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Tie Arbeiten, die Tange geruht iMten, wurden durch das energt-aic Eingreifen des Margues de la Bega wieder aufgenominen, der hier' eine Art jüdisches Museum unterbringen will. Wahrem» der Restauration fand man eine sehr gut erhaltene, fünltlerticn höchst wertvolle Dekoration, zum Teil in Volz, zum Test ui «tuet ausgeführt. Ter wundervolle Raum wird möglichst dre Gestalt wieder erhalten, die er als Synagoge besah, und dann Jollen hier alte hebräische Manuskripte und Miniaturen Howie Photographien nach alten jüdisch-spanischen Codices ausgestellt wer^n. ^ic Eröffnung des neuen Museums wird voraussichtlich noch im Dezember in Anwesenheit des Königs stattfinden.
— Die Bekämpfung des Typhus bei den Truppen von Morokkv. Aus Paris wird berichtet: Mit wachsender Besorgnis blickt die französische Heeresverwaltung auf den Gesundheitszustand der in Marokko stehenden Truppen. Der Typhus hat bereits schwere Opfer gefordert, die Zahl der Kranken ist unverhältnismäßig groß, und sofortige Maßnahmen für die Bekämpfung der Seuche sind eine dringende Notwendigkeit geworden. Marokko ist für die gefürchteten Eberth sch en Bazillen ein guter Boden; die Eingeborenen sind zwar durch die Natur gegen den Typhus immunisiert, um so schwerer haben jedoch die sran- zösischen Truppen unter der Krankheit zu leiden. Die Regierung hat daher auch Prof. Chantemesse und Dr. Vincent nach Marokko entsandt, um bei den Truppen Jmmuni- sierungsversuche durch Antityphusimpfungen vorzunehmen. Die Gelehrten sind jetzt vor ihrer Mission zurückgekehrt und haben der Akademie für Medizin die interessanten Ergebnisse ihrer Versuche mitgeteilt. Bei den Impfungen bediente man sich dreier Mittel, der Wriahtschen Impfung, einer amerikanischen und eines neugefundenen Serums des Dr. Vincent. Dabei zeigte es sich, daß die Vincentschen Impfungen die Anstectttngsgefahr des Typhus vollkommen
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bei diesem Fernrohr zu überwinden. Die eine davon ist nicht erheblich groß, denn daß der Beobachter in einem .Korbe am Okulare des Fernrohrs seinen Platz findet, versteht sich eigene lieb von selbst. Die -öauptschwierigkeit liegt in der Bewegung des Fernrohrs, vierbei .ist die Drehung um die wagerechte Achse verhältnismäßig leicht zu bewerkstelligen, wahrend die Drehung um die senkrechte Achse auf große Schwierigkeiten stoßen dürfte, da hierbei das ganze Fernrohr mit dem tragenden Gerüst bewegt kverden muß, ohne daß es dabei von der wagrechten Ebene im Geringsten abweichcn darf. Die vollständige Starrheit des Fernrohrs gegenüber den Einflüssen des Wetters durste Überhaupt recht schwer zu erreichen sein. Professor Todd glaubt, sein Freiluftfernrohr ließe sich für 250 000 Dollars, also rund 'eine Million Mark, Herstellen.
kf. 2) e r £ e n t e r ft r i d als ONizierslitze. Die Litzen der französischen Stabsoffiziere haben einen eigenartigen Ursprung. Unter Ludwig XIII. erwies sich ein Regiment feige vor dem Feinde d wurde infolgedessen von dem ausgebrachten Kardinal Richelieu mit einer entehrenden Strafe bedroht. Jeder Offizier und Gemeine des Regiments sollte im Falle der Wiederholung des schimpflichen Verhaltens aiifgebängt werden Die Soldaten, denen dieie Lchaude bevorsland, nahmen' sich die Sache zu Herzen und geivbbnten sich an, auf ihren Märschen den Strick, mit dem man sie bedroht hatte, um den Hals zu tragen. Später, als der Ursprung der ^ittt allmählich in Vergessenheit geraten war, wurde der Strick aus Leide hergestellt, der Nagel, der an ihm beteiligt war, wurde allmählich durch zierliche goldene Stifte ersetzt, und das Handwerkszeug so m
• die goldene Öffizierslitze umgeroanöelt.
— Einjüdisches Mu seuminToledo. Ein Menschen- ülter lang war einer der herrlichsten Bauten Toledos, die einfhgc >,Svnagoge des Samuel Ben Meir Lalevst', die dann zur Kirche umgewandelt wurde und „Sa. Maria del Transtto' hieß, von einem umfangreichen Gerüst umgeben, >TiesGerüst ist nun, wie August L M a Y e r im Cicerone mitteckt, gefallen, die Restauration , ist im Wesentlichen beendigt, und man Tann den eigenartigen Schmuck dieses Raumes endlich wieder in rechter Weise bewundern.
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