Ausgabe 
29.10.1910 Zweites Blatt
 
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man, was Quantität und Qualität anlangt, recht zufrieden. Auch daß Pumpenhaus soll diesen Winter noch fertig gestellt werden, so daß die Leitung bis Sommer in Betrieb genommen werden kann.

-s- L i n d e n st ru t h, 28. Okt. Der Arbeiter Ioh. A l b a ch H. von hier stürzte am Mittwoch abend aus dem Vr6-Uhr-Zug zwischen Mücke und Grünberg und zog sich Verletzungen am Kopse und in der Seite zu. Arbeiter, die mit ihm im Zug waren, holten ihn auf der Strecke.

Kreis Alsfeld.

und die Stimmung ist beiderseits sehr erbittert. Die Lr- bertgeber betonen, daß sie nur bei den größten Unterbiet tiinaen ine staatlichen Neubauten erhalten hatten, da

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Paris, 28. Okt. Die Internationale aeronau­tische Konferenz beschloß einstimmig, daß vom 15. Fe­bruar ab in allen Ländern die P r ü sun g s v o r s ch r i f- ten für die Erlangung der Führerzeugnisse gleich sein sollten.

Paris, 28. Okt. Die Konferenz beschloß ferner, ent­gegen der Entscheidung des schweizer Sportausschusses, daß der zweite Preis im Gordon-Bennet-Flieoen für 1909 Alfred Leblanc zuzuerkennen sei. Tie Konferenz beschloß werter, der Nekordliste für Flugmaschinen den sent- rechten Sch n el li g keits s lu g hinzuzufügen.

vernnjchtes.

* Eine Stadt ohne Schundliteratur ist Til- f i t. Den vereinten Bemühungen des Magistrats und der Zentralstelle für Jugendschutz rst es zu verdanken, daß in Tilsit der Vertrieb von sogenannter Schund- und Schmutz­literatur eingestellt ist. Sämtliche Buch- und Papierhand­lungen, selbst die kleinsten in unscheinbaren Winkelga.sen, haben nicht nur erklärt, daß sie weiter keine derartige Lite­ratur verkaufen werden, sondern sie haben tatsächlich auch alle Schundliteratur aus ihren Schaufenstern entfernt und lehnen den Verkauf dieser Sachen ab. Dafür vertreibettr sie mit besonderer Rührigkeit die guten Voltsschriften ein­zelner Verleger, die es sich angelegen sein lassen, ältere Werke anerkannter Dichter und Schriftsteller zu billigen Kreisen neu herauszugeben. Ein nachahmenswertes Bei­net !

''Das H u m p e l st r u m p f b a n d. Eine unerwartete, aber rm Grunde ganz natürliche Folgeerscheinung der noch immer nicht überwundenen Humpelrockmode ist das Humpelstrumpsband. Die Neuerung soll die eleganten Damen beim Gehen daran erinnern, daß sie nicht zu große schritte machen dürfen, wenn sie nicht mit ihren zugebun- denen Röcken in Konflikt geraten gber gar aus dem Gleich­gewicht kommen wollen. Es handelt fiu.) um ei.. Band das die beiden Strumpsbänder aneinander fesselt und dessen Lange sich natürlich jedesmal nach der Enge des gerade getragenen Rockes richtet. (Dieses Strumpchand tit auch äur Zeit Ludwig XIV. schon getragen worden. D. Red.-)

Vörscn-Wochenbericht.

--Frankfurta. M., 28. Okt.

Die Vörse Tonnte ihre zuversichtliche Haltung bewahren. Die Vor­bereitungen zum Ultimo, sowie die Regulierung selbst veranlaßten einige Zurückhaltung, namentlich gaben die Geldvehältnisse wieder Anlaß zu Bedenken, aber ein nennenswerter Druck auf die Kurse wurde nicht ausgeübt. Ter scharfe internationale Wett­bewerb aus dem Londoner Geldmarkt ließ die Börse mit der Möglichkeit rechnen, daß die Bank von England zu einer weiteren Tiskontpeigerung schreiten werde. Wenn auch diese Gefahr vorerst als abgewendet gelten kann, nach dein die englische Bank größere Goldbeträge sich zu sichern wußte, so bleiben doch noch Besorgnisse hinsichtlich der Entwicklung des heimischen Geldmarktes bestehen Tie deutsche Finanzwelt hat sich neuerdings an zwei großen Aw leihegeschästen beteiligt. Die ungarische Anleihe ist bereits erledigt und die türkische steht vor der Türe; es wird sich dabei um einen Betrag von Franks 150 Millionen handeln. China wird eben- falls Geld von Deutschland erhalten und wenn nicht alles trügt, werden noch andere Staaten folgen. Hierzu tritt der erhöhte Bedarf der Industrie und des Publikums. In früheren Jahren war der letzte Teil des Oktobers und auch der ^tovernber ruhiger, gewissermaßen Däonate der Vorbereitung für den Dezember und Jahresschluß. Davon wird in diesem Jahre wohl kaum die Rede ein, zumal das Ausland kaum in der Lage ist, uns Mittel zur Verfügung zu stellen; ob Frankreich seine Guthaben hier stehen lassen wird, ist fraglich, jedenfalls ist auf neue Gelder von hart auä nicht zu rechnen. D>.e aus der mexikanischen Anleihe noch zur Verfügung sichenden Gelder sind Anfang Dezember ihrem Bestimmungsort zuzuführen, was sich am Geldmarkt ebenfalls bemerkbar machen dürfte. Dieser wird zweifellos zum Jahres- chluß große Belastungsproben auszuhalten haben und die Reichs- bank wird schließlich ihre Steuerschraube noch einmal anziehen müssen. Legte sich die Börse deshalb auch Zurückhaltung auf, o war sie doch wenig geneigt, mit Abgaben vorzugehen. Selbst die etwas schwächere Haltung der Auslandsmärkte sowie die unbefriedigten Nachrichten vom heimischen Kohlenmarkt vermochten die innere Festigkeit nicht zu erschüttern. Spekulation und Publi- um hielten sich vielmehr an die Anregungen, wie sie in den tcigenben Eisenbahn-Einnahmen, dem günstigen Geschäftsgang im Eisengewerbe und in den mehrmaligen Zinkpreiserhöhungen ge­geben waren. Unter diesen Umständen ließ der Montau- a ! 11 enm ar It große Widerstandskraft erkennen. Im Vordem gründe standen Phönix, Bochumer, Aumetz-Friede und Deutsche Luxemburger, die größere^ Kursavanzen erzielten. Die Ver- timmung, die durch die Dämpfung der Erwartungen hinsichtlich )er Siemens u. Halske Dividende in den Dlarkt der Elektriri- t ä t s w e r t e getragen wurde, ging bald vorüber, als wiederholt Gerüchte über Fortschritte alter Pläne auftauchten. Deckungs­begehr nach vorangegangenen größeren Leerverkäufen trug zur Befestigung dieser Werte wesentlich bei. Von anderen Jndu- triepapieren gewannen chemische Griesheim auf die Er­wartungen, die man auf ein neues Patent setzt, 9y2o/o, Kunstseide konnten sich um 7<y0 erholen, während Holzverkohlung seit Bekannt- gnabe der neuen Erweiterungspläne 10<yo einbüßten. Von Bahnen lagen Amerikaner und Oesterreichische Werte fest. Packetfahrt waren ebenfalls begünstigt, während Lloyd zur Schwäche neigten. Banken wcnig verändert. Heimische Fonds blLbcu gut behauptet, während Chinesen, Griechen und Türken Bruchtech nachgaben. Privat-Diskonto 49/i6°/o.

53rüffel, 28. Okt. Der Flieger Mahieu ist heute abend auf einer Wiese bei Braine-le-Comte (Proo. Henne­gau) niedergegangen, da cs infolge Eintretens der Dunkelheit unmöglich war, die Fahrt nach Brüssel fortzu­setzen.

Ferns lug Aachen-Berlin.

Berlin, 28. Okt. Unter Führung des Deutschen Luftschifferverbandes soll im Jahre 1911 ein großer Fernflug Aachen-Berlin stattsinden, der, von Aachen ausgehend, die Städte Köln, Düsseldorf, vielleicht auch Essen, Dortmund, Hamm, Münster, Osnabrück, Hannover, Braun­schweig und Magdeburg berühren und in Berlin Johannis­thal endigen soll.

Weitflug Wien-Berlin.

Wien, 29. Okt. Im österreichischen Automobilklub ist ein Weitflug Wien-Berlin für nächstes Jahr an­geregt worden. Es sollen nur deutsche und österreichische Flieger zugelassen werden.

Neue Meisterfluge.

Etampes, 28. Okt. Der Flieger Tabuteau flog von 8.45 Uhr morgens bis 2.45 Uhr nachmittags über dem hiesigen Flugfeld und stellte damit eine neue Meister- ! ch a f t für den Dauerflug auf, ebenso schlug er mit 465 Kilometer den Meisterflug über Entfernung.

New York, 28. Ort. Der Ftteger Johnstone hat heute mit einem Höhenflug von 84 ZU Fuß auf dem Belmont» Paß-Gelände einen neuen amerikanischen Meisterfluo gemacht.

einem Stundenl'ohn von 4445 Pfgnichr vesieyen könnten, zumal sie durch den Ausstand im deutschen Baugewerbe fast den ganzen Sommer ohne Arbeit gewesen seien. Um den Arbeitsmarkt zu entlasten sind am Mittwoch über 200 un­verheiratete Maurer nach Elberfeld und Essen beordert worden, wo sie and) Arbeit gefunden haben. Mit schwerem Herzen sehen namentlich die älteren Arbeiter dem kommen­den Wiitter entgegen, wenn auch viele von ihnen, hauptsäch­lich in Ober-Mörlen, etwas Landwirtschaft und Oekonomie betreiben, also vor der ersten Not geschützt sind. Daß der Streik bald ein Ende nimmt, ist nicht zu erwarten; die Alsfeld 28 Oft Die bipfinc m p m n t n h p-1 neuen Wandelanlaaen am Kurbrunnen werden mit Hilfe

Lats wähl findet voraussichtlich am 10. November statt. m e n^b e aur^^ 1er tC? wieder ^uf-

Aer Sozialdem. Wahlverein beschloß, auch diesmal toieber h"fr langsam jertiggeitellL Die Aussichten

p die Wahl einzutreten und stellte zwei Kandidaten auf. 11 sonach ungunsttg.

bÜr9CrIi^n ist bis ieSt Lrg. In D fi b =V»urbV Ärt R Ä

noch nicht erschienen. geordneten gewählt. In Reichelsheim feierten gestern

Kreis Schotten. der Landwirt Karl. W. No hl und seine Ehefrau Elisabethe

Laubach, 28. Okt. Der Kampf gegen dieMause - 9e^ ^Ie goldene Hock-zeit.

plage wurde in hiesiger Gemeinde energisch ausgenommen. I Hesicn-Nassatu

Es wurden in wenigen Tagen etwa 10000 Mäuse gefangen, n K

wofür die Gemeinde für das Stück iy3 Pfg. zahlte. Am 9, Okt. Ueber den Bau der großen

26. und 27. Oktober wurden etwa 7 Zentner vergifteter ^bi Hannoversch-Munden wird be-

Haser ausgegeben, wodurch ganz erfreuliche Ergebncsfl erJ^$tet ^voße Werk mit den 3 Waflerkraftwerken bei Lielt worden sind ä |$ a n unben, bei ber ßbei t a 1 ff) er r e unb bei

K Sellnrod, 28 Okt. Bei der heute vor- D i e m e l t a l s p e r r e wird vom preußischen «.nommenkn Bürger,>i°,st°rwahl wurde der Sohn desI ^dlunge^ d^irn SpLtsömm«^d J.Än

^"^E^ellterS Hch. Müller nut großer Niehrhelt unter dem Vorsitz des Negierungspräsidenten von Hannover gewählt; er erhielt 95 Stimmen, wahrend der Gegenkandidat I stattgefunden haben. Bei diesen Verhandlungen wurden, Ronrad Eckland nur 36 Stimmen erhielt. Der dritte >oie erst jetzt bekannt wird, folgende drei Punkte festgelegt: Kandidat Konrad Knöß ist kurz vor der Wahl zurückgetreten. 11- Die drei Werke und das oazu nötige Reservedampftraft- LreiS ftrieöbera ^ert werden vom Staate angelegt, der davon an einen oder

u <* . Kr. qq an mehrere Verbände elektrische Straft abgibt. 2. Die Frage

ReferSto^e Wd-en faft S ®cT.rinb.c"- Kor.

attentats und Bankraubs hier und in Gießen durch den Unter- bo^atiouen) wurde flwch offen gelaflen. 3. Eine über das 'sucbungsrichter Zeugen vernommen. Hier crstteckte sich die Unter- auszuarbertende Denkschrift soll den beteUigten

Buchung hauptsächlich daraus, ob Werner dem Winges bei seiner ^^horden, Kreise, Gemeinden usw. schnellstens zugänglich Flucht nach dem Bankraub bchckflich war. In dieser Richtung gemacht werden. Wie groß der Bezirk ist, der von diesen Loimte nichts ermittelt werden, da von allen Zeugen festgesiellt Werken mit Kraft versehen werden soll, kann man daraus wurde, daß nur Wmges bei seiner Flucht aus der ReickisbauL ersehen, daß die Ausdehnung desselben von Westen nach Ä, Verfolger geschossen hatte. Die Verkäuferin in Osten rund 120 Kilometer, von Süden nach Serben rund

SS 10 000

rhn sofort wieder. Auch das Dienstmädchen eines Gastwirts, "^^orat Kuometer umfaßt.

bei dem Werner wid Winges täglich zusammen zu Mütag speisten, I kg. Kirchhain, 28. Okt. Der Beginn des Vahn- erkamne dtw Verbrecher nach der Photographie sosort wieder, bau es Kirchbain-Ge münden der in diesem frerbft nehmung des Frankfurter Revierschutzmanns in Gießen, der mit ä^^^ben. Emige der von der Bahn berührten Gemernden aller Besttmmtheü Werner als den erkannte, der kurz vor ber ,in U beab,i.chLtgten Linienführung und mit der Lage Explosion die Villa des Bankiers Meyer verlassen hatte An Bahnhöfe nicht einverstanden und haben Einspruch er- einem in der Nähe befindlichen Neubau wurde er van einem hoben. Die Prüfung dieser Einsprüche wird längere Zeit anderen, jedenfalls Winges, erwartet. Werner leugnete trotz der beanspruchen und werden die Arbeiten kaum vor nächstem besttmmten Aussagen des Schutzmamrs. Auch die Frau des Bank- Frühjahr begonnen. Wie anderwärts, ist auch im Kreise beamten Langer erkennt ihn mit Bestimmtheit wieder, während Kirchhain die Mäuseplage besonders stark. Namentlich das Ä Äbet^1 fallen Seüen M

des gemeinsamen Dynamitdiebstahls in, St. Ingbert, der Bomben- allen Seiten toir^ der Kamps mit den

attentate in Frankfurt und Friedberg, sowie wegen des Fried- schädlichen Nagern ausgenommen, bezeichnend mag fern, berget Bankraubes zu verantworten haben. daß in einer benachbarten Landapothete bereits 75 Zentner

L. Friedberg, 28. Okt. Die mündlichen Schluß- Giftweizen abgesetzt sein sollen. Die Stadt Kirchhain hatte Prüfungen am Lehrerseminar finden für Klasse lb^r Auslegung von Gift an den Wegen und in den Obst- vom 23.-25. Januar, für Klasse la vom 6.-8. Februar anlagen eine Ausgabe von 200 Mk. Hoffentlich wird die ^kommend. Jahres statt. Gestern besuchten die Schüler und ^ühe und Ausgabe von Erfolg gekrönt.

Schülerinnen des Gymnasiums und der Realschule von ,c .

Oberprima dis Quarta einschließlich unter Fül-iunq ihrer L W- Frankfurt a. M, 28. Okt. Privattelegramm. Lehrer die reichhaltige Baseler Missionsausstellung in nt^ormitta9 Se0en erne etwa 30 Jahre

Frankfurt. Gleichzeitig mit ihnen waren andere Schulen ^?bml/Zsahrigen Mädchen in der Nähe

von auswärts erschienen. Alle bewunderten mit großem rn den Main Mutter und Kind sind

Interesse die ausgestellten Werkzeuge, Waffen, Geräte, Hand-1 Mutter soll eine ^rau Kepler aus Oberrad sein, arbeiten, Kleidungsstücke, Götzenbilder, Hütten der Ein- L. > bem gestrigen H aus ein sturz in Born -

heimischen usw. aus den Ländern, ixte baä Arbeitsgebiet ^d) erb erlebten ist der ^aglöhner Sck;röder ge­bet Baseler Mission umfassen. Der erste Preis unserer n, so daß die Zahl der Toten jetzt zwei beträgt.

P s e r d e l o t t e r i e, ein Fohlen, wurde gestern zum Preise " ' -

Mk. wiederverkauft. --Das Großh. Schloß (ßcrid^tsfaaL

soll für Besucher diesen Winter über geschlossen bleiden. v

]. Butzbach, 28. Ott Heute vormittag zwischen 10 Z rta $ c r @eftern ^^bandelte das Standgericht und 12 Uhr fand die 23er eibin unn h p r sw,pril.M s * < Wl-flCn Regiments gegen einen Wehrmann vom Landwehr- uno 1x5 ugt jano ote Gieretöigung der Rekruten des bezirk Siegen, welcher sich lvegen Beharrens im Ungehorsam und ^ler garmfonierenden 1. Bataillons des Infanterie-Regiments ausdrücklicher Gehorsamsverweigerung zu verantworten hatte Er Mr. 168 nach vorherigem Gottesdienst auf dem hiesigen toQT am 9- 3uh d. Js. vom Bezirksoffi-ier mit 24 Stunden Äasernenhofe statt. Oberst Neuhauß wohnte der Vereidianna Mittelarreft bestraft worden, weil er seinen Milüärpaß nicht in hei. AuS diesem Anlaß war die SReaimentSmufif Ordnung gebracht hatte. Diese (Strafe sollte er sofort antreten;

Frn* n mj B t rtteglmentsmusik von Offen- er gab aber an, krank zu sein und bat um Aufsck/ub der Strafe

badj M. hierher gekommen. Unter den Klangen der H&m feinem Bezirksfeldwebel erhielt nun der Angeklagte den Musik zog die Fahnenkompagnie einigemal durch die Stadt, befehl, süh um 2 Uhr nachmittags zur ärzttichen Untersuchung um die Jahne abzuholen und wieder zurückzubrinaen. - Diesem 2)efehl kam er nicht nach, und einen zweiten

Bauunternehmer Arnold Oe hl sch läget verschied beutefrfih «r J c r 19.1P <ulf dem Hauptmeldeamt einzu-

nach kurzem schweren Oeibpn ßL i o * befolgte er ebenfalls nuÄ- Dem Ueberbringer des zweiten

naa) rurzem scyweren beiden. Er gehörte seit 1. Januar Befehls äußerte er, wie er selbst zugibt, daß er diesem Befehl uötfö ununterbrochen dem Stadtvorstand an und wurde kürz- mcbt nachkommen würde. Der Anklagevertreter erblickte in diesen lich bei der hier stattgehabten Gemeinderatswahl mit höchster en erstens einen Ungehorsam, wofür er drei Tage Mittcl-

^Stimmenzahl wiedergewählt. Er war ein tücktiaer S^rfrpfpr P^'1' " , c. ö§^bns eine ausdrückliche Gchorsamsverrveigerung,

Andenken bewahren. Gesamtstrafe von 20 Tagen Mittelarrest. 2Zr Angellagte er--

m. Bad-Nauheim, 28. DTt In der letzten Sitzung Pärtc' Segen dieses Urteil Berufung einlegen zu wollen.

der Stadtverortmetenversammlung kam auch miphpr PitiJ1

utal die Nauhcimer Kläranlage zur Besprechung. fllftfAiffabrt

(/SHe letzige Anlage rst von allen Verwaltungsinstanzen in

jahrelangen Prozessen verworfen und die Stadt verurteilt 6-

"worden, eine neue Anlage zu bauen. Das Ministerium hat Schwerin, 28. Okt. Das Luftschiff P. 6, das heute

PIfrL Vorgeschlagen, gemeinsam mit Friedberg, das bormittag 10.27 Uhr in Johannisthal aufgesttegen war, Wenfalls Kanalisation mrd Kläranlage einfuhren mus;, diese ^^ete um 2.15 Uhr auf dem großen Exerzierplatz. Senator .Anlagen auszuführen. Die Kosten würden sich bei Einzel- Weltzien begrüßte die Lu,tschisfer namens der Stadt «nlagen für die beiden Städte auf rund 800 000, bei gemein- Großherzog, der mit der Großherzogin und den samn: Anlage dagegen nur auf etwa 600000 Mk. stellen. öU Besuch weilenden Fürstlichkeiten erschienen war, liest den Nauheim muß hierzu zwei Drittel, Friedberg ein Drittel Oberleutnant Stelling zu sich rufen und vealück- lknsten, wahrend der Staat 100 000 Mk. zuschießt. Letzterer duschte ihn zu der schön verlaufenen Fahrt.

behalt sich aber die Bedingung vor, die Anlage selbst zu Schwerin, 28. Okt. Das Luftschi.f P. 6 trat Um bauen, das wollen nun die Stadtverordneten wieder nicht die Weiterfahrt nach Kiel an.

Werl sie der Ansicht sind, der L>taat baue immer teuerer als _ Kiel, 28. Okt. Infolge der ungünsttgen Witteruna feder andere. Die Versammlung erklärte sich grundsätzlich Endete P. 6 heute abend gegen 7 Uhr bei Bordes- mtt der gemeinsamen Erbauung der Kläranlage einverstan- ^olm. Militär ist zur Hilfeleistung abgesandt, um das öen. Jpiermit ift ber erste Schritt zu einem gemeinsamen vor Unbilden der Witterung zu sichern. Die W e i-

Vorgehni beider Nachbarstädte getan, dem hoffentlich bald Erfahrt nach Kiel soll morgen vormittag anae- aridere folgen (elektrrsche Bahn, Schlachthaus usw). Näch teten werden. H 8

Beschlüsse der Versammlung soll der unteres Kiel, 28. Okt. Das Luftschiff P. 6 ist in unmittel- nördliche Johannisberg bebaut werden,weil Nachfrage °arer Nahe einer Dampssagcrci bei Bordesholm nieder- ./Ubn und Bauplätzen wäre". Der Vorsitzende machte st^llangen, da es, wie schon gemeldet, wegen des unsich- Mittellung davon, dasi das neue städtische Archiv durch "6^u Wetters und injotgeües sirömenden Regens die Orien- fertig gestellt ist und sich in ihm wertvolle, Gerung verloren hatte. P. 6 ist vollständig intakt und aut kulturhrstorifche Bellrage befinden. Meranlcrt. Die Weiterfahrt nach Kiel tonnte jetzt, 10 Uhr :

Bad-Nauheim, 28. Okt. Der Maurerstreik Mm nachdem sich das Weiter aufgeklärt hat, jeden ' h er und m Friedberg Dauert nun schon die zweite Woche. I Augenblick erfolgen, doch hat man beschlossen, erst moraen uno -Geber halten fast täglich Versammlungen vormittag um 10 Uhr wieder aufzusteigen.

und die ©hmmnnn nf kp.^s^L 'Intern ation ale LUstschiff ahr ts - Konf er enz. !

Paris-Brüssel.