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Stanöesamtsrrachriehten
pjiadjUQgiicg euigegungen.)
giemngSernanrng, nt welcher betont wird', daß die Regierung grundsätzlich schon früher eine Schadenersatzpflicht ablehnen müsse.
Weiler verliest Minister v. Hombergk eine offizielle Erklärung über den Antrag Rehn. Gen, betr. die Maßregelung desOberlehrersDr. Strecker. Tie Negierung rechtfertigt .ihre Maßnahmen gegen Dr. Strecker, der bekanntlich an seine „jungen Freunde" die Aufforderung gerichtet hatte, „das Geg.'n- teil von dem zu tun, was ihnen die katholische Religion empfiehlt." Es handle sich, wie die Regierung betont, keineswegs um eint politische Maßnahme gegen den Oberlehrer und dieser habe selber erklärt, er sehe ein, daß er einen Mißgriff getan habe, was nicht wieder vorkomm, n solle.
Weitere Regierungserklärungen wurden in sehr vorgerückter Stunde und unter völliger Unaufmerksamkeit der wenigen anwesenden Abgeordneten inbetreff der dringlichen Anfrage des ALg. K'orell wegen Anwendung des § 4 Abs. 3 des Reichsgesetzes über bie Abwehr und Unterdrückung von Viehseuchen, über den Antrag Wolf, betr. die Handhabung des neuen Weingesetzes, über den AntragReh und v. Brentano, betr. die Verwendung von Gerichtsassessoren und über die dringliche Anfrage Raab, betr. die Bahnhossoe.hältnisfe in Vilbel, abgegeben.
Das Haus beschloß, aUe diese Regierungserklärungen erst drucken zu lassen und dann darüber zu beraten.
Darauf wurde die Sitzung endlich um «/*3 Uhr geschlossen.
Nächste Sitzung: Dienstag vormittag 10 Uhr.
2Cird?lid?e Nachrichten
der evangelische» Gemeinde Büdingen.
L. Advent, 4. Dezember: Vormittags 10 Uhr: Pfarrer Göbel. Vormittags ll*/4 Uhr: lUnbergoucdöienfL Abends 5 Uhr: V'arrer Göbel. Tie Amtsmoche hat Pfarrer Schäker.
Katholische Gottesdieuftordnung.
Sonntag, 4. D ezemder. Tübingen: 10 Uhr.
Nidda: 8)4 Uhr.
Gemeinde Büches. Zahl der Haushaltungen 42, Ein- 25<p”crÄa^ 212/ bat)ün surd 206 evangelisch, 6 katholisch. (1905:
Gemeinde Burg bracht. Zahl der Haushaltungen 34, /iu,^oh"erzahl 184, davon sind 183 evangelisch, 1 katholisch.
Gemcmde Eck-rtsborn. Zahl bet Haushaltungen 73, Gin^netiaN 344, davon [mb 343 evangelisch, 1 kargvliich' [1900: 339.)
Gemeinde L eibhecke ». Zahl bet Haushaltungen 94, Ein- BTS1)6180^ ob0, davon stnd 388 eoangeliich, 2 katholisch. (1905: ino ^mcinb,c Nicd er-M o cksta d t. Zahl der Haushaltungen 162, Einwohnerzahl 753, davon Und 710 evangelisch, 4 katho- hld), 39 tsraelitisch. (1905: 741.) y
Gemeinde Oberau. Zahl der Haushaltungen 66, Ein- wohnerzahl 28o, davon stnd 199 evangelisch, 86 katholisch. (1905:
Gemeinde Orkeshausen. Zahl der Haushaltungen 59, ^?o^nerzahl 297, davon sind 296 evangelisch, 1 katholisch.
Gemeinde Schwickartshausen. Zahl ber Haushaltungen a905-IU267n)elia6 2b8' b<tDOn fini* 267 evangelisch, 1 katholisch.
Gemeinde Wipveubach. Zahl der Haushaltungen 20, ।
pichen aus dem brennenden üumeau, der Rauch breimender Gedöste walzt sich über die Fliehenden hin, ich sehe nur die springenden ynter?en Rauchwolken. Unsere Schwadronen lauern, ob Gelegenheit zum Einhauen oder zum Absauaen einer feind- fteinb 'öatteiU 6utet' ‘ie folgen oder umreiten den abziehenden Auch wir werden nun nach vorwärts in Bewegung gesetzt cin u^uer Befehl. Kavallerie, die unsere linke Flanke hütet, So her umgangen werden. Die
22. Division schwenkt lmks dem neuen Feind entgegen, um die Erfolge der 17. Dunston und des 1. bayrischen Korps zu sichern, dte dem Gegner der der Verfolgung Gefangene und eine Arrzahl Geschütze uiü> MuraUleusen Wegnahmen.
Vie oberhessischen volkLzählungsergebniffe.
Kreis Gieszen.
Gemeinde Arnsburg. Zahl der Haushaltungen 11, Einwohnerzahl 81, davon sind 81 evangelisch. (Einwohnerzahl 1905: 71.)
Gemeinde Bellersheim. Zahl der Haushaltungen 125 (120 bewohnte Wohnhäuser, 3 nichtbewohnte), Einwohnerzahl 621. (1305: 6o5.)
Gemeinde Bettenhausen. Zahl der Haushaltungen 80, Einwohnerzahl 366, davon sind 366 evangeltsch (1905: 361.)
Gemeinde Dorf-Gill. Zahl der Haushaltungen 76, Einwohnerzahl 424, davon sind 423 evangelisch, 1 katholisch. (1905: 402.)
Gemernde E t t i n a s h a u s e n. Zahl der Haushaltungen 118 und 4 alleinstehende Personen, Einwohnerzahl 613, davon sind 600 evangelisch, 5 katholisch, 8 israelitisch. (1905: 568.)
Gemernde G r o tz e n - B u s e ck, Zaist der Haushaltungen 422, Einwohnerzahl 1845, davon sind 1744 evangelisch, 7 katholisch, 52gtiraditito, 35 anderer Religion und 7 ohtre Koirsessivn. (1905:
Gemeinde Großen-Linden, Zahl der Haushaltungen 417, Ernwohnerzahl 2037, davon sind 1998 evangelisch, 11 katholisch, 28 israelitisch. (1905: 1916.)
Gemeinde Lumda. Zahl der Haushaltungen 80, Einwohnerzahl 425, davon sind 80 evangelisch. (1905: 386.)
Gemernde Marnzlar, Zahl der L-ausl-altungerr 113, Einwohnerzahl 572, davon sind 547 evangelisch, 18 katholisch, 7 israe- trtisch. (1905: 502.)
Gemeinde R e i n h a rd s h a in. Zahl der Haushaltungen 52, Einwohnerzahl 309, davon srnd 309 evangelisch. (1905: 301..
Gemeinde Staufenberg mit Frredelhausen. Zahl der Haushaltungen 161, Einwohnerzahl 820, davon sind 820 evangelisch. (1905: 729.)
Gemeinde Stockhausen. Zahl der Haushaltungen 26, Ernwohnerzahl 137, davon sind 136 evangelisch, 1 katholisch. (1905: 148.)
Gemeinde Büßfeld, Zahl der Haushaltungen '43, Einwohnerzahl 226, alle evangelisch. (1905: 223.)
Gemeinde Elbenrod. Zahl der Haushaltungen 58, Ein- W°hnerzahl 313, davon sind 313 evangelisch. (Einwohnerzahl 1VUO • Ovir,)
Gemeinde Erbenhausen. Zahl der Haushaltungen 54.
Ernwohnerzahl 298, davon sind 298 evangelisch. (1905: 299.)
Gemeinde Eulersdorf. Zahl der Haushaltungen 25.
Ernwohnerzahl 123, davon sind 123 evangelisch. (1905: 126.)
Gemernde H a i n b a ch. Zahl der Haushaltungen 46. Ein- wohnerzahl 239, davon sind 238 evangelisch, 1 katholisch. (1905: 246.)
Gemeinde Höingen. Zahl der Haushaltungen 25. Einwohnerzahl 114. davon sind 114 evangelisch. (1905: 123.)
Gemeinde Ilsdorf, Zahl der Haushaltungen 25, Einwohnerzahl 131, alle evangelisch. (1905: 117.)
Gemeinde L ehrbach. Zahl der Haushaltungen 66. Ein- ^uhnerzahl 333, davon sind 329 evangelisch, 4 katholisch. (1905:
Gemeinde Maulbach. Zahl der Haushaltungen 76. Einwohnerzahl 429, davon sind 429 evangelisch. (1905: 410.)
Gemeinde Rieder-Ofleiden. Zahl der Haushaltungen /iQA^inlQK^nCria^ 4M, davon sind 456 evangelisch, 4 katholisch. (1005: 435.)
Gemeinde Ober-Sorg. Zahl der Haushaltungen 27.
Ernwohnerzahl 135, davon sind sämtlich evangelisch. (1905: 140.)
Gemeinde Reibertenrod. Zahl der Haushaltungen 24 Ernwohnerzahl 154. (1905: 153.)
Gemeinde R e i menrod. Zahl der Haushaltungen 31. /iqariC!^> 136, davon sind 135 evangelisch, 1 katholisch. (1905: 148.)
Gemeinde Renzendorf. Zahl der Haushaltungen 20.
108, davon sind 107 evangelisch, 1 katholisch. (1005: 79.)
Gemeinde Rülfenrod. Zahl der Haushaltungen 25. Einwohnerzahl 124, davon sind 111 evangelisch, 1 katholisch, 12 rsraclrtrlch. (1905: 118.)
Gemeinde Udenhausen. Zahl der Haushaltungen 62. Ernwohnerzahl 323, davon sind 323 evangelisch. (1905 : 308.)
Gemeinde Unter-Sorg. Zahl der Haushaltungen 12. Ernwohnerzahl 68, davon sind 68 evangelisch. (1905: 72.)
Gemeinde V ockenrode. Zahl der Haushaltungen 43. Ern- wohnerzahl 282, davon sind 1 evangelrsch, 281 katholisch. (1905:
Gemeinde Wallersdorf. Zahl der Haushaltungen 41. Einwohnerzahl 183, davon sind 183 evangelisch. (1905; 194.)
Kreis Büdingen.
Gemeinde Aulendiebach. Zahl der Haushaltungen 66. Ernwohnerzahl 321, davon sind 318 evangelisch, 3 kalholisch. (19Üo: 320.)
Gemeinde Bad-Salzhausen. Zahl der Haushaltungen (1905 Ul87^ner3a)I 75' baVOn iinb 74 evangelisch, 1 katyolisch.
Gemeinde Bellmutb. - Zahl der Haushaltungen 28, Ein- wohnerzahl 138, davon srnd 137 evangelisch, 1 katholisch. (1905:
e.A eS Jbend, das Gewehrfeuer schläft langsam ei*
3d) gehe durchs Dorf. Da steht ein einfacher Posten vor einem
-!ra9e u% wozu stehen Sre denn hrec, Posten? Et antwortet mit einer Grabesstimme: Ich stehe vor der Leiche M KiUkY. Das war der Führer unserer 43. Brigade., x)a drüben am Wald war er gefallen.
/Pllb ^"er Die Truppenteile, auseinandergekommen, Urnvr^ A Husaren ziehen durch den Abendnebel, NN lerfeS Klingen, dre Säbelscheide hat den Sporü taucht dre Pelzmütze aus, der Reiter, das Pferd w^kaum Ilchtbar, |o ziehen sie stumm hin und her wie Gerster- rlchernungen. Unierc Verwundeten schreien, sie wollen geholt nock» bemühen sich. Sie gehen dem Schreien
ber Feind ist im Schutz der Dunkelheit das^ verlassen das Gefechtsfeld, wir gehen
zurück, das erstemal in drei em Feldzuge. Wir sollen links um- ^einb^Nock^-i^^^^E Dörfer vom Feinde besetzt
wachen wir Halt. Vorposten werden ausgestellt. Wir treten in em erleuchtetes Zimmer für einen blC9?aUr^^rau Kaffee, an der Erde auf einer aSa<^1 verwundeter Franzosen, sie sind mit lunger Arzt tritt zu den Verwundeten, yeot euren Mantel nach dem anderen vorsichtig auf, kommt zu Ablaut: lauter Amputatronsfälle. Wir ge^en rn der Nicht unmer weiter zurück, bis dahin, wo wir Henle beteten. Dann legen wir uns in unseren fiJläiitda! au) den gelrorenen Boden. Es ist bitter kalt. Wir wechseln jeoen: Augenblick unsere Haltung. Bald hocken wir, bald liegen wir, M,/aufen wir herum um nicht steif zu frieren. So geht du- «Ä!. D?D! 2 * * * * * *' auJ ^cn o. Dezember langiam Ijc um. Und unsere Verwundeten auf hem Schlachlfelde unter Feinden?
Hungen.
Aufgebote: Meier cteuujauer, Handelsmann in ßunaen. und Rosa Klein ui Theilheim (Bayern).
r/'oren e: November, 21.: Dem Arbeiter Heinrich Mittler III. in Hungen Zwillinge: ein Knabe, Robert, und eu« Tochter, Alwine.
Slerb-Iälle: November, 26.: Johann Philipp Rad Schroder, Obersteiger, rn Hungen.
Laudach.
Aufgebote: Dezember, 2.: Emil Rothenbucher, Buch. bmder in dronlfuri a. M.-pausen, mit Marie Bourre in Laubach, erb «falle: Slovember, 29.: Johann Pistlwp Lpuch Scha'er, 73 Jahre alt. — 30.: Heinrich Wilhelm Gooel Peüell 46 Jahre alt. ' '
Gemeinde Werckartsharn. Zahl der Haushaltungen 82. Einwohnerzahl 435, davon sind 420 evangelisch, 15 katholisch' Darunter 22 ortsfremde Wasserleitungsarbeiter. (1905: 398)
Gemernde Wertershain. Zahl der Haushaltungen 101, .Einwohnerzahl 545, davon sind 545 evangelisch. (1905: 524 )
Gemernde Gerlshausen. Zahl der Haushaltungen 94, Eurwohnerzahl 491, davon sind 472 evangelisch, .19 israelitisch. ’ 1905: .468.)
Kreis Alsfeld.
Gemeinde Bernsfeld. Zahl der Haushaltungen 78. Einwohnerzahl 419, davon sind 419 evangelisch. (1905: 380)
Gemernde Sieben. Zahl der Haushaltungen 49. Einwohnerzahl 244, davon sind 244 evangelisch. (1905: 233)
Gemernde Billertshausen. Zahl der Haushaltungen 45 .Ernwohnerzahl 228, davon sind 228 evangelisch. (1905- 261)
Gemeinde B leidenrod. Zahl der Haushaltungen 46. Einwohnerzahl 289, davon sind 289 evangelisch. (1905: 276.)
genau wie es vor ein paar Tagen, als wrr das Schwein schlachteten besohlen war. Unser Quartier in Toury — an den Geräten sehen wir, daß wir das menschenleere Haus eines Schuhmachers bewohnten — taugte nichts. Wenige kleine halbersrorene Kar- Ivsteln zum Abendeisen war alles, was wir sanden. Ich trug von Mrtte Oktober von Orleans her eine Büchse Sardinen in Oel mit heruck. Sie sollte nur in der höchsten Not geöffnet werden Die war da. Nun gabs süße Kartoffeln mit einer Büchse Sar-
Mr drei ausgehungerte junge Leute. Der Magen knurrte noch, darüber schliefen wir ein, dem ereignisreichen 2. Dezember entgegen.
^o^becke zischenden Geschvfse die Zweige zerschlagm? Vor mio bie feindliche Artillerie, die ununttrbrodx« - auf das Dorf Parchry feuert. Unsere Geschütze können sie nicht 1 ium SchwergQi bringen Die Granaten platzen in meiner Um> pebiing, He fcblagcn durch die Dächer und erzeugen Brände. Sie 1 ludjen die Reitergruppe auf, die gebildet wird durch den AbteilungS- 1 kommandeur der Artillerie, durch den Adjutanten und einige ! ^2011110^^ Kommen die Granaten der Gruppe zu nahe, so • rufyrt sie der Vorgesetzte 100 Meter rechts oder links und immer
tolA^er feindlichen Granaten nach dieser
Gruppe. Sie hat Glück, es passiert nichts. Die hohen Vors , ge,etzten kommen gelegentlich zu mir, ber allein da steht, und t wechseln ern paar Worte.. Unser Generalstabschcf, bei den Sol- baten außerordentlich beliebt, kommt wiederholt zu mir Er
s/ut, daß es ausch meine Leute hören können: DaS L-LorpS greift demnächst an, Prinz Friedrich Karl ist in der ; Jeabc. Und dann sagt er wieder halblaut, ich wollte es wär«
?^etUn^en Weichen langsam trotz des Lärms da ? r h i! -ct Oegen Abend wieder ein eiliges i Zuruckgehen drüben links bei den Waldparzellen. Ich eile sewst k" Bataillon, der Füherr weist Mich an den GeneralstabSches, der eben vorbeireitet. Er antwortet wir: । Ath weiß, ich weitz, und kratzt sich hinter den Ohren. Die letzte« ! Jieiawen werden vorgezogen, mit icyiagenben Tambours rücken |ie bem veuide entgegen, Salven gehen glücklich über die Köpse bet Stehern' Borgehen des Feüides kommt wieder ziurl -
. Wir die 22. Division marschieren auf das Dorf Pauprv nehmen im ersten Anlauf. Aber nun kommen wir - an dreier Stelle nicht mehr vorwärts. Wir stehen einem über- t machtigm Feinde gegenüber, die Höhen um Artenais sind mit bAten Kolonnen von Infanterie, die sich von dem Hellen Solen abfcben wie dicke Slcifederstriche, die eine Riesenhand dahin ^Ä^ch^ - ' ^^vks vorlvärts von uns führen unsere thüring- richen Regimenter ein verlustreiches Gefecht um Waldparzellen, ha zurückgewvrsen, sie fliehen zu uns über
bas offene Feld. Da setzt zu unserer Linken eine Katrallmebriqabe jur Attacke an. Ich hatte so etwas noch nicht gesehen. Das FE. H ^alfe herauf, ich kann kaum atmen.
£te Brigade setzt sich m Galopp, unsere zurückgehenden Schützen führerlos es lind von dem einen Regiment da vorn 24 Offiziere gefallen — fluten, ohne Front zu machen, an der vorreitenden Kaüallerie üoebet, zuruck. Die feindlichen Schützen wohlgeordnet bleiben stehen und feuern in unsere Kavallerie hinein. Jetzt im nächsten Augenblick mutz die Kavallerie einhauen und die feind- ichai Schutzen sind verloren. Da wirb jene kürzer, der Anritt swckt die Kavallerie wendet unb geht zurück. 9hin wirb bie uas bebrvhlich. Da iagt eine unserer Batterien um -F ^rum,^ protzt gegenüber ben feindlichen Schützen ab, roirn ^aen Kartätfchladungen ins Gesicht und bringt sie nach von Schüssen Aum Weichen. DaS Gefecht kommt -um Stehen. Aber es wirb der Befehl gegeben, bie Stellung zu halten und nicht weiter vorzugehen.
m, b.cm Avrf Poupry steht das 1. und 2. Bataillon meines Regiments in Reserve. Das Füsilierbataillon kämpft drüben ^Cm Sein Führer ist erst gestern mit Erfatz- mannscha ten angekommen. Heute ist er zum ersten Male im führt das Bataillon wohl etwas zu tapfer ins Feuer, stch in einen Kampf mit einem weit rpiVJCmCfnCk b"nd. Der Führer fällt. Eine Mitrailleufeniabmig rei^ Pferd unb Reiter nieder. Das Bataillon wirb fast über- ^unt, der Fahnenträger tödlich verwundet, verblutet sich auf verwundeter Gefreiter nimmt die fr ^003 Meter zurück und bringt die Fahne hinter fich fchlepveTid ui Sicherheit. Er wurde fpäter dafür mit beni eiferen Kreuz 1. Klasse dekoriert.
Ich wurde am früycn Nacymittag vorwärts des Dorfes Pouprv geschickt, um den Gang des Gefcch.es zu beobachten ^°rö«.a?öe meinem Bataillon, das hinter dem Dorfe nu^r^f ^CIL • ^bute liegen gedeckt ini Graben. Ich an einer Sornlj^dc unb übersehe das ganze Gefechts- ; A p tnuf iie9en Zwei tote Soldaten des 32. Regiments.
rdert aus den Brustwunden. Wann wirst du bei chnen hegen, frage ich mich, wenn bie durch die dünn«
wohnerzahl 101 (51 männl., 50 weibl.), davon sind 101 «van. gelisch. (1905: 104.)
Kreis Friedberg.
Gemeinde Ma ibach, Zahl der Haushaltungen 41, (T;n- wohnerzahl 192, davon sind 183 evangelisch, 9 katholisch. (1905.
Gemeinde Wölfersheim. Zahl der Haushaltungen 232 Einwohnerzahl 1103, davon find 1096 evangelisch, 4 latboInrK 3 israelitisch. (1905: 1051.) d 9 lt|(6-
Kreis Lauterbach.
Gemeinde Bannerod. Zahl der Haushaltungen 30. Ein. wohnerzahl 178, davon sind 178 evangelisch *(1905: 199)
Gemeinde Berns hausen. Zahl der Haushaltungen 50 Einwohnerzahl 238, davon sind 234 evangelisch, 4 katholisch.' (1905: 258.)
Gemeinde Blitzenrod. Zahl der Haushaltungen 59. Ein. nwhnerzahl 242, davon sind 234 evangelisch, 8 katholisch. ^1905-
Gemeinde Hartershausen. Zahl der Haushaltungen 40 Einwohnerzahl 220, davon sind 220 evangelisch (1905: 207i
Gemeinde Rimlos. Zahl der Haushaltungen 9. wohnerzahl 57, alle evangelifch (1905: 55.)
Gemeinde S ickend 0 rf. Zahl der Haushaltungen 24. Einwohnerzahl 134, davon sind 134 evangelisch (1905: 138)
Gemeinde Uel lershausen. Zahl der Haushaltungen 48
Einwohnerzahl 224, davon sind 224 evangelisch (1905- 2191
Gemeinde Uetz ha usew Zahl der Haushaltungen 37 Einwohnerzahl 1/2, davon sind 168 evangelisch, 4 katholisch (1905: 164.)
1 Am frühen Morgen stand die 22. Division gefechtsbereit außerhalb des Dorfes. Wir hatten eine helle Frostnacht hinter
wis. Die Sonne ging blutigrot hinter einer Dunstschicht auf Dorthinaus lag bie liebe Heimat. — Noch war fein Befehl für nng da. Die Gewehre wurden zusammengesetzt, die Truppen sammelten sich außerhalb der Gewehrpyramiden und tauschten Neurgkeitm ans der Heimat aus, die gestern eingetroffen waren Zaru auch Zigarren und jeder Raucher blies den angenehm^ -Dampf dec Zigarre, bie «nicht Liebesgabenzigarre im üblen Sinne War, behaglich von such,
«v iagt em Reiten auf die Division los: ber bringt Befehle ®ie Mannschaften drangen schon, von selbst zu den Gewehran Dann scharf und laut das Kommando: „An die Gewehre" Gewehr m die Hand"- lunb im nächsten Augenblick rollt sich' die ^ivisum aus der Rendez-vous-Stellung ab, wie der Faden von ,einem wvhlaufgewickclten Knäuel. — Die Kompagnien sind kurz, .sie sind im feindlichen Feuer und durch die Anstrengungen zu- famrnengeschmolzen, trotz der gestern eingetroffenen Ersatzmann- fcyaften. Die Kompagnien zählen noch nicht 100 Gewehre und cn >le wieder zusammengeschmolzen bis auf
8ü Gewehre. Die Erfatzmannschasten bewegen fich ungeschickt beim Vorgehen und erliegen auch am leichtesten den ganz ungewöbnten Anstrengungen.
R?- marschieren querfeldein über die gefrorenen Aecker. Marschhmderniffe find m dieser Landschaft feiten. Unsere Slrtülerie fahrt neben uns. Die Geschütze poltern und stoßen. So über* Wen wir auch den Kanonendonner, der uns entgegensck-allt nun hoch m der klaren Luft die zierlia,m Davips- vtS platzender franzosifcher Schrapnells, von denen wir aber aus Erfahrung nicht Diel halten. Also vor uns tobt eine Schlacht DaS sehen wir nun immer deutlicher und nun wird darauf los- die^Be?n! . 3)ie,^cuter legen sich vornherein und machen
die Beine so lang toie beim langfamen Schritt. Der Gedanür chnm zu Hilfe!^' ÜOrn un|eie Kameraden im Kampfe,
Rechts von uns ist die 17. Division int Kampf, die Mecklenburger und Hanfeaten, recksts daneben das 1. bayrische Kornä Wir bilden m dreier Schlacht bei Loigny-Poupry den linken Flüael' Die 2. AfMiee unter Prinz Friedrich Karl steht weit UnfS Don uns und kümmt heute nicht zum Kanips, erst morgen 1
Brigade marschiert auf, sechs Bataillone neben- yüen Zwifchenraumen ui Angriffskolonne Die ■ Fahnentücher flattern über jedem Bataillon, äir steden aus- : 91Um (Mpfipt Kip CÄpf-.. [ i eriönt das Konlmando: debet die Helme ab . Und wer beten kann, dec betet nifft- , trunken sehr ich in die Schlacht- die
L'; Drvifion geh« zür Verfolgung oor, die Sattprien^feuern - ©chuB auf Schutz in bie abziehenden Kolonnen, seüwliche Soldaten lj
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Kreis Schotten.
Gemeinde Götzen. Zahl der Haushaltungen 50, Ein. wohnerzahl 214, baoon sind 214 eoangelisch, (1905: 216)
Gemeinde N ie b e r-S e e m e n. Zahl ber Haushaltunq« 41, Einwohnerzahl 241, baoon sind 241 evangelisch. (1905- 224)
Gemeinde R a i n r v b. Zahl ber Haushaltungen 150, An. melü^sch^^ ^90' ^6^2 ) 6b6 ^angelisch, Z katholisch, 1 &
Gemeinde R ed geshain, Zahl der Haushaltungen 83» Einwohnerzahl 374, alle evangelisch.
Handet.
-Postpakete nach Ehile, Peru und Bolivien werden von seist ab das ganze Jahr hindurch, alw auch rvähieud des fudamertkauischeu '-Winters, über die Anden befördert d fel denn, daß dieier Weg infolge höherer Geivast gesperrt ist. '


