Ausgabe 
26.3.1910 Erstes Blatt
 
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Aus Hessen

Hermann zu Stolberg-Wernigerode zum Besuch Jeucn Palais ein.

** Neuregelung des Schulgeldes. Mit Ge­nehmigung des Ministeriums des Innern wird bas Schul­geld für den Besuch der Gymnasien. Realgymnasien, Ober- x. uud Realschulen (einschl. der Progymnasien) vom 1. Aprrl 1910 ab für die Klassen Oberprima bis einschl. Ober- serunda auf 150 Mk. und für die übrigen Klassen auf 130 Mark jährlich erhöht. Für die Schüler der Vorschulen der Augustiner schule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg, des Realgymnasiums #u Darmstadt, des Realgymnasiums und der Oberrealschule zu Gießen, der Oberrealschulen! zu Offenbach und Alsfeld, der Realschulen z-u Groß-Umstadt,! Michelstadt, Alzey, Bingen und,Oppenheim wird das Schul-

Ans Stadt rind Land.

Gießen, 26. März 1910.

Vermischtes.

* DerAetna ist seit einigen Tagen in Tätigkeit. Ausl eUva zehn Oeffnungen ergießen sich Lavaströme, die schon bis in die Nähe der Ortschaften San Leo und Rinazzi ge­langt sind. Einige Weingärten wurden zerstört und meh­rere kleine Häuser von Schuttmasscn begraben.

Stenographie. Der Stenographenverein stolze-Schrey beginnt am 4. April d. JZ. einen An- fängerkursuS für Damen und Herren. (S. Inserat).

L ** Einen Obstbaumbestand von über 122000 zählen ott Gemeindeobstanlagen in unserer Provinz, und in die Gerneinde- kassen fließen alyahrlich durchschnittlich 90 000 Mark Ter ;cbn- lahnge Gesamterlös von 19001910 beträgt 912 000 Mark ^nan stKn der Kreis Friedberg mit 300 000 Mark und Gießen mit 283 000 Mark. Wie gering der Obstbau im Vogelsberg ist, geht daraus hervor, daß die Gemeinden des Kreises Lauterbach nur rund 10 000 Mark einnahmen und nur 450 Apfelbäume

I Den höchsten Ertrag hatte die Stadt Friedberg mit

halt 50 000 Mark und einem Lurchschnittsertrag von 270 Mark I für jeben Baum.

x Lauterbach, 25. März. Am 1. April tritt Lehrer Conte in den Ruhestand. Conte steht im 66. Lebens­jahre, ist Lehrer an der Volksschule unserer Stobt seit 35 Jahren und allseits sehr beliebt und geachtet. Aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand wurde ihm dos Ritterkreuz 2. Klaffe verliehen. Seinen ferneren Aufent­halt wird Conte in Mainz nehmen. Das Anwesen der ^sch^ster Frick hier ging durch Kauf zum Preise von 35 000 Mk. an Kaufmann Friedr. Luft von hier über Die Uebergabe erfolgt am 1. April.

ü. Wenings, 25. März. Jm Laisenwald wurde dieser Tage eine Pappel gefällt, die etwa 18 Festmeter Holz I und einen Erlös von über 200 Mk. ergab. Unser Nachbar­dorf Gelnhaar entwickelt sich immer mehr zu einem In- dustrieort. Nachdem im vorigen Herbst ein Basaltbruch daselbst angelegt worden ist, hat nunmehr ein zweiter Unter­nehmer ebenfalls einen solchen Bruch angefangen.

w. Mainz, 25. März. Nach einem Streit mit ihrem Vater ertränkte sich gestern morgen im K o st - Heimer Floßhafen die 15 Jahre alte Greta Kroh von Kostheim.

w. Wies b a den, 24. Mürz. Beim Spielen am Herd­feuer verbrannte gestern abeiid das 3 1/2 j ä h r i g e S ö h u- chen des in der Karlsttaße 38 wohnhaften Maschinisten Thies, wahrend sich die Ätter für einige Augenblicke aus der Woh­nung entfernt hatte. Das Kind ist kurz darauf im Kranken- baust geüorben. Ein fünfjähriger Knabe, der sich ebenfalls in öer Küche befand, erlitt nur geringfügige Brandwunden.

mart einen 500 Quadratmeter großen Bauplatz für 9000 Mk Der Bauplatz des Müllers Amend-Großen-Linden in der Neustadt (dte ehemalige Spieß'sche öo fr eite) ging durch ftauf jur 44 000 Mk. an Kommerzienrat Gail über der auch das Hinterland besitzt.

* Eigentümer gesucht. Bei dem in Mainz wegen Diebstahls festgenommenen Franz Most aus Bretzenheim wurde unter anderem auch ein schwarzer feiner Herrenanzug (Smoking) vorgefunden, der die Firma Gebr. Stamm, Gießen trägt und über deren Erwerb er sich nicht auszu­weisen vermag. Der Anzug ist offenbar gestohlen und der Eigentümer hat Anzeige noch nicht gemacht. Die Kriminal­abteilung des Polizeiamts nimmt Auskünfte über die An- gelegenheit entgegen.

182 Schülerinnen; davon in der Kochschule 38, Haushaltunqs- schule 12, Backkurse 20 und im Abendkursus 12. Der Unter» ridjt wurde geleitet durch die Vorsteherin, 4 Lehrerinnen und 2 Lehrer. Die Schülerinnen, die sich als Haushaltungs­lehrerinnen auszubilden beabsichtigen, haben'am 13. März i^re halbjährige Lehrzeit durch Besuch der Haushaltungs- schule beendet und treten mit dem 4. April in das Seminar ein. Im August müssen sie sich einer staatlichen Prüfung unterziehen. Die beiden Abteilungen des Mice-Schnl- Vereins beginnen am 4. April mit. dem Unterricht. Wie Inserate ankündigten, nehmen die Oberlehrer in Frl. Möser für Abt. I, die Vorsteherin Frl. Deutsch für Abt. II An­meldungen entgegen. Schülerinnen beider Abteilungen fin- .. , den in dem der Haushaltungsschüle angeschlossenen Pen-

Tie Rech- stonate sehr gutes Unterkommen. '

Lustschiffahrt.

! d ln, 26. März. Mit der Stationierung eines Luft- fchisfes m Düsseldorf werden sich in der nächsten Woche die dortigen Stadtverordneten beschäftigen. "Die seitherigen Ab- inachnngen beruhen darauf, daß von Mai 1910 an Z 4 ober Z 5 ln I/Ndorf stationiert werden solle. Zur Eröffnung der Luft- fchiffhalle geht er dann für kurze Zeit nach Baden-Baden, um tonn im Juli wieder nach Düsseldorf zurückzukehren. Auch eine <yabrt zur Weltausstellung in Brüssel ist vorgesehen. An den wahrten können sich je 1518 Perfonen beteiligen.

. /^aris, 25. März. Der französische Automobilklub setzte einen Preis von 150,000 Fr. für eine Fahrt mit einer 3lugma|$ine ton Pans nach B r ü ssel aus und ein Preis bon 50,000 Fr. wird wahrscheinlich für die Fahrt mit einem Lenkballon von Pans nach London ausgesetzt.

DemGiornale d'Italia" zufolge soll der König Luz- zattr ersucht haben, die Bildung des Kabinetts zu übernehmen.

Ter ehemalige italienische Matstneminister Admiral Mira- bellv ist in Mailand gestorben.

Tie Königin der Niederlande setzte eine Staats- kommission jur Beratung der Aenderungen der Ver­fassung ein. PräsideM der Kommission ist der Minister des Innern Heemskerk, Vizepräsident Senatsmitglied Rooll. Ter Kommission gehören Mitglieder der Ersten und Zweiten Kammer verichiedener Parteirichtung und drei höhere Staatsbeamte an.

Ter russische Kaiser stattete dem König von Serbien gestern einen Besuch ab und verweilte etwa eine halbe Stunde.

Dw Finanzkommission des russischen Reichsrats stellte die im Budget geforderten Kredite von 14 674 000 Rubel für benl numuui im XCLmn« rur

soDaten und Montenegrinern zu mehreren blutigen Zu- "le9r. gut , mttgut", 3im ganzen gut" und 1 mit sarnrnen stö ßen gekommen. Bei Er^anitze und Pepüsch dauerngenügend". Der vom Ministerium ernannte Prüfunqs- in« Scharmützel an. Zwei Montenegriner und ein Arnaute sind kommissär sprach mündlich wie schriftlich seine Anerkennung gefallen. Dw montenegrinische Regierung erhob Einspruch mid Über die Leistungen der ausbildenden Lehrerin, wie auch brJ,. , SE'lchüsL öu greiM, falls ,die türkische Regierung der Schülerinnen aus. Die vorschriftsmäßigen Arbeiten

Äte «md- R° - s« - NÄen«benten Beifall. Die

7-"gk,«Ll7 L bei^-d-r

gedungen zu entziehen. Die nationalistische Presse greift Roose- waren, boten jedermann Gelegenheit, sich ein

Veit an wegen seiner england-fteundlichen Reden in Charturn ückden. Lewer war durch Erkrankung der Lehrerin

Aus Fez wird gemeldet, daß Mulap Hafid, da seine ber Bugelkttrsus nicht vertreten. Der Unterricht an Abt I Einkünfte infolge der Bürgschaften für die Anleihe stark abneh- wurde erteilt durch die Oberlehrerin, 3 Lehrerinnen und I m«n werben, rmmer neue Steuern ersinne. So habe er einen Lehrer. Abt. II des Alice-Schul-Vereins- Koch-

dn Besitzern maurischer Baber in Fez eine an- u n d Hau s h a l tu n g s s ch u l e verbunden mit Seminar

sprach erhoben hatten, seien ins Gefängnis geworfen worden, I «ö ganzen s

worauf die übrigen die Babeanstalten zusperrten. Diese Maß­nahme, bie bie Muselmanen in ihren Gebräuchen störe, habe lebhafte Erregung hervorgerufen.

* xer Deutsch unb Oesterreichis che Alpen verein, der für den mächtig ausblühcndcn Alpensport, der in jüngster Zeit auch im Winter nicht mehr ruht, ben Mittelpunkt bildet, fann auf eine üierzigjährige Wirksamkeit zurückblicken. Am 9. Mai 1869 wurde die erste Lektion des Vereins in München begründet, das sich naturgemäß zu einer Zentrale des Vereins und des Alpinismus überhaupt entwickeln mußte. Anläßlich dieses Jubiläums veröffentlicht Johannes Emmer in dem neuesten Zeitschrift des Vereins einen Aussatz über seine Geschichte, dem wir die folgenden Angaben entnehmen: Noch int Jahre der Gründung der Münchener Sektion traten 14 weitere hinzu, dw meisten in Oesterreich und Süddeutschland: Nord- deutichland war nur durch Berlin vertreten, dessen Sektion im üroveniber begründet wurde, Mitteldeutschland durch Leipzig. Bis zmn Ende dcs Jahres 1908 war die Zahl der Sektionen auf 353 gestiegen, von denen 227 dem Deutschen Reiche und 126 Oester­reich angehörten. Tie Zahl der Atttglieder belief sich auf 82 077, Don denen 711/2 Proz. deutsche, 281? Proz. österreichische waren. J^^Jahre 1909 waren bis zilr Druckleguiig des Aufsatzes neckt lO^ettwnen hinzugekommeu. In den 40 Jahren hat der Verein 245 Lchutzhütten errichtet ober von anderer Seite errichtete icher- iwmmen Eine ganze Anzahl trügt den NamenHaus", wie Glvckner-Haus, Kaiserin-Eltsabeth-Haus, Puttscheller-Haus, Weft- fälen-Haus,nnb das erst seit 1909 eröffnete Brandenburger Haus an der Keffelsleinwand im Oetztal, und wirklich paßt für viele ber bescheidene NameHütte". Für Hüttcn- unb Wegebau hat der Verein im Jahre 1908 148118,59 Mk. abgegeben, nachdem im Jahre vorher dieser Posten sich sogar ans 155 432,86 Mk. belaufen hatte. Bis 1900 waren für Die Hütten und Wege in einem Jahre nicht mehr als 67 000 Mk. ausgegebeu worden. Ein Bild^ von der Entwicklui>s des Vereins zeichnen auch die wachseiiden Zahlen für diesen Ausgabeposten, .das Lteigen auch nicht ganz regelmäßig ist. Im Jahre 18,1 finden wir 1065,14 Mk., bis 1881 ist sie auf 13396,90 Mk., bfs 1891^auf 42 436,77 Mk., bis 1901 auf 85 507,26 Mk. ge» » " 9«n ^samtausgaben des Vereins in den 40 Jahren für Wege- imd Hüttenoauten, die trefflich geleitete und ausge- ftattete Zeitfchrift, die zweimal im Monat erscheinenden Mittei- , uiugen und die Vcnvaltung haben sich auf 7 076 940,69 Mk teiaufen. Tiefen stehen 7 3u4 387,67 Ml. Einnahmeii gegenüber.

Großherzog hat sicherem Vernehmen nach Finanz- .minlster Dr. Braun das Kornmandeurkreuz erster Klasse des Ludwigs-Ordens verliehen; dem Geheimrat Dr. Becker wurde die Krone zum Komturkreuz zweiter Klasse des Verdienst­ordens Philipps des Großmüttgen und dem Ministerialrat S ü f - f«rt der TitelGeheimerat" verliehen. Diese drei Aus­zeichnungen sind wohl eine Folge der Ueberwindung der kriti­schen Lage, in die unsere Staatsverwaltung durch den Rücktritt des Finanzministers Gnauth geraten war; sie kamen unmittel­bar int Anschluß an die am Mittwoch von beiden Ständekammcrn erfolgte Verabschiedung des Staatsvoranschlags. Dies gilt ganz besonders für die Auszeichnung des Finanzministers. Der Groß-, -----rr-7

herzog hat offen!)ar damit feinen besonderen Dank zum Aus- 6^ld vom 1. April 1910 ab auf 120 Mk. jährlich festgesetzt, druck bringen wollen, daß Minister Braun dem Wunsch gefolgt Vorschriften über den Schulgeldzuschiag für nichthcssische ist und in so schwieriger Lage die Leitung der hessischen Finanzen Schüler bleiben in Kraft.

gelingt seiner Umsicht nnd Ge- Els e n ba h nper so n a l i en. Der Hilfsschaffner schicklichkeck, ihre völlige Gesundung herbeizufuhren. Werner zu Gießen wurde zum Schaffner befördert.

Deutscber Neicb. ** Kunstverein. Die Gemälde-Ausstellung ist

t \ , «. e , .. an den Olterfeiertagen von 113 Uhr geöffnet. Neu zur

Zwecks Stellungnahme der vereinigten Berufskreife ans Ge- Ausslelluna nelannten ß (ÜPin/ifhn gr cL u 8

werbe, Handel und Industrie zu dem neuen Entwurf der Reichs- Q 9 o Gemälde von A. Lutteroth-Hamburg,

Versicherungsordnung ist vorn Hansabnnde für den I ^nialde von v. L-enger-Bruck und em Gemälde von 15. April eine Konferenz von Vertretern der Industrie, des L"- Bennewitz-Stubai. Die Kollektion des Londoner Malers Handels, des Mittelstandes und der Angestelllen einberufen worden. Brown bleibt voraussichtlich nur noch kurze Zeit ausgestellt Der bayerische Legationssekretar erster Klasse Dr. v Schön *e Sta dttheatrr. Der kommende Dienstag bringt »tafena9.,

Staatsministerium des Aeußeren zu München an bie bayerische Königs Sudraka, das wohl das älteste Drama

Gesandtschaft nach Rom versetzt worden. lft, das bie Menschheit besitzt. Die Entstehung des Werkes

-------" " . ..... uj_.- - wird um 400Jahre vor Christi vermutet. In der Läuterung I der Bajadere Basantasena durch wahre, reine Liebe, welche d^a^ien empfing am Donnerstag nach- in ihrer Erhebung zur Gattin des Reichsverwesers aivfelt mittag den Präsidenten der ^^putiertenkammer Marcvra, um weiß der Dickter hi» ßßrhftpn i

ibm die Bildung des neuen Kabinetts zu übertragen. Wrcora & al Mthc^en fragen und ewig glaubt jedoch aus persönlichen wie politischen Gründen, die ber IDQyre Empfindungen m Charakteren und Situationen als König auch anerkannte, den Auftrag nicht annehmen zu gebildeter Geist feiner Zeit ciuszuprägen, was unwillkürlich körmen. TemGiornale d'Jtalm" zufolge soll der Könia Lur-Ian GoethesDer Gott und die Bajadere" erinnert. Der hiesigen Aufführung dürfte die glänzende Ausstattung beson­ders zu statten kommen, da zum Teil prächtige Dekorationen aus dem Theaterftrnous bei dieser Gelegenheit zum ersten Male gezeigt werden können. Außerdem hat die Direktion einige Neuanschaffungen für das Stück besorgt.

** Von der Alice-Schule wird uns geschrieben- Das Schuljahr 1909/10 von Abteilung I des Aüce-Schul- 33 er eine;Alice-Schule für Frauenblldung und Erwerb" fand am 17. März mit der Prüfung der Handarbeits­lehrerinnen feinen Abschluß. Die Gesamtzahl der Schülerinnen betrug 140, nämlich im Kursus für Haud-

- Außer der vorgesehenen ^dentlichen ^^9^9 ift bie Eher nni <iquHi>ytluu9er/ rorper^

l53ermaltung m ber Sage, 50 000 Mark als außewrdentlichc Rück-1 ** EinMuseum r^V ätfpr rifttSp.4 r

läge für 1 pater noch zu bestimmenbe Zwecke zu wachen. Obgleich C ' u r ü1 c r r u n b e i n (ließen,

mait bei bem feitheri^n Steuerzuschltag mit emem Mehr von ! Profesforen Dr. SieOcry und Geh. Justizrat Dr. Schmidt, nur 6000 Mark an Steuern gervchnct hat, bleibt dennoch ein '0^?e ein ungenannt bleibender Gönner haben eine wert- BettiebskapitÄ von 111000 Mark verfügbar, d. h. 66000 Mark ^lle und interessante 1540 Nummerm umfassende ethno- wLhr als iw >)ahr zuvor. Da dieses Kapital als Einnahmeposten logische Sammlung erworben, die in einem städtischen Ge- ^ünßwer Absä!rn^9 ist hwrburch ein baude als Anfang eines Mufeums für Völkerkunde unter»

^teuererhohung ausichließt, auch gebracht werden soll. Wie man hört, ist beabl'ichtiot diele S LEe der Wissen,'ch-ft un(

ber städtischen Werke gedeckt unb zwar nach Wzua der Vcrfti^ina ^"^Aubringen, in dem jetzt noch die Ohren-

der m den Werken Migekegten Werte. Von ton 120 ärozent befrnbet, das in zwei Jahren frei wird. Nach Ver-

. ^tragenden Lteirereingängen müssen an Kreisabgaben 16 yttvz wird unsere Stadt die erste deutsche

bezahlt werden fo daß für städtische Zwecke nur 104 Prozent Mittelstadt sern, die sich eines solchen Museums erfreuen darf, verwendet werden können. ♦♦ Der tteup <m-«.

* x br neue ct r 0 i ta r i f ist vom Ministerium

« p Maßgabe genehmigt, daß auch das am Ort her-

27^??l ^heater: Sonntag den gestellte Brei; nicht nach dem Malzverbrauch, son-

t i'n r- - U6r- $ !a9rn /? NK 5® w ' r 61" -^U !S baä Hergest-Ilte nach Gießen

28. März' <2 J°7°r,°g) 37° Utes' ® 11 %% ber »iermenge besteuert wird,

tourt|tN; abends 7'/, Uhr:Der fidele Bauer* ] Imtt Pfg- für das Hektoliter. Me Stadtverordneten

Kolosseum: Täglich Vorstellung (RingkampKonkurrenz). Donnerstag dieser Aenderung zugestimmt. Das

K i n e m a t o g r a p h: Täglich Borstellung. W Vorhand en e Bier wird nachversteuert. (Die

Biograph: Täglich Vorstellung. amtliche Bekanntmachung erscheint am 29. d. M.).

harfimifmniVnhr"86^ eteinä föartcn- Montag (2. Feiertag) ** In der Universitäts-Frauenklinik waren w WB -ä - «w»»S&^TÄÄrsr bäss

^tleentfaaen 1908 betrug die Zahl der Geburten nur

** In den Gießener a I Sr oekannt dürfte sein, daß in besonders schwierigen

B.Ä2 toä LLL: Ä »& » W-«« schweren Kämpfen anstatt des heiß begehrten Mannes ein ofitz wechs el. Die Stadt hat für Rechnung des

bescheidenes Glück zuerteilt, zählt zu den bedeutendsten Wer- ^^orweiterungssonds an der Süd-Anlage hinter dec Jo- ken der Dichterin und wird nicht toe^en fe^rlinÄ M'tzgermeisrer Fr. Schreiner einen spannenden Darstellung zweifellos viel Freunds finden ^^otmeter großen Bauplatz für 20 000 ML.

' 0 'inoen' gekauft. Der Platz liegt an der Straße, welche um die

- sn. «x er; A c m . Kirche herumzieyt und i,i von dieser nur ourch den Schoor-

Vom Großh. Hofe. Pcmz Heinrich von graben getrennt Dem Vernehmen nach ist beabsichtigt, Preußen ist am Mittwoch abend 8,45 Uhr im Auto im PHI dem Gelände einen Ban für ösfenttiche Zwecke zu er- Neuen Palais eingetroffen und hat daselbst Wohnung ne J £$ten- ~ .totier Josef Herz erwarb von Bäckermeister nonimen; ferner traf n. d.Darinst. Ztg." Donnerstaa Vriinl'^owber in der Schwarzlach 1100 Quadratmeter Bau- Hermann zu Stolberg-Wernigerode zum Besuch mi \ ° ^chgärten 5400 Quadiatmeier

>eucn Palais em. ' glaube von Ed. Noll a 4 Mr. - Universitätsdiener Karl

I äii t t er kaufte von Kommerzienrat Gail in der Stephans^

Bom städtischen Voranschlag.

Ter seit freute ftüh vfsenliegende städtische Voranschlag für das Verwaltnngsiafrr 1910 schließt in Einnahme und Ausgabe in der BetnebSvechnimg tos erstemal mit über 3 Millionen Mark, nämlich mit 3 149 939 Attrrk ab. Vor 10 Jahren, 1900, .betrugen bic Emnahrnen und Ausgaben für die Betriebsrechnung 1 399 692 ^aT5--5tb?nt 1890/91 gar nur 964 519 Mark. Eine Durch licht des Voranschlags gibt ein sehr erfreuliches BUd für i 7.fc uiiuquuvi|enen Pen-i * ,c: A .. . . - ,

b;e kmmtzielle Lage ber städtischen Verwaltung. Tie Rech- stonate jehr gutes Unterkommen. Das neu eingerichtete L f h, frfü V?.,.1 9 S r T V1?u n 9 1 nr c I.e.9 rav he n -

ynng stellt eimn 3te>t aus vorderen Jahren (Uebersi^), der! Haus, in ruhiger, gesunder Laae bietet für iunae Wührhpn l C l* n cm öufolge, von entern froheren Tele-

1.909 70 OMM-rk «K tetrug mit 221000 Mark in Cf «lies wünschte und NotweEge inSeZr Ä " *en »T* 1W^C,L M edxm

Außer der vorgesehenen ordentlichen Sch-ulbentilauna ift hie I rirf1Pr imK 9 gefunvyeitticyer, körper- Drahte, tor mehrereStationen verbnwtt, wirb zu gleicher Zeit

Gleichstrom unb Wechselstrom verwendet, so baß. man von euier Station aus auf einer Leitung gleichzeitig mit ver­schiedenen Stationen sprechen kann.. Durch diese Art der Ver­wendung einer einzigen Leitung würde eine große Ersparnis­eintreten. X'\£ seither zwischen München und einer benachbarten Station gemachten Versuche hatten ein günsttges Ergebnis. Ter cmztge Nachteil ber Ersinbung beruht darin, daß durch ö-tc An­wendung des Wechselstromes die auf bem nämlichen Gestränge laufenden Telephonleitimgen durch die starken Jnbultionsströme im Verkehr behindert werden.