Ausgabe 
3.11.1910 Zweites Blatt
 
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Menschenscheu schwerlich überwinden."

Dcrmtidifes.

* Eine Eisenbahnfahrt auf den Puffern von

Er hatte die Reise bis Budapest umsonst mit­

lassen, die zu einer guten Wirkung erforderlich ist.

Kleine Tngcsckironik.

sein.

Luftschiffahrt.

veberall erhältlich

Aaergesellschaft Berlin 0.17

d. Mainz, 1. Nov. In den letzten Tagen wurden wieder­holt in der Meixlerstraße kleinen Kindern von einem M äd-

Jahre für die Mission von größter Bedeutung sein würden. Pfarrer Julius Richter aus Schwanebeck hielt dann einen Vortrag überTie bevorstehende große Missionszeit und ihre Ausgabe". Er schilderte die Weltlage, den Zusammenbruch der heidnischen Religionen, die mit dem nationalen Erwachen der Völker im Zusammenhang stände. Ter nunmehr erstattete Rechen- schastsbericht ergab eine Einnahme von 1216,89 Mark und eine Ausgabe von 960,65 Mark, Kassenbestand 256,24 Mark Der seitherige Vorstand wurde wiedergewählt. Abends schloß sich im Stadtsaal eine überfüllte öffentliche Persammlung an, bei der die Pfarrer Joh. Eisenberg-Marburg, Richter-Schwanebeck und Nordmann-Kassel Ansprachen hielten und auch der luth Kirchenchor mitwirkte.

Es tut mir leid, daß ich Roon entgegentreten muß, um b mehr als seine Reizbarkeit feit Jahr und Tag sehr zugenommen hat. Ich habe ihm gestern einen 10 Seiten langen eigenhändigen Brich geschrieben und ihn beschworen den Abschied nicht zu fordern, weil der Schritt nur dazu führen würde, dem Könige Verdruß und Sorge zu bereiten. Tie Sache hat mich ettvas alterierL und mir die gesttige Nacht gekostet; um die heutige bringt mich Mühler, der Cabinetsrath. Ich bekam die Sache, als ich heut früh zur Hühnerjagd fuhr, und beantwortete sie zunächst mit gallichtem Erbrechen aus dem Wagen. . . Wahrlich, ich gehorche bereitwillig wenn der König befiehlt, aber mich mit solchen Mühlerschen Kinderein füttern zu lassen, dazu bin ich zu alt und dazu ist mein Geschäft zu verantwortlich. Ich muß an mich halten, daß ich solche Jntriguen nicht beim wahren Namen nenne, aus Achtung vor der allerhöchsten Untersckwift, die man dafür erschlichen hat. . . Wundern Sie sich nicht, daß ich so aus­führlich mein Herz ausschütte, ich muß es wenigstens in Gestalt von Tinte tun, sonst ersticke ich in Galle, da ich hier mit Niemand über diese Art Politik zu treiben mick) aussprechen kann."

Am nächsten Tage schreibt er:Ich bin, wie ich nach der gehabten Gemütsbewegung schon gestern fürchtete, die Nacht ziemlich elend und ganz schloflos gewesen, und mit meiner Gesundheit um 2 Monat zurückgebracht." Auch am 2. September, als er Wehrmcrnn neue geschäftliche Mit­teilungen macht, ist seine Gemütsruhe noch nicht wieder hergestellt. Eine Reise nach Stettin gibt er auf.

Meine Gesundheit hat seit Sonnabend unter Mitwirkung des Umschlages im Wetter einen cntschiednen Rückschritt gemacht, und ich habe einen Rheumatismus im Rücken, mit dem ich bei diesem Novemberwetter kaum reisen, besonders aber der Flut von Festen, Menschen inib Geschäften nicht entgegen treten kann, oline^ öen Zweck meiner Zurückgezogenheit für nächsten Winter . Die Aerzte wollen , mich durchaus nach

Mit einem energischen Hinweis darauf, daß für die Handwerker-Kandidaten, die der Bürger-Ausschuß nun be­stimmt, auch die Handwerker eintreten müßten, schloß der Vorsitzende die Versammlung.

Aus Köln wird gemeldet: Zwischen dm Stationm Eklem und Rhernbollm wurden in der Nacht zum Mittwoch Bäum­st ä mm e und Eisenteile auf den Schienen befestigt

Zugführer konnte im letztm Augenblick den Zug noch zum Stehen bringen. Auch die nahe gelegene Babnwärterbude war erbrochm. A

gemacht; auf diese billige Art wollte er bis an seine rumänische Heimat kommen. Ganz geschwärzt und halbtot wurde er in Budapest hervorgezogen und verhaftet. In seinem Besitz wurden nur 10 Pfg. gefunden.

* ® jn sicheres Gefängnis. Ein sinnreiches Verfahren, um Ausbruchsversuche aus Strafanstalten zu verhindem, ist nun ui pent Zuchthaus von Dillon in den Vereinigten Staaten ein- geführt worden, nachdem ein schlimmer Verbrecher eine cmfsehm- erregenbe Flucht bewerkstelligt hatte. Auf Vorschlag eines kana­dischen Technikers hat man die Eisenbarren der Gefängnisfenster mit der elektrischen Leitung verbunden und in allen Zellen eine lakonische Warnung angeschlagen:Wer die Fenster berührt, tut dies auf eigene Gefahr, da von dem Gitter ein Strom Vva 2000 Bolt aus geht."

gab sie die Beraubungen zu. Es besteht der Verdacht, daß das Kind von seiner Mutter zu dm Räubereien veranlaßt wurde.

Auch die nahe gelegene Bahnwärterbude war uswärtige Erdarbeiter fallen die Täter

Hoflieferant, sachensendungen in den Papierkorb oder ins Feuer. Zur Verpackung von Drucksachen eignen sich am besten Kreuz- die bänder, einfache Streifbänder, die noch mit Bind­faden kreuzweise fest umschnürt sind, und Um­schläge mit seitlichen Verschlußklappen, die einen zungen­artigen, zum Einschieben in einen Schlitz des Umschlages bestimmten Ansatz haben.

Kreis Lauterbach.

Aur Statt mit Laut.

Gießen, 3. November 1910.

Größere Geschäfts-Anzeigen für die SamStagSauSgabe beliebe man schon am Freitag öormittüg zu bestellen. Nur dann ist eS möglich, der Satz­

Aus München wird gemeldet: Am Mittwoch setzte hier gegm abend bei Verhältnis mäßig warmen Wetter Regenwetter, dann plötzlich Schneetreiben ein. Jedoch taute der erste Schnee des Winters infolge der Wärme bald wieder.

Wie ,Lloyds" meldm, strandete dieAugsburg" mit voller Ladung 300 Meilen von Island. Der Kapitän, ein Maat, der zweite Ingenieur und vier Matrosen sind gerettet; fate Personen sind ertrunken. Aus Aberdeen wird dazu noch ge- meldet:_ Der Kapitän des hier eingetroffenen Fischereidampfers Arak < ent. Herwig" meldet, daß er auf der Höhe von Farr ^sle mit dem FischereidampferAugsburg" zu- sammmgestoßm sei. DieAugsburg" ist gesunkm. Sechs Mann der Besatzung ertranken. Die Ueberlebenden, dreizehn an der <*aT- faurtym in Aberdeen gelandet und werden in die Heimat zuruckbefördert.

LirrgesairSt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

o , N e i s k i r ch e n Schon seit Jahren befinden sich in unserem auf der Landstraße GießenGrünberg über ein Dutzmd

1015 Zentimeter tiefe Pfützen fast von der Größe einer Bade­wanne, die sich jetzt bei der nassen Witterung erst recht bemerkbar machtn. Will man das Dorf passieren, so muß man förmliche Winkelzuge emschlagen; und noch schlimmer ist es, wenn man morgens in völliger Dunkelheit nach der Bahn geht, da man allen Ueberraschiingen gewärtig sein muß. Wie leicht Bann man Uw auch hier einen Beinbruch oder sonstige Verletzungen zuziehen, und wer ist dann haftbar? '

Warum diese Mißstände nicht schon längst beseitigt sind, da es doch an Straßenwättern nicht fehlt, ist unbegreiflich.

betrieben rourbe. Weiter wurden Reste alter Ofenkacheln qe- sunden die ihrer Technik nach 150-200 Jahre alt sind und Leren Verzierungen dartun, daß die handwerksmäßige Klein­kunst in Gießen sich vor zwei Jahrhunderten sehr gut sehen lassen konnte. Die Firma W,nn u. Co., die den Abbruch des alten Hauses ubernominen hat, wird die Funde dcni Museuin überweisen. 1

Hautet.

?0ukurse in Hessen, lieber das Vermögen des Bäckermeisters Johann Weinmann in Westhofen wurde am 24. Oft. das Konkursverfahren eröffnet, da der Gemeinschuldner zahlungsnmahig ut. Rechtsanwalt Fritsch in Osthofen wurde zum Konfursverwalter ernannt. Konkursforderungen falb bis zum sp $eln Amtsgericht Osthofen anzumelden. lieber

das Vermögen der Anna Nolde geb. Trepte, Ehefrau des ^^aermeiNers Georg Nolde zu Offenbach a. M. wurde am 27 Okt. das Konkursverfahren eröffnet. Gerichtstaxator Johannes Nied er ho f zu Offenbach wurde zum Konkursverwalter ernannt, ttonttirs orderungen stnd bis zum 18. November bei bem Amts­gericht Offenbach anzumelden. - lieber bas Vermögen bes Weiß- bmdermelsters I o h a n n P e t e r Ai e i s e n b a ch II. zu L a n g e n , Z,ne.n dsleger Franz Seivp baselbst, wurde am 28. Okt. bas Konkursverfahren eröffnet. Taxator Friedr. K ü st e r m Langen wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursiorber- ungen sind bis mm 21 November bei dem Amtsgericht Langen an- snnn&bCTT 7 Q C ba? .^"Mögen der Firma Johannes tTIL«nJLps1).9en und deren Inhaberin Johannes ^nilo' 9,cb/ ^hinn in Jugenheim wurde am 25. Okt. das Konkursverfahren eröffnet. Ludwig Simon in Zwingenberg wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurs- forderungen sind bis zum 26. November bei dem Amtsgericht Zwingenberg anzumelden-

f. En a elr o d, 2. Nov. Der Gemeinde-Einnehmer Georg Gred hier wurde vom Großh. Ministerium der Fi­nanzen zum staatlichen Untererheber für die Gemeinden Engelrod und Hörgenau bestellt.

f. Rixfeld, 2. Nov. Die Einweihung unseres neuerbauten Schul Hauses erfolgt am Donnerstag, 10. November d. I. Mit der Einweihung findet eine kleine Feier statt, an der Orts- und Schulvorstand sowie die * Für die Festlegung des Osterfestes hat der Schulkinder teilnehmen.

Deutsche evangelische Pfarrertag zu Königsberg den Antrag f- Qu eck, 2. Nov. Bei der B ür g e r m ei st e r w a h l des hannoverschen und hessischen Vereins der eine erhielt der seitherige Bürgermeister Heinrich Heill. 56 Festlegung auf den ersten Sonntag nach dem 4. Aprüsind Chmstian Hofmann 36 StimmenErsterer ist somit fordert, einstimmig angenommen. Es dürfte bei dieser Ge- >>nhre wredergcwahlt, er fuhrt schon fcrt 18r4 drc legenheit von Interesse sein, zu erfahren, daß schon Luther be ^lefl0en Bürgermeisterei zu aller Zufrreden-

$on ,®onc- usi Kirchen 1539 sich mit dem 1 f. Wallenrod, 2. Nov. Die neu errichtete Kreis- L-chuckelfest , demglimmend Hölzlein von Nieäno-Concilio" I h a u s h a l tu n g s- und Koch sch ule erfreut sich eines nu$t befreunden konnte und eine Festlegung durch bie Obrig-1 sehr guten Besuches. Es nehmen 26 Schülerinnen von hier keilen wünschte. Weiter wurde aber auch auf dem genannten itnb bem benachbarten Reuters an dem Unterricht teil. Psarrertag ebenfalls auf Anregimg der obigen Vereine Da der Unterricht unentgeltlich erteilt tvird und jede

'Meister Walter, Glasermeister BleraU, Hv, Franz B r ü ck und Installateur Rud. Rüdiger ab.

Schließlich kommt man zu folgenden 6 Vorschlägen, l' sämtlich dem Bürger-Ausschuß als Handwerkerkandidaten für die Stadtverordneten-Wahl vorgeschlagen werden sollen. Karl Kreiling, Schlossermeister, E. H. Müller, Schrei- nermelfter, Louis Petri III., Weißbindermeister, Franz Brück, Hoflieferant, Konr. Walther, Schmiedemeister, Max Jaskowsky, Gastwirt.

chen Geldbeträge abgenommen, für die sie Einkäufe Wien nach Budapest, lieber eine eigenartige Fahrt eines machen tollten. Es gelang gestern der Polizei, die 10 iah r i g e' auf der Heimreise begriffenen Rumänen, der in Budapest XoÄtet eines ^aglohners zu erwachen, als sie em Kinddes auf den Puffern eines Zuges aufgefunden wurde, wird aus Buda- Geldev beraubte. Auf der Polizeiwache bestritt das Mädchen pest berichtet: Mit dem Orientexpreßzug von Wien bis Budapest anfaiiglch entschieden, datz aud) m den früheren kNrlleu die fuhr ein junger rumänischer Mechaniker auf den Puffern zwischen - , Kinder beraubt hätte. Ms ihr die Kleinen gegenubergestettt zwei Waggons. Er hatte die Reise bis Budapest umsonst mit- auS|tattnng der Anzeigen diejenige Sorgfalt angedeihen zu I ?1n^er 1ie aFr ^ö^ne^n' j gemacht; auf diese billige Art wollte er bis an seine rumänische

Drmksach«, werden häufig zu Brieffallen, wenn zur Verpackung nur ein loses Streif» ^geeigneter Umschlag verwendet wird. In ^si^eoffneten, taschensörmigen Falten derartiger rrnff^l^en®rtI^ban^e.nblm9ert und in die auseinander- riaffenben Umschläge mit nach unten eingesteckter Ver- verschieben sich unbemerkt »riefe, besonders Formats, Postkarten und andere kleine Ge- genstande und gelangen so an eine falsche Adresse. Gün­stigen Falles werden te von einem Postbeamten oder dem Empfänger,der Drucksache entdeckt und dann mck erheblich^ den Adre säten ausgehändigt. Oft genug aber toaubem fie mit den uneröffneten und unbefehenen DruL

I(jrcbc |tMÖ ^ebnle.

ry« . f A 1 \ 2>e ' '1e kizei Und die gefälschte [1 Marburg, 2. Nov. Die heute mittag im Stadtfaale ch § usPreußen. Vor ermFer Zeit wandten sich die hier abgehaltene M i s si o n s ko n fere n z für Kurhessen Hessen benachbarten nassauischen Landgemeinden b.schwerde- war zahlreich besucht. Nach Ansprachen der Pfarrer Heer- führend an die preußischen Oberbehör'den, um ein V er b o t w ann-Marburg und H e u ß n e r - Gensungen erstattete der der Diensttätigkeit der hessischen Gesund- Vorsitzende, Geh. Kons-Rat Prof. D. Mirbt - Marburg, den heitspolizeiaufpreußischemGebietzu erreichen Jahresbericht, ut dem er besonders erwähnt, daß die Edenburger cAus einer Reihe ehemals nassauischer Gemeinden kommt täq. rrOn^O^rC^n\rUnb bL .Kvlonialkongreß zwei für lich Milch nach Mcrinz und w^nn bisber die WnitiiPr dw Mtsiton hochbedeut>ame Ereignisse seien, die den Teilnehmern

" WWÄÄ6 SS

gleich die Melkproben, aus deren Vergleich mit der gelieferten Milch sich ergeben kann, ob die Fälschung schon vom Lieferanten oder aber vom Händler vorgenommen wurde. Infolge der besagten Beschwerde ist es der Mainzer Polizei von der preußischen Behörde untersagt worden aus preitßtschem Gebiet den erwähnten Dienst zu tun, die Veraleichsproben im Stalle können also jetzt nur noch geholt werden, wenn der Lieferant in Hessen wohnt. Es ist uun schr ^teressant, welchen Einfluß die lahmAelegte Untersuchung der Milchproben auf die Qualität der Marktmilch ausübt Aufschluß gibt der letzte statistische Bierteljachrsbericht der £>tabt Mainz, aus dem der Kundige eine un gl aub lich e Zunahme der Milch fälschuna feststellen kann Diel R r m llntersuchimg sämtlicher Nahrungsmittel führte zu 10 l B e- ^drasidmm des Vereins für Mo'tor-

anstandungen, von 98 auf hin 92orbm"rT mit bei Luftschcffv-r-

2.1?/ T.n en waren die Lieferanten nicht zu erreichen, bis es mindestens eine s Hl.P1 1 i 1» irrt Mit an . r l r < u .. rvv . ,

nrauroen nur öö erhoben, d. h. Luftschiff P. VI solange zur Verfügung des Vereins stebt weil sie tm erreichen, bis es müidestens eine Fahrt nach dem Norden mit Landung^

weil fie imAusland wohnen. Wett;edoch die Möglichkeit lst Flensburg und Schleswig und eine Fahrt nach Hamburg- vorlieat, daß die Milch tn diesen 45 Fällen bereits an der Altona mit Sanhung und Auffahrt ausgeführt haben wird. Ferner WW wurde die Statistik weift die Wahr- Luftschiff verpflichtet, in der Zwischenzeit nach Mög-

scheinlichkeit aus, so kcrnn in keinem einzigen Falle ber 1 ? r? \a 9 r in i el auszuführen. Von Ham- Handler bestraft werden, er müßte beim sich selbst ber US ^ie Wetterlage erlaubt, die

Fälschung beschuldigen. Dagegen hat er den Schien gcrtnL bur* bic an-_______________________

Einziehung der minderwertigen Milch zu tragen Dcrß der ~ . e ------

ost vorgebrachte Einwand nicht stich^ltig ifa die .KoMrolle viZMarck-vrieft.

gelle jujobe Arttorderungen an die Mttch, diese sei oft Mit einigen bedeutsamen brieflichen Äußerungen Bis- ^ttr^rch genug, ergibt sich aus derselben warcks macht uns ein soeben erschienenes Buch bekannt, in «nm L. Von den erhobenen 53 Sttttlproben wurde näm-aus dem Leben des Wirkt. Geh. Rats Otto W ehr­lich nicht eine einzige beanstandet, mann"Blätter der Erinnerung an das Werden des

pressante Feststellung wurde beim Reiches" von seinem Sohne zusammengestellt wer-

Abbruch be§ alten Schuhmacher NikolauS'schen Hauses . Laufbahn eines hervorragenden preußi chen Be- am SelterSweg gemacht. In bem Anwesen wurde noch oor amte4n äteht hier in persönlichen Auszeichnungen, Doku- 10 Jahren Bäckerei betrieben. Man sand bei der Nieder- A < Briefen an uns vorüber. Wehrmann, der

legung des Backofens eine eiserne Platte mit bem fAftn Landesökonomie-Kollegiums im landwirt­gravierten Bäckerwappen und der Jabres'abl 173^ mmnit Ministeriums gewesen war, wurde 1868 durch

erwiesen sein bürfte, bofi batnal« f*on in 'X etften Vortragenden Rat im Staatsmini-

F,.fri;h,n L TO , ; 'S " bem Hoose Backerei sterinm befördert. Die Aufgabe dieses Beamten war es

betrieben wurde. Wecker wurden Recke o,tee - dem Köni^ JmmediatvortrN zu Ke^,

legte hohen Wert darauf,daß sein erster Rat, welcher der Beratung der Gesetze beiwohne, ä.uch das Ohr des Königs habe und ihn (Bismarck) namentlich in seiner Abwesenheit I r?Lanrerecn Ministern gegenüber vertrete". Diese tatkräfliae ^stutze fand er nun an Wehr mann, der ihm allerdings nur uer .^atjre zur Seite stand, weil ihn dann eine schwere Er- zum Ausscheiden aus dem Dienst zwang. König Wilhelm begrüßte den Vortragenden Rat in seiner neuen Stellung mit den freundlichen Worten:Ich denle, daß wir wJnin-ailber suhren werden", und beim Neu- Empfang 1869 äußerte er:Nun, unsere Ehe geht ja sich in einigen persönlicher gefärbten als ihn Ende August 1869 zwei ^ftiste Aufregung versetzten. Der eine be-

L ai n Uiit Roon; der andere wurde durch

der ÄrÄft bel Kabrnrttsrats Msthler hervorgerufen' hnffhirpFfn.- ; U^S bcl®efi- P°strats Heldberg als Ober- w-Itte botm König Hintertreiben

mm-^iRea8 § «us Barzin unterm 28. Au-

yii15 loDU.

eine allgemeine Kalenderreform in der Richtung, daß jeder Schülerin nur 2 Mk. wöchentlich für Anschaffung der Roh- Jjen Zweck mein

Monatstag auf einen bestimmten Wochentag fällt, befürworte! ^^duktezu zahlen hat, dafür aber Mittaaefsen und Kaffee ernstlich zu gefährden. lLUU.

mit dem Zusatz, daß dabei eine Anhäufung von Feiertagen *'-.?!}cT.nr B^i^nDater nici)t5 6e)|erey tun, als Marits oder Wight resp. Torguai schicken; ich werde aber meine vermieden werden möchte 3 a B fatne Tochter diese Schule besuchen zu lassen. Menichenscheu ichwerlich überwinden."

; ' Starkenburg und Rheinhessen. "" -------- 1 ,