uns er­probt und erscheinen, der Mode entsprechend, in neuen Bindungen und Webarten immer wieder.

Um außerdem noch ganz besondere Stoffe in Jacken- kleidern zur Verfügung zu haben, lassen wir eine ganze Menge schöner Stosse eigens für uns anfertigen oder lie­fern. Wir werden bei die­sen Anfertigungen von feiten der Fabrikanten geschützt, so daß manche dieser Webarten sonstwie überhaupt nicht vor- bfnden sind. Wir können dodurch viel länger die besten Stoffe verwenden, wie

Aackenllcid in mob. (Süriclform. Melierte od.schmalgestreiftcStoffe

Mk. 89.-

VdgenerÄ Schlöte!

Goethes tr^fie 9.1L

Wir haben jetzt ein grosses Lager in VLäntdn

jeder Art Neueste Schnitte, praktische solide Stoffe unJ- kleidsame Formen.

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