Meteorologische Beobachtungen der Station Sichen.
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— Kartofselmarkt-Bericht vom 3. Oktober 1910- Dortmund: Magnum bonttm Mk. 3,20, weiße runde Mk. 2.40,
ICitcbe «nd Schule.
* Aießeu, A Oltt D« ztvette Vortag des Herrn Erz- bsger-Basel war schwach besucht. Er sprach über das Thema: y@tbt es eine göttliche Offenbarung" und kam in seinen Ausrührungen, wie das nach seinan Vortrag vom Freitag nicht anders zu erwarten war, zu positiven Ergebnissen, zu deren Erhärtung er Aussprüche bedeutender Männer heranzog dadurch zugleich den Beweis liefernd, daß Wissenschaft und Christentum .'kerne Gegensätze bilden. Wertere Vorträge sind für Mittwoch und Freitag abend in Aussicht gestellt.
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W-ltmarktvreN-: Weizen: Berlin Ott 201.75 (- r.00), De«. 203 50 (_ 0.50); Budapest Okt. 172.50 (— 0.50); Paris £"• f+ °-8°); fiiocrpool Dez. 164.75 (- 1.65); Chicago $e/-J4,9-50 <- 4.50). Roggen: Berlin Okt. 149.50 (- 2.75), Dez. ^^0 -1.50). Haler: Berlin Okt. 144.25 (- 5.75), Tez. 151.25
(— o.oO) Mk.
Märtte.
Gießen, 4. Okt. Marktbericht. 9luf heutigem Wocben- kostete: butter pr. Pfd. 1.25—1.30 9)tf., Hühnereier 1 St. 9—10 Vfg^ Enteneier 1 Stück 0 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf. Kasematte pr. St. 5-6 Pfg Tauben pr. Pr. 0,80-1,00 Mk' Hühner pr. St. 1,00—1,60 S)lL, Sahnen pr. Stück 0,80-1,80 Mk.' Enten pr. St. 1,80-2,20 Mk^ Gänse das Pfd. 75-80 Pfg., Ochsen- stelsch pr. Pfd. 84-92 Pfg., Rindfleisch pr. Pfund 80—84 Pfc» Kuhflersch 70 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 80—96 Pfg., Kalb- fleijcf) pr. Pfd. 86—88 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 60—84 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 7.00 bis 8.00 Pik., Weißkraut das Stück 10 bls 20-30 Pfg., Zwiebeln per Ztr. 6,00—8,00 Mk^ Milch das Liter 20 Pfg., Birnen per Ztr. 10-20 Pik., Aepfel per Ztr. 6 bis 10 Mk., Zwetschen per Pfd. 15-00 Pfg., Nüsse 100 Stück 40—50 Pfg., per Ztr. 0—00 Pik., Bohnen per Pfd. 15-00 Pfg Marktzeit von 8—2 Uhr. H
or Wiesbaden. P iehhof-Marktbericht vom 3. Okt. Auftrieb: Rinder 88, Kälber 161, Schafe 42, Schweine 319.
Tendenz: Rinder, Kälber, Schafe und Schweine mittelmäßig. Ueberstand: Rinder kleiner Uebersland. Kälber und Schafe ausverkauft. Schweine nahezu geräumt. Preis Durch- pro 100 Pfd. schnittspreis pw 100 Pfund gewicht _ Gebend- Schiachc- pewichc
^le^ten sich die Preise <ür inländisches Getreide am letzten Markttage in Mark pro 1000 kg je nach Qualität, wobei :das Mehr (+) bezw. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche Klammern () beigefügt ist, wie folgt:
Feinste Mast- (Dollmilchmast) und beste
Saugkälber 60-65 100-108
Mittlere Mast- und gute Saugkälber . 54—59 90—98
Geringere Saugkälber . . .... 46—52 78—87 Schafe.
Mastlämmer und jüngere Masthammel 40—00 80 —00 Schweine.
Dollfleifchige Schweine bis zu 2 Zentner
Lebendgewicht 56—57
Vollfleifchige Schweine über 2 Zentner
Lebendgewicht 56-57
Fleischige Schweine.......54—55
Saueu........... 51—00
Vollfleischige, ausgemästete, höchsten "on-biSvon-biS Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 52—54 93—94
Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 47—51 90—93
Mäßig genährte junge und gut ge
nährte ältere 42—45 84—86
Färsen, Kühe.
Vollfleischige ausgemästete Färsen höchst.
Schlachtwertes 46- 51 84—89
Vollfleischige ausgemästete Kühe höchst.
Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 40-43 77—73
Aeltere ausgemästete Kühe und wenig
gut entwickette jüngereKühe u. Färsen 35—39 70—75 Kälber.
Getreide-Wochenbericht
der Preisberichtstelle des Deutschen LandwirtschastIr-ts vovl 27. September bis 3. Oktober 1910
... befolgt der Gctreidebandel andauernd
& W-ltexport. In den letzten Wochen staben diese Zahlen wiederholt geschwankt, und es scheint, dab wan in ammTa tarn einem Nachlasseu der osteuropäischen Lei- Dingen eure Belebung des Exports erwarten zu können glaubte. Mn:se Soffnnngmr haben sich bisher indes keineswegs erfüllt, denn vorläufig sind die Abladungen von Rußland und der Do- umr immer noch starr gering, um die Mitwirkung Amerikas ent» oSr11011 ö" Iaffenx abgesehen davon^ daß Amerika mit Preisen unweit über Parität steht. Derartige Erwägungen scheinen m der Berichtswoche in gleichem Maße für die schwächte Haltung der amerikanischen Börsen wie für die geringere tlrtteriiehmungslust der europäischen Importeure maßgebend ge- Die auf dem Weltmärkte Herrscheride mattere Tendenz brachte sich zeitweise auch auf dem Berliner Lieserungs- ^uurtte zur Gellung und zwar umsomehr, als wider Erwarten mehr Andrenungsmaterial für September zur Verfügung stand, als für das schon stark gelichtete Engagement gebraucht wurde, der Septemberpreis im Laufe weniger Tage um ca.
Alcr. 10.— zurückging. Für spätere Sichten war der Preisrückgang wesentlich geringer, da sich im Zusammenhang mit neuen lExportabfchlüssen wieder mehrseitig Kauflust kund gab, wodurch dre Verluste -um größten Teil wieder eingebracht werden konnten. Roggen hatte im Lieferungsgeschäft zunächst gleichfalls mat- tax Tendenz, um sich zum Schluß wieder mäßig zu befestigen.
^ Angebot aus der Provinz ist infolge der Feldarbetten für Amtliche Getreidearten stark zusammengeschrumpft und so kommt es auch, daß das Inland von der flaueren Tendenz des Weltmarktes kaum sonderlich beeinflußt wurde. Ettvas bessere Kauflust machte sich in der Berichtswoche für feinere Braugerste bemerkbar. Auch in russischer Futtergerste entwickelte sich bei leicht gÄresserten Preisen etwas mehr Geschäft. Dagegen zeigten die Händler für die erhöhten Hafersorten der Provinz kein sonderliches Vnterefle, da der Absatz an den Konsum augenblicklich zu wünschen übrig läßt. Im Lieferungsgeschäft machte sich wieder der drückende Einfluß des russischen Angebots bemerkbar. Für Mais waren die Forderungen ton Amerika weiter nac^iebig und sind Mn nicht mehr weit von den Preisen für La Plata Mais entfernt.
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Halle
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Leipzig
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Dresden
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Rostock
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Kiel
191 (
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Hamburg
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Hannover
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Düsseldorf
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Frankfurt a.M.
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Straßburg München
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1677, 162
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)
1)
1727, (
163 (
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Gelbfleischige rote Mk. 3.60. K e m p e nRote Daber 0.00—0.00 ndere rote Sorten Mk. 4.00—0.00, Magnum bonum Mk. 2.80* weiße runde Mk. 0.00, Gelbfleischige rote Mk. 4.00. Crefeld: Magnum bonum Mk. 2.70—2.90, Gelbfleischige rote Mk. 2.70—2.90 weiße Mk. 2.70—2.90. Köln: Magnum bonum Mk. 3.00—3.io' weiße runde Mk. 2.60—0.00, Gelbfleischige weiße Mk. 2.90—3.00^ Plaidt: Rote Sorten Mk. 3.20, Magnum bouum Mk. 3.00—0,00. Gelbfleischige weiße Mk. 2.80. Saarlouis: Rote Daber Mk. 0.00 andere rote Sotten 3.20—3 50, Magnum bonum 0.—0.00, weiße runde 3.30-3.40. Mannheim: Magnum bonum Mk. 3.50 weiße runde Mk. 3.00. (Alles für 50 Kg.)
In den Entwickelungsjahren beginnen Knaben und Mädchen oft so schnell zu wachsen, daß die aufs äußerste in Anspruch genommenen Körperkräfte dringend einer vermehrten Nahrungszufuhr in Form eines Stärkungsmittels bedürfen. Nichts ist hier mehr am Platze als die altbewährte Scotts Emulsion, was auch der folgende Brief bestätigt:
Breslau, Mehlgaffe 56IV, 5. Juni 1909.
»Meinem jetzt 14 jährigen Sohne Joies gab ich Scotts Emulsion einige Monate hindurch, weil der ganz außerordentlich schnell gewachsene Junge dringend eines Kräftigungsmittels bedurfte. Das schnelle Wachstum hatte meinen Sohn tatsächlich von Kräften gebracht; er war ohne jede Energie, mußte zum Ausstehen morgens gezwungen werden und hatte sozusagen keine Eßlust.
Heute, nach einem Gebrauch von 4 Monaten, ist Josef ein frischer junger Mensch, der wieder ordentlich Freude am Leben hat und sofort beim ersten Wecken aus den Federn springt. Sein /: JBaSfr Aussehen läßt nichts zu wünschen übrig und der
» Appetit ist nunmehr ein so vorzüglicher, daß ich
W V/l über die großen und vielen Schnitten Brot, die
’f 7/Lx er täglich bekommt, ein Lied singen kann. Doch freue
Jl AJj£- ich mich darüber sehr/ (gez.) Frau Rosa Matheis.
21 Man verlange beim Emkauf ausdrücklich
. Scotts Emulsion und achte auf unsere wohl- bekannte Schutzmarke, denn nur diese gewähr- leistet die Echtheit von Scotts Emulsion, lche» Derfahreusl bte in Jahrzehnten erprobt ist.
Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich tat großen verlauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelte» Originalflaschen ta Karton mit unserer Schutzmarke (Fischer ntü dem Dorsch). Scott & Lowae. <2 m b. H., Frankfurt tu Dl.
Bestandteile: Feinster Medtzival-Lebertran 150A prmm Glv»eriu öOX) unterphosphorigsaurer Salk 4A unterphoSphorigsaure« dtatron 1/), pulv. Tragant 3A feinster arad. Gummi pulv. 2,0, Wasser 129/), Alkohol LIA Hierin aromatische Emulsion mit Zimt-, Mandel« uno Äaultheriaöl se 2 Tropfen.
1“ emvf. lstd. Gebrauch v. Zuckers Pateut-Mediziual-Seife bei Raubrakeit u. Schuppungen der Haut, bei leichter ächrhvosis ganz bes.b Uureuchetteu oers., wennMttesser u.der Folgezustäude ■ÄB ß a Knötchen, Pusteln usw. das bekannte Pickel
unschöne Gesichtsbild Hervorruf." Das ist d. Urteil d. Hrn. Dr. med. W. üb. Zucker's Patent Mediziual-Seise, äStckLOPsg. ttv°/oig)u.l.50Prr.l35»/oig,starksteForm).
9Dazugeh.Zuck°^S-Creme75Pfa.u.2Mk. in fämtl. Apotb., Drog. und Parf.
Gicht vollständig geheilt.
Der Nestor der deutschen Jrren-Aerzte, Herr Geh. Med.-Rat Dr. L. in H. schreibt: ^Jch verwende Ihre St. GeorgSguelle fett einigen Jahren für mich und einige Patienten, da ich an chronischen Verdauungsstörungen und Gicht leide. Ich habe es sedenfallS auver der eingehaltenen Diät der St. Georgs- guelle mit zu verdanken, daß ich von meinem chronischen Leiden, sowie der Gicht vollständig geheilt wurde. Ebenso sprechen mir meine Patienten das größte Lob aus über die Heilwirkung der St. Georgsquelle bei harnsaurer Diatbese womit ich die besten Erfolge erzielte. Nach solchen Erfolgen rann ich aus eigener Wahrnehmung nach Pflicht und Ge- w.Nen attestieren, daß ich die St. Georgsauelle in Biskircheu n d. Lahn als eine hervorragende Hettauelle allerersten Ranges bezeichnen muß.
Preis für 25 Flaschen Mk. 9.—
, w 50 , , 17.—
tnfL Verpackung ab Station Stockhausen a. d. Lahn.


