Zahlung der statut-mäßigen Krankenunterstützung nebst vier Prozent Zinsen vom Klagetaae ab. Der Provinzialausschuß nahm im Gegensatz zu der Beklagten und in Uebereinstim- mung mit der Klagebehauptung als erwiesen an, daß der Beginn der Krankheit in die dreiwöchige Frist falle.
Der Ortsarmenverband Frankfurt a. M. klagte gegen den Ortsarmcnverband Friedberg auf Zahlung eines Pflegegeldes von 1,20 Mk. täglich für das Kind der Tieustmagd Al d. ,H. Gr Ijatte zu Beginn der Unterstützung nach Friedbevg mitgeteilt, daß. das Kind gegen ein tägliches Pfleggeld von 60 Pfg. untergebracht sei, nach beendeter Unterstützung aber dies dahin berichtigt, daß der Pflcgbetrag sich auf 1,20 Mk. belaufe. Auf die Weigerung Friedbergs erfolgte Klage, die der Provinzialausschuß heute abwies, da er Frankfurt an seine erste Forderung als gebunden erachtete.
Johs. Flohr will an der Straße nach Eifa in der Nähe von Alsfeld eine Wirtschaft für Ausflügler errichten. Trotzdem der. Gemeinderat von Alsfeld die Bedürfnisfrage einstimmig bejahte, lehnte der Krcisausschuß das Gesuch ab. Der Gcsuchsteller verfolgte Berufung, der der Pro- vin^ialaussmnß heute statlgab unter der Bedingung, daß in oer Wirtschaft kein Branntwein verkauft nrirb.
Zu einer gegenteiligen Auffassung kam der Provinzialausschuß gegenüber dem Gesuch des Konrad Dechert von Alsfeld. Auch dieses Gesuch war vom Gemeinderat befürwortet und vom Kreisausschuß abgelehnt worden. Hier konnte sich and) der Provinzialansschuß vom Vorliegen eines Bedürfnisses nicht überzeugen und verwarf die Berufung des Gesuchstellers kostenfällig.
Aus 5>taOt und Lau-.
Gießen, 4. April 1910.
Zur Berufswahl
Mit Entlassung der Kinder aus der Volksschule tritt an die Eltern für ihre Söhne die Frage einer geeigneten Berufswahl heran. Der Zudrang zur Beamtenlaufbahn ist in letzter Zeit außerordentlich stark gewesen, so daß gegenwärtig alle Beamtenklassen übersetzt sind und durch die vorhandene große Zahl der Anwärter auch auf absehbare Zeit besetzt bleiben. Leider wurden durch diese überniäßige Strömung nach der Beamtenlaufbahn in dem letzten Jahrzehnt viele tüchtige Kräfte dem Handwerkerstand entzogen und ist vielfach mir minderwertiges Material als Ersatz verblieben. Durch die Verfeinerung des Geschmackes aller Bevölkerungsschichten werden heute an die Handwerker größere Anforderungen gestellt, ganz besonders aber an zukünftige Handwerksmeister. Eine bekannte Tatsache ist, daß gesuchte Meister heute mit Aufträgen überhäuft sind, so daß die Worte „Handwerk hat goldenen Boden" sich in diesen Fällen immer noch recht gut bewahrheiteten. Neben den Meistern werden aber auch stets tüchtige, geschickte Gehilfen gesucht. Wir leben also tn einer Zeit, wo die Wahl zum Handwerksberuf für junge Leute keineswegs verfehlt ist. Nur knüpst sich daran die Bedingung, daß mit der ausreichenden praktischen Ausbildung der Lehrlinge in den Werkstätten eine gediegene theoretische Bildung Ha>id in Hand gehen muß, die den jungen Leuten die für ihren späteren Beruf erforderliche Bildung sichert. Man versäume deshalb nicht, die Jungen beim Eintritt in die Lehre zum Besuche der SonntagSzeichenschule anzumelden, ferner im Lehrvertrag die Bedingung zu wahren, daß der Lehrling während der Lehrzeit in den Wintermonaten am Unterricht der Gewerbeschule teilnehmen kann. Schließlich sei noch aus den Abschluß eines .Lehrvertrags und Anmeldung des Lehrlings in die Lehrlings stamm rolle hingewiesen, wa§ nach den gesetzlichen Vorschriften unbedingt erforderlich ist. Wird kein Lehrvertrag abgeschloffen oder — auch wenn ein solcher abgeschlossen ist — nicht zur Eintragung in die Lehrlingsrolle angemeldet, so hat die Lehrzeit keine gesetzliche Gültigkeit und ' die jungen Leute sind durch Zurückweisung bei der Meldung zur Gesellenprüfung benachteiligt, so daß unter Umständen die Lehre wiederholt begonnen werben muß.
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** Der V. S. C., Zweig verein Gießen hielt am Freitag abend seine Hauptversammlung ab. Nach dem vom Vorsitzenden, Redakteur Heß, erstatteten Jahresbericht stieg die Mitgliederzahl von 125 auf 204. Die Vereinstätigkeit war recht rege und für die Zwecke des Hauptvereins wurden außer dem satzungsgemäßen Jahresbeitrag 200 Mark zur Wasserleitung'auf dem Hoherodskop-f und 25 Mark für den Tauffteintürm beigetragen. Fünf Vorträge touristischen Inhalts wurden ab geh alten, darunter zwei mit Lichtbildern. Tourenwart Prokurist Wenzel berichtete, daß die 12 Vereinswanderungen bei einer durchschnittlichen Beteiligung von 61 Wanderern und auch die übrigen touristischen Veranstaltungen gut verliefen. Der von Kaufmann Frohnhüuser erstattete Kassenberichschloß mit einer Einnahme von 710 Mark und einer Ausgabe von 688 Mark ab. Der Vorstand setzt sich nach der er-- folgtest Neuwahl wie folgt zusammen: Redakteur E. Heß 1. Vorsitzender, Prokurist Wenzel 2. Vorsitzender, Spenaler- ntelfter K. Faber und Lehrer .Krug Schriftführer, Eisenbahn-Praktikant Andreas Rechner, Kaufmann Frohnhüuser und Architekt F. Noll Beisitzer, r- Die erste Vereinswanderung des Vereinsjahres 1910—11 wird am 17. April unternommen.
Der Männer-Turnverein hielt am Samstag seine ordentl. Frühjahrs-Mitgliedcr-Versammlung ab, die sich eines sehr guten Besuches erfreute. Aus dem Jahresbericht, den der 1. Sprecher Rechtsanwalt Kaufmann erstattete, ging hervor, daß das Vereinsleben 1909/10 in turnerischer und gesellschaftlicher Beziehung sehr rege war. Die Mitgliederzahl stieg auf insgesamt 464, und zwar waren eS 346 ordentliche, 36 studierende, 49 Zöglinge und 33 Mitglieder der Frauenabteilung. — Trotz der Mehrausgaben, die der Verein im letzten Jahre durch den vermehrten Turn- betrieb hatte, konnten aus den Jahres-Einnahmen Mk. 450 dem Turnhalle-Bauschatz überwiesen werden, der dadurch auf Mk. 2400 anwuchs. — Zwei wichtige Punkte der Tagesordnung, Vorstands- und Turnratswahl und diesjähriges Stiftungsfest nahmen den breitesten Raum der Beratungen ein. In den Vorstand wurden gewählt: als 1. Sprecher Rechtsanwalt Kaufmann, als 1. Schriftführer Lehrer Kling, als 1. Ziechner Vuchdruckereibesitzer Meyer. In den Turnrat wurden gewählt: als 1. Turnwart Kaufmann Weis, als 2. Sprecher Kaufmann Schwarz, als 2. Turnwart Architekt Lippert, als 2. Schriftführer Hauptsteueramtsasseffor Schlegel, als Fechtwart Kaufmann Zorb, als Gegenrechner Kaufmann Todt, als 1. Beisitzer Kaufmann Ferd. Nennstiel, als 2. Beisitzer Photograph Burk, als Zeugwart Messerschmied Georg
An Sommerfestlichkeiteu wurden festgesetzt: 5. Mai Turn- gang nach Aniöneburg, 29. Mai Gauturnfahrt nach Münzenberg, 11./13. Juni 25jähriges Stiftungsfest des M.-T.-V., 19. Juni Feldbergfest, 2./3. Juli Gauturnfest in Grünberg, 30. Juli dis 3. Aug. Kreisturnfest in Kreuznach, 18. Sept. Turngang. Die nähere Feststelliing der Tage, sowie die Einlegung weiterer Turngänge bleibt dem Vorstand überlassen. Zu jeder Veranstaltung wird im Gieß. Anzeiger besonders eingeladen. Aus dem Jahresbericht des 1. Turn- wartS war zu entnehmen, daß der M.-T.--V. auf große turnerische Erfolge in dem Jahr 1909 zurückblicken kann. Tie Vereins-Aiusterriege stand beim Gauturnfest in Marburg an erster Stelle mit 37% Punkten, eine Punktzahl, die seit Bestehen des Gaues im Muster- riegen-Turnen noch nicht erreicht wurde. Daß der M.-T.-V. auch im verflossenen Jahre seinen Ruf befestigt und erhalten hat, ergibt sich schon daraus, daß er im Jahre 1909 15 Kränze und 28 Ehrenurkunden errungen hat. Mit Rücksicht auf die vorgerückte Stunde wurde um 3 Uhr die Versammlung geschlossen. Es soll am Samstag dem 9. April eine außerordentliche Mitglieder-Versammlung stattfinden mit dem einzigen Punkt der Tagesordnung: Stiftungsfest 1910.
** Der Jahresbericht der freiwilligen Sani t ä t s k o l o n n e vom roten Kreuz, für das Jahr 1909 ist erschienen. Die Mitgliederzahl der Kolonne stieg im Laufe des Jahres von 36 auf 38, wovon 13 im Mobilmachungsfall zum Dienst außerhalb Gießens bereit und abkömmlich sind. Die Kolonne hielt 24 Uebungen ab, darunter solche im Gelände, Verladeübungen auf dem Bahnhof und Exerzierübungen. Am öffentlichen Rettungsdienst war die &Ötonne beteiligt mit 2 Wachen bei den Pferde- markten, 14 Wachen bei Ringkämpfen und einer fliegenden Wache bei der Parsevcitlandung. An ersten Hilfeleistungen waren 293 (1908: 272) zu verzeichnen, nämlich 36 (36) bei Knochenbrüchen und Verstauchungen, 2 (6) bei Augen- Verletzungen, 209 (200) bei Verwundungen, 6 (9'> bei Ohnmachtsanfällen, Schlaganfällen und größeren Blutungen, 40 (21 bei epileptischen Fällen, Krampfanfällen und inneren Erkrankungen. Dabei wurden insgesamt (48) 80 Transporte aus geführt, wovon (20) 40 auf Transport innerlich Schwcrkranker entfielen. Durch die Polizei wurde gerufen in (20; 16, von Aerzten (11) 31 und durch Private (102) 152 Fällen. (56) 88 Fälle von Hilfeleistungen waren davon auf Berbandstellen zu verzeichnen. (186) 199 Fälle außerhalb derselben und (29i 7 auf Wachen. Tie Rechnung schloß in Einnahmen und Ausgaben mit 1622.25 Mk. ab, während der Voranschlag für 1910 1500 Mk. beträgt. Das Inventar hat einen Wert von 3835 Mk. Die Kolonne hat 5 Vcr- bandsstellen, 202 unterstützende Einzel- und 20 körperschaftliche Mitglieder mit Beiträgen von 3 bis 25 Mk. Vorsitzender in Landgerichtsrai Wiener, stellv. Vorsitzender und Kolonnenarzt Dr. Schäffer.
" Ter 72. Kreisturntag des mittelrheinischen Turnkreises findet am 24. April zu O b e r l a h n st e i n statt. Auf der sehr umfangreichen Tagesordnung stehen hauptsächlich turnerische Angelegenheiten. U. a. wird auch der Festort für das 1912 zu feiernde 30. Kreisturnfest gewählt. Gemeldet haben sich außer Gießen noch Mainz und Aschaffenburg.
** Tas Abbrennen der Hecken an den Rainen im Felde ist eine alte Unsitte, die §u beseitigen man überall entschiedene Schritte tun sollte. Abgesehen von dem dadurch geförderten Vogelschutz, sind diese Hecleit auch notwendig für das niecevc Wild. Die Lehrer sollten namentlich die Jugend über die Nützlichkeit der Hecken belehren. i
△ Herb st ein, 3. Apnl. Vom Pferde erschlagen wurde der Landwirt Ruhl. Er kani einem Pferde von hinten zu nahe und schlug ihm mit der Hand unvermutet auf den Rücken. Tas erschreckte Tier sprang in die Höhe, schlug aus und traf Ruhl gegen den Unterleib. Nach 24 Stunden war dieser eine Leiche.
A Altenstadt, 2. April. Das hessische Tuberkulose- Museum macht jetzt die Nttude in den größeren Landorten und wurde jetzt hier eröffnet von Regierungsassessor Schäfer und Amtmann v. Bechtold. Von hier kommt das Museum nach Echzell, Stockheim und Nidda.
A Rainrod, 2. April. Im Zeichen der Wahlen steht dieses Jahr unser Dorf. Bürgermeister Viehl, der jetzt 18 Jahre Ortsoberhaupt ist, wird sicher wiedergewählt. Auch Beigeordneter Kröll erfreut sich de§ Vertrauens der Gemeinde.
l. Langenhain, 4. April. Mit dem heutigen Tag, dem Beginn des neuen Schuljahres ist die hiesige seither einklassige Volksschule zweiklassig geworden. Die neuerrichtete Klasse ist im alten Schulhatls untergebracht worden.
A Aus dem oberen Niddatal, 2. April. Die La ndwirte unseres Tälchens sind fleißig mit der Frühjahrsaussaat von Hafer beschäftigt. Das trockene Wetterder letzten Wochen war den Feldarbeiten recht günstig. Die Winterfrucht steht recht gut, hat aber durch die harten Nachtfröste der letzten Tage anscheinend gelitten, sank doch das Thermometer auf 4 Grad Kälte, so daß selbst die Fensterscheiben Eisblumen zeigten. In den Gärten werden allenthalben Salat, Spinat, Gemüsepflanzen rind Dickwurzsamen gesät, ja m manchen Gärten sind diese Sämereien schon aufgegangen. An geschützten Plätzen blühen Veilchen, Küchenschelle, Anemonen und Lerchensporn, und in den Gärten recken Primeln nnb Aurikeln ihre buntfarbigen Köpfchen in die Höhe. Die Stachelbeerstöcke und Fliederbäumchen zeigen Blütenknospen, Wiesen und Kleeäcker erfreuen durch ihr sattes Grün.
A Jnhei den, 3. April. Die Hochbauten für die Pumpstation des Provinzialwasserwerkes sind jetzt ausgeschrieben und werden noch Ende dieses Monats in Angriff genommen. Der Gleisanschluß am Bahnhof Treis an der Horloff bis zum Quellgebiet ist fast vollendet und der Rohrstrang bis Geiß-Nidda gelegt.
t Fauerbach v. b. H., 4. April. Unsere FeUd- bereinigung neigt sich ihrem Ende zu. Tie Kosten belaufen sich auf runb 200 000 Mk.; der Erlös aus dem Massengelände betrug 308 000 Mk., wobei der Morgen Land mit 2000 bis 2500 Mk. bezahlt wurde. Bon dem Ueber- schuß wurden 25 000 Mk.' verzinslich angelegt. Von den Zinsen werden ein Wiesenwart und gelegentliche Arbeiten bezahlt. Der Rest des Ueberschusses 'wirb zur Herstellung von Wegen, Straßenübergängen usw. benutzt. Nachbem die Güt er Verteilung im vorigen Herbst stattgefunden, haben die Besitzer jetzt viele mühevolle Arbeit. Neben der gründlichen Düngung der etwas vernachlässigten Aecker gilt es die seit 5 Jahren unbearbeiteten Baumstücke zu säubern. In den letzten Wochen wurden gan-e Wagenladungen Holz
erngcfahren. Daneben werden die Rinden sauber gekratzt uitb gekalkt. Wer einmal gesehen hat, was für eine Menge schädlicher Insekten sich in den Rinden'der Bäume einnistet, der wird den hohen Wert des «Säuberns anerkennen.
VerrnLschLer.
' Eine dunkle Geschichte wird aus Mühlhausen i. Elsaß gemeldet: Ein Monteur, der die elektrischen Hochspannleitungen nachsah, sand auf einem Maste einen Feldwebel, der Beobachtungen anstellte. Trotz der Aufforderung des Monteurs stieg der Feldwebel nicht herab, so daß schließlich er den Widerstrebenden mit Gewalt herunterzuholen suchte. Bei dem Ringen geriet der Monteur gegen die elektrischen Leitungsdrähte, die 6000 Volt Spannung hatten. Er wurde dadurch sofort getötet.
FanriLsen-Nnehrichten.
Geboren. Herrn Wilhelm Zöller in Schlitz ein Sohn. — Herrn Louis Krämer in Butzbach eine Tochier.
Verlobt. Frl. Martha Abmeyer m Hannover mit Herrn Hermann Meyer in Schlitz. — Frl. Marie Richtberg in Billerts- yausen mit Herrn Heinrich Pfeil in Erbenhausen. — Frl. Ehrisline rjalf in Wernges mit Herrn Karl Döring in Wallenrod. — Frl. Ilse Betry mit Herrn Fritz Quickert in Wetzlar. — Frl. Selma Wolf in Wetzlar mit Herrn Albert Schlesinger in Mainz. — Frl. Lina Klipslein in Darmstadt mit Herrn Ludwig Sichel in Friedberg.
(9 e ft o r b e n. Herr Karl Schnarch in Bad-Nauheim. — Frau N. Eri Witwe in Wetzlar. — Herr Job. Georg Petry III. in Gam- bach. — Herr Engelbert Kübel JII. in Herbstein. — Frau Katharina Grau, geb. Svahn, in Büdingen. — Herr Wilh. Scheid in Büdingen. — Frau Heinrich Jimg Wwe., Barbara, geb. Bensel, in Friedberg-Fauerbach. — Frau Margarete Dickert, geb. Hilbert,, in Sandlois. — Frau Marie Meißner in Marburg. — Fraw Marie Feick in Willofs.
Spielplan der vereinigten frankfurter staöttljeater.
Gpernhaus.
Montag den 4. April, abends ',,8 Uhr: „Ein Walzerti aum." Dienstag dew'o. April'): „Ter fliegende Holländer." Mittwoch dcn 6. April: „Tannhäuser." Donnerstag den 7. April: „Amelia oder der Maskenball." Freitag den 8. April, abends 7% Uhr: „Die geschiedene Frau." Sanistag den 9. April: „Lobetanz." Sonntag den 10. April, nachmittags 3% Uhr: „Tie Fledermaus." Abends 7 Uhr: „Jzeyl." Montag den 11. April, abends 71/, Uhr: „Ter Waffenschmied." Dienstag den 12. April: „Cavalleria rusti- caua.“ Hieraus: „Ter Bajazzo/' Mittwoch den 13. April, abends 71/, Uhr: „Dle geschiedene Frau."
Schauspielhaus.
Montag den 4.April'): „Tie schöne Mirjam." Hieraus: „Ter schlechte Ruf." Zmn Schluß: „Ter Arzt seiner Ehre." TienStag den 5. April: Erstes Gastspiel von Joses Kainz: „Faust", 1. Teil mit Prolog im Himmel. Mephistopheles : Herr Jos. Kainz. Mittwoch den 6. April: Zweites Gastpiel von Jos. Kainz: „Torquato Taffo." Torquato Tasso: Herr Jos. Kainz. Donnerstag, 7. April: Drittes Gastspiel von Joi. Kainz: „^ainlet." Hamlet: Herr Jos Kainz." Freitag, 8. April: Viertes Gastspiel von Joses Kainz: „Tantris der Narr." Der fremde Sieche: Herr Jose' Kainz; Ter fremde Narr: Herr Josei Kainz." Sanistag den 9. April: Fünftes nut) letztes Gastspiel von Joses Kainz: „Tie Räuber." Franz Moor: Herr Joses Kainz. Sonntag den 10. April, nachmittags 3'/? Ubr: „Im weißen Rößl." Abends 7 Uhr: „Bei tins da drüben." Montag den 11. April:- „Ein Winterinärchen." Dienstag den 12. April: „Niniche " Mitt- idoet) den 13. April: „Tie schöne Mirjam." Hieraus: „Heiße Liebe." Zum Schluß: „Der schlechte Rus."
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Meteoralogische Beobachtungen Ser Station Siehe».
3?
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Wetter
2
0
10
739,8
737,3
738,3
Sonnenschein KlarerHiinmel Bed. Himmel
April
1910
+ 15,4 0 C.
— 0,3 °C.
3. 216:
3. 9“
14,0 | 6,0 51
7,3i 6.1 80
7.3 । 6.5 j 86
Höchste Temperatur am 2.
Niedrigste „ „2.
Niederschlag: — 0,1 mm.
bis 3. April
Teüeaomsche ECursbsricMe
des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie^GiecRen,
Frankfurter Börse,
3Reichsanleihe .s. . 93-00 3°/„ - - do. 84.90
3'/,0/o Konsols 93.00
3°). do. .... ,. 85.00 3'/An Hessen 92-00
S'/Ao Oberhessen --
4°;„ Oesterr. Goldrente .«■. 100.10 4'/s°/o Oesterr. Silberrente: 89.00 4°,„ Ungar. Goldrente 95.60
4® 0 Italien. Rente . «—
3r',0 Portugiesen Serie I v 65.50 3°/0 Portugiesen „ III - 66.50 4'/,% russ. Staatsanl. 1905 100.-0 4%% Japan. Staatsanleihe 98.50 4°/0 Uonv.Türken von 1903 94.50 Türkenlose ...... r. 179.00 4°/0 Griech. Monopol-Anl.49.49 4"0 äussere Argentinier./.' 91.10 3°/0 Mexikaner . . ... 69.65
4',2% Chinesen . ■ . ^.^'7 99.00
Aktien:
Bochum Guss . .. ...239.25 Buderus E. W. 111-00
Tendenz: schwach.
2. April, 1.15 Uhr.
Elektriz. Lahmeyer . . . 107.70 Elektriz. Sehuckert . 144.00
Eschweiier Bergwerk . . 201.00 Gelsenkirchen Bergwerk . -13 75 Hamburg - Amerik. Paketf. 141.50 Harpener Bergwerk . . . 198.25 Laurahütte..... 172.00
N'ordd. Lloyd . . . 104.70 Oberscbles. Eisen-Industrie 95.00 Berliner Handelsges. , . . 181.50 Darmstädter Bank ... 137.20 Deutsche Bank .... 252.60 Deutsch - Asiat. Bank . •. 155.00 Diskonto-Rommandit .. E'0.60 Dresdner Bank . . . 162 25
Kreditaktien . . . .. 215.30 Baltimore- und Obio- -*^-
Eisenbahn ... 110.80
Gottbardbahn . . .^.<5 . —.— Lombard. Eisenbahn .ie.jf. 21.85 Oesterr. Staatsbahn . 16 '.50
Prince - Henri - Eisenbahn . 135.40
Berliner Börse, 2. April. Aifa/i rsci'n.
Canada E. B......
Darmstädter Bank ... .
Deutsche Bank . . .
Dortmunder-Union C.-w. . .
Dresdner Bank . .
184.20
136.80
253.00
94.10
162.40
Harpener Bergwerk . Laurahütte . . . . . .
Lombarden E. B. . .. .’f.
Nordd. Lloyd ., .' . .
Türkeulusc .
Tendenz: schwach
198.00
171.50
21.70
104 50
178-60
^nrnmorlflir ffir Kranke. (Geisteskranke ausgesehlosa.) OUinillUlnUr IUI Bebagl eingericht. kl. Anstalt Spezial- M® 16Ä Ml Heilanstalt. Neue Gesellsch. -Räume, offene u. geschlo-n. Liegehalle. Kühler 5» B TO M*1 B ■■ schattiger Park Sorgsnine Behand- j?i ffl ■ RäB ■ 1UUK und Verpflc{fiii>w. Diätkuren.
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