Die Abreise.
Ter österreichische Minister des Aeußern Gras Berchi«! KLa®j£?.tofl ,abcnb «ach Buchlau abgereist, wo er beka.^t oen merchsranzler v. Bethmann Hollweg cnuuängen wirb.
Der Kaifcr in Bern.
. _ Sigrid), 6. Sept. Nach einem cinstündigen Besuch bss Landesmuseums in Zürich hat der Kaiser um 11..,/ Uhr bic Fahrt nach Bern angetretcn. Vom Landes- museum ging der Kaiser unter den jubelnden Rufen einer zahlreichen Volksmenge -uFußnachdem Bahnhöfe Der Kaiser dankte dem Stadtpräsidenteu wiederholt für btc herzliche Aufnahme burd) die Züricher Bevölkerung und überwies 5000 Franken für die Züricher Armen. Vor der Abfahrt drückte der Kaiser dem Major Wille seine große Anerkennung für das Bataillon Nr. 6 aus.
, Dern, 0, Sept. Um 2.30 Uhr fuhr der kaiserliche Zug, begrüßt von 22 Kanonenschüsse, in den Bahnhof Bern ein wo der Bundespräsident Forrer, die übrigen Bundes rüte, sowie die Präsidenten des Nationalrates, des Stände- rateS, der Kanzler der Eidgenossenschaft und der Gesandte v Bulow den Kaiser empfingen. Der Kaiser trug die Uniform der Gardeschützeu Die Gemahlin des Gesandten überreichte ihm em Ros en bu kett. Der Kaiser schritt die Ehrenkompanie ab und fuhr mit dem Bundespräsidenten und dem Gefolge nach dem B u n d c s p a l a i s, wo ein offizieller Empfang durch den Bundesrat stattfand. Aus der Fahrt war der Kaiser sowie der Bundes- prapdent Gegenstand begeisterter Kun Hebungen. Ter Kaiser war durch den l>crzlichen Empfang sichtlich erfreut.
Nach kurzer Unterhaltung im Audienzsaal, wo die ^ndesrat geschenkte monumentale t an duhr aufgestellt ist, besichtigte der Kaiser den Na ty£n h^rrInr n n ( unb bewunderte VOM Balkon .X“8fid)t, die leider bei wolkigem Himmel biT1© t'oTt tr®6 ^lgte eine Fahrt burd)
Die Ctnbt, iw brr Kaiser von einer unacbeuren Volk begrüßt wurde. Unter Glockengeläut fmrd die Auffahrt am Münster statt Am Portal
Ausland.
®^oeutschcr Konsul in Mexiko verschölle-! , /'S® "Ver!- Tageblatt" meldet aus New Bort: Ter d
R?rMA?m,n JL» ®!.cbcr in Ciutad Iuarez lMexikoi, bet i »^r ntersuchung wegen deS Todes v5Y. ee nad? Aontezama reifte, ist dort nicht v> SZ-Um J C-n x. z-fr deutsche Botschafter in Mexiko hat ü* Dcrgcbltcf) nach einer Spur des Verschollenen gesucht.
In einer Eingabe der sozialdemokratifr^ £-rjV^10^ br_ed Gn den ReichSkanzr l
tvirb btc Ernbenifung des Reichstages und die nntxri- üdK evgreihinfl von Maßregeln begehrt, um die herrscht' Fleischteuerung zu mildern.
Die schweb
HrÄci3JTb bai S!rid> «tWnSZX • unb mgeaewet bcr KerftfMenbrit ihn »
jchrchtlichcn Entwicklung nicht nur durch Austausch ihrer Vrodi-^
I nrnbcrn auch d urch i h r geistiges Leben und Schafh, K»£bC ™
lür den herzlichen Empfang, den Sie mir bereiteten, für die freut« Iirf.'c Gesinnung und das Vertrauen, das Sie mir seit ^nhrw : entgegcnbringen. Ich trinke aus Ihr Wohl, Herr flräHh V i auf das Wohl des schweizerischen Bundesrates, mchdas Aoh?^ schonen Schweizer Landes und des trefflichen Schweizer Volkes
... Tie Antwort des Kaisers
aus bic Ansprache des Bundespräsidenten lautete:
, ®e« Bundespräsident! Ich danke Ihnen bestens fflr hi<-
an Ä^erid^/'bJb^ schweizerischen Bundesrat
rcn<ÄS'ur’J leit langem viel Gutes hörte Ich
getragen wird von der Liebe des ganzen Sü,weizer"Bolke»^ sji’Sj dem Eindruck dieser Manöverlage und nach dem tcrUic i'C mirrr der mir in der Ostschweiz und auch in Bern tutcil unitbr in 4 mir ein Bedürfnis, hier in der Bundesstab: meinen a'imJn-n-w xanr der schweizerischen Regirung auszufpreäev Wir e« .vreude für mich war, in der schönen Stadl Zürich mich animbnhri 10 gereicht es mir zu lebhafter Befriedigung, wenigsten» «m « stunden in der chnoürbigcn Stadt Bern zu weilen, die jm "k! geucht der Bergriefen Iunafrau, Mönch und Eiger ihr ftri ! Vmibt erhebt. Auf das tiefste bedauere ich, d a ß i ch es in i r a d ärztlichen R a l versagen muß, den F i r n e n bc$ »r? ncr Oberlandes und den lieblichen Gestaden di Vierwaldstättersees den geplanten Besuch a b 1 > I statten. x\d) hatte mich besonders darauf gefreut, diese Pcrlc >'1 schweizer Landschaft wiederzusehen, die ich vor nahezu »won^ Jahren in urahlender Frubjahrssonne erblickte.
, Herr Präsident? Meine Herren Bundesräte! Rach -v Willen der Vonekmng hat sich inmitten der vier benachbe^I (Großmächte die id •. eumfthe Eidgenossenschaft als wodlaeordnn- I allen friedlichen Bestrebungen zugewandter, auf feine UnablxhirJ fnt stolzer neutraler Bundesstaat entwickelt. Mit ciniiqarh« ^"k.urscl'.onlteit ausgestaltel, auf militärischen, wissenslixMi,^ künstlerischen, industriellen, technisckieil und wirtschoitliche,! cC Bieten fleißig vorwärts strebend, hat der inmitten Euroogv c aclcgene schweizerische Staat allgemeine Achlu--I u n d Anerkennung sich erworben, ein großer Tni L I °^^ont schon Geistes und Gemüts I , ... ......,luu,uulll Vll Hltnc, .... । f?stder Austausch ideeller wie materieller flutr I
Hurra auf ben Seufer ausgebracht hatten, führten Lg?c'ch der Zar ebenf, |
Die schwedischen Journalisten besuchten r: Freitag vormittag die Sammlungen, Museen und 5elxr Würdigkeiten Dresdens und folgten mittags einer ladung der Tageszeitunaen zum Festessen im Palasthä. wo ihnen der Bescher der „Dresdener Nachridttew', C- beim er Hof rat Rerchardt nach einer kurzen Ansprache n Angebinde überreichen liest. In Automobilen fufreii schweben und die Mitglieder des Ortsausschusses M r^?eJ r^ZL' f^^dom Bürgermeister namens der 2ttt beflrüftt wurden. Nach Besichtigung der Albrechtsburg h| Domes uiid der königlichen Porzellanmanufaktur crnl JMdjctif in Meißener Porzellan. Darauf rpvij Die -^lckf^hrt nach Dresden angetreten. 2lbends fo.xt die Schweden einer Einladung des Oberbürgermeisters
dcutler und des Bürgermeisters Ct| Kreßschmar zum Diner in den Festsaal des Rath^iW n, ,XCT 7^u^fr^c Monistenbund ist in MagdM ’ zu seiner bis zum 10. ds. Mts. dauernden 6. Xüt|B zujammengetreten, lieber 300 Monisten nehmen bc:i| ommeu^o ^Mxct^c ^ann aud Gesundheitsrücksichten $1 I
lt2ir^e' hat das Konsistorium angenommen, daß dem lchuldhatten Verhalten des AngeNagten nicht unedle Motive zugrunde gelegen hätten. Endlich ist als -besonders bedeutungsvoll PSa/t' bem Anäeschuldigten in seiner amtlichen Wirksam 1 k ^"krInnung und Lob zuteil geworden sei und es ihm an Liebe und Acküung in der Gemeinde nicht sehle. Alle diese Momenta haben indessen die Vorinstanz immerhin nur dazu geführt, daß gegen den Angeschuldigten in der nach dem Gesetze mildesten Form der Strawersetzung die Entsernung aus dem Kirchenamte ausge fprochen, bc 'Verhängung einer bloßen Ordnungsstrafe aber an- acuchts der Schwere der Verfehlungen als ungenügende Sühne ange,ehen worden ist.
.^^Berusungsrechtsertigung wird hiergegen geltend gemacht die Begründung der Entscheidung enthalte insofern einen Atverfpruch, als der Angeschuldigte, wenn er aus nicht unedlen Motiven gehandelt habe, sich der Achtung und deS Vertrauens nicht unwürdig gezeigt, nicht einen sittlichen Mangel bekundet haben könne: das Anerkenntnis nicht unedler Motive hätte solgerichtig zur Freisprechung führen müssen. Kann dies als zntrefsend nicht anerkannt werden, weil das Handeln aus nicht unedlen Motiven für «7^?I^onbeamten nicht einen Freibrief dafür bilden darf, die .-inajicht auf die ihm aus dem Amte erwachsenden Pflichten nur,er "E. ru lasten so erscheint doch ein weiteres Eingehen hierauf nicht erforderlich, weil d:-. Borinitanz in diesem Punkte nicht beigetreten werden kann. Wenn sie davon ausgeht, daß die iterariiche und pitblizistische Tätigkeit deS Angeschuldigten lediglich unter dem Gesichtspunkte außeramtlichen Verhaltens zu beurteden fei, und das; es ihm babei überall nur um die Sache, um Die Neuerung der kirchlichen Zustände in feinem Sinne zu tun gemefen fei, fo wird diese Beurteilung dem Umstande nicht ge recht, daß der Angeschuldigte durch seine Angriffe gegen die Landeskirche, ihre Behörden und Einrichtungen gerade bic bc I sondern Pflichten, welche sein Beruf als landeskirchlicher WeiftJ hräer ihm arsterlcgt, schwer verletzt hat. Tas Amt eines Geist lichen der Landeskirche bringt den Inhaber in ein Verhältnis nicht nur zu feiner Gemeinde, sondern ebenso zu dem Gesamt orgamsmus der verfaßten Landeskirche. Daraus ergibt sich für ibn ein doppelter Pfllchtenkreis. Schaltet er einen dieser Pflichten- frafe in sttnem Verhalten aus, so macht er sich unwürdig der!
des Amehcns und Vertrauens, die fein Amt erfordert. Dies hat der Angeschuldigte getan.
au4> di- bem 8rnOcfd,ufbigtcn günfügen Feststellungen der Vonnstanz über seine Tätigkeit und Stellung un Pfarramte und in feiner G.mieindc surüdtretcu Es mag daher dahingestellt bleiben, ob diese Feststellung auf obiektiv linanfechtbarer Grundlage benibt. Abgesehen von wann für den Angeschuldigten eintrrtenben Eingaben ber kirchlichen Vertretung der Ncinoldi-Gemeinde zu Dortmund und einer großen 'Aurahl von Gcmcindegliedern beruht diese Feststellung wesentlich auf der von bem Konsistorium veranlaßten, im Lause ber Vor unterlutfmng erfolgten Vernehmung ber Amtsbrüber deS Angc- fchiildigten. Deingegenübcr fehlt es aber auch nicht an ab wei ch e « ben.11 rteflcn über feine amtliche Tätigkeit, wie dies auch in den ihm von dem Konsiswrinm zu Münster erteilten Mahnungen, Mißbilligungen und Vei-weifcn zum Ausdruck tommt Von den drei Strafen, welche das kirchliche Disziplinargesctz als Entfernung aus dein .üirchenamt anerfennt: Strafversetzung, Amtsenthebung, Dlenftentlaffiing, steht bic von der Borinstanz ausgesprochene Strafe ber Versetzung mit den eigenen Ausst'ih rungen der Entscheidungen nicht im Einklang, weil sie den Ange schuldigten gerade dem Gebiete feiner Tätigkeit entziehen würde, für d'.e, Vorentscheidung ihm noch Anerkennung zollt. Der & ioürbc auch gegen die Amtsenthebung sprechen.
-M^rsebung mid Amtsenthebung setzen Überdies, wie der Evan- gölische Ober-.Kirchenrat wiederholt in Difziplmarcntscheidungen
voraus, daß eine Ver-wendung des Ange schiildigteii in einem andern geistlichen Amte der Landeskirche! noch angängig und mit den Interessen der Landeskirche vereinbar ijt. Diese Voranssctziing ist im vorliegenden Falle nicht als gegeben zu erachten. Sowohl nach den wiederholten Prokla ^atw'ien des unentmegten Kampfes gegen die Lanbeskirdfc wie auch im Hinblick auf den während ber Untersuchung zutage getretenen Mangel an (Sinfirfjt in der Verlverflichkeit seiner Kampfes mittel und bei der mehrfach hervorgetretenen U n w a h r h a f t i g - reit seiner Polemik muß Dem Angeschuldigten das Ver trauen verjagt werden, daß er hinfort seine grundsätzliche Stellung zur verfaßten Landeskirche ändern bezw. in einwandfreier Weise seinen Standpunkt zur Geltung bringen werde. Wer systematisch und in der Art, wie er, ber verfaßten Landeskirche die Existenz-' bcrcchtignng überhaupt abspricht, sie in ihren Behörden und Ein gen bekämpft und verächtlich macht, entzieht sich selbst die Möglichkeit einer fernem Wirksamkeit als Geistlicher und wiener dieser Kirche, und es kann der Landeskirche nicht zuge- mutet werden, einen solchen Mann im geistlichen Stande zu belassen und ihm damit die Möglichkeit deS Wiedereintritts in lanvcskirchliches Pfarramt zu gewähren. Auch unter diesem Gesichtspunkt erscheint daher die Strafe der D i e n st e n t l a s- s u n g begründet. Die Entscheidung über die Erstattung der baren Auslagen des Verfahrens rechtfertigt sich ans $ 38 des Kirchenaesetzes vom 16. Juli 1886. Urkundlich usw. Evangelischer Obcr-Klichenrat. gez. VoigtS.
An ber Sitzuny des Ober-Kirchenrats vom 5. Juli, in m- r <Ln 3 1. 6e f ä (ft iüurbe, haben teilqenommen: Der
Präsident Wirkliche CWime Nat I). Voigts, der Vizepräsi- deiit Oberhvfpredi^er I). Dryander, die Mrklichen Geheime,, Obe-rvonsisborialväte b Möller und D. Koch der evangelische Feldpropst der Armee D. Wölfinq, der SBirF« W Geheime Oberlonsistorialrat Hagemann, die Geheimen Obersonsistorialräte Lie. theol. Webers, Prof. D. Dr. Kaftan Dr Kapler, und die 6>eheimen Konsistorialräte Propst Professor I). Dr. Kawerau und Dr. Duske.
erfolgte die Begrüßung durch die Kirchenbehörden. Näh- rend die Orgel spielte, begab sich der Kaiser ins Innere, wo ihm die Herren des Komitees für das Reformation s den km al in Genf vorgestellt wurden. In der Kapelle smd drei große Reproduktionen des projektierten Resormationsdenkmals in Genf aufgestellt, wofür der Kaiser bekanntlich 10000 Mark gespendet bat. An dem projektierten Denkmal befindet sich die ©tatue des Gro ßen Kurfürsten mit, dem Bilde des Empfangs der Hugenotten durch diesen und mit der Inschrift des Auszuges ml?0™ Potsdamer Briefe. Auf dem Tische nebenan und Photographien Wilhelms v. Lranien, des Ad- mirals v. Eoligny und andere Vorfahren des Kaisers aufgestellt. Ter Kaiser unterhielt fid) längere Zeit mit ben Herren aus Genf und teilte ihnen mit, er werde die Höften für die Statue des Großen Kurfürsten aus seinen Mitteln befreiten. Nach einem Aufenthalt von einer halben etunbe verließen der Kaiser und der Bundesrat das Jtunfter unter Orgelklängen Vorn Münster ging die Fahrt ■,um Barengraben, wo ber Kaiser sich an das Ge lanber des Zwingers begab und den Bären Büschel und Ruben zuwarf. Er setzte bann die Fahrt über die Korn hausbrucke burd; die Stadt nach dem Berner Hof fort. I
& rutschen Gesandtschaft versammelten I 1 m-?n ob die Familienmitglieder des Gesandten v. Bulow, die Herren ber Gesandtschaft mit ihren Damen, deutsche Konsul v. Jenner, der bayerische Gesandte v. Bohm und die Spitzen ber deutschen Kolonie. Unter Zansarenklarigen fi.hr der Kaiser um 4.30 Uhr vor der Gejandtichaft vor. Er wurde von bem Gesandten und helfen Gemahlin empfangen. Der Kaiser ließ sich bie Ver I treter ber beutschen Kolonie vorstellen und unterhielt fid) I sU 5 frru”i>nd))te mit jedem. Hierauf niarsdperten diel deutschen Kriegervereine mit Musik und Fahnen nn Garten der Gesandtsd)aft auf. Ter Kaiser begrüßte siel ü1 'ueivm^"®ulen Morgen, Kameraden!" und Ichritt die Front ab. Viele oer alten Krieger, besonders I die mit Kriegsauszeichnungen, erfreuten sich einer beson 1 eren Anu^rache des Kaisers. Nadidern die Krieger ein I «wu*»« ,v»t ' m"
' ' - * ' - ,wischen bei Schweiz und Teutichland i|t in ber Tat ebenft»
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Als der Kaiser bic deutsche Gejandtschast verließ, setzte auch unseres Volkes geworben. Es ist daher begreiflich L ein l e 1 ch t e r R e g e n ein, weswegen ein Wagen mit v e r 1 ””h KnÄ ' <n~'u “ ”
fchlossenem Verdeck bereit stand. AlleinderKai s" zog eigenhändig unter dem Jubel des Pu b l 1 k u m s bas D a d) d e s Wagens zurück. . .Vor bem wlv
deutschen Gesaudlschaft ihr Staatsoberhaupt. Eine Taine überreichte dem Kaiser ein großes Rosenbukett, das mit cincni fck)warz-weiß roten Bande gesck-mückt war. Als der Kaiser nach dem Empfangssalon zurückkehrte, wurde er am Eingänge von z Wölf Ehren da men aus der Berner Ge ellschaft begrüßt. Die Tochter des Bundesrats Hoffmann überreichte dem Kaiser Blumen.
SÄ'- imm« enger
Öterfflr unb lnsbesonbcrc für bie überaus freunb- rSLÄ!,??unfr die Eure Majestät bei jeber sich bictenben Ge- I s^a^uheit für bic Schweiz an den Tag legen, sprcckicn wir bei k9CIt ^^ß unseren tiefgefühlten Dank aus
?Ä"&eb Ä V5 u."smie «enugtuung8 ba6 EurrMaiK' I unicrem Weh r w e f e n )o s y m pa t h i s ck) c s Interesse ent» ncflnibnngen Wir besitzen den bestimmten Vo r s a tz, u n - nii\V 19< »9 c 9£n über jedeNi Angriffe auf dieses unscr höchstes Gut zu schützen und unsere Neutralität gegenüber jedem, der sie nicht respektiert zu 7L7"m L7^di;cs lmd zweckdienliches Mittel hierzu bildet ™ _c "J 1A c . “ 11 P I d)laß fertige Armee. Uns eine solche zu sichern, ist eine unserer vornehmsten Staatsausgaben
*vTCXr-mV 11 nn ro,E unsere Kräfte einsetzen. Unsere Ge' schichte, Staatssorm und gcsclstckwftliche Organisation weisen uns darauf hm, daß wir uns hierfür des Miliz.Sv stemS be? I ^icncn- Der Licht- und Schattenseiten derselben bewußt er- rcnnen mir banfbar jebe, auch herbe Kritik an bic von kompetenter Seite an unserem Wehrwesen geübt wird' Lk V^s^rebt bestehende Mängel zu hebkn 'LiS^^izer' Voll weiß die Tatsmlre in ihrer ganzen Bedeutung zu würdigen daß der oberste Kriegsherr des Deutschen Reiches' unsere Manöver m,t seiner Anwesenheit beehrt und mit der größten Auwicrhamkclt verfolgt hat. Wir dürfen unS wohl der Hofs! nung hingeben, daß ber mehrtägige Aufenthalt Eurer Majestät
2anbc' tolE zur F-rcube unb Ehre, fo auch Ihnen jur Erholung von der gewohnten strengen Erfüllung Ihrer Herrscherpslichten gereiche. Damit verbinben wir bic Bitte un ferer Republik Fhrc Freundschaft, und Ihrem gegcnwärtigcn Vcr weilen m der Schweiz eine angenehme Erinnerung zu bewahren
^?uusche, es möge daS befreundete Nachbarreich ffrhLhiT ^r$fcPkr '^n^ KalicrS, unseres erhabenen Gastes auch MnÄ!»? Lübm und gedeihen, trmke ich aus das Wohl Eurer
SamU,c' bcr bcu,fr6m R-gicrung unb
Die Tafel im „Berner Hof" ,
zählte 85 Gedecke. Der Kaiser saß zwischen dem Bundes- ^. 1}™ 9-20 verließ der ftaifer den Berner Hof unt!
Dr. Forrer und dem Bündcs-Vizepräsideuteu m^^ulen Er großen Volksmenge. Die Stramm zw Müller. Gegen Schluß der Tafel, die über eine Stunde glanzend illuminiert. Auf dem Batmstn-
wahrte, wurden Trinkfprüche ausgebracht. Im Ar CUsL A^enkompagme, die der Kaiser unter m
bcitszimmer des Bundespräsidenten ist durch Vermittlung ?? Hohen-vllcrnmarsches abschritt. Dann octüJ bcr deutschen Gesandtschaft die Bronzebüstc des Kaiser^ I^l^bctc,sich der Kaifer durch Händedruck vom Bundesp.^l auf weißem Marmorsockel als Geschenk des Kaisers I r r e r, dem Bundesrat, der deutschen (Hefantl
ausgestellt worden. ' I lchust, den Herren der Gesandtschaft, den übrigen T<k'-|
I.. WWZW-M uns der deutsche Gesandte zu Anfang dieses I^l)rc^den BesucI- mnra^ fniT^d-e n^Ufl 2,1 Eintreffen unb b anfunbigte, nahmen wir biefc Eröfsuimg mit größter Freube bcm Bahnsteig liegen blciK I
über bic uns zuteil toerbenbe sehr hohe Ehrc- entgegen und des schweizerischen Gebietes werden 22 k I
r^anden damit den Ausdruck unserer Gewifcheit, daß das ac , nonensck)usse als Abschiedsgruß gelöst.
^Schweizer Volk m diesem Gefühl mit uns einig gehe.--- -----------—-----
Cure Majestät werden sich, seitdem Äc am letzten DienStaa in I
11 nf er er Grenzstadt Basel Schweizer Boden betraten, davon Wer- Deutsches Reich.
Feicf Geheute?6 Vcfuch Mr unser Land eine eigentliche . Der B un de s ta t wird sich nach der „Tägl.
f ch a k t k i 'm - .erfreuen uns ungetrübt-freund demnächst mit der T eu e ru n g s f r a g e beschäftigen ! I
ft a a tert 6 “J1 k wallen unseren Nachbar 'hm aus dem ganzen Reiche eine Masse von Einaaben r)l
materiellen Gütern zwischen Deutschland und der 5^0 Vplfrhimf ^eid^rc9TC^nin zur möglichftiNi Lindckung ist in em Maße bedeutend, daß wir das allttgrößte gedente.
Gki^sFortdauer und Entwicklung auf der Grundlage bcr rtT ^tC bayerische Kammer der Abgevrdnett« Iahr^MM? kK c % erstemal seit bcr Durchreise im nahm mit großer Mehrheit den Gesetzentwurf betrefr)! Sw ^nter^n?' MrbeBJBeutfcbcit Stcicbc«In”e Maudcrung der bayerischen Hei ma ts- und l I ^cn zuvÄKigm Beweis haf r9. ucN'chen Ereignis ™ tz e s e tz g e du n g an. In Bayern wird nach der B-|
flU tffrt TertC* kl. (Y1 _ . ^daß^auch dentscherseits der entschieden nähme des zur Beratung stehenden Ausführungsgebt«
""""" anstelle des bisherigen .Heimatsprinzipes durch Ansdüjl an tws Rcichsgesetz der Un terftützungswohnsttz wl geführt. ö ' ’ v |
bic Bewohner der Schweizer Gebirge tüchtige und kc-n«. K a m p i c r gewesen Als am A n S g a n g des M i 11 e I a p $ ^rr Glanz des Rittertums crblaßic, da sind . rtc < - t.J Eidgcnofien gemeicn, weldw norbilblitb wurden für die d c AuSrüüung unb Ausbildung bcr Landsknecht t i!^ e rite n deut s ch c n Fußsoldaten Tenn all! ' ,nni '* daß das eidgenössische Fußvolk auf zahlreichen Schlachtfeldern Ruhm geerntet bat unb baß bic jetzigen Eidgenossen, dieser r.i»? reichen Geschichte cingebenk, als tüchtige Soldaten in ben stamen -ihrer Borsahrcn wandeln. T a ö z u s e h e n b a t e i n solbat enherzen wohlgetan. Tie beiden Manöver baden mich erkennen lassen, baß int schweizerischen btnHwS; non allen Lenen nut außerordentlichem Eifer gearbeitet wird h ’ der sck-weizerische Soldai große Anstrengungen aus Liebe Vaterlaube niit Freubigkeit erträgt, unb baß das Schweizer -


