Ausgabe 
28.11.1910 Zweites Blatt
 
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dnem Seirfntfnf geschlagen Nmrve.

[agöt tFinfa\ Leutnant F o l i e: Ich habe gezehrt, sondern mit dem Kirchenfonds identisch sci.'^DaS letztere no auch nicht gesehen, daß ein anderer Ossi- wurde von der Gegenseite bestritten und außerdem hervorgehoben, "T .e,-$eu$lA Sehring be- daß das behauptete Recht durch den langjährigen Gebrauch unter

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Landwirtschaft.

Vertrages aus dem Jassre 1776 die politische -Robert Kothe-Abend. Robert Kotbe her ZTI----7 TT ---------------=

®eif'ec.be§ bcl,t^" «"> des ftunhfU Meteorologische Beobachtungen der Station Giefien.

'chuü des Kreri'es Lauterbach gao jedoch dem Einspruch statt ^aut// ,ülcb ain Montag den 5. Dezember wieder einen L - - -- - - I ff-Ä

unLrCnt,d)ieb/n ba^ b^ .sragliche Posten aus dem Gemeindevor- ^liend, dteSmal m dem intimeren großen Saal des Gesell- Nov. 2^5 a*5 -% £*§. A ® 2

ani ^lag zu streichen sei. Die Folge war der heute ^ur Ner- schastsvereins veranstalten, SVr annüi.ran.. I r-. ? o - --

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Vereinigung statt. Der Vorschende, Aktuar Pfaff, dankte den Anwesenden für ihr zahlreiches Erscheinen. Ober.' lehrer Como hielt eine längere Festrede und brachte ein

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schwierig tert en geraten und abennals ist eine große Reuse |D< Handwerker urw Lieferanten, Weinhändter, Bäcker, Kondi­toren und Metzger besorwers, in starte Mitleidenschaft ge­zogen. 100 000 Mk. Aktiven stehen, wie verlautet, 135 OjO Mark Passiven gegenüber und es soll ein UcbereiiiEomnien getroffen werden. Gegen die Kurtaxe erhebt sich jetzt in massenhaften Eingaben allgemeiner Widerspruch aus allen Kreisen; der Magistrat kann aber nicht helfen, denn die A Millronen, die das neue Kurhaus mit den Erter sch en Fresken S und weltstädtischen Einrichtungen verschlungen hat, müs,en verzinst werden, die auf den Prachtbau gesetzten Hoffnungen haben sich aber nicht erfüllt.

W ftrantfurt a. M., 26. Nov. Heute früh 4 Uhr fuhr ein von Kassel kommender Güterzug im hiesigen Güierbal^ < !>os aus einen kurz vorher eiugelauseueu G ü t e r z u g. Die Ma­schine und sechs Wagen entgleisten. Dreizehn Wagen würben be­schädigt Der Hllssschafsner Engelhardt erlitt einen doppelter! Beinbruch und mußte ins Krankenhaus verbracht werden.

verspüren. Es liegt eine genügende Anzahl Aufträge bot und in mehreren Betrieben könnten noch Arbeiter eingestellt werden. Auch in den übrigen Betrieben des Kreises hat sich die Lage nicht verschlechtert, vielmehr kann im einzelnen eine lebhaftere Tätigkeit festgestellt werden. Arbeitsmangel liegt deshalb nicht vor und ist auch für kommenden Wmter nicht zu befürchten. Etwa beschäftigungslos werdende Ar­beiter können als Holzhauer oder anderwärts ausreichende Beschäftigung finden. Notstarrdsarbeiten oder besondere Maßnahmen auf dem Gebiete der Arbeitslosenfürsorge sind daher für diesen Winter nicht vorgesehen. Zur Feier des Geburtstags des Groß Herzogs fand gestern abend int Burgbräu dahier ein Kommers der B e a m t e n --

Zeuge Kaufmann Juhl hat den Schutzmann Prieskorn. als stch dieser, von der Menge bedroht, in das Rutenbergsche Lokal und von Wt auf den Hof des Gebäudes flüchtete, in Sicherheit gebracht. Gegen die Beamten Prieskorn unb Sperling ging ein Steinhagel los. Es waren 200300 Menschen, meist Rowdies. Aus der Menge ertönte der Ruf: Dem Schutzmann wollen wir > inmal das Hemd ausziehen. Während die Leute sich auf Sper­ling stürzten, konnte er Prieskorn wegbringen. Sperling rettete lief) dann später in ein Lokal. Tie Mitbewohner des Hauses lvrechen seitdem nicht mehr nrit dem Zeugen. Das Haus ist meist von Arbeitern bewohnt.

Zange Schlosser Finke hat beit Vorfall mit den beiden Schutzleuten auch beobachtet und gesehen, daß zwei junge Leute Steine aufhoben. Er hat die beiden Schutzleute gewarnt, weiter zu gehen, da die Menge Radau machte. Das Lokal von Ruten­berg, in das sich der eine Schutzmann flüchtete, wurde völlig demoliert.

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Kreis Lauterbach.

m einen fuvsi-I. » b ch, 2 /. Nov. Die Besserungder Lage

. .... . fc. Die Verpflichtung . A r b e t t s m a r k t e s hat im laufenden Jahre in un*

ei übrigens entfallen, well die katholi.che serem Kreise erfreulicherweise angehalten. Besonders ist aus w.cT -r7v;r 1 *un! des Kantors nichts oem Gebiete der L e i n e n w e b e r e i, der bedeutenuei! Qn!

me&t zahle und schließlich derBausonds" noch gar nicht auf J buftrie unseres Kreises, eine fräftige p

$ier blank gezogen bat.

-ttätigt, daß Leutnant lFolte nicht geschlagen habe, es sei ein blonder Offizier gewesen.

Zeuge Porzellanmaler Klemp hat von seinem Balkon hu§ gesehen, wie junge Bengels Steine sammelten. Am Montag hat der Zeuge die Schutzleute bedauert, an den anderen Tagen war ihr Vorgehen ein gewalttätiges. Ein Mann ist von rinem Scllutz'mafnn so geschlagen worden, daß er liegen bleib. Ein BolizeileuMant hat sich den Mann, wie er dalag, noch angesehen. Rechtsanwalt Heine: Es handelt sich offenbar um den Ar­beiter Mausbach, der schrecklich zugerichtet wurde, als er zum Abendbrot nach Hause gehen wollte. Der Zeuge bekundet noch, daß er seit 26 Jahren in der Kgtt Porzellanmanufaktur angestellt sei.

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l allen Umständen erworben sei. Der Provinzial-Ausschuß erließ Urteil dahin, daß der Rekurs her politischen Gemeinde und der 1 katholischen Kirchengemeinde als unbegründet zurückzuweisen sei unter Verurteilung der Rekurrenten unter solidarischer Haftbarkeit in die Kosten des Verfahrens sowie zur Zahlung eines Aver- swnalbetrags von 25 Mark an die Provinzialkasse.

2. Antrag auf Entziehung des Führerscheins f ü r K raftfahrzeilgedes Heinr. Kuhl zu Friedberg. Kuhl hatte als Chauffeur eines Oberstabsarztes gelegentlich der Generalmusterung mit dem Automobil seines Herrn verschiedene Rekruten gegen Bezahlung befördert. Aus dem Rückwege geriet der Wagen an einer steilen Stelle der Straße ins Rutschen, sckstug um und begrub den Chauffeur nebst einem anderen Soldaten unter sich. Beide kamen mit einigen Hautabschürfungen davon. Da­gegen wurde das Auto so zugerichtet, daß es 1500 Mark Reparatur-! lehrer Como hielt eine längere Festrede und brachte ein kosten verursachte. Der Landrat zu Dillenburg, in dessen Bezirk Hoch auf den Landesfürsten aus. Die Hauskapetle, die Ä ereigne hatte, stellte hierauf Antrag auf Entziehung ihre Kunst unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatte, ver-

des Führerscheins. Kuhl verncherte zwar heute unter anderem, fdmnertc die freier hurrh eininp mnhinrfirnn»np nHr.s daß ihm das Steuer gebrochen und lediglich dadurch der UnfaH rf l einige mo^igclungenc Bortrage

veruriacht worden sei. Dies könne aber auch dem vorsichtigsten J~nb Derdr enste wurden durch Lehrer Holler in einer

Jahrer passieren. Der Provinzial-Ansschuß beschloß jedoch, auf ^stO^^che gewürdigt. Auch bankte der Redner dem Grund des der Verhandlung gewonnenen Gesamteindruckes von der Vereinswirt Kohler sur die angemessene Ausschmückung des Sachlage, ihm das Führerzeugnis auf 1 Jahr zu entziehen. Die Lokals. Die Feier verlief in schönster Weise.

Kosten des Verfahrens hat Kuhl zu tragen. X Grebenhain, 25. Nov. Zum vierten Male ein-

3. Einspruch des Dr. H. Stoll zu Bad-Nauheim stimmig wiedergewählt wurde der hiesige Beigeordnete gegen die Heranziehung zur Umlage der Land- Müller.

Wirtschaftskammer. Dr. Stoll besitzt zu Bad-Nauheim ^pssen-Nassan

em Grundstück, das er als Bleichplatz vermietet bat. Die Land- n m m ,

Wirtschaftskammer zog es zur Umlage heran, indem sie auf Grund 0 Marburg, 27. Rov. Im Rathanse

anLestellter Ermittelungen annabm^ daß es eine mit Obstbäumen gestern abend em Einbruchsdieb st ahl verübt.

Nach- Dieb fiel nur ein geringer Geldbetrag in die Hände.

sestgestellt worden ist, daß schon fett Jahren keine v anau 27 Non Do« 6«knl,s^-

Obstbaume auf dem Grundstück stehen, eine landwirtschaftliche , 2J* J 0D* Wirtschafts-

Benutzung auch nicht stattsindet, wurde der vom EigeMümer er- etablissement »Kurhaus Wilhemsbad^, Hanaus be- hobenen Reklamation ftattgegeben und entschieden, daß das liebtester Ausflugsort, der auch von Offenbach und Frank- ÄÄ ,$LnJleS ^l^en B-'uch erhält, ist aufeuere

Landwirtschaftskammer zur Last. 0 seitherigen Pachter Joh. Dietrich

4. Wirtschaftsgesuch des Adam Müller II. und eyer verpachtet worden. Der neue Pachtpreis beträgt des Wil h. Nachtigall zu Allertshausen. Vom Ge- 7600 Mk. gegen seither 5000 Mk. In Windecken ver- MMe?nicht W KN Land der Uhrmacher M üil-r aus noch unbefannten

tigalL Der l^eisausschuß des Kreises Gießen erteilte auch bem nDCn . , o_ m

letzteren die Konzesswn. Gegen diese Entscheidung erhob ber L Wiesbaden, 27. Nov. Es zeigt sich hier nun Vertreter von Müller Einspruch, den er formell damit zu stützen deutlich, daß auch Kurverwaltung und Magistrat nicht Uchte daß er aussührte, die beiden Gesuche seien vor dem Kreis- mehr widersprechen können, daß die Art der vor einem Jahr Ä?"«Ä ÄK.S «"X sm?!,L7«n?S,"'£ÖS tjM*z-,» d-,&ffl3ßte lptele, um die sich der Kai,er sehr verdient machte, trotz Errichtung bedeutender R e n n st ä l l e unter hervorragender Beteiligung des deutschen Kronprinzen hat im berfto)jenen J<rhr der Fremdenverkehr um 25000 Personen nach­gelassen. (Wiesbaden hat über 100 000 Einwohner und wurde bis jetzt jährlich von rund 200 000 Fremden befudjt, auf die altes in der Stadt bemessen ist.) Gerade in der Zeit allgemeiner Geschäftsflauheit konnte ein bedeutender wirtschaftlicher Krach nicht ausbleiben, er hat sich bisher bemert'bar gemacht durch den Zusammenbruch desWal- halla"-Theaiers, dessen Direktor flüchtig ist, die Zahlungs­einstellung des Walhalla-Restaurants, nun ist aua- der sehr

Die deutsche Getreideausfuhr ist noch niemals w groß gewesen als un lausenden Jahr. In den zehri Monuun Januar bis Oktober 1910 hat sie mit Einsafluß des auSgcmbcien Ä.eincn Wort von 251 Millionen Mark etrcinji gegen 193 Millionen Mark im gleichen Absllpittt des Vorjahres Davon enOaUen auf Roggen und Roggenmehl 113,4 Mlllioiien Mark, auf Weizen und Weizenmehl 67,9 wttllionen 9)tarf, auf Haseb o3,9 Millionen Mark. Dementsprechend sind auch die Zollver­gütungen für die gegen Emsuhrscheine ausgeführten Stengen Ge­treide und Mehl gestiegen. In den genaniUen zehn Ptonatens b. I. wurden 97,1 Millionen Mark Zollvergütungen gewährt gegen 69,2 Millionen Mark gleulMitig 1909 und 64 Mlllio.ien yjcart gleidyseilig 1908. Tie Hauptabnehmer von deutschem Rog-, gen sind Norwegen (119 252 Tonnen), Rußland (115 912 Tonnen). Dänemark (112 282 Tonnen), und Holland (101 441 Tonnen) tue deutschen Weizen Frankreich (49 744 Tonnen), für deutschen £)aiec ^'lgland (1O6 501 Sonnen), die SckMeiz (80115 Tomien) uni Dänemark (75 580 Tonnen). .

Nach der Mittagspause macht der Gastwirt Q u a p p e r Be­kundungen über die Art und Weise, wie das Rutenbergsche Lokal .von der Menge demoliert wurde. Polizeileutnant Götze sucht '-inen Vorfall aufzuklaren, wobei ein Mann auf einem Zweirade tm- und hergefahren sei, so daß es dem Zeugen auffiel. Der Mann habe Kundschafterdienste im Auftrage der Polizei geleistet und dabei angegeben, er kontrolliere im Auftrage der Streik­leitung die Streikposten. Der Mann heiße Stock und sei jetzt der .Staatsanwaltschaft Übergeben worden. Der jugendliche Kaufmann K o c z i n s k h ist auf dem Heimwege von einer Kon- ftrmationsseier in die Unruhen hineingekommen. In der Wiclef- straßc standen so viele Menschen, daß man nicht vorwärts und nicht rückwärts konnte. Der Zeuge geriet daher in Angst und bat einen Polizeioffizier um Beistand, der ihm aber nicht ge- wurde. Plötzlich habe der Offizier das Kommando zum Blankziehen gegeben, worauf sich 4 Slltutzleute auf ihn stürzten und ihn mit ihren Säbeln bearbeiteten. Er wurde bewußtlos und fiel zu Boden. Als er wieder zu sich kam, sah er, daß auch anbere Leute zu Boden geschlagen waren. Schließlich hatten den Parteien zugestellt werden müssen, uqicn rcien qe- iJjn zwei mibekannte' Herren aufgehoben und nach Hause gebracht, trennte Urteile ergangen. Materiell sei das Gesuch seines Klienten von.wo ihn sein Großvater m einer Droschke nach dem Krankew und nicht bas des Nachtigall begründet, weil die zweite Wirtschaft

hau,e überführte. (It habe u. a. eine schwere Schädelverletzung ins Unterdorf und nicht ins Oberdorf, wo schon eine Wirtschaft

davon getragen und über 6 Wochen im jtzrankenhaufe zubringen sei, gehöre. Der Provinzialausschuß gab dem Einspruch statt

mun2l- ; t < o hob das bisherige Verfahren als nichtig auf und wies die Sache

, , rolgenhec Zeuge, Journalist Unger, hat im Auftrage Zur weiteren Verhandlung und Entscheidung an den Kreisausschuß des ..Vorwärts die Unruhen an Ort und Stelle beobachtet. Er Zurück. Die Entscheidung über die Kosten wurde ausgesetzt, hat die Zu sammel stoße zwischen dem Publikum und den Schutz- 5. Aufbringung der Kosten des Gelände­leuten bis zum Schluß beobacht^ und ist zu der Ueberzeuaung erwerb s für die Nebenbahn F r i ed b er g Fr i ed- gekommen, datz die Polizei den Kopf verloren hatte. Tie Offi- r ichs do r f- h i er U r t e il s v er n d i g u n g. Es wurde ziere seien nervös geworden und diese Nervosität habe sich auch folgendes Urteil verkündet: Die Rekurse der Stadt Bad-Nauheim mit die ausfuhrenden Organe übertragen. Versästedene Leute und der Gemeinden Ober-Rosbach, Ober-Erlenbach und Sckwal- teien von den Polizeibeamten einfach wie tolle Hunde jnieder- heim gegen die Entscheidung des Kreisausschusses Friedberg wer-! gewytagen worden Zn unrühmlicher Weise zeichneten sich nament- den als unbegründet und der Rekurs der Gemeinde Nieder-Rosbach v«, nun m uuu.) Der iem

rmi- ^ren ®umnriiüweln aus. In als Ullzulässig zurückgewicscn. Dagegen wird den Rekursen der gut bcfuajte städtische R a t y a u s k e l l e r in ^ahlunoä, 'S »standen, wie ein Gemeinden Rudgen Ockstadt und Ober-Wallstadt staltgegeben und schwierigkeiten geraten und abermals ist eine aruüe Neun

.^cann geprügelt wurde und habe sich nicht Weller um den Fall unter Abänderung der ergangenen Entscheidung festgestellt daß ' .... I J t> J i*ji

getummert. Der Zeuge will auf der Straßenbahn ein Gespräch diese Gemeinden als nicht beteiligt anzusehen sind. Weiter haben zwischen Schutzleuten mitangehürt haben, die sich darüber unter- die Gemeinden Bauernheim, Ossenheim, Petterweil Wisselsheim tzelten, wie sckzw^ isllre Säbel feien. Als ein Insasse des und die Gemarkung Löwenhof aus dem Verteilungsplan aus- ^tratzenbahnwagens fragte, ob für den betreffenden Tag wieder zuschechen. Die Kosten des Verfahrens haben sämtliche beteiligten TZoa^lt tnvarten seien, hätte ein Schutzmann er- Gemeinden nach Maßgabe ihrer sich hiernach ergebenden Bei- nnbert: Ta draußen macht keiner mehr Krach. Die liegen alle tragspslicht zu zahlen. .Von Erhebung eines Aoersionalbetraas un Krankenhaus. Eine weitere Aeußerung des Schutzmanns sei wird abgesehen. ' "

äabm gegangen, es sei ganz gut, wenn man wieder einmal Ge- --- - __j_»

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vormittag vertagt. J Gießen, 28. Äkovember 1910.

Moabiter Unruhcm erlSstt der Polizeipräsident. Unser städtisches Elektrizitätswerk hat sich tDu ? ? 0 folgende öffentliche Mitteilung:Zur einer Weise entwickelt, die niemand voraussehen konnte Immer tatsächlichen Sachverhaltes ist neue Kraftmaschinen wurden beschafft, eine starker wie die andere e» envunscht, daß Personen, welche den Straßenunruhen unbe- um dem wachsenden Bedarf an Kraft zur Stromerzeugung zu ge-' telligt/^gesehen haben, ftch auf dem Polizechräsidium - Zim- nügen.. Jetzt ijt auch bei Tage der Verbrauch an elektrisches mer 177. oder auf bem ihnen nächsten Polizeirevier melden/' Energie so groß, daß die billige Wasserkraft, die in 2 Turbinen

^ie Wnrbs 9TTM Qm - an s. an . . lvO Pferdestärken enthält allein Nicht hinreicht, um den Bedarf

r « n h r LtS. schreibt Wenn sich der Mo abtter «n Strom zu produzieren, den allein die Straßenbahn beansprucht

r w? mehr zu einem politischen Es muß dazu eine der Gaskraftmaschinen in Betrieb gesetzt wer- K entwickelt, so arbeitet nicht der Vorsitzende den. Um nun möglichst billig Elektrizität für den To es bedarf bet Staatsanwalt ui dieser Richtung, sondern die herzustellen, hat Direktor Stolte einen weiteren Einbau von Tur- M vt kver f,lef/LnCr Ausgabe vor bmeu vorgeschlagen. - Der verstorbene Beigeardncte Kammn-

-Ä ^lC ^aldemokratiiche Partei von ihrem ^eil 5\enrat Heylig enstaedt, der in den häufig bei unseren ftäbt

- Verantwortung - an den Krawallen zu entlasten. Werken vorkommenden technisck>en Fragen als Berater tätig war Kräft^n^Staatseinrichtungen ffiach hcll die Ausführbarkeit einer Verstärkung der Wasserkraft unseres SS n- blühen ist der Beweis, Elektrizitätswerkes bejaht und deren Herstellung als eine sehr

sttÄMads brjb« *** **1 «Saasm mit ®etoalt zu begegnen. Eine ** Marburger Besuch Am Samstaa weilten die werden. Tie Beamtenschaft hat in angestrengter gefalrrvoller Marburg Professor Dr. Foelsch mit 25 Stu-

j^ätigfeit vollauf ihre Pflicht getan. öenten, tu unferec (Stabt. Man besichtigte am Vormittag die

H"Tor . " Mafebin^sntzr-ik von Heyligenstaedt & Co. und das

Provlnztal-Aus^chutt der '4-rvvtnz Oberhessen. Garlsche Tonwerk und speiste gemeinsam im Hotel- . L. Gießen, 26. November. ?^.tropol in der Plockstraße zu Mittag. Am

Anwesend: Provmzialdirektor Dr. Ufinger als Vorsitzender, besichtigten die Gäste unter Führung des Ober- tnioinlAti äa» -j

^°h^vd)u^ltöIieber 1 Ersatzmitglieo. Beginn: 9 Uhr, burgermeisters Mecum das städtische E le ktr i z i t ä t s° PPICPJön OCF Vereinigten $ranf?Urter StGÖttijeater. meinbT^rV^- 0rC0e?qn? der Ge- bahn von ^er ^ageLl^^ea^eemau^bireEtb^- 3n°*ÜQ9, 28- ^ov?):/er Freischütz/ Aennchen: Fräulein

m ihm ein Betrag für das katholische P f a r r b ans en letzten Akt ber ,Rauber" mit anzusehen. Die Mar- Schausvielbaur

vorgesehen war. Sie war der Ansicht, daß die Geniein^e Herb- - C ^hr anerkennend über das Ge- Montag, 28. Nov"): .Elektra.- Vorher: .Die sittliche ^or-

stein keine Verpflichtung habe, diese Kosten, die aus Umlagen ^hene aus und stellten in Aussicht, bald wiederzukommen, derung." Dienstag, 29. Nov.: .Cesar Voigia." 6

gebeät merben müffen, zu tragen. Die katholische Kirchengemeinde chartere Anstalten, IL a. den neuen Schlachtyof, zu be- ----ZTT; .

und die polittiche Gemeinde suchten dagegen nachzuweifen daß süchtigen. 10 ) Anlang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.

?e 3?.etc, 1776 di- politisch- - Robert Kothe.Abend. Robert Kotbe. bJ .-----------------'

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und entschied, da! ...

!£i'a Die Folge war dcr heute "zur" Ver-! lchaslsverems veranstalten. Der Künstler bringt ein völlta l KÄS L es £ W*. ».=-««.... Mw. 9 -

Con. "°ch heute zu Recht bestehe. Die Kreis Alsfeld. -----

..Äolische Kirchengemeinde habe damals einen Wald an die voli- x Grvß-frelda 27 9?nh . i

^oetreten und dafür habe die letztere die Unter- erbauten Gutsgebäuden beabsichtigt ein westfälischer Industrieller 2 haltungspslicht der genannten Gebäude usw. für alle Zeiten über» im kommenden Jabre eine i a a r r l 1;7 ^.^ustrieller riommen. Demgegenüber führte der Vertreter der eoangeliichen welches Vorhaben" von der Bevölkerung der Gegeill) initUfr?enV ^irchengemeinde aus, daß im Gegenteil die politische Gemeinde begrüßt wird. Fehlt doch vielen der Bewohner von Klein^lh^

bie ber katholucheil Kirchengemeinde den Wald Zeilbach, Ermenrod, Schellnhausen Kövd ngen Kesback^W,nd' abgetreten habe. Dagegen habe stch dieie verpilichtet einen Teil bansen ulw Törie^ hi* i /lI «/

.LWM oaß die polttilche Gemeinde die Unterhaltung gewisser Gebäude^ 9

Mw. lur den Fall übernehme, daß der voryanoeneBaufonds verunglücken sollte". Es handele sich also um einen subsi- oiären Zuschuß der politischen Gemeinde. D' " zu dessen Leistung sei Kirchengemeinde schon seit Jahren zum Gehalt des Kantors'nichts

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