Ausgabe 
29.7.1910 Erstes Blatt
 
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der

Schulen bis 10. August geschlossen wurden.

Bis jetzt sind

Kinder erkrankt.

200

Die Verschärfung des spanifch-vatikanischen Streites.

dem

Kleine TageSchronik.

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er am Herzschlag gestorben oder Dom Waden- unb ertrunken sei. Auch einige schwere Ver- glftige Fische, tne Blutvergiftung zur Folge m der neuesten Unsallschronik der englischen

w* Vanau, 29. 3uli. (Tel.) Die Verhandlungen, die unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. Gebeschus gestern abend zwischen der Verwaltung der Straßenbahn und den ausständigen Bediensteten stattfanden, führten zu einer Einigung. Heute früh wurde der Verkehr wieder auf- genommen.

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Wilhelm Schmitt, Ghsermeister

Originai-DrahtmeldunzzeNch

200 Kinder an Haarschwund erkrankt!

Schwerte, 29. Juli. Unter den Volksschülern ist

Haarschwund epidemieartig ausgetreten, so daß die

CattdrotrffdiafL

. Ä Karlsruhe, 28. Juli. Die statistischen Mitteilungen für das Großherzogtum Baden bestätigen den schlechten Stand der Ernte infolge vierwöchcittlichen Regens und Ucborschwem- mung.

Verlauf der Witterung seit gestern früh: Tie westliche Zyklone i|t langsam, aber stetig ostwärts uorgebrimgen. Aul ihrer Cfifeite hatten wir gestern bei südöstlichem Winde heiteres und warmes Wetter. Ueber Nacht entwickeln sich jedoch kleine Nand- wirbel, die einzelne meist geringe Regen, bringen. Unter dem überwiegenden Einfluß des ozeanischen Lustwirbels ist trübes und regnerisches Wetter in Aussicht.

Wetterausfichten ui Hessen am Samstag dem 30. Juli 1910: Meist wolkig, Regen, etwas kühler.

Verkauf auf Abbruch.

Auf Grund des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 soll der Abbruch der alten Trinkhalle und der Werkmeister­wohnung in 2 Losen vergeben werden.

Los I Abbruch der Werkmeisterwohnung (zweistöckig in Bruchsteinen). Los II Wandelhallen mit den beiden Pavillons und Musiktempel (einstöckige Gebäude in Back­steinen, teilweise offene Hallen mit gußeisernen Säulen).

Beschreibung sowie Bedingungen können auf unserem Amt (Zanderstraße) eingesehen werden. Die Angebote sind verschlossen mit der AufschriftAngebot auf Abbruch- bis 13. August vormittags 11 Uhr bei uns einzureichen, woselbst alsdann die Eröffnung der Angebote in Anwesenheit der erschienenen Bewerber erfolgt. Der Zuschlag kann auf jedes Los einzeln oder auf beide Lose zusammen erteilt werden.

Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Bad-Nauheim, den 29. Juli 1910. D2e,

övo&O. Baubehörde f. d. Neubauten in Bad-Nauheim.

Jost.

- . . würbe am Donnerstag abend ein perlen»

bieb in der Friedrichstraße verhaftet, als er den Versuch machte em etwa aus 300 Perlen bestehendes fünfteiliges Kollier zu ver- setzen. Man glaubt, daß dem Verhafteten mehrere in der letzten legen finb ^u6rüI)run9 ^brachte Perlendiebstähle zur Last zu

Madrid, 29. Juli. Der Ministerpräsident bestätigte

Korrespondenten desMatin", daß die Note des Vatikans die Fortsetzung der Verhandlungen für unmöglich erklärt. Die spanische Negierung hat sich nach dem Minister­präsidenten keineswegs geäußert, daß sie mit dem Vatikan überhaupt nicht verhandeln wolle, sondern nur erklärt, daß |ie in gewissen Fragen keine andere Souveränität als die des Staates anerkenne.

Aus Oberhausen meldet man: Der Geschäftsführer her Oberhausenschen Grundstückverwaltungsgesellschaft und Inhaber der Eisweric K n i e g c verübte Selbstmord, nachdem er seinen achtjährigen Sohn erschossen hatte. Der Grund der Tat soll in finanzieller Zerrüttung zu suchen sein.

Den Metzer Zeitungen zufolge hat die Ruhrkrankheit unter den Soldaten der Metzer Garnison in letzter Zeit erheblich zugenommen, so daß ein Wirtschaftsoerbot für das Militär bis zum Feldwebel erlassen worden ist. Die Krankheit verläuft ziemlich milde. Schwere Erkrankungen und Todesfälle sind bis jetzt noch nicht zu verzeichnen; auch ist eine Ansteckung von Zivilisten noch nicht vorgekommen.

Nach einer Meldung aus G e n f ist im Saleve der aus Weimar gebürtige Schuhmacher Gribner a b g e st ü r z t. Er war sofort tot. Aus St. Moritz wird berichtet, daß im Fextale eine aus Petersburg gebürtige Dame namens Elisabeth Dediatschenko und auf der Alp Nora ein schweizerischer Postbeamter durch Absturz nms Leben gekommen sind._________________________

Handel.

--3 um Zusammenbruch d e r Niederdeutschen Bank meldet das Wolfssche Bureau: Wie seinerzeit mitgeteilt, machten in Sachen der Niederdeutschen Bank die zusammenge- tretenen Banken bei grundsätzlicher Geneigtheit zur Einleitung einer Hilfsaktion die Fassung fester Beschlüsse von dem Ergebnis einer durch die Treuhandgesellschaft und zu diesem Zwecke gewählte kleine KommNNon vorzunehmenden eingehenden Prüfung abhängig Da die Prüfung ergab, daß die Lage der Bank eine ganz hoff­nungslose ist, mußte von der in Erwägung gezogenen Hilfs­aktion Abstand genommen werden. Die Bankengruppe hat nunmehr beschlossen, den kleinen Gläubigem der Niederdeutschen Bank durch möglichjt baldige Herauszahlung eines Teiles ihrer Forderungen zur Hilfe zu kommen und wegen der hierzu zunächst erforderlichen Feststellung der einzelnen Gläubigerposten das Ge­eignete in die Wege.geleitet.

Märkte.

fc. Frankfurt a.M., 29. Juli. Heu- und Strohmarkt Angesahren waren 13 Wagen Heu und 0 Wagen Stroh Man notierte: Heu (neues) 3,303,80 Mk., Stroh (Kornlangstroh) 0,00 vis 0,00 Mk., Wirrstroh 0,000,00 Mk. Alles per 50 Kilo. Geschäft gut. Die Zufuhren waren ans Oberhessen und dem Kreis Dieburg.

, ^DiemoderneOperalsSchreckenskammer In ; London macht jetzt die auch in Berlin gegebene Oper ,Habanera" . von Laparra einiges Aussehen und zwar hauptsächlich wegen der hier angehäuften furchtbaren Ereignisse, die das Theater wirklich zurSchreckenskammer" machen. Ein Mitarbeiter der Daily Mail nennt diese Oper diedüsterste von allen" und nimmt sie zum Ausgangspunkt, um überhaupt von der Vorliebe zu sprechen, die die Komponisten für Schreckensfzenen haben. Er läßt die wichb- tigsten modernen Opern nut Ausnahme der Werke Wagner-, deren mythologische Themen der Verfasser ausscheidet, deren Reihe nach Revue passieren und bringt dabei wirklich eine Unzahl von Ver­brechen und Schreckenstaten zusammen.Hugenotten": Held und Heldin sterben zusammen.Troubadour": Held hingerichtet Heldin nimmt Gift.Traviata": Heldin stirbt an der Aus­zehrung.Rigoletto": Heldin aus Mißverständnis ermordet, ihr Vater ist daran schuld.OtlMo": Held ermordet Heldin und begeht Selbstmord.Lucia von Lammermovr": Heldin erdolcht ihren Gatten und stirbt an gebrochenem Herzen, Held ersticht sich selber.Faust": Heldin verursacht den Tod ihres Bruders, wird wahnsinnig, tötet ihr Kind und stirbt. Ihr Liebhaber wird vom Teufel geholt.Aida": Held und Heldin werden lebendig begraben.Lakmö": Heldin nimmt Gift.Romeo und Julia": Held nimmt Gift und Heldin ersticht sich.Bajazzo": Held ersticht Heldin und ihren Geliebten.Madame Butterfly": Die verlassene und betrogene Heldin begeht Harakiri.Toska": Held wird zuerst gefoltert, und dann erschossen. Der Bösewicht des Stücks wird bon Heldin erdolcht, die sich ihrerseits über eine Brüstung her ab stürzt.Carmen": Heldin betrügt einen ihrer Liebhaber und wird von ihm erstochen.Habanera": Hauptcharakter er­mordet seinen Bruder und wird wahnsinnig. Der Geist des Ermordeten kehrt lvieder und vcrusacht den Tod der Heldin. U-lese Vorliebe für furchtbare, nerveiiausreizende Ereignisse geht Nicht von dem Komponisten aus, denn Gonnod sowohl wie Verdi und Pueeini sind durchaus keine tragischen, dem Düsteren zu- neigenben Künstler und haben auch für das Heitere und Komische eine ausgezeichnete Begabung. Es ist der Geschmack des Publikums, der die Oper zur Schreckenskammer umwandelt.

.. Zunahme der Meerungeheuer. Wer gelegentlich die Berichte darüber liest, wie es in den westindischen, brasilia- Nischen und asiatischen Häfen von Haifischen wimmelt, hat wohl meistens ähnliche Anwandlungen wie der Bürger aus dem Oster­spaziergange imFaust" und tröstet sich mit dem Gedanken, daß nur draußen weit iit Oft und West die Haie auf die Menschen uurzen. Zu,einer recht erheblichen Ernüchterung führt die Tat­sache, daß erst im vorigen Jahre im Golf von Ouarnerodad ein grober Haifisch erlegt worden ist, der in Fiume ausgestellt war daß noch zwei andere große Haie in der letzten Zeit in den istrianisch-dalmatiNifchen Küstengewässern getötet wurden. Zu all oeni,kommt noch, daß die österreichische Regierung einem Erfinder kürzlich ein kleines Kriegsfahrzeug zur Verfügung gestellt hat, wn emen Apparat praktisch zu erproben, mit dem dieser jeden Haifisch binnen zwei Minuten ins Jenseits befördern will Tie feste Umgitterung vieler Badeplatze dort unten dient auch nicht nur dem Zwecke, die Badenden an dem Ueberschreiten einer gewissen Meerestiefe zu verhindern, sondern sie vor Gefährlicherem'zu bewahren, weil auch ein kleinerer Hai von etwa zwei Meter Länge imstande ist, entern Menschen die Beinmuskulatur bis auf die Knocken herunterzustreifen und tödliche Verletzungen beizubringeu. Schlim­mer als in der Adria scheint die Gefahr in den englischen See­bädern zu sein, wo sich die. unaufgeklärten Unglücksfälle beim Baden m unheimlicher Weise vermehrt haben. Man fetzt sie zum Teil auf Rechnung von Haifischen, denen in der letzten Bade- saison mehrere Personen nur mit knapper Not entgangen sind zum anderen Teil aber auf jene unheimlichen Riesen aus der rvamilie der Kopfsutzler (Kephalopoden), den Oktopoden, die mit ihren langen, schlangenähnlichen Armen den Badenden in' die Biese zu ziehen suchen, von dem dann, wenn er unter geht ver­breitet wird, daßf-r-' " - 9

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Lin Unfall des P 5.

3 re Bla u, 28. Juli. Als das LuftschiffP 5" heute nachmittag in der Umgebung des Flugplatzes von Wilhelu,s. ruh manövrierte, riß plötzlich der Manometerschlauch und fiel auf den Propeller, wobei sich ein Flügel »erbog. Der Führer sah sich deshalb gezwungen, du-ch Ventilz^ehung die Landung mittels Schleppseils zu bemerk, slelligen, die nut Hilfe herbeieilender Leute auch glücklich ge­lang. Das Luslschiff ist unversehrt und nimmt morgen seine Fahrten wieder auf.

von der Regierung bereits Verpflichtungen in bezug auf andere Ausstellungen ctngegangen worden seien, die in diesem und im nächsten Jahre ftattfinden.

* Nene Funde ans dem Palatin. Aus Nom wird berichtet: Durch die Freigebigkeit eines Kunstfreundes, der eine stimme von 150 OUO Lire zur Verfügung gestellt hat, sind jetzt die nusgrabungsarbeilen an der östlichen Seite des Palatins fortgesetzt worden. Das Ziel des großen Unternehmens ist die Herstellung des ursprünglichen Hugelprosils; dann sollen die antiken Stätten der bvzantimschen Kirchen von San Teodora und Santa Anastasia wieder freigelegt und isoliert werden, und schließlich die 1opo° graphischen Probleine des Lieus Tuscus geklärt iverden. Nachdein der Fels der Luperkalien, der van dem Tempel bei Mao-na mater be­herrscht wird, nunmehr freiliegt, werden die sogenannten Favissae durchforscht. Diese horizontalen Galerien, die lies in die sandige ^anerde eingegraben sind, weisen zahlreiche Lnftschachie auf, durch d>e man in die alten Bauwerke eingedrungen ist. In den Favissae hat man bereits eine Fülle wertvoller alter Gegenstände gefunden etruskische Töpfereien, Terrakotten und allerlei Weihetafeln- mehrere van ihnen zeigen den jugendlichen Kopf des Attis mit der phrygi- schen Mütze, andere Gegenstände halten die Widmung:Matri Deurn Salutari.

«Ein Briefträger mit 50 000 Mark durchgegangen!

Berkin, 28. Juli. Der beim Postamt 17 am Schlesischen Bahnhof beschäftigte Briefträger Lud­wig Bergmann unterschlug 50 000 Mark Bargeld, das er aus dem Packraum des Postamtes nach der Briefaus­gabe bringen sollte, und flüchtete.

Von dem geflohenen Briefträger hat man bis fetzt noch keine Spur gefunden. Man weiß nicht, ob er sich noch in Berlin aufhält oder die Stadt bereits verlassen har. unter den Anzeigen, die auf die Bekanntmachung der Ober- postdirektion, i>ie 1000 Mark Belohnung aus­setzte, entliefe«, befindet sich auch die: ein Mann sei auf­geregt an den Billettschalter an dem Lehrter Bahnhof ge­treten und habe dort ein Billett nach Hamburg gelöst.

Meiningen, 28. Juli. Das LuftschiffM III« über­flog um 9 Uhr die Stadt in dec Richtung aus Coburg In Eisenach führte es vor der Abfahrt eine Schleifenfahrt um die Wartburg ans.

Gotha, 28. Juli. Das LuftschiffLI III" ist um 12-y. Uhr glatt bei der Ballonhalle gelandet.

Loburg, 28. Juli. Wie Major Grob auf eine An- frage desCoburger Tagebl." milteilt, ist die Rückfahrt des ,M III« am morgigen Freitag direkt von Gotha nach Berlin beabsichtigt.

Ein schrecklicher Familienmord.

Köln-Ehrenfeld, 29. Juli. In der Wohnung des Wiegemeisters Weber, Lichstraße 64, fand man die Leiche der Fr a u Weber erhängt am Bett, ferner vor dem Bette die entkleidete Leiche der 33 Jahre alten Tochter und in einem anderen Zimmer die Leichen von drei Enkelkindern. Man nimmt an, daß Frau Weber die Morde und den Selbstmord in einem Wabnsinnsanfall gegangen hat. Ihr Mgnn und ihr Schwiegersohn befanden ich anf einer Reise.

* x.

Berlin, 29. Juli. Die Königsberger Hartungsche Zer-» tung läßt sich von hier telegraphisch melden, die neue Hecresvorlage sei vorgesteril deil Bundesregierungen zugegangen. Die Mehrforderung betrage 34 Millionen Mark.

Dermifcbtcs.

* Heber die 3 0 0 - I a h r f e i e r der Stadt Elber- f elhjmrb gemeldet: Nachdem Mittwoch abend die 300-Jahrfeier der etabt Elberfeld durch einen Festakt im Rathaus und eine Illumination eingeleitet worden war, begannen Donnerstag vor- mittag die auf drei Tage berechneten Feierlichkeiten der Stadt Elberfeld durch einen Festgottesdienft. Am Vormittag fand eine Festsitzung des Stadtverordnetenkollegiums statt, an dem als ghrengälte unter anderen teilnahmen: Der Minister des Innern, Cberhrafibent der Rheinprovinz, Regierungspräsident Dr. Kruse, ^.andebhauptmanil Dr. Renvers, Eisenbahnpräsident Höft, der Prästdent der Handelskammer, Geheimer Kommerzienrat Jung, zer Oberbürgermeister der Stadt Elberfeld hielt eine Rede, in

- ? mc -Wnltc herzlich willkommen hieß und einen Rückblick am die Gerichte der Stadt Elberfeld gab^ Zum Schluß verlas der Redner ein an den Kaiser abgesandtes Huldigungstelegramm und schloß mit einem Hoch auf den Kaiser, in das die Anwesenden begeistert cinjtimmten. Der Minister des Innern überbrachte die Glückwünsche der Regierung. Nach der Festsitzung des Stadt­verordnetenkollegiums wurde das Alterspflegeheim, das aus Anlaß der iilberneii Hochzeit des Kaiferpaares von der Stadt unter Bei- tjilfe Privater Stiftungen errichtet wurde, eingeweiht und der Armenverwaltung übergeben. Die Baukosten und die Kosten der Inneneinrichtung des Heims, dessen Baugrmrd ein Geschenk der Stadt ist, betragen nahezu 800 000 Mark.

Dasbritische Komitee für die Internatio­nale Hygiene-Ausstellung Dresden 1911 gibt be­kannt, obgleich jedes andere Land von Bedeutung offiziell ver­treten fei daß daö Auswärtige Amt eine Teilnahme endgültig abgelehnt habe. Das Komitee roerte versuchen, eine britische Abteilung ohne Hilfe der Regierung durchzuführen, ihr Erfolg fei icboch zweifelhaft. Auch im englischen Unterlaufe ist am Donnerstag die Sache zur Sprache gekommen. Hugh C e e i l fragte an, ob die englische Regierung es abgelehnt habe, an der Atz^^ationalen Hygiene-Ausstellung Dresden 1911 teilzunehmen *?tr Edward Grey antwortete bejahend und setzte auseinander die Regierung habe berücksichtigt, daß es nicht wohl angängig let, eine offizielle Ausstellung in Dresden zu veranstalten, weil die britifchen Jndu'.tnellen sich dagegen sträubten, die großen .Kosten auf |ich zu nehmen, welche mit der häufigen Teilnahme an großen internationalen Ausstellungen verbunden seien und weil

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. b bCI auswärtigen Arbeitgebern.

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Berlin, 29. Juli. Der neue preußische Minister des Innern hat sich nicht nur auf die Zurechtweisung jener Ver­waltungsbehörden beschränkt, welche die Tötung eines Kindes^ durch ferne eigene Mutter und deren daraufhin erfolgte Verurteilung Kum Tod durch Verweigerung von Pflegestellen für ihr uneheliches Kind'verur- acht haben. Es ist jetzt eine DifKiplinarunter- suchung gegen die für schuldig gehaltenen Behörden in Schlesien eingeleitct worden.

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