jäle, in denen die Pfleglinge am langen, bequemen Tischen lihre Mahlzeiten einnehmen, spielen, lesen oder sich sonstwie
der
wieder von Berlin im Jagdschloß WolfSgarten eingetroffen.
es ge-
Zar lind Zimmermann.
Sonntag, den 10. September:
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Ufa
Meteorologischeveodachtungen der Station Gieften
Sept.
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Höchste Temperatur am 2. bis 3. Septbr.
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schenkte der hier
Neu-Seeland eine
X. Hanau,
neugeschaffene und zur Ausschreibung
der Stadt Hanau gekommene, mit
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Der Herr öoV Mittwoch, ben
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ansehnliche Summe.
Hessen-Nassau.
1. Sept. Um die von
unterhalten können.
Zur Beschäftigung dient außer der Hausarbeit der große Garten, in dem ein Teil des Küchenbedarss der Anstalt gezogen wird, in dem die Kranken erfahrungsgemäß gm liebsten arbeiten.
Die Anstalt wird heute ihre ersten Patienten aufnehmen; etwa 20 Pfleglinge, die seither in der Psychiatrischen Klinik untergebracht waren, werden in die Anstalt überführt werden. Damit ist Oberhessen in den Besitz einer eigenen Anstalt gekommen, und es wird für die Folge nicht mehr nötig fern, daß Geistes- und Gemütskranke aus unserer Provinz in auswärtigen Anstalten, wie Heppenheim, Phi- Üppstal und Alzey untergebracht werden, wodurch für die besuchenden Angehörigen viel Zeit und Geld verloren ging, da sie manchmal einen ganzen Tag auf der Bahn zubringen mußten. — Auf die Geschichte der Anstalt werden wir in einem besonderen Artikel eingehen.
51,0 .52,2 • 54,9
Zum ersten Male: nachmittags 3% Uhr:
:clegraphenassistent Reitz, eröffnete die Versammlung und be- lßte die zahlreich erschienenen Kameraden, insbesondere bic
einem Anfangsgehalt von 8500 Vn versehene Stelle eines Stadtbaurats haben sich, nachdem heute die Anmelderist abgelaufen ist, 84 Bewerber gemeldet.
kinder." Samstag, den 9. September:
Aus Statt unt Land.
Gießen, 4. September 1911.
Müller'sche Badeanstalt.
Wass erwärme der Lahn a m 4. S e p tb r.: 176 R.
Eine Ehe." Sonntag, den 10. September : „Glaube und veimat." Abends 7 Uhr
L.U. Habilitation. Dem Assistenten am psycho-
beleuchtung der Heimweg angetreten. ,
** Der Verein ehemaliger 116er (Kaiser-Wilhelm-
** D! aul - und Klauenseuche. Der Ausbruch Seuche ist gemeldet aus Mannheim (Schlachtviehhof)
KIZINe KIOS™
Türk.Tabak-& Cigarctten-Fabrik„Kios" o E. Robert Böhme, Dresden.
Der Evangelimaim." Montag,
den 11. September, abends 71/, Uhr: „Orpheus in der Unterwelt/ Dienstag, den 12. September: Zum ersten Male: „König für einen Tag.- Mittwoch, den 13. September: „Der Rosenkavalier.'
Schauspielhaus.
Montag, den 4. September"): „Flachsmann als Erzieher.' Dienstag, den 5. September: „Tie Braut von Messina." Mittwoch den 6. September: „Madame Bonivard." Donnerstag, den 7. September, abends 71/, Uhr: „Glaube und Heimat." Freitag, den 8. September: „Zopf und Schwert." Samsrag, den 9. Sept.:
Spielplan der vereinigten .Srantfurter Stadttheater.
Gxcrnhaus.
Montag, den 4. September, abends 71/, Uhr: „Ter Bettelstudent." Tienstag, den 5. September*): „Cavalleria rusticana.“ Hieraus: „Der Bajazzo." Aiittivoch, den 6. September, abends 7‘/0 Uhr: „Ter Gras von Luxemburg." Donnerstag, den 7. Sept., abends 6)^ Uhr: „Lohengrin." Freitag, den 8. September: „Königs-
2
2
2
am 31. August d. Js.
Kreis Büdingen.
„Ter Herr Hofrat." Montag, den 11. September rat." Dienstag, den 12. September: „Eine Ehe. 13. September: „Eine Ehe."
Niedrigste , , 2.
Niederschlag: 0,0 mm.
= Kohden, 31. Aug. Auf dem dieser Tage hier abgeheltenen Hassia-Bezirkstag richtete der stellvertretende Bezirks Vorsteher — Kreisfeuerwehr-Jnspekbor Vetzbergerin Nidda — nachdem er den Bericht über den Hassiatag in Friedberg erstattet hatte, daran anschließend folgende Mahnung an die Versammlung: „Lassen Sie mich vor unserem Auseinandergehen einige Worte an unsere jungen Kameraden richten! —Wir alten Veteranen sind an dem Meilenstein angelangt, von dem man rückwärts zu sehen pflegt. Und da liegt mir etwas auf dem Herzen,
waldiges Reich, sie darf gewiß nicht unterschätzt werden, zumal in letzter Zeit — ich brauche ja nur auf unser energisches, durchaus berechtigtes Vorgehen in Marokko hinzuweisen — die Reibungsflache unter den europäischen Großstaaten größer geworden ist, ick sage, sollten Neid und Mißgunst und die ganz unbegründeten Forderungen unserer Nachbarn an der Seine und Temse uns zwingen, unsere Ehre mit dem Schwert zu wahren, dann scheuen wir auch den Krieg nicht, die Kriegsangst braucht uns nicht
Gesangs- 'unb Einzelvorträge wechselten miteinander ab und hielten die Teilnehmer noch lange Zeit zusammen.
** Ein heißer Septembertag. Der gestrige Sonntag brachte wieder eine wesentliche Steigerung der Hitze, so daß in vielen Gegenden Mitteldeutschlands 32° Nachmittagswärme erreicht oder sogar überschritten wurden. Die Erhitzung kam durch ungehinderte Sonneneinstrahlung bei klarem Himmel und durch Lufttransport aus südlichen Gebieten zustande. Auf der Vorder-
au§ Berlin, wurde am 28. August d. I. die venia legendi für das Fach der Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der experimentellen Psychologie an unserer Universität erteilt. Seine Habilitationsschrift trägt den Titel: „Ueber Vorstellungen."
** Erledigte Lehr erstell en. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Glashütten. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hopf- manu s f e l d. Mit der Stelle ist Organisten- und Lektor- dienst verbunden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Zahmen. Mit der Stelle ist Lektordienst verbunden. Ihrem Inhaber kann eine Ortszulage bewilligt werden.
** Ruhestands Versetzung. Der Großherzog hat den Dirigenten bei der zweiten Justifikatur-Abteilung der Oberrechnungskammer, Rechnungsrat Heinrich Weber auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste, in den Ruhestand versetzt und ihm die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.
** Das Groß herzoglich hessische Regierungsblatt enthalt in seiner Nr. 24: 1. Bekanntmachung, den Uebersetzer und Dolmetscher für die polnische Sprache im Geschäftsbereich sämtlicher Ministerien bctr. — 2. Bekanntmachung, die Bestellung des Denkmalrats betr. — 3. Verzeichnis der Vorlesungen, Hebungen und Praktika, welche im Wintersemester 1911/12 in den sechs Fachäbtei- lungen der Großh. Technischen Hochschule zu Darmstadt abgehalten werden. — 4. Ordensverleihungen. — 5. Verleihung der Staatsmedaille für Ausstellungen. —6. Namensveränderungen. — 7. Dienstnachrichten.
* Bevölkerungsbewegung in Hessen-Nassau. Nach der jetzt veröffentlichten Statistik betrug die Einwohner, zahl Hessen-Nassaus am 1. Dezember 1910 2 221 021 gegen 2 070 052 am 1. Dezember 1905. Die Zunahme aufs Hundert der Bevölkerung gerechnet betrug in den Zäblungs- Perioden 1890=1895 5,55, von 1895—1900 8,04, von 1900—1905 9,7 und von 1905—1910 7,29.
** Eisenbahnwünsche. Die Bäderzüge 27 und 28 Wiesbaden — Frankfurt — Hornburg — Bad Nauheim — Wildungen — Harzburg — Berlin erfreuen sich großer Beliebtheit, wie die starke Benutzung zeigt. Leider werden sie vom 1. Oktober bis 1. März nicht gefahren werden und doch hätte vielleicht ein Versuch eine genügende Be- rncherzahl gezeitigt, um sie auch nach dem 1. Oktober weiter- besteh-en zu lassen. Wird darauf auch in diesem Winter-Halbjahr nicht mehr zu rechnen fein, so doch hoffentlich um so sicherer im nächstjährigen. Ebenso populär sind die Eil- rüge aus der Bahnstrecke Gießen—Fulda geworden, die die Beteiligten gewiß nicht mehr entbehren möchten. Nun
+ 30,7' C.
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tzmr cörtte über zwei Millionen Mark kosten Es sind ins-Iwürde es vielseitig gehegten und auch schon öfters laut - ----- - ‘ ' '■ ■ gewordenen Wünschen sehr entsprechen, wenn auch dre Bahn
linie Gießen-Gelnhausen mit einem gleichen Eilzugs- paar bedacht würde. Des Dankes aller Beteligten könnte sich die Kgl. Eisenbahn-Direktion Frankfurt a. M. ver- lichert halten. Außerdem wird man hoffentlich baldmöglichst dazu übergel)en, außer dem bisher mitgefuhrten Kurswagen Koblenz—Berlin auch einen solchen von Köln dorthin zu führen, der mit dem Schnellzug 11.23 Uhr (Köln—Gießen—Frankfurt) hier eintreffen müßte, um in )cn Schnellzug 11.30 Uhr (Gießen—Marburg—Kassel- Berlin) hier einrangiert zu werden.
** Der Krieg erverein Gießen veranstaltete geftern zur Erinnerung an den Tag von Sedan ein W albtest im Philo- wphenwald. Um 4 Uhr war der mit Fahnen unb lumpums geschmückte Festplatz sckwn dicht besetzt. 'Der erste SBorufoenbc, Hauptmann d. L. Gabriel, würdigte in seiner Begrüßungsansprache Die Bedeutung des Sedan tag es und brachte ein begeistert cuy- gcnomrSenes Hoch auf den Kaiser und Großherzog aus. Dann sprachen noch Bezirksvorsitzender Daab-Lollar und Vetzverger- Jiibba. Für die Kinder wurden eine Polonaise sowie Spiele veranstaltet, von denen das Wurstschnappen und das Holzschuh- aufev besonders heiter verliefen. Wäl-rend der Kinderspiele hatte j er eite das Preisschießen begonnen. Die Beteiligung war iel)r rege; es wurden etwa 750 Schüsse abgegeben. Besondere Anziehung übten aber die turnerischen Vorführungen des Manner- Turnvereins aus. Bald nach 9 Uhr wurde unter Lampion-
davon zurückzuhalten, dann reden wir mit Bismarck: „Wir Deutsche fürchten Gott, sonst niemand auf der Welt!", und dann dürfen wir wohl die begründete Hoffnung hegen, daß unsere Jugend ihren Vätern nicht nachsteht und das von ihnen Errungene bis zum letzten Tropfen Blut verteidigt. Wir alle stehen dann für unser geliebtes Vaterland Mann für Mann. Geloben wir dies heute und stimmen Sie mit mir ein in den Rus: „Unser liebes deutsches Vaterland hoch! hoch! hoch!
Kreis Lauterbach.
~ Lauterbach, 3. Sept. Durch den Mangel an Weidefutter haben einige Tierhalter ihr Vieh schon von der Jungviehweide geholt. Ein Teil der Landwirte zieht es allerdings vor, die Tiere trotzdem bis zum Schlüsse der Weideperiode gegen Entrichtung der entstehenden Mehrkosten durch Ankauf von Futtermitteln auf der Weide zu belassen.
Hörgenau, 3. Sept. Bei der Wahl eines Bei- qeordneten wurde der Landwirt Karl Lang nut 11 Stimmen gewählt. Der seitherige Beigeordnete Heinrich Oestreich erhielt 7 Stimmen.
A Frischborn, 3. Sept. Auf dem Freiherrlich Ried- eselschen Schloßgut begingen Franz Roß mähler und seine Ehefrau ihre goldene Hochzeit.
Kreis Friedberg.
b. Butzbach, 1. Sept. Heute fand bei Butzbach und Os heim das Scharfschießen der 21. A r t i l l e r i e b r i g a d e statt. Geschossen wurde von Norden nach Süden in der Richtung auf Ober-Mörlen und Langenheim, auf einen Berg. Viele Zuschauer hatten sich von nah und fern, beionders bei Butzbach, sowie auf der Anhöhe westlich von Friedberg in der Nähe des Hofes Hasselheck ausgestellt. Während des Feuerns gerieten plötzlich drei Zivilpersonen durch eigene Schuld mitten unter die einschlagenden Geschosse, worauf sie verzweifelt hin und her liefen. Das Schießen war das interessanteste, das jemals hier beobachtet wurde, weil außer den beiden Feldartillerie-Regimentem Nr. 27 und 63 auch das Fußartillerie-Regiment Nr. 3 aus Mainz daran teilnahm.
_ ... , r das herunter muß, gerade in der jetzigen politisch ernsten
/ r Zeit. Gewiß wünschen wir alle die Fortdauer des Friedens,
vr.v.t.r cxr1.«e«> l. i_.ee... so lange wir ihn in Ehren genießen können. 40 Jahre haben wir unsere Friedensliebe -bewiesen. Sollten wir aber durch logischen Institut der Akademie für Sozial- und Handels- die Verhältnisse gezwungen werden, zum Schwert zu greifen, Wissenschaften in Frankfurt a. M., Dr. phil. Kurt Koffka die Gefahr des Krieges besteht ja für unser großes ge-
Ä Griedel, 3. Sept. Zu dem Neubau unserer Kirche geborene William Heinz in Hockitiko au
»esamt 19 Gebäude errichtet worden, und zwar acht Wirt schastshäuser und 11 Krankenhäuser. Die Wirtschaftshäuser bestehen aus dem Verwaltungsgebäude, den beiden Wohnhäusern des Direktors und des Oberarztes, dem Pförtnerhaus, dem Wasch- und Kesselbaus, der Kochküche, der Ka pelle und dem Leichenhaus, das außerhalb der Reihe in den hintersten Teil der Anlage verwiesen wurde. Die Krankenhäuser bestehen aus je zwei Landhäusern für ruhige Männer und Frauen, aus je einem großen einstöckigen Bau für Wachbedürftige, aus je zlvei für unruhige Krank, und aus dem sog. festen Haus, in dem die strafrechtlick zur Verantwortung gezogenen, die auf ihren Geisteszustand Untersucht werden sollen, ebenso untergebracht werden, wic Seskrank gewordene Strafgefangene. Die Männerabtei ist von der Frauenabteilung natürlich getrennt.
Gegensatz zu den anderen Heil- und Pflegeanstalten, die auch nach außenhin derart gesichert sind, daß man ihnen ihre Verwendung sofort ansiebt, hat man sich hier im Interesse der Kranken beinüht, oer Anstalt ein Aussehen zu geben, das sie nicht von anderen Krankenhäusern unter, scheidet, indem man von Mauern und Gittern nach Möglichkeit absah. Umsomehr wurde für die innere, z. T. mar fierte, Sicherheit gesorgt. Alle Türen und Fenster habet; selbstverständlich keine Klinken, die Fenstersprossen sinds aus sEisen und die Verglasung so stark, daß sie auch sehr hef Ligen Schlägen widerstehen können. In dein festen Haus _______ . . .
sind die Sicherungen noch stärker und dabei so sinnreich Regiment) hielt am Samstag seine zweite Monateversammlung xm jffebaut, daß z. B. die zweite Tür nicht in das Schlos Lass Amend ab, zugleich mit der Feier des Sedantages und schnappt, wenn die innere, dem Gefangenen am nächster: )er Aufnahme des 3M. Mitglieds. Der ztverte Vorsttzende,^Ober- äwäbmku äfcsÄ ÄsäwsääsÄ Rücksicht genommen, Nne mau auch tn der onsttgen Eiti- darauf hielt der 1. Vorsitzende, Rechtsanwalt Kaufmann, richtung lichte Farben angewendet und der schonen klareii rinen Vortrag über die Schlacht bei Sedan, der ungeteilten
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2 e - .5
anheimelnde Gemütlichkeit gegeben hat. _____ ______
Für das leibliche Wohl sorgt außer einem Stab tüch- Aufnahme des 300. Mitglieds. -. — tiner Pfleger und Mlegerinnen, die riesige, vorzüglich ein daß inzwischen der Verein auf 333 Mitglieder angewach,en sei. gerichtete Küche, die jede Hausfrau in Entzücken versetzt, die mitPinnither ab und
nicht kleinere Waschküche mit ihren großen maschinellen Wasch-, Trocken- und Manganlagen, sowie die Niederdruck dampsheizung, die vom Kesselhaus aus bedient wird und sämtliche Gebäude mit Wärme versorgt. Die hierzu nötigen Rohre liegen in unterirdischen Gängen, die mit elektrischer Beleuchtung versehen sind. Ferner sind hier die rnuster- -------------------------- ------- «...
gültigen Baderäume zu erwähnen, von denen in jedem seite eines kleinen von (Higland zugezogenen Randwirbels wehten Gebäude mehrere vorhanden sind, und die großen Speise- lebhafte südliche Luftströmung. Der 3. September wird m «Ztr, in hnnnn hi, qWpnHnae am lanara. beauemen Tisckei, der Wlttemngsgeschichte wieder -m-besondere Rolle sp elm Nach ben langjährigen Beobachtungen des Physikalischen Vereins m Frankfurt seit 1857 trat eine ähnliche Erhitzung nur am 2. Sept. 1903 mit 32° ein. Besonders heiße Tage mit 30—32° Nachmittagswärme waren auch der 1. Sept. 1886, der 3. und 4. 1895, 5. 1903, 7. 1895, 10. 1869 und der 13. Sept. 1867. Auf die letzte Erhitzung wird bald Abkühlung folgen, auch dürfte in dieser Woche Trübung und Regen zu erwarten fein.
... v gewendet und der schonen klaren rinim Vortrag über die Schlacht bei Sedan, der ungeteilten
Raumgestaltung durch Bilder und Blumen eine reizend Beifall fand. Den Dank der Versammlung brachte der 2. Vor- ' sitzende zum Ausdruck. Der zweite Teil der Feier galt der
~" " ' ' — " ' Der 1. Vorsitzende teilte mit,
Eingesandt. \
(Für Form und Inhalt aller unter Dieier Rub rik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gi.-getuiber teiucrlei Verantwortung.)
Lauterbach, .2. Sept.
Herr 'Dr. Heuser hat Recht: Im Pro gram m bekennen sich die Antisemiten als Freunde des Reichstaaswahlre chts. Wmn er bei meiner Rede in Schlitz, die der kurze Bericht nun „G. A." natürlich nur sehr unvollkommen wiedergibt, pgeger i gewesen wäre, würde er sogar gehört haben, daß ich den betreue, üben Satz des deutsch-sozialen Parteiprogramms zitierte. b. Muptete aber, daß man sich in dieser Beziehung auf die Antisemiten nicht verlassen könne. Beweis: ihr Verhalten bei der Rcuhs- inanzreform. In dem Programm heißt es: „KeE , weitere Vermehrung der indirekten Steuern, die die breiten Müssten des Volkes belasten, sondern direkte Steuern, insbesondere Erbs sts- teuer." Bei der Reichsfinanzreform sind aber die An^j emiten durchaus nicht geschlossen für die Er chaftssteuer eingetreten, sonst wäre diese emzige toi liebe Besitzsteuer unter den vielen neuen Lasten angenommen too den. Die sechs antisemitischen Gegner haben t' Schicksal entschieden. Andererseits trat die wirischastli Vereinigung entweder geschlossen (19) oder mit großer Majon (mindestens 14) ein für die Erhöhung der Biersteuer, Tabaksteu und Brannttoeinsteuer, für die Erhaltung der volle Liebesgabe an die Brenner, für die Verteuern des Kaffees und des Tees, für die Besteuerung Streichhölzer, für die Beibehaltung der Fahrkarte steuer.
Deshalb, so folgere ich, ist auch nicht anzunehmen, daß dieI- Partei mit der Verteidigung des Reichstagswahlrechts Ernst mach ebensowenig wie mit dem Programmsatz „Fernhaltung ausläiD. bischer Arbeiter". 'Denn sie geht seit der Reichsfinanzrefor mit den Konservativen und ihrer Kerntruppe, dem Bund d Landwirte, durch 'Dick und Dünn. Gegen die wagte man si nicht zu wenden, und deshalb werden bic wenigen guten Punkte des Programms nicht hoch gehalten. /
Es freut mich sehr, daß Herr Dr. Heuser bei der Redaktion des christlich-sozialen Programms mitgewirkt hat und also auch elbft fordert: Wahrung der politischen Rechte des Volkes. Hockend ich steht er in den kommeirden Wählerversammlungen auch Rede darüber, wie zu der Programmforderung die bisherigen Taten einer Partei im Reich unb in Hessen stimmen, und wie ec ich das Eintreten dafür in Zukunft denkt.
Professor O. U r ft a b ti.
. - ■.!_____ __------!------ . --------------------------------
Nachweisung über den Stand der Maul- und Klauenseuche in Hessen vom 26 August biß J. September 1911.
Kreis:
Am 26. August waren verseucht:
Boni 26.2lug. bis 1. Sept, sind neu verseucht :
Boni 2ö.Vlug. bis 1. Sept, ist die Seuche erloschen tu:
Darmstadt .
_
—
—
Bensheim .
Schwanheim, Zwingen-
—
—
berg, Klein-Hausen
—
—
Dieburg . .
—
—
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Erbach . . .
—
—
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Groß-Gerau
Leeheim, Nauheim
—
Leeheim
Hevpenheun
Wimvien
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—
Offenbach. .
Dietesheim, Sprendlingen , Dudenhoien, Mühlheim, Hausen, Hainsladt, Dreieichen- hain, Seligenstadt
Dietesheim, Muhlheim, Hainstadt
Gießen . . .
Ettingshausen, Holzheim, Ober-Hörgern, Bettenhausen, Gröningen, Eberstadt, Obbornhofen, Utphe
Alsield . . .
—
—
—
Tübingen. .
Bös-Gesaß, Berstadt
Heuchelheim
—
Friedberg .
Gambach, Heldenbergen, Ai önzenberg, Wohnbach, Nieder-Wöllstadt, Büdesheim, Melbach, Griedel
Lauterbach.
Lauterbach
Angersbach
Lauterbach
Schotten .
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—
—
Atainz . . .
—
—
—
Alzey....
Bingen . . .
—
—
—
——
—
—
Oppenheim
Bechtolsheim, Köngernheim
—
Bechtolsheim


