Vie hessischen Herbstübungen.
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Holzhausen vorgeschoben, während „rot" solche (Regiment Nr. 168)
Landkreis Gießen.
umsonst die Felsen abgebe, dann raube man Ilbeshausen eine Sehenswürdigkeit, die. heute etwas einbringe.
richtung der Oeffentlichkeit mehr Gebrauch gemacht würde. Kreis Lauterbach.
L. Ilbeshausen, 12. Seht. 2ent Gemeinderat war der Vorschlag einer Fuldaer Firma unterbreitet worden, die auf der Gemeindehute lagernden Felsen, das sogenannte „Felsenmeer", ablesen zu lassen, die Firma will sie klein-
Bukarest, 13. Sept. Im Hafen von Olteniza wurde ein ckoleraverdächtiger Fall festgestellt. In Jslaz sind zwei von den drei an der Cholera Erkrankten g e st o r b e n. In
sogar 100 Grad festgestellt.
Kreis Wetzlar.
Heer mrd Flotte.
Schwerin, 13. Sept. Der Kaiser ernannte den Groß- herzog von Mecklenburg-Schwerin zum General der Kavallerie.
Hausen sei schon gesagt worden, das Felsenmeer müsse ebenso wie die Teufelsmühle unter Denkmalschutz gestellt werden. Wenn die Gemeinde jetzt der Fuldaer Firma und obendrein
KrelSsynode an dec in Neuwied tagenden Rheinischen krankungen.
Provinzialsynode teilnimmt. Außer dem Genannten *
nehmen noch folgende Herren daran teil: Pfarrer Roos- K atto witz, 13. Sept TiePockenepidemie im russische Niederkleen, Apothekenbesitzer Hiepe-Wetzlar und in Ber» polnischen Grenzbezirk Kielctz macht riesige Fortschritts-
fc. Oberneisen, 12. Sept. Das Gefecht bei Netz- ch —Oberneisen. Die blaue Partei hatte gestern abend
m r« ; k « v i q v r , von ven Drei an Der iLvoieru villluiuich y c n v l u c n.
— Gleiberg, 13. Sept. In unserer Schule mußten Ax^ila ist kein neuer Cholerafall vorgekommen.
die diesjährigen Herbilferien, welche m den Schulen des .. ,,~ f
.. B °1. , /., nri , Ueskub, 13. öcirt. Tie Cholera greift auch auf bisher
Kreises am nächsten Montag ihren Anfang nehmen, 1-/2 Woche verschont gebliebene Stadtviertel , über. Die Bevölkerung wider«! früher beginnen, weil Lehrer Lochau als Abgeordneter der setzt sich den .ärztlichen Vorschriften und verheimlicht die E»
Ausland.
Aus Wien wird gemeldet: Wegen der durch die diesjährige Dürre hervorgerufenen Not an Futter- und Streumitteln verfügte das Eisenbahnministerium für alle Linien der österreichischen Staatsbahnen eine Herabsetzung der Tarife für Futter- und Streumittel um 50 Prozeiü. D<ls Eisenbahnministerium forderte gleichzeitig die Privatbahnverwaltungen auf, sich der Aktion der Staatsbahnen anzuschließen.
In Gegenwart des Zarenpaares und des russischen Thronfolgers wurde in Kiew das Denkmal Alexanders II. in festlicher Weise enthüllt. Der Feier wohnten ferner der bulgarische Thronfolger, der Ministerpräsident Stolypin und zahlreiche Minister und Würdenträger bei. Sechs Gouvernements haben Deputationen entsandt.
Jungtürkische Blätter melden, daß reaktionäre Element e, die durch den früheren Gesandten in Stockholm, S ch e r i | Pascha, und den früheren Sekretär des Yildiz, I z z e t P a s ch a, vertreten werden, in Paris einen Kongreß abhalten werden, un^ über Mittel zur Bekämpfung des jungtürkischen Komitees und die Befreiung des früheren Sultans zu beraten.
Aus Täbris wird gemeldet: Das Gerücht, daß Rakhim Chan im Gefängnis erwürgt sein soll, bestätigt sich nicht. Rakhim Chan wurde gefoltert, um ihn zur Unterschrift eines Briefes zu zwingen, in dem seine Söhne aufgefordert werden, Schudscha et Dauleh im Stich zu lassen.
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Deutsches Reich.
Der österreichische Flottenkomman'dant, Gras Möntecuccv li, ist zur Besichtigung der Kruppschen Wer'ke in Cssen eingetroffen. Er ist bei Krupp von Bohlen und Halbach auf Billa Hügel abgestiegen.
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i Cm | dimere <uometei hinter ■ M Müller aus C Sj' Das «ordert ^S^uller
Aufenthalt nach Boitzenburg. Er trifft heute nachmittag hn Neuen Palais ein.
Potsdam, 13. Sept. Der Kaiser ist vom Manövergelände zurückkehrend, heute abend 7 Uhr im Neuen Palais eingetroffen.
Erfolge der Flugfahrzeuge.
Die Meldungen der Flugzeuge befriedigten. Die Manöverleitung war außerordentlich erfreut; allerdings war das Wetter für sie'günstig st. Sie leisteten kolossale Dienste. Der Kaiser sprach jedem einzelnen Flieger seinen Dank und Anerkennung aus. Beide Armeeführer äußerten sich dahin, daß sie ihre Operationen int wesentlichen anf die Meldungen der Flieger aus bauten. Oberleutnant Mackenthun fuhr am ersten Tage 35, Minuten die feindliche Front ab und erstattete Meldung, wozu die Kavallerie etwa vier Stunden nötig gehabt hätte. Nachdem gestern der Entschluß gefaßt worden war, das Manöver heute zu been- bigen, ist der Abtransport der Truppen heute nacht von der Eisenbahnabteilung des großen Generalstabs bearbeitet worden. Es werden alle Truppen, auch die Berittenen, in rund 200 Zügen abbefördert.
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schlagen lassen und versenden, aber nichts für die Steine bezahlen. Gemeinderat Oechler machte darauf aufmertsam, daß das „Felsenmeer" einen großen Anziehungspunkt für die Fremden bilde. Von besuchenden Malern in tzochwald-
Aus Hessen.
Jur Landtagswahl. Nicht als Kandidat für den 3. .Landtagswahlbezirk Darmstadt, für den bekanntlich von der freisinnigen Partei der Stadtverordnete Staatsschuldenbuchhalter Henrich vorgesehen ist, sondern für dm Landtagswahlbezirk Dieburg — Groß-Zimmern wird diese Partei den Stadtverordneten Chemiker Dr. K.anbei als Kandidaten vor- sehen.
biographisch-kritischen Versuch über W. Collins, der, nach tretung des am 1. Oktober in den Ruhestand tretenden seinem Urteil, „der ganzen Welt als Meister des anstän- Superintendenten Pfarrer Gcibel-Dutcnhofen.
SS- sts^iüb eN iveau nach Nordhorn (Hannover) versetzten Pfarrers Sohnius.
'gnbS Bon den fünf zu einer Probepredigt zugelassenen Bewer. Tu“JÄSKTbern wurde von der Kirchenveriretung Hil sprediger leub^ KSÄfrL änÄ faft nS* ner in Elberfeld mit 19 von 37 abgegebenen Stimmen
boten von ber genialen Erfindung und Ausführung mancher Lei ckna^^ein^Gottesdienst
Charaktere." Tie Geschichte setzt sich aus den Aussagen Mbrud bet Köln, ^ern Wahlakt ging em Gottesdienst verschiedener Berichterstatter zusammen, unter denen Walter fur ^ie Gesamtgemeinde voraus.
Hartright die Führung hat. Mit seiner Aussage beginnt der Roman. Wir sind überzeugt, daß wir mit diesem an Spannung reichen Roman, den verschiedenartigen Bedürfnissen unserer Leser nach spannender Unterhaltung und uuu/_ivvttuvl|Cll vluut vulw VW11L n uutHV gediegenem Lesestoffe, im wehesten Maße gerecht werden. Vorposten (Regiment Nr. 116) in der Linie Hahnstätten—Kalten-
Aus Stadt und Land.
Gießen, 14. September 1911.
** Die weiße Frau ist der Titel des neuen Ro- manes, mit dessen Abdruck wir in der heutigen Nummer der Gießener Familienblätter beginnen. Tas Werk ist von dem englischen Schriftsteller W. Collins, einem der besten englischen Erzähler, der in seiner Heimat großes Ansehen geniest und zu den meistgelesenen Schriftstellern zählt. „Als die Ausgabe an mich herantrat, Charakterbilder aus der gegenwärttgen englischen Ltteratur zu schreiben, war ick kernen Augenvlick darüber im Zweifel, welcher Autor nach den drei großen Toten des letzten Jahrzehnts, Tickens, Thackeray, George Eliot, am meisten Anspruch darauf habe, für einen wirtlichen Charakterkopf zu gelten," Sü schreibt ErnstvonWolzogenin seinem
Kreis Friedberg. Auf Harvard, Amerikas berühmtester Universität,
L. Friedberg, 13. Sept. Gestern, heute und morgen hat es Herr Crane ganz besonders,abaesehen und bezeich- sind unsere Stcckt und nähere Umgebung mit Einquar- net sie als eine Erziehungsanstalt für Trunkenti e r u n g stark belegt. Es liegen ein Drigadestab, 3 Regi- bolde, Verschwender und Maulhelden. Was mentsstäbe und die Regimenter 80 und 81 hier und in den die Klubs der Untversttatsstudenten anbelangt, so finden allernächsten Dörfern im Quartier. Dazu kommen noch auch sie vor den Augen Mr. Cranes keine Gnade. Er Dragoner, Artillerie und Train, und 2 Bat. Pioniere, sieht in ihnen nichts anderes als Privatkneipen und Spiel-' Morgen haben die Soldaten, welche die beiden vorher- Höllen. — Auf Grund eingehender Nachforschungen, die gehenden Nächte im Biwak gelegen, einen Ruhetag. — Die auf Veranlassung Mr Cranes angestellt wurden, stellte man Aepfel der hiesigen Stadtgemarküng werden morgen ber» fest, daß eS in den Elendsquartieren von Neuyork Dutzende steigert. Der Preis für Kelterobst beträgt 14 Mk., für Tafel- ehemaliger Hochschulstudenten gibt, die sich im Zustande, obst 18 bis 25 Mk. vollständiger moralischer und physischer Verwahrlosung be-
Starkenbura und Rbeinbetten senden. Mr. Crane rät daher allen klugen Eltern an,
. o V k r mr k I. ■ ihre Söhne Nicht an die Universitäten zu senden, da sie,
ch. Bingen, 18. Sept. In das hiesige Blindenheim vollständiger Degeneration verfallen, sobald sie erst mit den kam am vergangenen Montag em Unbekannter und wünschte Umgangs- und Lebensformen amerikanischer Studenten bebte Oberin zu sprechen. Während diese gerufen wurde, stahl fannt würden. — Nicht uninteressant ist die Tatsache, daß er auS dem Sprechzimmer eine wertvolle alte Elfenbein» Mr. Cranes Sohn vor kurzem zum amerikanischen schnitzerei, Jesus im Tempel darstellend. Das Bild hat sandten in China ernannt wurde. Als er im Begriffe stand, einen erheblichen Wert. Der Dieb wird als ein 35 bis sich einzuschiffen, um sein Amt anzutreten, wurde seine 38 Jahre alter Mann von schlanker kleiner Gestalt mit röt. Anstellung annulliert, da man höherenortZ zur lieber, lich-m Kopshaar und Schnurrbart beschrieben. Sein Gesicht Mgung ^langt war baB ®lr. (irune junwr von einer istmit Sommersprossen bedeckt. MÄWMÄi
ch. Bingen, 13. Sept. An einem Weinstock, der ^^st nicht geeignet macyt.
mit vorzüglich entwickelten Trauben behangen ist, besinden sich Alorn
noch blühende Gescheine. u* , .
ch Gau - Alaesheim 13 Sevt Der ftrüb» Konstantinopel, 13. Sept. Nach amtlichen Mitteilungen , cn> L 9 V r m AM» ? kamen unter den bei Kos lagernden Truppen, sowie an Bord
burgunderherb st ist in der hiesigen Gemarkung zu Ende. >roe|er unter Quarantäne stehender Transportschiffe zwölf (ä- Die Trauben sind sehr gesund und haben viele Brühe. Es krankungen und zwei Todesfälle an Cholera vor. wurden Mostgewichte von 87-92 Grad nach Oechsle fest» Konstantinopel, 13. Sept. Heute sind 24 Chol^ gestellt. Zn der Lage ,Leimen^ wurde em Mostgewicht von erkrankungen und 22 Todesfälle vorgekommen.
in dem Abschnitt Ketternschwalbach—Rüacrshaufcn aussetzte. Tie
— Li ch, 13. Sept. Am letzten Sonntag verschied der rote Brigade erhielt den Befehl, in der> Frühe des 12. September in weiten Kreisen bekannte Begründer und Besitzer der die blaue Brigade, die in der Richtung auf Mensfelden zurück- Brauerei I. H. Jhring. Er wurde am 14. Nov. 1832 gegangen war, zu stellen. 4,15 Uhr vormittags begann der Borin Lich geboren. Nach beendetem Besuch der Volksschule marsch von rot. Dem Führer von „blau", dem befohlen war, die ~Cien g-arbL-t. Ende der L°rJal>r- begLdete er « Ä
m Lich nut geringen Mitteln eine kleine Bierbrauerei, die üort „blau" befahl, den ivestlichen Saum des Waldes am Birkener zu hoher Blute gebracht hat. Später beteiligte er sich auch wpf durch 6./116 zu besetzen, um die nach der Aar vorgehende am öffentlichen Leben und hat dadurch das Gemeindewohl rote Kavallerie in Schach zu halten. Tas Halbbataillon schwerer
ebenso gefördert als durch sein groß angelegtes Industrie- Feldhaubitzen, Fußart.-Reg. Nr. 3 rückte gegen 6 Uhr in die
werk. Im Jahre 1883 wurde er zum Mitglied des Ge- Feuerstellung, wo es auf 3700 Meter den Anmarsch und die Ar-
meinberatd gewählt, dem er bis Ende des Jahres 1910 tilleriestellunS des Angreifers auf der Höhe östlich von Hahnstätten
angeljörte. Mit Rücksicht auf sein hohes Alter lehnte er unter F-ner naf,™ unb b« SWueinoftana rotenJBcgtn
• i q;V vorram. Cteichzeittg hatten die Batterien des blauen Feldart.-
eme Wiederwahl ab. Die Stadt Lich verliert in ihm nicht ^egt5 gi den Kampf eröffnet. Die rote Brigade entwickelre nur einen eifrigen Förderer ihres Gemeinwohles, sondern i6re Infanterie in der Richtung auf Netzbach-^Oberneisen und auch einen fröhlichen und reichlichen Geber an die Armen, suchte die Sttaße zu gewinnen. Auf dem rechten Flügel ging sowie Helfer der Bedrängten. Mit seinen Arbeitern ver- das Jnf.-Reg. Nr. 118, im Zentrum die Unteroffizierschul- kehrte er in väterlich wohlwollender Weise. Im übrigen Biebrich und die 168 er, am linken Flügel die 117 er, und eine Verkehr fand er wie selten jemand keinen Unterschied unter Kompagnie Pioniere Nr. 25 gegen die ieindliche Linie vor. Die seinen Mit- und Nebenmenschen, ob hoch oder niedrig, das 117 « und die Pioniere zeigten besonders den fortwährenden Drang Wort Stolz war ihm fremd. Dem Dahmgeschiedeiien wird vorwärts und erklommen mit t’erounbeningdtoürbmer Aus- in seiner Zaierstabt Lich ein bleibendes und dankbares An- ft
s fhart bei Oberneisen abfallenden Höhenrückens. Inzwischen hatte
denken bewahrt bleiben „blau“ den Höhenrücken mit dem Regiment 116. 3 Kompagnien
— Dollar, 13. sept. Samstag, 16. d. Mts., abends 8 Uhr, 25 er Pioniere und dem Regiment H5 gerade besetzt, als die rote findet die nächste öffentliche Gemeinde ratssitzung statt. Infanterie — es war geaen HVr Uhr vormittags — zum Angriff Es wäre zu wünschen, daß von der neu geschaffenen Ein- yotging. Um dieselbe Zeit hatten die sieben Reiterschwadronen - -- (25. Kavallerie-Brigade) des roten Gegners die Uebergange der
Aar nach kurzem Kampfe überschritten und waren gegen die nordwestliche Spitze des Waldes westlich von Mensfelden vorgerückt. Eine Eskadron Dragoner (24.) saß ab zum Gefecht zu Fuß, die sechs übrigen Schwaoronen machten als die zu Kiß kämpfenden Dragoner die feiMiche Stellung durch ihr Feuer genügend erschüttert hatten, eine Attacke gegen die feindlichen Schützen. Der Angriff auf die blaue Stellung war erfolgreich. Um 12 Uhr mittags wurde das Gefecht abgebrochen. Der erste Teil der Manöver der 25. Division hatte damü sein Ende erreicht. Morgen, am 13. September, ist Ruhetag. — Der Großherzog und die Großherzogin von Hessen nebst Gefolge, die Prinzessin Friedrich Karl von Hessen, Prinz Philipp von Hessen, Prinz Andreas von Griechenland, trafen um 8y2 Uhr auf dem Manöverfeld ein, nachdem in Zollhaus die ber eit stehenden Pferde bestiegen waren. Auch drei chilenische Offiziere wohnten der Hebung bei. Nach dem
. . _ . - . - . Gefecht befahl der Großherzog, daß die Truppen sofort in ihre
eine Sehenswürdigkeit, die heute etwas embnnge. Er Quartiere ab rückten. Die Truppen der 49. Infanterie-Brigade beantragte daher, diese Angelegenhett nicht sofort zu ent- bezogen in den Orten Oberneisen und Netzbach und Umgegend scheiden. Uebrigens sei Basalt heute das gesuchteste Material Quarner, die der 50. in und um Katzenelnbogen.
zur Herstellung von Eisenbetonbauten, da er 40 Prozent '•....................... —......g=gSBSg
Kieselsäure enthalte und die innigste Verbindung mit Zement EiN Urteil Über amerikanische StUÖCnttfL
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"och ziemlich.Wasser fuhrt, so genügt dies doch nicht, eines Milliardärs und Eisenwerkbesitzers in Chieago um die Mühlen m Betrieb zu erhalten. Nachdem nun die namens R. T. Crane. Mr. R. T. Crane verdammt alle Zeilmühle vorangegangen ist und mit einer Lokomobile den amerikanischen Universitäten in Bausch und Bogen und trägen Fluten nachhilft, haben auch dec Waldmüller und der brandmarkt berühmte akademische Lehrstätten wie Aale, ,Niüllerches^ (Jost) Motoren angeschafft. Columbia, Cornell und andere sich des besten Rufes er-
- Lanzenhain, 13. Sept. Wie gleichgültig die freuende Universitäten als Pflege- und Zuchtstätten alles Menschen häufig sind, geht daraus hervor, daß vor einigen dessen, was von der Jugend geflissentlich fern Schalten Tagen -iu hiesiger Einwohner unweit b°3 WatbeS -ine ^°n soll ° Mr. Crane hat es sich m den K-pf gesetzt, Hecke um rodete und in Brand setzte. Bei der ziehung durchzuführen und huldigt der Ansicht, daß die herrschenden Dürre hatte daS größte Unglück entstehen können, an Universitäten verbrachten Jahre bergeudet seien. Seiner wovon der Diissetäter keine Ahnung zu haben schien. Die Ueberzeugung nach schulen sie den Studenten nicht dazu, erfolgte Anzeige wird den Mann belehren, in der Zukunft ihn für die anstrengenden Anforderungen des modernen anders zu denken. Lebens geeignet zu machen.
L Ät'^ fe? |^f?tte mit ! Ä daß di« j Keruns I w6
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jßalbbränbe | kennte Flache ber I Heult, ber Unigegt I li starkem Wmde
I ferner aus - 1 Mn ber Eroeler l 1 Binbe begmimgt, LdenachbartenBao abgebrannt. 1
I pobe Not.-Jude I tarnt den Siebent ■ lebrannt Ter IJn berlelben Crlj gebrannt.
3 • Kaution1 - des Landgerichts
folgenden Zeilen: Bensheim a. d. ?
i bot Schmitt aus 1 iom Unterjudiunc nannte sich Dir ßchließgeielsichafi Filialen in Api Leinheim, Bad berg, Bad Kiffir unb an andere Anfang an au 21. August d. dey Offenbarung in vielen fleitun den derlotkendfle! fvektoren u. btt benchtigung unb sicht jtdfte. stuf ihm in Untttyn SLiroirttr, für Artionen oder, 3000 Mk. unb i solche Einlagen । m die Beträge mtem Zweifel n die.Kautionen b1 Nach oberslächlicl «MOMk.anZ Aasonen, die 'i Mdigm versuch Sachverhalts unl M den Großh. U
8, zu wend
Stratzenkundgedungen in Frankreich.
Paris, 13. Sept. Gestern abend fanden in verschiedenen Städten wegen der Teuerung abermals ernste Ausschreitungen statt. In Lorient kam es nach einer Versammlung in der Arbeitsbörse, der an 5000 Leute beigewohnt hatten, zu großen Straßenkundgebungen. In St. Etienne durchbrach die Menge den Truppenkordon, drang in die Markthalle ein und vernichtete zahlreiche Waren. In Meziöres trieb die Kavallerie 3000 Arbeiter auseinander, die den Aufstand beschlossen hatten und in geschlossenem Zuge die Fabriken verließen. Dabei geriet ein 13jähriger Lehrling unter die Pferde und wurde von den Hufen zermalmt.
3n Aanzösisch-Guinea, an der liberischen Grenze geht es, so wird uns aus Paris geschrieben, seit einiger Zeit wieder sehr unruhig zu. Jetzt meloet man von einem Kampfe und zwar einem ganz ernsten, der in dieser Gegend stattgefunden hat. Ein Zug des achten Ti- railleur-Regiments unter oen Befehlen des Hauptmanns H6quet, oer den Sektor Guöcks an der liberischen Grenze unter seiner Verwaltung hat, bemächtigte sich nach lebhaftem Widerstande der Dörfer The- asson ünd Bossou. Die manonischen Plünderer hatten diese beiden Ortschaften zu Schlupfwinkeln gewählt, und störten von ihnen aus den Verkehr auf der Landstraße von Lola nach N'Zo uni) mit der Elfenbeinküste. Der Kampf war, wie gesagt, sehr heftig und der Feind büßte viel Leute ein. Auf französischer Seite wurden Hauptmann Hsquet selbst, ein europäischer Sergeant und fünf Tfrail- leurs verwundet, der Hauptmann sehr bedenklich. Tas kleine Treffen würde an sich nicht viel Bedeutung haben, wenn nicht der amtlichen Meldung folgende Bemerkung htnzuaefügt wäre:
„Tie Waffen, mit denen die Manonis ausgeriistet waren, ftammten aus Liberia. Gewisse Beamte dieses kleinen Staates reizen nämlich offen gegen die Eingeborenen der Gegenden auf, die nach den Bestimmungen der neuen G.renzabsteckung uns zufallen sollen."
Man muß auch dabei daran erinnern, daß zwischen den Vereinigten Staaten und Frankreich wegen Liberia gleichfalls längere Zeit Mißhelligkeiten bestanden haben und daß Frankreich wegen des offenen Schutzes, den die amerikanische Republik dem von ihr gegründeten Negerstaate zuteil werden läßt, eine recht schwere Stellung in oieser Gegend hat. __


