Zweiter Blatt
161. Jahrgang
Nr. 210
LrlcheMI i-glich mti Hufnoimr bei Sonntag-.
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tu „eitlretr jeellteeblltler- werten dem .Anzeiqer* viermal wöchentlich bettel egt. bal ’ Krclsblait fit bei Kreis «letzen- zweimal wöchentlich. Die .^«-»Irts-astltche» MV fragen- eil fernen monatlich zweimal.
LeinBelaben fink -WWHUbruL ion einen schweren 6i em SubmissionSwe- inb bis zum 13. b, er Bürgermeisterei ungen eingesehen gleichzeitig zu ang
911.
terei LangSborj.
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Den Verl von Leitungen erlangen. ---- - ___
ffjre bei dem S.-riudbe zur iiimabme einer ütftung, als bei dem Stieben, eine Provinz zu erobern."
Donnerstag, 7. September 19U
Wtoianon-druck und vertag der vrüblichen Unwersuäib - Bi'.ch» und GteinbrurfertL
Si. Lange, Gießen.
Redaktion, «Spedition und T ruderet: 6d>ul« srratze 7. (rrpebmen und Verlag: <**•• 5L
Redaktion:«E113. t<L-9lbr- AnzeigerGietzen,
veutfch« Pfarrertag.
X Eisenach, 6. Sept.
(Exngel eitet durch Beratungen des engeren und weiteren Vorstände-, sowie der Preußcngruppe wurde am Dienstag abend 8 Uhr durch eine Begtüßungs-Venarnrnlung bic zagung de.- Verbandes deutscher evangelischer Psarrervereine begonnen
Deute, Mittwoch *,11 Uhr. konlttttnette sich unttt dem Pra- sidium von Tckan Deißrnann die Mgeorbnctew- amm- lang. 71 Abgeordnete mit 132 stimmen, drc etwa 1-' J J' ghfber vertreten. Nach Erledigung einer A'he von gef(Wft' ließen fragen wurde — unterbrochen durch das.Crichemen vom Schwaben" — aus Grund von einem auS reicher Erfahrung g'e^dwpsten Vortrag von Tckan Peitzmann über Jugendpflege
fiauptocrfammlung der internationalen Vereinigung für vergleichende Nechtswiffenlchaft und Dolfs« wirtfchaftrlehre.
~ beibelberg. 6 Sept.
Im weiteren verlause der Beratungen der einzelnen Sektionen sprach in der ersten Sektion Professor Dr. Friedrich Rieften über das Thema „(B e r e (fc t i g f ei t * be a r i ff und die Recht-io r schung" (Er ging von dem Grundsatz aus, dal der Begrii, Gerechtigkeit auch in der Rechtsiorschung vieldeutig stund verschieden bestimmt werde, te nachdem er der IunSpruden- alb solcher zu dienen habe oder der RechtspolNik oder der Rechts- ohilosovbie Im Anschluß an den vonrag gab Professor ftrubrub hinsichtlich der Ifrürforgeanüalitn seiner Ansicht da bin Aufdruck. MB solche Anstalten auch für senile Verbrecher geschahen werden müssen In den Kolonien aber dürsten derartige Anstalten nidu enidjtet lonben, da he für die Kolonien alle« andere als einen Vorteil bringen würden
In der Lektion I sprach Tr. v Bamperv (Crenprft) übn da» Thema: „Der Schutz bet unteren Volk-klaisen im St rafrecht." Er legte dar, daß die Regeln be» materiellen Strafrechts weniger durch die Interessen der berrschenden Klassen durchdrungen sind als das bürgerliche Recht und deshalb könnte auch der sozialdemokratische Zukunstsstaat den S? mimt eil brr beute bestehenden Strafbestimmungen kaum entbehren Dte Fnteresien der unbemittelten volksklassen müüien mehr als bisher berudndmgt werden Namentlich nüiftten bie vorhandenen Mißltände m w,rt- schajtlicher, gesundheitlidier und sittlicher Beziehung im Strafrecht härter bekämpft werden (Eine gesonderte Behandlung der pvli- tischen Delikte bezeichnete der Vortragende als sehr wünschenswert, wenn er sich auch die Schwierigkeit der Durchführung bi ei er
„Noch zwei Bilder der Mona Lisa gestohlen. Ter Raub von Leonardos „Mona Lna' im Panier Louvre «ktitt eine gant neue LeleuLtunz durch eine Tatsache, die ent ^ bekannt wird und ganz neue ^'.chtsounkte normet, tiie bai Verl Tgbl. aus zuverlässiger L-utlle enahrt, lind an dem- selben Lage, an dem das Meisterportrat Lionardos aus dem
\dwblen wurde, auch zwei wer toolle alte Ko- pien des Lerkes entführt worben, und zwar eure
Forderung nicht verhehlte.
Baiy (London i sprach über „Umwälzungen im englischen -trasrecht", Dr. v. Wiese Hannover) über „Da5 Problem der AuSlese in seiner Bedeutung sür die sozial- Politik". Er führte im wesentlichen aus: 3n der curop5iid>- amer.kanischen Sozialpolitik ftilt als Grundsatz der spezifisch sozialen Ethik. Dieses Prinzip dtaraftermert sich durch die Be dldhditigung der aesellschaftlichcn »Nas e und die AuBerachtlastun.i dcr reinen Individualttat In der tozialeti Ethik herricht ba. Massen,nteresse vor. Dte soziale Ethik hat allmählich von den, gesamten europäischen Kulturleben Besitz ergrnfen Dieser Rich- tung gegenüber verlangt der Selektion,smus 'JUolefe der Dräger höherer Leistung und höherer Begabung, Forderungen, die nd, nicht verwirklichen lassen '.'Iber in sozialpolttiichen (Einjelfragm verbienen sie volle Beachtung. _ _ ,
In der Seklwn 3 sprach JleuMgcndüerat Dr. Neukamv VcipMfl über „Nattonaluat der juriftifcfjcn Personen": leine Au >uhrungen und namentlich die von ihm vorgeschlagene Ent schlief:ung iiicfccn aber auf ftailcn Widerspruch, so bad die Wetter- behandlung der Frage vertagt werden mußte.
Im Lause der Beratungen lief vom Großhetzog eui TanUelegramm für die ihm dargebrachle Huldigung ein, das lebhafte Freude hervorries. .
In der Sektion 2 hielt Dr. Nagv iLotteveny) einen au- gedehnten Vortrag über „Ä a h l r e ch t s p r o b l e m e", dem der Grundgedanke unterlegt war, daß das Ideal bet Volks- souveränttät die veranjiehung möglichst aller Staatsbürger zu der Leitung der Staatsgcschafte sei. Das 6nb8tcl rechtspiobleme fei eine weitere Ausbreitung des Wahlrechts, als sie heute bestehe, und feder ihdturttaat mühe bie «erbcikrung M Wahlrechts soweit fuhren, al» eS die jeweiligen «ertaltnuie »Ulanen. Im Anschluß daran besprach er die wichtigsten durch den Staat gegebenen Wahlrechte, Wahlrecht, Abstimmung, Wahl- pflicht usw , wozu er kurze aber leicht vernandliche (Erläuterungen beifügte. _______
aurenne.
Mange mar cs unter bm ..utzucueu Bauern Litte, dcn Lunden die Nanicn Melac und Turennc zu geben, --em Znct^^ur btn sich fort erbenden Latz gegen bie brutalen ^enMtet der Platz, x Gerechtigkeit aber i^tet, roemgiter^ 1ä?rt, an^L
Qanbc schweres Leid jufügen mußte, dennoch foult sich a^.nn menschen'rcutidltther unb wohlwollender Mann beroieä, 1
Mr dlmJ eme» ber größten Feldherrngentes aller Beüen wt Ihn Feldherr, der den großen Conds dcstoang, dem der grvtz ih,li«i?oi^T Z^Tnnc, nut feinem <gn»m am
nss, r^nn
kmnn Lhcim Äioritz von Cranien, dem Lohn des beim in Lolland, erzogen, natürlich prvtcltanttsch. ^w/t m
hie 'iiaucn des Löwen. -Sidon damals wandte er das Lrinz t v... lhin jntitcr so große Erfolge bringen ’ollte, lerne .trieg-> enm^e vorzüglich au?"'n Eharter des Gegners ,u baiiere^ Er strebte immer danach, die moralischen *räfte i^lndes richt-S iu Mtikn 9hm machte mau ihn zum Marschall unb Cb er -
Sa. Em-oi.no,. .egen Mj, Onlde^ M2ASSLSSLS«
Dec Kaiser verlieh viele Ordensauszeichnungen, u. a. das Großkreuz des Roten Adlerordens mit den Schwertern am Ringe dem Admiral o. tz o l tz e n bo r f s, den Roten Adlcrorden 1. Klasse mit der Krone und Erchen- laub dem Generaladjutanten Admiral Müller, bie StYonc zum Ro-ten Adlerorden 2. Masse mit Eichenlaub und Schwertern am Ringe und dem Stern dein Vizeadmiral I n g e n o h l, die ttrone zum Roten Adlcrorden 2. Masse mit Eichenlaub dem Uontreadmiral Scheer, den Kronen ordcn 2. .niässe den Kapitänen zur See Jasper (Gisbert), B e h n le (Paul), B ehr in a und H o p m a n n. Zu V izell dm i r al c n wurden befördert die Kontreadmirale Bachmann und Krosigk, zu Kontrcadmtralen die Kapitäne zur See Trum ml er und Stahrn er (Wilhelm), zum napitän zur See dcr diensttuende Flugeladjutant Frcgatten- lapitän V Büloiv, zum Marinechesingenieur Martne- oberstabSingenieur B o ut____
uIUlu *U IllUU/tH UllV IMM* • “ । • * • * 0*0--- --- .
Snanicn. Als er seinen ehemaligen Wassengeirhrteu, den „großen Eo,ide", iueüdgebrängt hatte, urteilte Anna. Que Turenne venait de remettre une seconde fois la couronne sur la tete de son fila (daß ec zum uvciten Male bie Krone aus das Vaupt thrrt Sohnes Ludwig XIV. gesetzt habe . Nun folgt eine lange Reihe von Feldzügen und Stegen. Er eroberte ^^dern und ruckt er m og. Devolutwnsknege als Generalseldmarschchl w dm Nieder- landen em, freilich sehr beengt durch des Königs CberbcTtbl. ^n tu ei er Zeit trat er auf Ludnng XIV. Munich zum Katholizismus über und bewies hierin alio weniger «tandhasngkeit, als fein großer Radnolger Montz von «achten. .^"^^ionen gegen Dai Conncnlomg war Turennc besten beite Waffe. Er.schlug Kaiserliche und Bratidenburaer und iroana den ©roßen Hununten zum Frieden von Vossem Vorübergehend von Man ecuccoU, dem Kaiserlichen Felbhcrrn, zurück,ledrangt, fchlltg er bald wieder die Feinte trug Den Krieg auf Das rechte R bei nufer unb in bietet gn?,im 1674 war es, daß er die Pfalz ent.etzlich
uwitzindier Blick tnatc iiCb vor allem bann, wie er bie Wichtigkeit ^ Elsaß für diN^aL'eii beurteilte. Sie Marguis £ la Trare erzählte, sagte Turennc, als er vorndergehend daS Elsaß Ken muhte: ,/Lo lange em deutscher Soldat im yliaß steht. Darf !rn 'incg?mann in trranfrcid) an Ruhe denken (Er jagte ^. auä bal» d« L-rdmwc.-n nneb«
Vordnngen aber traf ihn Der Tod ‘Am -2 3üli machte bei Sasbach eine österrcichtschc Äanonenhigel
tinbe Turennc hat Mcmo.rcn hinter Iah en, Die biS 16M reichen uiw angeblich um 166b verfaßt sind Sie sind cme reiche Quelle SKtSuxm der Kriegswinemchanen und geben Belege zu Sn Prinzwien, die er in einem Schreiben an Uoiurf> auegeiprodjen ■^enta Belagerungen unternclmcn und viel Gerechte liefern MVnftrr des r’fcnen Landes, werden Die xomr mr ^ic
' - - - Leichter verliert man feint
beschlossen, seinen Antrag über Das verkommtungsrecht von fflinbniäbngcn an bie Einzelvereine zur Vorberatung zu überweisen
Pfarrer Reiter berichtete eingehend über bie sehr ver> chiebenanigen Prüsungs-Orbnungen ber eoanget Landeskirchen für Pfarramtskandidaten. Es ist der Wunsd, des Pfarrerstandes, daß die bestandenen Eramina auch in anderen Landeskirchen als vollwertig anerkannt werden, was loegen ber versdnedenhett bet Ansordernngen bisher nicht immer der Fall war Der Vortrag wird gedruckt Den verschiedenen Vereinen zugesandt werden, damit sie ihre diesbezüglichen Wünsche prä- zisieten und somit einen Beschluß des nächsten verbanbstags vorbereiten.
Pfarrer tzevel ke berichtete über die Schäden des gegenwärtigen »olleftrnbetricbä und Wege ber Besserung Auch hierüber soll nach gründlicher Vorberatung durch bie Vereine der nädnie VerbanDStag sich schlüssig malhen. Born Sbrenvorhtzenden Dr Flos würbe gegen ^3 Uhr bie «bgeordneten-versammlung ge- schlossen
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
Vie $loltcnmanöDcr im Beifein öe$ öfterreichiichen Thronfoigerr.
Riel, 6. Sept. Erzherzog Franz Fet:binanb ist um st Uhr 5 Win. hier a b ß c r e i ft. D^r Kaiser geleitete ben Gast zur Bahn Die tm Hasen liegenden Krieg-- duffe salutierten Mit dem Kaiser unb dem Erzherzog »cgabcn sich zur Bahn: der Grostherzog von Oldenburg, Fürst zu Fürslcnbcrg, der Reichskanzler, Ofrofcabmtral von Tirpttt. Am Gahnhos ivarcn Aur Verabschiebuna anwesend: Prinz Waldemar, Großadmiral Köster, etabttom- mandant Bodungen unb dcr österreichisch-ungarische Konsul Die Verabschiedung war überaus herzlich. Der Kaiser kehrte auf die „tzohenzollern" zurück.
Nachträglich wird noch aemeldet: Die gestrigen Bor- sührnngen dcr Flotte nackj besonderem Programm am Vor- mittag beftanbat zunächst in einer Reihe von. Evolutionen, die bei dem prachtvollen ausllärcnden Wetter in ihrer arohartigen Erakthcit vorzügliä) verfolgt werden komiten. An sic smloß sich ein längeres Feuergefecht, xie ,iruh stuclstaf., land beim Ehes der Hochseeflotte während der Fahrt der Flotte zum Ankerplatz bei Fehmarn statt Wie man hört, äußerte sich dcr Erzherzog über die Vorführungen der Flotte mit der höchsten Anerkennung und Bewunderung. In dcn ?!achmittagsstunden verweilten dcr Kaiser und seine Gäste auf dcr „vohenzollern" unb gingen um 7 Uhr wieder an Bord der „Deiltschland", wo Abendtafcl stattfand unb aus der bie Rückfahrt nach Kiel angetreten wurde Währenb ber Kieler Fahrt würbe ein Rachtgesecht mit einem Angriff der gesamten TorpcbobootSflotille vorgeführt. Die Lichtkegel ber Scheinwerfer, bie bicht ge- ballten Wolken bcS Pulvcrdampfs, bie Raketensignale, das rauschende dunkle Wasser, die Silhouetten der Kriegsschiffe und die schwarzen Torpedoboote vereinigten sich zu einem Bild von wilder Art, währenb bas Ohr von den dröhnenden Salven der Geschosse betäubt wurde. Nach dem Einlaufen im Kieler Hafen ging dcr Kaiser mit seinen Gästen wieder an Bord der fdjon vorher erngetroffenen Kaisers acht.
— Die amtliche Aufnahme der 9 u n n i (h o 6 c Italiens. Der schon lange angrfünOigte amtiichi Katalog aller in Italien vorhandenen Kunftwerke und Alierlümer wird demnächst, wie die „Kunstchronik" berichtet, mit „Aosta", d.sien Kun^schatze Pietro Toesca iu schildern unternommen hat, seinen An'ang nehmen. Der Prospekt lägt, daß btt „Eaialogo della cose D'crie e bi antichiU» c> Italia" jebe ähnliche offizielle Regierunispubli- katton an Ausführlichkeit uns Systematik übertreif.n rouo DaS Format ist Mlem-yolu), zahlreiche Lolzschntttc im Tert und in Dahin werden beigefügt und außer ber tmfdüag.gcn Beichrcibung nnrb icbe Nummer auch eine Bibliographie bringen. Das Schema des großen Werkes wird nicht weniger als 8000 verschiedene Stauen Gemeinden- umfassen. Eorcado Ricci, bet General- Direkior bet schönen Künste in Italien, besten Energie die 3m* iiatioe zu diesem großen Unurnebnicn zu verdanken ist, in einem an den Unt er richt Srnmutcr gerichteten Briese, daß die Listen für Verona, Padua, Monza, Piacenza, Parma, Ravknna, Fiefole, Ptt'a, Urbino, Cfiiba, Derrn, EttU, della Pieoe, Dirclu, Terracina und Monreale betctts iertiggefidlt sind Die Scliwn über Pif'a, Die Robetw Papim übernommen hat, ist bereits up Druck.
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ler würbe deute te JI stnossenschast t. 6. nrich Wilhelm Vinnen, an feine 6te.’ I gewählt worben.
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postwett,eichen bf":> lkhos 9lad)f., Vesk-Aiil« loph Nicker, fleuitabt x List vchiffenberger ab Noch MV Walls pp Ain, Heuen Bau-. I b öengft, Sicher etrev!
Zecker, Löwengasie. ': Eichmann, (fbtfftraii Seibel, Frankfurler fe iclm Binz, Alicestr. X -nch Weber, Tiesenwe:'
Tiefenbach Hlmifftrr roirl Peier Will, jelrn Balser.
3n Tillmann Witwe.
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68 Personen im Alter von 71—78 Jahren
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Im Iahte 1909 wurden 54 unb im Iahre 1910 89 Per- onen penfioniert. Davon starben in 1910 k0 Personen Am 31 März 1911 zählte sonach bie Kaste -nach 2* - ,abr,geni Beleben 130 Pensionäre mit einem jährlichen »(uDegebalt von insgesamt 90 578,95 Äk hierunter hnb 19 813,50 Mk. Invalidenrente enthalten, ipeldie auf ben Ruhegehalt auf gerechnet nnrb, ba d,e Invalidenversicherung bet flahcnmitglieber ausschließlich aus Mitteln ber Fürsorgekasse erfolgt).
2 ter begebalt an bie Hinterbliebenen von Penswnaren mürbe in 1909 unb 1910 in 16 Fällen bezahlt mit zusammen 2190,67 Mk. , t .
Witwengeld unb Waiscnaelb bezogen in 1909 unb 1910 53 Witwen unb 31 Waisen. )rn Laute beo Iabres 1910 gingen ab 3 Waisen, so daß am 31. Mär» 1911 noch 53 Witwen unb 28 Waisen als Bezugsberechtigte für Witwen- unb Wauen gelb im Gesarntiahresbeliage von 12 566,64 Mk. vorhanben waren
Die Moitcn bet I n v a l i b e n ve t si ch e ru n g ber Uasiei, mitgllebet (MarkenvetWendung),belaufen sich aus rund 50 000 ..vr. 1QÖTlDic Leistungen bet K assenrnitglieber bestehen ii einem IahreSbeitrage von 3 Pro,, ber ruhegehaltsfähigen Bezüge unb in einem einmalig zur Erhebung fommenben Eintritts- gelb von 10 Pro», bes Einkommens- An biesem Ein,rlli, gelb wirb aber bie halste beS GelbwerteS aller für bas betrenenb.- Mttglieb ücrrocnbctcn Beitragsmarken zur Jnvalibenversicherung in Abzug gebracht. Wie bie Ausrechnung ber Bettragohaltte bet für bie Invalidenversidrerung in ben vorderen Fahren vei wendeten Marken auf daS Eintrittsgeld cmgeroirlt Hot, geht daraus hnvor, daß das Eintrittsgeld der in 1909 und 1910 aufgenom menen Personen sich aus 318 056,84 Mk. berechnete, .-üiertmn gingen ab burch Ausrechnung ber vorerwähnten Beitragshalste 190 943,97 Mk., so daß an Eintrittsgeld nur 127 112,87 Mk zur Erhebung kamen. r . m
An Nachzahlungen für Anrechnung ber Bor- b i e n ft 4 e i t würben bei ber Aufnahme bet Mitglieder einmalig erhoben: 17» Proz. der in den früheren Jahren be
ton 80 000 Mk. w , ,,
Neben diesen Leistungen haben die AnsteUungskötver- s ch a f 11 n jährlich eine Umlage zu bezahlen, deren höhe sich nach dem wirklichen BedütsniS aus Grund versicherungsttd>- nil'chet Berechnung bemißt, um die Leistungen unb (Megcnlnuiin-.i n bilanzmäßig im Gleichgewicht zu erhalten Diese Umlagen haben betragen im Fahre 1909: 10 Pro, der tuhegehaltssLhige,, Bezüge und tm Fahre 1910: 9 Proz
von bet zu erroartenben ipateren Ccrjüngung ber Ma|ic wird ein weiteres Sinken ber Umlage erwartet, um bann einen mittleren stabilen Stand emzunehmen.
Tie Notwendigkeit ber Erhebung einer höheren Umlage mt aus beui Museum in Marseille uno eine andere, bie iidi im Palazzo dalanbrelh zu Como befand Diese Mopiru, die, wenn man annebmen darf, zeitgenössische find, wurden auf Dieselbe geheimnisvolle Art geraubt, wie das CnginaL Nähere Nachrichten über bie Art bieses Diebstahls bleiben iwch abiu- warten, ba ebenso wie bei bem Pariser Diebstahl Dorlauäg alle Andaltspunkle sehlen Es fallen aber burch diesen neuem- bedten Raub lebcnfalla alle bie Kombinationen fort, bie man zuerst an den Diebstahl der Gwconda in Paris gelnüpst hat, und bie die Tat als solche als abenteuerlid) und eneniriitb kennzeichnen wollten. Tiefe neuen Tatsachen lassen daraus schließen, daß eS sich um em wohl vorbereitetes Manöver handelt, baS ben Raub der Pariser Gwconba zwar weniger gsheimmsvotl, aber als um so zielbewußtet erscheinen läßt.
— Weitete Diebstähle im Louvre Aus Paris wird berichtet: Em ungenannter Sammler überbrachte ber Redaktion des „PanS Foutnol" zwei antike Statuetten, bie, wie er sich aus bem von biefem Blatte veröffentlichten Gestundms eines Diebes überzeugt hatte, aus bem Louvtemuieum geitohlcn rvorben waren. DaS Blatt erstattete bie Kunftwerke begi Louvre zurück.
zogen en Vergütungen.
von etwa 90 Pwz. aller Kaisenmttglieber wurde von Rechte bet Anrechnung ber Vordienstzeit Gebtaucb gemacht Die Nachzahlungen berechnen sich insgesamt auf 4 32 02 1,78 Ti r Bon diesen Nachzahlungen, welche spätesten- innerhalb drei Fahren in Monatsraten zu bezahlen sind, gingen bis 31. März 1911 em 362 052,34 Mk.
Der Staat leistet aus den aufgebobenen Ltrasdritteilen jährlichen Zuschuß, welcher für 1910 34 980,81 Mk. betragen hat und sich im Lause der Zeit erhöht biS »um tzöchstbetragc
Der Kaiser ging um 2' « Ubr unter Salut von Bord der „vobenwllern" und begab sich auf bnn Wafscrivege zum Badndof, von wo er um 2 Uhr 30 Mm int Sondcrzug nach ber Station Wildpark abreistc Der Reichskanzler ist um 2 Ubr 56 Min nad) Berlin zurückgercist Der K.nfer traf 8 Uhr 5 Min auf der Furstenstation B.r,ldparl c\v
Sürforgefaflc sür Beamte uni) Bedienstete der Land gemeinten und Nornmunalverdände zu Varmftadt.
Man schreibt uns:
Die am 1. Fanuar 1909 in- Leben gcruscnc Fürsorgekasse sur Bcamtc unb Bcdienstclc dcr Laudgcmcmden und Mornmunalverbände bat, tote aus dcr nachstehenden, uns zur Verfügung gcftcllten Gefck)äftsübcrs,cht bcrvorgcht, me auf sie gcietztcn -ofsnungcm erfüllt-
Die Anzahl bet Mitglieber betrug am 31 März 1911 3020 mit einem rubegebalt*iäbigrn Einkommen von uitgeianU 3 224 758 Mk. Unirr bieini 3020 Kassenmttgliebern sind eni-


