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ausgereifte Persönlichkeit, ein Charakter, eine Künstlernatur, tote sie unter den Klavierspielerinnen seit Teresa Carenno trxf) nicht wiedergekehrt ist. An ihrem SpiÄ rühmt die Kritik die bLwunderungswürdige technische und geistige Elastizität, kernige Bravour und einen großartigen Zug freiester Bewegung itmei> halb strenger Gesetz! ichteit, Zartlfeit und Milde des Ausdrucks und Anschläge in schönstem Ebenmaß und vollendeter Anmut. Gewiß der Vorzüge genug, mri dem Konzert am lommenden Sonntag einen
* vollen Saal zu sichern.
kostenfällig ab.
♦* Kleine Mitteilungen aus Hessen und den N a ch b a r st a a t e n. Die Verlosung des Gemäldes Balzender Auerhahn", die zum Belten des erblindeten Waldhüters Maibohm in Heuchelheim statlfcmd, ergab, daß der Gewinn aus Los Nr. 156 fiel. - In S ch a d e ck wurde der 19jährige Sohn einer Wittwe diirch zwei M e s s e r st i ch e schwer verletzt uud gestern in die Klinik nach Gießen überführt.
<5cricbt»faaL
** Standgericht. Gestern verhandelte das hiesige Standgericht in 2 Fällen wegen Kontrollvergchcns gegen Rc- , ervist en. Der Gerichtshof bestand aus Major Hoos, Vorsitzender, Hauptmann Poly und Oberleutnant Fritz Firmenrch,
Neuen Gymnasium zu Darmstadt ernannt.
"Erledigt ist eine mit einem kath. Lehrer zu bc
Aus Stadt unfc Land.
Gießen, 6. Januar 1910.
Oberhesfische Volkslieder.
Der Verein für ländliche Heimat-, Kunst- und Wohlfahrtspflege veranstaltete am Mittwoch einenVolks^ liederabend zu Friedberg im Hotel Trapp. Der bekannte Sammler oberhessischer Volkslieder und Vorsitzende des Vereins für hessische Volkskunde, Psarrer Schulte-Gvoßcn-Linden, hielt einen Vortrag über „Das obcrhessische Volkslied, seine Feinde und Freunde". Er führte u. a. auö: Das früher so verabscheute Volkslied wird erst etwa seit den 80 er Jahren gesammelt, nachdem schon vieles verloren gegangen war. Ludwig Erck, geboren in Wetzlar, war ein eifriger Sammler und .Komponist der Volks- fieber. Ter erste Mann, der vbcrhessische Volkslieder sammelte und ein Buch darüber veröffentlichte, war der ehemalige Reichstags- ab geordnete Dr. Otto Böckel. Allmählich erwachte der Sinn für das Heimische, die Baudenkinäler famen unter Denkmalschutz, die Heimatpflegevereine entstanden, die vaterländische Presse nahm sich der Bestrebungen an und auch der hessische Verein für Volkskunde widmete sich besonders dem Volks iedc. Der Redner selbst sammelte im Vogelsberg über 200 Volkslieder. Hanptfeinde des Volksliedes waren, von jeher zahlreiche Geistliche, auch Luther und andere Reformatoren standen ihm feindlich gegenüber. Aber trotz- bem erhielten sick> viele Lieder bis in unsere Zeit. Ein anderer Feind des Volksliedes war die Gleichgültigkeit der Gebildeten, ferner das An Pochen eurer Neuen Zeit, der städtischen Kultur, die jetzt infolge des Verkehrs bis in das eirtlegendste Dörfchen flutet. Die alten Spmnstuben, die Pflege statte des Volksliedes, starben aus, entarteten und wurden vielfach untersagt. Tie neue Zeit brachte Gesangvereine, die Soldaten führten neue Lieder ein, ebenso die Volksschulen. Der unerbittlichste Gegner des Volksliedes ist also der Gckist der neuen Zeit. Wir dürfen seinem Untergang nicht gleichgültig entgegensehen, sondern müssen die einfachen und doch sio schönen Uwrmherzigen Lieder sammeln. Viele Geistlickic und Lehrer sind denn auch seine Freunde und sammeln das Volkslied, zahlreiche Komponisten fetzten und setzen es noch in Töne. Im Odenwald hat Lehrer Krapp-Darmstadt die Volkslieder gesammelt. Auch im Vogelsberg und anderen. Teilen Oberhessens wird gesammelt, so zi. B. von Lehrer Heinrich Weber in Stvrndorf. Ter Vortrag erntete lebhaften Beifall. Eine Anzahl der von Lehrer Weber in Storndorf gesammelten Volkslieder hatte Professor Dr. Karl Scknnidt-Friedberg nrusikalisch bearbeitet; sie wurden von Fräulein Thea Fey-Friedberg mit Kongvvller schöner Stimme vorgetragen mtb von dem äußerst Archlreicheir Publikum mit anhaltenden Beifallsbezeugungen ausgenommen. Es war eine schchic Auslese von Liedern, die so ziem-
1273 Seelen zählenden Orte bestanden. Durch den Tod seiner Frau und durch Krankheit war er gezwungen, das Geschalt awzugeben. Sein Nachfolger ging infolge Almwirtschaft kapul und als yypo- thekengläubiger kam Nceb wieder m den Besitz des Anliegens. Er ließ es 1909 erweiterii und kam um die Konzession ein. Gleichzeitig mit der Gemeindebehörde Naunheim und dem KreiSausschuß erachtete heule der Wiesbadener Bezirksaiisschuß ein Bedürfnis nicht als vorliegend und wies die von Neeb angestrengte Klage
'Der Kaiser folgte ant Mittwoch abend eiltet Einladung ■bei Ministers des Innern zum Diner, zu dem auch die tn Berlin anwesenden Oberpräsidenten geladen waren.
Amtlich wird bekannt gegeben, daß der Kaiser du Eröffnung des Landtages am 11. Januar mrttags 12 Uhr im Weißen Saale des Königlichen Schlosses selbst vollziehen loill.
Wir lesen in der „Natl. Korresp.": Durch die Blatter gehen seit ein paar Tagen allerlei Meldungen über den Ankauf der „Tägl. Rundschau" durch die n a t i o n a l l r b e r a l e Partei. Wir möchten dem gegenüber — auch gegenüber einer (vermutlich auf einen Hörfehler am Telephon zurückzufuhrendem Mitteilung der „Münch. N. Nachr." — feststellen, daß von einem Ankauf der „Sägl. Rundschau" durch die nationalliberale Partei nie die Rede gewesen ist.
Im Wahlkreis Eisenach ist der bisherige natwnalliberale Kandidat, Gutsbesitzer Krug, von seiner Kandidatur zuruckgetreten; an seiner Stelle wurde von einer stark besuchten Vertrauensmatrncr- Versammlung Justizrat Appel ins einstimmig ausgestellt
Wie aus Erlangen berichtet wird, ist der ehemalige Reichstagsabgeordnete Freiherr von Gagern tm Alter von 69 Jahren aus dem benachbarten Schlosse Neuenbuerg gestorben. t n
Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung erklärt zum Fall Rudolf Haß, daß das auswärtige Amt, das sckwn lange Zweifel an der geistigen Gesundheit von Haß infolge einer Zuschrift von ihm, die ungewöhnliche Vorwürfe und schwere Beleidigungen enthielt, eine gutachtlickw ärztliche Aeußerung über benen Geisteszustand entftxrbertc. Das Ergebnis ging dahin, daß Haß an typischem Querulanten Wahnsinn leide und als gemeingefährlich zu erachten fei. In der Erklärung der „Rordd. Allg. 3tg." wird dann eine Reil)e Angaben von Haß über angebliche Benachrichtigung und fehlenden Schutz durch die auswärtige deutsche Vertretung als unrichtig bezeichnet. So entspreche den tatsächlichen Vorgängen nicht, daß Haß in einem Falle Hilfe vom Schiffe „Vineta" tu Anspruch nehmen mußte, nachdem ihm die Hilfe der deutschen Diplomatie versagt worden sei. Jin Gegenteil sei das Einschreiten der „Vineta" auf Antrag des deutschen Ministerresidenten erfolgt, der für Haß bei der venez-o- 'anischen Regierung Genugtuung durchsetzte. .
Dem Vernehmen nach ist zum, kaiserlichen Gesandten m Rio c»e Janeiro der bisherige Gesandte in Lima, Dr. Micha- tzelles, bestimmt.
Ausland.
Auf eine pertrauliche Sondierung des italienischeü Kabinetts erteilte die Pforte ihre Zustimmung zur (Ernennung des italienischen Botschafters in Washington, Baron Mayor des Planches zum Botschafter in Konstantinopel anstelle des bisherigen Botschafters Marquis JMperickli, der nach London versetzt ist.
In der griechischen Depütie rtenkammer brachte Mimsterpräsident Mavromichalis am Mittwoch die Vorlage be- treftend die Dien sta ltcrs grenze, der diplomatischen und konsularischen Beamten ein. Nach^ den Bestimmungen der Vorlage hätten cckle griechischen Gesandten mit Ausnal)me derjenigen in Washington, London und Sofia die T ienstaltersgrenze erreicht. Theotofts empfahl dem FinanMinister, eine Vorlage einzubringnr, betreffend die Aufnahme einer Anleihe für öffentliche Arbeiten. Ter Minister erwiderte, er sei infit der Ausarbeitung einer entsprechenden Vorlage beschäftigt.
Die persische Regierung lehnte den von englychen Kapitalisten gemachten Vorschlag ab, die der Regierung gehörigen AktienvonNaphthaunternehmungeninBachtia-- r i en zu kaufen. Die Regierung verhandelt zurzeit über den Verkauf eines Teiles der K r v n j u w e l c n an ausländische Kapitalisten, deren Vertreter in Teheran anwesend sind.
Die Rechtchilfe-Lonferenz der mitteleuropäischen wirtschasirvereine.
Wien, 5. Jcür. Tie Rechtshilfe-Konferen^ der müteleuro- pärschen Wirtschaftsvereine besprach heute die prozessualen Farmen der Anerkennung und Vollstreckung der ausländischen Exekutions- Mittel und erkannte die Bestimmungen des österreichischen Rechtes als geeignet an. Eine längere Erörterung entspann sich bei der Erörterung, ob gewisse privatrechtliche Ansprüche ans Gründen der öfsentlichen Ordnung und der guten Sitten des Rechtsverkehrs von der Vollstreckung ausgeschlossen werden sollen. Schließlich wurden die Vereinbarungen betr. die Durchfülirung solcher Konkurse besprochen, wo sich Massevermögen in ntcfirercn Staaten befinden. .Hierbei wurde entpfohlen, vertragsmäßig zu bestimmen, daß die Eröffnung des Koirkurses in einem Staate auch Wirkung auf in anderen Staaten befindliche Ge- samtvermögen habe. Ter Vorsitzende, Freiherr v. Plener, kon- statierte, daß die Verhandlungen zeigten, daß auch auf dem weiten Gebiete, das zur Verhandlung stand, die Möglichkeit für den Abschluß eines Staatsvertrages gegeben sei. Zum Schluß würde die Zuständigkeit des crfcnneiibett Gerichtes im Vollstreckungsverfahren beraten. Die deutschen Delegierten neigten dabei der Auffassung zu, daß man an bent Erforbernis der Nachprüfung der sogenannten abstrakten Kompetenz festhalten müsse, daß aber von einer Normierung durch Vertrag der gegeitseitig anzuerkennenden Gerichtsstände mit Rücksicht auf die gairz verschiedenartige Lage der Internationalen Gesetzgebung Abstand genommen werden müsse. Hierauf wurde die Konferenz geschlossen.
lich Sättitolagen zeigte, das Heimweh, Kriegers Tod, Liebes-i ** An- unl> Abmeldung ber Lehrlinge zur Leht- weh, daneben auch ein Tanzliedchen und humoristische Lieder. In lingsrollc. Jeder Lehrling, der innerhalb_Hessens eine haildwerrs- seinem Schlußwort gedachte der Vortragende der kernhasten Natur mäßige Ausbildung erhält, ist bei dem Sekretariate der v anb- des oberhessischen Bolksstammes und endete mit bent allbekannten Werkskammer zu Darmstadt anzumelden und bei Auslolung Ausspruch: „Was iat*f c Kerl es, das es c Owerheß." des Lehrverhältnisses unter Angabe des Grundes ivieder abz-umelden.
« I Die Anzeigen sind spätestens vier Wochen nack) dem Ein- bezw.
T a g e s k a l e n d e r für Donnerstag, 6. Jan.: Gesellschaft Anstritt auf vorgeschriebenem Formular bei dem S<L^artate kür Erd- und Völkerkunde: Vortrag von Dr. Paul Rohr- etnzureichen. ^nnungsmitglieder haben ihre^Lehrlinge bet threr bad): Deutschland und Angelsachsentum gegenüber der chinesischen ^cü^SeS^
Rulturretonnation. Abends 8-/. Uhr in der Neuen Aul«. d,c S*tiw
<Rp- ebenfalls auf vorgeschriebeuem Formular bei der Handwerkskammer
Der Plan der Stad t Mrd den reichen. Für die keiner Innung angehörenden Lehrmeister
Sehern des Adreßbuches der Stadt und des Kreyes diese für Erfüllung der Anmeldung der Kammer gegeiüiber
Gießen von heute ab zugestellt. i. verantivortlich. Forinulare zu diesen Anineldungen sind von dem
* Sekretariate oder den Beauftragten der Kammer erhältlich. Zu-
•* In Audienz emvfanaen wurden vom Groß- widerhandlungen gegen diese Vorschriften werden gemäß § 103a h°-z°g °m M,tiw°ch u. «.: Ob« Schmoll » »Äi«*
Frtedberg und Landgertchtsrat Holzapfel. „Stv lze-Schrey" bcgimtt am kommenden Mittwoch wiederum
’’ Lehramtspersonalien. Der Großherzog t)<u ehren Unterrichtskursus für Anfänger.
den Oberlehrer am Neuen Gymnasium zu Darmstadt Prof. ** Silbernes T o p p e l j u b i l ä u m. Ende Februar be- Theodor Ritsert -um Direktor der Augustiner,chu^Gy".
nasium und Realschule) zu Frtedberg und den Oberlehrer am verflossen, daß ber 1. Vorsitzende Julius Bräutigam die Gymnasium zu Bcnshcim Aug. Keßler zum Oberlehrer am mühevollen Geschäfte des Vereins geleitet. Der Sanitätsverein
‘ " 1 wird das Doppeljubiläum festlich begehen.
•* 3 i tnincr branb. In einem Hause dec Stephan- setzende Schulstelle zu Horchheim. «straße entstand gestern abend dadurch ein Zimmerbrand daß
" Feldbereinigung. Interessenten seien darauf auf- beim Abbrennen eines WechnachtSbaumeS be LsenfterDorf)ange merksam gemacht, daß die endgültige Versteigerung der m Brand gerieten. Vorhänge, Tapeten :c Derjbrannten, ob- Masiengrundstücke, die bei der Feldbereinigung ber Gemarkung gleich sofortige Ablöschung vorgenommen wurde.
Gießen entstanden ist, am nächsten Dienstag nachmittag 2 Uhr " Gestohlen wurde auS einer Hofreite der KaplanS- im Saale der .Stadt Marburg- erfolgt. gaffe em zwetrabnger Karren nut ungestrichenern Bretter-
** Der Gastwirteverein Gießen und Um- kästen. Vor Ankam ftl gewarnt.
ngestern abend in Steins ^aMau seinWeihnachten zeigte sich seither die Landstraße am stärksten Stiftungsfest, dar, von hreftgen und au.swartrgen Aaic^O' I toQ^ren^ ^hres Jahres von den Handwerksburschen be rigen und Freunden des Gastwirtestandes gut besucht toar. gangen. Ganze Trupps wanderten auf ihr um die Jahreswende; Der Vorsitzende des Vereins, Herr M'. I a s k o w s k y, man zählte oft Dutzende der Waudergesellen auf einer der Haupl treifte in feiner Begrüßungsansprache die Ereignisse des I straßen des Vogelsbergs, in einer Gegend^von geringer gciverb- letzten Jahres, das 6cm alten und wichtigen Gewerbe der sicher und industrieller Betriebsamkeit. In diesem Jahr zeigt Gastlvirte schwere Lasten gebracht habe. Er wies ferner aber die Zahl der Handwerksburschen aus der Landlftatze eine darauf hin, daß and) das kommende Jahr nichts gutes von auffallende Abn^me, dte al^m^bem^ Kir^. der Rmchsgesctzgebung für den kesianen lasse bcrn^L!^n crallgemeinen wirtschaftlichen Konjunktur, die der und ein noch engerer Zufammenschlußaller Berufs genossen I Arbeitslosigkeit am besten .chhilft. Die Besserung der Wirt- znr Mwchr ein)eitiger nud nnberechtigter --nsten erfolgen s^astslage äußert sich außerdem in einem regeren Geschäftsgang müsse. Sein Hoch ans den Verein nnd die deutschen Gast- vieler Gewerbe, wodurch das Angebot von Arbeitsgelegenheit wirte ftiitb lebhaften Anklang. Im weiteren Verlauf i)c§ | fteigt. Für i>iefcn Winter sind somit nickik solche Klagen übet Ar Weiids gedachte Herr Jaskowsky noch der erfreulichen Tat- beitsmangel zu befürchten, wie in den beiden vorausgegangenen, fache, daß fid) die Zahl der Angestellten, die längere Zeit --Gro ßcn-Liu den, 5.. Jan. Ter hiesige ü an incheu- äi» sää“ Wn.s eg, »«sa ■£
bedacht werben. Es sind dies: . . . Herrn F^. Panecke ans Klein-Linden über „Die Zucht" verspricht
Friedrich ^schauermanu, feit 1. Juni 1903 bet Ludwig Klein. I Interesse,
Friedrich .Wenk, seit sl5. Oktober 1903 bei I. Lenz Ww. 9 Zang-Göns, 6 Jan. Aus der Schweinezüchterei des (Hotel Lew-). , . „ , Joh.'Wilh. Weber hier wurde ein Mutter sch wei n im GewiM
Elisabeth Bott, fett 9. Marz 1904 btt ^5. Lenz Ww. ($)DtclL)on 592 Psuitd geschlachtet. Einen von dem gleichen Mutter ^Sen»). . . scksiveine abstammenden Eber von 686 Pfund schlachtete der Land-
Wtlhelnt Schneider, seit 15. ^-intt 1904 bet Dch. Seync. lüirt Faber in Kirch-Göns. — Der Bahnwärter ^ak. Luh Franz Staub, feit 6. Februar 1905 bet «j. Lenz Ww. (yotcl | s^r seine 40 jährige treue Dienstzeit ein Ehrenzeichen unb 6. Pauline Schäfer, seit 1. April 1905 bei I. Berg, Trais-1 ^^^l z h"ei m, 5. Jan. Die am Sonntag vvm Turn-
n q« • iqnc- t • n csnittwirf» verein veranstaltete Abendunter Haltung erfreute sich
7- Elsbeth Schäfer, leit 1, Mat 1905 bet Z. fcaubad) wotel 1.^ rcrf)t .^hireichcn Besuches. Schon vor beginn war 8. Heinrich Knorr, seit Juli 1905 bei Hch. Rausch, hier. der geräumige Saal des Gastwirts «-^es brs -mf den
- Wilhelm Lotz, seit 27. Dezember 1905 bet F. Kreiling, letzten Platz gefüllt. Herr .HermE Buß erv-ssnete das
Heuchelheim. Programm durch eine Ansprache mit drauffolgendem Pro-
Gustav Whl, seit 1. Februar 1906 bei Hch. Elges. (Og. In verständlicher Weise sprach Herr Buß über die Ent-
Gertrude Diehl, seit 1. März 1906 bet Fr. W. Schmidt stehung, den Werk und die Bestrebungen der deutschen Turn-
Ä » 11. 1906 bei 3. Std—. SÄÄ «ÄtwSÄ
fEÜ 3L 1906 6C1 3r' Sd,mlM Sngut «uä
Katharine Oswald,' seit 3. September 1906 bei Anna Schabeck. geführt und die Mtwirkendcu mxv Water und dcn Turn 15. Marie Port, seit 6. November 1906 bei Priest aufsührungcn, sowie die Konzert-Vortrage der Kapelle
16. Elisabeth Best, seit 12. November 1906 bei Fr. Teigler. I Sarnes sanden großen Beifall. Den Schluß bildete ein 17. Carl Spohn, seit Januar 1907 bei Hch. Hettler. I Tänzchen.
Mit herzlichen Worten überreichte Herr Jaskowsky den = Unter-Seiberteurob, 5. Jan. Durch Marrer Ausgezeichneten die Ehrenurtunden, indem er ein Hoch auf Jung von Ober-Ohmen, zu dessen Psarrei unser Ort als ö-iliaP sie ausbrachte. Konzert Vorträge der Feuerwehr- gemeinde zählt, wurde ein Posauuenchor gegrüudcL '5>er rapelle und Darbietungen eines Teils des Kolosseum- Chor zählt äwöls Stimmen. Leiter ber^ Kapelle ist ein Bewifs- Künstlerpersonals unterhielten den Abend über das Pub'li- musiker Mts Köddingen Wahres^r Feiertage wirkte der Chor tum aufs beste, bis gegen Mitternacht eine reich ausgestattetc int öffentlichen Gottesdienst ^rf •
Tombola zum zweiten Teil des schönen F-estes, einem R. B. Darmstadt, 6 ^an. (Tel.) ^nt Wakde bm flotten Ball, überleitete. Heppenheim a d B. wurden 400 Fichtcnstammch^i
Unentgeltliche Benutzung bet beutfd>en ti-^d)mtten ober auf «nbetc ®et|e be ^ab flt. ^n bet Patentschriften Bei der Bibliothek der Großh. Zentral - dortigen Gegend sind m der letzten Zeil oiter^ derartige stelle für die Oiewcrbc, Darmstadt, Neckarstraße 3, be- Beschädigungen an Bamnanlagcn vorgetommen. -me hiesige findet sich eine Auslegcstellc ber vom Kaiserlichen Patentamt inlStaatsaliwaltschast entsandte einen Kriminalbeamten mit Berlin herausgegebenen Patentschriften über die seit dem 1. Juli einem Polizeihund an den Tatort.
1877 erteilten Patente. Die Auslegestolle ist geöffnet an den w. Wetzlar, 5. Jan. Tie Kreis-Vieh lasse We tzla r Wochentagen von 10—121/2 unb 3—51/? Uhr (Sarnstog-Rcittag I,Tage "ihre gut besuchte Geiieralversammlung ab. An ausgenommen, und kann, von jedermann unentgeltlich benutzt Cmtschäbigunacu wurden im! letzten J-ahre für 413 A-älle 49 101,68 werden. Durch diese Einrichtung soll lebcrmann Gelegenheit gol m^rt ae-cablt und zwar für 25 Pferde 11719,91 Mark, für 124 geben werden, sich über den Inhalt von Patenten zu unterrichten. Tmdvieh 23 139,69 Mark, für 223 Schweine 13 379,48 Uni auch auswärts wohnenden Personen die Einsicht der Patent- g)^rrt unt) 41 Ziegen 862,60 Mark. Tie Bichteihkasse wurde schriften zu ermöglick)en, ist die leihweise Abgabe ehizelner Nurn- mit 3631 Mark von armen Landwirten in Anspruch genommen ment auf kürzere Zeit gestattet. 'Sie neu erscheinenden Patent-1 Kttb ilt Reinert Beträgen vvn 200 bis 400 Mack ju 4 Prozent schriften werden den Auslegestellen ,ede Woche übertoicjcn und ohtfen und nwnatlichem Kapitalabtrag ausgelieheu. Da bei ber dem Publikum alsbald nach ihrem Erscheinen zugänglich gemacht. I Rindvieh Versicherung außerordentlich viele Scktadeiifälle erntraten,
** Eily Ncy-Stefi Geyer. (Konzert am 9. Januar, I mußte der Nescrvesvnds znwTeckung in Anspruch genomm«i wer^n. nachmittags 5Vi Uhr in der neuen Aula.) Unsere Gießener ^ir diese Abteilung wird deshalb einstweilen ein erhöhter Ber Musikfreunde sind seit einigen Jahren meiner mehr verwöhnt sicherimgssatz (Vs Prozent 1 eingcsührt.
worden und stellen ihre Ansprüche an Programm und Ausführung' sj Marburg, 5. Jan. Ein Opfer seines Bcru'ee- insbesondere an die mitwirkenden Solisten, immer hoher. Wer wurde der bekannte Marburger Arzt Dr. med. Dtto öappcl das Budget des Gießener Konzertvereins kennt, derlDer tm besten Alter stehende Blann halte sich eine ^nsektton zu- weiß, daß die verausgabten Honorare alljährlich erheblich ge- gezogen und ist nun infolge Shitoergütunq gestorben. — -^em stiegen sind. Im laufenden Jahre sind ganz mifrerorbetttlW I Dtrekkor des englsicheu Seminars, Prof. Dr. Wilhelm -b 1 e 10 r, Anstrengungen gemacht morden. Ter Marteau-Reger-Abcnd gab wurde das Ritterkreuz des sdiwedischen Norbstern-Orbens perltehen. davon bereits Zeugnis, und die beiden demnächst bevorstehenden fc. Naunheim, 5. Jan. Der Metzger Ludwig Neeb VI. Abende werden es .noch weiter erweisen. Sind auch die Namen! von hier hatte im Jahre 1900 für fein Anliegen an der Wuhetm-
Elly Ndy und Stefi Geyer für Gießen neu, so weiß I siraße Ecke Lahnstrabe die Koitzefsion zum Betriebe einer G asi-
tadj, wer das Musikleben der letzten Jahre verfolgt hat, daß | id i r tj d) a f t erhalten, obwohl Jd)on ^üter^ Wirtschaften tn^oem
beide zu den allerersten Künstlerinnen unserer Zeit gehören und daß sie di ehöchstgespannten Erwartungen überall nicht nur befriedigt, nein, weit übertroffen haben. Stefi Geyer ist die Tochter eines Arztes in Budapest Schon mit 5 Jahren zeigte sich ihr ausgezeichnetes Talent, und mit 7 Jahren bereits wurde sie Schülerin des Budapester Konservatoriums, wo Prof. Adolf Kalman ihr Lehrer wurde. Mit 9 Jahren wurde sie Prof. Jene(e Hubags Schwerin, unter dessen Anweisung sie sich so rasch zur höchsten Stufe her anbildete, daß sie bereits 1900 tn Wien, im Alter vvn kaum 10 Jahren, als eines j>cr jüngsten Wunderkinder auftrat. Wo sie seitdem anftrat, hat sie die entzückten Hörer gefangen genommen und fafrf eiert und ist zur vollendeten Künstlor- sämit herangereift, wie die Kritik in seltener Einstimmigkeit allerorten anerkennt. Ihre Partnerin, Elly Ncy, ist eint voll-


