Ausgabe 
6.12.1911 Erstes Blatt
 
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«tn iqk- uu x ........ .c«a iuxi nun lolgenM:

°<orgefimt haben zwei Herren de- fluffiötlrate# des fhrtrtfr» peremi, und zwar unabhängig voneinander

Cbetbürgetmeiiier in vorerwähnter Sitzung nach Genehmigung de- ersuche- bei ftronbauerfthen Quarlettvereins unter Geiuck erst auf Beranlassuna eine» anderen Derrn be- Aussichtsrale^ überhaupt zur Sprache brachte und bie (Genehmigung von vorn« herein untergrub mn den Lorten. eS fei bock wolü absulebnen, ba c5 sich um einen Dilettantenabenb handelte. Seiner ganzen Haltung nach, bie er in biefer Sitzung beobachtete, war Herr Mecum gegen unsere Veranstaltung

Denn man sich vertrauensvoll an txe nraftqebenbr iVMrbe gewandt hat, von dieser glaubt tatkräftig unterstützt zu werben unb auf Grund dessen alle nötigen Vorbereitungen trifft, um schließlich derart enttäuscht zu fein, muß man sich bock fragen, ist bie- Vertrauen gerechtfertigt unb soll man eine derartige Begebenheit mit Still'ckweigen übergehen, soll man nicht vielmehr zur Warnung für andere den Tat­bestand klarlegen und bie Allgemeinheit urteilen lassen. Wir glauben mit dieser Veröffentlichung den einzig gangbaren Weg eingcfchlagen zu haben.

Der Vorstand Ter Vorstand

des Automobil-Club- Gießen unb be- Orckestervereins Gießen.

Umgebung fA. D. A. C).

iL5ie wir erfahren, haben die beiden Bereinigungen erneut ihr Gesuch eingereicht

(ßeriithiaal.

Budapest, 5. Te;. Der Animierbankier Max Neumann wurde wegen Bctr gcs in elf Fällen zu 4Vi Jahren Zuchthaus und elfmal iu 140 Kronen QWbflra e oder, w.nn die Summe nickt eimutreiben ist, zu weiteren 140 Tagen Zucht­haus, der zweite Angeklagte Ludwig Busch zu l1 « Jahren Zuchthaus unb elfmal zu 44 Kronen Geldstrafe ober weiteren 44 Tagen Zuckthau- verurteilt. Außerdem tragen beide An­geklagten die Pro eßkosten in Höhe von 5486 Kronen. Die übrigen JIngeflagtcn wurden freigesprochen.

LoS Angelos, 5. Dez. In dem Prozeß gegen die bei­den Brüder Mr. N a m a r a wegen der Dynamitanschläge ist James Mas Namara zu lebenslänglichem Gefäng­nis und John Mac Namara zu 15 Jahren Gefängnis Der urteilt worden.

In Br eslau wurde bei einem etitbenbranbe bie ix her Dodnung allem anwesende zelmrährige Tochter brr Ivau Amts« ndner Dämon von brr (Veucnnbr bewustlos mit einer Stirn« wunde ,m Bett liegend aufgefunden. Ta< Uiuerhutnmg ergab, daß der im Hauke beschäftigt gewesene 15', Jadrr alle krnd) Nenner ba# Madchen mn einem Hammer verletzt unb bann Fcucr selbst angelegt batte. Ter Tater mürbe verhaftet. Ta- Mädcken ist innen Verletzungen erlegen.

'.lut d»e Anzeige bei Bester dommercielbanf hat die Polizei eint Untersuchung eingeleitet, da bei der ttanf auf bat Namen einer hauptstädtischen ^finita ausgestellte gefälscht« Wechsel m Höhe von 280000 Kronen begehen wurden.

In Delhi ist das große Zelt, in dem der König die mdismen Fürsten bei feiner Ankunft empfangen sollte, burdi eine FeuerSbrunst DoUüänbig zerstört worden. Tas Zelt uncriiilid) wegen der Pracht der Dekorationen. Die Feuersbrunst ist innerhalb kurzer Zeit bie zweite in dem König# lager Tic Gulstehungsurfache ist unbekannt. Die Vernichtung des Zelte» beeinflußt bas ganze Programm der Krönung-feierlick l.-i'-n

Märkte.

fe, ^ranffurt a. M., f*. Tej. freu- unb Etrobmarkt. Anaetalirtn waren 15 Wogen freu unb 0 Wagen Ctroh. Bl an notierte: . eu <404.R'> Ihr., 3h ob (Rornlangflrob) 0.«>0-0.00 'DW,, Ivltr flroh 0,000,00 Mk. Alle» <ür öu Kilo. freldräH sckleopenb. Tie Zufuhren waren au» Cbeibefjen und den Kreisen Dieburg unb vanaii.

Hiiuuaitr weoerocrichl.

Deffentlidber Wetterbienst, Gießen.

Wette»a"S'l>dien m veilen am Donnerstag, >en 7. Dezember 1911: Wechselnd bewölkt, meist trocken, Tempeialur wenig verändert, Nachtfrost.

Letzte Nachrichten.

Paris, 5. Dez. Der »latnincrausschutz für auswär­tige Angelegenheiten beschloß mit 11 gegen 7 Stimmen, den Antrag de Mun auf Vertagung der Verhandlungen über das deutsch-französische Abkomnlen zu bekämpfen.

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Anmeldungen für das Schuljahr 1912/1913 werden für die Lber» ealschule Mittwoch, den 6. Dezember, vormittags 912 Uhr, für das Realgymnasium und die Vorschule Donners­tag, den 7. Dezember, vormittags 1012 Uhr,

General-Verfammlnng

Kredit-Vereins Heuchelheim, S. G. in. u. H., im Lokale des August Rinn I., dahier, statt.

Tages-Ordnung:

1. GehaltSregulierung des Rechners,

2. Ergänzungswahl des Vorstandes und AufsichiSrateS.

in dem Schulgebäude entgegengenommen. Gießen, den 28. November 1911.

Tie Direktion: Dr. Rausch.

lvuchelhenu, den 5. Dezember 1911.

Für den AufsichtSrat: Schleenbecker.

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Bckanntiuachnng.

Der Voranschlag der föcmetnbe Diünster für 1912 Rj. lirgt vom 9. Dezember d. I. ab acht Taae lang auf dem

Äürgermcisterei.Büro dahier zur Einsicht offen.

Münster, am 5. Dezember 1911.

Großh. Bürgermeisterei Münster. G o n t r u m.

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Zachsten Samstag, den 9. dd. Mts., abends 8 Uhr, findet

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fßain |id) nun ein u.> ou aroe.tsia.t ocs Arrangement» cuur Gartigen Veranstaltung aufläb, so nimmt er von vornherein datz er brr UniiTiimiung ber OeffenUichkeit unb ber maß-

Ifbfubat Behörden teilhaftig wird

Unter dieser Voraussetzung nun hat sich der Automobil-Club zrnöchst an Öcrrn Lberbürgermeister Mecum gewandt, ihn über r n»eck und Ziel ber gtölanten Beranstaltuna aufgeklärt, und er-

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cjII unb aam für den edlen Zweck wirren zu wollen. Derr Cber> b.-rqermeister Me<um erachtete einen Besuch bei den Herren des Auf- s -tsrates des TheaterbauvereinS für überflüssig, da er N.bst versickerte, unter seiner Fünprache werde ber Gen-Hmi- aing des t^esuches zur Ueberlafiung de- StadttheaterS zu diesem ioc.fe nichts im Wege stehen. Ter Club unterließ auf diesen

li ihn maßgebenden Rat des tzerrn Oberbürgermeisters hin bie .f-tHantcn Besuche bei ben Herren des AufsichtSrates. Tiefe Be^ ite waren auch eo. überflüssig gewesen, da ber frerr Bot» iitenbe des Aufsichtsrates, Derr Oberbürgermeister Mecum, genau -Xx-r ben Plan und daS Programm ber Veranstaltung unter» ecktet war, sogar noch Vorschläge machte, bie bereitwilligst an .rnommen wurden, unser Gesuch um Ueberlassung des Stabt- !katcr4 würbe nun, trotz ber uns zugesichenen Fürsprache des Henn Oberbürgermeisters Mecum in ber Sitzung bes Aussicht-' releS beS Theaterbauvereins am 29. November abschlägig be» idjieben.

In einer Rücksprache mit Herrn Dberbürgermtiftcr am 30 dlovember erklärte uns biefer, es sei ihm nicht möglich ge­wesen, unser Gefuch burchzubringcn, nicht einmal das Programm ,u entwickeln, btc vier frerren hätten von vornherein bas Gesuch mit vier gegen eine (seine) Stimme abgelehnt, frerr Oberbürger­meister riet un-, die Veranstaltung auf kommenden Sommer ie verlegen

Rack Ablehnung seine- Gesuche- hielt eS ber Club für er» Trberlid), öffentlich zu erklären, daß nur die Borenthaltung des Stabubeaterö bie Aufführung nicht juftanbe kommen ließ, fratte a bodi bereits in Zusammenarbeit mit bem Orchesterverein und noch 'Geivinnung ber erwähnten Künstler große Schwierigkeiten dvmals bereits auS bem Wege geräumt.

Der Club hat also bis bahin die feste Ueberzeugung gehabt, doß X)crr Oberbürgermeister Mecum seinem Projekte wohlgeneigt m:d daß gegen seinen Willen die Ablehnung erfolgt sei.

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