Ausgabe 
25.11.1911 Erstes Blatt
 
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zoheit der ®i#i 'deZ LandeSverbaiS vom Roten Sieuj:

welchem das Wonne | 3> vaterländische it bald nach der 6- ourben in fünf 4« ilungen inrt ]taUls

morgen von 11 bis 3 Uhr nachmittags, an den Werktagen, außer SamStag, von 11 bi« 1 und Mittwochs auch von

-1- Butzbach. 2L.Noo. llarl Schneider au« Siegen, bet bei einem ausgebrochenen kleinen Brande dahier Biand- wunden erlitten hat, ist gestern feinen Berte Hungen erlegen.

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£<rr Prof. 2 ulet) dankte in bewegten Worten füt die ihm gewordene (Ehrung und schloß mit dem Wunsche für eine glückliche Zukunft de« Gießener Nationalliberalen Verein«.

A unst verein. Durch die wiederholte Verooll- ftönbigung der (Semälde in der Ausstellung im Turmhaus am Brand umfaßt die gegenwärtige Serie wieder eine große Anzahl recht interessanter und hervorragender llun'twerke, die einen Besuch lohnend erscheinen läßt. Die Ausstellung, die kiwa 70 Gemälde und Plastiken aufweist, haben beschickt:

21miUd)cr UM. er benag.

WetteranSückien in r*efien am Sonntag, den 26. November 1911: iUifbeiiemt*, trocken, fn 1, bi« zu strost.

ui Monnl«", den 20. Nov.,

kdmund Massau-Tüsieldorf, Prof. A. Schmidt-Stuttgart, Prof. Arp-Weimar, H. Noberltein-Berlin, R. Scholz-Münchcn. L. Zorn-Freiburg. Prof. Schrödl - Frankfurt, Prof. Rröh- Darmstadt, Mary Loose-Berlin, Ottilie Kowarzik-lAießen u. o. Werke der Plastik hoben ausgestellt: C. Leibküchler, H. Lieb- mann.Berlin und C. Bauer-Düsielborf. Die Ausstellung ist

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- tztadttheat er. Die dekorative Ausstattung sowohl Hänsel und (Bretel*, so-

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Tie Nevolntion in China.

Peking, 25. Nov. Buanschikai teilte einigen XSc sandten mit, daß er einen Plan vorbereite, nock b.in er tric Revolution zu beendigen hoffe. cinweitereSKämpsenwolle er nickt erlauben. AIS em Gesandter nach bet Art brt Planes fragte, antwortete Vuonschikai, er türme ihn nickt ent» bullen, weil er nicht sicher fei, ob er Erfolg haben werde. Nach Berichten au- Lankau überschritten die Kaiserlichen den S>an- fluft, griffen die Revolutionäre an und befeßten daS Fort aus beni Lchildkrötenhügel. Tie Provinz Schantung widerrief die Unabhängig keitKerklärung.

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Aber bte ld FrAage bei gm ^"atchifche Staatfa.

heute m allen (sk e? Volkes, Aign SV ^lammensinbm, um » ist rs wahrlich mdn 11 - AusdruL britel Ltnferem Heineren Läl jnbet »erfnüDfen. ; * Berührung unseres aen ein & ^7.1 "chste Liebe und ^1 en leilies volles. £ti| eutigcn Tage dieser y I , wir Gießener ganz: | le tyreube hatten, untel begrüßen zu bürfen, hl einen wohltätigen ast empsindenden Sei!« Temperamentes. c:.tz; t zu einem FamiliM * n dieser Stunde bwizc. so können wir ihn den, die wir knie | n werden, in den te I dich

ieg und Ruhm der Teimgen. Fülle dir! end herrschest, Slülk genießest. ! der unserem Großbau j bitte Sie, erhebe- v ein in den Rus: Heer, Seine I n Hessen unb ki »a Ü besagt ENtiA durch oespÄckk Sa*

Der ade* diese Erwägungen geben kernen Trost und Hnnt »rirbffl, wenn «ir»knfd> nut ttaur'8« funbwn ,^k»t barüber ift, bafc ein guter ffbegitte chm von bet Gate n,eggmHeji worden ch ober bu6 et eln Sind da» Hr meube feine» Leben« Wat, bat in bie $rbe legen muffen ^Venn daS (Brauen vor der Bernichtung uns überwältigt, i» bifft nur der religiöse «loube, der Glaube an einen (Bott, t-r aud) da, wo er uns an offene Gräber führt, nur unser f,- im Auge hat, der Glaude an eine ewige, unveraäng- che Lett, die am deutlichsten in Jesu wunderbarem Leben, trken, Sterben und Luferstehen in die Erscheinung getreten it eine Belt, in der bie Seele weiter wächst und weiter reift, n* der die sich roieberfütben, die hier unter Tränen von- nnanbet gef4id>en fmb.

Du trauerst heute an den Grabern der Deinen, du Lagst, daß die Gemeinschaft mit ihnen gelöst ist, aber ün Hintergründe deines Seelenlebens regt sich noch ein anderer l ebanfe, den du gern unterdrücken möchtest, wenn eS mög- t dj wäre, den Gedanken, dast du eS deinen Toten gegen­über, als sie noch lebten, manchmal hast fehlen lassen. Du fait sie nicht immer mit Geduld und Nachsicht behandelt, bist thnen hochfahrend, ablehnend, liebln» entgegenge- du hast sie manchmal gekränkt durch Wort und TickenS läßt feinen David Copperfield und daS

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OanOd

Tie Jjanauer Tiainantfcbleifercl Der Berliner Lok -Anz" meldet au-5 Janau: vier rrelien am Freitag, um lick über die Wünicke der Vanaucr Tiamantickleiskreien bin- sicktlick der Verwertung der deruicken Tiamanten zu im:errickte«. Der ÜnterstaatSiek.e är un ReickSkolonialamt Conze und Der Reick^lomniissar für du Ic t die Tiamant-n-Regie Tr von Jacobe Bei her Bespreckung w rd.- (i münfYt. dah dir deul- Ickrn Tiimantcnid)!fiier zu den gl icken Bedingungen wie da» Vändlerivndikat in 21 n teerst n die deut ck.n Steine von der Tiwontrcflic in Berlin kau'c.i kA.in'.n Auch die Bildung eine- deutschen vändleriniidikatS anstelle deS betg- isckrn, mit dem der Vertrag nur noch Juli nächsten IahreS läuft wurde erörtert.

ArciS Drtzlar.

? Krofdorf. -4. Nov Äm Tonne'.Sioa abend wurde für Krofdorf-Gleiberg ttc GemeinderatSwadt roiflewrnmoi. bie unter mäßiger Deteiligun'i äemlick rut1; nrrlic' Währeiw bie bisherigen Vertreter der ersten und iwi:en Wahtllai'e Eduard ^ooS (L> und Sarl Aeufei stt I'. bhlh Trefck.r und Ludwig Lauchl ifil ID von der Bürgerschaft roicberqe vablt wurden, büttm sich die blei der brufn -lalle auf ©ilMim Mandler- Srofdor, Liiiß Äogu r Lauk-G.eckerg gee.ni^l Tie Arbeiten brr elektrischen Anlage haben einen amen ^rtgang .i<nomnw»« io da st .ä rr > dorf-Gleiberg in aller Kurie mit Licht und rrah oerforgt wird Tagegen kann die SBoiierlcitung erst im nächsten Frühjahr vollendet werden. _______________

" TaaeSkalender Stadttbeat er: Samstag noch- Vlfflfl 3*, Ubi Uindcrooisielluug: »Häufe! und Gretel'! e3fiib5 7*/, Uhr: ,3fflverfiel!inifl zu GrostherzogS (Üeburtetai .3 p bla eine a u 1 9L a u r i I*.

Ronjert de? Sängerkranze«:Tie Schöpfung*, tonntafl nachmittag 5 Uhr in der UnivermätS-Aula.

11 u ( e ii m für Völkerkunde: Sonntags geöffnet von jl-1 Uhr und 4-6 Uhr.

R o l o 11 e u m : Täglich Vorstellung.

iRtnematograob: Täglich Vorstellung, Biograph: Täglich Borltellung.

R unst verein: Neue Ausstellung.

Nationalliberaler Verein. Der National- Ifcecale Verein hielt, wie er un« schreibt, am gestrigen Abend stine Mitgliederversammlung ab, die in sehr an- ngender Weise verlief. Nach einem Bericht der Vertreter aus j |km Parteitag über die Verhandlungen in Berlin, bie cm l.^re« Bild der Haltung der Nationalllberalen Partei vor den, I Wahlkampfe gab, erstattete der Vorsitzende den Jahresbericht. I brr einmütige Zustimmung fand. Die Mttgliederzahl deS I ferein« hat eine erfreuliche Steigerung erfahren. Die Vor- I ihnböioabl ergab die Wiederwahl der feithmgen Vertreter [Jgnb die Zuwadl einiger neuer Mitglieder. Skachdem die Ver- I binblungen erledigt waren, fand eine kleine Absch iedS- I ft ter für den verdienstvollen seitherigen Vorsitzenden, Herrn I frof. flulei) statt. Herr Fabrikant lllingspor betonte die I unermüdliche und aufopfernde Tätigkeit, den rechtlichen 6mn I be« Scheibenden und überreichte ihm mit herzlichen Motten M Danke« ein BiSmarckbtld und gab dem Wunsche |n«brurf, das; Herrn Pros. Luley und feiner Familie in dem leurn Wirkungskreis eine glückliche Zukunft beschert fein möge

ZU TickenS läßt seinen David Copperfield und daS ft ft ja selber; denn eS handelt sich hier um einen auto- »uigraphtschen Roman naacn über seinundiszipliniertes ^rrz" s?ahen wir nicht alle ein undiszipliniertes Herz? Jarum ift uns der Totensonntag ein cruster Mahner, ptb wir begehen ihn in der rechten Weise, wenn wir und ptei Mahnungen deS Apostels Paulus einprägen, der in [ttnen Briefen bad Lied von dem Siege deS LebenS über Tod singt. Die eine dieser Mahnungen lautet: Alle eure Tinge lasset in der Liebe geschehen, und die andere: tute Lindigkeit lasset kund werden allen Menschen. H. B.

von ,3pbi genic*, wie von .Hänsel und (Bretel*, so­mit sie neu ist, rührt von Herrn Dekorationsmaler Rad Lchivedler her und ist in der Theoterwerkslatt fertiggeneüt rorben. Shakespeares LustspielWaS ihr wollt*, das c n Dienstag in Szene geht, bietet dem größten Teil des

Dipl.-Ingenieur start Riyrrt auS Tarmstavt einen Vortrag ' halten wirb über: 1. Tie Anlagen von straftzentralen unter besonderer Berücksichtigung der Elektrizitätswerke : unb ihre Bedeutung für (Bewerbe und Handwerk. 2. Gewerb­liche und häusliche Anwendungsgebiete dec Elektrizität (mit vergleichenden Kostenberechnungen). 3. Borträae über andere Fragen der Elektrotechnik nach Wunsch. Tcr Vortrag ist febt lehrreich; sämtlichen Inleri ssinten wirb ein Beiuch sehr emp­fohlen. Der Verein beabsichtigt, im Januar n. I. noch einen Vortrag halten zu lasten, her besonder» für Handwerker unb Gewerbetreibende gro ieS Intereste zeigt Es könnte Hanb- merfern, welche dem Verein bis letzt noch nicht angehören, nur von großem Nutzen fein, ihm beizutreten, denn wahr- fchemlich wtrd der nächste Vortrag nur für J?hlglieber gehalten werben.

(Brünberg, 24. Nov Der Ende v I. gearünbctc GesangvereinSänger krauz', der unter ber Lei­tung des Herrn Andrae srebt, hielt unter Milwirkung der Quartettvereinigung kürzlich in der vollbefeCten Turn, alle ein erstes Lonzert ab. Unter den zahlrcickien recht gut vorgetragenen Chören und Quartetten sind wohl befond.rs An die Heimat" von Jüngst,Abendständchcn" von Schie- bolo undDie schöne Schäferin" von Spangenberg hervor- zuheden. Auch verdient die klare Aussprache und die gute xtlangfarbe besondere Erwähnung. Ein flott gespielte? Theaterstück, eine TurUenc und ein am Schluss gestelltes sehr schönes lebendes Bild wurde von dem Publikum mit reichem Beifall belohnt Tie Leistungen der Quartettver­einigung waren wie immer sehr gut.

«rciS «IdfrlD.

t. Groß-Felda, 24. Nov Ter vom hiesigen Zweig­verein des Evang. Bundes gestern im Saale derTraube" abgehaltene Familienabend erfreute sich eines außer- oroentlichen zahlreichen Besuchs nicht nur aus dem Kirch­spiel Groß-Felda, sondern audi auS den Nachbardörsern. ^err und Frau Pfarrer Neu sch hier hatten ein sehr an- sprechendes Programm zusammenflestellt, in dem Ernst'und men Tic Arbeit deS Einstu dierenS der Rollen hatte Frau Pfarrer Reusch übernommen. Ihre Mühe wurde durch eine für ländliche Verhältnisse sehr beachtenswerte exakte Wiedergabe der Stücke belohnt. Besonders hervorgehoben seien noch die mit sympathischer Stimme unb feinem Verständnis vorgetragenen Lieder von rtiau Gutsbesitzer Haberkorn-Windhausen In der Klavier-- bcglcitung wechselten Frau Pfarrer Reusch, Frau Guts­besitzer Haberkom und Frau Dr. Scriba miteinander ab Am Schlüsse sprach Pfarrer Reusch allen Mitwirkenden den Tank des Zweigvereins aus und ermahnte zu treuem Festhalten an der Sache des Evang. Bundes. Ein hie^ ltger Holzmacher wurde während der Arbeit im Walde von einem niederstürzenden Baume getroffen, wobei er einen doppelten Knöchelbruch erlitt.

Kreis Schotten.

-r-. Ulrichstein, 24. Nov. Im GosibanS ,Zum Darmstäbtei pof* war heute nacht Feuer auSgebrochen, bos feboch durch rasches Eingreifen halb gelöscht war, so daß lein größerer Schaden entstanden ist. - Der Sturm, dec feit'gestern hier tobte, hat verschiedene Verwüstungen an- gerichtet. An der Qhmstraße hat er sechs große Fichten- bäume umgerissen. Es herrscht heute hier ein Wetter, datz einen jeden in die schützende Wohnung treibt. Es liegt Zchnee, eS ist grimmig kalt unb ein mächtiger Sturmwind beult unb rüttelt und schüttelt draußen alles upb bläst bureb Ritzen und Fugen selbst in die Häuser. Dichter Nebel liegt über der ganzen Gegend.

KrciS Friedberg.

L. Fricbberg, 24. Nov. Zur Feier des Geburts­tags des Großherzoge versammelten sich heute mit­tag die Schülerinnen der L ch i l l e r s ch u l c (höheren Mäd> chenschule) im Singsaale der Anstalt. Gemeinsame Ge­sänge wechselten mit Borträgen von Gedichten und einer i Ansprache des Direktors ab. Die Augu st incr schule , /Realschule und Gymnasium) feierte in der Aula des Schill- . gebaute» heute nachmittag um l1 > 11 br den Geburtstag ^ach dem Bortrag des Marsches ans Fphigenie durch dao l Schülerorchester und eines Chorals durch den gemischten Schülerchor folgten Gedichte, mel)rstimmige Chöre und Dr- ' chester-Porträge. Professor Los hielt die Festrede. Das Lehrerseminar hielt abends in der Turnhalle feine 1 Feier ab. Hier waren es ^rchestervorträge des Seminar- $ orchesters, Gesänge, Aufführungen und Einzelvorträge, i Direktor Schäfer hielt die Festrede.

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Personals Gelegenheit zu bonkbarrn Aillgaben. Die gewählte Einiichtunq erfordert nur einen einmaligen Szenenwechsel, so baß auch in biefer Hinsicht für eine stoUe Auffahrung (Regie Direktor StemgoeUer) vorgeforgt ist.

Lanvkrets liefern.

= Groben-B ufeck. 84. Nov. Am Sonntag, 26. d. M., findet im Saale des Gastwirts Wagner eine vom Orts- aeioerbeoerein oeranfiallete Vir anunlung Halt, in ber

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