Die heutige Nummer umfatzt 10 Seiten.
g
Der Tod der Negus Meneiik.
und rechts.)
Nach zweistündiger Aussprache beschloß die Reichsduma gegen
Dar italienische Kabinett Luzzatti.
Aus Rom meldet man: In den Wandelgängen in der Kammer Hält man «es für gewiß, daß sich das neue Kabinett wie folgt zusammensetzt: Luzzatti: Ministerpräsident und Inneres; di San Giuliano: Aeußeres; Fani: Justiz; Tedesco: Schatz; Facta: Finanzen; General Spin-
Aus Hessen.
Ter Bund der technisch-industriellen Beamten, Ortsgruppe Tarrnstadt, hat an die Zweite .Kammer die Vorstellung gerichtet, dahin wirken zu wollen, daß die. Pensivns- und Hinter blrebenen-Versicherung der Privatan gestellten im Zusammenhänge mit der allgemeinen Reform der sozialen Versicherung mit größtmöglichster Beschleunigung verwirklicht wird.
toGdarauf setzte das Haus die allgemeine Beratung über die Entschließungen betreffend das Oberbaus fort.
Ein ofsizielles Amendement zu der Resolution der Re- erung wird gm Donnerstag beantragt uno die Aussprache am Montag abend geschlossen werden, ^.as osfizielle Amen- rement, welches von Sir Robert Fin lo y beantragt wird, t|i
eincs Auftrages einen 1 abgeben, wenn der Vorschuß amu-alt die Herausgabe der Alten und Ausfertigungen verweigern, wenn Gebühren, Auslagen, Stempelabgaben und liserichtswsten nicht vorher bezahlt werden.
Für Notare treten folgende Aenderungen ein: Tie für die Beurkundung bestimmte Gebühr wird auch dann erhoben, wenn der Notar aus Erfordern nur den Entwurf einer Urkund' fertigt. Tie Kosten für E rundbuchseintraaungen usw. sind mittels Kostenmarkcn lw.c bei allen GerichMosten vom 1. April ab» zu begleichen, lwndelt ein Notar dieser Verpflichtung zuwider, so hastet er für die Kosten Persönlich.
Nach der Ansicht des Hauses ist eine starke wirksame Zweite Kammer notwendig. Tas Haus ist bereit, Vorschläge für die Reform und Zusammensetzung der bestehen den Zweiten Kammer in Erwägung zu ziehen, lehnt es aber ab, sich mit Vorschlägen weiter zu befassen, welche den ganzen Nutzen jeder Zweiten Kammer, wie sie auch zusammengesetzt sein möge, vernichten, und die einzige Sicherung entfernen würden, dagegen, daß die Regierung große Aenderungen nicht nur ohne die Zustimmung, sondern gegen die Wünsche der Mehrheit der Wähler vornimmt.
Zur Abänderung der geltenden Gebührenordnung für Rechtsanwälte und Notare.
Mit dem 1. April treten auf dem Gebiete des Gebührenwesens für die Rechtsanwälte einige Neuerungen in Kraft, die für das große Publikum von Interesse sind. Für die Schreib- und Portogebühren werden Pauschsätze erhoben und zwar 10 Prozent der znm Ansah gelangenden Gebühren (Mindestsatz 50 Pfg., Höchst ,atz 20 Abart). Ter Rechtsanwalt ist berechtigt, bei Uebernahme ' Vorschuß zu fordern und kann den Auftrag!
:schuß ausolcibt. Ebenfalls kann der Rechts-
Unruhen in Portugal.
Aus Portugal werden jetzt beinahe täglich Unruhen, Morde und Verbrechen aller Art gemeldet, die daraus deuten, daß die Zustände än dem genannten Lande von Tag zu Tag schlimmer werden anstatt besser. Fetzt wird von einem Aufruhr berichtet, der sich an der s p a n i s ch e n G r e n z e in Santo Eolvma zutrug. Bei einer Wahl, die dort vor einigen Tagen stattfand, behaupteten am Schluß die Belegten, daß nicht alles mir rechten Dingen zugegangen sei und daß Fälschungen bei der Stimmenabgabe stattgcsunden haben mußten. Als sic mit diesem Widerspruch nichts er reichen konnten und die Sieger sich anschickten, Besitz von; dem Rathaus des Städtchens zu ergreifen, taten sich die Gegner zusammen und führten einenregelr e ch ten Angriff auf das Stadthaus aus. >sie stürmten es, wurden aber zurückgeschlagen. Dann erschien Militär und stellte die Ordnung wieder her. Es wurden aber viel Verhaftungen vorgenommen und ebenso sind sehr viele Leute beiderlei Geschlechts mehr oder weniger schwer verwundet in das Hospital eingeliefert worden.
entwurf an einen Ausschuß von 21 Mitgliedern zu überweisen.
Helsingfors, 30. März. Im finnischen Senat wurde das Kaiserliche Manifest vom 27. März verlesen, der Senat
Aden, 30. März. Kaiser Menelik ist gestorben. Die ausgenommen.
Kaiserin ist die Gefangene der Thronfolgerpartei. CimtlanbS UnterbrÜCfuna
er schon »»neldet daß in bet Sorauäfidjt b« russisch- Tum° bat den ihr ^gegangenen G-s-b-utwurs
Todes Meneliks die Anhänger des alten Systems, die Haupt- i i-। J überroicfen
lingo der Schoastämme, welche den Vormund des jugend- "Petersburg, 30. März. Bei der Beratung des Gesetzlichen Thronfolgers Lids Jeassu, eines EnkelsI ^twurfes über Finnland in der Reichsduma er- Meneliks, den Ras Tassama, sowie den Kriegsminister Fi-klärte der Führer der Kadetten, Miljukow, die Regierung ver- taurai dazu bestimmten, die Kaiserin von dem Siranfenbette [angc von der Duma eine unrechtmäßige Handlung. Ein ,olches und aus dem Palast Meneliks zu verweisen. Ferner sollten Gesetz könne lediglich durch Annahme seitens der gesetzgebenden alle Günstlinge der Kaiserin, die diese in die wichtigen Institutionen Finnlcmds geschossen werden, da nach den -and- Sommanboficitcn in den Provinzen g-bracht hatte nbg-M *»»»“ ÄÄÄ’tm(SnÄnfö m“t und die Stellen oen verdrängten Anhängern des recht- Landtage erfolgen könne. Nikolaus I. habe tm Jahre 1894 mäßigen Thronfolgers wiedergegeben werden. Man be- Krochen, diese Gesetze unverbrüchlich zu wahren. Für die V e r - fürchtete die Diktatur der Kaiser in Tartu, deren oe- , nung dieses Monarchenworts seien die verantwortlich, wegtc Lebensbahn wir gestern ausführlich mitgeteilt haben. ben Monarchen irreführten.
Der verstorbene Negus Menelik war 1844 in Ankober Namens des Zentrums sprach Graf Be nnigsen und sagte
als Sohn des damaligen Kronprinzen Hailu Malalot und auf Grund des § 2 der Grundgesetze habe die Rerchsduma und einer Sklavin geborem Ergeriet 18o5 ^^att^des^Kaisers I Sm t r e i rf) ’ "b c rü fr en benC GZetzgebung; das gleiche ginge aus den und dem Tode seines Vaterv in die Gewalt desKaisers j^^^sten von 1905 und 1906 hervor. Tie finnischen Landtags- Theodor, floh aber 1856 nach Schoa und nahm dort den I rtatutcil gäben also keinerlei Recht zu der Erklärung, daß die vor- Königstitel an. Nack Theodors Tod behauptete er sich Agende Frage auf dem Wege der finnischen Gesetzgebung zu er-
ncqen dessen von den Engländern unterstützten Nachfolger ^^^n ^i, t,a ftc das Gesamtreich berühre; Finnland^habe die
Johannes im Besitze Schoas. Nach dessen Tod ließ Menelik innere Autonomier erhallen. Miljukow jedoch habe Finnlands
Heb 1890 in Antoto zum Negus Negasti von Abes,inien Autonomie als Staat verlangt Tie Duma werde den Ruf des
1 ■ -'Kaisers dankbar aufnehmen. (Anhaltender Beifall im Zentrum
Nr. 74 Erstes Blatt 160. Jahrgang Donnerstag 31.9Wärs 1910
Der Siebener Anzeiger . ■ im- a O monatlich75Pf.,viertes
blatt für den Ureis Gießen M « W U ®F S ■ ■ / ■ | | ®T M Ze,lenpreis: lokal 15Pf,
SSSVlVllVIlvl 4411
Ferniprech - Anschlüsse: politischen Teil: August
für die Redaktion 112 /Uf. .. A4* Goetz, kür .Fenille-
Bä General-Anzeiger für Oberhessen Z-MM
llnnnhm» «ati Mntf’ _ . , - — kpol"; Heß; für den
für Oie Tagesnummer Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schen Unw.'vuch- und Zteindruckerei rr. Lange. Nedattion, Expedition und Druckerei: Zchnlftrah . Anzeigenteil: H. Beck, bis vormittags 9 Uhr.
Deutsches Nerch.
Ter vierte deutsche O b e r l e h r e r t a g , der am 30. d. Mts. in Magdeburg stattsand, nahm folgenden Antrag an:
„Ter 4. deutsche Oberlehrertag ist durchdrungen von der Ueberzeugung, daß der Stand der akademisch gebildeten Lehrer sein Ansehen und seine Geltung weiter gründen muß auf die Pflege der idealen Güter. Er erklärt es daher für geboten;, daß die Landes- und Provinzialvereine für die Vermehrung der Gelegenheiten zur wissenschaftlichen Weiterbildung der Kollegen mit Nachdruck tätig sind. Die weitere Verfolgung der ganzen Frage wird einem Ausschuß übergeben, den der gegenwärtig-' Vorstand ernennt."
2lit5lanö.
Aus London wird berichtet: Nach der Konferenz der großbritannischen Bergarbeitervereinigung wurde am Mittwoch eine Entschließung bekannt gegeben, in der den Bergleuten von Südwales der Rat erteilt wird, die Bedingungen anzunehmen, die nach den Unterhandlungen zwischen den Grubenbesitzern und den Bergarbeiterdelegierten aufgestellt wurden. Tie letzt noch strittigen Punkte sind nicht wichtig genug, um einen regionalen- oder nationalen Streik zu rechtfertigen.
daß die Fürsten der Schoastämme nicht verzichten werden und die Regierungsgewalt behalten unter Ausschluß der Kaiserin in allen Regierungsgeschäften. Die Möglichkeit von Zwischenfällen und Konflikten scheint gegenwärtig Nicht zu bestehen. Mehrere der Kaiserin günstig gesinnt e^Fürsten wurden in Ketten gelegt. Raga d a r a s Kai le, der frühere Minister des Auswärtigen und des Handels, der von der Kaiserin abgesetzt worden war, wurde in das Amt des Handelsministers wieder ein- gerbt: Krieg; Kontreadmiral Leon ar di: Marine; e r c 51 gefe^, während Nagadaras Agasu das Amt des Mi- daro: Unterricht; Sacchi: Oeffentliche Arbeiten unb n||tcr§ des Aeußern erhalten hat, Apte Siorgis bleibt Ciuffelli: Post. Das Kabinett werbe sich am heutigen ^iegsminister, Ras Jassama, Vormund des Kron Donnerstag konstituieren. Prinzen, wurde als Haupt der gegenwärtigen Regierung
Hierzu wirb uns aus Berlin geschrieben: anerkannt. Es ist eine Persönlichkeit mit hochfliegenbem
Das italienische Kab nett Luzzatti. Geist. Ihm verdankt man, daß es bis jetzt noch nicht zu
Nachdem der Kammerpräsident Marcora die Neu- -chtve^en Verwickelungen gekommen ist. Er trägt auch zur bildung des italienischen Kabinetts teils aus Gcsundhetts- Regiments bei, das eine Garantie für die
7 - » “■ —-
qelehnt hatte, und auch Giolitti sich nicht hatte bewegen der Rechte der Ausländer bietet. lassen, schon jetzt au die Spitze ber^italienischen Regterung -----
zu treten, hat ber König am letzten Lrams ag bem bDtö OrlC(!)lb5,6 vLl^rOltrCOC.
Ackerbauminister Luigi Luzzatti die BUbung des Mtnt-I Unter allerlei überschwänglichen Phrasen wird tn der Thron
"Ä to^aÄjoriStTn b=8r Stammet öerr^au. in ber 8anSen Ze.t gefp.clt hat, nerbedi unb
hinter jich hat, vielmehr Giolitti dort noch aur lange Athen 30 März Tie Thronrede, die der Kömg
Zeit hinaus ber herrschende Mann b.eiben durste. Immer- . vormittag il Uhr in der Kammer zur Verlesung brachte, hin ist die Situation kür Luzzatti aünftiger, als für Sonnmo, tutete: nicht, etwa deshalb, weil ihm Giolitti seine Unterstützung ^ie Umstände, unter denen Sie feiner auer erb ent - ruaesaat hat, was auch bei Sonnino ber Fall war, sondern lichen Tagung einberufen wurden, sind Ihnen wohl bekannt, in der Hauptsache, weil er willens ist, die Linke, ja sogar die Sie sind gerufen worden, um entsprechend dem G"st der Ber- Radilalen in sein neu zu bildendes Ministerium auszu- assung.an bem Resormwerk zu arbeiten, das bt Jo nehmen, obwohl er, wie Sonnino, der Rechten^Mut^onmaclwn^w^^eü^Müte August dauerte die Sonnmo hatte sich auf die Gwlittianer und aus dte Rechte peinliches nationales Hindernis hervorgerusene Agitation
gestützt und mußte tn demselben Augenblick fallen, wo das , unb einc fd)roeTe politische Krisis drohte tn etner Sackgasse Gros der Partei Giolittis bei ber Dampfersubventton^vor- ^nden, denn die regellose Aktion kennzeichnete den überreizten läge von ihm abfchweitkte, um sich mit ber Linken zu feinem §pi((cn der öffentlichen Meinung, zum Zweck der Wtederauirich Sturze ^usammenzutun. Luzzatti dagegen kann auf die Lunq des Landes und zur Befestigung des Regimes, womit die bleibt 'auch die Abhängigtett seines' ^Uttt i’niftctret^nb weünhin v^allrn um chen Thron
an sich bestehen, ihm bennoch nicht fo völlig aus Gnade und politischen Autoritären des Landes bezeichnet. Ich
Ungnade ausgeliefert ist, tote Sonnmo. ßin g^Mch, fest stell en zu können, daß das Parlament sich beinahe
Luigi Luzzatti, der Wie Sonnino israelitischer Ab- einmütig dieser Anschauungsweise angeschlossen hat, wie aus der kunft ist, wurde 1841 zu Venedig geboren, steht also jetzt im Abstimmung vom 18. 'Februar a. St. .^vorgeht, wodurch du 69 Lebensicibre Mit'^6 Fahren bereits wurde er Professor I Kammer den Vortchlag angenommen hat, der ihr hinilchtlim des BÄ ungsrechts än tataStdt Padua, mft si 1 lat ber Redsswn ber nicht grnnbl-,rn -n ^mmuagen b^r V-r, er in die Tcpntiertenta.nmer ein unb begann damit feine faffung untcrbralct wurde. Ich versprech-, kch der »rschlub politische Laufbahn, die ihn, nachdem er als Generalsekretär zur Ausführung gelangt, es wird em königliches Dekret erlassen, im Ackerbau- und Handelsministerium u. a. an der Kündi- Auf die Vorschläge meiner verantwortlichen Ratgeber wird die gung des französisch-italienischen Handelsvertrages milge- in hem Artikel 107 der Verfassung erwähnte revisionistische Kam- nrirtt hatte, viermal in das Schatzsekretariat führte, zum I mer zusammenberusen, die über die reformierenden Bestimmungen letzten Mal unter Sonnino im Jahre 1903, unter bem er ^schließen wird. Ich bringe Ihnen meinen königlichen Dank auch jetzt wieder an die Spitze des neugeschaffenen ALerbau- Ausdruck für den edlen Eifer und die Hingebung an das rninisteriurns treten konnte. Verdienste, die sich Luzzatti I tz^terland und die Dhnastie, von der Sie bei der Erfüllung erworben hat, liegen in der Beendigung des Zollkrieges mit \^xn Aufgabe im Laufe dieser außerordentlichen Tagung erfüllt Frankreich im I ihre 1898, der Italien schwere wirlfchastliche gewesen sind. Sie haben hierdurch meine Regierung in den Verluste gebracht hatte, sowie in der italienischen Renten- Bemühungen um eine endgültige Wiederaufrichtung des Landes konversion vom Jahre 1903, durch die Italien jetzt jährlich und die Wiederh^beisührung der für das Wohl des Vaterlandes ca. 40 Millionen Lire f° Di^V7?l efu n/de7 Thronrede vollzog sich in einfachen
infolge der Herabsetzung de^ H04Rn- hJu irfie 5«nteit. Man bemerkte zahlreiche Offiziere in Galauniform. Die
Kursstand der italienischen Staalvrente (104,80. beut,ct)c, k waren überfüllt: das diplomatische Korps war voll- und zwar 4 pro-heutige nur 102,30) auch nur irgendwie g^ ,äMirt anwesend Um 101/. Uhr trafen der König und die Königin litten hätte. Das Ministerium Luzzatti wird voraussichtlich 'm geso ber eit Wagen vor ber Kammer ein. Als d?r König, in ber Drcibunbpolittt dieselbe Haltung einnehmen, wie tue bcr ^miralsuniforni trug, ben im ^Gungssaal ausgeschlagetien Ministerien Giolitti und Sonnino, ganz gleichgültig, wer an Thron bestieg, wurde er mit lautmi Beisall empfangen Nach di° Spitze ber miStoärtigen Augel-genh-iteu treten werd. |^«erfefun^ertonte^ye.^.y
durch die Thronrede vollendete Werk sei ein Werk der nationalen Versöhnung. Die Erklärung wurde mit Beifall
tränen. 1896 geriet Menilik mit den Italienern, die eine Art Protettorat über Abessinien ausüb.en, in Streit. Un.er ihrem General Baratieri erlitten sie in der Schlacht von . .
Adua eine schwere Niederlage, die zur Folge hatte, daß pie Stimmen der Kadetten, Mohamedaner, Polen, der Arbeiterdas italienische Protektorat aufgehoben und Abessiniens partci und der Sozialdemokraten, den Finnland betreffenden Gesetz- Unabhängigkeit anerkannt wurde.
R o m, 30. März. Die „Agenzia Stefani" meldet aus Addis Abeba unterm 28. März: Es erscheint sicher.
beschloß einstimmig, das Manifest zu verösstntlichen und ^e Gesetzesvorlage über die Abgrenzung der finnischen und der Reichs Gesetzgebung sogleich dem Landtage zur Begutachtung zu uber^ geben Ter stellvertretende. Prokureur legte Wi^rspruch ^gen den Beschluß des Senates em und erklatte, das Manifest roioci spreche den finnischen Grundgejetzen. ,
Mus dem englisch n Unterhause.
London. 30. März A'i Untcrdouse fr-gte Middlemore (lons.) den ersten Lord der Admiralität Mc Kenna unter Bezugnahme auf die Tatsache, daß «ui <Zwci gepanzerte Schisse während des kommenden .vaushaltSiahres in Dienst gestellt würden, wievielgepa n z c r t c tod) i f fe vom 1. April 1910 bis 31. März 1911 v o n D e u t s ch l a n d fertigaestcllt würden. M c K eiina erwiderte, nach der amtliches Mitteilung, die von den deutschen Marincbchorden stamme, sei der Kreuzer „von der Tann" das einzige^gepau zerte Schiff, dessen Bau zur angegebenen Zeit Vollender


