ert, dem
des letzten Satzes Ser angeblichen Aeußerurtge'n des Staatssekretärs für unwahr.
Zu dem Vortrag des Geheimrats Ri eß er in Hannover toirt noch mitgeteilt, daß insgesamt 220 Mitglieder des Hans ab nndes ;um Reichstag kandidieren. darunter 62 Mitglieder aus den Reihen von Handel, Industrie und weitere 10 Mitglieder gewerblicher Organisationen-
Aus Siafct und Land.
Gießen, 25. November 1911.
Großherzogs Geburtstag.
Gießen, 25. Nov.
Unter großer freudiger Teilnahme alter Volksschichten wird im Hessenlairde heute der Geburtstag des Landes- Herrn geferert. Großherzog Ernst Ludwig vollendet heute das 43. Lebensjahr. Unter seiner Führung hat auch in diesem Jahre Helfen *neue Fortschritte gemacht. Zwar harren der neu zuiammengese^ten Parlamente in Darmstadt noch viele wichtige Aufgaben, aus denen wir namentlich die Regelung der Beamtenbesoldung hervorheben möchten, die für die ganze Politik von einschneidenster Bedeutung ift Damit hangt eng zusammen bie. Regelung der hesjischen Finanzen und es ist zu wünschen, daß cs dem Großherzog wiederum gelingen wird, die bewährte Kraft feines langjährigen Mitarbeiters, Herrn Finanzministers B r a u n, irotz seiner Rücltrittsgedauten für diesen ^weck noch dienstbar zu machen. Heber die schlimmste Fi- nanzkrijis sind wir dank der Entschließung des Landes- Herrn glücklich hliiausgetouimen. Als ein weiteres Verdienst des Grvßherzogs wird das hesiische Volt nicht vergessen seine unermüdliche Initiative, der wir hauptsächlich oas direkte Wahlrecht danken. Wie freudig Großherzog Ertist Ludwig sich immer in den Dienst moderner Forve- rtrugen seines Landes gestellt hat, geht auch aas. seinem Verhalten hervor, das er in dem Srreit der tirchtichen Mei-; nringen in Hessen gezeigt hat. Indem er beiden Nieinungen Rechnung trug, bleibt der hessischen Lanoesuniversitat der
Den Charakter als „Geheimerat": dem Mnnfteriälrat in den Ministerien des Innern und der Justiz Daniel Lorbacher.
Den Charakter als „Geheimer Oberinstizrat": dem Land- gerichtSdirclior bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg Dr. Ludwig Rüster.
Den Charakter als „Geheimer Justizrat": dem Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Vilbel Ludw. Bötticher, dem Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg Will). Sander, dem Rechtsanwalt und Notar Justizrat Aug. M e b in Gießen und dem Rechtsanwalt Justizrat Friedr. G ö r z in Mainz.
Den Charakter als „Justizrat": dem Notar Dr. Otto Ving m Mamz, dem Notar Adam Schmitt in Gau-Algesheim, dem Rechtsanwalt Dr. Ernst R e i n a ch in Mainz, dem Rechtsanwalt Max Levi in Mainz, dem Rechtsanwalt Dr. Siegmund L e v i in Mainz und dem Rechtsanwalt Dr. Ludwig Jung in Gießen.
Das Komturkreuz 1. Stirn je des Veroieniiordens Philipps des Großmütigen: dem Minislerialrat und Vorsitzenden der Abteilung für Forst- und Kamexalverwaltung des Ministeriums der Finanzen, Geheimerat Will). Milbrand.
Tas Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem ständigen Mitglied des Hydrographischen Bureaus, Prof. Dr. Georg G r e i m, dem Vorstand des Finanzamts Gießen, Finanzrat Jak. Steinhäuser zu Gießen.
Ten Charakter als „Geheimer Obersinatizrat": dem vortr. Rat bei der Abteilung für Steuerwesen des Ministeriums der Finanzen, Oberfinanzrat Wolf Weißenbruch.
Ten Charakter als „Geheimer Obersorstrat": dem Vortragenden Rat bei der Abteilung für Forst- und Kameralverwaltung des Ministeriums der Finanzen, Qbecforstrat Aug. T i e f e n b a ch.
Ten Charakter als „Oberbaurat": dem ständigen technischen Hilfsarbeiter bei der Wteilung für Bauwesen des Ministeriums der Finanzen, Baurat Wam P a u l.
Ten Charakter als „Rechnungsrat": dem Bczirkskassierer RendantHch., R a p p zu Büdingen._____________________
jri)a)e, sorl.chrc^.nde wissenschaftliche Zug in ihrer theologischen Fakultät und bei dem ungewöhnlichen Interesse, das sich heute im ganzen Reiche an die kirchlichen Kämpfe knüpft und neuzeitliche Reformen für die Zukunft in Aussicht stellt, muß eine solche kirchenpolitische Lage in Hessen auf alle liberal und wirklich religiös Gesinnten wahrhaft erfreuend wirken. Wir in Gießen haben insbesondere Anlaß, des Geburtstages unseres Landesherrn festlich zu gedenken. Hat er doch in diesem Sommer mit seiner Gemahlin inmitten der Gießener geweilt, hat er sich doch dabei durch sein natürliches und freundliches Wesen wieder aller Herzen gewonnen. Es ist darum ganz selbstverständ^ lich, daß auch in diesem Jahre die äußere Veranstaltung wieder von großer Teilnahme der gesamten Bevölkerung getragen wird.
Der Vorabend brachte als Einleitung der militärischen Feier den Zapfenstreich, der wie immer viel Volk auf die Beine brachte. Heute vormittag war großes militärisches Wecken und dann Choralmusik vom Stadtkirchturm. Ter sich anschließende Festgottesdienst wurde von der Zivil- und der militärischen Gemeinde gemeinsam begangen. Es folgte Regiments crppell auf dem Hofe der Zeughauskaserne und Promenadekonzert in der Süd-Anlage. Am Mittag vereinigte sich das Offizierskorps im Kasino und die Beamten- und Bürgerschaft im Gesellschaftsverein zum Festessen. Bei dem letzteren hielt der Rektor Prof. Dr. König folgende Ansprache:
Sehr geehrte Herren!
Geburtstage sind eigentlich Famttimfeste. Aber die Geburtstage der Fürsten sind nach altem Brauch Festtage des ganzen Landes. Gewiß liegt solchem Brauch die monarchische Staatsitwe zu Grunde, die den Fürsten ehrt, wie es dem Herrscher, dem Höchsten im Lande, zukommt. Aper wenn sich heute in allen Orten unseres Hessenlandes die Männer unseres Volkes, Bürger und Beamte, in festlichen Veranstaltungen zusammenfinden, um den Geburtstag des Landesherrn zu feiern, so ist es wahrlich mehr als ein bloßer Staatsgedanke, den sie damit zum Ausdruck bringen wollen. Enger und herzlicher sind in unserem kleineren Lande die Bande, die Fürst und Volk miteinander verknüpfen. Tie zahlreichen Gelegenheiten zu persönlicher Berührung unseres Lan- desherm mit seinen Landeskindern traaen ein Gefühl persönliche Beziehungen zu ihm, tragen persönlichste Liebe und persönlichstes Zutrauen zu ihm in wette Scmcyien ,eines Volles. Dankbaren Herzens gedenken wir gerade am heutigen Tage dieser Seite der Betätigung seines fürstlichen Amtes, wir Gießener ganz be- !anders, die wir vor wenigen Monaten die Freude hatten, unseren Landesherrn nicht bloß in unserer Stadt begrüßen zu dürfen, sondern auch mitzuerleben, wie er sich für einen wohltätigen Zweck eittsetztc mit der ganzen Wärme seines lebhaft empfindenden Herzens und der ganzen Frische seines fröhlichen Temperamentes. Solcher Fürsten Geburtstage werden ihrem Lande zu einem Familienfeste.
Wenn wir den Wünschen, die uns in dieser Stunde bewegen, formvollendeten Ausdruck geben wollen, so. können wir ihn mit leichter Umgestaltung in den Worten finden, die wir heute Abend aus dem Munde der Iphigenie vernehmen werden, in den Worten mit denen fifr den König Thoas begrüßt:
Mit königlichen Gütern segne dich Die Gottheit! Sie gewähre Sieg und Ruhm Und Reichtum und das Wohl der Deinigen. Und jedes frommen Wunsches Fülle dir!
Daß, der du über viele sorgend herrschest. Tu auch vor vielen seltnes Glück genießest.
. Ein freundliches Geschick walte über unserem Großherzog und dem Großherzoglichen Hause! Ich bitte Sie, erheben Sie Ihre Gläser und stimmen Sie mit mir ein in den Ruf:
Unser allerdurchlauchtigster Landesheer, Seine Königliche Hoheit der Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein er lebe hoch!
Die Stadt war zum großen Teil beflaggt. Schulen, Kriegervereine usw. feierten den Tag durch besondere Veranstaltungen.
Von Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin ging der Vorsitzenden des Landesverbandes Hessen des Deutschen Frauenvereins vom Roten Kreuz kür )ie Kolonien ein Schreiben zu, in welchem das warme Interesse der Frauen Hessens für dieses vaterländische Unternehmen hervorgchoben wird. Schon bald nach der Gründung des Landesverbandes Hessen wurden in fünf großen Städten des Großherzogtums Abteilungen mit stattlicher Mitgliederzahl gegründet.
Dieses warme Verständnis, das die edlen Aufgaben des Deutschen Frauenvereins vom Roten Kreuz für die Kolonien bei den bis jetzt mit der Sache bekannt gewordenen Frauen Hessens gefunden haben, läßt es angezeigt erscheinen, die Organisation des Landesverbandes staiutengemäß nun weiter auszubauen und an weitere Kreise die Bitte um Beitritt zu richten.
Nach den bis jetzt erzielten Erfolgen hofft Ihre Könige liche Hoheit, daß bie Werbung für eine so gute, der Liebe zum Vaterland, wie der zum Nächsten dienende Sache auf ruchtbaren Boden fallen werde.
Wir weisen auf den diesbezüglichen Aufruf im .Anzeigenteil unseres Blattes hin.
Totensonntag.
Im Spatherbfte, wenn die Sturme der Tag- und Nachtgleiche das Land durchsausen und die letzten welken Blätter vor sich hertreiben, gedenken die Christen beider Konfessionen ihrer Toten, die Katholiken au Allerseelen unö die Evangelischen am Totenfeste, das auf den letzten Trinitatis- lonntag fällt. Viele gehen an diesen Tagen an die Gräber der Ihrigen und legen als Zeichen des fortdauernden Gedächtnisses einen Kranz nieder. Allerdings bei weitem nicht alle können öfters einmal eine stille Stunde an der heiligen Stätte zubringen, wo ihre Lieben schlafen. Was der Dichter Johann Heermann einst von Gott erbeten hat: dem Leib ein Räumlein gönn’ bei seiner Eltern Grab, auf daß er feine Ruh' an ihrer Seite hab', das geht heute nur noch feiten in Erfüllung. Das Leben treibt gerade in unseren Tagen die Menschen so sehr hin und her, daß ost die Eltern unter den Tannen des Schwarzwaldes ober an einer Berglehne der Pfalz schlafen, während die Kinder in einer noru deutschen Großstadt ihrer geb en feit ober im rheinisch-wcsl- faltschen Industriegebiet, wo die Hochofen glühen und die hohen Schlote rauchen. Aber im Geiste geht jeder tiefer empfindende Mensch am Totensonntag an bie Gräber der ©einigen. Unser Leben wäre oberfläa)lich und arm, wenn wir unserer Toten nicht mehr gedenken würben. Die Erinnerung an treue, tüchtige Eltern, bie liebevoll das Kind aus seinem Wege in das Leben geleitet haben, ist ein köstliches, unverlierbares Besitztum. Die Worte eines ernsten, gütigen Lehrers vergessen wir mehr und mehr, je weiter unser Leben vorschrcitet, aber es bleibt der Eindruck, d-'.-i seine charaktervolle Persönlichkeit einst in'schönen Juaenr tagen auf uns gemacht hat, und wenn er auch schon laiigff im Grabe ruht, so übt sein Bild doch noch eine geheim. <oegeusmacht, es stärkt uns in der Versuchung uno treibt uns an, nicijty zu tun, was wider unser Gewissen gebt.
Dichter unö Philosophen haben über den Tiw manche- schöne, flnnvvlle Wort geredet; es leuchtet auch jedem, der flch Gedanken über das Werden und Vergehen macht, ein, daß eine Wel^ in der es kein Sterben mehr yäbe, undenkbar
Tas Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeit": dem Weber Hch. Ziegenhain zu Wallenrod.
Ten Charakter als „Geheimerat": dem Provinzialdirektor der Provinz Oberhessen und Kreisrat des Kreises Gießen, Tr Karl U sing er zu Gießen.
Ten Charakter als „Geheimer Oberregierungsrat": dem Vortragenden Rat im Ministerium des Innern Oberregierungsrat Tr Ernst Weber.
Ten ^Charakter als „Geheimer Medizinalrat": dem Kreisarzt des Kreisgesundheitsamtes Tarmstadt Medflinalrat Tr. Ludw Lehr daselbst, dem ordentlichen Professor in der medizinischen Fakultät der Lairdesunwersität Tr. Rod. Sommer zu Gießen. ■ Ten Charakter als „Geheimer Hofrat": dem ordentlichen Honorarprofessor in der philosophischen Fakultät der Landes- unibcrfität Tr. Karl Fromme zu Gießen.
Ten Charakter als „Geheimer Baurat": dem ordentlichen Profeßor der Jngenieurwifsenschatten an der Technischen Hochschule Hans Wegei e zu Tarmstadt.
Ten Charakter als „Geheimer Schulrat": dem Direktor des Gymnasiums zu Bensheim Tr. Friedr. Kiefer, dem Direktor des Gymnattums zu Worms Tr. Rich. Lobell, dein Direktor des Wolfgang-Crnst-Ghmna>iums zu Büdingen Tr. Gust. M o h r.
xen Charakter als „Geheimer Sanitätt-rat": dem praktischen Arzt Santtatsrat Dr. Beruh. Go l db eck zu Worms.
-^bn Charakter ats „Geheimer Landesökonomierat": dem tech- itzchen -Nttglied m landwirtschaftlichen Angelegenhciten der A Litung Tür Landwirtschaft, sandel und Gewerbe des Ministe- nums des Innern Landesökonom,erat Wilh. Müller.
... ?cn k°ls „Geheimer Kommerzienrat : dem Vor- des Heimchen Handelsiammertags und der Handelskammer
)u Mainz Kommerzienrat Tr. Franz Bamberger baiebii rnt Kommerzienrat Johann Phii. Ad. strafst zu Offenbach
Ten Charalter als „Profestor": dem Kunstmaler Aolls veyer zu Tarmstadt, dem Privatgetehrten Dr. Ludw. Holz-
Das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Domdekan und päpstlichen Hausprälaten Dr. Franz Jo). Hch. Selbst zu Mainz, dem ordentl. Professor in der Philosophuchen Fakultät der Landesuniversität Geh. Hofrat Dr. Johann Wilhelm Spenge! zu Gießen.
Das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Oberlehrer an dem Realgymnasium und der Oberrealschule zu Gießen Professor Dr. Jos. Collin, dem evang. Pfarrer Johs. Deggau zu Beedenkirchen, dem evang. Pfarrer Hch. Döring zu Breungeshain, dem Freiherrlich Riedeselschen Forstrat Adalbert Eulefeld zu Lauterbach, dem evang. Pfarrer Adolf Hepding zu Hausen (Kreis Gießen), dem Oberlehrer an der Augustinerschule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg Prof. Phil. Kramer, dem Oberlehrer an dem Ludwig-Georgs- Gymnasium zu Darmstadt Prof. Peter Läufer, dem ordentl. Professor in der juristischen Fakultät der Landesuniversität Dr. Wolfgang Mittermaier zu Gießen, dem ordentl. Professor in der medizinischen Fakultät der Landesuniversität Dr. Peter Popp er t zu Gießen, dem Direkwr der Auguslinerschnle (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg Theodor Ritsert, dem evang. Pfarrer Albert Schäfer zu Biebesheim, dem Oberlehrer an dem Realgymnasium und der Oberrealschule zu Gießen Prof. Theodor Schaumann, dem Kreisschulinspektor bei der Kreisschulkommission Büdingen Schulrat Scherer, dem evang. Pfarrer Friedr. Sommerlad zu Watzenborn, dem Kreisarzt des Kreis- aesundheitsamts Büdingen Medizinalrat Dr. Otto W i e ß n e r daselbst, dem Rektor der Ernst-Ludwigs-Schule zu Bad-Nauheim Professor Dr. Karl Zimmer.
Das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Seminarlehrer Gg. Bald aus zu Friedberg, dem Lehrer Johs. Döring zu Windhausen, dem Seminarlehrer Friedr. Gatzert zu Friedberg, dem Lehrer Peter Göckel zu Angersbach, dem Sachverständigen und Schiedsrichter in Feld- beremigungsanaelegenheiten Friedr. Helfrich zu Gießen, dem Rentner Hch. Koch XIV. zu Alsfeld, dem Seminarlehrcr Adols Mutb.zu Friedberg, dem Schriftführer des Kriegervereins Friedberg Buchhändler Karl S c r i b a daselbst.
Die Erinnerungsmedaille mit dem Bildnis weiland Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin Alice, in Silber: der Marie Rredesel Freiin zu Eisenbach in Lauterbach.
Die Goldene Verdienstmedaille des Ludwigsordeus: der seitherigen Vorsitzenden des Alice-Frauenvereins für Krankenpflege in Friedberg Lina Goertz, Witwe des Apothekers Karl Goertz daselbst.
AuszMimngen zu Grotzherzogr Geburtstag.
Der Großherzva verlieh:
Die Goldevre Verdienstmedaille des Ludewigsordens: den Oberwachtmeisteni Oswald Schreck, Wilh. Hein und Adolf R ü f f e r.
Die Krone zu.m Silbernen Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Oberwachtmerster Hch. Eidenmüller und dem Gardesergeant Weber in der Großh. Garde-Unter- offizier-Kompagnie.
Das Silberne Karenz desselben Ordens: den Oberwachtmeistern Ludw. Held und Johs. L e i ß l e r, den Wachtmeistern und Stationsführern Karl Helwig, Karl Graulich, Adolf Wolf, Hch. K ö P P e l, Joh. Winter, Phil. Volk, Michael Hechler, Phil. Habel und Adam Stork im Gendarmeriekorps.
Dem Rechstanwalt Dr. jur. Alex. B o p P in Darmstadt sowie dem Bierbrauereibesitzer Hch. Jhring jun. in Lich das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, dem Kanzleirat i. P. Jakob Meyer in Darmstadt die Krone zu dem Ritterkreuz 2. Klasse desselben Ordens und dem Bau- verständigen des Großh. Kabinetts Hochbauausscher Karl C r e t e r in Darmstadt die Goldene Verdienstmedaille des Ludewigsördens.
Dem Hoftheatermaler Kurt K e m p i n das Ritterkreuz 2. Kl. des Philippsordens.
Das Großkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Preußischen Staatsminister und Minister für Handel und Gewerbe Wirklichen Geheimerat S y d o w in Berlin, dem bayerischen außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister am Großh. Hofe Grafen von Moy in Stuttgart.
Das Komturkreuz 1. Klasse mit der Krone desselben Ordens: dem Minister des Innern Friedr. v, H o m b e r g k zu Bach in Darmstadt.
Das Komturkreuz 2. Klasse desselben Ordens: dem vortr. Rat im Reichsamt des Innern Geh. Oberregierungsrat I a u p in Berlin.
Das Ritterkreuz 1. Klasse desselben Ordens: dem Leiter und Herausgeber des Gothaischcn Hofkalenders und der Gothaischen Taschenbücher Geh. Hofrat Dr. Wendelmuth in Gotha, dem Postrat Franz Gehlhar in Darmstadt.
Das Ritterkreuz 2. Klasse desselben Ordens: dem Postsekretär Herrn. L o tz in Vilbel.
Den Charakter als „Geheimer Staatsrat": dem außerord. Gesandten und bevollmächtigten Minister am Preußischen Hofe Geheimerat Dr.-Jng. Max. Freiherrn von Biegeleben in Berlin.
Den Rana der Oberhofchargen: dem Vorstand des Kabinetts Geheimerat Gust. R ö m h e l d in Darmstadt.
Den Charakter als „Geheimer Oberrechnungsrat": dem Oberrechnungsrat Franz H i e m e n z in Darmstadt.
Die Krone zum Komturkreuz 2. Klasse des Verdienswrdens Philipps des Großmütigen: dem Ministerialrat im Ministerium des Innern Geheimerat Wilh. B e st, dem Ministerialrat und Vorsitzenden der Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege des Ministeriums des Innern Geheimerat Dr. Dr.-Jng. August Karl Weber.
a p f e l zu Gießen, dem Privatdozenten bei der Technischen Hochschule zu Tarmstadt Dr. Julius H ül s e n zu Frankfurt a. M., dem Architekten Gg. Metzendorf zu Essen, dem Privatdozenlen bei der Technischen Hdchschule Tr.-Jng. Wilh. Moldenhauer zu Tarmstadt.
Ten Charakter als „Sanitätsrat": dem praktischen Arzt Dr. Gust. Barthel zu Tarmstadt, dem praktischen Arzt Dr. Franz B i e l i n g zu Gau-Algesheim, dem praktischen Arzt Tr. Bernh. Blumenthal zu Tarmstadt, dem praktischen Arzt Tr. Ludw. Bormuth zu König, dem praktischen Arzt Tr. Johann Dahle m zu Oppenheim, dem praktischen Arzt Tr. Hermann Fink zu Westhofen, dem praktischen Arzt Dr. Julins Holländer zu Tarmstadt, dem praktischen Arzt Dr. Friedr. Rich. Klein zu Alzey, dem praktischen Arzt Tr. Jul. Metzger zu Mainz, dem praktischen Arzt Tr. Hch. Michel zu Babenhausen, dem praktischen Arzt Tr: Hch. Platz zu Großen-Linden, dem praktischen Arzt Tr. Rud. Schad zu Groß-Gerau, dem praktischen Arzt Tr. Fritz Schmidt zu Darmstadt, dem stellvertretenden Chefarzt bei der Hamburg-Amerika-Linie Tr. Georg Thoma zu Hamburg.
Ten Charakter als „Kommerzienrat": dem Fabrikanten Wilh. A l b r e ch t zu Mainz, dem Fabrikanten Alb. Böhringer zu Nieder-Jngelheim, dem Kaufmann Julius Ganz zu Mainz, dem Tirektor der Mainzer Aktienbierbrauerei Dr. Otto Jung zu Mainz, dem Fabrikanten Adolf Kling spor zu Gießen, dem Bankier Julius Landau zu Bingen.
Ten Charakter als „Oekonomierat": dem Landwirt Hch. Alles zu Nieder-Florstadt, dem Vorsteher der landw. Winterschule zu Mainz Landwirtschaftslehrer Jos. Pozniczek daselbst,, dem Landwirt und Bürgermeister Jak. Trautmann III. zu Rimbach (Kreis Heppenheim).
Tas Komturkreuz 2. Klasie mit der Krone des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Ministerialrat im Ministerium der Justiz Geheimerat Tr. Gg. B e st.
Tas Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Senatspräsidenten des Oberlandesgerichts Tr. Wilh. Keller.
Tas Ritterkreuz 1. Klasse mit der Krone des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Oberstaatsanwalt am Landgericht der Provinz Rheinhessen Tr. Ottö Schwarz.
Tas Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Oberstaatsanwalt am Landgericht der Provinz Oberhessen Jak. Hofmann, dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Worms Amtsgerichtsrat Eduard Ziegler, dem Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Lauterbach Ferd. Frey, dem Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg Herm. Weicker, dem Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Ortenberg Tr. Karl F u h r, dem Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen Dr. Otto Brun, dem Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen Friedrich Koch, dem Handelsrichter bei der Kammer für Handelssachen in Tarmstadt Kommerzienrat Ludw. Frölich.
Das Ritterkreuz 2. 5llasse mit der Krone des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Gerichtskostenrevisor Rechnungsrat Karl H o h e n st e i n in Darmstadt.
Das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Verwalter am Provinzialarresthaus in Darmstadt Ernst Muth und dem Aktuar am Amtsgericht Reichelsheim Hch. Lein.
Das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Kanzliiten am Landgericht der Provinz Oberhessen Otto Geilfus.
Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treue Dienste": Den Dnsgerlünsmanlicim Konr. tvemmer in Heidelbach, Chr. Schmidt in Eulersdorf, Hch. Scheuer in Schwaben- rod, Friedr. Herdt in Altenburg, Hch. Birrenstock in Eudorf, Friedr. D i l l e m u t h IX. in Hainchen, Johs. G o tz in Nieder-Mockstadt, Konrad Carl in Stammheim, Gg. Kratz in Lindheim, Anton Langsdorf IV. in Pohl-Gons, Hch. Henrich in Lang-Gons,
VI. in Lollar, Peter Lenz IV. in Atzenhain, Christian VeltenI. in Göbelnrod, Hch. Weber II. in Eichenrod, Gg. Schüttel in Nieder-Moos, Hans Gg. Roth in Ober-Bessingen, Hch. Wilh. Stoll in Echzell, Konrad Koch II. in Michelnau, Hch. Bätz VIII. in Meiches, Konr. Merz III. in Sellnrod, Peter Krug in Odenhausen und Johs.. Hch. Kröll in Altenstadt.


