DraSVrrrsche DH. B. lMS SxmrnrcOtiTg imb 'bec (St* tegenheftsarbeiter Chr. Huf er aus Frankfurt unter Anklage. Sei ihrer nächtlichen Arbeit wurden sie gestört imb auf der Flucht verloren sie einiges von den gestohlenen Gegenständen; dabei mürbe auch einer von der Kugel des B. in die Düfte getroffen, ohne jedoch eine erhebliche VerlcMng zu erleiden. Am anderen Tage trafen sich die Angeklagten in Frankfurt wieder und verkauften ihre Beute an den Tagelöhner Wilhelm Nikol aus Dainzenberg, der wegen Hehlerei unter Anklage steht. Tie drei Diebe wurden zu je 2 Jahren Zuchthaus, worauf je ein Monat Untersuchungshaft anberechnet wird, verurteilt und ihnen die bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre abgesprochen. N. kam mit drei Monaten Gefängnis, unter Anrechnung von 14 Tagen Untersuchungshaft durch.
Eine schwere Körperverletzung
beging der Tagelöhner G. B. aus Stierbach, der zurzeit in Mariew- schloß eine Zuchthausstrafe verbüßt, an einem anderen Sträfling. Er geriet mit dem Verletzten, mit dem er schon öfters Reibereien hatte, in einen Wortwechsel. Im Verlaufe desselben sprang er aus, faßte einen großen Schürhaken und schlug den Verletzten mehrfach auf den Kopf, wobei die Spitze des Hakens das rechte Auge traf, und dadurch das Sehvermögen verloren ging. Der Angeklagte wurde zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.
Diebstahl im Rückfall
verübte der Tagelöhner Ehr. G. aus Steinfurth bei einem Müller zu Ober-Mörlen, indem er sich in die Wohnung seines früheren Dienstherrn begab, eine Tischschublade aufzog und daraus ein Portemonnaie mit etwa 40 Mr. mitnahm. Das Geld verpraßte er. Tas Gericht verurteilte ihn zu 9 Dtonaten Gefängnis, worauf eine Woche Untersuchungshaft in Anrechnung kommt.
(ßcrtcbtsjaaL
Metz, 22. Detz. Nach dreitägiger Verhandlung wurde gestern abend ein Prozeß zu Ende geführt, der sich gegen 19 Personen, darunter drei Männer, richtete, wegen Verbrechen gegen das keimende Leben bezw. Abhilfe hierzu. Die Hauptangeklagte wurde zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt, drei andere wurden freigesprochen; die übrigen, darunter zwei Männer, zu Gefängnis- strafen von drei Wochen bis acht Monaten verurteilt.
Dermi$cbtes<
* Waren die Franzosen 1870 bereit? Das stolze Wort des französischen Kriegsministers aus den Julitagen 1870, nie entschlossene Erklärung „Wir sind bereit", hat in der Geschichte Frankreichs einen schmerzlichen Klang erhalten. In der Revue des Deux Mondes weift nun Olivier nach, daß dieses Wort keineswegs eine Phrase war. Nach dem Ende des unglücklichen Krieges wandte er sich an den Marschall Leboeuf und forderte Rechenschaft über diese Erklärung. Da erklärte der Kriegsminister in langen, mehrtägigen Sitzungen an der Hand von Dokumenten und Karten, daß Frankreich damals »wirklich bereit war, so bereit, wie eine Nation im Augenblick der Kriegserklärung es nur sein kann. Mächtige Vorräte von Proviant und Waffen waren aufgestapelt, über eine Million Chassepots standen zur Verfügung, 300 000 weitere Gewehre, 10111 Kanonen, 175 Millionen Patronen, 400 000 Granaten und Kartätschen^ und über 4 Millionen Patronen für die Mitrailleusen Die Festungen waren reichlich versorgt, es fehlte nicht an Truppen, und ein bis ins kleinste Detail vorbereiteter Angriffsplan wie auch ein Verteidigungsplan lagen bereit. Die Arbeit des Kriegs- ministeriums war fast vollendet, Mac Mahon und Bazaine waren verständigt, daß sie den Befehl über je eine Armee übernehmen sollten — im ganzen sollten drei Heere aufgestellt werden —, als Napoleon plötzlich beschloß, nur eine einzige Armee unter seinem Oberbefehl zu bilden, die in acht Armeekorps zerfallen sollte. Er folgte damit, zu spät, dem Rat, den chm im März des Kriegsjahres der Erzherzog Albert von Oesterreich gegeben hatte. Umsonst widersetzte sich Leboeuf diesem Plane, wies darauf hin, daß es eine Katastrophe bedeute, alle bereits geleistete Arbeit wieder umzustürzen und zwar in einer Zeit, da jede Minute kostbar sei. Er wies darauf hin, daß der Oberbefehl Napoleons auch bei der Formierung dreier Armeen möglich sei, tvährend die Trennung in acht Armeekorps die Ausübung des Oberbefehls erschwere. Aber der Kaiser schnitt alle Einwande ab mit einem entschlossenen: „Ich will es", dem sich der Kriegsminister beugen mußte. Mit fieberhaftem Eifer versuchte man nun in aller Hast die vom Kaiser verlangte Truppenteilung durchruführen. Aber auch dann noch märe, trotz mancher Mängel in der Truppenführung, ein Sieg möglich gewesen, (?) wenn Napoleon, her Generalissimus, sich in einer günstigeren seelischen und körperlichen Verfassung befunden hätte. Wie Napoleon I. hatte er sich alle Initiative Vorbehalten, während er sich nur mit Mühe auf dem Pferde halten konnte, die furchtbarsten Schmerzen erduldete und nicht im Stande war, selbst aufs Schlachtfeld zu eilen, um den Stand der Dinge zu übersehm. Er war gezwungen, in einem Zimmer zu sitzen, dicht neben dem Ofen, sogar im Sommer. Das alles traf zusammen mit einem unvoll
kommenen Sh st em der Mobilisation. Man war bereif, aber die Mobilisation fehlte oder kam zu spät. „Nicht Leboeuf, nicht Niel, ja selbst der Kaiser nicht waren an der Katastrophe schuld, sondern alle unsere lllustren Generale, die die militärische Organisation jener Zeit fast mit einem Götzenkultus umgeben hatten."
* Abgespeist. Student: „Lieber Onkel, ich bin überzeugt, du rtxfirbeft mir das Geld bestimmt geben, wenn bu dich nur einmal in meine Lage versetzen würdest." — Onkel: „Mag sein, aber ich habe eben nicht die Uebung im Versetzen wie du."
Kleine Tageschrontt.
Bon den unter dem Getreidespeicher inNikolajewsk Verschütteten würben bisher 15 als Leich en geborgen.
In der Nacht brannte das Unterknnftshans am Altvater nieder. Sechs Wanderer wurden gerettet, der Wirt wird vermißt.
Als eine Lehrerin in der Malstatter Rathausschule zu Saarbrücken die Türe des Klassenzimmers öffnete, wurde eine davorstehende Schülerin namens Blank von der Türklinke so unglücklich am Kopf getroffen, daß sie bewußtlos zusammenbrach und der herbeigerufene Arzt nur noch den Tod feststellen konnte.
Auf der staattichen Geschützfabrik in Ko lpino explodierten Behälter mü Sauer- und Wasserstoff. 34 Arbeiter wurden verstümmelt oder verletzt, drei getötet.
Die unter auffallenden Umständen zur Heilsarmee über» getretene Schauspielerin Hedwig Wangel in Berlin hat sich ganzer Krankenpflege gewidmet und ist m ein Stift im Rheinlande eingetreten.
Vörsen-Wochenbericht.
--- Frankfurt a. M., 23. Der.
'Die Börse verharrte in der Apathie, die seit einiger Zeit den Verkehr herabgedrückt hat. Die Spekulation zeigte keine Neigung, sich in größere Transaktionen einzulassen und auch die Kapitalisten beobachteten Zurückhaltung, wobei die Nähe der Feiertage und des Jahresschlusses nicht ohne Einfluß waren. Aehnlich lagen die Verhältnisse an den Auslandsmärkten, in New- Bork, London, Paris und Wien verhielt sich die Spekulation reserviert. Daß die europäischen Märkte zu einer längeren Tauer der in Newyork auftretenden Haussetendenz kein rechtes Vertrauen haben, kann man Unten nicht verübeln, denn die häufigen Schwankungen, denen in letzter Zeit die Newyorker Börsenstimmung unterlag, ließ erkennen, daß drüben eine Klärung der durch die Antitrust- Äesetzgebung in das wirtschaftliche Leben bineingetragenen Wirren ich noch nicht vollzogen hat, und wenn auch aus neueren Auslassungen des Präsidenten Taft zu entnehmen ist, daß er von der Schädlichkeit weiterer antikapitaliftischer Viaßnahmen überzeugt ist, so liegt darin noch keine Garantie für ein entsprechendes Verhalten der Regierung. Zur Zurückhaltung mahnt auch die Situation des amerikanischen Eisenaewerbes, die noch keineswegs rosig erscheint. Am heimischen Markte sind es namentlich die Verbandsfragen, die einen Anlaß zur vorsichtigen Haltung der Börsenkreise und des Kapitalistenpublikums geben. Auch der Verlauf der letzten Mitgliederversammlung des Stahlwerksver- bandes hat keine Klärung wegen der Verlängerung des Verbandes gebracht, indessen ist der Bericht über die Geschäftsentwicklung, der tn der Versammlung erstattet wurde, geeignet, pessimistische Anschauungen zu korrigieren und günstige Aussichten zu eröffnen. Eine Anregung hat die Börse daraus nicht geichöpft, auch nicht aus der sehr befriedigenden Entwicklung des Güterverkehrs auf den deutschen Eisenbahnen. Eine wesentliche Stütze der immerhin gut behaupteten Tendenz bildete der Geldmarkt, auf dem die Situation sich insofern immer mehr zu klären beginnt, als genügende Mittel vorhanden sind. Tie Besorgnis, daß die zurückgehenden Devisenkurse die Möglichkeit erschweren könnten, Geld namentlich aus Paris hierherzuziehen, scheint nicht zuzutreffen; denn andauernd gehen so große Beträge ein, daß auch fernerhin ein Mangel kaum zu erwarten ist. Trotz der Geld- ftüssigkeit wird die Reichsbank zweifellos zum Jahresschluß stark in Anspruch genommen werden, im großen und ganzen kann man aber der nächsten Zell mit größerer Ruhe entgegengehen, als dies in den letzten Jahren geschah, lieber Einzelheiten des Geschäfts ist kaum etwas zu berichten. Zeitweise machte sich einiges Interesse für Bankaktien geltend, doch konnten diese ihre mäßigen Kursbesierungen nicht aufrecht erhalten. Bahnen lagen still und kaum verändert, Schiffahrtsaktien leicht abgeschwächt. Am Montanmarkte blieben die Umsätze eng- begrenzt. Westeregeln Alkali Tonnten 3 Proz. anziehen. Von anderen I n d u st r i e p a p i e r e n waren nur einzelne Werte get fragt und höher, wahrend im allgemeinen die Geschäftsstille ein Abbröckeln der Kurse zur Folge hatte. Heimische und fremde Fonds blieben gut behauptet. Privat-Diskont 47/i6 Proz.
märtte.
th. Gießen, 23. Dez. Der Heumarkt auf Oswalds- garten war in den letzten 14 Tagen nur sehr gering befahren, weil die gebotenen Pieise zu gering waren. Tie Landwirte rechnen mit einem Preisaulschlag für Heu nach Neujahr und bleiben, de§- halb dem Markte fern. Bezahlt wurde für gutes Heu Mk.' 3.25 bis 3.50, für geringere Ware Mk. 3—3.20 der Zentner. Strohzufuhren blieben ganz ans.
F.C. Wiesbaden. Biehhof-Marktbericht vorn 23. Dez. Austrieb: Rinder 37, Halber 92, Schafe 30, Schweine 191.
Tendenz: Rinder gedruckt, Halber flau, Schafe mittelmäßig, Schweine mittelmäßig. Preis Durch-
pro 100 Pfo. schnittspreis
p , . t'ebenb» Schlacht, pro 100 Pfund
C$’en* „ ST*6' «.-• Vcöenb. «dnajjt,
$onnelf»iqe, ouSflemäftete, ß5»ften «.w-ch.
Schlachtwertes, höchstens 6 $abre alt 46—49 84—86 48 85
junge, fleischige, nicht ausgemastete und
ältere ausgemastete...... 43—45 82—83 44 82
Mäßig genährte junge und gut ge
nährte ältere......... 37—42 74—31 39 77
Ö ä rf en, Kühe.
3ollfleischige ausgemästete Färsen höchst.
Schlachtwertes........ 40—47 72—82 43 77
l'ollfletschtge ausgemastete Kühe höchst.
Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 34—39 65—70 36 67
Weitere ansqemäftcte Kühe und wenig
gut entwickelte simgereKuhe u. Färsen 29—83 58—63 31 60
Naiver.
peinste Dl ast- (VoUmllchmast) und beste Saugkälber......... 56—62 93—103 59 98
Mittlere Mast* und gute Saugkälber . 48—56 80—92 51 86
Geringere Saugkälber..... 40—46 68—76 43 72
Schale.
'Mastlämmer u. jüngere Masthammel 39—00 78—00 39 78
Schweine.
Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgeivtcht........ 51—53 65—68 52 66
Vollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht ........ 51—53 65—68 52 66
Fleischige Schweine....... 48—50 62—65 49 68
1
Mit
oder
ohne?
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Wilhelm Mehl, Lackierer, Kompagnie des Infanterie in Gießen, mit Anna Faber
Dem Schuhmacher Johann
Aufgebote: Dezember 17. gegenwärtig Musketier in der 10. Regiments Kaiser-Wilhelm Nr. 116 in Großen-Linden.
Sterbefälle: Dez^mb'r 16. Marie lockern, geb Müller 64 Jahre alt, > 19. Christins Bommsrsheim, geb. Gimmel, 49 Jahre alt.
5riedberg.
Aufgebote: -'Dezember 20. Christoph Julius Kegler, Me- chaniker in Friedberg, mit Wilhelmine Susanna Katharine Loth tn Friedberg-Fauerbach. — 20. Petrus Paulus Gutermuth, Schneider, mit Margaretha Dörr, beide in Friedberg.
Geborene: Dezember 15. Dem Güterbodenarbeiter Hermann Dingel eine Tochter, Katharina Erika. — 15. Dem Postboten Heinrich Rühl ein Sohn, Ludwig Georg Heinrich Konrad August.
< St erbe fälle: Dezember 19. Maria Christina König, geb, Burk, 31 Jahre alt, wohnhaft in Ober-Mörlen.
Großen-Linden.
(Gebotene: Dezember 14. Ludwig Albach ein Sohn, Mbert. » ’ 'Dezember 19, Katharina Spengler, geb.
veß, 74 Jahre alt.
Heuchelheim.
l i.eßu n g e n: Friedrich Hartmatm, Maurergeselle von Atzbach, mit Margarete Arnend in Heuchelheim.
Geborene: Dezember 15. Dem Fuhrknecht Georg Volk- g™™ Sohn, Otto. — 16. Dem Gärtner Karl Wllhelm Weihrauch ein Sohn, Wilhelm Heinrich.
Klein:£inöen.
G eborene: Dezember 15. Dem Bahnarbeiter Franziskus Malinowski eine Tochter, Emma.
qö Sterbefalle: 'Dezember 20, Philipp Jung, Landwirt, do Jahre alt,
x v Krofborf.
a) Standesamt Krosdor,: Gemeinden Kinzenbach, Krof- dorf-Gleiberg, Vetzberg,
0) t o n b c § a m t P ei n n ä b n rti: G-m iuhcn Lmmsbach, Wißmai Geborene: Dezember 21. Dem Hüttenarbeiter Heinrich Wagner zu Wißmar em Sohn, Adolf.
S 'erbefäl( e. D-zcmLer 19. Johs. Gattern, Landwirt rn Wißmar, 71 Jahre alt.
Lang-Göns.
o- •? e b o t e: Dezember 17. Heinrich Sames, Maurer in Trais-Munzenberg^ mtt Anna Rühl in Lang-Göns. - 19. Jakob Althen, ^iensttnecht, mtt Luise Viehmann, beide in Lang-Löns
Sterbefälle: Dezember 18. Anna Maria Mandler^ geb. Hrnller, 81 Jahre alt
Laubach.
Geborene: '^zmiber 14, Dem BMhossvprstzcher Johann Georg Lvbwtg eure Tochter, 5 M
Standesaintsnachrjchteir.
Gießen.
Auf geböte: Dezember 19. Jakob Stephany, Pianist, mit Margarete Stephan, beide in Gießen. — 20. Wilhelm Mehl, Lackierer, mit Anna Faber, beide in Großen-Linden. — 22. Friedrich Kalbfleisch, Bildhauereibesitzer m Gießen, mit Paula Vogeler in Wiesbaden.
Eheschließungen: Dezember 17. Karl Becker, Lehrer in Götzen, mit Elisabethe Häuser in Gießen. — 21. Otto Veith, Wagenführer, mit Martha Küchrnann, beide in Gießen. — Hermann Höwelmejer, Kaufmann in Osnabrück, mit Rosa Aron in Gießen.
Geborene: Dezember 14. Dem Eisenbahn schaffte er Georg Valentin Faust ein Sohn, Theodor Valentin. — 15. Dem Eiscn- dreher Elias Schön ein Sohn. — 16. Dem Schneider Heinrich Wilhelm Heumann eine Tochter, Gertrude Elisabeth. — 18. Dem Universitäts-Professor Dr. Wilhelm van Gaffer eine Tochter. — 19. Dem Backofenbauer Emanuel Eduard Norbert Eßer eine Tochter, Maria Magdalena Regina. — 21. Dem Hilfsfchaffner Georg Zimmer eine Tochter, Margarete Emma Katharine.
Sterbefälle: Dezember 16. Luise Koch, Lehrerin i. P., 71 Jahre alt, Johannesstr. 7. — Elisabethe Margraf, geb. Kuppel, 52 Jahre alt, Neustadt 59. — 17. August Haubach, Rentner, 87 Jahre alt, Goethestt. 33. — Katharine Frey, 78 Jahre all, Löwengasse 2. — Emilie Wallach, geb. Mansbacher, 54 Jahre alt, Bismarcks^ 14. — 21. Wilhelm Schwab, Untewfsizier, 23 Lahre alt, Kaiser-Allee 116.
Alrfelb.
„Aufgebote: Dezember 16. Johann Simons, Ersenbahn- Sssrstent, mit Berta Ide, beide in Duisburg.
,-^h^ch^ßungen: Dezember 22. Ludwig Löser, Fabri- kaut zu Frankfurt a. M., mit Anna Flörsheim in Alsfeld.
Geborene: Dezember 17, Dem Taglöhner Wilhelm Weber rate Tochter, Ottilie Marie.
SterebLfalle: Dezember 17, Marie Kehl, 3.7 Jahre all.
Alten-vuseck.
<£cLore<Se:. n- Tem Taglöhn« Wilhelm Klos rate Tochter, Marie Elise Emma.
Butzbach.
Aufgebot-: ^Dezember 21 Peter Fleck, Stcmhau«, mit Mana Metternich, beide tn Mendt.
G e b o r e n e: Dezember 7 Der Msabethe Klee, geb. Sperzel, Witwe des am 1 Juli 1910 verstorbenen, zuletzt in Butzbach wohnhaft gewesenen Fuhrknecht Heinrich Klee eine Tochter, Katharina .. SlerbetalU: Dezember 20, Wilhelm Frank, Privatier, 64 Jahre alt,
Bübingen.
9. ^DemPolizmdimer Wilhelm ~ l3- -12101 Gblsmocher. Ludwig Trau- Mütter m &ofynt Johlvwes Karl.
zamilien-Nachrichten aus anderen Grien.
Verlobte: Fräulein Anna Rümheld mit Herrn Otto Rappeffcr, beide in Nidda. — Fräulein Cäcilie Lorsch in Altzseld mit Herrn Leopold Wronker in Berlin. — Fräulein Meline Schlitt in Zell mit Herrn Georg Weiß in Altenburg. - Fräulein Marie Koch mit Herrn Wilhelm Ebbecke, beide tn Alsfeld. — Fräulem Marie Morneweg tn Billertshausen mit Herrn Karl Fink in Zell.
Geborene: Herrn Hermann Bepler in Wetzlar ein Sohn Gestorbene: Frau Niargarelbe Stöhr Witive, geb. Goll, in Heegheim. — Mariechen Hamel, Tochter von Herrn Heinrich Hamel in Ostheim. — Herr Konrad Lapp in Hemmen. — Herr Georg Weber, Frau Luise Bader, geb. Dambmann, Herr Karl Stamm, sämtlich tn Darmstadt. — Fräulein Johanna Waldschmidi, Fräulein Gretchen Stiehr, Fraulein Käthchen Birkler, sämtlich in Wetzlar. — Herr Konrad Wagner in Bratutsels. — Frau Katharine Friederike Theis, geb. Staaden, in Senn. — Herr Nikolaus Schuchdardt, Frau Katharina Kaveller Witwe, geb. Wagner, Herr Friedrich Müller, fämlllch in Marburg.
Sterbefälle: Dezember 14. Katharine Kem, geb. Scheuermann, 73 Jahre alt. — 18. Heinrich Wagner, Landwirt 70 Jahre alt, e—> ZI, Johannes Knau, Gräsl. Kammerbote, 71 Jahre alt
Lollar«
' Geborene: Dezember 10. Dem Hüttenarbeiter Christian Zimmermann eine Tochter, Msabethe. — 13. Dem Metzgermrister Georg Scküvalm eine Tochter, Ottilie,
Londorf.
Geborene: Dezember 14. Dem Streckenarbeft er Hernlan» Opper eine Tochter, Marie Katharine,
Nidda.
Aufgebotes Dezember 21. Heinrüh Wolf, Spengler^ melfter, mit Lina Herzberger, beide in Nidda.
Geborene: Dezember 14. Dem Schaffner Otto Wolst eine Tochter, Erna. — 17. Dem Schremermeister Otto Eckhardt ein Sohn, Albert. — 17. Dem Gast- und Landwirt Ludwig Wagner eine Tochter, Sophie Lina.
Sterbefälle: Dezember 10d Wflhelrrr Ringshausen« Rentner, 64 Jahre alt
5chotten.
Geborene: Dezember 10. Deut Metzger vnö Gastwirt Hemrick) Karl Hofmann ein Sohn, Karl. — 13. Dem Taglöhner . Karl Bischoff eine Tochter, Ida. — 14. Dem Schuhmacl-ergescllen Ludwig Rühl eine Tochter, Johanna. — 16. Dem WeiAinder- gehüfen Wllhelm Merz eine Tochter, Msabethe
wtejeck.
i ® Mf geb ote: Dezember 16. Johannes Strauber, Täglöhner.
mtt Anna Deibel, beide in W'.eseck.
Eheschließungen: Dezember 22. Ludchig Krieger, Tas- löhner in Wieseck, mit Marie Lepper in Beuern.


