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Verein Frau Wolff
Baden-Oos, - xM öeftem jme le \M roerbffl maussil
rauen-Stim mrecht: Vortrag von
-Mannheim: Luise Otto Peters, die Be-
I »Zähre alt und leb I Ijn, in ständiger l M viel Freiheit gelass Jjfo einmal Streit
erst der Wähler auf dem Boden ist, und es wird kalt, dann friert er einem schließlich noch ein und man hat nichts als Aerger imd Kosten damit." Der gute Mann vefürchtete hier ähnliche trübe Erfahrungen, wie er sie vielleicht mit Ieiner Wasserleitung gemacht hatte.
kn Schlafe lag, । I ging der Täte
** Tageskalender sur Dienstag, 5. Dezember. Dtadt- theater: Gastspiel von Charlotte Baste: Mrs. Tot. Anfang 8 Uhr.
Aus Hessen.
Aus dem Wahlkreis Friedberg-Büdingen.
In einer in Friedberg abgehaltenen Vertrauensmännerversammlung der Fortschrittlichen Volkspartei des Wahlkreises Friedberg-Büdingen wurde Seminarlehrer Leu ch t g e n s-Friedberg einstimmig als Kandidat für die bevorstehende Reichstagswahl ausgestellt.
her Zunge nun iber, das; der So' ch der Tat ging her flt diente Md E ';tnn stellte er M kltzvorenen tatlt Nimbc. "Darauf is acht Jahren Lu
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Berlin, 5. Dez. Die Verwaltungsstelle des Deutschen Metallarbeiterverbandes hatte zu gestern abend achtzehn Beztrksversammlungen in Berlin und den Vororten einberufen. Es wurde eingehend über das Ergebnis der letzten Hauptversammlung berichtet, die dahin geführt hat, daß Delegierte beider Parteien Vereinbarungen entwarfen, die schließlich abgelehnt wurden.
Heute vormittag um 10 Uhr werden zwischen den Vertretern des Verbandes der Berliner Metalriridustrietten
§ Büdingen, 4. Dez. Die Verteilung der Beihilfen aus dem gesammelten Hilfsfonds für die Geschädigten oer zusammengebrochenen VorschußkassevonObermock- stadt ist nunmehr geregelt, doch wird der bewilligte Be- wlpMrfc trag vor Beendigung des Konkurses nicht ausbezahlt, da- lenTfcliIdas Geld nicht dem Zugriff des Konkursverwalters
** Arbeitsnachweis-Konferenz. Am Lains-> Laa fand eine Konferenz der Leiter und Vertreter desMitteldeutschenArbeitsnachwei s-Verbandes im hiesigen Regierungsgebäude statt. Es hatten verschiedenste Vereine und Korporationen Vertreter entsandt. Den Vorsitz führte Provinzialdirettor Geheimerat Dr. U s i n g e r. Syndikus Langer aus Frankfurt a. M. behandelte das Wanderarbeitsstättengesetz. Viele Teilnehmer waren enttäuscht, da das Programm einen Vortrag von Assessor Wolf, die Neuregelung der Wanderfürsorge in Oberhessen, vorgesehen hatte, dem anscheinend viel Interesse, besonders von den Bürgermeistern aus der Vogelsberger Gegend, entgegengebracht wurde. Landeshauptmann Urackel aus Wiesbaden bedauerte lebhaft, daß eine Aen- derung des Programms stattgefunden hatte, da Wiesbaden mit der Einführung der Wanderarbeitsstätten begriffen sei und er Anregungen hatte entnehmen wollen. Leider kämen die Ausführungen des Vortragenden zu kurz, er hätte es verstanden, die Bedeutung des Wanderarbeitsstättengesetzes im öffentlichen Leben zu schildern. Seine Ausführungen gipfelten darin, daß der Gesetzgeber neben der Pflicht zur Arbeit auch das Recht zu fordern anerkannt hätte. Ein weiterer Vortrag behandelte die Lehrlingsvermittlung. Dr. S ch l o t t e r aus Frankfurt bewies mit vielerlei Zahlen, daß zu viel junge Leute sich dem Handels- gewerbe zuwendeten; er empfahl, daß der öffentliche Arbeitsnachweis, Schulen und Korporationen gemeinsam an dieser Frage arbeiten. In vielen Städten würde sogar der Schularzt dazu herangezogen. Redner führte weiter aus, daß der Verband ein Korrespondenzblatt speziell für die Lehrlingsvermittlung herausgebe. Von den Vertretern der Gießener Arbeitsnachweise wurde auf die gefährliche Seite
einen etwaigen Weiter™jBorfdmji «Ult. Doch ■ -Direktor Züsch -nls Wttffuti A SÄS ÄSü&
-r- Kinzenbach, 4. Dez. Die Viehzählung am 1. Dez. hatte für unser Dorf folgendes Ergebnis: Zn 13b Gehöften ivurden 104 Haushaltungen mit Vieh gezählt uns zwar: 21 Pferde, 475 Rinder und 316 Schweine. Dies bedeutet gegen das Vorjahr eine kleine Zunahme von 1 Piert, 4 Rinder und 11 Schweinen., Dahingegen iß die früher j<
gedankt für di' l . iiviktig" Bewüiigung D:r für L.o 'un.^'i.una einer neuen uno givFron'Glocke notwendigen Mittel. Am Abend war im Saale von Gastwirt Wagner ein sehr gut besuchter Familienabcnd. Der Ortsgeistliche teilte in einem Vortrag nähere und sehr interessante Einzelheiten über die Geschichte des Kirchbaues mit. Im Mittelpunkt stand em Vortrag des der Gemeinde bereits bekannten Volksschriftstellers Heinrich
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(?) Wetzlar, 3. Dez. Heute wurde hier in der Turn» halle die 3. Bezirksvorturnstunde im Winterhall- jahr abgehalten. Die meisten Vereine des Bezirks waren vertreten, so daß sich die Zahl der Turner auf 110 belief- Bezirksturnwart Schüler von hier übte die Freiübungen für das im nächsten Jahre in Gießen stattfindende Gaufest und verschiedene Hebungen an Reck, Barren und Psero. Das Turnen nahm um 2 Uhr seinen Anfang und endete gegen 5 Uhr.
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Naumann aus Nanzhausen über die Bedeutung und den Segun des Gotteshauses für die Gemeinde. Es ist schwer, die Eigenart und den Zauber von Naumanns Persönlichkeit in nüchterne Worte zu fassen. Er ist der Zauberer, der mit seinen Worten alle guten Geister int Menschenherzen weckt; der Spielmann, der ungekünstelt und ungewollt die tiefsten und reinsten Saiten in den Herzen seiner Zuhörer erklingen läßt. Er weiß volkstümlich und Humor - voll zu reden, so daß die Äugen in froher Lust aufleuchten, und doch wieder so erhaben und ernst, daß lautlose Stille herrscht. Umrahmt war das Ganze von Gesängen und 'Deklamationen. Der Männergesangverein unter seinem Dirigenten Harnisch sang drei Lieder, auch Lehrer Rabenau hatte sich mit seiner Klasse wieder in den Dienst der guten Sache gestellt. Vier Sästkler der 1. Klasse trugen Naumannsche Gedichte vor, drei Schüler der 2. Klasse deklamierten passende Verse, die Lehrer Koch einstudiert hatte. Naumann selbst überraschte die Versammlung mit einem poetischen Glückwunsch für das Geburtstagskind, die 100 jährige Kirche. Pfarrer Groth sprach den schuldigen 'Dank nach allen Setten hin aus. Der gemeinsame Gesang von: „Deutschland, Deutschland über alles" beschloß die eindrucksvolle und schön verlaufene Erinnerungsfeier.
Kreis Büdingen.
Landkreis Gießen.
= Rödgen, 4. Dez. Einen wichtigen Gedenktag feierte unsere Gemeinde in würoiger Weise am letzten Sonntag: die Erinnerung an die am 1. Dezember 1811 erfolgte Einweihung unserer Kirche. Zur Verschönerung des Fest-Gottes- oienstes am Vormittag trugen bei der piefige Gesangverein Eintracht unter Leitung seines Dirigenten Klos und die 1. Schulklasse unter Leitung von Lehrer Rabenau. Gleichzeitig murr, im Goties- dienst die Weihe einer neuen Glocke vorgen mmen, wozu die Schulkinder das „Glockentied" fangen: „Glocke, du klingst heilig", In per W.eihepretzigt wurde auch dem Ortsvorstand
gründerin der deutschen Frauen-Bewegung. Abends 8’a Uhr im Hotel Schütz.
** Vom Landtag. Der Großherzog hat den Ministerialrat Geheimerat Wilh. Milbrand zum Landesherrlichen Kommissar bei der Ersten Kammer der Stände, die Ministerialräte Geheimerat Dr. Dr.-Jng. August Karl Wetz er und Geheimerat Wilh. B e st zu Mitgliedern der Landesherrlichen Einweisungskommission für bi. Zweite Kammer der Stände ernannt«
Deutsche Aolorrieir.
Rücktritt des Gouverneurs von Kamerun?
Berlin, 5. Dez. Die „Tägliche Rundschau" bringt eine Nachricht aus angeblich wohl unterrichteter und zurückhaltender Seite. Danach erzählt man sich in sehr gut unterrichteten Kreisen, daß auch der Gouverneur von Kamerun, Dr. Glein, der auf seiner Rückkehr in Hamburg erkrankt sei, auf seinen Posten nicht zurück- kehr en wolle, weil er bei dem Kongoabkommen über» Haupt nicht Um Rat gefragt worden sei.___________________
Arbeiterbewegung.
Die Aussperrung der Metallarveiter.
Deutsches Reich.
Im Reichspostamt finden heute, am Dienstag, unter dem Vorsitz des Staatssekretärs Kr ä t k e Besprechungen über Fragen aus dem Postscheckwesen statt. Vertreter industrieller, kommerzieller und anderer Verbände nehmen teil u. a. vom Deutschen Handelstag Geheimer Kommerzienrat Andreas-Frankfurt a. M., die Kommerzienräte Schmahl-Mainz, Engelhardt^Mannheim, Hänsel-Pirna, Syndikus Dr. Heyn-Mirnberg, die Herren Max'Hartenstein- Cannstatt; vom Deutschen Landwirtschaftsrat Dr. Frhr. v. Cetto-Reichertshausen-München, Frhr. v. Wöllwarth-Hohen- roden, Zentralverband deutscher Industtieller, Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertag, Berliner Handelskammer, Aettesten der Kaufmannschaft Berlin, Zentralverband des deutschen Bank- unb Bankiergewerbes, deutschen Aerztebund, deutschen Anwattsverein, Börsenverein deutscher Buchhändler, deutschen Sparkassenverbarid, vom Reichs- verband der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften Regierungsassessor Gennes-Darmstadt, von den ländlichen Kreditgenossenschaften Kommerzienrat Löweneck-München; Allgemeinen Genossenschaftsverband und vom Verein deutscher Zeitungsverleger; außerdem werden Kommissare vom Reichsschatzamt und vom preußischen Finanzministerium, vom Reicköbankdirektorium, von der Seehandlung und von ______________ _________
der Zentralgenossenschaftskasse an der Konferenz teilnehmen. I tont," daß'die Lehrlingsvermittlung einen fürsorgenden I einen ^wargen zenteren »en^iSen^nXn
Der Reichsverband deutscher Aerzte natym oarafter tragen müsse. Direktor Busch aus Frankfurt lallen. am Ende des Jahres vier Prozent Zinsen von den in seiner am 3. Dezember abgehaltenen Jahresversammlung ^ielt an der 5^and von Kartenzeichnungen einen Vortrag Eechrlfen an die als unterftutzungsbedurstig Erkannten be- zu den brennendsten Standesfragen der Aerzte folgender- ^ber Besonderheiten des städtischen und ländlichen Arbetts- zahlt weroen. maßen Stellung: marktes. Er stützte sich auf Materialien aus den Kranken- Kreis Lauterbach.
Wie der Reiwsverband es gewünscht und wl.e es die Reichs- ^ssentzerichteu und auf die der öffentlichen Arbettsnach- ^Lauterbach 4 De^ Unter dem Vorsitz des Gk. verstcherungsorvnuilg auch bestimmt bat, muß dl- Regelung M W'L Geheimerat ®r. Usinger ersuchte all- Berwal-w "Ulerdaq, 4 unter L5vrn? Aerztesysterns der freien Vereinbarung tei-der örrentlichen Arbeitsnachweise möglichst genau M be-I ^r^^atS v.,Bechtoto fand am. <z. D. jjcis. im ua-atoau
®rant en la ssenundAerzten überlassen bleiben. Die Er- der ouentlicyen Äroeir^naa)weiin,ö“- zum Johannisberg hier die Hauptversammlung des ndterung der Versicherunasgrenze auf 2500 Mark hat keineswegs richten, damit man auch genaues beschaff n d w. B ez ir ks v e r e i n s Lauterbach in Gemein
de Bedeutung, die der Leipziger Verband ihr betgelegt haben lonne. Sodann berichtete Dr^-Schlotter über schäft mit der des Kreisrinderzuchtvereins statt, möchte und wird von diesem nur als Anlaß vorgeschoben, um in tzildungvturse von Leitern öffentlich. Arbett^nachweife, deren Versammlung war sehr zahlreich besucht. Nach Erden neuen Aerzteverträgen den Kassen seine eui|eiligen Forde- einer im Oktober unter Mithilfe des Sozioleri Museums stattung der Rechnungsvorlage gab der Vorsitzende bekannt, rungen aufzuzwingen. ?Die Vertragszentralstelle, die der Leip-1 in Frankfurt a. 9)i. stattgesunden hat. Am Nachmittag war I eine Vrämiieruna landw Dienstboten und Arbeiter die iigei V-Ibaub durch d-n Stuttgarter A-rzt-t-g hat Besichtigung der tz-rb-rg- zur Heimat, wobei Haus- j?® e'JJeigtetle ftin Sorfdilag
lassen, bildet nur -ine seiner olelen Maßnahmm, um überall die ^ter Loh über Zweck und Ziel der Herberge zur Heimat und 2o jme tn einet Cte 1; |tmen, in .«or^ia« freie Aerztewahl durchzudrucken und auf diese Weise auch ben r sodann wurde im städtischen Arbeitsnachweis let- Personen mir io ^bnsrmyren
letzten deutschen A^l unter seine Botmäßigkeit zu bringen. 2» cetne ^,.der Uhrkette zu tt^ende silberne Medaille
------ieerrn jjc ui le r m ^bueir^esuyrie narrens y,rem ^nd sur weibliche Personen eine silberne Brosche vorgesehen lautert. Obertzibliothetar Dr. Heuser führte einen Tei, werden; bei 25 Dienstjahren Ware der Dienstherr zu ver- der Herren durch die Unwersitgtstzchliothek. , anlassen, ein Ehrengeschenk zu stiften. Ferner will der
** Die Exlibris-Ausstellung in der Univ er- Verein die Männer mit einem Ehrendiplom und die Frauen sitäts-Bib lio th ek ist Montags von 11 bis 1 Uhr und m||- hem goldenen Kreuz der Großherzogin dekorieren. Ein Donnerstags von 3 bis 5 Uhr geöffnet. entsprechender Antrag soll bei dem Provinzialverein, der
•• Eisendahnperfonalten. Versetzt wurden: der die Kosten zu tragen hätte, vorgebracht werden. Weiter Zugführer Aruß von Friedberg nach Gießen, der Bahnmeister wurde die Auflösung des Provin^ialvereins, der sich über- Becker von Fehl-Ritzhausen nach Herborn, der Schaffner lebt habe und an dessen Stelle die Landwirtschastskammer Mülleri. von Fulda nach Höchst, die Zugführer Opel gerieten sei, besprochen. Oekonomierat Leithig er-Darm- von Herborn noch Limburg und Jochim von Hungen nach stadt^hielt^hiernach einen Längeren Jnllomng
Ariedberg der Bahnimisterdiätar N u tn r i ch von,^ecS nad) °AHEier-. ^rhal^ine^ Lranschlag
Bad-Äiauheun, der Ctationgafpirant Söegener oon ®eln- aufzusttllen, um einen Ueberblick über
Hausen nach Frankfurt a. sJl. und der kam. Elsenbahnasilftent > Bedürfnisse zu erlangen. Nach Bekanntgabe des Vor- Kranzer von Mülheim nach Dillenburg. Der Eisenbahn- Ätzenden sollen künftig jeden ersten Samstag im Monat assistent Fessel in Friedberg hat die Fachprüfung 1. Klasse Zusammenkünfte des Vereins erfolgen. Ein gemeinschaft- bestanden. Pensioniert wurden: der Weichensteller 1. Klasse I liches Mittagsmahl beschloß die Versammlung.
Wagner, der Nangiermeister Luh, der Lokomotivheizer + Schlitz, 4. Dez. Von einem hiesigen Viehhänd- Reinig und der Weichensteller Werther in Gießen. Be- ler ist die Maul- und Klauenseuche m verschiß lohnungen haben erhalten: der Streckenarbeiter Sch ol in denen Ortfchaften des Schlitzerlandes erngefchleppt worden.
I DM-nburg für Entdeckung und B°!°itigung einer Betri-b-. Zi° ist bis^tzN-stg-steltt m P f° rt, Uell«s h au .j geiahr und die Schrankenwarterm Ruch ter,Posten. 87 Wachtmeister, Haust , von hier stürzte am
(Dillenburg), für entschlossenes Handeln beim löschen eines Sonntag morgen während einer dienstlichen Fahrt in 11 e Brandes. hausen so unglücklich vom Rad, daß er blutüberströmt i
und denen des Deutschen Metallarbeiterverbandes neue " Gießener Militärkonzerte. Das am Sonntag siegen blieb. Die Verletzungen, die er im Gesicht erlitt, Einigungsv erhandlungen beginneii mit dem Ziel, n£Xchjmttaa auf der Liebigshöhe von der hiesigen Militär- waren derart, daß sofort ärztliche Hilfe in Anspruch ge- ^^h°l.em^z-rt-rjr°utestchw.-b^m°m-g gJU — werden mupe.
Metallindustrie zu beenden. reichen Befuches. Sämtliche Stucke des reichhaltigen Pro- ÄreiS Schotten.
i. - ........... j'-'™-1 — - —■! grammes brachte Musikmeister Löber mit seiner Schar recht q Laubach, 4. Dez. Die zweite Veranstaltung der
AttS Stadt ttnd Land. gut zu Gehör. Ein Ländler für Violme-Solo wurde geschmack- A 0N 5 er t-un d Vo r tr a g s v er einig UN g brachte uns
Gießen, 5. Dezember 1911. voll und rein vorgetragen. Den Schluß des Konzertes bildete gestern nachmittag einen Lichtbilder-Vortrag des Universi-
Rikolaustag ein von Ober - Postassistent R. Dietrich komponietter! tätsprosessors Dr. Alfred Körte aus Gießen über seine ■
Der 6. Dezember ist in vielen Gegenden besonders für -Deutscher Techniker - Verbands - Marsch-. Der Reisen und Forschungen in Kleinasien, über dm Bcm
die Kinder ereignisvoll. An diesem Abend nämlich wandert Marsch ist in seinen Teilen vorzüglich durchgearbettet, hat der Anatolisch en Eisenbahn. Auf einer Reise
bet -h-malig- Bischof wieder aus Erden, begleitet von s-ineui -echt niarkige Morde und liebliche Melodien und reihte W
treuen Knechte Ruprecht. In jedes Haus, wo Kmder sind, würdig den vorhergegangenen Musikstücken an, unter benen gei^ße yluge. Die Eisenbahn selbst, erbaut unter ber treten die beiden ein, und die kleinen Knaben und Mädchen, | ^-öber mit einer Komposition ebenfalls vertreten war. größten Schwierigkeiten, stellt er als ein bewunberungs-
müssen dann ihr Sprüchlein beten und auch sonst auf Fragen, "Eigentümer gesucht. Im Befitze einer wegen ^iMges Werk deutscher Technik und Industrie dar, und be- ob sie das ganze Jahr hindurch artig und fleißig waren, Diebstahls feftgenommenen Person fand sich eine Acytelen- ^nt den großen maieriellen Nutzen, den sie den Bewohnern Antwort geben. Der ehrwürdige Nikolaus mit dem wallenden Fahrradlaterne Aiarke ,Teutonia" vor, deren Eigentümer bis ffc ihre landwtttschaftlichen und industriellen Unterneh- weißen Batt beschenkt die Guten mit Aepfeln und Rüssen, die tttzt nicht festgestellt werden tonnte. mungen gebracht hat. Der Vortrag war, trotz des Weg
sein Begleiter aus.einem großen Sacke auf den Boden schüttelt. " Bubenstreich. Gestern abend wurden die Pasianten falls der Lichtbilder, infolge eines Defektesam App a- D->b-i sollen aber auch Rutenschläge sü- di- jungen M,ss-täl-r und Anwohner d-S N-u-nw-g°r Tores durch einen starken $er"”t f^d^Taö zahftM-" Publikum sp-n- ' ab, und voller derben Humors treibt der Llnecht Ruprecht Knall erschreckt. Tie Ursache war, daß Bubenhande em . Redner reichen Beifall.
allerhand Späßchen. Warum gerade der heilige Nikolaus als Explosiomasse auf die Schienen der Straßenbahn geleg Kreis Friedbera
Kinderfreund gewählt wurde? Seine große Volkstümlichkeit, hatten und diese beim Ueberfahren zur Explosion gebrache! “ B* _
die sich schon in seinem Namen, der auf deutsch „VolkZsieger^ worden war. t Friedberg, 4. Dez. Die Hasenjagd in unsere
oder .Wundertäter^ heißt, kundgibt, wird wohl in erster Linie ** Wahres Geschichtchen. Gelegentlich der ön»i ®e9cnb ist diesen Herbst nicht ergiebig. Durch die im oer- die Veranlassung dazu gewesen sein. Während die Kinder läge einer elettrischen Leitung in einem oberhessischen gangenen Jahr- unter den Deren auSg-droch-ne Lungem
mit der Zeit aber doch merken, daß die Besucher am 6. De- Städtchen kommt ein Monteur in das Haus eines Bürgers, leuche sind viele junge Hasen verendet. Dennoch wurden vei
zember keine überirdischen Gäste gewesen sind, sondern der um daselbst deu „Zähler" anzubrinaen. Ter Monteur schlägt einer in der vorigen Woche abgehaltenen Treibjagd m \
Vater oder der Onkel sich in diesen Rollen als geschickte Schau- vor, den „Zähler" aus dem Dachboden zu befestigen, da unserer Feldgemarkung 330 Stück erlegt. Ein hiesiger Jagec j
spieler bewährt haben, leben die ernsten und heiteren dort der beste Platz, und zudem es auch hell genug sei, schoß an einem Tage 28 Hasen. Das Stück wird im Durch- innccunnen an den Rikolausabend in ihnen fort. Mit um den Stromverbrauch abzulesen. Doch der Burger sträubt schn^ mit 3,30 Mk. bezahlt. Die Jagd auf Rehe, namcn!- h7ht-m J".-7-ss- i-rn-n7i- späteren'der Schuf-, bat »°h°n Taunuswaldern, ift eine -rgi-big-r«.
h-'llü- Nckolaus in Patara in Lycien geboren war und als angebracht haben. Äs die erstaunte Frage des Monteurs sämtlicher Jagdoerpochtung-n m bet ^e‘teI“u. ,l|‘ L Bischof von Rlyre unter Kaiser Diokletian emgefeefert wurde, nach dem Grund dieses Wun,ches erfolgte folgende Ant-1 vergleich zu früheren Jahren für den Gememdesackel recht hocy. bis ihn Konstantin befreien ließ. wort: „Ja wissen Äe, ich weiß, wie das geht, toemti Kreis Wetzlar.
* I erst der >iäbler auf dem Boden iit. und es wird kalt, dann! l*)\ p h f n r . 3 5>ente wurde bi er in der Turv- I
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