Die heutige Nummer umfahr 14 Seiten.
kriegerisch.
Folgerung
Arschad eb
Larbar
Berlin, 8.
für
Line wertvolle Koitümfammlung.
vecsolglen einander Ten Abschluß des Versuche.
Manöoertagct bilbettn iimtentelegraplH'Gie
Ter NeichSkanjler.
Lepl Tcr Reichskanzler begab 'ich
wie Earn-
worden sind, gar nicht zu reden! .
Das Verhalten von Regierung und Volk in Deutschland müßte jenseits unserer Grenzen von allen unbefangenen Betrachtern als würdig und besonnen anerkannt werden.
Regiment früher schon einmal, gegen Zahlung von etwa einer halben Million Mark, begnadig! halte, diesmal standrechtlich erschossen wurde, irr scheint nur einige unwescni- liche Angaben über Rußlands Haltung g macht
Daraus wäre zu entnehmen, daß der russische Botschafter in Wien dem Schah Neutralität zugesagt habe und dessen Kanonen, als „M r n e r a l w a s s e r" verkleidet, die Zoll- grenzen passiert hätten. Demnach wäre Rußland für die neuesten Ereignisse zu einem Teil doch verantwortlich zu machen. Jedenfalls >vird man jcpt aber in Petersburg den Lchah Mohamed Ali, der sich unebcr aus dem Rückzug nach dem Kaspischen Meer befinden soll, in seiner Klemme licdcn lassen Leine Aussichten sind nach der Niederlage Lardar Arschads nämlich sehr gering. Ter Bruder Mohamed Alis, Lalar cd Tauleh, soll zwar, von Westen gegen Teheran vorrückcnd, bei Hamadan einen Wafsencrfolg gegen die aus- gcschickien Regierungstruppen gehabt haben, aber der Besieger Lardar Arschads, der Polizeichet Jesrun, wird ihm mit der Hauptmacht der Regicrungstrupven entgegenrücken. Und cs heißt schon, der Bruder Mohameds rocrie die Flinte ins Korn und suche zu retten was zu retten ist, indem er — sich um eine Gouvcrneursstelle bewerbe. Es jcheinl, baß der Mißerfolg des früheren Schahs dem Umstand znzu schreiben ist, daß er zu viel kostbare Zeit verlor. Anfänglich hieß es ja, die Machthaber in Teheran seien aufs höchste bestürzt und lopslos, und es wolle ihnen nicht gelingen, Truppen zum Widerstände cruszustellen. Tann standen ihnen aber die Bachtiaren zur Leite. £b das zerwühlte X'aiib nun endlich zur Ruhe kommen wird? Tazu wäre ihm vor allem zu wünschen, daß seine Torwächter, die Russen
und die Engländer, nicht unter irgendeinem Vorwande hd) wieder cinmischen Cb bie’c ober gesonnen sind, zur Her stellung geordneter Zustände im Reiche der veriiudeu Regierung die nötige Zeil zu göiinen, inuß die Zulunti lem'n
Gioeonda darstellendes Bild befand. Tic beiden, die bc< haupteten, das Bild sei eine Kopie der gestohlenen Gio- conda, gaben als ihr Reiseziel Eoimbra in Portugal an.
Madrid, 8. Sept Zu der GiocondaAngelegenheit wird weiter mitgeteilt: Blättermcldungen zufolge sah ein Archäologe in Leon ein Automobil vor einer Herberge am Eingang der Stabt halten, dem zwei Ätänner, dem Aussehen nach Ausländer, entstiegen, unter bereit Gepäck ein Gegenstand von großem Umfange die Aufmerksamkeit des Archäologen erregte. Turch Ritzen, die die Umhüllung gelassen, glaubte er das Bildnis der Gioeonda zu erkennen. Ter Archäologe teilte seine Beobachtungen der Behörde mit. Die Staatsanwaltschaft ließ sofort die beiden Fremden verhaften und den verdächtigen Gegenstand beschlagnahmen, der tatsächlich ein Bild war, bas die Mona Lisa darstellte Tie Verhafteten erklärten, Barbusse und Letel- lier zu heißen, und versicherten, baß das Bild nur eine Kopie des im Louvre gestohlenen Gemäldes und ihr Eigentum sei; sie befänden sich auf dem Wege nach ihrem Wohnsitz in Eoimbra. Es handelt sich bei dieser Meldung vorläufig nur um ein <Gerücht, da die Staatsanwaltschaft Lrillschweigen beobachtet.
Die Mona Lisa entdeckt?
Aus Madrid kommt eine Meldung über die Entdeckung eines Bildes der Mona Lisa, die aber jedenfalls mit der größten Vorsicht aufzunehmen ist.
P ar i. , 8. Lepl. Aus Madrid wird gemeldet: In Leon wurden zwei Äuwmobilführcr namens Barbusse und Letcllier angehallen, in deren Besitz sich ein die
einige Tage nach Hohenfinow zurück.
Vorstötze btt Spanier.
rergangener Jahrhunderte eigen war.
„Kami jemand in moderner verrenttcidung uberhaupl würdig und achtunggebietend aussehen?" fragt der Künstler, -iie Neigung jtr Verhüttung der Khrversormen, die nch m ber inoöernen Männer tracht ausprägi, läßt die ysorge für die Gncwialung bts
Madrid, 8. Lepl Angesichts der andauernden Feindseligkeiten der Stämme an den Ufern des kort-Fluss es hat die Regicrung auf Verlangen des Gencrallapitäns von Melilla beschlossen, diesem 3 *00 Mann frische Truppen zur Verfügung zu stellen, die heute von Spanien abgeben sollen, um die ausgedienten Mannschaften zu ersetzen und um einen Vorstoß nach Al- hucamas zu machen, der der Bewegung dec Eingeborenen am Kvrt-Flnsse ein Ende machen soll Ter Vorstoß wird von drei Kriegsschiffen unterstützt. Ministerpräsident Eana- lejas hat erklärt, bag die Besetzung von I s n i noch vor Ende dieses Monats erfolgen werde.
auf d,as französische Wirtschaftsleben gewirrt. Aber man hält sich drüben noch immer an den alten Latz: Deutschland bellt, aber es beißt nicht", und da Deutsch- 3 land nicht einmal „gebellt", sondern bisher eine höchst bc- ruhigenbe und ausgesprochen friedliche Sprache geführt hat, io juhlt man sich in Frankreich völlig obenauf, so hat beim auch die „France Rtilitaire", das bekannte Militarorgan, neuerdings den Mund nochmals sehr voll genommen und tu I iehr anmaßendem und taltlosem Ton wiederum auf Frankreichs angeblidic militärische Ueberlegenheit gepocht. Belgien ivurde dabei zugerufen, das einzige Mittel, sich gut Der- leidigen, sei im gegebenen Moment der Angriff! Tabei iind weite Voltskreise in Frankreich in zunehmendem Aus- rühr gegen die Lebensmitlcltcuerung, von den zahlreichen Soldatenmeutereien, die in der letzten Zeit bekannt ge-
:en Herzens über die Empfiitbung, baß noch beträchtliche Tas ilingt we-
Vormiiiag vollständige •”mür i : iheu gewahn " war, und versuchen iid) gegeiuenig zu blodirrrn
Zum Diebstahl der phönizischen Ltatuet- ten t m Louvre wird unterm 8 d meldet: Tic Polizei verhaftete heute den fluchtigen russischen llnlerlcn Hostrowiskv umer dem Verdacht, an dem Liebstahl phönizischer Statuetten, die kürzlich dem Louvremuseum von einem hiesigen V'.al.e wieder zugestellt wurden, beteiligt zu fein. Tic Po.izei steltte weiter ich, daß die Ltatuetten bei einem Freunic de- 'j>e^ hasteten aurbewahrl worden waren. Mau bringt den Tieb- stall der Ltaiuetlen m Zusammenhang mit dem R aub M o n a 2 i s a und g i a .i b i einer in r nalen Ticoesbande in Paris aui die Lpur gelommcit zu jein.
Die Ausnahme der deutschen Antwort in Paris.
Paris, 8 Lepl Ministerpräsident Ecnllaui hat heitic vormittag die Minister des Acußern, des stncg. und der Finanzen empfangen. Ta die Bemerkungen, welche >?crr v >n her len Wächter gestern Herrn Eambon machte, unver : liglith in einer endgültigen Fassung vorgelegt tuerben । oll en, oer rocigc it b o M i n i st e'. i u m h e x
Acußern auch b i e ge ring st e And c u i u u g u d c r ihre Tragweite und Bedeutung und über die Aut nähme, die ihnen die französische Regierung bereiten wird. Immerhin besteht her Eindruck, daß ziemlich bei i a di t * [idic Unterschiede zwifchen den beiderseits gen Standpunkten vorliegen
Eine Aeufserung des französischen MmifterS bre Auewärligen.
Paris, x. Lepl lieber die deutsch französischen t^i hanblungen gab bei '"a.aftcr des ricußi rn b e r e I u ec nach dem gestrigen Ministerral einem Mitarbeiter des „Watin" gegenüber folgende Ertlarting ab: Man muß sich gegenwärtig ebenso sehr vor einem lächelnden Optimismus w i e vor einem übertriebenen Pessimismus hüten Mein Eindruck ist ■ e> ist nur ein Eindruck —, daß die in Berlin angeknupsten Besprechungen noch lange bauern werben.
(febril(flc Etimmuag in der frünzöfischkn KkfchöftSwktt.
Paris, b Lept. Ter M angel an Nachrichten über bie Marokko Aiigelegenheit und bic Befürchtung, daß bie Ungewißheit über bie Loiung bieser Frage lange an haften werde, nbt einen lähmende n emflufj auf die Geschäftstätigkeit an). Im Zusammenhang damit schrill Die Lpctulalion zu Realisationen Tie Ten denz war insolgedescssen schwach. Tic ungünstigen Nach richten über Die Haltung der Berliner und Londoner Börse trugen zur Verstimmung bei. Auch der Rückgang der Tc- becr-3 drückte Tas Geschäft wurde ,m Verlause schleppend bei hochgradiger Lustlosigkeit.
Besprechungen mit den lkango Gesellschaften.
Nach einer anscheinend offiziösen Mitteilung hatte der Minister des Acußern de Lelves in den letzten Tagen Besprechungen mit den Präsidenten oer verschiedenen Kola niak Gesellschaften von Französisch-Kvngo.
Tie französischen Flottenmanöver.
Toulon, S. Levi Tie gestrigen Flottenmanöver verliefen ohm 3'viiä
ie bei der gegenmärtigen Spannung fest bleibt, sondern daß sie deutschem Wort und Willen in der Zukunft neuen Nachdruck und Glauben verschafft. Und schon heute dürien wir aus dem schwebenden Streit die oberste ?
ziebcu daß der beste Lchutz gegen Krieg eine starke Rüstung ist.
als Herr
■ teinungsverschiedenheiten beständen 1 uigst en s nickst jo aufgeregt und
■ dps letzte Pariser Prcssegcschrei,
| boii seine Instruktionen bekam und inan von einem 1 .,jetten Won Frankreichs", einem Ultimatum an Teutfdi- 1 ianb, sprach Auf die deutschcii Verbandlungsführer Hal M dieses Geschrei offenbar gar keinen Eindruck gemacht - sie I aben Frankreichs Vorschläge nicht als genügenD angesehen I mb deutsche Gegenvorschläge überreicht Am Tonnervtag ■ ibcttb, in einer einftünbigen Unterredung, ist dieser beuIjdit | Ztandpunll dem sranzösischen Botsckiafter von Herrn von ■ tiderlcn-Wachter mitgeteilt worden. Aber eine unruhige | Stimmung hat sich in weiten Bolkskrcisen bemerkbar gv ■ macht, trotzdem die spärlichen deutschcii amtlichen Tar« ■ legungcn so beruhigend wie möglich lauteten. An der ge« I ipannten Lage trägt Frankreich die Hauptschuld. Nicht nur, 1 doß die französische Presse ihr Mögliche^ ßetan hat, die I ocidcrscitige Stimmung zu verbittern, audi die französischen | Minister und sogar Präsident Falliöro haben bnrd) bircHe I Hinweise auf die Waffen bic Lage erheblich verschärft. Bon
Tcuifd)lanb aber ist noch nichts verlautet, was einer kriege« b rischen Kunbgcbung gicidihimc; benn bic Aufbäumung einiger allbcutscher Blatter ist von der Wilhelmstraße aus 8 jegar schars getadelt worden Wlfo fühlt man sich im 'N ach- bar reiche ziemlich sicher, tvährend es bei uns in Teutsch- .4 icnb vereinzelt zu Anstürmen auf bic Lparkasscn kommen I 'i nnte. Weit übertrieben aber ist es, wenn „Temps" unb
!> LucaS war von Jugend aui cm eitriger «ammlcr uns rann als ein hervorragender Kenner der Trachtenkunde gelten. Er
I ielbft bat in einem Gespräch mit einem Londoner 3ournali|ttn in kurzen Worten die wertvollen Lehren crwahnl. Die bint <-amu> .ung alter Kostüme der Gegenwart erteilt, regt nd) Dod> beim Anblick dieser iarbcnrcidxii schonen alten Gewänder io _ctroü3 ivie eine Sehnsucht nach icncit verklungenen Zeiten, Da her 6arbe, . ba Hunft uiid dem Gcschmacke des Einzclnen em unglncb größerer Spielraum in der Behandlung der Kleihiing orten itanD. cks
1 gcroümt fast Den Anschein, als ob die früheren ^ahrhunbertc her Fracht des Mcnscbcn eine ungleich größere Bedeutung bnlcgten, I als die alles uniformicrcndc Gegenwart, in der der Deine Kommis I iid) kleiden kann rote em verzog und in der alle rem merlidien j malerischen Reize der Stanhec-unterschieDe sich immer meyr ver- | wischen. „Tie lange Hose," so äußerte sich der bewahrte cnglüche | -Naler, „war bas Ende der Kunst in der Männerkleidung, war der i -Jlnfang der modernen Tracht, hie heute zur Uniform gew.'rbcn
- ist. Noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren Die BemtleiDer V nicht gar so häßlich als heute, rdimuegtcn sich enger an Die Korper> fonnen Aber heute verbergen wir Männer vom Knie ca alle ! Erinnerungen an hie natürlichen Formen, was vom knn'tleriichcn Standpunkt nicht genug zu bedauern ist." Diese eintönige Glcw •ürmigfeit hat die Phantasie gelälMt, den Ehrgeiz cingeiä'larcit irb bic feinen psuchologischen Fäden, bic den Meirichen mit ß einer Kleidung verbinden, gelockert und verwirrt, -tenn. Der
.„gUsche .itünftlcr glaubt feit an den Einfluß der Kleidung aut das «Wesen und ^Luitreieit des Menschen, die praditigen )d)önen Koitmne
.'■ei 17 und 18 Jahrhunderts haben ihren engen Zusammenhang nut her Kunst, die Bekleidung zu tragen: mit icner Grazie und Xnmut des Auftretens unD des Benehmens, die jenen Kindern
Taß bie große Mehrheit bes bcutfchen Volkes im Ernstfall geschlossen hinter Der Regierung steht, das haben hocfcbebcut amc kunbgebungen bewiesen. Darunter auch eine erst vor wenig Tagen veröffentlichte Erklärung der parteiarntlidien „Konfervativen korrefponbenz" Ieberrnann münidit Festigkeit von bet Regierung, aber niemanb brängt fie Beim Ernst ber Lage vermcibct mau fast einhellig alle beunrul igcnben Festitellungen Ter Teutschc i(L bas hat ich roicbcr einmal zu seinem Stolz gezeigt, viel idfmgcr ein Frcunb vieler unnutzer Worte als vielmehr befouncnen Hanbelns Beim Gallier ist es umgekehrt Mit deutfchei Fiirdu ober Fricbeusliebc um ieben Preis kann, ba.> hat jidi ui beu letzten Tagen gezeigt, nicht gerechnet werben. Wir iviinschcn aber von uniercr Regierung nicht nur, baß
politische WocbcnfcbciM.
Gieße». 9. Sept
Ter sranzösifche Minister bes Auswärtigen soll nach Empsang der neuesten Meldungen ans Teutschland die leußcrung getan haben, er habe Den Eindruck, die deutsch 'kanzösischeii Bcrbanblungen fönnten noch sehr lange dauern. Und eine gelinge Havas-Meldung klagt bedrück-
Eine Tragödie aus Persien:
Tauleh, ein tapferer Soldat, der ein Heer des früheren Schal’* Mohamed Ali von Süden her gegen Teheran führte, ist geschlaaen worden Er hat seine Treue für Mohamcd Al>, Dem er schon im Jahre 1X^9, als die Revolution ausbrach, wichtige Dienste leistete, mit dem Tode besiegelt Dreifach soll seine llcbennau i über die Regicrungstrupven gJuvfcn jein; doppelt tragisch ist Harum sein Tod Bon seinen rin- häiigcru verlassen, sott er lieh genbiig: gesehen haben, mit einigen Freunden in einem Tclegraphenamt ZuflnckN zu suchen, wo man ihn. Der nur leicht verwundet worden war, gefangen nahm. Ter Vertreter der „Times" in Teheran meldet, feiner Erschießung fei ein Verhör vorauSgegangcn, und da Sarbar Ai schab ein sehr g.-bilocter^Manu gewesen fei, seien bic Vcrhanblungen auf bcibcn Seiten mit aus- gezeichneter .Höflichkeit gcniljn worben Tic Perser sind überhaupt im allgemeinen sehr höfliche Leute. Tas hinderte aber nidu, daß Sarbar rirsckmb, ben bas ronfritutioiicllc
bic Notwcndigkeii, feine Glieder uets in her Genmlt zu haben und nicht nur zweckmäßig, sondern auch anmutig zu hanDhal cn Tie Kleidung, die ehedem ein Stjmbol unb ein Spiegel bei Penon. Uchkeit war, ist beute im allgemeinen nur noch eine Notwcnhiaten, und Damit ist aud> hie Liebe geschwuiwen, mit Der umcrc Bor Väter alle Einzelheiten ihrer äußeren Erfcheinung beurteilten und behandelten."
Tic -Sammlung Lueas zeigt j. B id»ube ans dem 10. ^alir Hunden, bie mit echten Penen und Juwelen geschmückt sinD und neben denen unsere moderne Fußbellewung ut ihrer iroefenen Nüpttchkeit armselig anmmet. Ta sehen ivir golbgeirir’ie man Der mit tunstvoU ein gestochten.« Cmamentcn aus chlcn Steinen, Meisterwerke Der Wedetunst, Die l>cuic kaum mehr gc fd'd'icn werden, weil Das Behürims für iic entichwanh Inter- ciiaiu aber fit vor allem die Lehre, wie die ichonen Frauen Des Mittelallers und ber Renaiiiaiue Die schwierige Toilcttcnirag: lösten. In der Sammlung iichl man gold und 'ilberg.w,ri:.' Rooen, bic cm ganzes Vermögen gekostet haben und Die Den Gedanken nahe legen. Daß Die Vorlämcrinnen unserer MokDemcn noch mehr zu Ertravagauzeu neigten, als bi: Töchler ber Gegenwart riber m 59irilid)lcit lagen die «erbäliinüc aitDcrs. Die wohlhabende Frau bc:- 16. oder 17. Jahrhunderts, Die für ein Gewand bOOO oder 10000 Mark darbrachte, behielt hitics Stab auch Jahrzehnte lang im Gebrauch, b,e Mod. cnirocrtctc nicht ton Vicrtcliabr -u Biencttabr, was Drei Monate vorher eis schon galt, und io sehen wir auch, wie jene huibaren TamenllriDtr her Vergangenheit von bet sorgsamen Heiwcnn immer wieD.r ausgebenert werden: einige Stücke Der Sammlung zeigen seist- k'.ch, wie fleißig und lange eine schöne Frau Der ölten ;-feu ihr Prünkgcwand im Gebrauch behielt, "t hock' ber Stoff an den riemieln ganz dünn und nahezu durchgeicheuert.
die einen interessanten llcberbiid über bic Entwicklung Des Trachten- I ivesenS vom frühesten Mittelalter bis^ zur Gegenwart gewahrt unb eine Reibe seltener, einzigartiger Stucke eiUhalt, nt in Die,en , Tagen aus bent Bcsiyc des bdaiintcn Malers Lucas m bic >| ijänDc des neuen Londoner Museums übergegangen, das im ; kcnsington - Palast jein Heim ausgecklagcn bat.
imr von Juaend aui ein cifngcr animier und kann
nr. 212 Erstes Blatt m. Fahrgang Samstag, 9. September J9U
fj« •lUtiirt lijeloet monatlict)76
i Gießener Anzeiger -ÄAW! General-Anzeiger für Gberhejjen SsM nnnaifeie »oe anjfige« Rotationsbnid »nd Verlag ber Brühl’fchcn Univ.-Vuch' und Steinöruderel R. Tange. Redaktion, Erpedition und Dmderd: Zchulstraße 7. : r-k .
S ^mMtÄ's"nh7 Bübingen: Fernsprecher Nr. 50 cheschaftrftelle Bahnhosstraße 16». __________ Uije.aeme.'.: b "eck
(bcrt6" aus bie „gebrochene sinanzielle Wiberstanbssahig (nt Tcutfdilanbs" hinroeiicn. Mögen auch an Der Berliner tvrfe einige Treibereien stattgefunoen haben, — sie waren D,n skrupellosen Händen eingcfädelt worden, dürfen aber 'rin cs weg s als Beweise von rieugftlid)lcit und*Leistung:'- Unfähigkeit ausgelegt werden Wenn heute die öeutidjc Lgicrung etwas nur entfernt einer Trohung ähnliches dxroffentltchen würde — wir möchten bic Panik scheu, die jüh bann ber französischen Gelbmarktc bemachligen würde! Hat doch, n ad> den letzten Meldungen, heute schon bie Ungewißheit über bic Lage läbmenb Lerabc das französische Wirt,d)aftslebcn gewirkt.


