Ausgabe 
30.11.1910 Zweites Blatt
 
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die

Vorsitzender des

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Letzte Nachrichten.

r k. ?arm habt 30. Nvv. Die 2. Kammer et* lebigte heute eine Anzahl kleinerer Gegenstände. Mr er- lebtgt erklärt würbe der Antrag des Abq Köbler wenen Versetzung der Stadt Gießen in die ServieNaffe B Amis- ^^er a D Linde n sl cuth einer der ältesten Kamme« und Gerrchtsstenographen, ist heute nacht geftorben L war vor ferner Versetzung in den Ruhestand Amtsrichter in Herbstein.

L. U. Landeßuniversität. Der ordentliche Pro- reffor der Mathematik an der LanbeSunioersilät, Geh. Hofrai Dr. Moritz Pasch, konnte am 29. November auf eine 40jährtqe Lehrtätigke it an unserer Hochschule zurück- blicfen. Um dieses TogeS zu gedenken, begaben sich am Sonntag den 27. November um ll8/4 Uhr fast sämtliche Dozenten der Universität zur Beglückwünschung deS zu Ehren- ^en in dessen Wohnung. Der Rektor der Universität, Geh Fllfiizrat Prof. Dr. Bierm ann, und der Dekan der philo­sophischen Fakultät, Prof. Tr. S i evers, hielten Ansprachen, in denen sie die Lehrtätigkeit, die wissenschaftliche Arbeit und Dip Berdienlte ihres langjährigen Kollegen um die Per- lualtung der Universität in gebührender Weise erörterten und ihm die Anerkennung, die Wertschätzung und den Tank der Universität und der Fakultät ausdrückten.

** Ordensverleih u nge n. Der König von Preußen hat den nachbenannten Offizieren die Erlaubnis zur An- nahme der ihnen verliehenen nichtpreußischen Orden erteilt und zwar: des Offizierkreuzes des Bclg sch en Ordens Leo polb II.: dem Rittmeister Reinhard Ludw. Prinzen zu Solms-Hohensolms-Lich im Regiment der Gardes bu Corps; des Ritterkreuzes des Bclg scheu Kr n nerdens: bem Oberleutnant Ferdtnand Maximilian Erbprinz zu Isenburg und Büdingen-Wächtersbach in dem­selben Regiment

^eitStotlligen über den Angeklagten herfallen wollten, sei er ent» schieden dazwischen getreten und habe sie daran gehindert. Angell. Sagen: Das ist richtig, aber erst nachdem ich meine Prügel weg hatte. Der Zeuge behauptet, daß er den Angeklagten nut der größten Schonung behandelt habe und wenn der An­geklagte etwas wahrheitsliebend sei, so müsse er das auch zu­geben. R.-A. Heine fragt die beiden Zeugen, ob sie nicht geiehen hätten, daß Arbeitswillige im Besitz von Gummiknüppeln gewesen feien. Die Zeugen verneinen das.

Der Verteidiger zeiyt dem Gerichtshof einen solchen Gummi­knüppel vor. Die Polizeibeamten erklären, daß sie einen der­artigen Knüppel zum ersten Mal sehen.

Der folgende Zeuge Schutzmann Köppen erhalt wegen einer 'n>ch nicht ausgeheilten Verletzung die Erlaubnis, auf einem Stuhl vor dem Richtertisch Platz zu nehmen. Er bekundet, daß er in ber Nacht vom Montag zum Dienstag nach der Beußel-, Ecke Turmstraße ab kommandiert war. Da tarnen drei Personen, unter denen sich der Angeklagte Bock befand, die aufgefordert wurden, weiterzugehen, weil sie wiederholt stehen blieben. Die Leute I d) t m d f t e n auch Bluthunde. Zwei der Personen ent­kernten sich, der dritte blieb weiter stehen, »deshalb der Zeuge an ihn herangtng und ihn festnehmen wollte. In diesem Augen­blick drehte sich der Angeklagte L.rum und ver- se tz t e d e m Zeugen von unten einenStich in den Leib.

Der Vorsitzende zeigt das Messer, mit dem die Tat verübt wurde. Es ist ein sogenanntes feststehendes Taschenmesser mit ziemlich breiter Klinge. Der Zeuge merkte erst einige Minuten s-ater, daß er getroffen war und wurde von seinen Kameraden

8U Punkt 2 in dem vorliegenden Schreiben des Herrn Justizrats Metz haben wir zu bemerken, daß mit dem in dem bekannten Flugblatt sowohl als auch hier wieder angezoge- itenArtikel" in Nr. 273 des Gießener Anzeigers, der mitunwahren Behauptungen" gefüllt sein soll Lediglich ein ganzseitiges Inserat, unterzeichnet mit -Liberale Wähler", gemeint ist, das mit dem redaktionellen 2eil in keiner Beziehung stand. Es steht jetzt also für jedermann klipp und klar fest, daß wir ohne jeden Grund leichtfertiger Weife in die Polemik hineingezogen wor- , den sind.

** Jugendnot. Daß die schulentlassene Jugend unserer Tage, die JugendZwischen Schulbank und Ka- ferne", tote Generalfeldmarschall Gras Hacseler sie mit gutem Schlagwort nennt, in vieler Beziehung zu ernster Besorgnis Anlaß gibt, ist unter allen denkenden Freunden unseres Volkes eine ausgemachte Sache. Das Wachstum der Zahlen jugendlicher Verbrecher, wie der Zwangszöglinge redet dafür eine beredte Sprache. Aber selbst wenn man nun keines­wegs die ganze Lage am Wachstum grade dieser Zahlen beurteilt, so bleiben in körperlicher wie sittlicher Beziehung brennende Ausgaben genug für unsere Jugendlichen zu lösen. Und zwar ist da mit Theorien z B um die jetzt vielumstrit- tenest a a t s b ü r g e r l i ch e E r z i e h u n g" wenig genützt sondern nur durch persönliche Arbeitsleistung namentlich auch der Gebildeten für die Volksjugend. Aus dieser lieber- Zeustung heraus wendet sich dieHessische Jugendhelferver- emtgung" mit einem Vortragsabend am 2 Dezember cm alle Freunde unserer Jugendlichen, besonders an die Herren Studenten. Die Leitung der Versammlung, über die der Anzeigenteil näheres besagt, hat Geh. Justizrat Dr. Bier­mann, der derzeitige Rektor, übernommen.

" Tau dnummengotteS dienst. Am Sonntag 4. Dezember, nachmittags 3 Uhr, findet in Lauterbach im Nonfirmandensaal Gottesdienst für Taubstumme statt. Zur Erlangung von Fahrpreisermäßigung bittet man, sich an Oberpfarrer Müller, Lauterbach, zu wenden.

** Robert K-othe-A benb. Man schreibt uns: Anläßlich des nächsten Montag stattfindenden Kothe-Abends seien einige St'mmen hier wiedergegeben, wie Nord-, Mittel- und Süddeutsch- lanb über Kothe urteilen:R. K. hat im K.-Saal (Berlin) bie große Zahl feiner Freunde und Verehrer mit dem Vortrag deutscher und niederländischer Volkslieder wieder zu stürmischer Begeisterung hingerissen. Selten sind uwhl einem Künstler diese ^Mchen Mittel gegeben, um den naiv-liebenswürdigen Gehalt Weber Lieder nahezubringen." (Berl. Lokalanz.).Herr Kothb-'s Bortrabskunst steht auf einer ungleich höheren Stufe als das mag wir im Lau e dieses Winters von seinen Vorgängern, von Öerrn Sven Scholander und Frau von Wolzogen, gehört haben." ^b^br^agebl.).Nun aber ist dem schlummernden Dornröschen em Weckntfer erstanden s .... Robert Kothe, der gestern erst­malig auch kuer m Leipzig seines Weckeramtes waltete, und damit lehr freudige Zustimmung und begeisterten Dank einer für die gegenwärtige Hochsaison ganz ungewöhnlich vollzähligen Zuhörer- [(6(111 bemnief." (Leipz. Zeitung).Der Künstler mar g?nz aus­gezeichnet gut bet Stimme, und so konnte es nicht fehlen, daß die Begeisterung der außerordentlich zahlreichen Zuhörerschaft zu ge­waltiger ^Hohe anwuchs." (Münch. Reuest. Rachr.).

streif und Blerdoykott. Zu unserer Notiz in Nr. 279 erhalten wir vom Verbände der Brauerei- und Mühlenarbeiter folgende Zuschrift: .Die organisierten Brauerei, arbeitet traten nicht wegen Lohndiffereuzen in AuSfland fonbern nur deshalb, weil Herr Denninahoff ein bei ihm be.'

Aus Stadt und Land.

Gießen, 30. November 1910.

Eine Erklärung über das WaHlflirgblatt des Vorstandes der fortschrittlichen Volkspartei in Bietzen.

Wir erhielten heute von Herrn Justizrat Metz fol- Zeudes Schreiben mit der Beifügung der gleichfalls hier abgedruckten Schriftstücke:

> Gießen, ben 30. November 1910.

An bie Reba ktion des Gießener Anzeigers!

. Hierdurch ersuche ich Sie ergeben st, anliegende Erklärung an geeigneter Stelle Ihres geschätzten Blattes veröffentlichen zu wollen, imb zwar in ber heute ausgegeben werdenden Nummer Hochachtungsvoll Metz, Justizrat.

Von dem ersten Vorsitzenden des nationalliberalen Vereins, Herrn Prosesior Luley, ist an mich als Vorsitzenden des Vereins ber fortschrittlichen Volkspartei dahier brieflich folgende An- Trage ergangen: 1. ob das am Tag der Stadtverordneten wählen basier verbreitete Flugblatt mit der UnterschriftDer Vorstand ber fortschrittlichen Volkspartei" wirklich von dem Vorstand ber fortschrittlichen Volkspartei herausgegcben worden fei; 2. ob bie bort gedruckten Aeußerungen aufrecht erhalten würdm. .) habe darauf das nachsteheirde Antwortschreiben an Herrn .Professor Luley gerichtet, welches ich hiermit meiner Zusage gemäß der Oeffentltchkeit übergebe. ü

,, Den krnalpflege in Hessen. Im Auftrag des Großh. Mintsterrums des Innern ist soeben ein umfang* ceta)er Bericht über die Denkmalspftege im Grotzherzoa- tum Hessen in den Jahren 19021907 erschienen. Der Si°rV^en?e y entgalt auf 193 Seiten zunächst einen Geschäftsbericht über die Tätigkeit des Denkmalsrates, die Berichte der Denkmalpfleger für die Baudenkmäler für Starkenburg (G. Wiekop), Oberhessen (H Wallu) und Rheinhessen (Fr. Pützer), .otoie des Denkmal- |)|legerd für die Altertümer uno beweglichen Gegenstände (B. Müller). Der Bericht wird wirkungsvoll ergänzt durch 34 Tafeln mit Abbildungen der im Text erwähnten Baudenkmäler. Es ist mit Freude zu begrüßen, daß der Pericht, ber viel wertvolles enthält, auch ber Mgemein- Ijeit durch den Buchhandel zugänglich gemacht wird.

^üuglingSfürsorge. Auf 9lnregung der (Sroüb. Zentrale für Dhitter» und Säugling--Fürsorge in Hessen hol UH hier eine Zweigsie- gebildet. Zu der konstituierenden 2'tzung der Zweiglteae wird auf Montag den 12 Dezember, nad)m. 4 Uhr, in den Sitzungssaal deS Provinzial-AutzschusseS emgelaben. AlS Tagesordnung ist vorgesehen: 1. Bericht de« ärztlichen Direktor- der Großh. Zentrale, Prosesior Dr. Ko epp e-Gießen, über Mutter- und SäuglingS-Fürsorge im allgemeinen. 2. Korreferat deS Verwaltungsdirektors der ®robh* Zentrale, NegierungSrat Pl st ar - Darmstadt, über örtliche Organisation der Zentrale. 3. Konstituierung der Zweigstelle.

Der Angeklagte Bock stellt die Sache wesentlich anders bar. Es sei nicht richtig, daß er mit irgendwelchen Begleitern einher­gekommen fei. Er befand sich vielmehr ganz allein und kam aus einer Wirtschaft in der Turmstraße, in der er sich mit dem Wirt über die Krankheit eines Angehörigen unterhalten hatte. In der Wirtschaft hat er vielleicht sechs Glas Bier und einige Schnapse getrunken. Als er auf dem Nachhausewege die große Menge Schutz eute sah, bat er einenKontrolleur, der gerade auf seincmRund- gange begriffen war und die Nachtwachbeamten kontrollierte, ihn unter seinen Schutz zu nehmen. Der Kontrolleur lehnte das aber ab, da er dazu nicht imstande sei. Darauf sei er, ber Angeklagte, hu den Schutzleuten gegangen und habe höflichst gefragt: Darf id) hier vielleicht durch'? Einer der Beamten sagte darauf: Was IdlII ber? Haut ihn! Das gesckiah, ohne daß irgend ein Schimpf- toort von ihm gefallen war. Die Beamten Hütten dann in der dunklen Straße gemeinsam auf ihn logeschlagen, so daß er sich duckte und bie Hände in bie Taschen seines Ueberzieherz steckte. 3n der einen Tasche habe er das Messer gefühlt, bieses heraus- gezogen und sich damit verteidigt. Dann sei er von ben Be­sten direkt niedergeschlagen worden. Die beiden Schutzleute, die stch in der Begleitung des verletzten Schutzmanns Köppen befanden, Derunben, daß der Angeklagte, als sie ihn mit ben Armen

STOeffer in ber Hand hatte, ohne baß sie es merkten, xjfrc ftollege Köppen habe plötzlich gerufen: Der Mann hat ja ein Messer. Darauf hätten sie ihn losgelassen, ihre Säbel ge* zogen und ihm einige Hiebe versetzt, so baß er zur Erde fiel.

iDer Verteidiger sucht durch zahlreiche Querfragen fest- Lusteilen, ob die Beamten nicht schon vor dem Stich auf den An­geklagten los geschlagen haben.

Beide Zeugen bestreiten dies ganz entschieden. Einer von Vkburt$ eitlen zweiten Messerstich des Angeklagten, ber mer Klewungsstücke durchdrang, leicht am Unterleib verletzt wor- ben, bie Wunde tst aber .i acht Tagen verheilt, ohne daß ber -Zeuge fernen Dienst aussetzen mußte. Nächste Sitzung: Donnerstag.

spater, daß er getroffen war und würbe von seinen Kameraden nach dem Krankenhause transportiert, wo sofort eine Opera­tion an ihm vorgenommen wurde. Der Zeuge hat drei Wochen zu Bett geleaen und wurde dann nach Hause entlasten. Er wird vermutlich erst Mitte Dezember wieder dienst- fähig sein.

schästigteS Mitglied der vorstellig gewordenen Lohnkommisstoi, entließ. Auf Grund dieser Maßregelung der Arbeiter sahen 'ich dieselben genötigt, die Arbeit mederzulegen, da Herr Denmnghofs jede weitere Verhandlung ablet)nte*.

Kreis Lauterbach.

= Schlitz, 29. Nov. Kürzlich ging in einer hiesigen Wirt­schaft em behäbiger Schreinermeister mit einem Bauers­mann von Pfordt eine Welte um 1000 4/ip Glaser Bier em daß er ben Weg- von Schlitz nach Pfordt und wieder zurück in einem Zeiträume von 1 Stunde zurücklegen würde. Es handelt fjrfi hierbei um eine Strecke von gut 4 Kilometer. Die Wette wurde 'christlich festgelegt nachdem sich der Schreinermeister die Sad» erst noch einmal etwa y2 Stunde lang gründlich überlegte. war nämlich vereinbart, daß er vom Psordter Bürgermeister em» schristliche Bescheinigung mitbringen mußte, um seine Anwesend beit in Pfordt zu beweisen. Als nun der Schreinermeister feinen Marsch angetreten hatte und ber Psordter Bauersmann sich j(60n auf ben kühlen Trank freute, war die Spannung ber anwesenden natürlich groß: aber bie Freude des Psordters bauerte nur 57 Mmuten, denn genau so lange hatte ber Schreinermeister a.ur Zurucklegung des 8 Kilometer langen Weges und was bie Hauptsache ist, zur Erlangung der erso derlichen bürgermeisterlicheik ye|d;ieinigung gebraucht nebenbei Dcmccft, ist der Weg h/ . Tunkelhett gemacht worden, so daß er die Wette glänzet gewonnen hatte. Der Bauersmann soll jedoch ein sehr em, tausckstcs Gesicht gemacht haben.

Kreis Schotten.

xAusdemKreiseSch otten, 29. Nov., wird uns geschrieben: Im Greife Sch. ist zurzeit ein Lehrer wegen Krankheit beurlaubt. Von einer mehrklasfigen Schule ih für die Zeit der Beurlaubung oes bete. Herrn ein Schu l. Verwalter von seiner Stelle abberufen und mit Vertre­tung des erfrantten Lehrers beauftragt word.n. Das Vor­gehen der Schulbehörde ist aus Sparfamkeitsrücksichten nur äu billtgen, da die Mitversehung einer Schulstelle von Lehrern der Nachbarschaft weit mehr Kosten verursachen

Hessen-Nassau.

- Wetzlar, 29. Nov. Bei der heutigen Stadtver- ordneten-Strchwahl in der 3 Klasse wurden der feitlieriae Stadtv. Frohn und Gerichtssekretär Dietz gegen die ^ozmldemokraten Fauth und Poppe gewählt.

X Franken berg, 30. Nov. Der vor einiaen Monaten verstorbene Dlrektor des Landeshospitals Haina (Irrenanstalt) ^nita drat J^r ©d)eel. ber während eines Zeitraumes von 19 x$abren bte Geschäfte des leitenden Arztes und sodann noch Allere 19 Jahre lang die Geschäfte eines Direktors btr Anstatt geführt, hat m feinem Testament das L a n d e S h o s p i t at Satittt zum Erben seines Vermögens, daS auf 150000 Mack ^schabt wird, eingesetzt. Die Zinsen sollen in erster Linie vev, menbet werden zu angemessener Unterstützung dreier unverhei­rateter Schwestern auf Lebenszeit, weiter $ur Ausbesserung ber Verpflegung lolcher Pfleglinge 2. Klasse, die aus besserer fL mtlie flammen, eine bessere Perpflegung bisher gewohnt warm bi?rAr^l.nn un\ Verständnis dafür bewahrt I>aben, durch bie Gleichstellung mit Kranken 2. Klasse indessen besonders uip angenehm berührt werden, ferner zur Unterstützung hilssbedürfti^r Hinterbliebener von HospitalsbeanUen, Dienern ober ständigen ^r*ClLern" lP.130,1 ?em Verstorbenen bestimmt, daß, meint natt) bem Ableben feiner drei Schwestern die Zinsen des Nach. ' laifeS $u ben nn Testament bestimmten Zwecken nicht voll ja au gebracht mürben, der Derbleibenbe Ress zur Erleichteruu! « SQXb^emet^n,bcd Kreises Frankenberg bienen

lolle, bie auf ihre Kosten Pfleglinge im Landeshospital Hama K" baden. Die Genehmigung zur Annahme der Erb.

fchaft ist beantragt aber noch nicht erteilt. Der Landes-Ausschuß, - ^>eben in Kassel taat hat zum Direktor der Irrenanstalt Si . ßaina ben snthenge-n Oberarzt Dr. Schürmann vorn 1.

nuar 1911 ab gewählt. v

K.» » < dm 3^ 92ohmber 1910. An dm SBorfifcenbeit

beä SRahonamberaten Vereins, berrn Professor Luley, bochivohl- geboren ®ic^n. &pr geehrter Herr Prosessor! Aus Ihre Zu- vorn 24. I. Mts. erwidere ich ergeb en st:

inTs9raAe stehende Flugblatt ist unrichtiger Weise ^^bichnet. ,,Der Vorstand der fortschrittlichen Volkspartei", ift lediglich von mir versalzt und veröffentlicht. Es war feine lSeit and? nur den engeren Vorstand zu berufen.

2. Ich bm nicht in der Lage, den Nachweis dafür zu liefern, daß ber mit unwahren Behauptungen gefüllte Artikel in Nr 273 9n T®&nCT ü?n cinem in ber Versammlung vom

2U. 1. Mts. anwesend gewesenen nationalliberalen Führer verfaßt ift, noch auch, daß das verspätete Ersck-einen des Gießener An- Ö äfÄUf a3eranlaffunS -iu-s Führers Ihrer inrr « Auch den AusdruckSchelmenstück schlimmster Art, dessen

^u'ualliberale Führer fähig sind" halte ich jetzt außer- S/nT119 Wahlkampfes für entschieden zu scharf, Imb stehe nicht an, diesen Ausdruck zu bedauern.

btesm Brief heute in der Gießener Morgen­sri .G^ßener Anzeiger veröffentliche, und so meiner-

6cnr8U crlenneV gebe, die Momente zu beseitigen, Vurteien unnötig verschärfen, hoffe und lin ^rer Partei Gelegenheit nehmen

flcnCr Desfentlichkeit den von Jl/rer Seite gegen uns erhobenen Vorwurf zurückzunehmen, als hätten wir zu der Zeit «?^rer Seite durchaus ehrlich gemeinte Verhandlungen über die Reichstagswahl führten, gleichzeitig mit ^Uier anderen Partei, der sozialdemokratischen, verhandelt.

Hochachtung

x btz, Justizrat,

Vorfltzender des Vereins ber fortschrittlichen Volkspartei,

schallt laut und frei und sie war am 1 a^e vorher so überanstrengt wor­den, dass am Abend kein Ton mehr heraus kam. Ein paar Wybert- f ' 1 a b 1 e 11 e n haben die Stimme wieder rein, den Hals frei gemacht _ ____________________ die sind für niemanden zu entbehren, !

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