Ausgabe 
4.6.1910 Erstes Blatt
 
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Die seitherigen Vorstandsmitglieder wurden mit Ausnahme des Herrn Kirschbaum-Lauterbach, der von seiner Wahl abzusehen bat, wiedergewählt. Herr Bechtold-Gießen wurde neu gewählt.

was durch die tüchtige Kenntnis der politischen Begeben­heiten im Reich von den Rednern gewonnen wurde.

3£m Freitag abend fand eine derartige kleine Wahlver­sammlung in Fauerbach v .d. Höhe statt. Hatte der starke Gewitterregen, der gegen acht Uhr niederging und den Bauern höchst willkommen war, die Bauern so geneigr ge­macht, den Aibend, ja die Nacht zu opfern, um sich den Redekampf anzuhören, der sich entspinnen sollte zwischen der Parrci der Natioualliberalen und der des Bundes der

Landwirte?

Die Versammlung war cinberufcn von der nationallibc raten Partei der Bund der Landwirte hatte einen aus­wärtigen Redner hergeschickt unter Assistenz eines betannten Landtagsabgeordneteti.

Wie die,,Schlesische Volkszeitung" meldet, beschloß eine nach Balken Hain et «berufene Vertraueusmännerversamm- lnng der Z e nt rum Spartet einstimmig für die Stich­wahl im Wahlkreise Jauer-Landcshut-Bot- k c n h a i n, die am 9. Juni stattfindet, Wahlenthal­tung zu empfehlen.

Ausland.

Das ö st erreich ischeAbgeordnetenhaus nahm in allen Lesungen den Gesetzentwurf über das V er b o t der Frauennachtarbeit in industriellen Unternehmungen, aemäß der Berner Konvention, an. .

Ms London wird gemeldet: Der deutsche Botschafter Graf Wolff-Metternich zur Gracht rst nach Deutschland abgereist.

Mrs Maris wird gemeldet: Der Gouverneur von Obersten egal und Niger teilt mit, daß am 21. Mai 500 arabische Räuber bei der Lase Daffa etwa 50 Kilometer nordöstlich von Nguigui eine Abteilung Kamel­reiter angriffen. Tirailleurs warfen die Araber zurück die 100 Tote und .8 7 Verwuttdete auf dem Schlacht^ felde zurückließen, nach einem erbitterten Kampfe. Neu«' TiralleurS wurden getötet, 19 verwundet. Der Tierarzt Boiron wurde getötet, ein anderer Europäer schwer verletzt.

Ans Staöt und Ennd.

Gießen, 4. Juni 1910.

Tageskalender. K i n e m a t o g r a p h: Täglich Vorstellung.

Biograph: Täglich Vorstellung.

eti. Kohden, 3. Juni. Ein früher in unserer Ge- ineinde in großer Blüte stehender Erwerbszweig, die Töpferei", geht ihrem Ende entgegen. Vor einigen Jahren bestanden hier noch vier bis fünf Brennereien, jetzt nur noch eine, die, wie man hört, ihren Betrieb ebenfalls einzustellen gedenkt. Der Absatz ist 511 gering und die Preise nicht hoch genug. Hauptsächlich wurden Milchtöpfe her­gestellt, die infolge der überall bestehenden Molkereien und durch die Milchzentrifugen fast gar nicht mehr gebraucht werden.

Ocksta dt, 3. Juni. Der Großh. Forstassessor Otto Rumpf, der seit dem 1908 erfolgten Tode seines Vaters die hiesige Freiherrlich 511 Franckenstein'sche Oberförsterei und das dazu gehörige Rentamt verwaltet hatte, wurde zum Freiberrlichen Oberförster ernannt.

R. B. Darmstadt, 3. Juni. Einer der bekanntesten hessischen Geistlichen, Pfarrer D. Johannes Guh 0 t, ist gestern im Alter von noch nicht 49 Jahren in Heppenheim a, d. B. nach kurzem Leiden gestorben. D. Guyot entstammte

Der Brandenburger Redner führte seine Sache gut. Hatte der Redner des Bundes die narionalliberale Partei Heilens und des Reiches so maLrig gemacht, daß wohl kern Hurrd ein Stück Brot von ihr genommen hätte, \V\ ftielt thm der Redner des Bauernbundes entgegen, daß er ja das Md euren des Grafen Oriola schmähe, der in der Hessischen Kammer owohl als int Reichstage als Nationalliberaler tattg gewesen ei und dessen Tätigkeit man doch immer hochgehallen und gefeiert habe. So setzte sich der Redekampf dts lange nach Mitternacht fort, bis es den Bauern zu arg wurde. Sie wollten ins Bett, um zum Beginn der Tageshelle Dick- wurzeln zu pflanzen in den gründlich durchweichten Acker-

ähnlichen Bezeichnungen für kleinen bäuerlichen Besitz nach Deutsches Kcicb

der Gewohnheit ihrer Heimat reden, so befremdet das natür- '

lieb unsere Bauern. Da nun von der anderen Seite der Den Abschluß der festlichen Veranstaltungen zu El)ren PartitularismuS, der so ziemlich bei uns eingeschlafen war, der Turiner Kaufleute und Industriellen wieder wachqerufen wird, so geht manches wieder verloren, bildete ein glänzendes Gartenfest, das >der Re i ch s k a n zl er - . .. r. 1 ga5 Mehr als 200 Personen hatten der Einladung des

Reichskanzlers Folge geleistet. Der Kanzler empfing die Gäste und zog einen nach dem andern ins Gespräch. Im Laufe des Tages wurden verschiedene Besichtigungen von industriellen Betrieben vorgenommen. Der größte Teil der italienischen Gäste tritt am Samstag die Rückreise an.

fn das Land cingeroanbert sind. DieseSephardln^ sind freilich nicht alle Abkömmlinge von den spanischen ^uden. Diese wurden im Jahre 1492 durch Ferdinand und Isabella plötzlich des Landes verwiesen. Ein Teil von ihnen ging nach Portugal, ein anderer nach Marokko, ein kleinerer nach Südfrankreich und in all diesen Ländern hatten sie Un­sägliches zu erdulden. Eine freundliche Mfnahme fanden mir diejenigen, die sich nach der Türkei loanbten, wo der Sultan Bajazct sie als Kulturträger willkommen hieß, indem er die vielgerühmte Weisheit des spanischen Königspaars bezweifelte, das so nützliche Untertanen ausftieß. Die Ein­wanderer fanden in der Türkei Juden vor und gewannen bald die Oberhand in deren Gemeinden. Die meisten der heutigen Juden auf der Baltanftisel wie in Kleinasien, deren Sprache das Spanische geblieben oder geworden ist, gelten nun als Nachkommen jener Einwanderer, gegen die vor 400 Jahren alle .Hände in der Christenheit erhoben waren. Ihre Nachfahren aber bilden jetzt einen wertvollen Bestand­teil der Bevölkerung Bosniens und der Herzegowina. Te-r zu Ehren des Kaisers veranstalteten Feier in ihrer Syna­goge zu Sarajewo verliehen die altspanischen Kostüme von 200 jüdischen Mädchen warmes Leben und prächtige Farbe. Zum Schluß der Rundfahrt des Kaisers wurde die pr 0 t e sta ii ti s ch e Kirche und die Synagoge ber deutschen Juden besucht. Diese für den Monarchen ebenso anstrengenden wie eindrucksvollen Besuche in den Gotteshäusern der verschiedensten Konfessionen sind auch zu­gleich als ein Beweis dafür aufzufassen, daß er gewillt sst, allen ihr Recht zuteil werden zu lassen und das konfessionelle Prinzip nicht über oen Staatsgedanken zu stellen. .

Serajewo, 2. Juni. Den Abschluß der Festlichkeiten bildete eine Serenade sämtlicher Vereine von Serajewo, on der 4500 Personen tcilnahmen. Der Kaiser ist heute morgen 6 Uhr unter dem Jubel der Bevölkerung, dem Eseläute aller Glocken und dem Donner der Geschütze der Tvorfö nach Mostcrr abgereist. In Begleitung des Kaisers befinden sich die gemeinsamen Minister.

Mostar, 3. Juni. Der Kaiser ist heute mittag hier ein - getr offen. Während der Fahrt von Serajewo nach Mostar wurde er auf allen Stationen von der Bevölkerung stürmisch begrüßt. Nach seierlichem Empfange auf dem Bahnhofe fuhr der Kaiser inmitten der Spalier bildeten Truppen unter dem Jubel der Bevölkerung in das Absteigequartier.

Heute nachmittag um 1 Uhr empfing der Kaiser im Hotel hie katholische und die orthodoxe muselmanische Geistlichkeit, den Bürgermeister mit dem Gemeinderat, Laiendeputationen aller kenntnisse und Beamte, deren Führer Huldigungsansprachen hielten. Der Kaiser dankte für die Kundgebungen der Treue und Ergeben­heit und sprach die Hoffnung aus, daß alle an dem Gemeinwohl Mitarbeiten würden. Hieran anschließend fand ein Empfang des Offizierskorps und später Hoftafel statt. Nach der Tafel machte der Kaiser mit einem glänzenden OKfolge eine Rundfahrt durch die reich geschmückte Stadt. Nachmittags, kurz nach 4 Uhr, trat der Kaiser die Rückreise nach Wien an.

froriforhöbunoen in öen Dereiniatett Staaten. Fonds geschlagen wurden. Durch einen bei der Voran-. CarMyolMgen M ven r^^n der I schlagberatung gefaßten Beschluß des Kreistages vom 9. Mai

'sollen die bei dem Fonds seither angesammelten Zinsen zur

Aus dem Wahlkampf FriedbergBüdingen.

Wir erhalten folgendes Stimmungsbild: I Washington, 3. Juni.

Was ist davon zu sagen?! Zuweilen macht cs den Ein. nördlichen L°nd-St-ck<: vondem ischen l Unterstützung von nn Kreise Gießen wohnenden Krugs-

druck, als ob der Kampf verebben wollte dann tetftun«. hßocifictulie unterbceiteten.bet gnter|tde und deren Hinterbliebenen verwendet lverden.

wartet und wie durch einen Zufall Hochflut em. Geheim- eigene neue, erhöhte Transporttarife für oen , r, P nh?r-9Wibbcr§hcim

rat Paasche war da, er redete, wie das nicht anders fern Güterverkehr, die mit Beginn des Monats Juli in Kraft fnüfinhl

kann,großartig" in Vilbel, tauchte in derselben Nacht j^ten sollen. Die Beamten der Interstate Commerce-Com- dcm Volksfest in Ober-Widdersheim, das morgen ftattfmbct, noch in Friedberg im intimsten Kreise der Nationalliberalen L<um' finb der Ansicht, daß in einigen Tagen noch weitere hat die Eisenbahnverwaltung folgende ^onderzuge eingelegt, aus. verschwand im Schlafwagen des Schnellzuges tn un- . * Einreichnna gelangen werden. Di-Tariferhöhungen Gicgen ab 1220 Uhr, Ob-r.W,dd°rSh-,m an 1-0. Ober. Mannte Fernen beinahe so rote der laugerroartete Komet. allq-m-m ro-rän G-n-ralsiaatsanwalt Wick-rs- Wldder-lh-im ab 9=0. Gießen an Ivio Uhr. Dl-Zug- halten

Herr Dietrich.Hahn oder richtiger-wenn es rntcr- ,,, ^ sich über di- Maßnahmen zu äußern, di- auf allen Bahnhösen.

essiert Christian .Hahn, redete tn Butzbach, und ver- ct) .. 'J ♦♦ Dt e Ver hcrndlun g gegen Rech tsan werkt

schwand aus der Wetterau, ohne vorläufig bemerkenswerte er ä" ergrenen geoe . <KP1tn t nahm die Gifen- Klarenar wegen Unterschlagung und Meineid wird am

Spuren zu hinterlassen. Böse Zungen behaupten, es habe 1 kommenden Donnerstag morgen 81 _ Uhr vor dem Schwur-

doch etwas nach Schwefel gerochen. Ib a ^?.°Ä A 9 . <n^sident ber Atckisen-Teveka 8^.^^ beginnen. Die Anklage vertritt Staatsanwalt

Inzwischen geht der Kampf weiter unter den Rednern Ganta 9fce' Eisenbahn erklärte ebenso wie mehrere andere; - rüm p e^r t, die Verteidigung übernehmen die Rechts-- aus der Mark Brandenburg, Hannover usw. auf der Sette ^^Q^n^änbcnten, baß seine Gesellschaft infolge der anwalte ^ustiz-rat Katz und Kauf mann.

des deutschen Bauernbundes, die auf der Seite der Na-lIi,-ans Port Tarife von Verbesserungen auf ihren Städtisches Freibad, ^.as Freibad an der-ahn,

tionalliberaleu kämpfen, und Rednern aus dem Wahlkreise Strecken obsehen müßte. - Die Präsidenten Earling das seit 14. Mai wieder eröffnet ist, wurde bis Ende des

- gegenüber den Rednern des Bundes der Landwirte. Es von der Chikago-Milwankee-Eisenbahn und Delano, von der Monats von 3776 Badegästen besucht. Der 21. Mai mit

macht'den Eindruck, als ob man den Kampf wachhalten wolle Wabacb-Eisenbahn erklärten, daß ste bts zur -oellegung on , Srab jm Wasser hatte 583 Badende aufzuweisen.

in hpn letzten acht ^aacn vor dem Wahltage, dem MemungSverschredenhetten ihre Angestellten entlaßen wurden. " ii .> «o '

btö W Den legren aa)t ^agen vor oem ä aguage, utn i anbcreT Eisenbahn Präsident behauptete, baß durch die AUrß- Tübingen, 3. June. Der Verband mittlerer 14. v$unt. nahmen der Regierung bie arnerikanisckvm Eisenbahnen fast voll- Verwaltungsbeamten des Großherzogtums Hessen hielt

Ich höre, daß in jenen Tagen hinter der vorgeschobenen siändig vernichtet würden, da die Üllrnahme berechtigt sei, daß in am 28. und 29. Mai hier unter dem Vorsitze des Kreisamts- Schützenlinie sich die Sturmkolonnen formieren sollen und ^n trächsten zehtr Jahren fein Gewinn zu erzielen sei. bureauvoritehcrs Schneider-Heppenheim seine achte Haupt- das grobe Geschütz in Stellung gebracht werden soll, um den - >---- -- ' ZL^-awmlung ab ber in Vertretung des Kreisrates Re«.

Gegner aus ber Stellung zu Wersen. Sv deuten die beiden Aus Befielt. bemahnte Der Vorsttzende erstattete Bencku über

x. die Tätigkeit bes Verbanbes im abgelamenen Jahre. Im Mittel- Parteien in den Yagern der Nationalliberalen und des $ Darmstadt, 3. Juni. Als Termin für den punkt des Interesses stand der Vortrag des ^reisarntsgehilfen Bundes der ^andwirte. L.er lachende dritte hat Z^ll. \ ou|antmerttritt der Zweiten Kammer zu einer Bechtold-Gießen über:Die Ausbilbung und Tätigkeit der wartet ab, bi5 ber eine oder andere Gegner zusammenbricht Sommertagung ist dem Vernehmen nach der 22. Juni mittleren Verwaltungsbeamten des Großherzogtums Hessen". An und hat dann nur noch mit einem ernsthaft zu rechnen. .grliau£f1t genommen Es besteht bekanntlich die Abfickft, diese Ausführungen jchloß sich eine längere Besprechung. Als

Die Redner aus den östlichen Provinzen haben hier im . ' nebGn ven'chiedenen kleineren Vorlagen der nächsten.Hauptversammlung wurde Alzcv bestimmt.

Wahlkreise einen besonders schwierigen Stand, ,v gewandt er G c M ern d - t e u?r r e s o r m zu erledigen, für D>- nntb-na-n ®nrftnh«n,irori,h,r mlf Nnanabme d-z

jie auch ihre -vache zu führen toi)fein Di- Gesichter dieser j>er umfangreiche Ausfchußb-richt in den nächsten

. »ebner smb unseren Bauern uaturttch |remb, erst recht ber $ ' -er.iggestellt werden wirb.

Dialekt, und wenn diese Redner von Bauernstellen und » 1 ..

Wer wird in die Sttchivahl kommen? Die Entscheidung steht auf des Messers Schneide! Trotz des Kleingewehr- seuers dieser Tage herrscht doch eine Erbitterung im -vahl- lampfe, wie ich sie kaum je erlebt habe. Die^ Redner zer­fleischen sich förmlich in diesem Worvstteit. ;>um Nachteil bes Bundes der Landwirie sind einzelne ihrer Agitatoren so unvorsichtig, einen erhöhten Getreidezoll und einen ver­vollständigten^ Schutzzoll an die Wand zu mailen, um ihre Genossen anzureizen und ihre Reihen dichter zu schlies;en.

Heute abend redet in Friedberg Reichstagsabgeordneter

- SchulpersvnaNeu, Der Großher.og hat mäniai daß man den Draufgänger ans der Zweiten Kammer den Oberlehrer an dem Lehrerseminar zu Bensheim Prof, a^a^mckt wiedlererlllnute^E^kennzeichnet das Verhalten des! Wilh. Fl e gl er auf sein Nachfuchen, unter Anerkennung ^enrrums aeaenüber den Konservativen, bespöttelte die süd- seiner langjährigen treuen -vienfte, in den Ruh^and ver- deuticken Demokraten die sich zur Paarung mit den K'vnfer- setzt und ihm ans diesem Anlaß die Krone ^111 vatck?n b^bechela sen hatten nur aus Eitelkeit, um ein- 1. Masse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen mal^elli bißchen^ m i tre g ic r en zu können. Militarismus und verliehen. 11 c bc r t r a g e n wurde dem Schulamts,Man- Marinismus" Mr-ten uns'immer in neue Schulden, die len Engelbert Franz auv Seligenstadt eine ^ehrerstelle ick ftßlick^iickt mehr zu tilgen seien. - Die Nationallibe- an der Gemeinde,chule zu Lämmer,piel dem Schulamts- a l ta W bk ä Parteien, feien bereit ge- aspivanten Abam Lamberth ans Lubwigshohe eine roeieu 400 Millioucu dem b-Ehen Volk als inbtrekte Lehrerstelle an ber Gemeinbeschule zu Jugesherm Er- -teuern aufzuerleoe» dazu 100 Millionen direkte Steuern, lebigt ist eine mit einem evang. Zehrer zu besetzenbe D e staniewativen hütkn dabei versagt. Der Geldbeutel Lehrerstelle an der Gemeinbeschule zu Riede.b.Hll- bstbe ihnen höher q-sw^n al« ihr Patkiotismus. Von den bershcim. Mit der stelle r,tOrgantstenbr-nft verbunden, bürgerlichen Kandidaten sei vielleicht Herr v. ldelmolt bei - Lahnkanalisi-rung. Wie nn, mitgeteilt wird, mtnbcrtoeriigcrc, da er nicht allein konservativ, sondern finden heute tm Regierungsgebaude Verhandlungen zwischen auch noch Rechtsanwalt sei. Scharf ging er mit diesem Preußischen und Hessischen Regierungsvertretern über die Er- ins Gericht und geißelte das Verhalten der 5)andwerks- gebnisse der Erhebungen bezüglich der Wirtschaftlichkeit einer iammer, die so dumm sei, sich den Metzger selber zu wählen, ^hnkanallsierung ftatt, zu denen eine größere Anzahl dümmer als es die Polizei erlaube. Preußischer und Hessischer Interessenten zugezogen sind. An-

Auch der uationalliberale Kandidat wurde grelle I finb 0 Ministerialdirektor Peters und Geh. Ober- Sku-rn.hew'lligen «ehcnemem baurat Roder und Geh. RegierungSrat Dr. Kirchsl-in von

auf lanq^ffntstüub^init^eincr Su, Berlin, G-h-im-rat Freiherr von Bi-g-l-b-u, Ministerialrat

sie sollten vielmehr gleich in der Hauptwahl für den .Kandi- Hölzmger und Geh. Oberbauiat Jmroth von Darmstadt, der

daren der Sozialdemokratie eintreten, er mässe in der Haupt- Regierungspräsident von Koblenz, der Provmzialdirektor der

wähl siegen. Das würde oben am grünen Tisch der Reichs- Provinz Oberhessen, der Landrat von Wetzlar, mehrere regierung Eindruck machen und Wandel schaffen usw. Kommissare des Regierungs-Präsidenten zu Wiesbaden und f.. , w meldete sich niemand zum Wort, der Vorsitzende Mitglieder der beteiligten Preußischen und Hessischen Handels- Dresden, 3. Juni. Dem Vernehmen nach wird der s a ch - ^teilte dem Berichteyskatter das Schlußwort und fanunern

fische Gesandte in Wien, Graf Rex, in diesen Tagen die Sitzung. Es mar die erM sozialdemottatische Ünterstützung an Familien einberufener'

auf Einladung des gemeinsamen österreichisch-migärischen F-inanz- Versammlung, der ich anlvohnte. <5te oerlief lLngemobnliü) hmnnnf(f.nffpn .^ns, Veteranen im Kreise Gießen im> ................................. ä SESÄ 3tiT6=Ä! KÄB. L 8»: «* gomtufl b e l u d) c n. _ . .. aeschäftsmäßig nüchterne Versammlung. Auch durch eingezogener Mannschaften auf Grund des Reichsgesetzes vom^

Die bsötOhlidlC in fibiUG. diese ist das Bild nicht klarer geworden. 10. Mai 1892 4012,77 Mk., welcher Betrag aus der Reichs-

t erfährt X Bad-Nanheirn, 3. Juni. Ein neues Moment ist m kosse floß. An Beihilfen für Veteranen, die erwerbsunfähig

^aban die Konsuln i^SqStt daß die den Wahlkampf getragen wvrden durch drc Amtatwn, die vom I unb unterstützungsbedürftig sind, mürben auf Grund des heimischen Ruhestörer offen eine freche Haltung ^ür bündletts'che^ Kaiwid^ten Dr. w Hllmoli bekannt Reichsgesetzes vom 22. Mai 1895 ^us Dritteln des Jnvaliden- gegenüber den Fremde n annehmen, ^te ver- ftch c,niqen Tagen gemacht wird. Die erste selblständige Ver- sonds gewahrt 13040 Mk. (für 1910 sind für diesen Zweck unreinigten die Mauern des amerikanischen Konsulats. Die wimnlung wurde heute abend hier abgchalteii. Der Vorsitzende be» 130 Veteranen mit je 120 Mk. 15 600 Mk. Voranschlags- Androhungen der Revolution für den 5. Juni, den Tag der deutsdien Handwerkerbundes, Schneidermeister V oi g t<yriebcruui, bereitgestellt). Außerdem wurden von den Zinsen eines Eröffnung ber Ausstellung in Nanking, veranlaßte chinesische entwickelte sein $5mn. Sen S Fonds 324 Mk. zur Unterstützung an Angehörig- bet Reserve

Mnsleute, mit ihren SchL-n au, das Land zu fluchten, wo d^mat-r.ellen ^n.erellen^ MEst^b-ben. Landwehr, und zwar an neu» bedürftig-, nicht im ®c-

fte ihr Hab und Gut liegrabeir Warenhäuser, gegen die Konsumvereine. 'Das Programm fanb nu||e der Veteranenbeihilfe stehenden ehemaligen Kriegs-

Nanking, 3. x\unt. Die Konfuln forderten Die L ^eiraH, aud) oon ben iablrcid) anroefcnüen Lci(n ,nier, Bon den Zinsen blieben 77,85 Mk.

Fremden auf, die Stadt zu verla,sen.^ Anhängern der Kandidatur van Ealker. die zu dem 10 623,44 Mk. betragenden Kapital