Ausgabe 
8.2.1911 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Theater in Philadelphia.

Die Dam

Naive für nächstes Jahr in Frage.

Wieseck,

(

(+

Meteoro!ogische Beobachtungen der Station Giehm

Febr.

1911

Bei 50 groß. Flaschen frachtfrei in ganz Hessen.

2) )

2) )

2)

3) 1) /,)

2)

2)

1)

(+ ( + (+

156

155

150

152

150

173

171

170

168

164

154

175

172

151

165

165 1671/,

172

Grand Cai ^stanran

(+ (- (- (-

Die

2 Uhr sta

Miigliedn Es träte Ausgetrc demnach Best, ktleichLi!

Wo keine Niederlage, unmittel­barer Ver­sand frischer Füllung.

21/,)

41 '

Ak

3n Kassa-Koni . Waren , Mobilien i Utensilien , Depitoren , Ear v. Lag

der Vorwoche in

Haier

-in russisch-Poleu blieb ein Güterzug 24 Stunden im Schnei, sturm stecken. Fünf Leute sind erfroren.

Vern schmerzlich Großmutti Kllll

rich^i ernte, tooht«

Uirchliche Nachricvten.

(tVüliyfiljU)t UKlIKlHUe.

Donnerstag den 9. Februar, abends 8 Uhr. int Matthänssaal: Bibelstunde. (Bilder aus der Apostelgeschichte.)

Viarrer D. Schlosser.

gestern ak sanft entsc

(- ) (- ) (- ) (4- 1)

(- 17a)

(- )

sentieren, das dem harmlosen Milieu ganz besonders ent, spricht. In beiden Stucken gastiert Fcl. Marga Nhena zuletzt am deutschen Theater in Philadelphia. Die Dann

Lustschiffahrt.

Berlin, 6. Febr. Der 23jährige Leutnant Stein vom Telegraphenbataillon Nr. 3, kommandiert zur Ver- luchsabteiumg der Verkehrstruppen, der heute Flüge aus dem Toberitzer Militärflubfe.de unternahm, stürzte, als er beim Gleitfluge niederging, aus einer Höhe von zwanzig Metern ab, erlitt einen Schädelbruch und war sofort tot.

Ole et

sji<V

1,8 k

Roggen l (+ (4-

> (4-

lehten Markttage in Mark pro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr (+) bezw. Weniger ()

Ans Stadt und (and.

Gienen, 8. Februar 1911.

Stadttheater. Die Ausführung der Benedix'schei LustspieleDie zärtlichen Verwandten" und "Dei Vetter" am Freitag durfte dadurch eigenen Reiz gewinnen, daß die Stucke sich iin Kostüme aus Großvaters Zeiten prä-

bis 7. Februar = -f- 2,9 6 C. , 7. , -- 5,2 LC.

Höchste Temperatur am 6.

Niedrigste , 6.

Niederschlag: 0,1 mm.

Reick Das H die G

T j®'r Mach,

yenij nack

2 ve Kr

9 Aebre, d- Unters

i

1onftic deren ° >«.

IltaU"er

tuP Qem

Weltmarktpreise: Wetzen: Berlin Mai 204.75 (-- 0.50), Budapest April 194.70 ( 0.00); Paris Febr. 222.10 (+ (>.80); Lwerpol März 159 15 ( 00.00), Ehicago Mai 148.20 ( 1.85). Roggen: Berlin Mat 158.00 (4- 1.00). Hafer: Berlin Mai 156.01 (4- 0.75) Ä

Getreide-Wochenbericht

der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 31. Januar bis 6. Februar 1911.

Zu einer Acnderung der Geschäftslage lag auch in der B<-> richtswoche wenig Veranlassung vor. Die amerikanischen Shrrc, schwanlungen, deren Ergebnis in einer mäßigen Wertbesserunz besteht, fanden wenig Beachtung. Argentinien hielt seine Fol­gerung en miftecht, und auch von Rußland war nicht billiger eüi= zukaufen. Die argentinischen Exportziffern entsprachen nicht dm Erwartungen, und da auch Rußlands Weizenausfuhr nur mäßigen Umfang hatte, die Beteiligung der übrigen Exportgebiete zurzeit aber gering ist, so blieb die gesamte Wochenleistung sowohl hinter der Vorwoche als auch hftster dem Vorjahre zurück. Indes auch hiervon ging kaum eine ernstere Anregung für den Getreidehandel aus. An den deutschen Märkten hatte das Geseift in der Be-- richtswoche meist nur geringen Umfang und die Preise vermochten sich trotz mäßigen Angebots nicht überall zu behaupten. 5ime Export besteht zwar andauernd Nachfrage, aber das Geschp, scheiterte meist an der Unnachgiebigkeit des Angebots. Feng Qualitäten, die von Exportfirmen zur Erledigung früherer Ver­läufe gesucht bleiben, sind spärlich offeriert. Die Mühlen be« gnügen sich mit dem geringeren Material und kaufen nur vorsichtig Bei schleppendem Konsumgeschäft halten <nid) die Importeure mir Anschaffungen zurück. Im Lieferungsgeschäft ging es infolgedessen sehr ruhig zu, aber der Umstaird, daß weder vom Jnlande noch vom Lluslande billiger zu kaufen war, machte Abgeber vorsichtig, so daß mäßige Kaufaufträge im Verlaufe eine Besserung von 7s Mark bewirkten. Roggen behielt auch in der Berichtswoche feste Tendenz, die sich in vermehrter Kauflust der Provinz für Mailieferung und der dadurch veranlaßten Erhöhung von 34 M. zum Ausdruck brachte. Auch erhöhte russische Forderungen trugen zur Befestigung des Marktes bei. Das Angebot aus der Provinz, namentlich in guten Qualitäten ist knapp und preishaltend und findet teilweise an der Küste bessere Verwendung, während die meist schwach versorgten Mühlen nur zögernd höhere Preise be> nnlnjjen. Hafer- ist vom Jnlande nur zu Preisen einzukaufen, die im Konsum schwer zu erzielen sind. Die russischen For­derungen lauteten wieder fester und die Folge davon war eine Befestigung der Lieferungspreise um 3'i Mark. Für Futtergefftr hat das immer noch bestehende Deckungsbedürfnis gegen vv» verkaufte Ware zu einer ivefteren Erhöhung der russischen For­derungen geführt. Mais blieb bei unveräirderten Preisen ver- nachläs) igt.

Es stellten sich die Preise stir inländisches Getreide am

angehört, ist es durch Vermittelung der Gießener Ortsgruppe ge­lungen, Dr. Käthe Schirmachcr für den 14. Februar zu einem Vortrag zu gewinnen.

ck. Obermörlen, 7. Febr. Heute kam die Ge­meindejagd zur Versteigerung. Der kleine Saal des altertümlichen Wirtshauses wurde als Versteigerungslokal für viele Bieter eingerichtet. Schmale Bänke waren wie Schulbänke quer durch den Raum ausgestellt. Auf diesen als den vornehmsten Sitzen hatten die Jagdherren von Nauheim, Friedberg, Homburg v. d. H., Wiesbaden, Frank­furt a. M. usw. zumeist Platz genommen, wahrend der übrige Raum des Saales von Neugierigen aller Art, be­sonders von den sehr interessierten Steuerzahlern von 06er* chörleu , eingenommen wurde. Der Bürgermeister mit , einen Gemeinderäten saßen etwas erhöht in einem Nebeu- rounie, und ihrer Haltung konnte man anmerken, daß sie wußten, was sie zu vergeben hatten: die in drei Bezirke eingeteilte Feldjagd und 730 Hektar Gemeindewald, der von Rotwild, Rehen und Fasanen geradezu wimmeln soll. 100 Stück Rotwild in einem Treiben in freier Witdbahn das klingt nach Jägerlatein und doch ist es so. Während der Bürgermeister die Pachtbedingungen verlas, die gut ausbesetzt waren, übersah idi die ansehnliche Zuhörer­schaft: da saßen aus den vorderen Reihen der Banke die Einkommen von 10 000 und 20 000 Mk bis zu den Millionen schweren. Und da das Körpergewicht, das sich auf den schmalen Bänken niedergelassen hatte und darauf balan­cierte, zumeist diesen Einkommen entsprach, und wie gesagt zahlreiche neugierige und jedenfalls minderwertigere Menge den Saal außerdem füllte, war es gewiß nicht überflüssig, zu erwägen, ob wohl die Balken des Saales dies abnorme Gewicht von Millionen und Menschen wohl tragen würden. Das alte Haus, in alter Zeit ans gutem Eichenholz zu­sammengezimmert, spottete der Belastung, es protestierte nicht einmal dagegen durch unzufriedenes Knacken und Knarren in seinem Gefüge. Endlich begann die Versteige­rung: die drei Feldbezirke wurden für zusammen dreitausend Mark vom Huvertusklub Bad-Nauheim ersteigert. Der ca. 730 Hektar große Wald kam auf 7200 Mk. Höchstbietender bli-eb ein Rentier Becker aus Frankfurt a. M. mit seinen Hintermännern, der die Jagd schon seit 22 Jahren hier ausübte. Die Gemeinde Obermörlen nimmt also in Zu- iuuft aus ihrer Jagd für das Jähr 10 200 Mk. ein, das ift reichlich der dritte Teil der jährlichen Gemeindeumlagen: p. a. 5600 Mk. mehr als in den verflossenen Jähren und da sage man noch, die Millionäre unserer größeren Städte hätten für den Bauern nichts übrig !

^in. Dorheim, 7. Febr. Gestern nachmittag fand die Schlußfeier der Kreishaushaltnn gsschule takt, bei der auch Handarbeiten der Schülerinnen ausge- 'tellt waren. Nach der Prüfung sprach Schulrat Süß zu >en Anwesenden, besonders zu den Besucherinnen, denen er Einfachheit, Sparsinn, Liebe zur Häuslichkeit und Treue eindringlich ans Herz legte. Kreisrat Schliephake hieß die Gaste, darunter die Gräfin zu Solms-Rödelheim, willkom­men und dankte der Gemeinde Dorheim für die Auswen- mngen, die sie im Interesse der Schule gemacht hatte. Laudtagsabg. Breidenbach sprach den Dank für die Ein­ladung sowie für die Einrichtung der Kürse durch die Kreis­verwaltung aus.

m, Steinfurth, 8. Febr. In unserer Gegend erricht zurzeit ein reges, militärisches Leben. Das sechste T h ü r i n g t s ch e U la n e n -Re g im en t hält gegenwär­tig größere F e l d d i en st ü b u n a e n mit dem 168er ^nfanterie-Reaiment in Butzbach ab, die sich auf die ganze nordöstliche Wetterau erstrecken. Alle benachbarten Ort- chaften sind mit Ulanen belegt. Der Grund dieser außer- bewöhnlichen winterlichen Ucbung ist darin zu suchen, weil im Herbst v. I. die Brustsenche unter dem Pferdebestande des Ulaneu-Regiments herrschte und dasselbe an den Herbst- manövern nicht teilnehmen konnte.

X Steinfurth, 6. Febr. Im hiesigen Kriegerverein hielt gestern Lehrer Will--Rendel einen Vortrag über die Bedeutung der Kriegervereine in vaterländischer und wirtschaftlicher Be- zichung. ^ie interessanten Ausführungen ernteten viel Beifall.

wendet. Auch für das Nutzgeflügel hat der Verein eine stattlich? Anzahl Ehrenpreise festgesetzt. Die Prännierung findet Freitag den 10. Februar durch anerkannte Preisrichter statt. Die große und Helle Turnhalle bietet die Garantie, daß die ausgestellten Tiere der richtigen Beurteilung unterzogen werden können. Die Eröffnungsfeier findet Samstag vormittag statt.

X Bad-Nauheim, 7. Febr. Dem hiesigen Frauen- st i m m r e cht s v e r ei n , dem auch die Friedberger Ortsgruppe

Büchertisch.

Das Wetter", Monatsschrift für Witterunaskimde. Jährlich 12 Hefte. Verlag von Otto Salle in Berlin W., Elk holz/tr. 15. Tas Wetter muß für einen jeden von uns ein großes Interesse, wem: nicht sogar eine praktische Bedeutung haben. Eine Gelegenheft für alle diese, sich ein Verstehen der meteorologischen Erscheinungen anzueignen, wird deshalb sehr will kchmnen sein. Diese bietet sich in der jetzt bereits im 28. Jahr lange stehenden MonatsschriftDas Wetter", die unterLeitung res Geh. Reg.-Rates Prof. Dr. mann es fi4) zur AuWl>e gemacht hat, durch allgemein verständlich geschriebene Ausfälle owie längere und kürzere Notizen das große Publikum zu .miet' richten, für das so ungemein interessante Gebiet der Wetterkunde weitere Anregung zu bieten und zu eigenen Beobachtungen anzu- Inten. Das vorliegende Januarheft bringt einen höchst lehrreichen 'Vortrag über unsere Kenntnis der Zyklonen und Antizyklonen von Wilh. Pepplor. Den weiteren Inhalt des Heftes bilden: Monatsübersicht über den Wittcrungsoerlani, die Erscheinungen der oberen Luftschichten, Meteorologische Notiz«: und einen Beitrag ans der Feder des Wetterdienstleiters Freybe in Weilburg Über die Bedeutung der Wetterkarten für den Unterricht. Als ständige Beilage erscheint eine in Farben ausgeführte Karte über die Niederschlagsmengen in Zentraleuropa nebst den Luftdruck- und Temperaturlinien: sowie eine Karte über den Gang der Temperatur in den Höherest Luftschichten über Berlin.

Kleine Tageschronik.

Beim Bahnbau BühlenCorbach wurden bei Spreng­arbeiten infolge eines zu früh ubgegangenen Schusses drei Arbeiter schwer verletzt. Man brachte sie ins Cor- bacher Krankenhaus.

^^Yd-Expreßzug Ham bürgGenua ivirä lautVoss. Ztg." wegen geringer Benutzung wieder ein geh en. Er soll künftig von Berlin aus über Pen Gotthard als Berlin-Genuaer Expreßzug verkehren.

Bei einem von einem Krie g erv e r ein in Ober- Schlesien veranstalteten Festessen erfolgte gegen Mitter­nacht vor den Saaltüren eine Explosion. Der Fest­teilnehmer bemächtigte sich eine Panik. Man nimmt an daß eine Tynamitpatrone von böswilliger Hand entzündet wurde.

Wie aus Schemacha (Gouvernement Buku) gemeldet wird, wurde dort am Dienstag um 11 Uhr vormittags eine starke Erdschwankung von Norden nach Süden wahrgenommen.

Das Befinden der bei dem Eisenbahnunglück am Baum­schulenweg in Berlin Schwerverletzten ist durchweg zufrieden- lüllend. Nur der Zustand des im Elisabethenhospital in Ober- schoneweide liegenden, besonders arg betroffenen Noack erregt Besorgnis.

Aus den Nordstaaten der Union wird heftiger Schneesturm gemeldet. Der Bahnbetrieb nach dem kosten ist unterbrochen. Chikago ist fast ohne telc graphische und telephonische Verbindung. Im westlichen Minne- Iota watet ein Schneegewitter mit großer Gewalt.

. Auf den westlichen Linden der transkaukasischen

-a^.n ist der Verkehr wegen ungewöhnlicher. -Schneefalles eingestellt worden. Mehrere u Qc Decken im Schnee, der eine Höhe von zwei Metern erreicht. In verschiedenen Dörfern des Gou­vernements .Kutais sind die Dächer eingestürzt. Du die bDnt Schnee bedeckt sind, so verhungert das -oieh. Die Lage der Dorfbewohner ist wegen der unqewöhn lechen Härte des Winters verzweifelt. Bei Podvliu

kommt eventuell als

** 3u Adelte Guilberts Auftreten am 11. Fe bruar 1911 in der Aula schreibt man uns: Als Vvett- Guilbert die Absicht kundgab, ihre berühmten schwarzen Hand schuhe durch Spitzen zu ersetzen, und aus der Pierreuse eine Marquise zu werden, die im Reifrock vor ihrem Publikum einher­stolziert, mag wohl mancher gefürchtet haben, die Künstlerin hätte sichim Genre ihrer Darbietungen vergriffen. Wie wunderbar enttäuscht wird man aber, wenn man einen Abend lang die alten Lieder aus, der Zeft des XV. und XVI. Ludwigs aus dem Munde der Künstlerin vernimmt. Wie dankbar ist man ihr für den kühnen Sprung von Montmartre nach Trianon, den sie mit solcher Geschicklichkeit und unendlicher Grazie vollbracht. So wie sie uns mit entern Blick, einer Handbewegung zu den äußeren Boulevars von Paris führen konnte, so läßt sie nach einigen Takten eines Liedes aus der Zeit des Pompadours vor unseren Augen die lieblichste Landschaft Watteaus erblühen.

** Heber W i l (). Eyle' s Leipziger Quarten- und Konzert- scinger, die oni Freitag, 10. Febr. in Steins Garten einen hinno-

Vor Katarrh sich schützen Ost wichtiger als ihn vertreiben und leichter dazu: denn es genügt bei drohender Erkältung, rauhsm Hals u. drgl. ein paar der be­kannten n ybert-Tabletten %u nehmen, die dem Hals so wohl un. die \ erscbleimung beheben und die Stimme frei und klar machen. Die Schachtel kostet in allen Apotheken 1 Mark.

Depot in Giessen; Pelikan-Apotheke, Kreuz 2. (ss9/s

Kreis Lauterbach.

Z Schlechtenwegen, 7. Febr. Bei der cun 4. d'. Mts. hier vorgenommenen B ei g e o r du et en wah l wurde der seft- Bctgeordnctc H. Schäfer einstimmig wiedergewählt. pun bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich am Samstag abend tn unterem Ort. Das 57 Jahre alte Gemeinderatsmitglied H x- kon hier war auf dem Nachhauseweg begriffen und mußte die Brücke der durch den Ort fließenden Altefeld passieren. Jn- tolge der herrichenden Dunkelheit kam er dem Geländer zu nabe uiw iicj über dachelbe hnnveg in den zugefrarenen Bach aus das Eis, wo er regungslos liegen blieb, bis er nach einiger Aeft durch einen Pasianten, der das Stölmen des Verunglückten yottg,- gesunden und nach Hause gebracht wurde. Durch den zirka 4 Meter hohen Absturz hat sich Luft eine schwere Vcr- Cr -Wirbelsäule ^gezogen und liegt seitdem regungslos harnieoer. Heber das Schicksal des braven und soliden Mannes herricht hier allgemeine Teilnahme. An derselben Steile mehrere Vcute in den Bach gestürzt: es wäre zu uStonc^^^iyÄma6Te9et1' 58crWihm9

Kreis Schotten.

.... ?* ^br. Heute verließ nach nahezu zwei­

jähriger Wirksamkeit Schulverwalter Scheid unsere Gemeinde um nach seinem neuen Wirkungsfelde Selters im Kreise Büdingen überzusiedeln. In Herrn Scheid verliert unser Ort einen gewiffenhaften, treuen und eifrigen Lehrer, der sich wahrend der kurzen Zeit durch sein freundliches,'leutseliges Wesen die ~iebe und Zuneigung aller Gemeindeglieder er­worben hatte. Besonders bedauert wird sein Weggang vom hiesigen Turnverein, deffen Gründer und Leiter Herr Scheid gewesen ist.

Kreis Friedberg.

rL- Friedberg, 7. Febr. Im Beisein des Geh. Ober- fchulrats Scheuermann von Darmstadt begann heute die letzte diesjährige Entlassungsprüfung am hiesigen Lehrer­seminar. 29 Abiturienten nahmen an derselben teil, von denen 5 vom mündlichen Examen befreit sind. Im ganzen treten mit den schon entlassenen Schulkandidaten der Kl. Ib 49 Schulamtsaspiranten jetzt aus dem Seminar Friedberg Eme Anzahl von ihnen hat schon Becwendung im Schul­dienste gefunden.

h r 7 b b/. r g, 7. Febr. Die gestrige I a g d v e r - m 9 rer hloftgen Jagd wird nicht genehmigt, da worden ff?CbOt nU bte Sa9b a(5 Gesamffagd eingelegt -fn'.är, 7. Febr. Der in Wandererkreisen als bekannte Oberamtsrichter Wünzer aus Wald-Michelbach wird im TaunusklubWetterau" in nächster' Zeft einen Vortrag über feine Wanderungen halten und zwar Mu6£"nU"CnaBCnb bor toben SeftioU griebteguS , Butzbach, 7. Fcbr. Der Verein für Geflügel- unb Kaninchenzu ch t veranstaltet vom 11. bis 12 Februar b" erste große attgememc Geflügel- und Kanin chen- rx UattltcOe Anzahl von über 600 Nummern fft ein Beweis, welch reges «jntercife man der Geflügelzucht zu-

(+ 2) Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Mai 204.75

ristischen Abend vermistalten, schreibt eine Braunschweiger Zeitung: Wilhelm Eyle's Leipziger Quartett- und Konzertsänger haben wieder chren Einzug gehalten und wo diese sangesfrohe Schar ihre Zelte baut, weilt man immer gern, ©eitern abend empfingen die Sanger ihr Pliblifum mit einem musikalischen Sprühregen, der an Melodienreichtum nichts zu wünschen übrig ließ und den Herren Melitz, Schmidt, Brauer und Steiner Gelegenheit gab, ihre Sanges- kunst in bestem Lichte zu zeigen. Dann folgte eine Reihe von Solooorträgen ernsten und heiteren Inhalts. Herr Melih errang stürmischen Beifall, den der Sänger nur durch Spendung einer Zugabe beschwichtigen konnte. Neuen Beifall löste Herr Steiner mit dem seelenvollen Vortrage des Liedes ans: Tief in der Erde ruht längst mein Glück. Auch er mußte sich zu einer Zugabe ver­stehen. Von schöner Wirkung war ein Quartett a eapella, das die Herren Atelitz, Schmidt, Mühlau und Steiner in ausgezeichneter Weise zu Gehör brachten. Das komische Element wurd? von den Herren Mühlau unb Brauer aufs Beste vertreten. In Herrn Rudolf bentzt das Ensemble einen vorzüglichen Damenimitator, der sowohl als Solist wie im Ensenible das Publikum zu fesseln weiß. Zwei kleine Einakter, die durch drollige Verwechslungen immer neue Heiterkeit hervorriefen, vervollständigten das Programm der gestrigen Vorslellimg.

Der a H g e m. Staatseis eubahn-Verein beging am Samstag in den festlich geschmückten Räumen von Steins Garten die Feier des Geburtstags des Kaisers. Der 1. Vorsitzende, Reg.-Baumeffter Dr. ing. Walloth, Vorstand des Bctriebsamts II, schilderte in ausführlicher Weise den Emporschwung des Reichs unter dem Hohenzoltern-Aar, den jetzigen Kaiser besonders als Frie­denskaffer feiernd. Nach einem von Frl. Paula Bona- rius schwungvoll vorgetragenen Prolog folgte Konzert, das von der hiesigen Rcgimentsmusik unter Leitung ihres Obermiffikmeisters ausgeführt wurde. Für den humoristi­schen Teil sorgten der von früher beliebte Salon-Humorist Kuno Schlegclrnilch aus Frankfurt a. M., sowie drei Verein-'- mttglieder, die Herren Mainzer, Sehrt und Weber, die mit ihrem Terzett:Die drei lustigen Musikanten" stürmischen Lacherfolg erzielten. Der unter Leitung des Tanzlehrers Karl Schmrdt ftch anschließende Festbäll hielt die Mitglieder bis zur frühen Morgenstunde zusammen.

* In Amerika verstorbene Hessen. Herrn. Weber, 60 Jahre alt, aus Bmgen, in Newyock; Ludw. Dannenberg, 82 Jahre alt, in Newark; Konr. Eurich' 47 Jahre alt, in Baltimore; Paul Habicht, 75 Jahre alt, aus Schlitz, in Baltimore; Kasp. Wagner, 47 Jahre alt, in Millvale; Phil. Maas, 65 Jahre alt, aus Oppenheim, in Chicago.

lammern () beigefügt ist, wie

folgt: (

Weizen

Königsberg

200 ( )

144

Danzig

204 (- 3)

148

Stettin

194 (- )

146

Posen

194 ( 2)

142

Breslau

193 (- )

144

Berlin

198 (- 1)

151

Alagdeburg

199 (- 1)

148

Halle

197 ( 1)

150

Leipzig

196 ( 2)

151

Dresden

198 (- 2)

150

Rostock

19- (- 1)

145

Hamburg

201 (+ 2)

155

Hannover

197 (+ 1)

153

Tüsseldon

197 (- 5)

152

Frankfurt a.M.

204 (- 1)

161

Alannheim

215 (- )

162V,

Stuttgart

217% (4-2%)

167 V,

Alünchen

225 ( 1)

172

Barometer aus 0° reduziert

Temperatur der Luft

Absolute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

Wind­richtung

Windstärke

(ßrab der Bewölkung in Zehntel der sichlb. Himmelsfl.

Wetter

<582

1,7

3,7

71

SSW

4

10

Schneeflocken

<56 5

2.0

4,7

89

NW

2

10

Bed. Himmel

<58,8

0,5

3,7

76

N

2

8

Bew. Himmel