Bestbewährte Glühlampe
7O*/o Stromersparnis Grand Prix Brüssel 1910 Durch die ElektrbHfltswerke nnd iMUdleticui- geschafte zu beziehen. Anertfesellschaft, Berlin 0.17
OSRAM-
SToutee Müsse für die von ihm getroffenen Maßnahmen gute Gründe gehabt haben. Er hätte an seiner Stelle wahrscheinlich ebenso gehandelt. _________________ ____
Ausland.
Ans Tanger wird über denfranzösischenKolonial- skandal gemeldet, daß General Toutöe trotz des ihm von der Regierung ausgesprochenen Verweises einen Milüärzahlmersier, einen Hauptmann und zwei Beamte mit der provisorischen Leitung des Kommissariats von Udschda betraute. Der „Matin" meldet: Der gegenwärtige Kommandeur des 10. Armeekorps, der der Vorgänger Toutees als Oberkommandant des algerisch- marokkanischen Grenzgebietes gewesen war, erklärte, General
a\ Ehegatten, Gesumster, Kinder, ENeru, SchwiegereNern, Stieftiudev, Enkel, Mündel, Pflegekinder; b) eirtferntere Ve^vnndte die aus Mitteln des Haushaltuugsvorstaudes unterhalten werden; c) Hauslehrer, Erzieherinnen, ^sell- schafteännen, .Hausdamen, Dienstboten ernsch. von Haus- Lienerii und Laufburschen; d) Lehrlinge, unter der aÄsch^ng, daß fie bei dem HaashaltungSvmstande wohnen und von ihm beköstigt werden. 2. Stamm- und Ncben- farten können für verschiedene StgegenMetzte)Bon bet* selben Station ausgehende Strecken, und sur verschiedene Waaenklassen gelöst werden. Ars Stammkarte gilt die, für die der volle tarifmäßige Preis der -
Erlangung von Nebenkarten bedarf es eine, ^träges auf dem vorgeschriebeiien Vordrucke. ?u d^r diegel ist hierzu eine Bescheinigung der Ortspolizeibehorde oder des Ge- meiNdevorstandes beizubringen, daß die. Personen, für die Nebenkarten beantragt werden, zu dem
und daß die entfernten Verwandten aus Mttieludes Haus- baltungsvorstandes unterhalten werden. Vordrucke ,o sol chcn Anträgen werden durch die Fahrtarteiiau^abe unentgeltlich verabfolgt. Der Antrag ist tu jedem Kalenderuhr Bei bc? ersten Lchung von Nebenkarten zu erneuern. 4. Von der Forderung der Bescheinigung kann ab gesehen werden, wenn die durch die Bescheinigung zu beglaubigenden Tatsachen dem Stationsvorstande oder Schalterbeamten genau bekannt sind. Bei Dienstbotenwechsel ijt in jedem Falle ein neuer Antrag mit der Bescheinigung der Ortspoüzei- behörde oder des Gemeindevorstandes beizubringen. 5. Bei gleichzeitiger Entiiahme einer neuen Stammkarte werden neue Nebenkarten vom 20. j. M an für den folgenden Monat verabfolgt. Werden hierbei die Stamm-und Nebenkarten für den 'Vormonat nicht vorgezeigt, so ist auf Ber- lanacn ein neuer Antrag zu stellen und eine neue Be- Migung beizubringen.^ 6. Nach Ablauf der Geltungsdauer ist die Nebenkarte mit der zugehörigen Stammkarte
** Der Oberhessische Verein für innere Mission wird -sein I a h r e s f e st in gewohnter Weise am 8. und 9. November hier begehen. In der am Mittwoch, 8. November, nachmittags 3 Uhr, im Matth aus saale statt- findenden Mitgliederversammlung wird u. a. über ,,Ge- meindeblütter" (Res. Pfr. Meisinger aus Fränkisch-Crumbach und Pfr. Heß aus Michelstadt) verhandelt werden, rn der öffentlichen Jahresversammlung am Donnerstag in dem Johannessaal über: „Was fordert die Gegenwart von der Inneren Mission und welche Forderungen hat diese an unsere Gegenwart zu stellen. (Res. Pfr. Wurm aus Stuttgart.) Im Festgottesdienst am Mittwoch, abends, 6 Uljr, wird Pfr. Wißig aus Bad-Nauheim predigen, in der Abendversammlung werden Pfr. Schlosser aus Rodheim über „Praktisches Christentum in England" und Pfarrer Röschen aus Freienseen über „Leiden und Freuden emes Jugendfürsorgers" reden. „
•• Die religionswissenschaftlichen Vortrage, die von den Theologie-Professoren der Landesuniversität in diesem Winter veranstaltet werden, beginnen heute mit einem Vortrag des Professors Gunkel über die babylonischen
könne Am Freitag habe ich werter geiagt, daß die ^rage einer Betätigung Mif Klingspor jetzt erledigt sei, nachdem die Darmstädter Nationallibecalen dre Konr^niatwn vereitelt hacken, letzt wüßten die fortschrittlichen Wähler für Urstadt ^^Dic Sprengpulverdebatte f(mn p^mit als geschlossen an-
Von einer Stichwahl Parole habe ich gar nicht gesprochen, ich habe deshalb auch nicht „blitzartig die Situation beleuchtet", wie &crr Lilley so poetisch sagt. Ich habe nur Hearn Krumm gesagt, nachdem derselbe Herrn Vetters in erster Luue empfohlen hatte, daß ich Herrn Urstadt vorziehe und daß erjt, wenn Herr Urstadt nicht gewählt werde, Herr Vetters für mich in Betracht komme. .
Ich will aber gewiß nicht verhehlen, daß ich m einer etwaigen Stichwahl für den Sozialdemokraten stimmen werde, well die Linke des Landtags gegenüber einer geschlossenen und verbündeten Mehrheit von Banern- bündlern, Antisemiten, Ultramontanen und Nationalliberalen der Stärkung bedarj. Das tue ich nicht aus Zuneigung zu der Sozialdemokratie, sondern weit im das Zusammengehen mit ihr als eine polityche Notwendigkeit ansehe. Erst wenn diese Erkenntnis rm Reiche und im Lande allgemein wird und wenn ihr die Liberalen und Die Soüal- bemofraten folgen, wird Aussicht sein, die Herrschaft der Kmi- servativeu und des Zentrums zu brechen, eher nicht. — £>a ich nach allen Ricktungen frei bin, brauche ich auch mit dieser offenen Stellungnahme nicht abzuwarten, was der hmige w,rt- schrittliche Parteivorstand, dem ich nicht angehöre, tun wird, mein-. Erklärungen verpflichten ihn nicht und er kann Mich nicht ver-
^Zu Auseinandersetzungen mit den Herren Metz und Kaufmann über die Frage des Abgeschütteltwerdens ist jetzt wahrend der Wahlbewegung nicht der geeignete Zeitpunkt, ich mache mu übrigens nicht viel aus der Abschüttlerei, es „kommt immer daraus an, wer einen abschüttelt und wer sich darüber freut
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Eine hessische freikonservative Bartei?
st. Darmstadt , 24. Okt. Die Bildung einer Hessischen freikonservativey Partei war der Zweck einer Versammlung, die gestern abend im Kaisersaal veranstaltet wurde. Es waren etwa 50 Herren, darunter Amtsgerichtsrat Dr Mahr, Landgerichtsrat v. P f i st er , Rechnungsrat Gotz y. a. erschienen. In der lebhaften Aussprache kam zum Ausdruck, daß das Bedürfnis zur Gründung einer solchen Partei vielfach vorhanden sei, daß man aber vor der definitiven Gründung zunächst eine eifrige Werbearbei t vornehmen müsse. Auch die Frage der Aufstellung eines Zahlkandidaten wurde besprochen, doch mit Rücksicht auf die Nähe der Landtagswahl zunächst nicht beschlossen Ern provisorischer Vorstand wird die weiteren Schritte einleiten.
8 »deutscheMädchen in Frankreich. Dre deut- chen Konsularbehörden in Frankreich werden nach wie vor n weitgehendem Umfange mit Vermittlungsantragen deutscher Dienstboten befaßt, die sich durch ungerechte Behandlung seitens ihrer französischen Dienstherrschaft bejchwert fühlen. Die Kaiserlichen Konsulate in Paris, Havre, Mar- eille Nizza und Bordeaux sind daher veranlaßt worden, ich darüber zu äußern, ob und inwieweit den ihnen vor- getragenen Beschwerden etwa durch Warnung oder vorherige Belehrung der in Frankreich Dienst nehmenden deutschen Mädchen vorgebeugt werden könnte. Die konsularischen Vorschläge lassen sich dahin zusammenfassen, daß deutsche Mädchen, die nach Frankreich m Dienst gehen wollen, vor allem gut tun, sich vor Annahme einer Stellung Über die Persönlichkeit der Dienstherrschaft, erforderlicheii- alls unter Inanspruchnahme des zuständigen Konsulats, zu erkundigen. Vor Antritt des Dienstes werden sie sich zweckmäßig mit einem Geldbeträgen zu versehen haben, der es ihnen, wenn sie die Stellung etwa aufgeben, ermöglicht, heimzureisen oder wenigstens sich zu behelfen, bis sie eine andere Stelle oder fremde Hilfe gefunden haben. Dem „Notadressenbüchlein des Internationalen Verbandes der Freundinnen junger Mädchen" wird in solcher Lage die erforderliche Belehrung zu entnehmen sein. Dieses, sowie zur Legitimation einen Reisepaß oder Heimatschein, hat sich daher die in Frankreich Dienstnehmende unbedingt zu beschaffen. Vor Annahme sogenannter Stellmigen „an pair" ist grundsätzlich zu warnen. Unter allen Umständen empfiehlt sich ein schristlickjer, zweisprachig abgefaßter Vertrag. Die hierbei zu berücksichtigenden Gesichtspunkte sind bei den Meisämtern zu erfahren.
Kreis Büdingen.
Aus Stabt und Land.
Gießen, 26. Oktober 1911.
•• Tageskalender für Mittwoch, 25. Oktober.: Stadt- lheater: „Nora." Anfang 7 Uhr.
1. re l i g i o n s w i ff e n f ch a ftlicker Bortr ajj. Prof. Puntel: Die babylonischen Mythen und das alte Testament. Abends 8^ Uhr in Der neuen Aula.
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** Ordensverleihungen. Der König von Preußen hat aus Anlaß des Geburtstages der Deutschen Kaiserin und Königin von Preußen die Rote Kreuzmedaille 3. Kl.-dem 1. Hauptstaatskassendirektor Johs. Dexheim e r und dem Oberregierungsrat Hch. Graef in Darmstadt, dem Sensal Otto Schumacher in Mainz und dem Baurat Dr. Karl Es er in Bad-Nauheim verliehen.
** Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Hch. Bormuth aus Reichelsheim i. O. eine Lehrerstelle an oer Gemeindeschule zuSprend- linqen. In den Ruhe st and versetzt wurden der Zehrer an der Gemeindeschute zu Seeheim Ph. Arras und der Lehrer an der Gemeindeschule zu Weinolsheim Hch. Araold auf ihr Nachsuchen, unter Anerkennung ihrer lang- ührigen treuen'Dienste und wurde ihnen aus dies em Amatz ms Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps dee Großmütigen verliehen.
** Lebensretter. Der Fabrikarbeiter Christian Schwarz zu Nackenheim hat am 15. Juli einen Küaben vom Tode des Ertrinkens gerettet. Als Anerkennung hierfür ist ihm vom Großherzog die Rettungsmedaille ver
liehen worden.
"Für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung am Donnerstag, 26. Okt., nachin. 5 Uhr, m folgende Tagesordnung aufgestellt: 1. Errichtung eines Stallgebäudes Krofdorfer Straße 36. 2. Aufstellen eines
Schaukastens im Vorgarten Frankfurter Straße 5. 3. Verlegung eines Fernsprechanschlusses der Eisenbahn (Benutzung städtischer Straßen). 4. Anschluß des Haus.'Z Bismarckstraße 45 an das elektrische Kabelnetz. 5. Preis der elektrischen Energie für photographische Zwecke. 6. Vergebung von Arbeiten und Lieferungen. 7. Ueberlassung der EiSwiesen an den Eisverein. 8. Beschaffung eines Kasseschranks für den Schlachthof. 9. Annahme einer Schreibhilfe für den Schlachthof. 10. Gesuch des Julius Körner um Erlaubnis zum Schankwirtschaftsbetrieb im Hause Plockstraße 13. 11. Gesuch des Heinrich Heyne um Erlaubnis zur Erweiterung des Schankwirtschaftsbetriebes im Hause Walltorstraße 5.
Mythen und daS alte Testament.
** Die Gesellschaft für Erd -und Völkerkunde beginnt die Reihe ihrer diesjährigen Vorträge am Donnerstag, 26. Oktober, in der großen Aula der Universität mit einem Vortrage von Dr. Kurt Wegener-Göttingen über „Samoa . Die Themen sind bereits bekannt gegeben. Es empfiehlt sich, als Mitglied der Gesellschaft beizutreten, da für den Beitrag von 4 Mk. auch den Angehörigen der Familie Zutritt zu allen Vorträgen gestattet ist. Einzettarten und Karten für Studierende sind an den durch Inserat bezeichneten Stellen erhältlich. Am letzten Montag fand die H a u p t v c r j a m m l u n g der Gesellschaft statt. Sie hat wiederum einen Zuwachs zu verzeichnen und tritt mit 310 Mitgliedern das neue Vereinsjahr an. Es wurde beschlossen, im März einen 6. Vortrag in Gemeinschaft mit dem Frauenbund der „Deutschen Kolonialgesellschast" zu veranstalten .und den Vortrag des Prof. Fraas gemeinsam Irrt der Gesellschaft ^,Für Natur- imt> Heilkunde" durchzuführen. .Auch in diesem Jahr wird die Gesellschaft wiederum einen neuen Band der „Mitteilungen" erscheinen lassen können.. Der Vorstand wurde in seiner Gesamtheit wieder gewählt und ein Ausschuß zur Vorbereitung neuer Satzungen eingesetzt. ,
** Verband der Bauvereine. Am nächsten Sonntag wird im Rathäussaale zu H e p p e n h e i m a. d. B. der Verbandstag der gemeimrützigen Bauvereine in Hessen abgehalten. Außer rein geschäftlichen Angelegenheiten stehen auf der Tagesordnung Vorträge über „Die .Hypothekar-Lebensversicherung" (Redner: ein Beamter der Vereins-Versicherungsbank A.-G. in Düsseldorf) und „Das Kleinhaus, sein ethischer und praktischer Wert" (Redner: Martin 5)ummel, Rüsselsheim, Vorstandsmitglied der Baugenossenschaft).
** Gin neues Postwertzeichen. Arn 1. Oktober ist, wie wir schon früher mitteilten, zu den im Reichspostgebiete geltenden Postwertzeichen eine Freimarke zu 60 Pfennig getreten. Sie wird auf weißem Papier in violetter Farbe in der Ausführung der übrigen Pfennigwerte hergestellt. Freimarken zu 60 Pfennig werden bei den Postämtern bereitgehalten werden, wo sie häufig zur Frankierung von Postsendungen gebraucht werden. Auch bei den Postanstalten in Bayern und Württemberg sind von dem genannten Tage ab Freimarken zu 60 Pfennig erhältlich.
** V o ii >d e r Eisenbahn. Wenig bekawnt durfte die Bestimmung sein/daß auf eine gelöste Monats-(Hau p t)- karte Nebenkarten in allen Wagenklaften zu halben Preisen und entgegengesetzteu Richtungen auf einer Station gelöst werden können. Die wichtigsten bahuamtlichen Bestimmungen über die Ausgabe von Nebenkarten lauten: 1. Monatsnebenkarten-werden nur bei gleichzeitiger Lösung einer Stammkarte nusgegeben. Als Hausstandsangehörige, an welche Nebenkarten abgegeben werden können, gelten:
H. Büdingen, 24. Okt. Der Betrieb in der hiesigen Glasfabrik wird in den nächsten Tagen vorerst in kleinem Maße wieder ausgenommen. Es ist dieses namentlich für die hier ansässigen Glasmacher sehr zu begrüßen. — Für die seither von dem verstorbenen Lehrer Weinel verwaltete Stelle eines Kirchen-und Armenkassenrechners wurde Kreiskassenrechner Hansel gewählt, während die Stelle des Rechners vom Mäthslden- hospital Stadtsekretär Hüter übertragen wurde.
Starkenburg und Rheinhessen.
ds. Darmstadt, 24. Okt. Heute vormittag gegen l/z!2 Uhr fand in der Aula der Technischen Hochschule die Uebergabe des Rektorats durch Geheimen Hoftat Prof. Dr. Schenk an den neuen Rektor Geheimen Baurat Prof. Wickop statt. Die dicht besetzte Aula bot das bei derartigen Gelegenheiten gewohnte bunte Bild. Der Feier wohnten die Minister Dr. Ewald, von Hombergk und Dr. Braun, sowie Provinzialdirektoc Fey und der Stadtkommandant Generalmajor von Randow bei. Professor Schenk gab einen kurzen Rückblick über die Entwicklung der Hochschule während seiner zweijährigen Tätigkeit und überreichte dann dem neuen Rektor unter Beifallskundgebungen des Auditoriums die Amtskette. Rektor Pros. Wickop nahm das 75jährige Jubiläum der Hochschule zum Anlaß, eine Rückschau zu halten auf die Geschichte der Technischen Hochschule. Im Anschluß daran berührte er die Stellung der Technik im modernen Kulturleben und sagte manches treffende Wort über die künstlerische Kultur im allgemeinen. Zugleich teilte er mit, daß folgende Herren gu Dr. ing. eh renhalber ernannt worden seien: Baurat HanS Grassel-München, Regier- ungs- und Baurat a. D. Riese-Frankfurt a. M., Kommerzienrat Heinrich Kleyer-Frankfurt a. M., ferner Ingenieur Michael- Dolifo-Dobrowolsky, Direktor der Allgemeinen Elektrizitätsgesellschaft in Wilmersdorf, Prof. Dr. Karl Engler- Karlsruhe und Prof. Dr. August Föppl-München.
rm. Darmstadt, 24. Okt. DaS GroßherzogS- paar begab sich heute abend mit dem fahrplanmäßigen Schnellzug 1026 zur Hygienischen Ausstellung nach Dresden. Die Rückkehr erfolgt am Freitag. Prinz Heinrich von Preußen ist heute früh 6 Uhr von hier mit dem Auto nach München abgereist. '
_ _. , Hessen-Nassau.
ü.C. Wiesbaden, 24. Okt. Der 29 Jahre alte Graf Joseph Spiegel zum Diesenberg-Hanxleden wurde wegen-Betruges hier verhaftet. Nunmehr ist es den Bemühungen der Kriminalpolizei auch gelungen, den Auf- enthalt des Komplizen des Verhafteten, des früheren Leutnants
Deut?ches Reich.
Ue6er die elsaß-lothringischen Wahlen wird uns aus Straßburg berichtet: Der Großblock für die kommenden Stichwahlen ist am Dienstag abend abgeschlossen worden. Auf der Grundlage dieses Abkommens zieht die sozialdemokr. Partei in 17 Wahlkreisen ihre Kandidaten zurück, 'baruuter zwei, bei denen die Stimmenzahl bei der ersten Wahl größer war als bei den Liberalen. Die Liberalen und Demokraten ziehen in acht Wahlkreisen ihre Kandidaten zurück, darunter befinden sich zwei städtische Straßburger Kreise. In den Wahlkreisen Mülhausen und Digh haben die Sozialdemokraten Stimmenthaltung proklamiert. In allen übrigen Kteisen treten sie für die Liberalen ein.
Die Grundlagen sind in der Hauptsache folgende: Einführung der progressiven Einkommen- und Vermögenssteuer, Mschaftung der indirekten Steuer auf Lebens- und Genußmittel, Einführung des deutschen Gewerbegerichtsgesetzes, Bekämpfung aller auf die Klerikalisierung des Staates und seiner Einrichtungen, besonders der Schulen, gerichteten Bestrebungen.
~ Nidda, 25. Okt. Die fortschrittliche Volkspartei des Landtagswahlkreises Nidda hat, da die Emi- gungsverhandlungen ergebnislos verlaufen sind, die Kandidatur des Justizrats Metz wieder aufgestellt.
Mainz, 24. Okt. Der Vorstand der hiesigen national l i b e r a l e n P a r t e i hat in seiner gestern abend ab- gehaltcnen Sitzung nach eingehender Besprechung aller in Betracht kommenden Verhältnisse einstimmig beschlossen, der am Mittwoch abend stattfindenden H^auptversammlung, sowie dem Ausschuß der Partei vorzuschlagen, die von der Fortschrittlichen Volkspartei für das dritte Mainzer Mandat ausgestellte Kandidatur des Stadtverordneten Heerdt im ersten Wahlgange unterstützen und die Bedingungen hierfür akzeptieren zu wollen. — Das Ortskomitee der Z e n t r u m s p a r t e i empfiehlt gleichfalls, £ur Verhinderung eines Sieges der Sozialdemokratie von der Ausstellung eines eigenen Zentrumskandidaten abzusehen und im ersten Wahlgang bereits für den demokratischen Kandidaten, Stadtverordneten F. X. Heerdt, geschlossen ein- zutreten.
Kirche und Schule.
Ein Schulerlaß des preußischen, Kultusministers. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" veröffentlicht einen Erlaß des Kultusministers betreffend das sog. Extemporale an den Schulen, der im wesentlichen anordnet, daß möglichst in jeder fremdsprachlichen Unterrichtsstunde einige Sätze zu übersetzen sind. Die Hefte sind regelmäßig nachzusehen. Eine Zensierung findet nicht statt. Ferner sind etwa alle vier bis sechs Wochen zur Zensierung Arbeiten zusammenzustellen. Der Termin darf vorher nicht angekündigt werden. Wenn etwa ein Viertel der Arbeiten geringer als genügend ausgefallen ist, so ist von einer Zensierung sämtlicher Arbeiten abzusehcn. Zum Schluß wird bemerkt, daß hiermit keine Herabsetzung der Anforderungen beabsichtigt sei.
Söhnet erfter '
Der Taglöhner L
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t ftd) noch M Mc We Zeinen-mder' k6 er am naM T jurüdbrmgen >oMe. -- v» vor bis M A Miaulchie dttM Odern bund m De^ mb mirb auch W nase von einem W zweiter Akt: Ei Terselbe Angeklagt' jiTib Landnnrt §>,. Sch. qcholfen. hierbei mr iemt anstelle dreier Kaufmann in Homberg Wer erschien der Un eine Sense, indem er unb wolle auch die r Sott und der Angell biben. Das Urteil lai 5 daß der Angeklagte ;n verbüßen hat.
i Dritter Akt: D
Darauf nimmt bei 8. A. von Meder-Gem von da auf bei M bei ihnen kein seltene Ast. Als er eines ; Wbtitd zu psänbe über daS Haupt des gerade nicht beneidens und Weise tvars er 1 Rechtssache gegen Seine Mutter unter Gott die Meineidigen Dem Beamten finb ii WngrfMen [inb dM Iiooibt'n. Der ÄHn im MmniS erhalten. Na
Berufungsgericht, b, Beleidigungen nicht in b W entsprechen und aus1 "I dem Urteil erster ' Die bö o, Ä Bern vrndtvirt O. Sch. in v ÜÜ!» Ehrengericht in gfltt worben, tnei( er fe Wesen geschlagen u hE°gte M bie T- ge Wetjenbe Rede ^bo,t auf ihr 2 erhalten habe gfn, auswärts verh ofligin vernommene S SL* * % tüfc K»,n »«Siebte > äXS Ms f.'WWSK
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