Die heutige Nummer umfafjt 12 Seiten.
Verteidiger löteten.
Heber den Kampf bei der Besetzung von Mcrcheb
Das Wetter im März
irr, derm, uenn vuhwo mitziiwirken.
Tie drei Kolonnen rückten in grostcr Ordnung und tzstMe - ■ - - den Fuß der Höhe von Merghcb
Tie griffen schnell iirld vollBegersterung d e n nberraidihn n » o a »,
der Italiener. d,e eine feste Stellung einnahmen.
G«en *.< , Uhr (Hirte b e r a ei n b m i t ve r m e h 11 < n Streitkräften t, u r ü d. Ter Angriff erreichte seine grönte Heftigkeit um 21 ■ Uht nachmittag- Um diese Zeit trafen zahl reiche türkische und arabische Truppen aus Sliten ein, wo sie sich wegen der drohenden Landung der Italiener konzentriert halten, io daß der J e i n d über 5000 'VI ann i m Gefecht halte. Aber die italienischen Truppen eröffneten auf der ganzen tfront ein mörderisches Feuer Tie Maschinengeivebre räumten stark unter den Arabern auf. Tie italieniscbe Artillerie erwartete den Feind bis auf kurze Entfernung, feuerte dann und brachte den Angreifern graste Verluste bei. So gelang cs schließ lich, den heiligen Angriff der starken arabischen Ltrcilinacht völlig zurüdzuweiscn Von 3 Uhr ab schwächte sich der Kamps ab und hörte endlich spät nachts auf. T i e V e r l u ft e d e s Fein des werden auf über 5 00 Dole und eine sehr graste Zahl von Verwundeten geschätzt. Trotzdem der Feind, wie gewöhnlich, seine Toten, Verwundeten und Massen mit sich nahm, war doch fast das ganze Tal südlich von M c r g h e b besät mit Leichen, sortgewonenen Massen von abends von den Italienern eingesammclt wurden.
Trotz des anhaltenden erbitterten Kampfes hatten die Italiener noch vor Sonnenuntergang eine geeignete Verteidigungsstellung errichtet, ihre Munition, Lebensmittel, Wasservorräte und Mate rialien erneuert und auch zahlreiche Geschütze in der befestigten Stellung untergebracht. Am nächsten M o r g e n v e r s u ch t e der Feind einen Fernangriff, der von der Artillerie allein zurückgewiescn wurde. ,
Tic Italiener hatten am Tage vorher 14 Tote, dar unter zwei Offiziere und 100 Verwundete, darunter 11 Offiziere. 61 Verwundete sind bereits in Tripolis angekom men und an Bord des Lazarettschiffes „Regina Italia" unter gebracht worden. General Cancva sprach seine lebhafte An erkennung für die wohlgelungene Operation und die bewunderungswürdige Tapferkeit aller Truppen aus. Auf dem Kamv'platze wurden zahlreiche Mausergewehrc und Munition sowie eine Anzahl X)ieb und SiichwaUn aufgefunden
Leutschland und Die turk scheu A"8wci'nngen..
Die „Köln. Ztg." meldet aus Konstantinopel: Nachdem die Türkei daS Tefrct, wodurch' die I u s we i I u n g d c r I t a l i e u c r aus Syrien verfügt wird, amtlich bekannt gegeben hatte, wurden den deutschen in Betracht kommenden Ko nsu l ar b eh oro en von der deutschen Botschaft die ersorderliclicn M e i s u n g e n erteilt, damit die Abreise der Italiener mit den türkischen Ortsbehorden geregelt und auf die Vermeidung von Härten bei der Msfuhrung des Ausweisungsdekrcts hingcwirkt wird. Auch ist dafür gesorgt, dast nicht bloß die unter französischem schütz stehenden geistlichen Geben, sondern alle italienischen Geistlichen, die gegenwärtig unter deutschem Schutz stehen, von der Ausweffstng ausgenommen bleiben.
Der Ausstand in England.
London, 29. Febr. Mährend die Verhandlungen in London fortdaucrn, breitet sich der Aus st and über das ganze Land aus. Am Abend werden fast alle Kohlengruben von Som werfet bis Fife verlassen sein: nur die Leute, die nötig sind, um die Gruben vor dem Ersaufen und gegen die Ansammlung von Gasen zu bewahren, bleiben zurück. Schon macht sich in den Industriegebieten Kohle nm angel fühlbar Verschiedene Hüttenwerke ut Sheffield haben sich angcschlossen. Allenthalben machru die Fabrikdirektorcn bekannt, daß ihre Fabriken morgen schließen. Tie Ei s e n b a hn g es e l ls cha f t c n ku n d i • gen eine Einschränkung des Zugverkehrs an, vermindern das Lokomotivpersonal und stellen Wächter zum Schutz der Eisenbahnen an. Zu Störungen der Ordnung ist es bis jetzt nicht gekommen.
Im Unterhaus erklärte der Staatssekretär des Innern auf eine Anfrage, er sei der Zuversicht, daß es nicht notwendig würde, Truppen nach Süd Wales zu entsenden. Sie würden zwar in Bereitschaft gehalten, aber nicht abzugchcn brauchen, wenn die Ruhe aufrechterhalten und die Ordnung gewahrt würde. Ter Vollzugsausschuß des Südwaliser Bergarbeiter- verbandes habe eine Erklärung angenommen, in der die Bergarbeiter dringend ausgeforderl werden, zur Wahrung der Ordnung ihr Möglichstes zu hin. (Verfall bei den Ministeriellen.) Die Konferenz, fügte Mc. Sienna hinzu, würde fortgesetzt, er könne aber freilich über den Stand der Tinge vorläufig keine Mitteilungen machen.
Tas Kabinett hielt heute vormittag in Sachen des Kohlenarbeiterstreiks ctne Sondersitzung ab._______
WUJCll VVIl wnv ........ .. ..... ■
Sn 27 Februar früh um 3 Uhr rückten die Italiener in drei In- -,li criekolonnen, Gebirgsgeschützen und Panieren von Homs aut Ircgbeb vor. Tic mittlere Hauptlolonne sollte Mcrghob in Er Front angreifen, die rechte Kolonne tollte bic Flanke per !' r ptkolonne decken Die linke Kolonne wurde .regen den oft hfcrn Teil McrgbebS geführt, mir bie linke Flanke der Haupt-
ich ehemals im r" lsomtage. Mw uer" oder do?1 mlich zwei tanp imddte ©langen e. -x
Dom italienisch-türkischen Kriegsschauplatz.
Es stebt fest, daß der Versuch einer Friedensvermitt- ftrcj im Gange ist Ter russisclfe Minister des Aeußern, onoro, hat einen entsprechenden Vorschlag an die Mächte «macht. Ob vtußland hierbei einzig und allein von dem 5 cmeii Wunsch, den Frieden wieder hergestellt zu sehen, .< elr gewesen ist, niag einigermaßen zweifelhaft sein Ta ex die Mächte sich zusammen gefutiden hatten in dem fotrii Vorsatz, das Kriegsfeuer aus -seinen tripolitanifchen yiii) zu beschränken, so wird Rußland auf eine andere Art an* Interessen ausgerechnet haben. Tie Anregung Sasso- «ms ist überall auf Zustimmung gestoßen, und die AuS- fcaiunfl Pariser Blätter, nur Teutschland ynb Oesterreich Ut en widersprochen,, ist nach einer halbamtlichen Fest, llung aus Berlin falsch. Aber über das Wie des Vcr- Mcluugsversuches herrscht wohl noch keine volle Uebcr- rinirmmunfl. Und man muß sagen: Ter Zeitpunkt ist nicht cyrabc sehr günstig gewählt Turch die Beschießung Bci- *nit> sind die türkischen Gemüter aufs neue zum äußersten z k erstand getrieben worden, und die heute vorliegenden el düngen über die Besetzung von Merghcb durch die jalliener beweisen, daß die 'türkische Kampfeslust noch »pesweg- gebrochen ist. Die Italiener legen zwar die Züt acht als ihren Sieg aus; da sie aber zugeben, daß - Angriffe der Türken und Araber sich immer wieder Kerhvlten, so darf man wohl annehmen, daß ihre eigenen lüfte sehr viel größer sind, als. die amtliche Meldung »vahr haben will. Uebrigens würde auch durch die ilgrcichc Besetzung von Merghed von den Italienern viel gewonnen sein, und es ist keineswegs eine aus- Un achte Sache, daß sie diese Stellung auf die Dauer
für diese Beschlüsse ist dringend crforderliä'. daß sie die Höhe der in Aussicht stehenden Ausgaben kennen lernen
Errichtung einer Privatlehranstalt n Nierstein.
Der Adg. Wo lf - Stadecken legte der Zweiten Kammer einen dringlichen Antrag vor, in dem rS beißt:
Eine Anzahl von Bürgern der Gemeinde Nierstein wolle» daselbst eine Privailebranstalt errichten. Eie haben sich bereit erklärt, sämtliche ent st eben den Kosten zu tragen. Bereits sind 32 Besucher cm gemeldet (etwa 28 Mädchen und 4 R naben), beten Eltern je 150 Mk. Schulgeld oto Jahr bezahlen wollen. Tie Zahl der angemeldeten Besucher spricht mehr ivie alles andere für die Notwendigkeit der Errichtung dieser Anstalt. Tie Großherzog» liche Regierung hat trotzdem die erforderliche Genehmigung der Schule versagt mit Rücksicht ans den Bestand der Oppenheimer Lehranstalten.
Eine wesentliche Beeinträchtigung der Oppenheimer Schulen wird nicht eintreten, weil nur wenige Kinder denselben entzogen werden. Handelt eS sich doch in Nieistem hauptsächlich um Er- richtuug einer Mädchenschule, in welcher nur Kinder vom 9. bis 1». Lebensjahre unterrichtet werden sollen.
Ich beantrage deshalb: Hohe Kammer wolle beschlieven, Großh. Regierung zn ersuchen, der Errichtung einer Privatlehranstalt in Sliersiein die Genehmigung erteilen zu wollen.
— Eine Versammlung der Deutsch-Sozialen in Alsfeld Aus Alsfeld imrb uns geschrieben: Im Saale des Teutschen Hauses sprach am Mittwoch abend der General-Sekretär der Deutsch Sozialen Reformpartei, Herr H e n n i n g s c n - Hamburg, über die seitherige und jetzige Tätigkeit der einzelnen Parteien int Reichstag; er beschäftigte sich in seinem beinahe zweistündigem Vortrag mit dem Verhalten der Nationalliberalen bei der Wahl des Reichstagspräsidiums und behairdelte weiter den Hansa bund und das Großkapital.
Bt r« qSpretS: monatlich 75Pf^ viertel» lährlich Mk. 2.20; durch Abhole- iu Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost DIL 2.—viertel- l.ihrl. auSschU Bestes. Z eilen preiS. lokal 15 Ui« auswärts 20 Pfennig. E helrtballeur: A. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August
ton*, .Vermischtes* und .GeiichtSsaal": K. Neurath; sür .Stadt und Land*: E.Hev; für den Anzeigenteil: H. Beck.
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Glben können.
Nach einer offenbar vom Berliner auswärtigen Amt «isirierten Meldung des dortigen Ntttarbciters der „Frks
“ „gehört zu dem Vermittlungsversuch vor allein auch, jeder Anschein einer Pression aus den angegriffenen uii bisher im Nachteil befindlichen Staat, die Türker, vc r. mieden wird." Und, so heißt cs weiter, es sei sehr uuilid), ob die Verhältnisse in der Türkei bereits so wer' }Lehen seien, daß sie sich für den Verlust ihrer letzten äkonischen Besitzung durch materielle Entschädigun- n abfinden läßt Gleick^eitig wird denn auch von der uncr „Neuen Freien Presse" aus Konstantinopel gemeldet, berttige „unterrichtete Kreise hielten den Zeitpunkt einer Ermittelung ztvischen Italien und der Türkei für un- giritiflcr denn je. Tie Türkei könne jetzt unmöglich nach- gtbrn, ohne die arabische Bevölkerung herauszufordern."
rlus f?cWcn.
Die Geha^tsregulieruog der Beamten.
Der Abgeordnete Grünewald u. Gen. haben in der Zweiten Kammer folgenden Antrag eingebracht:
Tie Hammer wolle die Regierung ersuchen, ohnewcitcres Zögern bie Gesetzesvorlage, betreffend die Gehaltsregu- lierung der Beamten dem Landtage mitzuteilen.
Tic Begründung hierzu lautet:
Es ist md)i tunlich, die Etatbcratung erwrießlich wrtzusetzen, bevor dem Landtag bekannt ist, ob die Gehälter und in welchem Maße sic erhöht werden sollen. Die Beamtenschaft ermattet mit berechtigter Ungeduld die Bekanntgabe der Stellung der Regierung und bie Beschlüsse der Kammer: zur Vorberatung der «rraktionen
Der vergangene Februar wat wie der ganze Winter 1911/12 außergewöhnlich milb. Eine mittlere Wärme lag 1—2° über bem normalen Mittel. Nur bic ersten Tage des Monats bis zum 6. brachten stärkeren Frost. Die Niederschläge haben burch die starken Regen des 23. eine über normale Höhe erreicht Sie Übersteigen mit 60—70 Millimeter die normale Menge um rund 20 Millimeter, doch genügt dies nicht, um das Regendesizit des vorigen Jahres auch nur annähernd auszugleichen.
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— Deutscher F r a u e n k o n g r e ß in Berlin, 29. Febr. Der heutige Tag des deutschen Fraucnkongresses war der Behandlung der Bemsssragen aauibmet. Frau Elisabeth Böhm sprach zunächst über ben Anteil ber Frau an ber landwirtschanlichen Produktion Von 10 Millionen in der Landwirtschaft selbständig Tätigen betrug die Zahl ber Frauen 4,6 Millionen. Dagegen ist bie Beteiligung der Frau am Obst und Gemüsebau, an Geflügelzucht usw. noch viel zu gering Es ist die Ausbildung der Land und Stadtsrauen in wirtschaftlichen Frauenichulen zu fordern. Tie Rednerin empfiehlt den Zusammenschluß der Frauen in landwirtschaftlichen Haussraucnvereinen. Fräulein Tr. Rom .st e m p l sprach über „Probleme der landwirtschaftlichen Frauenarbeit". Ucber das Thema „Wie erziehen, wir Qualitätsarbeit der Frau in Industrie, Handwerk und Kunstgewerbe", sprach sodann Irl. Tr. Marie Baum: Tüchtige Handarbeiterinnen sind in pslichtmäßigen Fortbildungsschulen heranzuziehen. Frl. Tr. Mar- aarcte Bernhard forderte, daß ber auf bic fachgemäße llnter- trriiung bet Lernenben gerichtete Teil der Handwerksgesetzgebung auch aut die Frauen angewendet werden müsse. Frau Fia Wille bezeichnet den Tilettantismus als den größten Feind der Qualitätsarbeit. Mit einem Vortrag von Frl. Gertrud 3dr ac( über , Was bedeutet die Organisation für unser beruftiches uno perfönl'iches Leben ?" schlossen die heutigen Verhandlungen. cAt wies daraus hin, daß die durch bic wirischaftliche und kulturelle Entwicklung wachsende Schar der Unselbständigen gegenüber der kleinen Zahl der Selbständigen seine /linprüche nur durch Zusammenschluß zur Geltung bringen könne. Morgen werben tne Verhandlungen fortgesetzt Am ^cnnstag linbet Tür die Aoge- georbneten des Kongresses ein Em prang sabcnd bei der Gemahlin des Reichskanzlers, Frau v. Bethmann Hollweg statt.
— Tic neue dänische Grönland-E r p ed111on, die im kommenden Ium unter dem Befehl des dänischen Hauzst- manns Koch die Ausreise nach Tanmar!:-Havn an der Ost lüste antreten wird, ist bereits eifrig nut den Ausrüstunqsarbeiteq beschäftigt. Tie Mittel zur Turchft,nrung dieses wißenschaMuhen Unternehmens sind zum großen Teile aus den Carlsberg -yonds zur Verfügung gestellt worden. Hauptmann Koch bcabnchtigt, in Königin Louisen Land zu überwintern und hier zowohl das Tierlebeu als auch die geologischen Formationen des -»antzes zu
&,g ® nter um SniMing N°d- um ben dopv-tt-u
t- m,, Li° in. Sebruarjtogt bic mMctc
hu-e des März an. Während am 1. b- Mts^ 'm w'ttewcut,me L Wärmcanftieg m den höhcrcil Lagcn^r Mittelgebirge^ um |^CTUaturbmü‘ de? Ho'hc^vftlGötter inben^ »orange
li igeiidcn Sonnenwärme schon Uark»,u erwärme . , ,
Lu'rcn Schichten diese Erwärmung noch wen g zugute kommt. I'aber- ist ber März in unseren Bergen, tm.OMcman -um ! im normalen Verlaus sehr rauh und baultä ^ 'Molgc stark, r Irchncesällc durchaus winterlich. Frost von der ^.auer mehrn 'i„;e ist aus den Mittelgebirgen bic Rego A^r auch^n de t , bauen kann dieser erste Frühlingsmonat udr
It’Bcr »eigen Nach 50 iäbrigem Turtlnchmtt betragt die mittic
Im Jahre 1877 sank die Tcmperattir m der Nackt ogar an lll—12" Kälte, eine Erscheinung, bic ,ich 186o, l.1«0.Hgg
118915 an mehreren Tagen wiederholte. Besonders .. .
Ikille ausgesprochen winterlichen Charakter mit ßoung S nllperaturen von 10° und mehr. Im Marz wird gan^c herben und Nordosten Europas <nniiland unb Inland noch - Frost unb Eis beherrscht, sobald nck ein -uil^a . . . üraen Gegenden nach Mitteleuropa einstellt, wird dre Kalte dteier tastete auch zu uns berubergetragen. ..Zasegen b^rrickt Jwrmc Witterung bann vor, wenn Winde aus iudlicken \ '
|WeImc?r) wehen, wo bic höher als in Teutsckland steden^ I erntne das Land schon stark zu erwärmen vermag I^Vtftrömungcn maren meist in dem vergangenen ungewöhnlich ■ NKmen Winter entwickelt. — Recht groß kann bereit, --1 . jfc Gegensatz zwischen Tag und Nachttemperatur l-? -nädr ■ xxrme, heitere Tage folgen lehr oft empfindlich kaltt . .
|ii2 bei tlacein Himmel die Erde naclsts ihre ^>arm | eit) sich dadurch abküchlt. Im Sommer, wo di? Erde vier
erwärmt ist, kommt diese Erscheinung weniger ,uhlbar zur Geltung. So beträgt im März tue mittlere Tagesichwankung der Temperatur zu Anfang d. Mts. etwa 6°, steigt aber gegen Ende des Monat-« bereits auf 8—9° an. Im äußersten^ Falle können Tem oeraturfdavantungen von 17° innerhalb 24 Stunden vorkommen, die wenn sie in Verbindung mit feuchter Witterung auftreten, gesundheitlich sehr schädlich wirken. Auch Kälterückialle lind im März nickst ungewöhnlich, so gerne zu Amang und - ritte d. Mts. Der in ihrer Entwicklung noch wenig vorgeickrittenen Vegetation vermögen diese Kälterücksälle nur wenig zu ichadcn. Im Durchschnitt dürfen im März noch 10 Frosttage erwartet werden; 188o aber kamen 27 zur Beobachtung.
Auch in seinen Bewölkungsverhaltninen zergt der März einen deutlichen Uebergang zur wärmeren Jahreszeit. Tic bohe Bewölkung der Herbst- und Wintermonatc macht der gc ringeren Bewölkung des Sommers Platz. Tic Zahl der heiteren Tage steigt im Mittel von zwei im Dezember auf lieben im Marz, die der trüben Tage sinkt von 18 auf 10. Ein außergewöhnlich sonniger März kann schon 14 heitere Tage bringen, rote im ^abte 1880. Ungünstiger als im Flachlande sind bie Bewolkungs- unb SonnenschcinverhalMisse im Gebirge, bas unter starker Nebel- bilbung im Frühjahr leibet. . . . ..
Trotz der durckst'chnittlick geringen Bewölkung zeigt aber die Niederschlagsmenge des März keinen Rückgang gegen den Februar Tie Niederschläge nehmen schon sommerlichen Charakter an. sie dauern kürzer an als im Winter, sind aber dalur stärker. Tic Niederschlagsmenge beträgt im Ticilande mhern "'laincbntc, Wetter au 40—50 Millimeter unb steigt mit zunehmender Erhebung des Landes Sie ist wie m allen Monaten am größten auf ben höchsten Erhebungen der Mittelgebirge Im normalni Durchschnitt ist der Februar trockener, doch bleibt die Regenmenge des März weit hinter den Sommermonaten zurück. Bekanntlich besteht in unicrer Gegend die Neigung zu xom.m7= und Frübherbstregcn, während der Winter und das »rrubnhr trockener sind. Eine bemerkens-verte Ausnahme machtt das ^ah. 1911 mit seinem außerordentlich trodenen sommer. 2.1c mittlere Zahl der Tage mit Niederschlag beträgt etwa 16, im öabre 18«. aber wurden 27, 1871 dagegen nur 7 Regen- und edmeetage ausgezeichnet. Im Mittel darf noch an 5 Tagen Lchneeiall erwartet werden 1865 unb 1900 kamen aber 14 Schnectagc vor, wahrend fünfmal in dem Zeitraum von 1857—1907 während des ganzen Monats Scknee über bau r>t nickt mehr siel.
Auch durch die steigende Zahl der Gkrvittertagc verrät 'ich bereits die Nähe der wärmeren Jahreszeit. Während feit 18o< im Februar nur 5 mal Gewitter beobachtet wurden, traten im März 13 Gewittertage im .50 jährigen Zeitrmim ein. ^n April steigt diese Zahl aus 47, um bann int Mai trafch auf 180 Acwtlter- tage anzuwachsest, - -
ber von einem türkischen Hauptmann und einem einflutzreichcn Araberscheich befehligt wurde Tic Türken und Araber lei st c t en verzweifelten Widerstand, cs gelang ihnen aber nickt, dem erbitterten Angriff der Italiener standzuhalteii, die sofort mit dem Bajonett vergingen unb ben größten leu ber t Ürkiscke und der arabische Befehlshaber fielen, von Bajonettstichen durchbohrt Merghcb war um 7.40 Uhr vollständig in der Gewalt
5- V'- S Am 21 März überschreitet nordwärts manbernb die Sonne
ihn A>n -V iuator Die Astroiwmen rechnen von bicicni Tage, an dem
Sttvb <Äh- unb Rackst gleiche Länge haben, den^Faihl'ng. Nach meteoro
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Tt des östlichen fr'1 ; am Huftlsonnler ' zu umivickeln ft. " an nannte diese ’"t SÄÄftSi «om^MTenitotVecilc'amtliÄfokenbcCimcIbntenflcmrf^: >en Upenwiv .,,>k a 11 hr riirffen die 3tahencr m brci In
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iiriÄyh mc mi schützen unb, falls es nötig sein sollte, das .Zentrum ;r mH 8L-r Angriff zu unterstützen Drei Batterien bhcbtn m Homs ,nenkullfruet. e 1, bereit, beim Vorstoß jte awttopaw ;v
Wg des' WA-. I. »::rr. so daß sie bniuln* bis an L.......
unb finnatjm*?: -t eggten, ohne daß der Fcinb erivackte.
Ebstein heute noo > ,> „ n r r n r i u 0r n n a den ube
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Gießener AMgcr Tb« Hebanton 112, ies«k General-Anzeiger für Oberhessen '"u^r^g"csnummer Rotütionsörutf mö Verlag der vnchl'fchen Univ.'vuch- und sieindrnckerei R. Lange. Redaktion, illpedition und Druckerei: Schulstrahe 7. ; ■ vormittags 9 Uhr. vüdingen: Fernsprecher Rr. 269 Geschäsirstelle Bahnhofstraße 16a. _____________________


