Ausgabe 
8.11.1911 Drittes Blatt
 
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Die heutige

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133.00 (+ 5.00) Mk.

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Weißbrot 2 i\g. 62 P,g.

Schwarzbrot 2 Kg. 54 Plg.

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Haier 181 (+ 2) 180 (- )

1)

3)

Reizen 100 Kg. 21.50 21.75 üJif. Roggeu 100 fig. 19.25-19.50 'Mk.

Königsberg Danzig Stettin Posen Breslau Berlin Magdeburg Halle Leipzig Dresden Rostock Hamburg Hannover Düsseldori Frankfurt a. Riannheim

Die Marktpreise für Bteh und Sruchi und die Gießener Fleisch» und Brotprcise am 6. November 1911.

Zur Aufklärung

über die Herftellung von Palmin!

Es beliebt vielfach noch die Hnficht, Pat* min fei ein aus verschiedenen Fetten zu- fammengefetjtesKunftprodukt,das irgend welche unbekannten Zufätje oder Bei- tnifcbungen enthalte.

Obwohl schon der überaus reine Ge- fchmack des Palmin erkennen läßt, daß diele Hnfchauung auf einem Irrtum be­ruht, erklären wir, um Mißverftändniffe zu beteiligen:

Palmin ift absolut reines Pflan* zenfett und beftebt einzig und allein aus dem febr fettreichen Fleifcb der Kokosnuß; es wird daraus durch Prellung und Pei­nigung gewonnen und weift keinerlei Lutätze irgend eines anderen Stoffes auf (auch kein Waffer), enthält vielmehr 100% reines Fett.

Palmin ift neuerdings auch welch (fchmalzähnlich) zu haben.

öl' H. Scblinck & Cie. H.-G.

Getreide-Wochenbericht

der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 31. Oktober bis 6. November 1911.

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Roggen (+

und den Ehrenpreis Tür dre beite Tauzrehmannschaft. Dre für diese beiden Ehrenpreise von Kunstmaler Karl Lerb fen. pter angerertiaten Diplome überreichte Herr Stmon am Schlüsse ferner mit Beifall aufgenommenen Ausführungen. Der übrige Leu des Programms wurde durch gemeinsame Lredn, Konzert und komische Vorträge ausgefüllt. Zum Schluß erfolgte dre Ver­kündigung der Sieger von dem V er ei ns wett streit, Der nm 22. Oktober stattfand. Er hatte folgendes Ergebnis. In Klasse A. 1. Preis: Richardt Klaue: 2. Preis: Ludw. Valentin, 3. Preis: Fritz Schnöring; 4. Preis: Karl Martin; 5. Preis. Georg Staubach Im Ringen. 1. Preis: Karl Martin; 2. Pr^ts: Georg Staubach. In Klasse B. 1. Preis: Joseph Fegbeitel, 2. Preis: Wilh. Keller; 3. Preis: Aug., Valentin; 4 Preis. Hans Schüßler; 5. Preis: Otto Valentin; 6 Preis: Aug. Römig und Karl Keller: 7. Preis: Aug^ Dunkel; 8 Preis: Otto Schmidt; 9. Preis: Eberh. Baumann. Im Ringen. 1-Preis. Wilh. Keller; 2. Preis: Aug. Dunkel; 3. Preis: Joseph Feg­beitel; 4. Preis: Karl Keller; 5. Preis: Aug. ^Valentin Den Vereinswanderpreis errang Rich. Klaue. Dre -Sieger erhielten Diplom und Kranz.

Müttte.

Kartoffelmarkt-Bericht vom 6. November 1911. Berlin: Note Taber ^ck. 3.303.50, andere rote Sorten Mk. 2.903.00, Magnum bonmn Alk. 3.103.20, weiße runde Alk. 2.95-3.10. Breslau: Rote Daber Mk. 2.90-3.10, Rote Sorten Mk. 2.90 bis 3.10, Magnum bonum Mk. 3.303.50, weiße runde Mk. 8.00-3.10. Liegnitz: Rote Taber 'Mk. 2.80-0.00, andere rote Sorten Mk. 2.703.10, Magnum bomim Mk. 3.253.50, weiße runde Mk. 2.50-3.00. Magdeburg: Rote Daber Mk. 0.00-0.00, andere rote Sorten Mk. 0.00-0.00, Magnum bonum Bit. 3.25 bis 3.»0, weiße runde Alk. 3.00-3.25, Gelbsleischige rote Mk. 3.50 bis 4.00, weiße 5.00-0.00. Kempen: Role Taber Mk. 0.00, andere rote Sorten 'Mk. 0.000.00, Magnum bonum 'Mk. 3.203.5o, weiße runde O.O.OO, Gelbsleischige rote 3.80-4.20. Dortmund: Rote Daber Alk. 0.00, andere rote Sorten Mk. 0.000.00, Magnum bonum Mk. 3.303.60, weiße runde 3.003.20, Gelbsleischige blaue Mk. 0.000.00, rote 'Mk. 3.30-3.50, w^iße Alk. 0.0000. Plaidt: 'Rote Daber Alk. 8.70, andere rote Sorten Mk. 0.00 bis 0.00, Magnum bonum 'Mk. 3.200.00, Gelbsleischige rote Mk. 3.50. Saarlouis: Role Daber Mk. 0.00, andere rote Sorten 3.9u, Magnum bonum O.'jO-O.OO, weiße runde 4.00, Gelbsleischige rote ).OOu.OO. Hagen: Rote Daber Mk. 0.000.00, andere rote Sorten 0.000 Ou, Magnum bonum Mk. 3.303.60, weiße runde 'Mk. 3.050,00, Gelbsleischige rote 'Mk. 0.000.00. (Alles für 50 Kg.)

Sport.

Fußball. Am Sonntag batte der Verein für Bewegungs­spiele die erste Mannschaft der Würzburger Kickers als Gast zum Austragen eines Retourspiele s. Nach äußerst schönem und prachtvoll technisch durchgefl'chrten Spiel gewann der hiesige B. f. B. mit 3: 1 Toren. Nächstes Frühjahr will derselbe Verein nochmals ein Spiel gegen den V. f. B. in Gießen auslragen.

** Der Athletik-Sportverein hielt am Sonntag abend eine Sieg er feier ab, die sehr stark besucht war. Nach der Begrüßung hielt der Bezirksvorstpende Simon eine An­sprache, in der er den Verein zu seinen großen Erfolgen be­glückwünschte und hervorhob, daß der Verein in diesem Jahre von 21 auf 50 Mitglieder angewachsen sei. Der Verein errang in diesem Jahre 22 Preise, darunter einen ersten, drei zweite usw. Ferner errang der Verein den Ehrenpreis der Stadt Gießen

Landwirtschaft.

l. Aus dem Kreis Friedberg. Gegenwärtig werden hier im Auftrag der hessischen Landwirtscha'tskammer landwirt­schaftliche Vorträge gehalten. So sprach am Sonntag Oekonomierat Spieß- Friedberg in Langenhain über die Verbesserung unserer Ackerwirischast. Ter Redner betonte 1. Ordentliche Bodenkultur; 2. Verlassen der Dreifelderwirtschaft, also des seitherigen Systems; 8. gründliche Düngung. Dabei muß jeder Bauer seine Aecker kennen lernen und wissen, welche Stoffe sie enthalten und was ihnen fehlt, nicht einfach drauf los düngen. Dabei wird viel Geld unnütz htnausgeworsen. Weiter wies er hin, daß Stallmist und Kunstdünger immer möglichst zusammen ge­geben werden müssen, nicht das eine oder andere allein. Immer wieder hinzuweiseu sei auf den Wert des Komposlhaufens und aus den des Kartoffelkrautes. Das wird bis jetzt immer noch ver­brannt und damit viel Geld gewissermaßen in die Lust geschleudert. Dagegen sollte Kartoffelkraut auf den Wiesen ausgebreitet werden. Im Frühjahr könnte es dann noch als Einstreu benutzt werden. Oekononuerat Spieß warnte vor der Benutzung der neuesten Dünge­mittel, Stickstoffkalk za. Ihre Wirkung müsse erst von Versuchs­stellen noch gründlicher erprobt werden. Weller sprach am Sonntag Dr. Hofmann- Friedberg über die Erhöhung der landwirtschaft­lichen Reinerträge in Hochweisel. Der Redner wies ebenfalls auf gründliche, vernünftige Düngung hin. Die Erhöhung der Reinerträge sei aber besonders zu erreichen durch Steigerung der Roherträge. Dazu müssen die für unser Klima passenden Frucht- sorten ausgewählt werden. Das Saatgut muß ordentlich ge­reinigt, ebenso gegen Getreidetrankheilen, z. B. Rost und Brand geschützt werden. Dr. Hofmann empfiehlt für Gerste und Hafer ein neues Mittel zum Schutz gegen Brand: eine Formalinlösung. Tie Bodenfeuchtigkeit ist zu erhalten, besonders in diesem Jahr, durch Anlegen von Gräben. Tje Steigerung der Reinerträge wird aber auch erreicht durch Verminderung der Produktionskosten. Diese tarnt erreicht werden durch ausgiebigen Gebrauch landwirtschaft­licher guter Maschinen. Beide Versammlungen waren ziemlich gut besucht.

Von den amerikanischen Märkten gemeldete Preisrückgänge owie ermäßigte Forderungen für Manitoba- uno La Plata- weizen blieben zwar nicht ohne Einfluß auf den deutschen Gc- treibemarft, aber die Grundstimmung war nichtsdestoweniger ziem­lich gut behauptet. Anscheinend bot gegenüber den verstauenden Einflüssen des Weltmarktes der Umstand eure stütze, daß das Angebot vom Jnlande trotz der beendeten Herbstbestellung immer noch keinen größeren Umfang annehmen will. Aber auch die Tatsache, daß sich der argentinische Weiten immer noch wesentlich teurer als der Preis der Berliner Mai-Lieferung stellt, ver­anlaßt die Abgeber im Lieferungsgeschäft zur Borsiast. Bei all­gemeiner Zurückhaltung hielt sich das Geschäft in der Berichts­woche in engen Grenzen, indes zeig.en sich ab und zu Deckungs­käufe, wodurch größere Rückgänge vermieden wurden. Während Weizentermine sich im Verlause um 23A bezw. 1/«Mark nie­driger stellten, verlor Roggen gegenüber letztem Wochenschlutz mir s/4 bis IV* Mark. Im Warengeschäft ging es recht still zu, da der schleppende Mehlabsatz die Unternehmungslust der Mühlen unter Druck hält. Andererseits ist das Angebot, tote bereits erwähnt, keineswegs dringlich, auch fehlt es nicht an Gelegenheit zum Export, wenn die dabei gebotenen Preise auch nicht immer sehr rentabel sind. Hafer hatte gleichfalls sehr ruhiges Geschäft, da den Forderungen der Provinz entsprechend augenblicklich schwer zu verkaufen ist. Das Angebot ist indes nicht groß und drückt umsoweniger, als von, der Ostseeküste an­dauernd Ware nach Skandinavien geht. Rußland kommt wegen zu hoher Preise augenblicklich nicht in Betracht, dagegen offeriert Argentienien ziemlich billig, und damit standen mehrfach Ab­gaben für Mailieferung im Zusammenhang. Der einzige Ar­tikel, für den sich auch in der Berichtswoche wieder gute Nach­frage bemerkbar machte, ist Braugerste; die Hoffnung, daß nach beendeter Feldbestellung das Angebot wieder größer werden dürste, scheint sich nicht zu erfüllen. Für russische Futtergerste waren die Forderungen bei ruhigem Geschäft leicht ermäßigt. Mais in alter Ware fest; für neue Ware hält sich die Kauflust zu­nächst zurück, da man bezüglich der Qualitäten Bedenken hegt.

Es stellten sich die Preise für inländisches Getreide am letzten Markttag in Mark pro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr (+) bezw. Weniger () gegenüber der Vorwoche Klammern () beigefügt ist, wie folgt:

Weizen

liche« Wortlaut wir noch nicht einmal kennen. Das geht Mchl'gegenüber einer so wichtigen Negierungsvorlage. (Zuruf links: Es ist ja keine Vorlage.) Tas gilt auch, wenn wir die Vorlagen nur zur Kenntnisnahme erhalten. Es wird sich ja auch darum handeln, ob der Reichstag die Ansicht teilt, daß cS sich nur um Vorlagen zur Kenntnisnahme handelt. (Hort! Hört!) Wir wechden prüfen, ob nach dem geltenden Recht nicht eine weitergehende Befugnis des Reichstags vorliegt. (Erneutes Hört! Hört!) Ich fjabe gehört, daß die Vorlagen nicht einmal Motive enthalten, keine Nachweisungen, auch keine Karte. (Lebhaftes Hort! Hort!) Da genügen nicht ein paar Stunden zur Prüfung der Sache. Es handelt sich um eine Weltvorlage. (Zustimmung und Hört! Hört!) Wenn wir morgen die Ver­handlungen unterbrechen, so geschieht kein Schaden, im Gegenteil. Ich weiß nicht, ob Herr Baffermann mit feiner Fraktion schon Stellung zu der Vorlage nehmen konnte. ES kommt doch in vielen wichtigen Fragen der Wortlaut des Vertrages sehr in Be­tracht. Es wäre ein ganz ungewöhnlicher Vorgang, wenn eine Vorlage von so großer Tragweite von uns diskutiert wurde, ohne daß wir sie genau kennen. Wir muffen bei einer so wich­tigen Vorlage, die von so ungeheurer Tragweite ist, be­sonders vorbereitet sein. Auch wenn wir die Sache nur zur Kenntnisnahme bekommen, ist unsere politis ch e V e rant - Wortung ungeheuer groß. Das wollen wir nicht leicht nehmen. (Beifall.)

Abg. Dr. Wiemer (Vp.)'': Ms der Seniorenkonvent den Be- schluß faßte, am 8. November über Marokko zu verhandeln, ge­schah das unter der Voraussetzung, daß das erforderliche Material auch rechtzeitig zur Stelle sein würde. (Sehr richtig!) Tas ist his jetzt nicht der Fall. Tie Vorlage muß gedruckt und verteilt fein. Nachdem die Verhandlungen über Marokko solange gedauert haben, kann der Reichstag wohl für sich einen Tag zur Vordere!- tung beanspruchen. (Zustimmung.) Auch die Verhandlungen der französischen Kammer sind auf einige Tage verschoben worden. Entscheidend ist für uns aber nur der Gesichtspunkt, daß wir im Jntereffe des Reichstages wenigstens soviel Zeit verlangen müssen, daß eine eingehende und gründliche Prüfung des amtlichen Mate­rials möglich ist. (Beifall.)

Abg. Baffermann (Natt.): Einige Stunden, nachdem der Präsident verkündet hatte, daß die Verträge eingegangen seien, waren die Abkommen auf dem Bureau erhältlich. Ich fand, daß jede Begründung und jedes Kartenmaterial fehlte. , Ich nahm also an, daß es keine großen Schwierigkeiten bereiten konnte, dieses geringe Material zu studieren. (Heiterkeit.) Nachdem aber Herr Gröber in sehr dankenswerter Weise die Prüfung der Frage in Aussicht gestellt hat, ob es überhaupt genügt, eine solche Vorlage zur Kenntnis zu nehmen, bin ich so erfreut, daß ich gerne nachgebe. (Große Heiterkeit.) Ich ziehe also meinen Ein­spruch zurück. (Beifall und Heiterkeit.)

Abg. Bebel (Soz.): Auch wir verlangen eine genügende Prüfung. Auch ich war höchst überrascht über das, was uns mit den Verträgen geboten worden ist ober vielmehr nicht geboten wird. In Frankreich ist die Zustimmung der französischen Kammer notwendig, im Reichstage sind wir noch nicht so weit. Glauben Sie, daß man es gewagt hätte, der französischen Kammer ' ein solches Aktenstück ohne Motive und ohne Karte vorzulegen? Man würde das energisch zurückgewiesen haben. (Zustimmung.) Wir müßten uns verständigen, überhaupt nicht eher in die Be­ratungen einzutreten, ehe nicht das ganze Material zur Stelle ist. (Heiterkeit.)

Präsident Graf Schwerin: Herr Baffermann hat seinen Ein­spruch zurückgezogen, mein Vorschlag sst _aj.fo einstimmig ange­nommen. r'#

^Schluß 6ZL iMQ

. 217'/ (21/,)

München 230 ( 2)

Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Dez.

Mai 212.50 ( 1.75); Budapest April 201.00 ( 0.15); Lwer- pool Dezbr. 163.95 ( 3.45); Pans Novbr. 203.90 (- 8.80); Chicago Dez. 145.60 ( 6.10). Roggen: Berlin Dez. 184.75 ( 0.75), 'Mai 192.75 ( 1.25). Hafer: Berlin Dez. 184.25 (- 0.50), Mai 187.25 ( 1,75). Futtergersle: cif Hamburg Nov. 133.50 (- O.50), Dez. 134.75 ( 1.00). Mais: Mixed Dez.-März 127.00 ( 0.50), Donau Okl.-Nov. 129.00 ( 2.50), Odessa lchwun.

Eingesandt.

(Sur Form und Inhalt aller unter Dreier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei

Verantwortung.)

Gießen, den 7. November 1911.

Wie vor einigen Tagen int Gießener Anzeiger bekannt ge­geben wurde, sott die Haubenlerche, die im Dienstag-Abonnement und auch als Sonntagsvorstellung bereits gegeben wurde, im Abonnement nicht mehr wiederholt werden. Tte Abstcht der Direktion, nicht alle Stücke besonders ältere durch das ganze Abonnement gehen zu lassen, ist selöstverstEttch tm Inter­esse der Abonnenten nur anzuerkennen, weil ihnen dadurch mehr Gelegenheit geboten wird, ihre Gutscheine zu verwerten. Ta aber gerade diese Vorstellung künstlerisch besonders hervorragmd war, erlauben sich einige Abonnenten der Direktion den Vorschlag zu machen, die Haubenlerche an einem beliebigen Theaterabend nochmals zur Ausführung gelangen zu lassen.

Wie kommt es, daß nächsten Freitag roieberim Abonne­mentTie Jungfrau von Orleans" gegeben tvird, die doch erst vor drei Jahren durch das ganze Abonnement ging. Ist denn ein solcher Mangel an klassischen Stücken vorhanden, daß man zu den bereits hier aufgeführten wieder greifen muß? Z. B. ist im Neuen HausKleist, Körner, Ludwig uno Uhland" noch nicht zu Wort gekommen. Ferner istRosenmontag" ebenfalls noch nicht ausgeführt worden. Ich meine, im Inter­esse der Besucher unseres schönen Musentempels, dre doch z. T. |d)on seit Bestehen des Theaters abonnieren, ser eine Neueinstudie­rung derselben Stücke dazu noch in so kurzer Zeit nicht am Platze.

Nervöse Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit

Dieses sind keine Krankheiten an sich, sondern nur Erscheinungen infolge eines mangelhaften Blutzustandes in welchem gewisse Be­standteile, wie Lectthm und Eisen nicht genügend vorhanden sind und dadurch die Nerven nicht genügend gespeist werden. Die io oft angewandten Beruhigungömittel tonnen im besten Falle nur vorübergehend Linderung bringen, sind aber auch sehr oft von schäd­licher Wirkung aus den (Seiamtorgauiomus. Es ist nun gelungen eine Verbindung von Lecithin und Eisen herzustellen, welche von Autoritäten als die wertvollste anerkannt wird und dieses glückliche Präparat staben wir in Leeiferriu, welches wegen seiner prompten Wirkung und seines angenehmen Geschmackes all gemein AuweuMma findet.

Von Tausenden mit Erfolg erprobt wenn andere Mittel erfolglos blieben.

Leeiserrtn (Ooo-Lecithin-Eisen) kostet M. 3. die Flasche. Beim Einkauf achte man genau auf das Wort Leeiferrrn. In Apotheken erhältlich, ganz sicher von Universitäts-Apotheke Gießen und Alte Universitäts-Apotheke Marburg. Dn/10

Bei Magenkatarrhen der Erwachienen muß eine leicht verdauliche Nahrung gegeben werden, welche dem Körper außer­dem recht viele Nährstoffe zuführt. Als solche Nahrung istKüfer e", welches sehr zuträglich ist und durch seinen Gehalt an Eiweiß- und Mineralstoffen eine kräftige Nahrung darstellt, zu empfehlen. [hv7/1(>

Schlachtviehpreise in Frankiurt a. M.

Fleischpreise in Gießen

Schsen

Kälber

Sch ueine

50 Kg. Schlachtgewicht 7597 >Mk.

Kg. Schlachtgw 75-103 Pf.

*/, , , 60-63

>/, Kg. 82-90 Pfg.

, 7680 , , 7090

Getreidepreise in Mannheim

Brotpreise in Gießen

^2735033^^^^7-

Machen Sie bitte folgenden Versuch:

Bei Ihrem nächsten Kaufe eines Paketes Quaker Oats entleeren Sie den Inhalt auf den Tisch.

Dann beachten Sie die grosse Menge, welche Sie für Ihn. geringe Ausgabe erhalten haben. Untersuchen Sie weiter, ob Sie irgend welche Unreinlichkeiten zwischen den Flocken finden können.

Sie werden solche nicht finden, denn Quaker Oats ist ausschliesslich reine, gesunde, kräftige Nahrung.

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Abt.bpQuaker Oats Company, ? m. b. H., Hamburg.