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4.4.1912 Erstes Blatt
 
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Luftschiffahrt.

Hirschberg i Schics., 3. Avril. Verschiedene Groß­industrielle des MreiicS .'oirMbcrg haben eine Sammlung e» öimet, deren Ertrag der Heeresverwaltung für eine Militär- flirgmaschine zur Verfügung gestellt wird, die den Namen S ch n e e k o p v e" führen soll

Vermischte».

* Bon der Berliner Untergrundbahn. In der Generalversammlung der Gesellschaft für elektrische Loch- und Untergrundbahnen wurde mitgeteilt, daß trotz des Aufenthaltes der Bauausführung infolge des jüngsten Wasiereinbruches in der Baugrube doch die rechtzeitige Eröffnung der Gesamtstrecke Spittel­marktSchönhauser Allee für Frühjahr 1913 an»unehmen sein dürste Ter Geldbedarf für die Durchführung des Bauprogramms soll für das lausende Jahr durch den Verkauf von Obligationen im tzöchstbetraac von 20 Millionen Mark gedeckt werden. Bisher sind davon 10 Millionen Mark begeben. Es ist weiter beabsichtigt, un Lause des nächsten Jahres 20 Millionen Mark Aktien oder vielleicht Vorzugsaktien auszugeben.

Tie Uebcrschwemmung am Mississippi ist die größte seit Menschengedcnken. Zweihundert Meilen Dämme sind bedroht. Bei Lickmann (Kentucki) sind weite Strecken überflutet, lausende von Menschen sind obdachlos, tausende leiden Lunger. Von Cairo (Illinois) bis Helena lArkansas) verlassen die Be­wohner der Niederungen ihre Häuser und schaffen ihr Lab und Gut auf die Höhen. Der Materialschaden ist groß. Bisher 1 sind zwei Todesfälle zu verzeichnen. -

* Orientaliseher Aberglaube in der Karwoche. In Syrien wird der Mittwoch der Karwoche derMittwoch des Propheten Hiob" genannt. An ihm begehen sich sowohl Christen wie Juden und Mohammedaner vor Sonnenaufgang anS MeereS- ufer und waschen sich mit dem Sal-wasser Gesicht, Hände und Füße. Das schützt nach ihrer Meinung vor Krankheiten, ja heilt bestehende sogar. Die Tradition will, daß an diesem Mitt-

Berliner Luftzahrzeug-Aluftellung.

Prinz Heinrich von Preußen eröffnete am Mittwoch nach einer kurzen Ansprache des Herzogs Viktor von Ratibor die All- temeine Luftfahrzeug -Ausstellung Berlin 1 9 12. er Flieger Hlrth war aus einet Rumpler »Taube" von Jo» Hannis Hal gekommen und kreiste zurzeit der Eröffnung über der Ausstellung.

Bei dem Festmahl, das vom Kaiserlichen Automobilklub, dem Kaiscrlicken Aeroklub und dem Verein Deutscher Motorfahrzeug- Industrieller veranstaltet wurde, hielt Prinz Heinrich von Preußen eine fRebc, in der er u. a. sagte, die Ausstellung zeige, wie man ohne Chauvinismus bestehen könne und daß im Flugzeugwesen viel gefd>ef)cn sei, um Deutschland vorwärts zu helfen. Ein starkes Fliegerkorps tue unS bitter not. Tie Mittel zur Erlangung eines solckjen seien sicher zu beschaffen, wenn ein Appell an die Nation in richtiger Weise gerichtet werde. Den zurzeit noch miß­lichen pehiniärcn Verhältnissen abzuhelfen, sei der Zweck einer zu veranstaltenden Sammluna Er bitte, der Arbeit der für diese Organisation zu wählenden Männer Vertrauen und Unterstützung entgegenzubringen. Ter Kaiser habe vor kurzem einen Preis für den besten deutschen Flugzeugmotor gestiftet und dadurch das größte Interesse für die vierte Waffe, wie man daS Fluazeug- tocjeit $u nennen pflege, bewiesen. Der Prinz dankte dem Kaiser Und die Anwesenden stimmten begeistert in daS ausgebrachte Kaiserhoch ein.

Berlin, 4. April. Unter dem Vorsitz deS Prinzen Heinrich von Preußen konstituierte sich gestern im Herrenhause dieWissen­schaft ichc Gesellsck)aft für Flugteckmik", die berufen ist, der aus- vllihenden deutscher Luftschiffahrt neue und schnellere Wege zu weisen.

vüchcrtlsch.

Soeben ^erschien: T i e hessische Eisenbahnfrage nach dem-Landtagsschlusse. Der StaatSrenten- markt und die Sparkassen. Teuerung und Geld­wert. Heft 10 des 2. Bandes derSammlung national- ökonomischer Aufsätze und Vorträge. Von Dr jur. et phil. M agnuS Biermer, ordentl. Professor der Staatswissen- schasten an der Universität Gießen. Geheftet Preis Mk. 1,50. Verlag von Emil Roth in Gießen. Die drei in diesem Heft behandelten Themata des bekannten Nationalökonomen sind wieder durchaus aktuell und werden zurzeit viel erörtert Zu Anfang ist die lebhaft umstrittene Frage der hessisch-preußischen Eisen­bahngemeinschaft im Anschluß an die LandtagSverhand- lungen objektiv und erschöpfend beurteilt, während in dem zweiten Aussatz eine Frage moderner Finanz wirtschaft, auf wel­chem Gebiete der Verfasser Autorität ist, ab^ehandelt wird. Der Artikel Teuerung und Geldwert endlich bringt einen Ende Januar im Mittelrheinischen Fabrikantenverein gehaltenen Bor- trag, der hochinteressante Schlaglichter auf dieses ganz aktuelle Thema wirst. Das bei gegebene Namen- und Sachregister zum 1. und 2. Band dieser Sammlung ist nicht nur für die Abon­nenten der Sammlung von hohem Wert, sondern wird auch Einzelabnehmern deS Hefte- willkommen sein.

Universitcits-Nachrlcbten.

Dir Kölner Vereinigung für rechts» und staatswissenschaft­liche Fortbildung Deranitaltet vom 15. April bis 25. Mai 1912 einen Frühjahrskursus. Der Kursus ist für gereifte Per- fonen, welche neben her allgemeinen Bildung bis zu einem ge- wissen Gendc auch eine rechts- oder staatswissenschaftliche Vor­bildung erstrebe n___________________________________________________

Gericht-saal.

Bremen, 2. April. Bo, dem viesigen Schöffengericht hotte sich ein ilchdondler wegen whrlässcher Körperverletzung zu oer» antivorleu. Ter Angellogte war übermäßig schnell durch eine Straße gesohreu und hatte dabei einen Ltranenreiniger augetohren, so dost er eine unbedeutende Verletzung erlitt. Ter Angellagte be- stritt entschieden, der Führer des sagens ^gewesen zu sein, aber der Anueialutue sowohl, wie ein anderer Ltraßenremiger eitaniilen ihn mit Bestimmtheit wieder. Ta der Angeklagte bei semein leugnen verblieb, wurde der lleberahrene als Zeuge vereidigt. Als der Vorsitzende dann den zivenen Straßenreimger auffotbeitc, den Zengeneid zu leinen, weigerte f i ch dieser ganz ent« schieden, die vorqesprochene Formel iiochzusprechen, da er Freidenker sei. Ter Ciericlitsiwi Hellte sich aber auf den Standpunkt, daß nur bei qemiiien Religionsgesellschasten der Ersan des Eides durch eine entsirechende andere Formel zulälsig sei. Während der eigentliche etlnqte nunmehr sreigeivrochen ivurde, da ihm eine Schuld nicht nacl'oeiviejcn werden tonnte, erhielt der Straßenreiniger wegen Verweigerung des Eides eine Ordnungsstrafe von 1) Alk.

8 Breslau, 3. April. Der am ©tabtti^ater tätige Opern­sänger Bceg wurde wegen Wahlschwindels zu drei Tagen Gefängnis Dmmd(t, weil er am Tage der ReichStagSwahl einen Vertreter zur Abaabc seines Stimmzettels entsandt hatte. Der Vertreter erhielt drei Wochen Gefängnis.

woch ein Engel Hiobs Wunden mit DkeerwaFer ausgewaschen und ihn so geheckt habe. Am Karfreitag selbst schneiden sich die Christen am frühen Mvrgen, so lanae sie noch nüchtern sind, die Näael und vertrauen mm darauf, baß sie keine Zchenschmerzm während des ganzen Jahres bekommen.

Kleine Lageschronik.

In der Bronceftgurenfabrik von Krvhne in Berlin erfolgte beim Ableuchten einer undichten Gasleitung eine Explosion- durch die hervortretenden Stichflammen wurden der Besitzer Kröhne und ein Gehilfe erheblich verletzt. Der Material­schaden ist enorm.

Aus Bernburg wird gemeldet: Auf dem Kalischacht Anhalt" bei Ilberstedt explodierten aus unbekannter Ur­sache 13 Zentner Dynamit. An Gebäuden der Umgegend wurde erheblicher Schaden angerichtet. Menschen sind nicht verletzt

In Schöneberg bei Berlin vergifteten sich der 50- jährige Apotheker Hein und seine 36-jährige Frau mit Cyankali aus NahrungSsorgcn.

In der Optischen Anstalt von Goerz in Friedenau ex­plodierte ein neuer Trockenofen Hierbei wurden ein Mon- teuer und ein M e i st c r durch umherslicgende Eisentecke im Gesicht und an den Schultern verletzt

Die 50 P r e i s t r ä g e r des Schülerwettbewerbs desJour­nal d'Allemagne" sind am Dienstag in Paris einoc- troffen. Die Schüler begaben sich in das College Sainte Barbe, wo sie beherbergt werden. Mittwoch besichtigten sie daS Louvre­museum

In A l b i ist nach einer Meldung auS Paris daS Waisen- Haus Saint Jean verbrannt. Die Kleider- und Wäsche­räume wurden vernichtet. Etwa 100 Kinder konnten sich notbürftig bekleidet inS Freie retten.

DaS historische Schloß Katzerowbei Plase, Eigen - tum der Fürstlich Metternichschen Familie, ist vollständig niedergebrannt.

Aus London wird gemeldet: Stallmann stellte eine Kaution von 18 000 Mark Er wurde auS der Untersuchung entlassen.

18ei einem Schcibenmanöver bei Pola deS Linienschiffes Erzherzog Karl" kenterte die Jolle deS ScheibenschlevperSBüf- fel . Zwei Mann ertranken, die übrigen konnten ge­rettet werden. .

Ter 2hdfan Miharayama auf der Insel Och im a be- ftndet sich nach Meldungen auS Tokio in heftiger Tä­tigkeit. Lava droht die Dörfer zu verschlingen. Die Einwohner sind in Fischerbooten geflohen. D« letzte AuSbruch daS Vulkans hat im Jahre 1868 stattgefunden.

ßanöcL

4- SiegerlLnder Eisen st einverein. Nach dem in der Hauptversammlung erstatteten Bericht betrug die Förderung im Monat Februar 179 288 Tonnen, der Versand 191 691 Tonnen. Ter Abruf ist weiterhin flott, doch ist wieder einmal Wagenmangel zu beklagen. Nachfrage war nach wie vor günstig. Neu in den Verein eingetreten ist die Grube Bruderbund.

Berlin, 3. April. Nach einem Rundschreiben der Spiritus-Zentrale an die Mitglieder deS Berwertungs- verbandes deutscher Spirittis-Fabrikanten wurde durch Beschluß deS Bundesrats der Durchschnittsbrand für das laufende Brenn- jahr von 94 Prozent auf 120 Prozent erhöht. Die Zulassung der Verarbeitung von Mais ohne Schaden für das Kontingent ist bi« zum 30. September 1912 verlängert worden. Die Spiritus- Zcnttale betont, es sei von höchster Wichtigkeit, daß eine weitere AnspanLing im Verkaufspreis entbehrlich sei, da sie den Absatz dauernd schädigen würde.

B r e m e n, 3. April. Die heutige ordentliche Lauptvenamm- lung deS Norddeutschen Lloyd genehmigte den Jahres-

für me Sulw" «ntvet zu einem Konzert auf der Tetrajfc verpflichtet worden Der etwa 60 Sänger zählende Männerchor, in dem das Volkslied besonders eine Pflegestätte bat, errang m innen voriahrigen Veranstaltungen auf der Terrasse stets hohe inerfennung, besonders auch vom ausländischen Publikum.

tzeffen-Naffau.

X Frankenbcrg, 3. April. Auf Station Aue-Din- gcS Hausen der Edcrlalbahn rannte am Montag der von Ernte- biü r [ommenbe Pcrsonenzug gegen einen Ranzierzug, wobei fünf Wagen de§ letzteren entgleisten und total zertrümmert würben Bon den Passagieren bej PersoncnzugS murbat einige geringfügig verletzt Der Materialschaden ist beträchtlich.

W. Hanau. 3. Avril. Durch eine Benzinexplofion in der Tunloj>-Guinmifabrik wurden die dort beschäftigten Ar­beiter Werner auS Groß-Krotzenburg und Dies auS Hain- stad t schwer verletzt, so daß Lebensgefahr besteht.

Kongreß der Zeichenlehrer und Zeichenlehrerinnen.

O Berlin, 3. Avril.

In den heute fortgesetzten Verhandlungen der 14. Haupt- 'versammlung des VerbandeS der preußischen Zeichenlehrer und -Lehrerinnen hielt zunächst Zeichenlehrer LaaS (Duisburg) emen Vortrag über die üieiornt des LinearzeichnenS. Ter Korreferent Zeichenlehrer C o u r t h (Lübeck) sprach über daS gebundene Zeichnen unter Vorlegung von Leitsätzen, in denen eS u. a. heilst: Tas Freihandzeichnen und das Linearzeichnen, zwei in ihrem Wesen nach verschiedene Disziplinen führen bei ganzer Arbeit 'noch immer wieder zusammen. Ohne die eine durch die andere zu schmälern, sollen beide in ganz besonder- intime Beziehungen zueinander gebracht werden. Da- Linearzeichnen gründet heb auf lebendigster Anschauung. Es ist so praktisch, so handwerklich wie möglich zu gestalten. Im Mittelpunkt deS Interesses lteht ba-3 klare Werkzeichnen. In bezug auf die Theorie verfährt man mehr ableitend. Das Lmearzeichnen ist bi- vor kurzem oft stieimütterlich behandelt worden. Eine derartige Hintansetzung diese- obligatorisch zu sorderndeii Faches würde sich bald im Unterricht ungünstig bemerkbar machen. Zu empfehlen ist auf der Oberstufe eine Treirnung in eine architektonisch-konstruktive und eine maschinell-technische Abteilung. Morgen finden Be­sichtigungen statt, womit die Tagung ihr Ende erreicht^

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Po st Verhältnisse in Krofdorf.

Einsichtige Bewohner von Krofdorf waren von vornherein der Ansicht, daß die mit dem 1. April zur Einführung gekommene Postbefürderung über Lollar keinen Anklang in der Gemeuide Krofbors^Gleiberg finben würbe. Das hat sich benn auch gleich gezeigt.

Nicht nur bas Eingehen der Fahrpost, der einzigen Verbindung zwischen Krofbors und Gießen, wird von bet Einwohnerschaft sehr bedauert, auch mit der Beförderung der Postsachen ist man un­zufrieden. So gelangen Pakete, welche nach 1 Uhr mittags auf- geliefert werden, erst am folgenden Tage »ur Absendung. Auch treffen die Berliner Zeitungen jetzt viel später ein als früher.

Was aber am meisten Kopfschütteln hervorgerufen hat, ist das, daß dem Postboten jugenrutet wird, den Postkarren nach und von der Station Krosdorf>Gleiberg (Strecke WetzlarLollar) zu schieben. Wenn man bedenkt, daß der Weg vom Posthause bis zur Station zirka Vi Stunde beträgt und eine nicht geringe Steigung zu überwinden ist, so kann man sich vorstellen, welche Ansttengung das Schieben eines selbst leeren Postkarrens verursacht, besonders, wenn der Boden aufgeweicht ist. Der betreffende Postbeamte kommt bann auch immer schweitztriefend von bicfer Arbeit zurück.

Wir erlauben uns beshalb an die Paßbehörde die Bitte zu richten, die alte Beförderungsweise wieder einzufthren, zumal da an einer dreimaligen Ortsbestellung, der einzigen sogen. Verbesserung, 99 Prozent der Bevölkerung kein Interesse hat. Sollte sich die Behörde hierzu nicht entschließen können, so möchten wir ihr im Interesse der Gesundheit ihrer Beamten ben Vorschlag machen, zur Beförberung bet Postsachen von unb nach ber Bahn entroeber eine Dra^seilbahn zu bauen, ober sich einen Postesel zuzulegen, der ben Karren zieht, mußte doch schon einmal ein Bauer sich des Gelben erbarmen und ihn hinten an seinen Wagen spannen, weil der Postbote ibn nicht mehr schieben formte. Der Billig­keit wegen wäre wohl die Anschaffung genannten Grautiers vor­zuziehen. Gin Freund ber StephanSjünger.

Rodheim a. b. Bieber. Bor einiger Zeit wurde in orts­üblicher Weise bekannt gegeben, baß ab 1. April bie H ühner- sperre in Kraft trete. Diese Bestimmung wirb jedoch so gut wie gar nicht befolgt. Ganze Scharen Hühner überstreifen vor wie nach bie an bas Dors grenzenben Mesen unb Aecker unb richten dort ben größten Schaden an. Ich frage nun, wofür werben olche Polizewerorbnungen heran-gegeben, wenn nicht bar auf ge- ehen wird, baß sie auch befolgt werben? Hoffentlich bewirten nefe Zeilen, baß biefem zum Unfug auSartenden Zustande baldigst ein Riegel votgeschooen wird, andernfalls die betreffenben Grund­eigentümer gezwungen sind, sich höheren Ortes zu beschweren.

berichl, bie Gewinn- uxb Berlustrechnüng für 1911 und damit die Verteilung einer fünfprozentigen Dividende, erteilt« dem AufsichtSrat und dem Vorstand Enilastung, wählte die auS- scheidenden AuffichtSratSmitglieder I. H. Kolenkampft unb Direk­tor MankiSwitz wieder und genehmigte verschiedene Statutenände­rungen. Aus eine Anfrage teilte Direktor Hei necken über da- laufende Geschäftsjahr sollendes mit; ber Verlauf ber ersten brei Monate des neuen GesckZaftsiahreS ist in jeder Be­ziehung günstig. Der Aufschwung, den Hanbel und Schiffahre un letzten Jahre genommen hatten, hat weiter angehalten. Er­freulicherweise sind keinerlei Anzeichen für eine Abichwächung be­merkbar Der Zwischendeckverkehr nach und von Nordamerika bat zeitweilig so zugenommen, baß zur Bewältigung verschiedene Estradampfer expediert werden konnten unb da gleichzeitig nach wie vor /in lebhafter Güteraustausch stattfindet, so sind unsere Schiffe lohnend besckwfiigl. Die M o l) l e n a u o |t ä n b e in Deutsch­land und England haben naturgemäß Mehrausgaben für bie Kohlenversorgung unserer Dampfer zur Folge gehabt, bie auch nach Beendigung der Ausstände noch eine Zeitlang anbanern werden. Wir sind aber nicht erheblich dadurch betropen, da wir reckst- zeiiio in unserem Heimatoliafen für einen großen Kohlenvorra.t zu den früheren billigen Preisen gesorgt hatten, n»ahrviib die Mehrkosten in den auSlänbisck)en Häsen durch Erhöhung der Fracht rate zum Teil ausgeglichen wirb, die wir gemeinschaftlich mit un. befreundeten in- unb ausländischen Reedereien emtreten lassen mußten. Die Betriebsergebnisse deS ersten Quartals dieses Jabiv- übersteigen erheblich bieicnijcn deS gleichen Zeitraumes des Vm fahre-.

stand.

4143

86-88

57,5060.0)

74.00-77.0)

73.0070. )

57.00-59.00

59.00-60.00

74.00-76.0)

74.007^.00

59.0060.00

Mk.

Mk.

48-53

86-93

40-44

8490

59-59 %

74-76

93-95

9094

44-48

41-48

7476

7875

39-44

42-46

3488

20-83

84-90

7481

72-80

8186

6573

5664

46-50

4044

72-73

710-9

Mk. 7073 66-60 60-65 56-5)

6573

5762

50-54

Xlebenb- Schlacht­gewicht

101-121'/, 96-104 84-90

Mk.

117-122 112-117 102110 95-100

iZeueiu- sd)lad)i- gewicht

68-69*/, 57-68*/,

5255

51 -63

7380

6872

F.C. Wiesbaden. P le h h of -M n r r tb c rt ch t vorn 3. April. Austrieb: Rinder 2 5 lOchseu 13, Bullen 0, Lühe 15), Halb« 166, Schale 54, Schweine 5'J >.

Tendenz: Rinder, Kälber, Schale, Schweine lebhaft.

Preis stir 100 Pld.

Märkte.

te.Frankfurt a. M. Bi e h h o<-M nrkt b e ri cht vom 2. April. Austrieb: 80 Rinder, darunter Cebion 3n, Biillen 4, Kühe und Färsen 37, Kälber 1498, 27 Schale, lHS3 Schiveuie.

Tendenz: Ochsen geräumt, Halber lehr lebhaft, frühzeitig au6-

oerkauft, Schafe ruhig, geräumt, Schweine gedrückt, bleibt Hebet- ' ' Preis stir 100 M.

577,-58

567,-00

Ochsen.

S?osisieischige, tiuSgernäftete, liSchsten Schlacht- werte» un Alter von 4-7 Jahren

Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht) . -

Junge, sieischige, nicht aulgemäiiete und ältere auSgemäiletü

Mäßig genährte junge, gut genährte ältere . . Bullen.

Vollfleifchige, autgeio., höchsten Schlachtw. . .

Bollfleischige, jüngere fc a r e n. R ü t).

Liollsieischige auSgemästete Färsen höchsten Schlachtwerte» vollfleifchige au4gemäftete Kühe höchsten

Schlachtivertes bi» zu 7 Jahren ....

Wenig gut entwickelte Färsen 'Heitere auSgemästete 5iühe und wenig gut ent- nudeUe jüngere stutze

Mäßig genährte stütze und Färsen st ä l oec.

Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . . .

Geringere Mast- und gute Saugkälber . . .

(geringere tt-augtalbec scha.

Weidemaslschase:

Plasllämmer und DtaiiDanunel Schweins.

ibollsieischige Schweine von 80100 ks< Lebend- geivicht..............

il. ollfleischige Schweine unter 80bg Lebendgewicht

Vollfleifchige Schweine von 100120 kg iiebenb- geivicht

Vollsteifchige Schweine von 120160 kg Lebend­gewicht Feulchweine über 150 kg Lebend gewicht . .

Vollfleifchige Schweine von 80100 kg Lebendgewicht l)Oli|ieucinge Schweine unter 80 k?

Lebendgewicht.

UioUneikingc Schweine von 100120kg Lebendgewicht l:oLficiicuige Schweine von 120160 kg Lebendgewicht

Kälber.

Feinste Mastkälber

Mittlere Masi- und beste Saugkälber . .

Geringere Mau- unb gute Saugkälber .

Geringere Saugkälber.......

<d ch a f e.

Stallmaslschase:

Mastlämmer und jüngere Mast Hammel .

Schweins.

Anillzcher Weilerbericht.

Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen.

WetterauSsichten in Hessen für Fretag, den 6. April 1912: Zunehmende Bewölkung, trocken, milber; tu höheren Lagen noch Rachtirostgeiahr.

Letzte Hadiricbten.

Ein Automobilbandit verhaftet

Pari-, 4. 2lprck. Carouh, einer der Rädelsführer der Automobilbanditen, wurde gestern nachmittag auf dem Bahn Hofe in Locerc bei Versailles von Polizisten umzingelt und ebe er Widerstand leisten konnte, gefesselt. Er gab ohne weiteres zu, daß er einer der Automobilbanditen sei, doch verweigerte er icdes weitere Geständnis. Man fand bei ihm zwei geladene Broiv - ning-Revolver. Der Verbrecher wurde sofort nach Pari- ae- bracht und vor den Leiter der Sicherheits>Bchörde geführt. In einem Augenblick, wo er sich unbewacht glaubte, wollte er ein Fläschchen mit Gift zum Munde fuhren, doch es wurde ihm ent­rissen.

vebler Kernch au- dem Munde. Fast stet- haben Menschen mit schlechtem Gebiß auch übelriechenden Atem. Das Unbehagen bei einer Unterredung mit solchen Menschen ist häufig so stark, daß H abstoßend aus un- wirkt. Man mag mit diesen Leuten nicht gern au tun haben. Beruf, Karriere und Stellung können dadurch in hohem Maße beeinträchtigt werden; auch leidet die Geselligkeit meist dar­unter. Tägliche-, zweimalige- Putzen der Zähne mit Kosmodont» Zahncreme mit attwem Sauerstoff (Tube 60Ps.) beseitigt den üblen Geruch. In allen einschlägigen Geschäften zu haben. Probetube gratis durch die Stolberger Anstalten für Exterikultur, Ostseebad Äolberg.

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