Untersuchung trnritficr, svarum der Skaal Immer Teurer 15auT, oll» Nch znm ITiteb'nfd' Tommi, (ßod! Hort! rechts und Im Aenkrum.)
doch gut, dad (Mefitljle mehr im Steinte zu
einen eine
Nachdem der Vorredner dieselben scherzhaften Auslassungen in derselben Form wie in der Kommission hier zum zweiten Male gemacht hat, fühle ich mich doch im Interesse der St ünft- lerschaft zu einem Wort der Entgegnung verpflichtet. Ich glaube nicht, daß eS unsere Künstler und unser Kunstgewerbe ermutigt, wenn man sie allzu abfällig von oben her beurteilt. Die Reichkbaulnoten scheiden für mich auS, die gehen das RcichSschatz- amt nichts an. WaS die Denlmünze anlangt, so sollte gerade durch das Münzgeseh der BundeSrat in die Lage verseht werden, für die besonderen Anlässe besondere Prägungen zuznlassen und den besonderen Wünschen derer, für die die Münze geprägt werden soll, einigermaßen Rechnung zu tragen. ES ist in vollem Einverständnis mit allen beteiligten Faktoren vor sich gegangen und unter Beteiligung ganz hervorragender Künstler. Wirklich, so geht eS nicht. Ich bin nicht der Verfasser des Entwurfs, aber ich halte mich zur Verteidigung derer verpflichtet, die ihr ernstes Streben dieser Münze gewidmet haben. Sie täten Streben nach besserer AuSbildnng der künstlerischen zu ermutigen, anstatt sie durch bloßen Spott ersticken.
Abg. ftrl)r. v. Gainp (Np.)
hühtrfipn ÄJ^!,n^en auszuprägen. Das würde hübschen Ueberschuß geben. Auch dtefer Redner fordert
Rrg.erungSkommissar erklärt, daß bei den Mahonent- schadignngen in Straßburg infolge von Zivllprozessen «erzogerung e.ngetreten sei. Die Sind: Crr. tn diesem Monat noch damit zu Rande zu kommen.
wohl er eigentlich billiger bauen müßte.
Abg. Baumann (Zentr.) tritt für die Krieg8-Vete° r a n c n ein.
Abg. Hufnagel (Kons.) spricht im gleichen Sinne.
Abg. Schüpflin (Soz.) stimmt zu.
Abg. v. Ocrtzcn (Np.):
Unsere alten Kriegskameraden dürfen nicht Not leiden. Das märe gegen die Ehre des deutschen Volkes. Alle bedürftigen Veteranen sollen bedacht werden.
Schahsekrctar Wcrmnth:
Die geltenden Bestimmungen sollen in weitherziger Weise gehandhabt werden. Beschwerden bitte ich mir zur Kenntnis zu bringen. Die jetzigen AllsführungSbestimmungen sind erheblich besser als die früheren, besonders durch den Wegfall der AlterS- und Einkommensgrenze. In bureaukratischer Weise soll nicht 1 ' gegangen werden. Wir haben das • ernste Bestreben, den wanen zu helfen. Gegenüber einer Bemerkung des Abg. rhr. v. Gamp erklärt der Schatzsckretär, daß eS Pflicht des Rechnungshofes gewesen sei, auch kleine Monita zu prüfen.
Abg. Wieland (Vp.):
Ich wollte über die KriegSveteranen hier nicht sprechen, da ja die Frage erst vor kurzem ausführlich hier erörtert wurde. Wenn aber alle Parteien liier große Reden halten, muß ich auch auf unsere Sympathie für die Veteranen Hinweisen.
Abg. Prinz v. Schölicich-Earolath (Ncftl.)i
Ich stimme allen Rednern zu und danke dem Schaßsekretär für seine Bereitwilligkeit, den Veteranen zu helfen. Es besteht größere Not unter den alten Kriegern als man glaubt.
Abg. Dr. Neumann-.Hoscr (Vv.): spricht int Sinne einer einheitlichen Zollverwaltung der Bundesstaaten, in Sachen der Beamtengehälter usw.
Der Etat des Reichsschaßamts wird erledigt, und ohne Wortmeldung der K o l o n i a I c t a t. Hierbei werden zwei Resolutionen angenommen, von denen die eine die Erwartung auö- spricht, daß für die Verfrachter und Entfrachter in Samoa angemessene Tarife unter Gleichberechtigung aller Beteiligten festgeseßt werden; die andere die bisherigen Vorschriften über die Tagegelder und Führerkosten der Kolonialbeamten bis zum 30. Juni d. I. in Kraft läßt.
Jöcim Etat des ReichseisenbahnamtL bringt
Abg. HengSbnch (Soz.) das Duisburger Eisenbahn- u n g l ü ck zur Sprache. Wann wird die Verbesserung der D u i bürg er B a h n h o f S a n l a g e n kommen? £t>er soll man iraflen, ivann an der historischen linglücksstAle, dem sprichwört- iich gewordenen „Schwarzen Weg", das nächste Unglück passieren tvito ?
.. Präsident des Ncichseiscnbghngmts Wackcrzapp: weist die Bemerkung des Abg. Frhr. v. Gamp aus der zweiten Lefung zuruck, daß er zu viel geredet habe. Diese Bemerkung let einem Vertreter des Bundeörats gegenüber unangebracht. Im Duisburger ,van, dessen Prüfung noch nicht abgeschlossen ist, han- c\ bch um einen Ausnahmefall, der bei unseren bewährten s?.'ttnaleinrichtungen sonst wohl kaum vorkomm-'n kann. Mit den Gefahrverhaltnissen am Schwarzen Weg bat der Unfall nichts zu tun. Auch diele Verhältnisse sollen geprüft werden.
_r _ . v- eine
Die Stadt Straßburg hoffe
Abg. Vindewnld (Wirtsch. Vg.):
Der Kritik des Staatssekretärs stimme ich durchaus zu. Ich halte mich berufen, Protest gegen die Form der Kritik zu erheben, wie sie der freisinnige Redner hier beliebt hat. Ich sage jedem getrost ins Gesicht, daß eine schönere Banknote als die neue wir no^ nicht gehabt haben. (Lachen.) Sie mögen lachen, Sie der- nefjen von der Sache auch nichts, Sie haben weder Zeicknen, noch Malen, noch Komponieren gelernt. Die Embleme stellen alles dar, was ein Künstler schlechterdings mit einem solchen Gegenstand verknüpfen kann. Machen Sie bessere Vorschläge. Im ganzen Deutschen Reick ist ja kein Künstler zu finden, der diesem Reichstag etwas zu Gefallen macken kann. Ich selber —
' das ehrt Sie gewiß nickt, meine Herren Kollegen Der Redner nimmt diese Bemerkung auf eine Rüge des Präsiden- ten zuruck.) '
Abg. Dohle (Soz)
fragt nach den Rayonentschädigungen in Straß- « ■ fÜEb2r,tl fnrr k'ne Aufbesserung der gegen die Kollegen im Reich schlechter gestellten Zollbeamten in Elsaß-Lothringen ein
Abg. Görcke (Natl):
Wir hoffen, in der zu erwartenden Denkschrift Aufschluß über die Verteuerung der fiskalischen Bauten zu erhalten. Es ist er-
(y- umm, Im (T. k Ä i . . , . . . - - , - _ . Nch 11M 0 fl £ eine nähere Summe in den Etat eingesetzt ist. Es wird jetzt allen hie weniger als 000 M. Einkommen haben, eine Beihilfe gewährt wer- ern>eitetTtoürbe* tt’UU^Cn toärc' baB bcr ^reiö der Unterstützten
Abg. Frhr. b. Gamp (Np.):
W war durch einen Zw'-ckennii zu meinet Be- mcifuno gegen den Präsidenten Wackerzapp veranlaßt worden. Dieser Zwilchenrufer trägt also die schwere Verant- Wartung; mag er sich mit dein Präsidenten auseinandersetzen. Fm übrigen habe ich, wie jeder Preuße, das Recht, der freien Meinungsäußerung.
Beim Etat der R e i ch 8 s ch u l d gibt
her e^ncn ^'erblick über die Gestaltung
der Schuldenverhaltinge des Rcick)cs. Er richtet an den Schatz- fiinlC3vr Verzinsung des SckmtzanmeisungS. n/ifrr hnr £ «e 'N den Etat eingestellt ist; ob man sich
weiter der Hoffnung hingeben könne, daß von einer Anleihe abge- Uf"! n’Vhwan demnächst auch zu einer effektiven Schuldentilgung kommen werde.
Scsigtzsekrelär Wermuth:
frfmih 1 i nm b?,lnhllc"' baß in der Verzinsung der Reichs- 'chuld die Besserung der Re' ch ? f i n o n z e n ganz deut-
Wir sind 1910 ganz zweifellos so weit gefommen, daß wir, nachdem wir 1909 die großen Bedürfnisse der Vergangenheit durch Anleihen erledigt harten und im Januar 1910 bcr Rest der Anleihe aufgenoinmen war, nunknehr auf glatter Bahn weitergefahren sind. Seitdem haben wir eine Anleihe überhaupt nicht aufgenommen, und wie 'ch ausdrücklich hervorhebe, w i r beabsichtigen auch nicht im weiteren Verlaufe dieses Jahres eine Anl - the aufzunehmen. (Lebhafter Beifall.) Es würde ja auch ganz unökonomisch sein, falls nicht etwa, wie ich schon bei der ersten Lesung bemerkte, die In-
sind. (Große Heiterkeit.) Im Vordergründe auf der linken Seite allerhand Tinge, die Handel und Wandel, Ackerbau und Industrie darstellen, also zeigen sollen, auf welche Weise man solche Dinge — der Redner hebt den Hundertmarkschein hoch — sich beschaffen kann; im Hintergrund drei Panzerschiffe, um anzudeuten, auf welckx Weise man sie los wird. (Große Heiterkeit.) Wianclj einer von uns wird selbst die Erfahrung gemacht haben, daß, wenn er mit einem alten Schein in das Publikum kommt, er mißtrauisch angesehen wird; denn man war gewohnt, die Scheine in fettigem Zustande zu bekommen; aber jetzt macht Gott sei Dank der nagelneue Schein einem die Finger blau und schmutzig, iiönnen wir benn nicht dahin kommen, die Banknoten nach dem englifd)cn Shstem einfach und schlickt herzustellcu und wenn sie an die Dank zurückkommen, sie dann einzuziehen und durch neue Scheine zu ersehen? (Sehr richtigI) Man bekommt dort niemals schmutzige Papiere. (Ter Redner steckt unter stürmischem Protest der uni- drängenden Abgeordneten die Scheine wieder in seine Brief- tasche.) Ich habe hier ein; Stelle getroffen, wo der ganze Reichs' tag einig ist, nicht bloß die bürgerlichen Parteien, sondern auch — die adligen. (Heiterer Beifall.)
Schatzsekretär Wermuth:
anspruchnahme des Marktes von andere-' Seite uns nötigen sollte, die für uns günstigen Bedingungen zu benutzen. Treten diese Voraussetzungen nicht ein, so werden wir unbedingt von einer Anleihe abfeben können, gleichwohl ist für unsere Schatzanweisun- gen die Lage durchaus günstig und zwar derart günstig, daß toi-, an sich durchaus in der Lage wären, die Verzinsung herabzw setzen, aber gerade darin, daß wir das nicht tun, tritt ja die Verbesserung der Situation zu Tage, denn nunmehr behalten wir die Anlcihereste, soweit sie vorhanden sind, auf dem Schatz- onwcisungsfonds.
Der Postetat.
Eine Zentrumsresolution GieSberts ersucht S-n Reichskanzler, dahin zu wirken, daß die nichtetatsmäßigen 11 n t e r b e a m t e n sowie die zum Aufrücken in Unterbeamlen- stellen bestimmten Arbeiter und Handwerker der Reichspost. ui. Telegraphenverwaltung spätestens nach zehnjähriger Dienstzeit e t a t s m ä ß i g a n g e st e I l t werden. Soweit bei einzelnen Beamlengruppen frühere Anstellungstermine üblich sind, soll keine Verschlechterung stattfinden.
Abg. Giesbertö (Zentr.) begründet diese Formulierung des schon in zweiter Lesung von mehreren Seiten gestellten Antrags
Wir hoffen, daß die Unterbeamten int nächsten Jahre nicht wieder so stiefmütterlich behandelt werden.
_ ?bg. Hengsbach (Soz.) fordert bessere Postverbindung zwischen Hamborn und Marxlohe.
Abg. Hormnnn (Vp.- führt Beschwerde über Entlassungen bo t ..'.elegraphenarbeitern in den Bezirken Halle a. S., Braunschweig und Erfurt und fordert bessere Regelung der Urlaubssragc.
Staatssekretär des Ncichspostamts Kractke:
Ich habe die Oberpostdirektionen angewiesen, disponibel ge- wordene Telegraphenarbeiter anderweit unterzubringen. Das ist z. B. auch in Erfurt geschehen. Es wird in dieser Richtung alles getan. Für Beurlaubt» können nicht neue Kräfte eingestellt wer- den. Tas geschieht in der ganzen Welt so. Einer muß den anderen vertreten. Cs sind nur zwei bis drei Stunden in der Woche mehr. Die Verhältnisse von Orlen, wie Hamborn, die sich geradezu amerikanisch entlvickeln, sind sehr schwierig. Die Sache wird geprüft. Es wird alles nach Möglichkeit getan werden. Tie Resolution GieSberts ist praktisch kaum durchführbar. Zudem würde sie vier Millionen kosten. Ich kann sie nicht zur Annahme empfehlen.
Abg. Dr. Dröscher (Kons.) beantragt die Wiederherstellung der in der Kommission und in der zweiten Lesung gestrichenen Postrats- und Oberpostdirektorenstellen.
Staatssekretär Kraetke bittet gleichfalls um Wiederherstellung der gestrichenen Stellen. Sie sind wirklich notwendig.
Abg. Frhr. v. Gamp (Rp.): Als Vorsitzender der -u ™ ? m 117 i j f i o n muß ich dem Antrag widersprechen.
Die Budgetkommisston hat sich die Sache sehr wohl überlegt und mit Zweidrittelmehrheit hie Streichung beschlossen. Tas geht doch nicht an, nun einfach in der dritten Lesung umzufallen. Die Dezentralisation der Verwaltung hat höhere Stellen überflüssig gemacht. DaS Reickspostamt hat eine Fülle von Verfügungen erlassen für die Vereinfachung der Verwaltung. Ebenso entschieden wende ich mich gegen den Antrag GiesbertS; das kann nicht ein Antrag des Zentrums fein, sondern ein Antrag aus de; . Zentrum; denn Herr Erzberger wird doch hoffentlich Prinzipien- treu sein. Der Antrag ist einfach undurchführbar. Die Folge
SS'““ und H°ndw°^ unb®erpo'biSÄrl füt bie ««--I-n
Der Etat wird erledigt.
Das Haus vertagt sich bis nach Ostern.
Cantwirtictyaft,
= Saatenstandsbericht vom 1. April. Nach den bet der Preisberichtstelle des Deutschen LandwirtschostSratS Ende März cingclaufcncn Berichten haben die Saaten unter den Einwirkungen des ziemlich wechselvolleii Winterwetters im allgemeinen nur wenig gelitten, wohl aber haben, wie dies zu erwarten war, Mäuse und Schnecken den R o g g e n - unb Klee- faaten zum Teil erheblichen Schaden zugefügt, so daß sich der diesen Fruchtarten vieliach die WotiDcubigteit größerer Um- Vllügungcn herausstellt. Infolge des trockenen Hcrbstwcltcrs unb bcr wegen bcs massenhaften Auftretens vielfach spät erfolgten Bestellung waren die Saaten ziemlich schwach in den Winter gekommen. In beit Wintermvnaten behielt bas Wetter iubes überwiegend milden Charatter, und während der zeitweise, aber immer nur kurtz miftrctenbcn strengen Fröste waren die Saaten ausreichend geschützt. Jedenfalls haben sie unter Mangel an Schnee iiirgcnbö gelitten, wohl aber stellenweise baburd), das; bet Schnee aus ungesrorcnen Bobcn kam unb, wo er zu lange liegen blieb, bic Bildung von Schimmel begünstigte. Im übrigen pnb aber eigentliche Wintcrschäden, wie eingangs erwähnt, nur in vereinzelten Fällen zu verzeichnen, wenigstens geht aus den bei der Preisberichtstelle eingelaufenen Berichten hervor, baß nvt- wenbige Umpslügungcn nur selten auf Auswinterungen, viel- mehr m der Hauptiache auf ben Einstuß tierischer Schüblinge zuruckzusühren jinb. Einen wie großen Umfang bcr durch Mäuse und Schnecken angerichtete Schaben vielfach erreicht hat, gehl daraus hervor, baß in manchen Gegenben, namentlich in West- unb Sübbcutidilanb, bic Roggcnsaatcn bis zu 50 Prozent um- ncpflügt werben mußten. Günstiger lauteten bic Berichte im allgemeinen über die W e i z e n s a a l e n, bic in bet Entwicklung Enbc Marz zwar noch etwas zurück waren, burch Fröste ober licttichc ^djablutgc tnbes nicht sonberlicki gelitten zu haben scheinen, >o daß Umviluguiigcn nur in Ausnahmc^allen unb auch bann nur in beschcibeitem Umfange etiorberLid) sein bürsten. Im allgemeinen war der Staub bcr Wetzen,aalen, wenn auch stellenweise etwas schwach, so bod) berart, baß bei cntiprcchetiber Witterung eine günstige Entwicklung zu erhoffen ist. Bon ben Roggen- 1 a a t c njjaben namentlich bic spät bestellten, bie biesmal einen großen -teil bcr Gcsamrstäche bilden, den Winter weniger gut überstanden und anscheinend auch durch bie Märzsröste gelitten; nahezu aus allen Laitbcsteilcn wirb berichtet, baß bic Rvggcn- laatcn sick) etwas dünn gestellt unb nach bem Wiltetungsrückichlag um den 20. v. M. eine ungefunbe Färbung angcnomiiicii haben. Kräftige Roggcnsaatcn sah man meist nur aui zeitig bestellten Felbern, aber gcrabe diese sind durch Mause unb Schnecken vielfach arg in Mitleidenschaft gezogen worben. Wenn bic Dtogncu» selber sonach im aligcni.incii lein sonderlich günstiges Bild boten, so hosjt man bod), baß bei oortcili.astcm Ftüistingswetter mancher Schaden auSheilen wirb uno Umpstugungeii im Rorbcn unb Osten deü Reiches zu vcrmeiben sein werben. Die Bestellung, bie aus Iciajtcn Böden ztcmlick) srühzeitig in Angriff genommen werben konnte, war zur Zeit der Bcrichterstattiutg überall im Gange unb nimmt bei günstiger Wiltcuuig einen normalen Verlaus.
(Üetreidc-'Lüochendcricht
der
iu ?'Cl1uul der Bc.i^L2wo..,c cdig.-ce.eiic irühiahrsmäßigc Witterung bciuulte tu Vcroutointg mit uad;gicbige.i AuSlauds- lOYbctuugcii eine Abscl-ivachuug bcr Leno.iiz aus ueni Wetzen ntatUe. ^cr Umftaiib, baß fia» bas Angebot, iuie st^ls zur Zeit ter Feldbestellung, in engen Greuzcn i/icit, Dctnux. l gegenüuer crwalsttten EtnftUs'eit nd-mi l-m- Stutze zu bieten, als das ***•''• "" :n mit ..nidjaftungai
vom 28. März bis 3. April 1911.
nad) wie vor zutüdl-atteu. 10tit der Sd}iucr|äiligteit des Wareit- abfatzes ftanben zum großen Teil auch Abgaben zusammen, die aus dem Lieferungsmarkte die Preise um 2»,2 Mark herabgebrückt haben. Auch im Roggeugeschüft wirkte die günstige Witterung neben dem Beiipicle des Weizenmarktes bcrftiinnienb auf bic lluternehiniingslust. Dabei ist bas Angebot der Provinz ziemlick)' Inapv geuiiebcn, unb auo; russischer Roggen war nur wenig billiger am Markte. In Berlin boten bie Mühlen so nichtige Preise für Labungen, daß man es vielfach vorzvg, die Ware zu Boden zu nehmen unb darauf Maiueferung zu verkaufen. Einen weiteten Truck auf bie Preise verursachten Lieferungsabgaben, die als Sia;ctunj gegen Aiuäuse von russischem Roggen Dorgciiommcu luiiroeii.. Als jedoch heute bet Saatenstanbsberickft der Preis- bctichtSslellc des D. L. R. bekannt wurde, befestigte sich die Stimmung, so baß bic Preise einen Teil des im Lause bet Woch-c erlittenen Verlustes toicbcr ciuljolcit konnten. Dem erwähnten Bericht zusvlge haben bic Roggensaalen nämlich infolge des Auf- itelenS tietisd-ct Schüblinge überall mehr ober weniger gelitten, >o baß namciitlid) in West- nnb Südbcutschlaub größere Uni- Pllügiingen nölig eridjtiiten. Auch sollen die Märzftöslc nidst ohne Einsluß auf bic späten Roggensaaten geblieben sein, bic diesmal einen großen Teil bet Gcsamtslätd-e btlbeu. Jin Gegensatz hierzu scheinen bie schivach in den Winter gekommenen Wcizcn- saalcn ben Winter gut überstanden zu haben unb von Mäuseschaben ärmlich verschont geblieben zu sein. Trotzdem machte sich heute aiuh für diesen Artikel burch bie Festigkeit des Roggenmarttes sowie durch bie mieber falt geworbene Witterung angeregt eine iad,tc Besserung bemerkbar. Für Hafer zeigt sich bie Provinz um fo zutnckhallenber, als sich an der Küste Vcrweubung zum Export nach Belgien unb Holland bietet und Schlesien andauernd Abiatz nach Böhmen behält. Auch machte sich im Jnlanbe 9^ach- Itage filr Saatzweckc bemerkbar. Rußland, das gleick).falls besseren Abzug hatte, blieb fest unb trug damit zur Befestigung der Lic- setnugspteise bei.
am
1900 kg je nach Qualität, wobei
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2.50),
4.8U), 5.-10).
(iä stellten sich die Preise <ür inländisches (Betreibe letzten '.Viorlttage in 'Istark vro das Mehr ( + ) beziv. Weniger Mlammeen O beigeiüßt ist, wie
u s^clLV1051 .Lo1 Eise: Weizen: Berlin Mai 199.00 Budaoeil April 198.20 o.3u); Paris April 213.30
Liverpool Mar 146.43 (— 3.75), Ehleaao sl)iai 131.65 (-'u.uüi Mü " 1 103,25 LUU)* Hai«- Berlin 'JJ
Weizen
Roggen
Haier
Königsberg
200 (— 3
> 146
(—
1)
158 (-
Ranzig
262 (4- 5) 149
(—
155 (-
eiciiin
192 (-
1 146
(—
1)
154 ( —
Polen
193 (- 3
) 143
(—
2)
156
Breslau
192 (-
) 143
(—
1/
Ijö ( —
Berliu
195 (- 1
> 148
(+ :
l/,)
174 (—
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194 (—
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)
172 (—
Halle
192 (- )
1 150
(—
)
168 (—
Leipzig
195 (—
) 151
(—
)
172 (-4-
Dresden
195 (—
) 148
(—
)
169 (4-
Jioiiocf
1<> (- 1
) 144
(—
2)
152 (—
Jamburg
19J (- '
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(—
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175 (—
Hannover
196 (-
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173 (—
Tiisietdori
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) 156
(+
1)
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Fraukiurt a.M.
201'/, (— i
) 160
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175 (—
Mannhenn
205 (—2\,
) 162'/,
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Straßburg
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) 167-/,
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218 (- :
► 17t?
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18J (—
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•* Konkurse in Hessen, lieber das Vermögen des ytenaurateiirs Johann Äl d a in H il t h in D a r m sl a d t wurde am 21. 'Marz das Konkursverfahren eröffnet, da der Gemein- schulbner zahlrzngsumähig in. Sie Konkurseröffnung erfolgt auf seinen Antrag. Rechisanivalt Geißer in Tarmslabt würbe zum Konkursverwalter ernannt. Kontursforberimgen fmb bis zum 19. April bei bem Amtsgericht Tarmstabl aiizmnelbcn. — lieber öen 'Jiad)la|3 bcs KausmaimS W i l h e l m B o r m n t h ui W o r m s wurde am 18. 'März das Konkursverfahren eröffnet. Aiiivatts- gehliie Heinrich Frosch in Worms wurde zum Konkursverwalter ernannt. Koiilursforderimgeii sind bis zum 20. April bei dem Amtsgericht Worms aiiziimeldeii. — lieber das Vermögen des >»-C Vu -r 1 K o 11 e r in Reichelsheim i. d. W. ivurbe am -o. Lstarz das Koiikiirsveiiahren eröffnet. Rechisamvalt Keller ui Friedberg wurde zum KonkiivSverivalter ernannt. Konkurs- 'orberungen lind bis zaiii 19. April bei dem Amtsgericht Frieb- berg anzumelden. — lieber ben 9 lach lau des Johannes V e i n i i ch zu Dorheim würbe am 27. 'März das Konkurs- veriahreu eröffnet, da der 'Jladjlay iiberidiulbet ist. Stabtichretber i. 8. steter in Bab-9lauheim wurde zum Konkursverivaltcr ernannt. Konlursforderungen sind bis zum 20. April bei dem Amts- acitcbt Bab-9lalihcim anzumelden.
3ut Fvühjahv
9?ur edf tn» blefer SJlarfe—benrfytfffier — bem ßarar.he. »k/chen des ecctt» lchca Serfabreit !
sollten alle, bie sich angegriffen, malt unb mübe fühlen, bie Lebenslust unb Arbeitslraft burch ben Gebrauch von tecotts Emulsion wieder heben, denn Scotts Einulsion ist für jung unb alt gleich gut.
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.Breslau 8, Marthastraße 3, Hth. I, 24. Juni 09. mcuieit Arzt unb früher gemachte gute Er- maiim rntr.ld).flueine 4 Ä»>öev dieses Frühjahr hindurch regel- mapig ^cottv Cmillsioii emnehmen lassen. Tas giiie blühende Aus- fe“ Kmd" lieber beste Beweis für bke Vorzüglichkeit des mchduiVe . rochier -Perm unb Helene haben sich zu
enlwickelt, und mein Herbert, der sonst em aai fein WQ-f l)aL fU1) *° herausgemacht, daß sich so
gar sein Klassenlehrer über die nut dem Jungen vorgegangene -oeianbcumg unb über bie rege Aiifmerksamkeit, , ® ev beun Schulunterricht zeigt, wundert. Alle haben einen guten Appetit, und bie Mntler braucht nicljt mehr bie Halste des 'Mittagessens wegziitragen. m , (gcj.) Alax Schröter.
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