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Meteorologische Beobachtungen der Stotion Gießen.
Oktober —
+ 12,1 '0.
= 4-8,1 ’C.
N?5
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45
75
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46
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65
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51
64
Zahn-Creme
Mundwasser
Stippen
von
C»/,0
,MAGGI® gute, sparsame Küche“.
36-40
30-34
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mit dem Kreuzstern
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50
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59-62
1. Grobe Ausgiebigkeit und Billigkeit.
2. Kurze Kochzcit und bequemste Zubereitung.
bis 27.
, 27.
26.
-26.
behauptet. Kolonialwerte und derNentenmarkt neigten vorwiegend zur Schwäche. Die Ultimoregiilierung nahm bei etwas leichterem Geldstande einen glatten Verlauf. Prolongationsgeld bedang 5^4 Prozent, tägliches Geld etwa 37s Prozent.
Privatdiskonto 4U/1G Prozent.
und ob eine Verschleppun also eine C"
3. Jede Sorte bat den ihr eigenen, natürlichen Wohlgeschmack. Man verlange ausdrücklich MAGGI« Suppen.
Schale. Weidemastschafe . . . Geringere Lämmer . . Schweins.
kirchliche Nachrichten
der evangelischen Gemeinde Büdingen.
20. Sonntag nach Trinitatis, den 29. Oktober:
Vormittags 10 Uhr: Pfarrer 63 ö b e L
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst.
Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Ströher - Haingründau.
Die Amtswoche hat Pfarrer Göbel.
Schlachtivertes höchstens 6 Hahre alt 48—51 87—91 Junge, fleischige, nicht ausgelnästete und
ältere ausgemästets 44—48 80—87
Ungejochte 50—53 90—94
der wirtschaftlichen Entwickelung nicht befürchten zu musien. 'LAe eigentliche Ursache der guten Widerstandskraft der Börse, durste wdöch in der Reinigung der Märkte von Auswüchsen und in der derzeitigen Verteilung der Effekten zu suchen sein. Ein grober Teil der Wertpapiere ruht wieder in kräftigen Hänven, ,o daß die Spekulationsmärkte von dem Druck befreit sind, der bisher ständig auf ihnen gelastet hatte. Von Wichtigkeit erscheint weiter der Umstand, daß man in Amerika die allgemeine wirtschaftliche Lage wieder zuversichtlicher beurteilt, .wenn auch uas Vorgehen der Regierung gegen die Trusts größere Unternehmungslust vorerst noch nicht aufkommen läßt. Eine Stutze für die relativ gute Haltung der deutschen Märkte bildet auch me Erkenntnis, daß weder die politische Beunruhigung noch die Feuerung und die hohen Zinssätze, die sich im heimischen Wirtschaftsleben zeigenden Ansätze der Besserung verrichtet haben. Erst der Septemberbericht des Stahlwerksverbandes legte wieder “ -- ab.
Unzufriedenheit in die Landbevölkerung hineingetragen. Die Aenderung ist daher zu begrüßen (Sehr richtig'), denn man sagte gerade bei uns in Oberhessen mit Recht, daß auch die Fliegen, die Schwalben und die Spatzen zum Geflügel gehören (Heiterkeit), und die Tann man ebensowenig an die Kette legen wie die Ratten
Katholische Gottesdienstordnrmg.
Sonntag, den 29. Oktober 1911: Nidda: 8% Uhr.
B ü dingen: 10 Uhr._______________________
Spielplan Des Gießener Stadttheaters.
Direktion: Hermann Steingoetter.
Montag, den 30. Oktober, abends 7 Uhr: Gastspiel der Großh. Hofoper in Darmstadt: „Tas Glöckchen des Eremiten." Komische Oper in 3 Akten von A. Maillart. Ende gegen 10 Uhr. Dienstag, den 31. Oktober, abends 8 Uhr (5. Dienstags-Abonnement-Vor- stellnng): „Die Haubenlerche/ Ende 10'/, Uhr. Mittwoch, den 1. November, abends 7 Uhr (5. Mittwochs - Abonnement - Vorstellung) : „Der Pfarrer von Kirchfeld." Ende 98/t Uhr. Freitag, den 3. November, abends 8 Uhr (5. Freitags-Abonnement-Vor- stellung): „Meyers/ (Neuheit!) Schwank in 3 Akten von Fritz Friedinann-Frederich. Ende gegen 107, Uhr. Sonntag, den 5. November, nach,nittags 8% Uhr, bei kleinen Preisen: .Es lebe das Leben." Ende gegen 6 Uhr. Abends 1% Uhr, bei gewöhnlichen Preisen: „Polnische Wirtschaft." Ende 107, Uhr.
74-80
64-67
Bollfleifchige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht 517,-52
Vollsleischige Schweine über 2 Zentner
Lebendgeivicht 517,-52
Vollsteischige Schweine über 27, Zentner Lebendgewicht 50-51
Fleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 51-52
Wir sind w Kundgebung ges schreibt:
Die Frage, o tuns oder den staatsrechtlichen G rats und der vh ivie wir hören, vo prüft und m 0'
Das deuts allen vorliegender Co iß zu Holsen,. gelegt haben, die Anerkennung linde her Lerhandlunger Abkommens Anlai zu sagm mtmendh darüber verbreitet lands und, sein noch immer fall roie haltlos die 5 leitung oder Ivährc reich.vor dem E Deutschland sprach reich Allein zu ve
Die Reichsv' . sie paßte sich i ^Paragraphen je an, wahrend sie nicht ausfüllen Gehen hinderte, völlig im Rech! tage am 8. R< will und sich e die Reichsverf zur Aenderuni fetzes bedarf, Äundesgebiet stimmung der Schußged/e/e j fafiuna nid)t jii Xenmuigm und das ftompe nur dann dem Ri blicklich die Lev (Artikel 11.)
Ob Bismarc macht hatte, uni schen Disputierk ^rabe umdrehen geschaltet wird, lenem Grunde bi reichen können. , niemals zu dieser mehr die Auslea mverbungDeutsc r-pser avserlegen tags gehöre, und Retchstage gebim ,ur. das deutsche' politischer
SLanbesarntsnachrrebten
Alten-Buieck.
Aufgebote: Oktober 25. Christoph Wagenbach, Dag. löhner, mit Margarete Sophie Tupper, beide in Alten-Duseck.
Eheschließungen: Oktober 22. Friedrich Wilhelm Müller, Schreinermeister, mit Karolinc Damm, beide in Altcn-Bufeck
Geborene: Oktober 20. Dem Landwirt Justus Elias Einhauser ein Zwillingspaar, Elisabeth und Anna Katharine. — 25. Dem Käsereibesitzer Karl Georg Müller ein Sohn, Hans Erich.
e Grotzen-Vuseck.
Aufgebote: Oktober 23. Otto Reuter, Bäcker, mit Marie Rühl, beide in Großen-Buseck.
Geborene: Oktober 21. Dem Landwirt Heinrich Scheid VI eine Tochter, Frieda. — 23. Tem Schlosser Wilhelm Pkeiffer IX. eine Tochter.
Sterbefälle: Oktober 22. Katharine Siegfrieds geb. Weller, 67 Jahre alt. — 25. Anna Marie Walter, geb. Samm, 96 Jahre alt. /
Heuchelheim.
Aufgebote: Oktober 20. Wilhelm Otto Hofmann, Streckenarbeiter, mit Katharina Schmandt, beide in Heuchelheim.
Eheschließungen: Oktober 22. Otto Hofmann II., Schneidergeielle, mit Katharina Hofmann, beide in Heuchelheim.
Sterbefälle: Oktober 22. Friedrich Volkmann I., Former, 40 Jahre alt.
Watzenborn-Steinberg.
Eheschließungen: Oktober 20. Karl Gorr, Lehrer in Ober-Ohmen, mit Emilie Kling in Watzenborn-Steinberg. — 21. Georg Harnisch IX., Bergmann, mit Maria Burk, beide in Watzenborn-Steinberg.
Geborene: Oktober 13. Tem Schuhmacher Heinrich May ein Sohn, Otto. — 21. Dem Georg Ludwig Babel eine Tochter. Emma.
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viiederschlaa: 1,1 mm.
Warum, mein Lieber, bist du verschnupft? ^4(1 Mir kann so was gar nicht passieren. Erstens hab ich ein äI:7 brillantes Borbeugungsmittel, und zweitens roeth ich mir schnell zu helfen, wenn sich doch mal so eine Erkältung ein1 M nuten null: ich nehme stets Fays ächte Sodener Arineral- —Pastillen, soweit em Schnupfen den HalS und die Bronchien tn Mitleidenschaft zieht, soweit werden meine Sodener auch schnell und sicher mit ihm fertig. Darum folge meinem Rat Kauf dir in der Apotheke oder Drogerie eine Schachtel -Lodener für 85 Pfennig, gib aber acht, daß du keine Nachahmungen erhal,t. ss«/18
Börsen-Wochcnbericht.
-- Fra nkfurt a. M., 27. Oft.
Angesichts der ungeklärten politischen Verhältnisse ist die Börse auch in dieser Woche aus ihrer Zurückhaltung nicht herausgetreten. Wenn dennoch die Grundstimmung sich als vorwiegend fest charakterisierte, so tarn dafür zunächst in Betracht daß nunmehr das befmitwe Zustandekommen einer Einigung über die Marotko-Angelegenheit keinem Zweifel mehr begegnet und daß man stch tn Bezug auf den italienisch-türkischen Krieg wieder mehr der Hoffnung bntgegeben hat, daß der gesteigerte Widerstand welchen nnrerdings die ttaltenischen Truppen in Tripolis finden' die italtentsck-e Regterung zu Friedensverhandlungen geneigter machen werde. Ob der Optimismus der Börse berechtigt ist bleibt abzuwarten. Ten Vorgängen in China schenkte man er- hohte^Beachtung, man glaubt jedoch auch hier ernste Störungen
verordnet worden sind. Ein Bureaukratismus ersten Ranges macht sich hier bemerkbar. Auch die Frage der Erittearbeit ist verschiedest ausgelegt worden. Das eine Kreisamt bestimmt, daß das Einholen des Grases, des Heues und verschiedener anderer Futtermittel Erntearbeit seien, während das von dem amberen Kreisamt bestritten wird. Durch die weite Ausdehnung der Be- vbachtungsbezirke ist namentlich der kleine Landwirt auss schwerste geschädigt, aber auch der selbständige Gewerbetreibende in den kleinen Städten und Marktflecken. Es ist namentlich dem kleinen Landwirt nicht möglich, seine Ferkel oder seine ausgewachsenen Schweine auf den Markt zu bringen, und dadurch wird ein großer Schaden für die Landwirtschaft hervorgerufen. (Sehr richtig! rechts.) In einem Anträge ist int württembergischen Landtage von einem Mitgliede meiner Fraktion gefordert worden, daß man Sachverständige bei weiteren Maßnahmen hinzuziehen solle, nachdem der Krnsticrarzt den Ausbruch der Seuche festgestellt hat. Der grüne Tisch kann hier nicht alles erledigen, Leute aus dem Leben müssen gehört werden. (Sehr wahr! rechts.) Vielfach läßt auch die Regierung es an den notwendigen Aufklärungen, fehlen. Ich erinnere bloß an die Reichsfinanzreform, was hat da alles die Regierung versäumt an Volksausklärungen! (Lebhafte Zustimmung rechts lind in der Mitte, Unruhe links.) So werden auch die Leute vielfach bei Fragen der Maul- und Klauenseuche nicht aufgeklärt. Es würde dann manches nicht so scharf aufgefaßt werden. Die Entschädigungsfrage interessiert den Landwirt am allermeisten. Nach dem neuen Viehseuchengesetz wird, wenn auf amtliche Anordnung die Tötung des Tieres erfolgt ist, mindestens die Hälfte des Tieres ersetzt, wenn es mit Maul- und Klauenseuche behaftet war. In Württemberg und in Sachsen bestehen schon Gesetze, die eine Entschädigung bei der Maul- und Klauenseuche vorsehen und hunderttausende von Mark sind dort schon . bezahlt worden. Es liegt im Interesse des Mittelstandes, des Bauernstandes, der gesamten Volksernährung, daß die Schädigung, die beim kleinen Landwirt infolge der Maul- und Klauenseuche eint ritt, in pekuniärer Beziehung ausgeglichen wird. (Sehr richtig! rechts.) Das Reich kann bei der jefcigen Finanzlage gar nichts tun, wohl aber die Einzelstaaten. Die Viehkassen sollten auch von den Einzelstaaten unterstützt werden durch Hergabe zinsfreier Vergütung. Man kann auch das Augenmerk der gesetzgebenden Kreise auf eine Reichsversicherung richten. Ms Seuchen- verschlepper kommen hauptsächlich die Viehhändler an der russischen Grenze in Frage. Die kleineren Bauern, die sich oftmals aus Verärgerung den Sozialdemokraten bei manchen Wahlen behilflich sind, mögen sich nun bei den Grenzöffnungsschreiern bedanken. Wenn heute der sozialdemokratische Redner betont hat, daß auch die sozialdemokratische Partei geeignet sei, den kleinen Bauern zu helfen, so möchte ich daran erinnern, daß, als die beiden Interpellationen über die Maul- und Klauenseuche in diesem Hause verlesen wurden, die Sozialdemokraten laut auf» lachten. (Hört, hört!) Deshalb sollte man die sozialdemokratische IPartei nicht nach ihren nach außen dringenden Worten, sondern nach dem Lachen, daß man draußen im Lande nicht hören konnte beurteilen. (Lebh. Beifall.)
Das Haus vertagt sich hierauf. Die Interpellationen sind damit Erledigt.
Dienstag, den 7. November, 2 Uhr: Kleine Aktien und andere steine Sachen.
Schluß 7*6 Uhr.
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Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtivertes 44—47 ^äri en. Rühe.
Vollfleischige ausgemästets Färsen höchst.
Schlachtivertes 44—48
Vollfleischige ausgemästete Kühe höchst.
Schlachtivertes bis zu 7 Jahren . . 37—40 Altere ausgemästets Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen 32—36 Mäßig genährte Kühe undFärsen . . 29—31 Kälber.
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Und die Mäuse. Gerado die Fliegen sind vielleicht die aller- gefährlichsten Verschlepper der Seuche. Die junge Taubenbrnt wurde durch die Sperrmaßregel bei dem heißen Sommer in ihrer Existenz sehr vielfach gefährdet. (Sehr richtig!). Es ivird auch darauf hingewirkt werden müssen, daß die Beseitigung der Ka daver entlueber reichsgesetzlich oder landesgesetzlich in den Gr> meinden bei epidemischem Auftreten der Seuche gestattet ist. Es ist z. B. vorgekommen, daß in einem Orte meines Wahlkreises ein Kadaver 36 Stunden in der Sonnenhitze gelegen hat, über und über mit Fliegen bedeckt. (Hört, hört!) Es muß also den Gemeinden gestattet werden, trotz des neuen Tierseuchengesetzcs und trotz der Abdeckerei einen Kadaver zu beseitigen, wenn Gefahr vorliegt, daß die Seuche dadurch weiter verbreitet wird. Eine weitere Verbesserung in dem Reichsviehseuchengesetz ist, daß das Erlöschen ber, Seuche unverzüglich bekannt gemacht werden muß. Genau so, wie die Polizeibehörden schleunigst den Ausbruch der Seuche bekannt zu machen haben, ebenso muß unverzüglich im Interesse der Landwirtschaft ein Erlöschen der Seuche angezeigt werden. (Sehr richtig! rechts.) Tie Sperrmaßregeln sind heute vollständig zwecklos von' dem Augenblick an, wo 2/3 oder die Hälfte des Torfes von der Seuche befallen ist. In einem Orte meines Kreises ist das ganze Torf verseucht gewesen, und trotzdem wurden die Sperrmaßregeln streng aufrecht erhalten, obwohl es gar nicht mehr möglich war, die Seuche zu bannen. ILL-. di- Beobachtungsgebiete kann man zweierlei Meinung fein, ob man sie vollständig aufheben soll ober ob man sie banach einrichten soll, wie das praktische Leben es verlangt. Man soll nicht nach Schema F vorgehen. Insbesondere muß man sich fragen, ob von dem einen Ort nach dem anderen ein Verkehr stattfindet
ne Verschleppung der Seuche möglich ist. Es müßte Einengung der Beobachtungsgebiete erfolgen. Erfreulicherweise heißt es auch im Reichsviehseuchengesetz, daß ein tunlichst eng zu bemessendes Gebiet gegen den Verkehr mit Tieren abgesperrt werden soll. Die Einheitlichkeit bei den einzelnen Behörden läßt auch viel zu wünschen übrig. Namentlich auch bei uns, da haben wir gesehen, daß sich die Kreisämter vielfach widersprechen, und daß für Orte, die dicht nebeneinander liegen, aber in verschiedenen Kreisen, verschiedene Maßregeln
Die nach- A sind am Sonntag, den 29. Okt.
stehenden £&vl Zilv von 12 Uhr mittag- bis 12 Uhr nachts nnr für dringende Fälle sicher anzutreffen: D ,8/10
Dr. Richter, Frankfurter Strasse 4.
Sanitätsrat Dr. Zinsser. Goethestrasse 10.
Zeugnis von der befriedigenden Entwicklung der Geschäftsla^ Wenn die gewaltig gestiegenen Produkcivnsmengen der Gw werke zu erhöhten Preisen Absatz finden, so spricht dies für eine starke Aufnahmefähigkeit der überseeischen Länder, deren Bedarf von Monat zu Monat dringender geworden ist. Auch vom Kohlen- markt, der seit langer Zeit einer Depression unterlag, wird zunehmende Nachfrage gemeldet, und in der guten Beschäftigung unserer Hauptindustriezwcige hat sich kaum etw-as geändert. Die hierdurch in ihrer günstigen Auffassung der Wirtschaftslage bestärkte Spekulation fchritt in dieser Woche mehrfach zu Meinungs- fchtfen in Montan papieren, die fast durchweg Kursbeise- rungeu erzielten. Im Vordergründe des Interesses standen Har- pener Bergbau-Aktien, wobei wieder Fusions- und Kapitalserhöhungsgerüchte in Umlauf kamen, die aber der Begründung entbehren. Die Steigerung dürfte zum Teil auf Glattstellung Pariser Paisse-Engagements, die während der Marokko-Affäre eingegangen wurden, zurückzuführen sein, zum Teil auch darauf beruhen, daß die reinen Kohlenzechen bei der immer näher rückenden Erneuerung des Kohlensyndilats eine Verbesserung ihrer Stellung erreichen werden. Laura-Aktien profitierten von der Meldung, daß der russische Zoll auf Roheisen aufgehoben werden soll. Andere Jndustriepapiere lagen wenig einheitlich, doch konnten auch hier vereinzelt Kursbesserungen erzielt werden. Von Bahnen erfuhren Schantungbahn im Zusammenhang mit den chinesischen Nachrichten abermals einen größeren Rückgang, auch , Lübeck- B'üchener gaben nach. Amerikaner waren befestigt, Schiffahrtsaktien ebenfalls. Banken blieben bei stillem Geschäft gut
Arbeiterbewegung.
Ausständige Tabakarbeltcr.
Bremen, 27. Okt. In einer gestern abend von der Organi- satwn der ^.abakarbeiter einbcriüenen Versammlung der Sabafarbeiter, Zigarrensortierer und Listenbekleber wurde beschlossen, am kommenden Sonntag in Hamburg, Altona und Bremen tn ben S y mp a t D i e-Aus ft a n d einzutreten, falls bis Samstag der Kampf der Tabakarbeiter in W e ft t a ( e u und Lippe feine befriedigende Beilegung erfahren haben sollte.
Markte.
Gießen, 28. Okt. Al a rkt b eri cht. f?(uf heutigem Wockien- ntarfte kostete: Butter pr. Pfd. 1,25—1.35 Alk., Hühnereier 1 St. 9—10 Pfg., Läse pr. St. 6—8 Pfg., Käsematte 2 St. 5—6 Pfg., Tauben pr Pr. 0,80—1,00 Alk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Vif., Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 Alk., Enten pr. St. 1,80-2,20 D!k., Gänse das Pfd. 65—70 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfd. 82—90 Pfg., Rindfleisch pr. Pfund 64—86 Pfg., Kuhfleisch 70 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 70—90 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 74—78 Pfg., Hammelfleisch vr. Pfd. 60—80 Pfg., Lartoffeln pr. 100 Lg. 7.00 bis 9.00 Alk., Weißkraut das Stuck 15 bis 30 Pfg., Zwiebeln per Ztr. 10,00—12,00 9)if., Milch das Liter 22 Pfg., Aepfel per Ztr. 10 bis 20 Mk., Nüsse 100 Stück 50—00 Pfg., per Ztr. 0—00 Pik., Birnen das Pfund 10—20 Pfg. Marktzeit von 8—2 Nhr.
fc. Frankfurt a. M., 27. Okt. Heu- und St r 0 h ma rkt. Angefahren waren 4 Wagen Hen und 3 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 4.80—5.00 Mk., Stroh (Kornlangstroh) 0.00—0.00 Dtk., Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft langsam. Stroh nicht verkauft. Die Zufuhren waren aus den Kreisen Friedberg und Dieburg.
6. Wiesbaden. D ie b h of-M a r k 1 b e rt ch: vom 27. Okt. Auftrieb: Rinder 100 (Ochsen 24, Kühe 76, Pullen 0), Kälber 81, Schafe 14, Schweine 257.
Tendenz: Rinder gedrückt, Kälber, Schafe und Schweine ruhig.
Preis Durch- pro 100 Pfo. schnittsprei; t'cbennbe.u^‘^t' pro 100 Pfund Ochsen. don-biSvon-bir VebenR6e'öf6?a<Jt*
Vollfleischige, ausgemästete, höchsten
Feinste Mastkälber 60—62 100-104 SDtittlere Aiast- und beste Saugkälber . 54—58 90-96 Geringere Mast- und gute Saugkälber 46—52 76—87
Geringere Saugkälber . . .... 40—44 ~~ ~
Höchste Temperatur am
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