Ausgabe 
7.8.1911 Zweites Blatt
 
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bauten überwacht hat, die Kaufmann vornehmen ließ. Der Aufsichtsrat habe sich vom Direktor Kaufmann über den band des Unternehmens täuschen lassen; er habe ihm blindlings geglaubt und anscheinend nicht selbst kontrol­liert. Die Versammlung bestätigte den Rechtsanwalt Hom beiger als Konkursverwalter und wählte in den Gläubiger- ausschuß Justizrat Grünewald, und die Kaufleute Ehr. Kron und Wilhelm Domberger sowie als Ersatzmann Rechtsanwalt Kaufmann.

Aus Stadt rrnd Land«

Giessen, 7. August 1911»

Tie Erhaltung unserer Viehbestände.

Unter obiger Ueberschrift bringt das Organ der Land- Ivirtschastskammer, die hessische landwirtschaftliche Zeit- ichrift, folgenden für unsere Landwirte beachtenswerten Ar­tikel:

Tie lange anhaltende Trockenheit wird, selbst wenn sich noch bald Niederschläge einstellen sollten, für die Er­nährung und Erhaltung unserer Viehbestände recht bedenk­liche folgen haben. Schon jetzt mußte vielerorts das im Frühjahr gewonnene Türrsutter zur Fütterung herange- zogen werden und so werden die Futterböden, die der Regel nach im Herbst gestillt sein sollten, manche Lücken zeigen und vor Winter gar schon halb geleert sein. Grum- in ct kommt wohl überhaupt nicht dazu. Die Ernte der Wurzel- und Knollengewächse wird voraussichtlich recht knapp ausfätlcn und nur das Stroh der Halmfrüchte ist, wenn auch nicht in übergroßer Menge, in vorzüglichster Qualität in den Scheunen. Auf jeden Fall toirb, aber die geringe Futtererntc dem voraussehcndcn und vorsorgenden Landwirt die Erwägung nahe legen, seinen Vichstand den Futtervorrätcu anzupasfen. Also weniger Tiere auf- ,-sieben. imb den Bestand vielleicht auch selbst ve rrin gern luirb häufig das Loöwort sein. In einer großen Anzahl hessischer Gemeinden tut übrigens auch die Maul- und Klauenseuche das ihrige, um die kaum auf dem nor­malen Stand augekommenen Viehbestände wieder herunter­zudrücken.

Tie erste uird für den Landwirt zunächst auch fühlbarste Folge wird die sein, daß die Bi eh preise infolge des drängenderen Angebots h c r u n t e r g e d r ü ck t werden. Also schlechte Verwertung des zum Verkauf kommenden Viehs und später geringere Erträge aus dem Viehstall.

Wie soll sich der Landwirt diesen Perspektiven gegen­über verhalten?

Erster und maßgebenster Grundsatz muß unter diesen Verhältnissen sein, den seither gehaltenen Viehstand auch unter den bestehenden schlechten Futterverhältnissen zu er­halten. Also kein Tier abscyaffen, wenn es nicht eine un­bedingte Notwendigkeit ist. Aeußerste Sparsamkeit in der Verwendung des vorhandenen Rauhfutters, vor allem des Heus, Verwendung sämtlichen Strohs, besonders des äommerstroho, zur Ernährung, äußerste Sparsamkeit in der Verwendung des Strohs zur Einstreu und Heranziehung anderer Ersatzmittel als Streumittel (Torfstreu, Wald- und Laubstreu) sind Maßnahmen, die schon jetzt ins Auge zu fassen sind. Allerdings müssen, um die Futterration in­folge der Beifütterung nicht zu eiweiß- und stärkemehlarm zu machen, mehr Krastsuttermittel als wie in nor­malen fahren zugetauft werden. Immerhin dürfen aber die hierfür gebrachten Opfer geringer sein, als wie die Ver­luste, die durch eine forcierte und übergroße Verringerung des Viehbestandes dem Landrvirt erwachsen. Außerdem ist zu berücksichtigen, daß eine, vielleicht sogar zurzeit noch übereilt vorgenommene Verringerung der Viehbestände einen Preissturz, später aber wieder eine starke Preiserhöhung zur Folge haben muß. Auch volkswirtschaftlich sind solche rapiden Aenderungen weder gesund noch für die Landwirt­schaft erwünscht.

Wir befinden uns zurzeit immer noch in einer Zeit des Jahres, in der das Pflanzenwachstum noch reichliche Stoff- mengen produzieren kann, wenn bald Regen eintritt. Mit dieser Möglichkeit muß der Lcurdwirt rechnen, solange dies 'nur irgend möglich ist. Er mutz daher nach dieser Richtung hin seine Vorbereitungen treffen, also Vorarbeiten. Ter Anbau von Stoppelsrüchten zur Beschaffung von Futter­mitteln im Herbst und für das nächste Frühjahr sind daher Maßnahmen, die jeder Landwirt heute täglich im Auge behalten muß.

*

" Ruhestandsversetzung. Der Lokomotivführer Karl Hilgärtner zu Nidda wurde auf sein Nachsuchen wegen geschwächter Gesundheit in den Ruhestand versetzt.

** Das Kaiser-Wilhelm-Regiment hält am Frei­tag im Gelände bei Rechtenbach, Lützellinden und Münch­holzhausen sein Scharfschießen ab.

** Tie Erneuerung der Lose zur zweiten Klasse muß bei Verlust des Anrechts bis zum 7. August 1911 abends 6 Uhr bei dem zuständigen Einnehmer geschehen.

** Ter H a s s i a b c z i r f G ieße n hielt gestern im Lenz- schen Felsenkeller seinen Bczirlstag ab, der stark besucht war. Reu aufgerwmmen wurde der Verein ehemaliger 116 er in Gießen. Nach dem Bericht des Bezirrsvorstehers wurde einstimmig be­schlossen, dem verunglückten Kameraden Hamann in Biebesheim eine größere Summe aus den Bezirksbeürägen zu spenden. Dazu wurde noch eine Sammlung veranstaltet, so daß 135 Mark zu­sammengebracht wurden. Ter A n t r a g des Vereins Klein- Li n d e n , die Bezirksvereine möchten tunlichst die Kriegsveteranen durch Erlassung der Vereins-Beiträge und Errichtung von Ehren­tafeln ehren, wurde den Vereinen empfohlen. Tas Bezirksfest für 1912 erhielt Allendors a. d. Lahn. Die Mitteilung, daß in der Gießener Lesehalle ein Buch von Füsilier Fischer offen läge, das an den heslischen Kriegern von 1870/71 kein gutes Haar ließe, wurde lebhaft besprochen. Es sollen Schritte zur Beseitigung des Buches getan werden. Der seitherige Bezirks­vorstand wurde durch Zuruf wiedergewählt.

** Die Herbstzeitlose blüht wie der Huflattich vor dem oberirdischen Erscheinen der Blätter, nur mit dem Unter­schiede, daß die Blüte bereits im Herbst erfolgt, während die Laubblätter erst im nächsten Frühjahr über die Erde treten. Unter­sucht man die verdickte unterirdische Achse, d. h. die Knolle, zur Blütezeit genauer, so findet man, daß sie aus zwei Teilen besteht, einer großen, dicken Hauptknolle, welche die Basis des im vorigen Herbst blühenden Triebes darstellt und als Reserve­stoffbehälter für eine viel kleinere aus ihrer Basis entsprungene Knolle dient. Diese letztere ist zur Blütezeit noch ganz dünn, trägt einige schuppenförmige Nebenblätter, einige ganz kurze, noch nicht über die Erde tretende Laubblätter und in deren Achsen die langröhrigen, rosaroten Blüten. Im nächsten Frühjahr schwillt die junge Knolle an, ihre Laubblätter und der unterste Teil des letzt die Kapsel tragenden Blütenstieles strecken sich, so daß Laub- blätter und Kapsel über die Erde kommen, man meint, die Frucht tarne vor der Blüte. Alle Teile der Pflanze sind giftig, beson­ders die Samen, die Blätter scheinen in getrocknetem Zustande weniger schädlich. Auch bei der Herbstzeitlose empfiehlt sich Er­zeugung eines dichten Bestandes von Kulturpflanzen, in diesem Falle also der Gräser, da sie nur auf feuchten Wiesen vor­kommt, Ist sie zücht zu häufig so kann man die Knolle, welche

2 bis 15 Zoll tief liegt, mit einem spitzen Rundeisenstabe durch­stechen. Am einfachsten ist das Absammeln der Blüten durch Kinder, aber zur Vertilgung ganz ungenügend.

Landkreis Gießen.

Lollar, 7. Aug. Gemeinderatssitzung vom 5. Aug. d. Js. Anwesend sind: Bürgermeister Schmidt, die Gemeinde­räte Ringleb, Forbach, Back, Schupp, Schmitt, Römer und Hofmann. Ein von Ludw. Bierau V. eingebrachtes Bau­gesuch war in nichtöffentlicher Sitzung abgelehnt worden, da das fragliche Grundstück außerhalb des OrtsbauplanS gelegen ist. Auf die heute vorliegende zweite Eingabe bemerkt der Vorsitzende, daß nach Lage der Sache auch jetzt dem Gesuch nicht stattgegeben werden kann, da man nach Ablehnung ähn­licher Gesuche hier keine Ausnahme machen dürfe. Gemeinde­rat Forbach beantragt, den Ortsbauplan bis zu dem betr. Grundstück zu erweitern. Gemeinderat Römer ist gegen die Erweiterung nach dieser Richtung, man solle den Ort nicht zu sehr in die Länge ziehen, sondern mehr in die Breite bauen. Die Versammlung beschließt, den Punkt zu vertagen und den Antrag Forbach auf die nächste Tagesordnung zu setzen, da nach Ansicht des Gemeindcrats Ringleb die Ge­nehmigung des Gesuches erst nach vorhandener Mehrheit für die Erweiterung deS Ortsbauplanes erfolgen kann. die Ausbesserung des Lumdasteges unterhalb der Eisenbahn­brücke wird an die Baukonnnission verwiesen unb diese ermäch­tigt, nach vorheriger Besichtigung die Vergebung der Arbeit zu erledigen. Die Beschaffung eines Arrestlokales wird ver­tagt, da sie, nachdem verschiedene Räume in Vorschlag ge­bracht wurden, durch die Baukommission besichtigt werden sollen. Zu der Erneuerung des LumdastegeS an der Bleich­straße empfiehlt der Vorsitzende die Verwendung zweier alter, von einem früheren Steg herrührender eiserner Träger, wo­durch die Sache mit geringen Kosten verknüpft sei. Die Ver­sammlung beschließt demgemäß und verweist auch dieses an die Kommission.

Kreis Büdingen.

H. Büdingen, 6. Aug. Am Samstag, den 5. Aug., hatte Fürst Wolfgang die Büdinger Schützengesell, schäft zu einen, Preisschieben in das Jägertal ein­geladen. Der Einladung waren etwa 50 Schützen gefolgt. Geschaffen wurde auf Ring- und Wildscheibe. Den vom Fürsten gestifteten Preis (ein Reffekoffer) gewann August Meuser. Am 27. August d. I. wird der Gau Frank­furt a. M. der deutschen Tnrnerschaft unter Führung deZ Professors Bender emc Turn fahrt nach Büdingen unternehmen. Bis jetzt sind beim hiesigen Turnverein etwa 500 Teilnehmer angemeldet.

(?) Lindheim, 5. Aug. Die Erweilerungsbauarbeiten an der hiesigen landwirtschaftlichen HaushaltungS- schule sind vollendet; heute fand die Einweihung der neuen Räumlichkeiten in feierlicher Weise statt. Nachdem der stell­vertretende Vorsitzende der LandmirtschaftSkammer für das Großherzogtum Hessen, Landtagsabg. Bähr, die erschienenen Gäste begrüßt hatte, hielt Pfarrer Bär die Weiherede. Hierauf erfolgte die Uebergabe der Anstalt an die Landwirtschafts­kammer durch Bürgermeister Lipp. Ansprachen wurden ferner noch von Landesökonomierat Müller (Darmstadt), Oekonomie- rat Westernacher (Lindheim) und Landwirt Breitenbach (Dorheim) gehalten. Im Anschluß an die EmweihungS- feierlichketten erfolgte die Aufnahme der Schülerinnen des neuen Kurses, der von 21 Mädchen besucht wird. Die Besichtigung der neuen Räumlichkeiten und eine Bewirtung der Anwesenden mit Kaffee und Kuchen bildeten den Abschluß der Feier.

Hessen-Nassau.

Fellingshausen, 6. Aug. Mit dein 1. Oktober siedelt Lehrer Feix nach Hermannstem über, wo er eniftiimntg tue bte erledigte Hauptlehrerstelle gewählt wurde. Nack) einer 11 jährigen Wirksamkeit sieht die Gememde den tüchtigen Lehrer höchst ungern scheiden. Lehrer Meuz - Hermannstetn tritt mit bem 1. Oktober in den Ruhestand.

Nachweisung über den Stand der Maul- und Klauen­seuche in Hessen oom 29. Juli bis 4. Augtisl 1911.

Kreis:

Am 29. Juli waren verseucht:

Vom 29. Juli bis 4. Aug. sind neu ver­seucht :

Vom 2V. Juli bis 4.jUug. ist die Seuche erloschen m:

Darmstadt .

Bensheim .

Schwanheim, Fehlheim, Bensheim

Dieburg . .

Erbach . . .

Groß-Gerau

Biebesheim, Tornheim, Erselden, Leeheim, Tre­bur, Nauheim

Wimpfen, Viernheim

Heppenheim

Offenbach. .

Dietesheim Sprend­lingen , Rumpenheim, Dudenhosen

Mühlheim

-

Gießen . . .

Ettingshausen, Holz­heim, Ober-Hörgern,

Bettenhausen

Alsseld . . .

Büdingen. .

Hitzkirchen, Bös-Gesäß

Friedberg .

Torletweil, Harhetm, Klein-Karben, Gam- bach, Heldenbergen

Al ünzenberg, Wohnbach

Harheim

Lauterbach.

Schotten . .

Alainz . . .

Alzey....

Wendelsheim, Weinheim

Wendelsheim

Bingen . . .

Oppenheim

Bechtolsheim, Nacken­heim

Worms. . .

Talheim, Mörstadt, Eich

(5crid)tsfaaL

Danzig, 5. Aug. Ter ehemalige Wirtschm'tSeleve van de Velde, der am 21. Februar 1909 den RechnungSsührer Ehlert in einen, Eisendahnkonpee ermordet und beraubt hatte und der zum Tode verurteilt worden ivar, ist vom König zu lebens- länglich er Zuchthaus st rase begnadigt worden.

Sport«

v Frankfurt a. M., 5 August. Der 28. Bundestag des Deutschen R a d s a h r e r b u n b e § hielt am Donnerstag und Freitag seine internen Beratungen ab. Ter Sonnabend wurde emgcteitet durch ein offizielles Feil im Kaisersaal des Römers. Bürgermeister ü) r i m in hielt die Begrüßungsansprache und hieß int Namen der Stadt Franksnrt die Gäste herzlich willkommen. Ter Bundesoor'itzende Böckling aus Essen dankte für den Herz, liehen Empfang, hierauf wurde das Bmrdesbanner an den Vor­

sitzenden des Festes übergeben. Ein Chor bildete den Beschluß der Feier, der sich ein von der Stadt Frankfurt veranstaltetes Frühstück anschloß.

Frankfurt a. M., 6. Aug. Anläßlich des 28. R a d s a h r er- bundestaaes fand heute mittag 12 Uhr ein a ro ß e^r Fest­zug durch die Stadt, von Sachsenhausen auS nach dem Zeltplatz, statt, an dem sich zirka 100 cmswärttge und Frankmrter Radiahrer­vereine, die Frankfurter Krieger-, Turner-, Ruder-, Gesang- und verschiedene gesettschastliche Vereine beteiligten. Der etwa 10 Kilo­meter lange Festzug wies u. a. zahlreiche, prächtig geschmückte Festwagen auf. Tie Frankfurter, Darmstädter und Wiesbadener Vereine schlossen sich nut einem Blnmenkorso an.

Massenverhaftungen wegen Iuwelendiebstähle.

Königswusterhausen, 6. Aug. In der nahe ge­legenen Ortschaft Ziegen hals wurden 2 0 Bewohner unter dem Verdachte verhaftet, an den ^uwclendieb- stählen in der Potsdamer Straße in Berlin beteiligt zu sein.

Ueber die Massenverhaftungen wird noch berichtet: Am Freitag abend begaben sich 150 Kriminalbeamte aus Berlin, Charlottcnburg, Schöneberg und Rtxdorf unter Führung des Mixdorfer Polizeipräsidenten nach Ziegen hals. Um 2.30 Uhr morgens wurde das Dorf umstellt. Nicht nur die Einheimischen, sondern auch die Sommerfrischler mußten aus ihren Betten heraus und der Polizei Rede stehen. I e d e s H a u s u n d j e d e s Z i m m e r w u r d e d u r ch s u ch t. Das verdächtigste Haus, eineVilla", in welches nur Dirnen, Zuhälter unb Ein brecher zur Sommerfrische kamen, wurde allein mit 80 Bc amten umstellt und zehn L o g i e r g ä st e f e st g e n o m - m e n. Tie Haussuchung förderte mehrere K a r t o n s u n b Koffer mit Juwelen, Goldsachen unb Uhren zutage. Um 7 Uhr war die erste Arbeit der Polizei bc- endet; verhaftet wurden im ganzen 20 Per- sonen, davon wurden sieben wieder freige- lassen. Tie in Haft behaltenen 13 sind sämtlichschwere Jungen"; sic sowie die beschlagnahmten Sachen wurden mit ALotorboot nach Berlin gebracht. Ob die Gegen stände aus der Potsdamer Straße gestohlen worden sind, ist noch nicht festgestellt.

Berlin,«. Aug. Den Morgenblättern zufolge wurden die in dem Dorfe Ziegcnhals verhafteten 13 Personen nach eingehendem Verhör sämtlich wieder sreigelassen, da sie nachwiesen, daß sie augenblicklich nichts auf dem Kerbholz hatten; sie bewiesen, daß die bei ihnen gefundenen Kostbar­keiten in rechtmäßiger Weise in ihren Besitz gelangt sind.

*

Dresden, 5. Aug. Ter hiesigen Kriminalpolizei gelang es, vier Einbrecher b c z w. Hehler f e st z u n e h m c n , die vor kurzem aus einem in der Nahe des Kgl. Residenzschlosies belegenen I ltw e l l> n g e s ck a f t Sckmucksachen im Werte von 30 40000 Mark geraubt hatten.

Märkte.

io. Frankfurt a. M., 7. Aug. (Orig.-Telegr. desGieß. 2ln}.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchlmarktpreisc. Weizen (hiesiger, SDlt 21.0UOO.Oo, Kurhessischer Mt. 21.00-00.00, Wetterauer Alk. 00.0000.00. Roggen (hiesiger) Alk. 16.7S-00.00, Gerste (Wetterauer) Mk. 20.00 bis Mk. 21.00, Gerste, Franken, Psälzer, Ried Alk. 20.0021.00, Haser Mk. 17.5018.50, Mcüs Alk. 15.6016.75, Weizenmehl U Alk. 30.5030.75, Weizenmehl 1 Alk. 28.5028.75, Weizenmehl HI Mk. 25.6025.«6, Roggen­mehl 0 Mk. 26.2626.75, Roggenmehl 0/1 Alt. 24.2524.75, Roggeuwehl I Alk. 23.26-23.75, Weizeukleie Alk. 11,00-11/25. WeizemchcUen Alk. 10,7611.00, Roggeukleie Alk. 11.2611.50, Malzkeune Alk. 12.0012.25, Biertreber 13.0013.25, RapS 27.0u bis 27.60. Alles ver 100 Kg. ab hier.

fc. Frankfurt a. 9)1., 7. Ang. (Crig.-Xcicgr. deüGicj;. Anzeigers".) K a r t o \ \ e l m a r £ t. .Ulan notierte : Kartossein (neue) m Waggons Alk. 9.50lO.oO, unKleinhandel Atk. 11.0012.00 dir je 100 Kg.

ic. Frankfurt a.M. Vieh h ss- Al arkr b e rt d) t vorn 7. Aug. Austrieb: 107- Rinder, darunter 378 Ochsen, 25 Bullen, 66o Kühe und Färsen, 270 Kälber, 143 Schafe, 1838 Schweine.

Tendenz. Rinder, Kälber, cchaie und Schweine zeitig geräumt. Preis für 100 Psd.

Lebend- Schlacht­

geivichi

68.00-70.00

53.0055.0)

67.0069.0)

53.0054.0)

66.0)-69.00

52.0055.00

67.00-69.00

52.0054.00

wenig gut entwickelte Färsen . . . . ältere ausgemäsiete Kühe Mäßig genährte Kühe und Färsen .

Gering genährte Kühe und Färsen . . K u l p e r.

Fernste Alastkälber Mittlere Mast- und beste Saugkälber . Geringere Alasi- und gute Saugkälber Schal c.

Stallinastschase:

Mastlämmer uno jüngere Masthammel Schweine.

Vollftetschige Schweme von 80-100 k» Lebendgewicht . . .

PoUsleljchlge Schweine unter 80 kz Lebendgewicht

Vollsleischige Schweine von 100120ko- Lebendgewicht °

Vollsleischige Schweine von 120150 kg Lebendgewicht.......

L ch j c ii

Vollfleischige, auSgemästete, höchsten Schlacht- wertes, 47 Jahre all . die noch nicht gezogen haben (ungejochte, Jnnge fleischige, nicht ansgemäslcle unb ältere ausgemästele

Mäßig genährte junge und gut genährte ältere Bullen.

DoUfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtiv.

Vollsleischige, jüngere

Färsen, K ü h c.

Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtiv.

Vollfteijchige ausgemäsieteKühe hochsteu^chlacht- merteS bis zu 7 Jahren

Ml.

Mk.

5056

91-97

6064

9195

4549

81-89

40-44

74-81

4348

71-80

0047

66-70

4248

7586

42-47

78-84

3540

6777

37-42

69-78

3036

60-70

2427

61

56-60

93-100

5156

86-93

4650

78-85

42-00

88-00

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