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Mk.
49-54
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^PfeiIdreieck-Seifen
Preis pro 100M. Gebend- Schlachr-
58—62
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37-42
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diesem Tage im bringt im ersten Lieder, darunter Der Ertrag soll und der Kinder-
46—49
42—45
82-88
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66-71
Verkaufsstellen durch dieses Plakat kenntlich.
74—49
40-45
I
Fabrikant:
Angast Jacobi, Darmstadt.
Mk.
88-93
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80-00
70-72
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56.00—57.00
55.50—57.50
56.00-57.50
55.50—57.00
50.00—00.00
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29-30
70.00—00.00
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71.00—73.00
63.00—00.00
wie er in den Vorjahren nicht erzielt wurde." Michelnau 279 Mk.
— Nidda, 30. Sept. Von den von der Bezirkssparkasse Nidda preisgekrönten Dienstboten sind folgende im Kreise Hießen bedienstet: 1. Heinrich Rau aus Eichelsachsen bei Wilh. Quanz in Langd; 2. W. Darnemann
Alan lese den Gießener Anzeiger gröhte und reichhaltigste Tageszeitung Gberhestens. Alle Briefträger, sämtliche Zweigstelleninhaber und die Geschäftsstelle in Sietzen, Schulstratze 7, nehmen Bestellungen aus den Sietzener Anzeiger entgegen.
Dollsteischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht . . .
Vollfielschlge Schweine über 21/, Zentner Lebendgewicht........
Fettschweine über 3 Ztr.Lebendgew. .
Fleischige Schweine
Sauen
W. Hanau, 1. Okt. Heute mittag 11 Uhr traf au' dem Ostbahnhof das 3. Ei s enba h n r e g im e n t aus Berlin hier ein, begrüßt von dem Offizierkorps der Garnison Hanau und Vertretern der städtischen Körperschaften. Zum Empfange waren ferner anwesend der Verein der Pioniere und Verkehrstruppen aus Frankfurt a. M. mit der Regimentskapelle des 21. nassauischen Pionierbataillons ans Mainz. a Das Regiment setzte sich darauf durch die festlich geschmückte Stadt nach dem Paradeplatz in Bewegung, wo Oberbürgermeister Hild das Regiment im Namen der Stadt begrüßte, Oberst Winkler, Kommandeur des 3. Eisenbahn-Regiments, dankte für die Begrüßung iLrtb brachte ein Hoch auf die Stadt Hanau aus. Das Regiment begab sich dann in die neue Kaserne.
Wiesbaden, 1. Oft. Im nahen Walde erschoß sich heute nachmittag der 64 Jahre alte Weinreisende Karl Stahl von hier. Geschäftliche Fehlschläge sollen das Motiv der Tat bilden.
* Erklärlich. Frau Registrator: „Also Sie kündigen mir den Dienst auf, Auguste, und essen mm schon drei Jahre mein Brot?" — Dienstmädchen: „Das ist's ja eben. Ich möchte gern auch mal Wurst drauf haben!"
Au- Stadt und Lund.
Gießen, 3. Oktober 1910.
Ordensverleihung. Der Großherz og hat dem Vorsitzenden der Vereinsbank Worms, c. G. m. b. H., Kommerzienrat -Clemens Trumpler zu Worms, das Ritterkreuz 1. Klasse deS Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.
** L eh r a m t s as s ess o r e n. Durch Entschließung des Ministeriums des Innern wurden die Lehramtsreferendare Ernst Büttner zu Wimpfen, Friedr. C u r l e 11 i zu Darmstadt, Ludw. Emrich zu Darmstadt, Peter Funk zu Groß- Umstadt, Herrn. Gengnagel zu Darmstadt, Gg. Hahl zu Dieburg, Ludw. Hartmann zu Offenbachs Friedr. Huhn zu Gießen, Wilh. Ihrig zu Michelstadt, Wilh. Klink ßii Darmstadt, Herrn. Köhler zu Hungen, Aug. Kraus zu Darmstadt, Jak. Kreutzer zu Offenbach, Phrl. Laun zu Homberg a. ,O., Hugo Link zu Lau buch, Hch. Lohnes zu Offenbach, Alb. Peppler zu Gießen, Dr. Ad. R u p p e l zu Butzbach, Ludw. Schmidt zu Gieeßn, Otto S ch m i 11 n c r zu Friedberg, Karl Schönewolf zu Konstantinopel, O. Strack zu Grünberg, Hch. U l l m a n n zu Mainz, Paul Viel zu Darmstadt, Dr. Franz Weber zu. Mainz W. W e i n m a n n zu Bensheim zu Lehramtsassessoren ernannt.
80-84 D
69-76 Ü 52—68 39-46
96-103 Sei
aus Ober-Bessingen bei Stegk zu Hof Bingelshausen; 3. Marie 2sl ey aus Willofs bei Karl Reichardt zu Rabertshausen; 4. Marie Dietz aus Steinheim bei RicklaS II. zu Rodheim; 5. Karl Schmidt aus Steinheim bei Weiß zu Hof-Graß. Ferner stammen aus dem Kreise Gießen: 1. Emma Appel aus Langd bei Johs. Diefenbach zu Berstadt; 2. Heinrich Döpfer aus Steinheim bei Alb. Schudt, Hof Schwalheim. — Die Obstversteigerung der Stadt Nidda erzielte einschließlich des Ertrages für das Fallobst 2700 Mk., einen Erlös,
= Bad-Nauheim, 2. Okt. Ein Konzert, das geeignet ist, allgemeines Interesse zu erwecken, findet am kommenden Dienstag den 4. Oktober im neuen Konzerthaus statt. Von dem Zar wurde genehmigt, daß die in Bad-Nauheim weilenden Mitglieder seines KirchenchorS an neuen Konzerthaus auftreten. Das Konzert Teile Kirchenlieder und im zweiten weltliche auch solche deutschen Ursprunges, zu Gehör, dem Verein für Säuglingsfürsorge in Hessen
Heilanstalt Elisabethenhaus in Bad-Nauheim zugeführt werden.
te.Frankfurt a.M. Vi e h h of-M a rkt b er i cht vom 3. Oktt. Auftrieb: 1329 Rinder, darunter 490 Ochsen (68 aus Oesterreich), 60 Bullen, 779 Kühe, 310 Kälber, 380 Schäle, 1913 Schweine.
Tendenz: Rinder langsam, nahezu geräumt, Kälber lebhaft, Schafe ruhig, Schweine lebhaft, nahezu geräumt. ~ '
Märkte.
ic. Frankfurt a. M„ 3. Okt. (Orig.-Telegr. des „(Sie«. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise. Werzen Mk. 20.00—20.25, Kurhess. Mk. 20.50—20.75, nordd. 00 Mk., üa Plata Kansas. Alk. 00.00—00.00, Roggen (hiesiger) Alk. 15.00 bis Mk.15.25,Gerste (Wetterauer) Mk.16.00—16.50, Gerste Franken Pfälzer Ried Mt. 16.50—17.50, Kleie Mk. 00.00-00.00, Hafer Mk. 15.2Ö bis Mk. 15.60, Mais Mk. 14.50—14.65, Weizenmehl 0 Alk. 30.00 bis 30.25, 2. Qualität Mk. 23.75—00.00, 3. Qualität Alk. 22.25 bls Mk. 00.00, 4. Qualität Mk. 00.00 -00.00, Roqgenmehl 0 Mk. 23.00—23.25, 1. Qualität Mk. 19.00—19.50, 2. Qual. Mk. 00 00 bis 00.00, Weizenkleie Mk. 9.00 bis Mk. 9.50, Weizenschale Mk. 00.00—00.00, Roggenkleie Mk. 9.50 bis Mk. 10.00, Malzkeime Mk. 00.00-00.00, Raps Mk. 23.00 - 00.00, Biertreber 12.25—12.60. Alles per 100 Kg. ab hier.
fc. Frankfurt a. M., 3. Okt. (Orig.-Telegr. des ,(3ie&. Anzeigers".) Kartoffel markt. Ilan notierte: Frühkartoffeln ui Waggons Mk. 6.00—6.25, im Kleinhandel Mk. 7.00—7.50 für ie 100 Kg.
boß-Mir Hilfe der Sozialdemokraten in Baden die Staatshoheit über ' bir Swule erreicht worden fei. Er l>alte Rebmann entgegen, daß
auch in Preußen die Erfolge erzielt seien, aber ohne jede Mitwirkung der Sozialdemokratie. (Beifall unb Widerspruch.)
Daraus erklärt der Vorsitzende, Abg. Krause, daß der Wunsch nach
Schluß der Aussprache
zum Ausdruck gekommen sei. Der Schluß wird dann auch angenommen. Sodann erklärt JustiLrat Krause: Als das Ergebnis der heutigen Verhandlungen des Parteitages darf ich konstatieren: Die nationalliberale Partei bleibt was sie war. Die national- liberale Partei bleibt selbständig, einig, fest und treu! (Stürmischer, langanhaltender Beifall.)
Darauf werden die Verhandlungen auf Sonntag vertagt.
l Fortsetzung im 1. Matt.)
Ochsen.
Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht- wertes, höchstens 6 Jahre alt.....
Junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Mäßig genährte junge und gut genährte ältere Bullen.
Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw. vollfleischige, jüngere Färsen, Kühe.
Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw. Vollfleischlge ausgemästeteKühe höchstenSchlacht- wertes bis zu 7 Jahren........
Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen ....
Mäßig genährte Kühe und Färsen
Gering genährte Kühe und Färsen Kälber.
Feinste Mast-(Vollmilchmast) u. beste Saugkälber Mittlere Mast- und gute Saugkälber ....
Geringere Saugkälber Schafe.
Mastlämmer und jüngere Masthammel. . .
Aeltere Masthammel und gut genährte Schafe Schweine.
rrreche und Schule.
— Gießen, 30. Sept. „Ter unbekannte Gott", so lautete das Thema, worüber Herr H. Erzberger - Basel vermutlich im Auftrage einer Missionsgesellschaft, im Saale des Gasthauses zum Löwen sprach. Er führte etwa folgendes aus- Bet der natürlichen Entwicklung des Menschen begegnen wir zuerst dem Autoritätsglauben des Kindes, das seinen Eltern und Er- zteyern einfach alles aufs Wort glaubt. In den späteren, reiferen ^a^en aber sucht der werdende Mensch infolge der Lektüre und durch «genes Nachdenken, sowie durch gemachte Erfahrungen die ftwe zu ergründen: Was ist Wahrheit? Jeder einzelne ist nun schlechterdlngs nicht in der Lage, alle Tinge und ihre Beziehungen zueinander zu ergründen, so vielseitig ist seine Bildung nicht, außerdem, ift fern Leben viel zu kurz dafür. Er muß sich an Fachleute halten und ihnen glauben. Wir alle ahnen und fühlen das Walten und Wirken Gottes in uns, aber wir nicht allein, sondern dre Menschen aller Zetten und Völker. Wie aber war die Antwort auf die Frage von diesem unbekannten Gott? Tie alten Kulturvölker, die Babylonier, Griechen und Römer, mußten gestehen- Wer wißen nichts von dem unbekannten Gott. Auch die meisten Christen vermögen keine befriedigende Antwort zu geben, soweit sie namttch das Christentum als etwas mehr Aeußerliches auf- fas»en, wobei Dogmen und Lehrsätze die Hauptsache find. Wer aber den Kern des Christentums erfaßt hat, dem ist Gott nicht mehr unbekannt, er weiß das gottselige Geheimnis, nach dem Gott Fleisch geworden ist m unserm Heilande und durch ihn auch der ganzen Menschheit zur Wirkung kommen will in Werken der Wahrheit, - Liebe. Nicht eine neue philosophische Lehre will uns Chrrtzs bringen, deren gibt es mehr als genug, sondern die Eigenschaften Gottes macht er uns klar, er zeigt uns also den unbekanrtten Gott. Für heute, Montag, ist ein weiterer Vortrag Vortrag angekündigt: „Gibt es eine göttliche Offenbarung . ." dem noch andere folgen sollen.
* Verplappert. Gnädiger Herr: „Johann, Sie haben /! ia die Beinkleider heute nicht ausgebürstet!'7 — Diener: „Ibv V nötig! Sie tragen ja jetzt das Kleingeld immer in der Westen- * tasche!"
Bad-Salzhausen, 1. Okt. Im Sommer 1910 waren 77 1 Kurgäste und 87 Passanten, im ganzen 858 Agonen, anwesend (1909 = 748); im ganzen wurden 8662 Bäder (1909 — 8104) abgegeben.
x Schotten, 1. Okt. Heute feiert die Pflegerin jycatMi straub vom hiesigen Krankenhaus ihr 2 5 jäh - rrg es Di en stj u bilä u m. J
b. Butzbach, 1. Okt. Trotz der großen hm! blc es m der ganzen Umgegend qtiot, spürt man Äte?! Mttiqkeit sehr Lntg. Kelter.
Ak. bezahlt, gegen 4.50 Mk. in
rtaa Taielqktz aeist bei allen üfteillüchen
Versteigerungen hohe Preise, lieber eine großartige Obsternte verfügt das benachbarte Langenhain und Ziegen- — Die Kartoffelernte ist sehr mäßig ausgefallen. Mancher Landmann hat kaum seine Setzkartofteln wieder bekommen. Außer der Nässe haben die Mäuse viel Schaden angerichtet.
-m. Friedberg, 2. Okt. Um 10 Uhr fuhren heute der Zar, die Zarin, sowie die Großfürsttnnen nach Bad- Nauhetm zur Kirche, sie kamen 3/J2 Uhr ins Schloß zu- ^ück. Die Großherzogin und Prinzessin Heinrich sowie Prinz. Waldemar von Preußen gingen zum Gottesdienst in die Stadtkirche. Um 12.15 Uhr fuhr der gesamte' russische und der hessische Hof, der Zar, die Zarin, der Großherzog, die Großherzogin, Prinzeß Heinrich und Prinz Waldemar von Preußen, die Großfürsttnnen nebst dem Hofstaat in fün' Automobilen nach Hohensolms und Gießen. Von 11 bi* V2I Uhr konzertierte die Stadtkapelle vor dem Burg- tot auf der Freiheit. Wie man hört, soll sich die An-, Wesenheit des Zarenpaares bis zum 20. Oktober ausdehnen. Wenn sie wieder von hier fortgehen, wird man es hier in den Geschäften doch merken, durch den Zarenbefuch hat sich nämlich die Einwohnerzahl um mindstens 500 Personen erhöht, Kriminalbeamte, Gendarmen, sonsttge Schutzleute, Hof- und Palastbeamte, sowie annähernd 200 Mann Militär.
Vorsicht bei der Wahl der Wohnnngs - Einrichtungen.
Echtheit des Materials, Gediegenheit der Ausfübruna und mn‘ ♦ ü0tt-3rt)e(f unh (>orm sind die Grundersorderniffe
Spri*HmtM?mrt?,tun9^Cfl^n!!anbc aeworden. — Eine zwanglose d?.^^ung unserer Ausstellung neuzeitlicher Wohnräume und m vollem Betriebe siebenden Fabrikanlage überzeugen, daß Sie uns die Lieferung Ihrer Ein
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EbrbardtL Söbne, Darmstadt, Feldbcrgstr.S6
** E i n Familientag. Die in Hessen weitverzweigte Familie S c r i b a hielt am 27. d. M. in den Räumen des Zoologischen Gartens in Frankfurt a. Ä. unter dem Vorsitz von Fabrikant Scriba in Höchst a. M. ihren neunten Familientag, zu dem sich über 120 Glieder der Familie cin- ^efunden hatten. Aus den Verhandlungen des offiziellen Teils i stzbemerkenswert, daß der Stipendienfonds um etwa 2000 Mk. gewachsen ist. Pfarrer Scriba in Stumpertenrod legte den von ihm ausgearbeiteten Nachtrag zum genealogisch-biographischen Stammbaum der Familie, tzer die lebten 2(5 Jahre umfaßt, in Buchform vor/ Dekan Scriba in Erbach die von ihm entworfene farbenprächtige Stammtafel der männlichen Glieder der Familie, die Jeit dem 16. Jahrhundert 527 Namen aufwerst, von denen 276 in Hessen geboren sind. Zur Zeit leben noch rund 100 männliche Träger des Namens in Hessen.
** Gießener Freidenker-Vereinigung. Man fchrnbt uns:- Einen mteresfanten Vorttag wird auf Veranlassung der Vereinigung Herr Aug. Kahl mit Lichtbildern am 6 Oktober abends 8 h Uhr, in Steins Garten halten. Der Redner ist hier iwch in bester Erinnerung von seinem Vottrage im kaufmännischen Vnein her. Es dürste bet dem außerordentlich zeitgemäßen Thema- „Vom Urvogel zum Aeroplan" auf einen vollen Saal zu rechnen sein.
Stenographie. Bei dem gestern vom Gabelsberaer Stenogravhenverein Wetzlar veranstalteten Preiswettschreiben errangen die Mitglieder der hiesigen Stenographengesellschast Hch. Schmidt m der Abteilung von 1L0 Silben und Fritz Kyritz in der Abteilung von 160 Silben je ernen 1. Preis.
•• Schornstein - Neubau. Zur Verbesserung der Heizungsverhältnisse in der Klinik für psychische und nervöse Krankheiten ist nunmehr an Stelle der beiden ungenügenden Kamine ein etwa 30 Meter hoher freistehender Schornstein errichtet worden. Die Arbeiten wurden von der Firma ^lbermann & Kling hier durch den Parlier Stumpf und den Maurer Schepp von Reiskirchen ausgeführt.
" Das zu große Gießen. Kürzlich kehrte abends eine infolge zu reichlichen Alkoholgenusses schwankende Gestalt in einen Laden ein, den sie am Vormittag schon abgebettelt hatte. „Hören Sie einmal", sagte der Inhaber des Geschäfts, „Sie sind ja heute schon dagewesen." „Entschuldigen <5ie, mein Herr, das Gießen ist zu groß, man wird in den Straßen, bei dem Hinüber lind Herüber ganz durcheinander im Kopf." Dabei machte der Bettler eine Verbeugung und ging feiner Wege.
Lustschiffahrt.
Neuer Wettfieg.
Mourm elon-le-Gran d, 1. Okt. Der Flieger Wynwalen auf fernem Zweidecker brach den bestehenden Hohenrekord, indem er 2 7 80 Me t e r erreichte. In dieser Hohe setzte der Motor infolge Bcn-inmangels aus, worauf der Ftteger im Gleitflug in dreizehn Mirruten nteo erging.
Das blutige Vanderbilt-Rennen.
tßefoijort, 1. Oft. Bei den alljährlichen Anto- mobrlwett rennen um den Vanderb ilt-Be cher oap heute früh anfing, wurde ein Teilnehmer namens ötnne getötet; sein Automobil überschlug sich Der Mechamker wurde bewußtlos. Führer und Mechaniker von zwei ckutomobtten wurden durch Anrennen gegen Tele- graphenstangen lebensgefährlich verlebt Ein Zuschauer der srch auf die Straße gewagt hatte, wurde von erfm6t', ^litt einen Schädelbrnch, einen Beinbruch und innere Verletzungen.
Newpork, 1. Okt. Der Gewinner des vorjäb- i^utomobrlwettrenn ensum den Vanderbilt- «ms' gewann auch diesmal den Becher Wahrend der Rennen karp das Automobil Chevrolets von der Straße ab und rannte in ein am Straßenrand hal- tenbeö Tourrjtenautomobil. Der Chauffeur Chevrolets jupbe aus der Stelle getötet. Chevrolet selbst und die nsaswn des Tourrftenautomobils erlitten leichte Verletzungen. ‘
916»^ ort, 1. Okt. Der bei dem Sanberbittrennen verunglückte Autonrobilist Stone ist nicht, wie zuerst gemeldet, tot, ledoch so schwer verletzt, daß an seindm Austommen gezwetselt wird. Außer den als verunglückt bereits gemeldeten Personen ist iroch ein Automobil- Händler wahrend des Rennens getötet worden , 2. Dft Infolge des unglücklichen Ver
laufs des Rennens um den D a n d erb i lt-P o ka l glaubt man, daß das heutige Rennen das Lchlußrennen sein
ES wurde der Rennleitung nqhegelegt, das für den
ld: vüoLy: geplagte Stennen um den großen Hrsd
zugeben Dentgegenuber wird aber vvn der Leitung er. klärt, daß das Rennen programmäßig stattsinden werde.
New York, 2. Okt. Im Vanderbilt-Rennen wurden im ganzen vierPersonengetötet und vier, zig verletzt.
Andere Automobiluufälle.
Springfield, (Illinois), 2. Okt. Der Sportsmann Vredenburgh ist bei einem Automobilrennen tödlich verunglückt. Tas Automobil stürzte über eine Hecke, wobei Vredenburgh der Kopf fast abgeschlagen wurde.
Wien, 2. Okt. In Mürzuschlag fuhr heute ein Automobil mit fünf Insassen in voller Fahrt in die geschlossenen Bahnschranken hinein. Der Lenker des Fahrzeuges, ein Fabrikbesitzer aus Wien und ein Kauf. maim aus Konstantinopel, wurden schwer, zwei andere Insassen leicht verletzt. *
vermischter.
* Verbrecherischer Anschlag auf eine amerika- nischeZeitung. Bei einem durch Explosion in Los Angeles (Kalifornien) entstandenen Brand des Gebäudes der „Times" wurden etwa 20 Personen getötet und zwanzig verletzt Tie Mehrzahl der Opfer besteht aus Mechanikern. Da die Zeitung nichtorganisiette Leute anstellte, behauptet der Cheftedatteur, Feinde der gewerblichen Freiheit hätten morgens das Zeitungshaus durch T v n a m i t z e r st ö r t. Das Gebäude ist völlig vernichtet: der Schaden wird auf eine halbe Million geschätzt. — Hierzu wird noch gemeldet: Auf dem Dach der in einem ander«, Stadtjell befindlichen Hilfsdruckerei, die gerade für bett Fall einer schon oft angedrohten und nunmehr eingetretenen Zerstörung des Hauptbureaus der „Times" erbaut worden ist, wurden heute moraen zwei Männer bemerkt. Ws sie sich entdeckt sahen, flüchteten sie. Man nimmt an, daß sie versuch: haben, auch diese Zweigdruckerei in die Luft zu sprengen. Der Stadtrat bewilligte 25 000 Dollars zu dem Zwecke, die Anstifter der Explosion zu ermitteln. Eine neue Erregung rief hervor, daß eine Bombe unter der Wohnung des Sekretärs der Fabri- kantenvereiniaung aufgefunben worden ist, der die „Times" in ihrem Kampf gegen die Arbeiterorganisationen unterstützte. ■
*- Raubmord an einem Kassenboten. In Paris lockten am Freitag zwei Burschen, der 17 jährige T i ssier und der 19jähttge Demaret, einen Kassenboten der Sociste Generale, Andre, durch einen fingierten Wechsel in die Wohnung des Jüngeren, eruwrbeten ihn in der grausamsten Weisz und beraubten ihn der von ihm bereits einkassierten bedeutetwen Bettäge. Der Leickznam wurde erst am Samstag entdeckt. St; jugendlichen Mörder wurden am Sonntag in einem Hotel de- Madeleine-Boulevard verhaftet. Von den geraubten 4000 Franks wurden nur noch etwa 1200 vorgefunden; beide sind g eständig.


