ist verzweifelt.
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Aus Hed-eu
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* Ernannt ivnrde Heinrich Sachs ans Lauterbach um Schceibgeyilfeii bei dein Finanzamt Lanterbach.
Zwischen Spanien und Marokko berbeisühren werde, falls die Madrider Regierung eine ebenso unversöhnliche Haltung beobachte wie ihr Gesandter in Tanger.
2>eut?d)Cd Ueich.
In der Berliner amerikanischen Botschaft verabschiedete sich am Dienstag der Botschafter H i l l und Gemahlin von den Angehörigen der amerikanischen Kolonie. Hill geht in der zweiten Hälfte des Juni nach Kiel, kehrt dann noch einmal nach Berlin zurück und tritt anfangs Juli eine Reise nach der Schwei; an, wo er den Sommer und den Herbst verleben will.
Die B c r b a n d l u n g e n zwischen Konservativen und Liberalen in der Provinz Posen über ein Zusammen- g-ehen bei den nächsten Reichstagswahlen sind gescheitert,
da die Liberalen an der Forderung festhaltcn, ihnen ein bisher konservatives Landtagsmandat zu überlassen.
In badischen militärischen Kreisen erhält sich hartnäckig das Ger ü ch l, dass die Unterlassung des Besuches des P r i n ze n Max von Baden bei dem Kaiser anläßlich der jüngsten An- Wesenheit des Kaisers in Karlsrul-e zu dem Entschluß des Prinzen aus dem aktiven Militärdienst auszuscheiden init beigelragen hat.
gen. Am 7. oder ß des 34. Land-
Jins srcrdS wnö
Gießen, 14. Juni 1911. Das Großberzogspaar wird heute nachmittag
Unterschrift und Widmiing zum Perkaufstag und der Grobherzog verlieh ihm das Ritterkreuz 1. Klasse dcS Ver- dienslordens Philipps des Grosuulitigen.
" Geh. Oberschulrat Rod nagel, vortragender Rat in der hessischen Ministerialabteilung für Schnlangelegenheiten, wurde von der zuständigen Reichsbehörde zum Reichs- wm miss ar bei der im Juli abzuhaltenden Abschluß- prüfung dec deutschen Schule in Barcelona ernannt.
Der Ausstand in Albanien.
Wie aus Wiener diplomatischen Kreisen verlautet, soll es Ziemlich sicher sein, daN im Lause des Sommers die Minister des A eu sje r n der Dr eibu n dmä ch t e in Salzburg eine Zusamm e n f u n i haben werden, nm über die politische Lage, mit besonderer Rücksicht aus die orientalische Frage mit- cinander zu konferieren.
Aus Rom wird gemeldet: Der Speziolberichterstatter des -,Secolo" depeschiere aus PodgoriNa, die Türken drängten den Rest der Insurgenten auf einen schmalen Streifen an der inonteuegrinischeie Grenze zurück. Die Lage der Insurgenten
Uhr nach Wolfsgarten zurückkehren.
** Des Gr oh Herzogspaar es Dank. Das Gros;- rzogspaar lieh gestern mittag kurz nach Beginn des Ver- kaufetageS den Arehitclten Hans Ater)er zu sich bitten und sprachen ihm den Dank für ferne Arbeiten bei dec Vorbereitung des Verkanfslages ans. Tie Grob Herzogin überreichte Herrn Rteper ihr Bild im Rahmen mit eigenhändiger
— Kurze Nachrichten auS Kun st und Wissenschaf t. Einer der Aeltesten der deutschen Buchhändler, der ehemalige Hofbuchhändler Theodor A ck e r m a n n ist im Alter von 85 Jahren gestorbeN. — In Paris wurde bei der Versteigerung der Kar nsch en Gemäldesammlung das Bild Rembrandts „Jüdischer Philosoph" für 270000 Francs zugeschlagen. — Gelegentlich des Rücktritts von der Bühne wurde Amanda Lindner zum Mitgliede des Königlichen Schauspiels ernannt. Von dem Kaiser wurde der Künstlerin ein Armband mit Brillanten und Rubinen überreichr. — Der von dem Genfer Geogravhenlloiigrcß 1908 eingesetzte .intern-ationalc Ausschuß zur Herausgabe eines „Atlas der Oberflächen- fvrmen" wird auf dem 11. Internationalen Gevgrapheickongreh jn Rom eine Probelieferung vorlegen.
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Uesküb, 13. Juni. Der Sultan empfing gestern die hiesigen Divlomaten und verschiedene Deputationen. Nachmittags fand ein Festzug und Vorführung von Nationalränzen hott, ^cr Sultan verteilte Geldgeschenke und spendete für Wohltäiigkeits- anstalten 2100 Pfund. In der Stadt herrscht grobe Begeiuecung. T-er Sultan ist über den freudigen Empsang entzückt. In Prnch- tina waren authentischen Nachrichten zufolge über 100 000 Albanesen zum Empfang des Sultans versammelt.
Salonik, 13. Juni. Kriegsminister Mahmud Scheskct Pascha, der heute hier angekommen ist, wird, wie verlautet, den Sultan nach Monastir begleiten und sich möglicher Sßeije nach Skutari begeben. Torghut Pascha, soll den. Befehl erhalten haben, die Bekämpfung der A u f st ä n d i s ch e n c ins u - stellen und die Häupter der verschiedenen Stämme zu sich zu laden, um über ihre Forderungen zu verhandeln. Gegenwärtig finden rege Verhandlungen zwischen der Regierung und Torghut. statt, um sofort Reformen im Vilajet Skutari cinzusühren.
R. B. Darmstadt, 13. Juni. Die Regierung wird dcn Landständen dieser Tage noch eine neue Regierungsvorlage zugehen lassen, in der verlangt wird, die Kosten für die hessische Gesandtschaft in Berlin von 38000 Mk. auf 50 000 Mk. zu erhöhen. Die Vorlage soll als dringlich erklärt und noch vor dem Schluß des Landtags von beiden Kammern erledigt werden. Gegenüber dem bei der jüngsten Voranschlagsberatung in der Zweiten Kammer erhobenen Verlangen auf Beseitigung der Gesandtschaft und Streichung der Anforderung hatte Staatsminister Ewald auf die Wichtigkeit und unbedingte Notwendigkeit der Berliner Vertretung hingewiesen, deren Geschäftsüberlastung nachdrücklich betont und die Einbringung einer Nachforderung Zwecks Anstellung einer weiteren .Hilfskraft in Aussicht gestellt.
Die Erste K a m m e r der Stände wird voraussichtlich am 2 7. Juni zur Abhaltung mehrerer Plenarsitzungen zusammentreten. Um dieselbe Zeit kommt dann auch die Zweite Kammer wieder zusammen, um noch die letzten parlamentarischen Arbeiten zu erledigen. Am 7. oder <8. Juli dürfte alsdann Der Schluß des 34. Landtags durch den Großherzog erfolgen.
Der dritte A u s s ch u s; der Zweiten Kammer hielt heute eine längere Sitzung ab, der die Herren Finanzminister Braun, Geheimrat W i 1 b r a n d und Regierungsrat M a - thias beiwohnten. Bezüglich der Vorstellung des Heinrich Klein zu Bensheim betr. Entschädigung abgebrannter Gebäude (dem Petenten ist seine Holzbearbeitnngsfabrik bis auf die Fundamente abgebrannt, wofür die Brandvers.- Kammer die Entschädigung verweigert) stellt sich der Ausschuß auf den Standpunkt, daß eine Entschädigung einzutreten habe und wenn dies nicht durch die Brandversiche- inngdfammer geschehe, müsse die Behörde eintreten. Betreffs der Vorstellung hessischer P ri v a t arch i t e k t en wegen Uebecnahme von Privatarbeiten hat sich ergeben, daß die Beschwerden zum Teil übertrieben sind und die staatlichen Paubeamten nur einen geringeren Prozentsatz der Prioatarbeiten ausführen. Diese Privatarbeiten ganz zu verbieten, hält der Ausschuß nicht für angebracht. Wo es notwendig erscheint, will die Regierung Abhilfe cin- treten lassen. In diesem Sinne soll die Vorstellung für erledigt erklärt werden. Betreffs der Vorstellung von Landwirten in U l r i ch st e i n wegen der dortigen staatlichen Aufforstungen wurde festgestellt, daß sie nur ganz geringfügiger Natur sind gegenüber den von der Gemeinde und Privatbesitzern erfolgten Aufforstungen; es liegt somit ein Grund zum Einschreiten nicht vor und der Ausschuß beantragt deshalb, die Vorstellung für erledigt zu erklären. Weiter beschloß der Ausschuß auf Antrag des Berichterstatters Abg. Pennricki, die L a n d t a g s e r s atz w a h l in Gießen (an Stelle des Abg. Dr. Gutfleisch wurde Rechtsanwalt Grünewald gewählt) für gültig zu erklären.
** Bürgerverein. Tie von der letzten Bürger- versamnilung gefaßte Entschließung in Sachen einer etwa zu gründenden Universität Frankfurt wurde den in Betracht kommenden Behörden überreicht. Daraufhin erhielt dec Vorstand des Bürgervereins von dem Rektor der Universität, sowie von Provinzicudireltor Dr. Ujinger im Auftrage des Großh. Ministeriums die nachfolgenden Antwortschreiben:
Ihr gefälliges Schreiben habe ich dem engeren Senat der Landesunidersuät vorgelegt. Wir verfehlen nicht, Ihnen für Ihr Eintreten für die Interessen her LaudesilnivLrstt.it unseren verbindlichsten Dank miszusprechen. .
Dr. Biermcmn, zurzeit Rektor.
Ich habe die in der Bürger 0 er sammlung vom 28. v. Mtss. gefaßte und mit gefälligem Schreiben vom 1. l. Mts. hierher mit geteilte Resolution dem Großherzoglichen Ministerium des Innern vorgelegt. Erhaltenem Auftrag zufolge beehre ich mich dem Bürgervercin mitzuteilen, daß das Minilterinm 00m Inhalt der Resotution mit Interesse Kenntnis genommen unb daraus mit besonderer Befriedigung ersehen hat, wie die Bürgerschaft der Universitätsstadt (Ließen die Bedeutung der Alma mater Ludoviciana für die ideelle unb materielle Weiterentwickelimg> ihrer in sichtbarem Aufblühen begriffenen Stadt vollauf zu würdigen versteht und bereit fein will, das ihrige dazu be,zntragen, daß dieser auch in der Zukunft der Ruf einer altbewährten Pflcgstätte geistiger Arbeit erhalten bleibe.
Dr. U sing er.
** Die zweite Ballonfahrt des Gießener
L u f t f ch i f f e r v e r e i n s. Die beiden Freiballons, die der Gießener Lustschifferverein gestern hier aufsteigen ließ, sind nach mehrstündiger, sehr guter Fahrt glatt zur Erde gekommen. Die beiden Führer waren frühzeitig zur Landung geschritten, da sich Gewitterwolken gebildet hatten. Der Ballon Marburg, in dem sich neben Dr. Stuchtey als Führer noch Rechtsanwalt Römheld, Dr. Feist 11116 Bankier Bank aus Marburg besand, ging um 12.15 Uhr bei Ziegenhain nieder. Der Ballon Harburg, den Dr. Elias führte und der mit den Herren Schmidt, Ost und Doktor besetzt war, ging um 1.15 Uhr in der Nähe von Frielendorf bei Kassel nieder. Die Meldung, daß der Ballon einen Eilgüterzug zum Halten gezwungen habe, ist nicht zutreffend. Der Ballon befand sich zu der fraglichen Zeit in 2000 Meter Höhe, so daß der Schornstein 6er Eisenbahn sehr hoch gewesen sein müßte. Da aber bekanntlich die Lokymotivschornsteine immer kleiner werden, scheint es sich um einen anderen Ballon zu handeln.
** Di e Gr. Zentrale für Mutter- und Säugling s s ü c f 0 r g e in Hessen hält ihre Mitgliedec- Versammlung am Dienstag, 20. Juni, nachmittags 3l/2 Uhu, in Darmstadt ab. Die Tagesordnung lautet: 1. Geschäftsbericht des Vorstandes über das abgelaufcnc Geschäftsjahr April 1910 bis April 1911, erstattet von Re- qierungsrat Pistor (JahreScechnung, Dermögensbericht). 2. Entlastung des Vorstandes. 3. Ergänzung des Ausschusses. 4. Verschiedenes.
" Gießener kkeberlandzentrale. Jn der Sern ein be Heuchelheim besteht der Wunsch, von dem Gießener Elektrizitätswerk seinen Bedarf an Strom zu beziehen, unb bie Stabt ist nicht abgeneigt, in Verhanblungen darüber einzutreten. DaS in Heuchelheim bestehenbe Privat- werk kann bem gesteigerten Bedarf nicht genügend Rechnung tragen, weshalb kürzlich eine Besprechung stattfand, in der die wesentlichsten Punkte erörtert wurden.
** Evang. Arbeiterverein. Auf Anregung des hcejigen Vereins fand am letzten Sonntag im Vereinslokal eine Besprechung über die Herbeiführung eines regeren Verkehrs zwischen den Vereinen Butzbach, Friedberg Gießen, Marburg und Wetzlar statt, zu oer sämtliche eingelabenen Vereine Vertreter entsandt hatten. Nach
Kä, > 10.
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Ritter der ti Gestern vechnüm oben, wegen Korperv Jakob Weisel von Brc dien Richard oeboren wurde.
v Die Anklage nwri „ann.tenM®1 mären nur wenige Die Angeklagten >
18. März d. I, nachi Wächtersdach gehörige' Bandendiebstahl meinlain sachbeich verübt zu haben. R Torfe Alt-Wiedermus unb aus der Ronnebu doch sei es nicht ihre Anklage ihnen Dorroui oder Verfolger zu schr
Tie Beweisaufna
Lwrüßung durch den Vorsitzenden des Gießener Vereins, Oberbibliothekar Dr. Heuser, und Darlegung des Zwecks der Zusammenkunft wurde eingehend über die Möglichkeit eines gemeinsamen Wirkens beraten. Neben Pflege der Geselligkeit und Stellungnahme zu wichtigen wirtschaftlichen und sozialen Fragen soll durch gemeinsame Besprechung von Vereinsangelegenheiten, Austausch der Redner für Vorträge und Diskussionsabende, gegenseitige Nebersendung des Arbeitsproqramms und der Jahresberichte, Schaffung ge» meinschastlicher sozialer Einrichtungen usw. eine Förderung der Vereinsbestrebungen herbeigeführt werden. Zur Turch- sührung dieses Vorhabens wurden von den Anwesenden folgende Vorschläge unterbreitet, deren Beratung und Genehmigung den einzelnen Vereinen anheimgestellt wird: Tie Vereine Butzbach, Friedberg, Gießen, Marburg, Wetzlar, wozu noch Homburg gebeten werden soll, bilden zwecks Förderung der Evang. Arbeiter- und Gesellenvereinsbe- strebungen sowie zur Pflege der Geselligkeit, eine lose Vereinigung, bei der das Verhältnis einzelner Vereine zum mittelrheiniichen bezw. kurhessischen Verband unberührt bleibt. Mindestens zweimal jährlich finden Vertreterver- jammkungen statt, bei denen neben Besprechung von Vereinsangelegenheiten Stellungnahme zu wichtigen sozialen und wirtschaftlichen Fragen und ein Vortrag mit anschließender Besprechung in Aussicht genommen sind. Weiter besteht die Absicht, neben gegenseitigem Besuch der Veranstaltungen der einzelnen Vereine im Sommer einen geinein- schaftlichen Familienausfkug zu unternehmen. Die Ge- schäftssuhrung übernimmt vorläufig der Gießener Verein. Anschließend an die Verhandlung fand ein Rundgang durch Gießen statt.
*♦ Die Kriegerkameradschaft Hassia, die 66800 Mitglieder zählt, hält am 25. Juni in Friedberg ihrs Haupt-Versammlung ab. Eine, sehr reichhaltige Tagesordnung steht zur Beratung. Ein Antrag des Bezirks Vilbel wünscht die Verleihung von Denkmünzen an bie Kriegsteilnehmer von 1870/71 aus Anlaß der 40 jährigen Wiederkehr dec Er-- richtung des Deutschen Reichs. Weiter wird über die Stellung-- nähme des Verbandes zu Vereinigungen verhandelt, die, wie der Verein ehemaliger 116er, in einer größeren Llnzahl Orte des Landes Mitglieder besitzen. Viele Vereine glauben sich dadurch in ihrer Entwicklung gestört. Der AiUrag Bad-Nauheims, betr. Kundgebung des Präsidiums bei politischen Wahlen, hat. bereits lebhafte Besprechungen auf den Bezirkstagen hervorgerufen.
"* Ruderklub H a s f 1 a. Aus Anlaß bes Sieges im Achter, ben bie Hassia am Sonntag erfochten hat, ging ihr
vom Prinzen Heinrich von Preiißen folgenbes Telegramm zu: Bin hocherfreut, baß mein Preis von bec Hassia gewonnen iuurbe unb spreche ihr meinen Glückwunsch aus. Prinz Heinrich von Pcchißen.
Landkreis Gietzen.
t Ettingshausen, 13. Juni. Gestern abend verendeten bem Landwirt unb Gemcinderechuec H. Hahn innerhalb einer Stunde zwei Kühe, bie einen Wert von etwa 1000 Mark hatten. Das ^Äroßh. Kreisveterinäramt Grünberg ßellte als Grund bösartig ausgetretene Maul- und Klauenseuche fest. 'Zur Verhütung der Verschleppung wurde Sperre augeordnet und das Fahren mit Rindvieh gänzlich untersagt. Dadurch herrscht im Dorfe große Erregung, da die Leute fleißig an der Heuernte sind und das Heu vielfach jetzt nicht heimfahren können.
Kreis Büdingen.
r. WcningS, 13. Juni. Hier [jat sich ein Turnverein gebildet, bem bisher ca. 50 Mitqlieber beigetreten finb, ein Beweis, baß mit bieser Vereinsgcünbung einem längst gefühlten BebürfniS abgeholfen worben ift,
Kreis Lauterbach.
Pß Qucck, 13. Juni. Dieser Tage fanb hier zinp zweitenmal B e i g e 0 r b n e t e n w a h l statt, nachbem bie im November v. Js. abgehaltene erste Wahl wegen vorgekommener Unregelmäßigkeiten von bem KreiSauSschuß für ungültig erklärt worben war. Die letzte Wahl scheint jeboch von benifetben Mißgeschick befallen zu werben, benn am Tage nach bec Wahl hat sich noch ein Stimmzettel, ben man am Tage vorher vergeblich gesucht hatte, in bec Wahlurne oorgefunben. Ta auf bie beiden Kandidaten, Beigeordneten Heinrich Kraft III. unb Lanbwirt Konrab Schmier, mit diesem Dorgefunbenen Zettel bie Stimmen gleich kommen (je 40), so wirb wohl eine brüte Wahl folgen müssen.
Kreis Schotten.
O Laubach, 13. Juni. Begünstigt von gutem Wetter- hatte sich bas biesjälwige Ausschuß fest eines guten Besuchs von der Umgegend zu erfreuen. Der von dem gräflichen Haus gestiftete Hammel siel als Hauptpreis bem Sohn des Buchbinber- meisters Göbel, einen noch jugendlichen Schützen, zu. Das Fest nahm den üblichen Verlaus. — In der Nackp von Montag auf Dieiislag versuchte ein bei bem Karussell besckniftigter junger Manu, in einem bem Festplatz nahe gelegenen Hause einen Einbruch s b i e b st a h l zu verüben. Ta die Bewohner noch zur rechten Zeit erwachten, wurde seine Absicht vereitelt.
Kreis Friedberg.
L. Friedberg, 13. Juni. Am Neubau unseres Bahnhofs sind zurzeit viele Arbeiter beschäftigt, darunter eine Anzahl Italiener, die größtenteils im Stadtteil Fauerbach Sck)lafstollen gefunden haben. Das letzte Gebäude, das in das neue Bahngelände fällt, ist jetzt beinahe ganz abgerissen. Die in der Nähe stehende Bahnmeisterei wird vergrößert und umgebaut. Am vergangenen Samstag haben wegen Lohnstreitigkeiten 4 0 Arbeiter die Arbeit nieder gelegt; sie verlangten 40 Pfg. für die Stunde. Die den .Bahnbau ausführende Firma "bewilligte aber nur 36 und 38 Pfg.
Starkenburg und Nheinhessen.
d. Mainz, 13. Juni. Vor zwei Jahren wurde der 70jährige Sanitätsrat Dr. Nolly aus Osthofen von der hiesigen Strafkammer wegen Verleitung zum Meineid zu IV2 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt. Ein Viertel der Strafe wurde dem R. auf dem Gnadenweg erlassen. Das Kreisamt Worms stellte auf Grund der Gewerbeordnung bei dem Provinzialausschuß den Antrag, Dr. Rolly die Approbation auf die Dauer des Ehrverlustes zu entziehen. Der Provinzialausschuß entzog dem Dr. Rolly aus die Dauer des Ehrverlustes bie Approbation und verurteilte ihn in die Kosten un6 zu einem Beitrag in die Provinzialkasse von 10 Mk. — Der Verband technischer Bureauassistenten der preuß. Hess. Staatseisenbahn hält hier am* 110. und 11. Juli seinen Verbands tag ab.
Kreis Wetzlar.
A Aus bem Hüttenberg, 13. Juni. Das sechste Hütte nberger BunbeS-Sängerfest sinbet nächsten Sonntag in Oberkleen statt. Dem Bunbe gehören zahlreiche hessische unb preußische Gesangvereine an.
--- Salzböben, 13. Juni. Salzböben bringt jetzt bie Zusammenlegung ber Feldmark zur Durchführung. Tie Gemarkung ist 589,20 Hektar groß; davon sind 153 Hektar Wald.
Ivie ihn die Anklage, in Fechenheim, wo [ gefreundet. Ter jung literatur dazu hinge! Er machte dem We Leuten in Pirmafen Kitzel erzählte dem genau kenne; er fad Schätze zu holen s< dorthin zu gehen, m dort Quartier nehm» Am 16. März d. < sie zur ^usiü^ung | MoVotx unb Wlunit \ um jid) in bet Not
Qoldjnieijet bei /'ich 1. zwischen 7 unb 8 llhr Merlen in ein Fenske jie übernachteten. An Sie brachen zueck in Wirtschaft dient, und Keller stahlen jie 60 i
Um sich em beqi in Alt-Wiesermus ein verliest einen sichere, ein Loch in die Mau gejast und All-Wiedm begegneten, die bie 9 falten. Sie benadjrk HmgbeMester Link, W begab. Tie beib M «Moden mors die Tumtreppe hinan dar ■ Viau,Ln' "ul sei
J en. Als der Bu i Mle, ries Scherer- " i Kl^ns. Sie schos
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Unb gemütlicher. Und siehe da! als das Ende des Ver- kausSgeschästes herangelommen war, fleißige Hände alles aufgeräumt hatten, da betrat das Großherzogliche Paar mit den Damen und Herren vom Hofe gleichfalls den Garten, um sich im Freien zum Abendmahle niederzulassen Inmitten seiner Untertanen verharrte der Landesfürst aüx hier ganz zwanglos und duldete die kleinen Zudringliche, feiten der Neugierde, die in solchen Fällen auch obria-' Icitlid) nicht unterdrückt zu werden brauchen. Es ift nicht' der geringste Erfolg derartiger Veranstaltungen, daß der Landesherr an $olivttinilid)feit und Zutrauen in allen Schichten des Volles noch gewinnt. Das kam zum Ausdruck in den Kundgebungen bei der Wfahrt ins Schloß. Der Reingewinn des Verkaufstages, der den Bemühungen um arme Lungenkranke zugeführt werden soll, wir6 nicht gering sein.
Auslcrn-.
T-as Gesetz bctrefsend die Kranken- und Unfallver- i ch e r u 11 g d e r A r b e i t e r wurde von bem schwe 1 z er 1 J wen Nationalrat mit 136 gegen 12 Stimmen unb von bem Stcmberat einstimmig angenommen.
Das belgische Kabinett wirb sich morgen offiziell konstituieren und aus folgenden Mitgliedern des alten Kabinetts zusammensetzen: Präsidium unb Inneres: b e 23 r e q u e d 111 c; Justiz: Berryer; Aeußeres: Davignon; Kolonien: Neukin; Arbeit: Hubert; Krieg: Hellcbaut, sowie aus folgenden neuen Mitgliedern: Finanzen: Levis; Unterricht: Ponllet; Verkehr: Earten de Wiart; Ackerbau: van de Vyvers.
Der russische Kaiser empiing in P etcrh0 s am Dienstag die K 0 m m a n d e u r e und höheren Offiziere des a m e r 1 - kanischen Geschwaders. Beim FrühUück brachte der Stnqcr einen Trinkspruch auf daS Blühen der Unionslaaten, die glanzende amerikanische Flotte unb ben Präsidenten aus^
,Die Meldung, daß dec a m e r i t a 11 i f ck) e e n a t eine G e - setzesvorlage annahm, durch die die direkte Wahl d er Senatoren durch Volksabstimmung cmgcrünrt werden wll, wirb bahin richtiggeslellt, baß ber «Senat einen Abänderungsantrag zu einer solchen Gesetzesvorlage angenommen bat, der bie Beaufsichtigung der Wahl durch bie Bundesregierung vocsiel):. ^.ie Gesetzesvorlage selbst wurde bereits im April vom Repräuntantcn- hause mit überwiegender Mehrheit angenommen und wirb letzt ber gemeinschaftliche Ausschußsitzung des Senats und bes Re- präsentanLenhaiises vorgelegt.
Wie die „A/sociateo Preß" aus Chihuahua meldet, pnd alle politischen Gefangenen, darunter 14 Amerikaner und zwei Deutsche, die in der Schlacht bei Kasas Grandes gefangen worden waren, f r e i g e g e b c n worden.


