Bel
Gener
fassend!
10 bis 25
Beetbewährt« Glühlampe
70 0 o Stromersparnis
Grand Prix Brüssel 1910
Durch die Elektrizitätswerke and Inatallations-
geecbAfie zu beziehen.
Aueriesellechaft, Berlin 0.17
f0SRAM <
1. ®ef)all?reg
2. Ergänzung! hwtzelheiin, toi 5,
und Chaise: Fe|le, Lauf decken, p
Kredit-Bereu Sotate drö
ganz in der Manier des
Ich werde auf die Note der türkischen Botschaft nicht antworten, denn ich will diese nicht ermutigen, noch einige derartige Mitteilungen zu veröffentlichen.
Gemeind erat Römer vermißt im Voranschlag die Einstellung einer Einnahme für Quarzit. Doch ist dies nach Ansicht
a's Spezia
Bel
Der Voranschi hi vom 9. Dezeii xigermasterei-Bün
Münster, am Groß!
HwArzogli Ckttealjdjul Anmeldungen die Lberreal vormittags ir das Realgy,n tag, den 7.
Zchulgebäii! j Gießen, den 2k Tie
Erbauung des ersten Deutschen Kaufmanns-Erho^ lun gsheims sind einer Mainzer Firma übertragen worden. Sie will möglichst die Handwerker hiesiger Gegend« berücksichtigen und hat bereits die Mauerarberten Maurermeister Friedrich Drott II. zu Nidda überlassen, der so bald als möglich den Bau mit 60 Arbeitern beginnen wird.
Kreis Friedberg.
k. Reichelsheim, 4. Dez. In der Ende vorig» Woche abgehaltenen Sitzung des Gesamtkirchenvorstandes wurde Architekt Freundlieb von Friedberg als Bauleiter für das zu erbauende Pfarrhaus angenommen. Daran anschließend wurde als Mitglied deS engeren KirchenvorstandeS Landwirt Adolf Zimmer gewählt. — Sonntag, 3. Dez., fand eine Hauptversammlung der OrtSkrankenkasst Reichelsheim, die sich über Dorn-Assenhenheim, Beienheim, WeckeSheim, Reichelsheim, Södel, Wölfersheim und Melbach erstreckt, im hiesigen Rathaussaale statt. In ihr wurden unter anderem verschiedene neue Verwaltungsbestimmungen bekannt gegeben und der Nachachtung empfohlen.
Starkenburg und Rheinhessen.
M. Offenbach, 5. Dez. Die hiesigen Milchhändler haben abermals eine Erhöhung der Milchpreise be< schlossen. Danach beträgt der Preis für das Liter Vollmilch 26 Pfg. statt bisher 24 Pfg., während der Preis der Mager« milch von 20 auf 22 Pfg. das Liter erhöht worden ist. Die Erhöhung, die nur vorübergehend sein soll, wird mit dem mangelnden Angebot begründet, das auf den Futtermangel, und die infolge der Maul- und Klauenseuche notwendiger gesetzlichen Beschränkungen zurückzuführen sei-
Hessen-Nassau.
w Wiesbaden, 5. Dez. Die 31 Jahre alte Baronin Erica v. Kirchbach, die Frau eines Ulanenrittmeisters i« Militsch in Schlesien, hat sich in einem Privatsanatorium vergiftet.________________________________________
Universitäts-Nachrichten.
[] Marburg, 5. Tez. Ter Professor der Rechte, Dr. Erns! Heymann, hat den an ihn ergangenen Ruf als Nachfolger de? Professors G. Lästig in Halle abgelehnt.
-N”.Lrfe llir ZNA
Ms & f*/
'ÄkriüiserM'
rin« 8®$ L ;!-»«bn?ll»r uni« @N. »dein, d" ' jflltit riet uns, di r ycrlegen.
M Mehmmg Onlich, öffentlich - Mlbraters die m <W) bereits in ä -h Gewinnung der bereits aus i
Ser Club hat al den Oberburger Lj ÖGB gegen leu
>LAMPE^3
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Gießen, 6. Der.
Dem Automobil-Club Gießen und Umgebung (A D. A. C.) überließ der Aufsichtsrat des Theaterbauvereins, wie am Freitag berichtet wurde, für eine Wohltätigkeitsveranstaltung zu Gunsten des hiesigen Säuglingsheims bas Stadtthe atet nicht, obwohl der Automobil-Club in gemeinsamer Arbeit mit dem Gießener Orchesterverein sich befleißigt hat, ein dieses Hauses würdiges Programm, wie es am Sonntag veröffentlicht war, zur Aufführung gelangen zu lassen. Für den geplanten bunten Abend hat der Club erstklassige auswärtige Künstler zu inten essieren und zu gewinnen gewußt.
Warum hat sich der Club mm überhaupt dieser Arbeit unten zogen?
Zunächst wollte man zeigen, daß eine automobilistische Ben cinigung auch neben ihren sportlichen Interessen höhere Zrelr allgemeiner Wohltätigkeit zu verfolgen weiß.
Weiterhin wollte man hierdurch der im Volke leider immer noch sehr verbreiteten autofeindlichen Gesinnung entgegenwirfew
Ans Stadt und Land.
G ießen, 6. Dezember 1911.
** Tageskalender für Mittwoch, 6. Tez. Stadttheater: „T i e Ahnengaleri e". Anfang 7 Uhr.
Religio nswifsenschaftliche Vorträge: Professor Schian : Modernes Christentum und geschichtliche Ueberlieserung. Neue Aula 8X Uhr.
•• Juristisches Fakultätsexamen. Dem eben abgeschlossenen juristischen Fakultätsexamen haben sich 23 Herren unterzogen. Von diesen haben 18 bestanden, 3 mit der Note gut, 6 mit der Note im ganzen gut.
♦* Po st-Personalnachrichten. Verliehen wurde aus Anlaß des Scheidens aus dem Dienste: Der Rote Adlerorden 4. Klasse dem Postmeister Huesker in Nidda; das Kreuz des Preußischen Allgemeinen Ehrenzeichens dem Ober-Postschaffner» Korekl in Mainz; das Preußische Allgemeine Ehrenzeichen dem Ober-Postschaffner Adams in Mainz. Versetzt: Postmeister Habicht von Lippehne nach Nidda; die Postassistenten Bueb von Ortenberg nach Hamburg, C. Fau st von Darmstadt nach Hannover, Klein von Worms nach Ronsdorf, Sahm von Jugenheim (Bergstraße) nach Viersen, Schw eiß guth von Hamburg nach Ortenberg und Spilger von Nidda nach Mettmann; die Telegraphenassistenten Klespe von Darmstadt nach Solingen, Schul er von Mainz nach Düsseldorf und E. Stroh von Alzey nach Duisburg-Meiderich. B e st an den: die Postreferendar-Prüfung der Eleve Fischer in Gießen; die Telegraphenassistentenprüfung: die Telegraph eng eh ilfen Keppler und Wedelin Darmstadt, K i s- selin Mainz und Maurerin Offenbach, der Telegraphenwärter Pinther in. Gießen. Angenommen: zum Telegraphenanwärter der Feldwebel Filb ert in Worms. Freiwillig ausg eschieden : Telegraphengehilfin Sophie Wedel in Worms. Gestorben: Postoirektor König in Alzey und Telegraphengehilfe Ruffer in Gießen.
" Sta dtt h e ater. Zum Gastspiel Marzell Salzer am kommenden Montag ist zu berichten, daß e§ der Direktion gelungen ist, eine Vereinbarung zu erzielen, wonach die Abonnenten an diesem Abend nur kleine Preise gegen Ablieferung des 4. Ermäßigungskupons zu zahlen haben. Auch wer Professor Salzer schon gehört hat, kommt auf seine Rechnung, da der Gast ein vollständig neues Programm bringt.
** Vater und Sohn. Verhaftet wurde ein hiesiger Lumpensammler mit seinem 19 Jahre alten Sohne, weil beide in letzter Zeit aus Neubauten und Gartenhäusern in einer ganzen Anzahl von Fällen Dachkandeln und sonstige brauchbare Gegenstände entwendeten und zum Verkaufe brachten.
Kreis Büdingen.
xNid d a , 4. Dez. Gestern abend veranstaltete Opernsängerin Frl. Minny Leopold aus Frankfurt, eine geborene Niddaerin, unter Mitwirkung des Opernsängers Ludwig Marguth aus Frankfurt int Gambrinussaale hier ein Konzert mit fein ausgewähltem Programm. Alle Plätze waren besetzt. Jede Nummer rief bei den Zuhörern großen Beifall hervor, besonders stürmisch wur der Beifall nach der Hallenarie der Elisabeth aus „Tannhäuser". Frl. Leopold überbot hierin die höchsten Erwartungen. Auch Herr Marguth verstand in der „Feldernsamkeit" von Brahms und in dem „Heimweh" von Wolf feine künstlerischen Leistungen aufs beste zum Ausdruck zu bringen. Auch ihm wurde wohlverdiente Anerkennung gezollt. Den Glanzpunkt des Konzerts bildete das Duett aus „Cavalleria Rusticana" von Mascagni. Gutem Vernehmen nach ist Frl. Leopold eine Stelle an der Oper ht Nürnberg übertragen worden, wodurch der jungen Künstlerin die Gelegenheit ßum Anfang einer glänzenden Zukunft geboten wird. — Gestern feierte hier in Krafts Saalbau der Eis en- bahn-Verein Nidda den Geburtstag unseres Großherzogs. Der erste Teil der Feier fano nachmt-
L Äasal Af/L ui
llf £
AZS
i
Landkreis Gießen.
Lollar, 5. Dez. Gemeinderatssitzung. Anwesend sind : (Bürgermerster Schmidt, Beigeordneter Verlach, tue Gemeinderäte Erdmann, Ringleb, Forboch, Back, Schupp, Schmitt, Römer und Hofmann. Noä) Eröffnung der Sitzung verliest Gemeinderechner Schwalm die Rechnung von 1910, ote eine Gesamteinnahme von 111472,80 Mk. aufweist der eine Ausgabe von 107 719,13 Mk. gegenübersteht. Da keine Einwendung erfolgt, gilt die Sache als erledigt. — Der ?ovan s ch lag für 1912 sieht eine größere Ausgabe vor, durch ErBauung'einer Brücke, 35 000 Mk. Beitrag zur Bahn Dollar—Londorf, sowie Anschaffung einer Vieh wage und» bedingt dadurch die Erhöhung der Umlagen um 2000 Mk.
Die Kolonialpolitif in der französischen Kammer.
Mit großer 'Vorsicht versuchen es die französischen Staatsmänner, über den Marokko-Vertrag mit Deutschland ohne große Aufregung in der Kammer hinwegzukommen. Sie haben den Erfolg in der Tasche, und je weniger, so denken sie, darüber gesprochen wird, desto besser ist es:
Paris, 5. Dez. In der Kammer wres Vaillantbei der Beratung des Bidgets für die Kolonialtruppen auf die außergewöhnliche Sterblichkeit der schwarzen Truppen hin, die in Südalgier verwendet würden. Der Versuch, der mit diesen 'Truppen gemacht worden sei, sei mißglückt. Auf der anderen Seite habe die im Auslande allgemein verbreitete Ansicht int Deuts chen Reichstage das Echo gefunden, daß die ^Verwendung schwarzer Truppen ein Rückfall in Barbarei sei. (Lebhafter Widerspruch.)
I aurös bezeichnete den Wunsch, die Senegalesen in Algier zu akklimatisieren, als eine verhängnisvolle Illusion. Kolonialminister MessimY erklärte, die Verwendung der Senegalesen auf den trockenen Hochebenen von Südoran sei auch unter den günstigsten Umständen nicht geglückt. Die Versuche müßten an uer Küste des Mittelmeeres fortgesetzt werden; aber wenn sie mißlingen sollten, könnten diese Truppen in We st Marokko verwandt werden, wo sie sich sehr wohl befunden 'hätten. (Beifall.)
Darauf wird 'das Budget für die Kolonialtruppen bewilligt.
Damour begründete seinen Antrag, der die Regierung auffordert, die Veröffentlichung des Gelbbuches über die französisch-deutschen Verhandlungen zu beschleunigen. Iaurös uno Charles Bemoi st unterstützen den Antrag.
Der Minister des Aeußern erklärte, er befände sich mit Damour in Uebereinstimmmig über die Dringlichkeit der Besprechung des Abkommens. Er sei bereit, alle erforderlichen Aufklärungen zu geben, aber die Veröffentlichung des Gelbbuches erfordere eine lange Zeit; masi, könne davon die Besprechung des Abkommens nicht abhängig machen. Der Ministerpräsident sprach in gleichem Sinne. Er erklärte, Gründe der auswärtigen Politik sowie die damit eng verbundene Würde der Kammer widersetzten sich der Veröffentlichung, die übrigens keine Regierung! verweigerte. Caillaux stellte die Vertrauensfrage, über den Antrag Damour. Der Antrag wurde mit 3 42 gegen 119 Stimmen abgelehnt und die Sitzung alsdann geschlossen.
tags statt, damit auch die Kinder der auswärts wohnenden Mitglieder an ihr teilnehmen konnten. In ihm wechselten .... _ .. Musik-, Gesangs- und humoristische Vorträge ab; zwei flott pW"Samstag, gespielte Theaterstückchen trugen viel zur Unterhaltung bei Die Festrede hielt der Vorsitzende des Vereins, Bahnhofsvorsteher Dörr von hier. " Der zweite Teil der Feier bestand aus einem Festball, der aufs schönste verlief. Beide Veranstaltungen waren sehr stark besucht.
x Bad-Salzhausen, 5. Dez. Die Arbeiten zur j
Da verschiedene Vorschläge gemacht werden, nimmt man geheime Wahl vor, die die Wiederwahl der drei vorherigen Mitglieder Schupp, Schwalm und Schad eck auf weitere sechs Jahre ergibt. — Als Vertreter bei der Bezirkssparkassa Gießen werden ebenfalls durch Zettel gewählt: Bürger' meister Schmidt, Beigeordneter Gerlach und Gemeinderar Hotmann. — Bei dem Antrag der beiden Lehrer Jakobi und Weitzel um Erhöhung der Mietsentschädigung gehen die Ansichten auseinander. Nach Erkundigungen des Vorsitzenden ist die bis jetzt von der Gemeinde gewährte Mietsentschädigung in Höhe von 300 Mk. den hiesigen Verhältnissen entsprechend. Gemeinderat Erdmann beantragt geheime Abstimmung, die mit sieben gegen zwei Stimmen Ablehnung des Gesuches ergibt. — Der Antrag Joh. Schäfer um Ueoerlassung von Pachtgelände wird an den Bau ausschuß verwiesen, da es sich um Teile einer Hofreite handelt. — Am Montag abend sand im Saale der „Germania" ein Lichtbildervortrag über die «Entwickelung der Eisenindustrie statt, der sich eines regen Besuches erfreute.
festzustellen, da eine künstliche Grenze die Quelle beständiger Zwistigkeiten bilden würde.
Das eng krs cheKönigspaar ist am Dienstag «abend von Bombay nach Delhi abgereist. In den Straßen bildeten Truppen Spalier; die Menge begrüßte das Königs paar überall auf oas herzlichste.
Aus Schangh ai wird gemeldet: Große Aufregung ist durch das Verschwinden eines deutschen Han de lsange stellten namens Bergmann hervorgerufen worden, der in der Firma Schröter beschäftigt war. Bergmann verließ sein Hotel am 30. November abends, um einer Tanzfestlichkeit beizuwohnen. Seitdem hat man keine Spur mehr von ihm.
Heer und Flotte.
Die Flugzeuge im französischen Heer.
Paris, 5. Dez. Nach dem von der Kammer kürzlich bewilligten Kredit wird die französische Armee im kommenden Jahre 234 Flugzeuge zur Verfügung haben.
Der ltalienisch-Lürri che Krieg.
Die Italiener verkünden eine Siegesbotschaft. Sie wollen die Türken und Araber endgültig aus ihren bisherigen Stellungen bet Tripolis vertrieben haben. Wir hoben gestern aber die Meinung eines früheren türkischen Ministers wiedergegeben, der sagte, seine Landsleute könnten jetzt gar nichts besseres tun, als sich ins Innere des Laubes zurückziehen:
Rückzug der Türken?
Tripolis, 5. Dez. (Agenzia Stefani.) Gestern fügten die italienischen Truppen ihrem Sieg am 26. November einen neuen hinzu, indem sie Ainz ara, den Mittelpunkt des Wider st andes der dort konzentrierten regulären türkischen Truppens tim Sturm einnahmen und acht Ka - nonen, Munition, Zelte, Vorräte, kurz alles erbeutete n, was die Türken und mit ihnen die Araber und Beduinen auf ihrer überstürzten Flucht in das Innere des Landes zurückließen.
Der geftrige Tag war für Tripolitanien entscheidend. Er macht Tripolis und die Oase frei und trennt die noch vorhandenen Türken vom Meere und damit von der Zufuhrbasis. Er schließt eine Kriegsperiode ab, an deren Stelle ein einfacher Guerillakrieg tritt.
Ter Kampf begann gestern früh 6 Uhr mit der Beschießung der Oase östlich von Amruos und Fornaei durch die italienische Flotte. Tie Avantgarde befand sich um 8 Uhr in Fühlung mit dem Feinde, der sich hinter den Dünen gegenüb r der Haupt- stellung verborgen hielt. Die italienische Kavallerie, die sich nach rechts gewandt hatte, war unterdessen an die türkischen Schanzgräben herangekommen und gab so die Richtung für den Angriff der italienischen Hauptkolonne, die aus der Division Peoort bestand.
Gegen 9 Uhr war der italienische Vormarsch allgemein und wurde unterstützt durch die Batterien der festen italienischen Stellungen. Nunmehr erfolgten von der Oase und von rechts, von Gargaresch her, zwei Angriffsversuche auf den italienischen rechten und äußersten linken Flügel seitens arabischer Haufen Tie Türken benutzten diese Zeit, um sich von der ersten in die zweite Verteidigungsstellung zurückzuziehen, aber nach zwei Stunden waren die Italiener schon über die früheren feindlichen Stellungen vorgedrungen. Ter Division Pecvri, die kühn durch das nunmehr von regulären tür- Nschen Truppen besetzte Gebiet vordrang, gelang es, die Feinde aus den Schützengräben zu vertreiben. Um 3 Uhr nachmittags nahmen dis Italiener die letzten feindlichen Ver- teidigungswetke von Ainzara ein. Die Feinde stürzten in so wilder Flucht nach Südosten, daß gegen 5 Uhr das letzte mit Verwundeten beladene Kamel den Blicken der Italiener entschwand. Tie Division Pecori iimb die Brigade Reinaldi zogen in die verlassenen Lager ein und verbrachten dort die Nacht. Die Italiener bewiesen große Widerstandskraft. Der Vormarsch begann bet strömendem Regen, der bis gegen 9 Uhr dauerte. Außerdem vollzogen sich die Bewegungen auf dem "Gelände, das bereits durch frühere Regengüsse schwer passierbar gemacht worden war. Die italienischen Verluste sind nicht genau festgestellt, sie betragen aber nicht mehr al s etwa hundert Kampfunfähige. Die Verluste des Feindes betragen mehrere Hundert ,Tote und viele Vernmndete.
Angriffe des italienischen Kreuzers Volturno.
Rom, 5. Dez. Die Agenzia Stefani meldet aus Massaua: Der Kreuzer „Calabria" ist von seiner Kreuzfahrt im Roten Meere hierher zurückgekehrt. Er berichtet: Am 30. November entdeckte „Volturno" zahlreiche Fahrzeuge int Hasen von Mekka. Er zerstörte fünf durch Ge - schütz feuer und ließ die übrigen durch eine Landungsabteilung versenken. Die türkischen Truppen unternahmen einen Angriff, wurden aber durch italienisches Geschützseuer zurückgeworfen. Zehn Meilen nördlich davon zerstörte der ,^V o l - turno" sieben andere Schiffe und gab einige Schüsse auf feindliche Kavallerie ab.
Unterdessen entdeckte der Kreuzer „Calabria" bei Scheich Saü» ein türkisches Lager. Er wurde von dort beschossen, brachte aber das feindliche Feuer zum Schweigen und zerstörte das Lager. „Calabria" fuhr dann an der Insel Perim vorbei und strich die Flagge zur Respektierung in neutralen Gewässern. Kaum war sie an der Spitze von Perim vorbeigefahren, als das Fort Feuer mit einigen Geschützen mittleren Kalibers eröffnete. „Calabria" antwortete sofort und serftörte zwei Kanonen und einen Teil des Forts und des Lagers.
„Dolturno" kehrte am 1. Dezember nach Mekka zurück und zerstörte oder beschädigte 15 weitere Schiffe. „Calabria" und „Bolturno" untersuchten dann nochmals die ganze Küste, ohne auf Schiffe zu stoßen.
Die italienische Flottenaktion macht jede weitere Bedrohung der gegenüber liegenden italienischen Kolonie unmöglich. Die italienischen Schisse sind nicht beschädigt, die Mannschaften blieben unverletzt.
Konstantinopel, 5. Dez. Nach einer Mitteilung des Kriegsministerium wurde bet der Beschießung von Mekka am I. Dezember ein Mann getötet und ein Mann verwundet. Bei der Beschießung von Scheich Said sind zwei Mann verwundet worden. Auch Nail Diab ist von den Italienern bombardiert worden.
Rom, 5. Dez. (Agenzia Stefani.) In Ben-Ghasi wurde während der Nacht eines der kleinen italienischen Forts von einer feindlichen Abteilung angegriffen. Der Feind mürbe jedoch mit erheblichen Verlusten zurückgewiesen. Jtalienischerseits sind vier Mann getötet, vier verwundet worden — Aus Tobruk wird gemeldet: Der Torpedobootszerstörer „Berzaglieri" ist fmit zwei aufgebrachten türkischen Seglern hier angekommen.
Der Mordanschlag auf den „Temps".Berichterftatter.
Paris, 5. Dez. Der italienische Botschafter äußerte sich einem Mitarbeiter des „Temps" gegenüber in überaus scharfen Worten über eine in diesem Blatte veröffentlichte Rote des hiesigen türkischen Botschafters, die den gegen den „Temps"-Korrespondenten verübten Anschlag damit zu entschuldigen versucht hat, daß 'Earrere das Völkerrechts-
widrige Vorgehen Italiens rückhaltlos gut- geheißen habe. Tittoni sagt unter anderem, die von der ______ _________ ,______a... ___y ____ ____
türkischen Botschaft unternommene amtliche Rechtfertigung des Vorsitzenden nicht möglich, da dies noch eine feqr politischen Mordes hat mick nicht m Erstaunen 9de6tba3 hegt ^sichere Einnahme sei. Der Voranschlag wird genehmigt
nicht StÄmi ~ 68 erfolgt bic Wahl von i-rci Schulvorstanbsinitgliedern


