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5.3.1912 Erstes Blatt
 
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Gerichtssaal

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Ein Fortschritt

Yoghurt-Bereitung im Haushalt!

und Broschüre kommen zu lassen.

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Vorrichtungen bedürfte.

Skrophulösen, Drüsenkranken, Nervösen nsw. bitten

Verstärkte Tilgung und Gesamtkündigung bis 1922 ausgeschlossen.

Stückeinteeilung: 5000, 2000, 1000, 500 und 200 Mark.

zur offentlichen Zeichnung auf.

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Giessen, 5. März 1912.

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nSamr sn hier t? ausruö^ itten mit er erhri >e nach b 1$ verbr^

als Creme, Pudding, Flammerie nsw. aut den Tisch zu bringen und ihn so zu einer wirklichen Delikatesse auch für alle diejenigen zu machen, die eine unüber­windliche Abneigung gegen Milch und Milchspeisen haben.

Näheres über die aussergewöhnlich gesundheit*

Damit ist der erste grosse Schritt zu einer all- er gemeinen Verwendung dieses bei Magen- und Darm-

Darmstadt, 4. Marz, ^a.' Schwurgericht der. urteilte heute den 26jährigen Gürtler Jakob Hitzel aus Oberroden, der Ende vorigen Jahres den Schleifer Fried cich Ru ' ~

), 27. K nar hi«' au de? t1; rde da? k 1 irektsren n h'kl dr er roitbr c bet«*

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Bank für Handel und Industrie

Niederlassung Giessen

(Darmstädter Bank)

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Frau '2: bracht 6l- Mlsolo w ß des bi­tte die t: ibernomtr: ,ren.

Wenn Jie J*fch rjf

informieren wollen, verlangen/ie Korten!ore Zujendun^von Proben und I,i Herat ui;zd er

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Am DurcknchnUt ist das Stud ^cißroein (10 Hekloliler) mit 720 Mark und das Stück Rotwein mit 745 Mark bewertet worden.

Die Anvage behauptet, daß oer TLngcflantc das Wasser auS- gegossen habe, um recht viel Daren zu beschädigen. Der An- gcflaglc bleibt dabei, daß noch Rauch aus brr Stifte gekonuneu sei und er das Feuer dann erst gelöscht habe. Der Angeklagte öe- streitet entschieden, dab er den Brand angelegt habe.

Di, tveihanblung endete um 11*» Ubr nm tolgcnoem Urteil

Ter Angeklagte wird wegen versuchter Brandstillung i r c i gesprochen, wegen Jnbrandfetzung versichencr (> genstände unter Zubilligung mildernder Umuande, zu neun Monaten Gefängnis verurteilt, unter Abrechnung von 2 Monaten llnin- fuchungshqft.

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W'ir haben in Gemeinschaft mit anderen Banken obige Anleihe übernommen und legen eie am Montag, den 11. März 1912 zum Kurse von 99,601°

3 Ruvv nach vorhergcgangcnem Streit in Cbcrrobcn schossen hatte, wegen Totschlags zu neun Jahren hickftftnns nnb W rtn^rrTi Ehrverlust.

Nom. Mk. 6,150,000 4°/0 mündelsichere

Anleihe der Stadt Wiesbaden

(RcriditbfaaL

rof wolff MetterNich wegen Zalschsplelr vor Gericht.

_ Sd. Berlin, 4 März.

Ter grohe Spielerprozeß gegen den Grasen Gicsbcrts Welfs- Melternim und den Rumänen Bujes wurde heute unter starkem Andrang des Publikums fortgesetzt. Zunächst wurde noch einmal Fräulein v. Räder als Zeugin ausgerusen und während ihrer Vernehmung die Oe sentlichkeit ausgeschlossen Rach Wiederher« stellung der Oessentlichkeit wurde die HeiratSangelegendeik der Zeugin mit Bujes besprochen Dabei kommt auch zur Sprache, daK. Bujes von Leutnant Riemela für 5000 Mk einen Schuld­schein über eine Spielschuld des Frl. v Röder in Höhe von 8400 Mk. erworben halte. Damit ist die Zeugenvernehmung über die Fälle, die dem Angeklagten BujeS zur Last gelegt werden, beendet.

Unter allgemeiner Spannung wird sodann Graf Wolff- Metternich vernommen Gr schildert zunächst sein Borleben und erzählt, daß er mit 18 Jahren einen Selbstmordversuch verübt habe, weil ibn sein Vater st r schlecht behandelt habe Er habe immer als Prügeljunge gegolten. Währenddem er­eignet sich

ein Zwischenfall.

Ter Verteidiger Dr. Derthauer erklärte, eS sei ihm mitgeteilt worden, daß die ZugangStüren zum Sitzungssaal für das Publi­kum geschlossen seien und daß nicht mehr als 40 Personen herein­gelassen würden, trotzdem in dem Zuschauerraum für viel mehr Personen Platz sei. Die Oessentlichkeit sei dadurch besclwänkt und er beantrage, den Teil der Verhandlungen, der während dieser Einschränkung der Oessentlichkeit vor sich ging, zu wieder­holen. Der Vorsitzende läßt nunmehr den verantwortlichen Be­amten kommen. Dieser erklärt, daß allerdings von der zuständigen Stelle bestimmt worden sei, daß nur 40 Personen zugelassen werden. Man wollte einige Plätze freilassen für Herrschaften, die vielleicht noch kommen und wollte einer Ueberfüllung vorbeugen. Bors.: ES ist völlig unzulässig, eine beschränkte Zuhörerzahl fest- zusetzen. Sie (zum Beamten) haben hier nichts anzuordnen. Tie Anordnungen in diesem Saal treffe ich. Es wird nunmehr die Vernehmung der Zeugin Röder nochmals kurz wiederholt.

fördernde Wirkung des Yoghurt und seine Bedeutung

Ist I1IISCFD unausgesetzten Bemühungen hyj zahlreichen Magen-, Darrn- nnd Stoffwechsel- !gelungen, für die Bereitung von Yoghurt im erkrankungen, besonders bei der chronischen Stuhl-

Cetftc 2liidiricbtcii.

bs. Darmstadt, 5. März. Präsident Köhler er­öffnet die Sitzung um 10* < Uhr und teilt mit, daß ein An­trag des Äbg. Hauck vorlicac, wonach nicht die Obcr- föriterfteHc in Groß-Umstadt, sondern in Lengfeld auf den Inhaber bewilligt werden solle Abft Münch wendet sich dagegen, bau man wie cd mitunter durch die Zei tungen mitgeteilt würde Wimpfen austauschen wolle Darnach spricht Abg. Brentano.

Paris, 5. März. In Prc^zcmavillc bei Amiens ist eine Schlossereifabrik vollständig nie berg c b r a n n t. 1500 Arbeiter sind beschäftigungslos. Der Schaden beträgt über eine Million Franken

London, 5. Mär^. In den ärmeren Stadtteilen Londons beginnen die Lebensmittel preise z u stei­gen. Ter Bahnverkehr wird immer mehr eingeschränkt.

London, ö. März. DieTimes" meldet au- Peking, 4. März: In Peking ist alles ruhig und Juanschikai hofft, Derr der Laar zu blewen. Die Gesandtsä>aflüwachen wurden gestern um 600 Mann (Russen, Engländer, irraiuofen und Ja paner) verstärkt und für heute werden noch 1000 Mann Japaner erwartet. In der Provinz herrscht Anarchie. In Pekinr stehen noch 18000 Mann Truppen der MandschuS und 50c Mann RegierungStruppen.

London, 5. März. Bei den gestrigen Unruhen der Frauenrechtlerinnen wurden 200 Suffragette? verhaftet. Zum erstenmal begann das Publikum gegen die Frauenrechtlerinnen Partei zu ergreifen.

wir iu unserer ausführlichen SchriftDie Kur der Zukunft nachlesen zu wollen. Wir senden diese Schrift kostenlos und franko an jeden Interessenten und fügen gegen Einsendung von Mk. 0.20 in Brief marken eine Probe unseres Yoghurt-FermentesMaja- rnin" sowie eine Anzahl Kochrezepte bei, damit di# Hausfrau sich von der Güte des Gebotenen überzeugen kann, ohne sich dadurch Kosten zu machen.

Die Anwendung von Yoghurt, in gegebenen Fällen, hat Erfolge gezeitigt, von denen man früher keine Ahnung hatte; es versäume daher niemand sich Probe

Schwurgericht.

th. Gießen, S. Mürz

Versuchte Brandstiftung in Verbindung mit Versicherungsbetrug.

Sestern vormittag eröffnete der Vorsitzende deS diesmaligen Schwurgericht» der Provinz Oberhessen, Landgerichtoral Schnitz- pon, die einzige in dieser Tagung anstehende Verhandlung, die ich gegen den 38 Jahre alten Weißblndermeister G^org Stumps IV.

?on Kirtorf richtet. Dieser ilt angeklagt ivegen Brandstiftung»- r ersuch» und Versicherungsbetrugs, begangen in ein und derselben Handlung. Die Anklage vertritt Gerichlsa's.ssor Neurolh. Tie lterttidigung hatte der Angeklagte dem Recht >an walt Kaufmann i Zernagen. ES waren zur Sache 31 Zeugen zu hören. Auffällig Iti der diesmaligen Schwurgcrichlstagung war, daß unter den IS Geschworenen, welche zur Bildung der Richtcrbank zur Ver- figung standen, 12 Geschtvorene aus Gießen waren, eine Anzahl, he vordem nie erreicht war.

Ter Angeklagte gab an, daß er verheiratet und Vater von iwei ändern sei, er ist wegen Vergehens unerheblich vorbestraft. 6r betreibt außer seinem Weißbiudergeschäft einen strämerladen. ilt auch Barbier und Assistent bei Krankheiten unter dem Vieh urfS betreibt auch Landwirtschaft Seine Frau Hal von ihren Jitcrn das HauS übernommen, das sich in Kirtorf am Markt, alfo in bester Geschäftslage, befindet. Der Angeklagte erklärt, er habe bei der Sparkasse 1000 Mark gehabt und habe 1910 auf sein zweistöckiges HauS noch einen Stock gesetzt. Er schätze den Wert des Haut es auf etwa 70008000 Mark. Jniden letzten Zähren habe er Aecker unb Wiesen gekauft, welche einen Wert 3500 Mark haben werden Auf dem Dause und den land- uittl'chafilichen Grundstücken ruhen 7500 Mark Hypotheken. Er ct zivar noch Hypothekenzinsen schuldig, fei aber wegen deren Vezahlung noch niemals gedrängt worden Seine Mobilien und fein Warenlager sei etwa 15 000 Mark wert, worauf etwa 2000 dis 3000 Mark Schulden ruhen, so daß er sein Barvermögen im qcnzeu aus 16 00017 000 Mark schätze. Er habe veranlaßt, durch einen Versicherungsvertreter, seine Mobilien, Betten unb Neider unb Wäsche, sowie sein gesamtes Warenlager mit 11000 Mark bei der Hamburg-Bremer Feuerversicherung versichert. Auf Befragen bc5 Vorsitzenden erklärt Stumps, es fei richtig, daß es ihm im letzten Jahre häufig schwer gefallen ist, feinen Berpflich- tu-igen na st zusammen. Aber er habe die Sache immer wieder in» gleiche gebracht.

Der Angeklagte soll am 26. November v. I. (Totensonntag) da» WobnhauS seiner Ehefrau in Kirtorf in Brand zu setzen per- mcht haben

Stumps bemerkt, daß an dem Tage feine Ehefrau am Morgen Ilch Gießen gereift sei, um dort Einkäufe zu machen Am Nach­mittag fei er mit feinen beiden Kindern gegen 3 Uhr zu feiner Stiefschwester gegangen, habe bann noch den Gastwirt Schaaf Milcht unb fünf Minuten bei diesem verweilt. Aus dem Heim rxq habe er erfahren, das; es bei ihm brenne Als er anfnm, ' i schon das Meiste gelöscht gewesen. Nur aus einer Zuckerkiste cfl noch geraucht: er habe noch einen halben Eimer Wasser er gegossen.

ciirticbifrcibrt.

L. Z. Viktoria Luise in Frankfurt a. M. trranffurt a. M., 4. Mürz. Am Ankerplatz vor der Lust- schissbaUe hatte sich eine große Menschenmenge nngesunden. die in freubtger Erregung der Ankunft des Luftschiffe» barrtt. stlirz vor 41 < ubr wurde das Luftschiff von dem BeobachtungSpi'sten auf dem Dachc der Halle gesichtet. ES erschien um 4>, Ubr üjer der Stadt, wo es kurze Zeit kreuzte, um dann zum Flug Platze zu 'ähren. Vom Landungsplatz aus unter na hm da» Luft- tchui noch eine kurze Fahrt nach Griesheim >u. stur, vor ö llbr erfolgte die glatte Landung Um 1 <(> Uhr ivurde d.r> Luftschiff in die Halle gebracht In der Gondel bflanben sich au r dem Führer Dr. Eckener auch Cbaiugrmcur Dürr und der Kapitän Hacker, der mit der heutigen Fahrt feine 300. Luftreise gemacht hat.

lieber den Verlauf der Fahrt berichtete Tr. Eckener: BiS Basel hatte daS Luftschiff mit starkem, böigem Gegenwind iu kämpfen, von Basel ab fuhren wir bann mit dem Duw und bähen die Strecke Basel-Frankfurt infolgedessen in 3 Stund.-n 40 Min zurückgefegt, also mit mehr alt D'Juae A^citbimnbiofeiL Bei dem ersten LandungSversuch hatte bäe Luftschiff noch zu viel Alcktrieh und nrolUe nicht herunter. Wir gingen deshalb etwa 1000 Meter doch Nachdem die Ventile dann in der dünneren Luft genügend GaS abflcblaien batten, konnten nnr ohne Schwierig keil die Landung vollziehen. Die Fahrt ist völlig glatt und ohne Zwischenfall verlaufen.

a<ettrraii»nd'ten in Hetzen <flr Mittwoch, den ß. März 1912: Meist beiter, höchstens noch geringe Regen'älle, etwas kalter.

Mffleflun^erLd _ Id , hii ,ki mi ix -y- . leiden oft geradezu verblüffend wirkenden Milch-

Bf* l'^pri^Ees getan, gleichzeitig aber auch der Hausfrau m die Möglichkeit gegeben, den Yoghurt nicht nur wie

i bisher als reine Milchspeise anzurichten, sondern ihn in allen Formen des wohlschmeckenden Nachtisches,

Haushalt ein Schnell-Verfahren ZU linden, Verstopfung, dem Allerweltsleiden der modernen Kultur- das, entgegen der bisherigen Zeitdauer von Menschheit, sodann aber auch bei Leber-, Gallen- und S bis 9 Stunden, die Herstellung von echtem Nierenleiden Giehl, Migräne, Neurasthenie,Fun-nkuloRe, X . . , , . a . ., . , Hantansschlägen nsw., ferner bei der Ernährung von

Yoghurt binnen einer Stunde gestattet, ohne

Kindern, die in der Entwickelung zurückgeblieben liilSS es dazu irgendwelcher Apparate und sind, von Rekonvaleszenten, Blutarmen, Bleichsüchtigen,