Ausgabe 
24.11.1910 Erstes Blatt
 
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Tungen bezüglich des Anschlussesdes Königreichs Sachsen an den Preußisch-Hessischen Staats- eisenbahn-Verband völlig aus der Luft ge­griffen ist.

iS-tc nationalliberale Partei des Wahlkreises Alten­kirchen Wetzlar hat als Kandidaten für di'^, nächste Reichs- tagswahl den Justizrat Dr. Hohl zu Altenkirchen aufgestellt.

Die Nachricht, daß der Reichstagsabgeordnete Dr. Pich­ler (Zentr.) sein Mandat niedergelegt hat, ist auf einen Irrtum zurückzuführen. Pichler dachte nicht daran, sein Mandat niederzulegen; er wird jedoch bei den Neuwahlen nicht wieder kandidieren.

mischen Dozenten teure Konkurrenzwllegs lasen. Offen­bar hat Bernhard, so schreibt die tf. Z., bei feiner Ber- pslichlung angenommen, daß man iijn höchstens vorläufig Don den Hauptvorlesungen, auf die ihm als ordentlicheui Professor an sich em Anspruch zusteht, ausschließen, bald aber Rat schaffen werde. Aber bisher hat man Bernhard feine Hauptvorlefung zugewiesen. Als nun Bernhard Schritte bei den älteren Ordinarien tat, um nicht länger verkürzt zu werden, und tneje Scl)ritte zu keinem Erfoige führten, fühlte er sich nicht mehr an den erwähnten Revers gebunden und erö,snete für Den laufenden Winter ohne Ber- einbarung mit den Kollegen eine Hauptvorlesung über, praktische Nationalökonomie. Zugleich kam ein fachlicher Gegensatz zwischen Bernhard uiib ,einen Kollegen in dem Ertrage zum Ausdrucke, den er kürzlich m der Vereini­gung int itaatswisfenschaftliche Fortbildung gehalten hat Die Folge dieses Vorgehens war eine fast allgemeine Be­wegung der philosophischen Ordinarien gegen Bernhard Der Konflikt hat zu persönlichen Differenzen geführt, die eine recht scharfe Zuspitzung erfahren haben.

Scheckverkehr.

. Der Scheckverkehr, welcher in seinem jetzigen vergrößerten Umfange in Deutschland als eine Neueinrichtung empfunden I wird, hat wie alles Neue und sei es das Beste __ nm

einer mehr oder minder starken Gegnerschaft zu kämpfen. Obgleich in allen beteiligten Kreisen über den ungeheuren Wert eines ausgebildeten Scheckverkehrs für unser Wirt- schaftsleben kaum eine Meinungsverschiedenheit bestehen kann so werden doch vielfach Klagen Geschädigter laut, die man nicht unbeachtet lassen darf.

Aus Stadt und Land.

liegen, 24. Aooember 1910.

** Tageskalender für Donnerstag, 24. Noo. O b e r h e s s. G e s ch i ch t s v e r e i n: Vortrag von Dr. B. Kahle aus Heidel- derg: Alusländisches Frauenleben. Abends 81/, Uhr im Cais Ebel

** Die Feier von Großherzogs Geburtstag wird heute abend durch einen Zapfenstreich unseres Regi­

ments eingeleitet. Er beginnt um 7 Uhr und geht durch die Kicher Straße, Moltkestraße, Ost-Anlage, Walltorstraße, Markt­platz, Seltersweg, Süd-Anlage, Aufmarsch vor der Wohnung des Regiments-Kommandeurs. Der Rückweg geht durch die Bismarck­straße, Ludwigstraße, Kaiser-Allee zur Kaserne. Morgen ist um 7 Uhr Weckruf, der denselben Weg nimmt wie der Zapfenstreich.

L th? a t? r-.. Es sei nochmals aus dieRäu -

bet -Auffuhrung für .Schüler am nächsten Samstag hingewiesen, die um 8y3 Uhr beginnt und gegen 7 Uhr

I endigt.

D"- öffentlichen Bureaus sind morgen ((Großherzogs Geburtstag) zum großen Teil geschloßen und Feiertagen geöffnet. Auch das Ortsgericht ist den ganzen Tag gesU)los,en. Die Reichsbant ist von 12 Uhr mittags ab geschlossen.

o) p $ 6r ^ortrka9 über die Pr iva tb ea m ten-! Versicherung, der im gestrigen Tagesialender irr- oaAn9<Ltunul9t war, findet erst am n a ch st e n M i t t - w o ch, 30. November, statt.

* 0 cf) n e e m e I b e ö i e n ft ,i m Vogelsberg. Wie in früheren Zähren hat der öffentliche Wetterdienst in Gießen, mtt Unterstützung des Großh. Hydrographischen ^Bureaus in Darmstadt, einen Schneemeldedienst un Vogels- berg emgeridjtet, vor allem für die Bedürfnisse der mo- dernen W i n t e r t o u r i st i k. Die meteorologischen Be­obachter einiger Stationen des Vogelsbergs haoen sich zu umgehenden genauen Berichten über Höhe uno Besmarfen-! ^eit der Schneedecke bereit erklärt. Dazu treten tele-l p b o n i) ch e Nachrichten vom Hoyerodsrnps und Hochwald- hausen; Nachrichten aus dem Taunus (Feldberg) erhält I der Gießener Wetterdienst telephonisu) dura- die be­nachbarte tftant|urter Wetterdienststelle; desgl. vom Wester- arzwald, Rhön. Interessenten erhalten auf An- ruf (2U9O) öon dem Wetteroien,t Auskunft, auch sei auf die Schneeberichte des^ Schillubs Wintersport Gießen ver-! wiesen, die bet Zul. Schulze, Seltersweg 1, zum Anschlag

Den Klagen zweier Gruppen besonders kann man eine Sewisje Berechtigung nicht absprechen. Diejenigen, welche ihnen zustehende Beträge in Form eines Schecks, anslau durch Postanweisung, Geldsendung oder Barzahlung emp- fangen und welche 4 biß 5 Tage Zmsvertust oder ent- sprechende Inkassospesen außer Vielsachen Unbequemlich. kecken - für die Einziehung des Schecks zu tragen haben, smd der Scheckemrichlung nicht freundlich gesinnt. Ebenso klagen die Banken, welche die ungeheure Arbeit der Vermitt- lung dieses Scheckverkehrs in immer wachsendem Maße zu, bewältigen haben, ohne für diese Summe von Arbeit ent-1 sprechende Entschädigung zu finden. Die wenigsten Klagen hort man aus den Kreisen der Scheck-Aussteller und hier wäre der Hebel anzusetzen, um die Geschädigten zu befriedigen.

Im Gegensatz zu früheren Gepflogenheiten hat sich herbeigeführt durch die wachsende Konkurrenz der Banken die Gewohnheit eingebürgert, einen Scheck dem Konto des Aus-, stellers zu belasten zu demjenigen Tag, an welchem er der "öanE o"r Einlösung präsentiert wird. Es ist dies eine durch nichts zu rechtfertigende Kulanz dem Aussteller gegenüber.

Der Lcheck mußte im Konto des Ausstellers erscheinen I aIS, >aUl9 Qm Tage der Ausstellung des Schecks. Tie zwischen dem Ausstellungsdatum und dem Tage der Präsen-I tauon liegende Zmjcnmarge müßte den Banken als Ent- chadlgung für ihre immer umfangreichere und kostenreichere Arbeit der Vermittelung des Scheckvertehrs verbleiben Tiefe Änderung würde die Banken auch in den Stand setzen den Empfängern der Schecks gegenüber kulanter bei der Em- loinng zu verfahren, da der den Banken erwachsende Hufen J oeibienit ihnen die Möglichkeit gäbe, weniger scharf den Zins-1 oerluit ben Scheckempfängern gegenüber zu betonen. Aiif bte^e Weise wäre allen beim Scheckverkehr Beteiligten in aeJ red) er Weise geholfen und die weitere Ausbildung dieses Verkehrs würde von allen Seiten so energisch gefördert werden, wie es der Wichtigkeit des Gegenstandes entspricht. ^leüanfen besitzen in verschiedenen Beiemignngen Organe fUJ.U e|UlCr ^°Id)CU Ova9e^ec S" treten und dieselbe gcmemJ schastlich zu regeln. J i

Ueberraschter Dieb. Eine im verlängerten ! er weg wohnende Frau traf gestern nachniletag, als sie .hre unverschlossen gelassene Wohnstube betrat, m ihr einen unbelannten Rtann, der die Kommode durchsuchte. Der Dieb der offenbar nach Geld gesucht Halle, ergriff eiligst die Flucht. 31

L ** Gebühr für die Revision n i cht st a a t l i che r IRechnungendurchdieOberrechnungslammer. Nach dem Gesetz vom 19. März haben alle Gemeinden, Kreise, Pro-

I mn^en, Kirchen, Stiftungen und sonstigen öffentlichen Zwecken dienenden nichtstaallichen Körperschaften für die Revision und den

I ^bfchluß ihrer Rechnungen durch bie Oberrechnungskammer eine Reviiwnsgebuhr zu entrichten, die vom Minisierium des Znnerti^

I im Einvernehmen mit der Oberrechnungskammer festzusetzen und zum erstenmal für die Rechnungen aus dem Jahre 1907 zu zahlen ist. Die Gebühr soll sich nach dem Umfang der Rechnung bemesfen, wobei zu berücksiastigen i,r, ob die Rech­nungsbelege, bevor sie an die Oberrechnungskammer' gelangen, schon rechnerisch geprüft sind oder nicht. Tas Ministerium hat nach dem Vorschlag der Oberrechnungskammer bis auf weiteres jur den Arbeitstag eine Grundgebühr von 12 Mark festgesetzt ^Jei der Ermittelung der Arbeüstage wird nach den bisherigen Erfahrungen uver oie buva,imHiuuuiLU ALuge»iti|iuugcii lüiie Ar- bcuen bis zum Abschlüsse der Rechnungen einbegriffen) ange­nommen, dau bei Rechnungen, deren Belege nicht (oder nur teil- roene) vorgeprüft find (rote im allgemeinen bei den Landgemeinden Äiwfren, Stiftungen und Sparkassen), 90 Posten (Artikel und ! Belege), bei Rechnungen mit vorgeprüften Belegen 120 (bei den

Provinztalkassen) ober 140 Posten (bei den 10 Städten mit ^tadteordnung) in einem Tag erledigt werden können. Die Summe der Artikel und Belege einer Reainung, geteilt durch 90, 1-U oder 140, ergibt sonach die Zahl der bei Berechiuing der Gebühr anzusetzenden Arbeitstage. Dabei bleibt der Oberrechnungskammer Ekhaltcn, für mangellwt geftelltc Rechnungen, deren Prüfung erhebliche Mehrarbeit erfordert, bie Gebühr entsprechend zu er- dahingehender Beschluß der Oberrechnungskammer mutz mck Gründen versehen fein und ist endgültig. Tie Beträge die sich hiernach für die einzelnen Kassen ergeben, werden von der nns.rf11"mcr berechnet, in Heblisten -usammeitgestellt uno von dem Ministerium der Finanzen der Hauptftaatskasse zur Er-i Hebung uberroie cn.

In Athen erwartet man für Januar 1911 zurReor- ganisationdergriechischenArrnee das Eintreffen seines französischen Generals sowie eines französi- schen Generalstabsvsfiziers, die den Kern der französischen Militärmission bittren sollen. Mülisterpräsioent Venizews erklärte, er werde den Poften eines Oberbefehlshabers des Heeres nicht wiederherstellen; die Arbeitskraft des Kron­prinzen werde schon anderweit für das Heer nutzbar ge­macht werden.

Heer unö Flotte.

Berlin, 23. Nov. Tasloillitärwochenblatt" meldet: Generalleumant Deines, Oberquartiermeister, wurde mit Ge­nehmigung seines Abschiedsgesuches unter Verleihung des Charak­ters als General der Artillerie zur Tisp0!ftion gestellt; General­major v. W i n d h e i m , Kommaitdeur der 5. Kavallerie-Brigade , wurde unter Versetzung in den Generalstab der Armee zum Ober-1 quartiermeister ernannt.

sammendrängen. Bei dem außerordentlichen Anschwellen des Ver­kehrs ist es nicht möglich, die gewöhnlichen Beförderungsfristcn einzuhalten und namentlich auf weite Entfernungen eine Gewähr für rechtzeckige Zustellung vor dem Weihnachtsfeste zu übernehmen wenn die Pakete erst am 22. Dez. ober noch später cingelicfert '

, werden. Aie Pakete sind dauerhaft zu verpacken. Etwaige an dem Verpackungsstoff'e vorhandene ältere Aufschriften und sv? klcbczettel müssen beseitigt oder unkenntlich gemacht werden Di? 1 Bmutzung von dünnen Pappkasten, sck-wachen Schachteln, Zigarren­kisten usw. ist im eigenen Interesse der Abjender zu vermeinen Die Aufschrift der Patete muß deutlich, vollständig und haltbar! hergestellt fein. Kann die Aufschrift nicht in deutlicher j&ciie auf das Paket selbst gesetzt werden, so empfiehlt fidj bie Ver- Wendung emes Blattes weitzen Papiers, das dec ganzen Flä^e wnl fest au,geklebt werden muß. Am zweumatzigsten stiid gediuuie Ichiifteu auf weißem Papier; dagegen dürfen Formulare zu Pvil- paleiabrefien für Patetaufschriften nicht verwandt roeibeit ioct in Leinwand vnpaaien Sendungen nut Flei,a- uno anaetcii Gegen. ständen, die Feuchltglcit, Fett, Blut usw. avsetzen, darf bie Am-. Ichrlft Nicht auf bie Umhüllung geklebt werden. Dec "Name d.-s '-oestimmungsorts mutz peis rcaji gcog und tcäftig gebtuui oüer geichmevlui sein. Die Paketauffchcifi muß sämtliche Augaocn

I ber Poitpakeiadresie enthaiien, ai|o auch den Franiovermeit bei Paleien nut Posiuachiiai-me den Betrag oder Hiachliahme sowie den Namen und die Woynung des Av,enders, bei Uupuieien hCn vermerk durch Eilboten u,w., damit un Falle des Berluues der ^o,ipaletaDce,,e das Patel doch dem Euipsanger auögciyanbiuL iuetöen kann. Auf Paieien nacp großen iurieii ist die ^vyuuna des Emp,angers, auf Paketen nach Berlm auch der Pouoeziu u,*y ^rugeoen. Zur Be,a-leuuigung des Deiri^ tragt es wesentlich bei, wenn die Paiete fraiuiert aufgeue,ert b- Y- ldie zur tyraidierung eriorberhajen Manen ja;un Dom Absender auf der Postpateiadre,,e ausgeilebt wecoen. -z'ie Bec-

I ienoung mehrerer Paieie mftleiS einer Postpaüeiadresse iit wr ' ble Beit vom 12. bis eftischl. 24. Dezember nicht gestaltet. Nur nach Argentinien tonnen auch in btcier Zeu mehrere, jedoch hoa-stens drei Pakete nm einer Poftpaüeladree verianoi werden

I E-cmeinschastliche Ein1ie,erungsbe,a)einigungen über mehceie ae- I wohnliche Pakeie werden abgesehen von Seiidungen nacu Argew I Urnen ui der bezeichneten Jett nicht ausgestellt.

I ** Lehrerperson allem Ueberir agen wiirde dec Sdjulanitsajpiranttn Eiisabclh Zwilling aus w.öifdlcn eine liehretinikUe an der Gemeinüejchnle zu Dber.9iamnaöt,

I nnö dein Mehrer J«h. Berg zu Biedesheim eine Lehrerslelle an der evang. Lchnle zu Lindenfels. Erledig l ft. Eine evang. LehrersleUe zu Eich, einige Lehiec. uns

I Lehrerinnenftellen m Eieheu, von denen eine mit einem hraelilijchen, eine mit einem kaiholischen Lehrer zu bejegen nt. Für eine Lehrerfielle fleht der Lladt Gienen das 'Ijiaien. lationsrccht zu.

** Eines Sitzung des Prov inzial-Aus- schuf f e s findet am Samstag, 26. d. M., Vvrmtttags 9 Uhr mit folgender Tagesordnung statt: 1. yteilaniatiuii gegen' ! beu Voranschlag der Gemeinde Herbstein für luOS. 2 Aw trag auf Entziehung des Führerscheins für Kra.ttsahr- ^^bs.Heuir. Kuhl zu Friedberg. 3. Rettamatwn ves Dr. H. Stoll zu Bao-Nauheim gegen die Heran- iie^ng zur Umlage der Landwirts chaststam-

U(lj ^üni Muller II.

unb des Wich. Nachtigall za Allertshausen, ö. Auf- brmgung der Kosten des G e 1 ä n d e e r w e r b s für b e ^bbbnbahn Friedberg-'Friedrichsdorf; hier Urteilsverkulidigung. 1

** Maul- und Klauenseuche. Neue Ausbrüche der Seuche ,md gernttdet aus Metzlar, R.g.eruirnsb A k Rudolstadt. rsdorf, Fürstentum öü)\uu^u^

Landkreis Gießen.

L« DerGeflugel-undKaninchen-

Suchtver ein T rv h e-A lte n-B u s eck hielt am fennniL bei Gastwirt Schwarz hier eine Lo l a 1-G e f l u g e l und

I Zka n i n ch en-Ausstellung ab. Sie war gut üoruereuet unö lebr gut beschickt. Die ausgestellten Tiere, deren Qualität nicht- ^ft?U.U.,?en ?uaten m ueuen, sauberen Käsigen aui5

I Beste umergebracht. der Kaninchett-Abteilung waren oue Bela yue)tn Ibivie die Silberkaninchen am stärksten Ärettm ermre her­vorragend durch Große mid Gewicht, letztere geschätzt rocgcii ihres belieben Pelzwertes, ^irn. Geflügel rSgten öle

I Italiener an Bahl unb Qualität hervor, desgleia-en waren ißeidur* I ^n-en lebt gm ueiUvten, u.w to.uite fe|tfle|telk roetStm bag Si !mnn?nn^r^ des ^eteuis Nicht zu unter-

Ichatzenoe Jortfchrute geniadft Hal. .Das PreiSrtchierautt für Kamnchen lag m den vcuwen des Herrn M. SaMall-ÄieÜ M iShnt-511 Ludwig fcanau^iefieu ubmumum?

^eullat der Prauttierung war vlgenbeS: Kanin men; I^elg. Riesen: Jakob Roth-Twl-e 2 Ehrenpreise Ludw Benner-Alten-Buseck 1. Pr., H. Stabel-Trohe 2 Pc s Luüw

! Benner uiid Fr. Strecker-Alten-Buseck je 3. Pr Silber- k a n t n ch e n : E. Einhauser-Alten-Bu,eck 1. unb 2. Pr, H u auAcr- lir- ? D-chrrfAltcn°Büs«t ö. Pr ' Ru^rn

I «3. Roth-ür,rohe zwei 3. Pr. Geflügel: ö >Lchwalb- ''rubL öüLnSLejrnhii> 2;4Sti 'm rcbhuhnfarbige Italiener; iüurgmnlm söajmtöt-^rohe zwei 1. Pr. für Peking-Enten unb zwei 3 sEr

W Dvll-Trohe 3 USc. für VaniiJger LllL iaa, lp. Wagner 3. Pr. für Brieftauben.

|,,7 &1 y/ 'A00. Seute erste Probe aut be-

uieiiterk » h" der P o l i z e i h u n v d.s G noarmer.e-Wacht.

e en, D a u rn von hier. Gefiern abend 6 Uhr ver.chiva.id nuna 9etttitrQU[e ¥crlon von hier aus ihrer L!oh- nung. Etwa 2 Stunden spater wurde D. mit feinem vunö

5)61 ^unt>. na^m Witterung in der Wohitmig unb z? lif2n 9r?t3Cn ^pcuttgen dara) aLe nuglictfen Gapchen !? J üli^ßn Baunc nadf der Wetter, wo ec stehen blieb. jWa» suchte das Wasser in der Nacht ab, fand aoer wegen bie $eute uwrgen wurde da.in

nLefA^Pu11 w IbhareC 9^lje öefunöea, nachdem das

Wasser abgclafien worden war.

-cll- Grün berg, 23. Roo. Heute wurde Fabrikant Georg Stammler emuiinnug als ibiitglieb der Handels- lammer Gießen wiedergewählt.

Kreis Lauterbach.

Bei der heutigen Er- ö ?fn 9 a 1) i -um Kreistag durch die süuizia Ho chstbe steuerten des Kreises wurden me seitterimli ^rceh>err Riesel zu Eisenbach in Laui.er- bach und Kaufmann Louis Möller daselb/t mu le 28 iscim- nun imeo^gewichtl. - Die Ehefrau Backl aus^ ?ai»er ueTie^T Nm CEto6ec ö' 3- verllblen irtaubHiutObcriaaj P?^»verletzt wuroe, i,t ge^ecn vermutlich buuaie oer 'lo e^£a?hor^1i,nÄgUllÖei> 9 e |L 0 r b eIL öac Die ruaj^ lo,e ^at doch noch ujc Op.er gefordert.

Wal 1 enrod, 23. 9too. Ein hiesiger Einwobnei auf 6cit Ojeitu6ShnrilaUtt ^5 )lraiu6eu wahr,u-cin.iH aul "en.(jenuB 1)011 rohem Schweines,elsch Aurui L uml. äorhfeL-T°^mi0 ^eiterverbreiiung sind die i'ö/igen oüt)iCi/iymLx|jiegedi angeordnet.

. , Herb >iein, 2«. Noo. Bei der heutigen Verpach­tung dcv neueibauten G e m e i n d e w i r t s h a'u s es iuucl-c öaöielbe an einen Wltt ans Grünberg je

S B0'\ ^"0 Ml- und toieuung von Uo

jjiact Kaution verpachtet.

rufpni^miL1^ .2d' ytüö* reinc lebhafte Beuuruhigmig an nhhnr ^"'wohnerschaft zahlreiche Imia.uuTigeii an linddarmentzunöuug i-ervor. Heute wuruen

. _ Gleßener Schachklub veranstaltet während des Winters un Easö Krämer em Preisturnier, an dem oudj Richtrnuglteder tecknehmen können. Als Beginn ifi Jlllüoc^ öcc 30. November festgesetzt. Es wird jeden Mill- woch gespielt. Die Beranflalluug i|i öffentlich, jo daß anch Zllschauer Zutritt haben. Die 2uuiierbe|iunuiungen hangen un Beremslolal ans. ä

Ernennung zum Ehrendoktor der Universität hat angedeihcn lassen, meinen herzlichen unb aufrichtigen Dank zu übermitteln. Sie hat dadurch die Bande verstärkt, die mich durch die Erinnerung an die Tätigkeit meines Großvaters und an meine eigene Studien­zeit mit der Universität verknüpfen. Täe Begründung, die die Fakultät ihrem Schritte gegeben hat, vertieft die große Freude, die ich übet die Ehre empfinde. Unserer materialisti­schen Wertungen allzu geneigten Zeit liegt der Platonisch-Fichtesche Irrtum, der die Grenzen zwisck-en Erkenntnis und Tat verwischt unb die Philosophie zur Leckung des Staates berufen wlll, fern. Hier verfallen wir in den entgegengesetzten Fehler: Tl)corie und Praxis, die,! so Verschiedenes sie im Ange haben, doch aufeinander angewiesen sind, als getrennte Reiche zu betrachten unb M a ch t unb Wert der geizigen Arbeit im politischen Leben der Nation zu unterschätzen. Der erhebende Verlauf bet Jubelfeier der Berliner Universität bat burch eindrucksvolle Kund­gebungen unb die Erinnerung an die mit bet Größe Preußens so enge verflochtene Geschichte der Universität kundgetan, daß eine starke, stolze unb freie Kultur des Geistes bas Fundament auch bet politischen und wirtschaftlichen Leistungen des deutschem Volkes ist unb bleiben roirbs

Ein Gelchtteusireit in der Berliner philosophischen Fakultät.

Berliner Blätter berichten über einen Zwist in der philosophischen Fattlltät an der Universität Berlin, der sich zwischen dem vierten ordentlichen Professor für Volks- wirtschaft, Professor Bernhard, und den älteren natio- ualöionomischen Ordinarien abgespielt hat. Für Bernhard war seinerzeit gegen den Wunsch der Falllltät ein neuer vottswictschaftlici-er Lehrstuhl in Berlin geschaffen worden. Schon damals kam es zu einer Bewegung gegen Bernhards Berufung, die durch das Entgegentommcn Bernhards be­ruhigt wurde. Dieses Entgegenivmmen bestand darin, daß Bernhard einen Revers unterzeichnete, durch den er sich ver-1 pflichtete, fiel) der heriömmlicyen Verteilung der national» monomischen Hauptvorle,ungen zu fügen. Die,e Verteilung war feit langem in der Weise erfolgt, daß die drei Haupt- oorle,ungen theoretische und prattische Voltswirtschast und Fiiianzwissenichaft abwechselnd von den drei Ordi- narren versehen wurden unb die anderen nationalötono»

Deutsche» Ueich.

In der Sitzung ües Buudesrul wurde am 22 d M dem Enlwurf -nies Ge,etzes über dieFricdensprase nt tarle des den scheu Heeres oie Zchtümnuna erteut lernet der zweite i/cauiirags^aushait >ur die m u n g eb ie te von 1910 angenommen, eue,i|0 bie Haushmiunarn jux bau Auswärtige Ämt, das Reichsamt des Innern ocs Reichstolon.a.aml- uno die Schutzgcuie.e. Schtwn.lch wurre über die Aaht de? Präjioenten uno eines Mug ieoes b -t der Tifzip.tiiarlai.uner ^r eoab-ivthIng^che beamte unb Lehrer in trotmar Befchüib ge,agt. uno

zte itumiponDeiio Landesdienst" wird von

ustandiger ^mte zu der ^rnurung ermuchngt, dast die Meldung eines Biattes übe: angebliche -veryand-